Christopher Rohde

Christopher Rohde

FRANKENBERG. Eine ungewöhnliche Verkehrskontrolle führten Beamte der Polizeistation Frankenberg am 11. Juni durch.

Eine Funkstreife der Polizeistation Frankenberg befuhr am 11. Juni gegen 15.30 Uhr die Landesstraße 3073 von Frankenberg in Richtung Haina (Kloster). Vor ihnen fuhr ein altes Sonderkraftfahrzeug, ein violetter Suzuki Swift, an dem ein Versicherungskennzeichen und eine Plakette für eine zugelassene Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h angebracht waren. Die Beamten bemerkten direkt, dass sich der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht verringerte, obwohl sie die Strecke mit 80 km/h befuhren.

Im Rahmen der anschließenden Verkehrskontrolle vor Mohnhausen wurde der Suzuki sichergestellt und abgeschleppt. Der Fahrer, ein 67-Jähriger aus der Großgemeinde Haina (Kloster), musste sich ein Taxi rufen.

Technisches Gutachten auf Allendorfer Flugplatz

Um das Fahrzeug auf die Probe zu stellen, beantragte die Polizei bei der Staatsanwaltschaft, ein technisches Gutachten durchführen zu dürfen - hierfür brachte man den Wagen auf den Flugplatz nach Allendorf (Eder), um ihn umfassend überprüfen zu können.

Im ersten und einzigen Gang konnte das Fahrzeug trotz des gemächlichen Antritts auf sage und schreibe 110 km/h beschleunigt werden - der Drehzahlmesser war am Anschlag. Weitere Untersuchungen ergaben, dass die technische Einrichtung im Motorraum, die für die Drosselung zuständig und im Regelfall verplombt und verschlossen ist, von einem Unbekannten aufgebrochen und manipuliert worden war.

Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen

Der betroffene Swift wird seinen Lebensabend nicht auf den Straßen Waldeck-Frankenbergs verbringen - der Fahrer gab an, das Fahrzeug entsorgen zu wollen. Gegen den Fahrer wurden Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Versicherungsgesetz und Steuerhinterziehung eingeleitet. 

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BAD WILDUNGEN. Die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen suchen derzeit Zeugen eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstag gegen 11.55 Uhr in der Laustraße ereignet hat.

Ein 50-Jähriger war zur angegebenen Uhrzeit mit seinem Lastkraftwagen der Marke Daimler auf der Laustraße in Richtung Krügerstraße unterwegs - auf diese wollte der Fahrer abbiegen. Beim Abbiegevorgang kolliderte der Anhänger der Zugmaschine mit einem weißen VW Transporter, an diesem wurde der Außenspiegel abgerissen. Verletzt wurde niemand.

Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten der Bad Wildunger Polizei auf etwa 500 Euro. Es werden weitere Zeugen gesucht, die den Unfall beobachtet haben. Hinweise werden unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegengenommen.

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BAD WILDUNGEN. Am 19. Mai ereignete sich auf der Kreisstraße 40, zwischen Reinhardshausen und Reitzenhagen, ein Verkehrsunfall - ein VW Cabrio hatte sich überschlagen, die Fahrerin wurde verletzt. Wir berichteten.

Im Rahmen weiterer Ermittlungen sucht die Polizei nun die Ersthelferin, die sich vor Ort um die verletzte 21-Jährige gekümmert hatte. 

Da die Beamten keine Personalien der Ersthelferin feststellen konnten, wird diese gebeten, sich unter der Telefonnummer 05621/70900 bei der Polizeistation in Bad Wildungen zu melden. 

Link: Alleinunfall mit Cabrio - Fahrerin verletzt, VW Totalschaden (19. Mai 2021)

WOLFHAGEN. Am Mittwoch erstatteten zwei Katzenhalter aus Wolfhagen-Niederelsungen Anzeigen bei der Polizeistation in Wolfhagen, weil sie ihre Tiere schwer verletzt aufgefunden hatten. Eine Katze war dabei so schwer verletzt worden, dass sie am Montag verstarb. Nach ersten Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass den beiden Tieren die Verletzungen durch äußere Gewalteinwirkung wie zum Beispiel Tritte zugefügt wurden. Hinweise darauf, dass ein Unfall ursächlich sein könnte, liegen bislang nicht vor. Die Polizei sucht daher nun nach Zeugen, die bei der Aufklärung der Fälle weiterhelfen können.

