KORBACH / MEDEBACH. Die Einsatzabteilungen Hillershausen und Medebach haben ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit einer gemeinsamen Übung vertieft. Am Montagabend wurde die gemeinsame Ausbildung durch eine praktische Einheit abgerundet.
Von Hillershausen bis zur Kernstadt Korbach sind es mehr als 12 Kilometer, das westfälische Medebach liegt dagegen weniger als fünf Kilometer entfernt. Um die Hilfsfrist von 10 Minuten einhalten zu können, ist die Kooperation über die Landesgrenze nach Angaben der Beteiligten unverzichtbar.
Angenommen wurde ein Brand in einem Gewerbebetrieb in der Ortslage Hillershausen. Vermisste Personen mussten aus einem mit Übungsrauch vernebelten Gebäudeteil gerettet werden. Die Hillershäuser Feuerwehrleute übernahmen die Erstmaßnahmen und gingen bereits unter Atemschutz in das Gebäude vor. Kurz darauf traf der Löschzug aus Medebach mit mehreren Fahrzeugen ein. Ein umfassender Löschangriff wurde aufgebaut. Mehrere Trupps unter Atemschutz retteten die vermissten Personen, über eine Drehleiter wurde eine Riegelstellung aufgebaut. Direkt nach Übungsende fand vor Ort eine Abschlussbesprechung statt.
Als Beobachter waren die Stadtbrandinspektoren Herbert Kordes und Ralf Padberg aus Medebach sowie Carsten Vahland, Sascha Franken und Arno Zenke aus Korbach vor Ort. Sie dankten allen Beteiligten, betonten die Bedeutung der Zusammenarbeit und lobten die Schlagkraft beider Feuerwehren. Ein Dank ging außerdem an den Betreiber des Gewerbebetriebs, der sein Objekt für die Übung zur Verfügung stellte.







