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Donnerstag, 08 Januar 2015 19:36

Zu eng abgebogen: Lastwagen "rasiert" Autofront

WILLINGEN. Ein Lkw-Fahrer hat am Donnerstag beim Linksabbiegen ein Auto übersehen: Der Lastwagen "rasierte" die linke Front des Wagens, der anschließend nicht mehr fahrbereit war. Das Ehepaar im Auto und der Brummifahrer kamen mit dem Schrecken davon. Der Schaden summiert sich laut Polizei auf mindestens 8000 Euro.

Der 63 Jahre alte Autofahrer aus Winterberg und seine Ehefrau befuhren mit ihrem VW Golf am Donnerstag gegen 13.45 Uhr die Straße Zum Hohen Einberg in Willingen. An der Einmündung zur vorfahrtberechtigten Briloner Straße musste der Golffahrer wegen anderer Fahrzeuge anhalten - unter anderem näherte sich von rechts aus Richtung Brilon kommend ein Lkw. Dessen 22 Jahre alter Fahrer einer Gudensberger Spedition wollte nach links in den Hohen Eimberg einbiegen.

Dabei übersah der Lasterfahrer den stehenden Golf oder er wählte beim Abbiegen einen zu engen Radius - das Ergebnis war jedenfalls eine unsanfte Berührung zwischen Lkw und Auto: Mit der Tankabdeckung und dem Unterfahrschutz der linken Fahrzeugseite rammte der Lastwagen die linke Front und die Seite des wartenden Autos.

Am Golf entstand ein Schaden von mindestens 6000 Euro, der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Am Lkw wurden Tankabdeckung und Unterfahrschutz sowie ein Reifen beschädigt - erst nachdem dieser gewechselt war, konnte der Lastwagen die Fahrt fortsetzen. Hier beträgt der Schaden etwa 2000 Euro.


Am Vortag war in Willingen zweimal die Feuerwehr im Einsatz:
Ausgelaufenes Öl und brennender Motor fordern Feuerwehr (07.01.2015)

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Publiziert in Polizei

PADBERG. Das ist gerade nochmal gutgegangen: Durch das beherzte Eingreifen eines Mannes konnte am Dienstag gegen 10 Uhr zwischen Padberg und Bredelar im Hochsauerlandkreis ein Zusammenstoß zwischen einem Lastwagen und einem herannahenden Zug verhindert werden. Der Fahrer des Lastwagens, der die Kollision verursacht hätte, machte sich anschließend allerdings aus dem Staub, ohne sich über die Folgen zu informieren. Die Polizei ermittelt nun gegen den Lkw-Lenker wegen des Verdachts der Unfallflucht.

Was war passiert: Am Dienstag fuhr der Lastwagen mit Anhänger auf der Landstraße 716 von Padberg in Richtung Bredelar. Kurz vor Bredelar befindet sich ein Bahnübergang. Wegen Bauarbeiten in der Nähe dieses Übergangs kam es zu einem leichten Verkehrsstau. Um kurz nach 10 Uhr geriet der Lkw in diesen Stau, unglücklicherweise hielt das schwere Gefährt genau auf dem Bahnübergang - und genau in diesem Moment schaltete die Ampelanlage auf Rotlicht, die Halbschranken senkten sich.

Umsichtiger und beherzter Zeuge
Eine der Halbschranken geriet dabei genau zwischen die Zugmaschine und den Anhänger. Um einen Unfall mit dem herannahenden Zug zu verhindern und den Lkw von den Gleisen zu bekommen, lief ein ebenso umsichtiger wie beherzter Zeuge des Vorgangs zu der Stelle und drückte die Halbschranke leicht an. Diese fuhr daraufhin komplett nach oben - der Lastwagen konnte den Übergang verlassen.

Durch die schnelle Reaktion des Zeugen kam es zu keiner gefährlichen Nähe zwischen Zug und Lastwagen, berichtete die Polizei. Allerdings wurde die Schranke bei dem Vorfall beschädigt. Weil der Fahrer des Lastwagens nach dem Vorfall weitergefahren war, ohne sich um die Folgen und die Schäden zu kümmern, ermittelt die Polizei nun wegen des Verdachts auf Unfallflucht.

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Publiziert in HSK Polizei

HÖRLE. Der Kleinlaster eines Lumpensammlers ist am Montag auf einem abschüssigen Hof ins Rollen geraten, hat einen Zaun durchbrochen, ist auf die Straße Oberdorf gekracht, hat einen weiteren Zaun durchschlagen und ist erst am Fuße einer Wiese mit der Front in einem Bach zum Liegen gekommen. Verletzt wurde wie durch ein Wunder niemand.

