BAD WILDUNGEN. Nach einem Wohnhausbrand in der Straße Zum Wolfhagen ist ein Einfamilienhaus vorerst nicht mehr bewohnbar. Nach bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer im Bereich der Heizungsanlage im Dachgeschoss aus.
Alarmiert wurden die Feuerwehr Bad Wildungen und der Rettungsdienst am Dienstag um 14.56 Uhr mit dem Einsatzstichwort „F 2 – Zimmerbrand“. Zu diesem Zeitpunkt befand sich eine Bewohnerin im Haus. Sie hatte das Feuer glücklicherweise rechtzeitig bemerkt und konnte das Gebäude unverletzt verlassen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren offene Flammen im Dachbereich sichtbar. Die sofort eingeleitete Lageerkundung ergab, dass es im Bereich eines Heizungsraums im Dachgeschoss brannte.
Unter Atemschutz ging ein Trupp mit einem C-Rohr in das Gebäude vor und konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Parallel dazu wurde über die Drehleiter ein Teil des Daches abgedeckt und der Brand von oben bekämpft.
Im Anschluss kontrollierten die Einsatzkräfte die betroffenen Bereiche mit einer Wärmebildkamera. Außerdem wurde das Wohnhaus mit einem Drucklüfter entraucht.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Dabei spielten nach Angaben der Feuerwehr auch der kurze Anfahrtsweg und die vorherige Alarmierung zu einem anderen Einsatz eine wichtige Rolle.
An dem Wohnhaus entstand dennoch erheblicher Sachschaden. Ersten vorsichtigen Schätzungen zufolge beläuft sich dieser auf rund 200.000 Euro.
Insgesamt waren 37 Einsatzkräfte mit neun Einsatzfahrzeugen unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Ritte knapp 90 Minuten im Einsatz.
Bei der Kriminalpolizei in Korbach werden die weiteren Ermittlungen geführt. Hinweise auf eine Straftat liegen bislang nicht vor. Geprüft wird ein möglicher technischer Defekt im Bereich der Heizungsanlage als Brandursache. (ots/r)







