Alarmübungen der Korbacher Wehren - Zusammenarbeit funktioniert reibungslos

Donnerstag, 23 September 2021 16:47 geschrieben von
In dieser Woche haben insgesamt sieben Feuerwehren der Hansestadt Korbach ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. In dieser Woche haben insgesamt sieben Feuerwehren der Hansestadt Korbach ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Fotos: Feuerwehr Korbach

KORBACH. In dieser Woche haben insgesamt sieben Feuerwehren der Hansestadt Korbach ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Bei zwei Alarmübungen in Nieder-Schleidern und in Lengefeld mussten anspruchsvolle Aufgaben erledigt werden - die Zusammenarbeit klappte reibungslos.

Ein Wohnhausbrand in Nieder-Schleidern stand am Montagabend auf der Agenda. Um kurz nach 19 Uhr wurden die Einsatzkräfte aus Nieder-Schleidern, Alleringhausen, Eppe und Hillershausen alarmiert. Unter Atemschutz mussten vermisste Personen aus dem verrauchten Gebäude gerettet werden, parallel wurde ein Löschangriff durchgeführt. Alle eingesetzten Kräfte arbeiteten gemeinsam und erfolgreich, sodass die Übungsziele in kurzer Zeit erreicht werden konnten.

Ein ähnliches Szenario war dann am Mittwochabend in Lengefeld vorbereitet. Hier wurde ein Brand in einem Mehrfamilienhaus angenommen. Auch hier waren mehrere Personen vom Rauch eingeschlossen, die unter Einsatz der Atemschutzgeräte gerettet werden mussten. Zusätzlich galt es hier, eine Menschenrettung über die Steckleiter vorzunehmen, da sich eine Person auf einem am Gebäude stehenden Baugerüst befand. Um die Anforderungen noch etwas zu erhöhen, wurde das Übungsszenario um einen schweren Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen erweitert. Um 19.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte aus Lengefeld, Lelbach und Rhena alarmiert. Die bereits einsetzende Dämmerung erschwerte die Arbeiten, es musste zusätzlich für Beleuchtung an der Einsatzstelle gesorgt werden. Die Wehren aus Lengefeld und Lelbach arbeiteten bei der Brandbekämpfung Hand in Hand. Mehrere Atemschutztrupps waren im Innangriff im Einsatz. Auch hier wurden alle Aufgaben zügig gelöst. Die Feuerwehr Rhena verfügt über die Zusatzausrüstung für technische Hilfeleistung und übernahm den Verkehrsunfall.

Gemeinsam mit Rettungskräften des DRK, die mit einem RTW vor Ort waren, wurden die eingeklemmten Personen medizinisch versorgt und betreut. Unter Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten (Schere, Spreizer und Zylinder) und weiteren technischen Hilfsmitteln wurden Zugangs- und Rettungsöffnungen geschaffen. Zur schonenden Rettung mittels Spineboard wurde das komplette Fahrzeugdach entfernt. Auch hier wurden alle Aufgaben zügig und patientenorientiert abgearbeitet. Das Einsatzszenario wurde funktechnisch über den Einsatzleitwagen der Kernstadtwehr koordiniert, so dass auch Nachforderungen und Lagemeldungen realistisch abgegeben werden konnten.

Bei den anschließenden Besprechungen mit den Stadtbrandinspektoren wurden die jeweiligen Abläufe nochmals für alle vorgetragen und bewertet. Das Führungsteam war auf die bewiesene Schlagkraft sowie auf den Ausbildungsstand der Wehren ausdrücklich Stolz. "Die Bürgerinnen und Bürger in der Hansestadt Korbach und ihren Ortsteilen können sich jederzeit auf kompetente Hilfe in der Not verlassen", so Stadtbrandinspektor Carsten Vahland.

Letzte Änderung am Donnerstag, 23 September 2021 18:51

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