Der 46 Jahre alte Schrotthändler aus Kassel fährt am Nachmittag bei einem Anwohner auf den Hof, um Altmetall abzuholen. Dabei, so die Arolser Polizei, habe er das Fahrzeug auf dem abschüssigen Gelände nicht ausreichend gegen Wegrollen gesichert. Kurz vor 17 Uhr passiert es: Während Hofbesitzer Daniel Clemens im ehemaligen Schweinestall eine alte Schubkarre und einige Dachrinnen für den Lumpensammler holt und der Mann neben dem Mercedes-Pritschenwagen wartet, setzt sich der bereits mit allerlei Schrott beladene Benz in Bewegung.

Der Laster rollt den Clemens'schen Hof hinunter, überrollt eine Buchenhecke, durchbricht einen Zaun, stürzt die drei Meter hohe Grundstücksmauer hinunter auf die Straße, verliert beim Aufprall Motoröl, kracht durch den gegenüberliegenden Zaun an einer Wiese, beschädigt dabei eine Stützmauer und rollt noch etwa 20 Meter den Hang hinab. Mit lautem Krach schlägt der Pritschenwagen schließlich mit der Front in der Bicke ein. "Der Mann hat nur 'oh nein, oh nein, oh nein' gerufen", beschreibt Daniel Clemens die Reaktion des Lumpensammlers.

Anwohner eilen herbei, versuchen, den verunfallten Laster mit einem Traktor aus dem Bach zu ziehen. Doch weil der Pritschenwagen auf einer weiteren Mauer am Ufer der Bicke aufgesetzt hat und man befürchtet, bei einer Bergung den Tank zu beschädigen, wird ein Kranwagen angefordert. Außerdem rücken die Feuerwehren aus Hörle, Herbsen und Külte - sie bilden gemeinsam den Volkmarser Löschzug Nord - zur Unfallstelle aus. Die insgesamt Kameraden unter der Leitung des stellvertretenden Hörler Wehrführers Wilfried Mielke setzen vorsorglich zwei Ölsperren in der Bicke. Außerdem streuen die Brandschützer das auf die Straße gelangte Öl ab und sichern die Unfallstelle ab - die Kreisstraße 3 bleibt während der Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Nach dem Unfall ist Benz das, was er geladen hat: Schrott
Mit einem 100-Tonnen-Autokran hebt ein Bergungsdienst den Pritschenwagen schließlich am Abend an der Front an, ein Landwirt aus dem Ort zieht das verunfallte Fahrzeug auf die Wiese. Für den Lumpensammler war die Fahrt nach Hörle die letzte mit diesem Transporter - der alte Benz ist nach dem Unfall das, was er geladen hat: Schrott. Der Gesamtschaden beträgt nach Angaben der Bad Arolser Polizei mindestens 5000 Euro.

"So etwas hat es bei uns im Dorf noch nicht gegeben", sagt eine Bewohnerin, die wie viele andere Hörler die Bergung des Pritschenwagens verfolgen, "aber zum Glück ist ja niemandem etwas passiert". Schließlich hätte der Lastwagen beim Absturz auf die K 3 ein fahrendes Auto oder einen Radfahrer treffen können, "da will man gar nicht weiter drüber nachdenken..."


Ein Lkw hatte sich auch im Februar 2012 in Waldeck selbständig gemacht:
Lkw stürzt 100-Meter-Böschung hinab und brennt aus (15.02.2012, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

TWISTESEE. Mit einem schweren Lkw-Gespann hat sich ein 25-Jähriger am Twistesee festgefahren - nicht irgendwo, sondern auf dem Fußweg, der rund um den Stausee führt. Der Brummifahrer hatte nach dem Abladen von Baumaterial am Strandbad auf den dort erhaltenen Ratschlag vertraut, auf diese Weise wieder auf die Bundesstraße zu gelangen.

Das hätte auch geklappt, wenn der junge Mann aus Kassel nicht mit einem 40-Tonner, sondern einem Fahrrad oder vielleicht noch einem Kleinwagen unterwegs gewesen wäre. Der 25-jährige Mitarbeiter einer Kasseler Baustofffirma hatte an der Strandbad-Baustelle Lkw und Anhänger abgeladen und war dann auf dem schmalen Asphaltweg in Richtung B 450 gefahren.

Kurz vor einer Unterführung unter der Bundesstraße hindurch - dieser Weg hätte den Lkw-Fahrer zumindest nach Braunsen geführt - stand laut Polizei jedoch ein Poller. Deswegen bog der junge Trucker nach links in Richtung Parkplatz ab und fuhr einige Meter parallel zur Bundesstraße. Als dann am Einlauf des Twistesee-Vorstaus eine für den Lastwagen viel zu schmale Brücke kam, war die Fahrt um 13.10 Uhr endgültig vorbei. "Hier ging nichts mehr", sagte ein Polizeibeamter gegenüber 112-magazin.de, "bei einem Versuch, mit dem Anhänger rückwärts zu rangieren, beschädigte der Lkw-Fahrer einen Baum und den Unterfahrschutz seines Fahrzeugs". Außerdem wurde der schmale Weg durch die Last des schweren Fahrzeugs an einigen Stellen beschädigt.

