SOMPLAR. Bei einem schweren Brandunfall in Somplar sind am Sonntagmittag drei Personen verletzt worden, eine von ihnen schwer. Der Mann musste mit einem Rettungshubschrauber ins Kasseler Klinikum geflogen werden.
Wie die Polizei mitteilte, waren mehere Personen damit beschäftigt, an einem Roller zu arbeiten. Dabei war die Benzinleitung des Rollers defekt und beim Überprüfen einer Zündkerze entstand ein Funke, der zum schlagartigen Entzünden von bereits ausgetretenem Benzin führte. Dabei kam es zu Verletzungen bei drei Personen. Ein Mann wurde dabei schwer verletzt und die Rettungskräfte, die mit Rettungswagen aus Waldeck-Frankenberg und dem Hochsauerlandkreis angerückt waren, forderten einen Rettungshubschrauber an. Der Hubschrauber „Christoph Gießen“ landete wenige Minuten später auf dem Somplarer Sportplatz, von wo aus die Besatzung zunächst von der Feuerwehr an die Einsatzstelle gefahren wurde. Nach der weiteren Versorgung vor Ort eskortierte ein örtliches Feuerwehrfahrzeug den Rettungswagen des Hochsauerlandkreises von der engen, und für eine Hubschrauberlandung nicht geeignete Einsatzstelle zum Sportplatz, wo „Christoph Gießen“ gelandet war. Von dort aus wurde der verletzte Mann mit schweren Verbrennungen in eine Kasseler Klinik geflogen.
Die Feuerwehren aus Somplar und Bromskirchen waren unter schwerem Atemschutz im Einsatz, um die Unglücksstelle „Am Kamp“ in Somplar zu erkunden und Nachlöscharbeiten durchzuführen. „Die Leute hatten die Flammen zum Großteil mit einem Gartenschlauch bereits selbst gelöscht, als die ersten Kräfte eintrafen“, erklärte Einsatzleiter Patrick Kemmler vor Ort. Die Wehrleute suchten unmittelbar auch mit der Wärmebildkamera nach weiterer Hitzeentwicklung und führten Kohlenmonoxidmessungen auch im direkt angrenzenden Wohngebäude durch.
Die Polizei in Frankenberg bezifferte den entstandenen Sachschaden mit rund 5000 Euro. „Die Deckenverkleidung und der Roller wurden beschädigt“, erklärte ein Polizeibeamter.







