WINTERBERG. Unter schwierigen Bedingungen hat die Feuerwehr in Winterberg einen Waldbrand gelöscht. Mehrere Stunden waren die Einsatzkräfte mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Dunkelheit und unwegsames Gelände erschwerten die Arbeiten erheblich.
Während Einsatzkräfte der Feuerwehr Olsberg nur wenige Kilometer Luftlinie entfernt bereits gegen die Flammen eines Waldbrandes kämpften, wurde die Einheit Siedlinghausen am Montag gegen 21.13 Uhr unter dem Einsatzstichwort „F 2 – Waldbrand“ alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge schlugen die Flammen bereits meterhoch in den dunklen Nachthimmel. Insgesamt war eine etwa 50 mal 30 Meter große Waldfläche von dem Brand betroffen.
Aufgrund des schwierigen Geländes und der Dunkelheit gestalteten sich die Löscharbeiten besonders anspruchsvoll. Umgehend begannen die Einsatzkräfte mit dem Aufbau einer Wasserversorgung und der Brandbekämpfung, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.
Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurden die wasserführenden Fahrzeuge der Einheiten Winterberg, Niedersfeld und Züschen nachalarmiert. Zusätzlich rückten die Drohneneinheit sowie die Tragkraftspritzenfahrzeuge mit Wasser aus Silbach und Altenfeld zur Einsatzstelle aus.
In enger Zusammenarbeit mit den Stadtwerken erfolgte die Wasserentnahme aus dem öffentlichen Wasserversorgungsnetz. Von dort transportierten die wasserführenden Fahrzeuge das Löschwasser im Pendelverkehr zur Einsatzstelle.
Währenddessen überwachte die Drohneneinheit den betroffenen Bereich mithilfe einer Wärmebildkamera aus der Luft. Dadurch sollten Glutnester und eine mögliche weitere Ausbreitung frühzeitig erkannt werden.
Gegen 22.30 Uhr konnte „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden. Anschließend begannen umfangreiche Nachlöscharbeiten, die aufgrund des unwegsamen Geländes und der Dunkelheit ebenfalls unter schwierigen Bedingungen durchgeführt werden mussten.
Nach rund zwei weiteren Stunden konnte gegen 0.30 Uhr schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Anschließend verließen die eingesetzten Kräfte die Brandstelle und kehrten zu ihren Standorten zurück.
Vorsorglich kontrollierte die Einheit Siedlinghausen die Brandstelle am Dienstagmorgen erneut.
Insgesamt waren rund 85 Einsatzkräfte im Einsatz.