Beide Tiere sind nach Angaben ihrer in Niederelsungen wohnenden Besitzer Freigänger. Der erste Katzenhalter hatte sein schwer verletztes Tier am Freitagmorgen mit gebrochenem Unterkiefer aufgefunden - das Tier muss derzeit künstlich ernährt werden. Die Halterin der verstorbenen Katze schilderte, dass sie ihr Tier am Montagnachmittag nahe ihrer Wohnanschrift mit Verletzungen im Bauch- und Beckenbereich gefunden hatte. Sie fuhr mit der Katze zum Tierarzt, wo das Tier aufgrund der Schwere der Verletzungen anschließend verstarb.

Die Beamten der Wolfhager Polizei ermitteln nun wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. Aus diesem Grund bitten die zuständigen Ermittler zur Aufklärung der Fälle um Hinweise von Zeugen, die möglicherweise verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizeistation in Wolfhagen unter der Telefonnummer 05692/98290 entgegen. (ots/r)

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FLECHTDORF/KORBACH. Auf der Landesstraße 3076, zwischen Flechtdorf und Korbach, ereignete sich am Donnerstagvormittag ein schwerer Verkehrsunfall. Ursächlich war ein riskantes Überholmanöver im kurvigen Streckenbereich.

Eine 51-Jährige aus der Gemeinde Diemelsee war am Donnerstag gegen 10.30 Uhr mit ihrem dunkelroten Nissan Micra auf der Landesstraße von Flechtdorf in Richtung Korbach unterwegs. Kurz hinter der Helmscheider Höhe wollte die Frau einen Lastkraftwagen mit Anhänger überholen - als sie auf Höhe des Gespanns war, kam der 51-Jährigen allerdings ein roter Ford C-MAX entgegen, der von einem 60-Jährigen aus dem Hochsauerlandkreis gesteuert wurde.

Die beiden Fahrzeugführer konnten nicht mehr ausweichen und kollidierten miteinander. Beide wurden nach ersten Erkenntnissen schwer verletzt und nach der Erstversorgung vor Ort in Krankenhäuser transportiert. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden - der Anhänger des Lastkraftwagens wurde ebenfalls leicht beschädigt. Den Gesamtsachschaden schätzen die Beamten der Korbacher Polizeistation auf etwa 8000 Euro.

Zwölf Einsatzkräfte der Feuerwehren Helmscheid und Korbach rückten um 10.55 Uhr zum Unfallort aus, um ausgelaufene Betriebsstoffe aufzunehmen und die Unfallstelle abzusichern. Über die Dauer der Einsatzarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen auf Landesstraße, für den Abtransport der Fahrzeuge wurde sie zeitweise sogar komplett gesperrt.

Link: Unfallstandort Landesstraße 3076 (22. Juli 2021)

BAD AROLSEN. Zu einem Scheunenbrand wurde die Feuerwehr Bad Arolsen am frühen Mittwochmorgen alarmiert - der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 40.000 Euro.

Um 0.50 Uhr meldete die Leitstelle Waldeck-Frankenberg einen Scheunenbrand in der Straße "Am Vorhof" in Bad Arolsen - ein Bewohner hatte den Brand bemerkt und die Notrufnummer 112 gewählt. 

Unverzüglich machten sich unter der Einsatzleitung von Wehrführer Stefan Richter 27 Einsatzkräfte auf den Weg zum Einsatzort. Dort angekommen, erkannten die Kräfte, dass eine Lagerscheune in Vollbrand steht  - unter Atemschutz und mit drei C-Rohren wurde der Kampf gegen die Flammen eingeleitet.

Die Kameradinnen und Kameraden evakuierten das angrenzende Wohnhaus, da zu diesem Zeitpunkt ein Übergreifen der Flammen noch nicht ausgeschlossen werden konnte. Um im Ernstfall schnell handeln zu können, wurde die Drehleiter bereitgestellt - glücklicherweise wurde das Wohnhaus aber nach ersten Erkenntnissen nicht beschädigt. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in das Korbacher Krankenhaus gebracht.

