FRITZLAR. Bei einem Zusammenstoß mit einem Sattelzug hat sich ein Volkswagen auf der A 49 zwischen den Anschlussstellen Fritzlar und Wabern überschlagen. Der 32 Jahre alte Fahrer und sein 28 Jahre alter Mitfahrer wurden verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt.
Der Unfall ereignete sich am Dienstag gegen 6.15 Uhr in Fahrtrichtung Marburg. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem seitlichen Zusammenstoß zwischen dem Volkswagen und dem Sattelzug.
Nach der Kollision prallte der VW zunächst gegen die Mittelleitplanke. Dabei riss das vordere linke Rad ab. Anschließend überschlug sich das Auto und blieb zwischen den beiden Fahrstreifen auf dem Dach liegen.
Der 32 Jahre alte Fahrer aus dem Landkreis Diepholz und sein 28 Jahre alter Mitfahrer aus Dortmund wurden vom Rettungsdienst aus dem Fahrzeug befreit. Nach Angaben der Feuerwehr erlitten beide schwere Verletzungen. Zwei Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge waren an der Unfallstelle im Einsatz. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Der 65 Jahre alte Fahrer des Sattelzugs aus Brunsbüttel überstand den Zusammenstoß unverletzt.
Unter der Leitung von Einsatzleiter Torben Stehl waren 29 Kräfte der Feuerwehr Fritzlar im Einsatz. Sie richteten zunächst eine Vollsperrung ein und stellten den Brandschutz an beiden Fahrzeugen sicher. Zudem deaktivierten die Kräfte die Hochvoltkomponente des Volkswagens und trennten die 12-Volt-Batterie vom Fahrzeugnetz.
Nach Abschluss der Unfallaufnahme zog die Feuerwehr den auf dem Dach liegenden Pkw mithilfe einer Seilwinde wieder auf die Räder. Außerdem nahmen die Einsatzkräfte ausgelaufene Betriebsstoffe auf.
Die Autobahnpolizei Baunatal sicherte die Unfallstelle ab. Nachdem die A 49 in Fahrtrichtung Marburg zunächst vollständig gesperrt worden war, konnte nach rund einer Stunde ein Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Gegen 8.45 Uhr war die Unfallstelle vollständig geräumt, sodass sämtliche Sperrungen aufgehoben werden konnten.
Der Volkswagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. An dem Auto entstand Totalschaden in Höhe von rund 40.000 Euro. Der Schaden am Sattelzug wird auf etwa 2000 Euro geschätzt. Der Lastwagen konnte seine Fahrt anschließend fortsetzen.