Um etwa 3.45 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Kriminalpolizei Korbach übergeben, die derzeit zur Brandursache ermittelt. Der entstandene Sachschaden auf etwa 40.000 Euro geschätzt. 

Hinweise zum Brand nimmt die Korbacher Polizeistation unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.

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Bunte Steuerungen GmbH

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KORBACH. Am Dienstagabend wurde der Löschzug der Feuerwehr Korbach gegen 20.15 Uhr durch eine automatische Brandmeldeanlage zu einem großen Gewerbebetrieb in der Industriestraße gerufen. Zunächst lagen vor Ort keine näheren Erkenntnisse vor, die Lage war unklar.

Bei zunächst noch laufender Produktion erfolgte eine erste Erkundung bei der sich der Auslösegrund für die Anlage bestätigte. Im Bereich der Lüftungsanlage wurde eine deutlich sichtbare Verrauchung festgestellt - sofort wurde in Abstimmung mit den Werksverantwortlichen die Produktion eingestellt und die Gebäude komplett geräumt. Die weitere Erkundung ergab einen technischen Defekt an einer Druckluftkompressor-Anlage. Ölaustritt in Verbindung mit sehr hohen Temperaturen waren ursächlich für die Verrauchung, es bestand die akute Gefahr einer Durchzündung.

Ein Trupp unter Atemschutz setzte die Anlage zunächst außer Betrieb und überwachte die weitere Entwicklung mit der Wärmebildkamera. Zeitgleich wurde vorsorglich ein umfangreicher Löschangriff im Innenbereich vorbereitet. Parallel wurde die Drehleiter im Außenbereich in Stellung gebracht, um im Bedarfsfall von der Dachseite eingreifen zu können. Ein weiterer Zug der Kernstadtwehr wurde zur Unterstützung nachalarmiert, außerdem wurde die benachbarte Wehr aus Lelbach in den Einsatz einbezogen, um bei Bedarf über ausreichend Atemschutzgeräteträger zu verfügen.

Insgesamt waren 47 Einsatzkräfte vor Ort, die Besatzung eines Rettungswagens sorgte für die Absicherung der eingesetzten Kräfte. Nachdem die Anlage durch werkseigenes Fachpersonal überprüft und wieder in einen sicheren Zustand verbracht werden konnte, wurde der Einsatz der Feuerwehr beendet.

Gegen 22 Uhr konnte die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt werden. Bei diesem Einsatz hat sich gezeigt, wie wertvoll eine automatische Brandmeldeanlage ist. Die frühzeitige Detektion der Gefahrenlage sowie das umsichtige Handeln der Einsatzkräfte hat den Betrieb vor größeren Schaden bewahrt. Ein längerer Betriebsausfall konnte vermieden werden, Personen kamen nicht zu Schaden.

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KORBACH. Auf der Bundesstraße 251 ereignete sich am Dienstagnachmittag ein Verkehrsunfall - die Korbacher Polizei sucht Zeugen.

Gegen 14 Uhr war ein 47-Jähriger mit einem Lastkraftwagen der Marke DAF auf der Bundesstraße 251 von Sachsenhausen in Richtung Freienhagen unterwegs. Im Streckenverlauf geriet die Zugmaschine aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte dabei die Leitplanke stark. Der Gesamtsachschaden an Leitplanke und Fahrzeug wird auf etwa 1700 Euro geschätzt, verletzt wurde niemand.

Die Beamten der Korbacher Polizeistation suchen Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können. Verkehrsteilnehmer, die den Unfall beobachtet haben, können sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei den zuständigen Beamten melden.

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ODERSHAUSEN. Am Montag (19. Juli) brach ein bislang Unbekannter in eine Wohnung in der Wildunger Straße in Odershausen ein - der Tatzeitpunkt muss zwischen 6.30 Uhr und 17 Uhr liegen.

Der Täter nutzte eine am Tatort liegende Leiter und konnte so an ein Fenster im zweiten Obergeschoss gelangen. An diesem schlug er die Scheibe ein und gelangte durch das nun geöffnete Fenster in das Gebäude.

Nachdem er eine Wohnungstür gewaltsam geöffnet hatte, betrat er eine Wohnung, die er nach Wertgegenständen durchsuchte. Hier entwendete der Unbekannte ein Mobiltelefon und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900. (ots/r)

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