Ein großer Autokran musste herbei, um zumindest den Anhänger vom Fußweg auf die Bundesstraße zu hieven. Dazu sperrte die Arolser Polizei die Bundesstraße in der Zeit zwischen 14.10 und 15.30 Uhr in beiden Richtungen zwischen den Abzweigen Wetterburg und Braunsen. Während der leere Laster auf der Straße schwebte, hieß es für den Lkw-Fahrer dann nochmal schwitzen: Den Maschinenwagen musste er rückwärts vom Weg steuern. Später hängte der 25-Jährige den Anhänger wieder an und kehrte nach Kassel zurück.


Ganz in der Nähe hatte es kürzlich einen schweren Unfall gegeben:
Motorradfahrerin rutscht unter Leitplanke: Schwer verletzt (03.08.2014, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

HAINA. Eine Klappe eines Lastwagens hat sich während der Fahrt geöffnet und ist gegen ein geparktes Auto geschlagen. Dabei entstand am Samstag in der Ortsdurchfahrt von Haina ein Schaden von rund 2000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Wie ein Beamter der Frankenberger Polizeistation am Sonntag gegenüber 112-magazin.de berichtete, war es am Samstagmorgen gegen 7.45 Uhr auf der Frankenberger Straße zu dem ungewöhnlichen Unfall gekommen. Ursache dafür war den Angaben zufolge ein gebrochener Riegel. Dadurch öffnete sich während der Fahrt eine Klappe auf der rechten Seite des Lasters und traf im Vorbeifahren den am rechten Fahrbahnrand geparkten VW Golf eines Anwohners.

Der 44 Jahre alte Lkw-Fahrer aus Polen hielt seinen "Brummi" an und informierte die Polizei. Bei der Unfallaufnahme taxierten die Beamten den Schaden auf rund 2000 Euro.

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Publiziert in Polizei

BAD DRIBURG. Ausgerechnet an einer Tankstelle ist ein Lastwagen in Brand geraten. Die Polizei geht von einem technischen Defekt aus. Personen wurden nicht verletzt, den Sachschaden beläuft sich auf rund 50.000 Euro.

Der Fahrer stellte seinen Zug am Mittwoch um 6.20 Uhr auf dem Gelände einer Tankanlage am Groppendiek ab. Als er Dieselkraftstoff in den Tank des Mercedes mit Tandemanhänger füllte, stieg plötzlich Qualm aus der Lüftung der Fahrerkabine auf. Der 64-Jährige beendete sofort den Tankvorgang. Kurz darauf schlugen bereits Flammen aus dem Armaturenbereich. Der Fahrer alarmierte die Feuerwehr und brachte sich in Sicherheit. 

Die Feuerwehr Bad Driburg war wenige Minuten später an der Brandstelle und begrenzte das Feuer auf das Zugfahrzeug. Die Fahrerkabine brannte jedoch völlig aus. Auflieger und Anhänger, die mit Bierkisten und -fässern beladen waren, blieben nach erster Einschätzung unversehrt. An der Tankanlage verbog sich ein Verkleidungsblech. Insgesamt entstand ein Schaden von rund 50.000 Euro.

Nach ersten Ermittlungen ist höchstwahrscheinlich ein technischer Defekt an einem Kabelbaum für das Feuer verantwortlich.

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Publiziert in HX Polizei

HOHENWEPEL. Gleich vier Lkw hat ein Unbekannter aufgebrochen und dabei insgesamt 800 Liter Dieselkraftstoff abgezapft. Aufgrund der Menge muss der Täter ein geeignetes Transportfahrzeug benutzt haben.

Der Täter betrat in der Zeit zwischen Samstag, 18 Uhr, und Sonntag, 18 Uhr, ein frei zugängliches Firmengelände an der Northeimer Straße in Hohenwepel. Er knackte die Tankschlösser von vier dort abgestellten Lastwagen und zapfte mehr als 800 Liter Diesel ab. "Unbehelligt verschwand er", sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Seine Kollegen der Kripo Warburg sind auf der Suche nach Zeugen, denen der Täter oder sein Fahrzeug im genannten Zeitraum aufgefallen sein könnte. Die Ermittler sind zu erreichen unter der Telefonnummer 05641/78800.

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Publiziert in HX Polizei
Mittwoch, 15 Januar 2014 12:57

Sand im Tank: Geringe Leistung, hoher Schaden

LOHRA. Sachbeschädigung der schleichenden Art: Bislang Unbekannte kippten Sand in den Tank des Lastwagens und richteten damit einen Schaden von mehreren tausend Euro an. Nun ermittelt die Polizei.

Der betroffene blaue Lastwagen, ein Daimler Actros, stand zwischen Freitag, 3., und Freitag, 10. Januar, auf dem Firmengelände eines Baggerbetriebs in Kirchvers. Später bemerkte man, dass der Motor schon keine hundertprozentige Leistung mehr erreichte, welche sich im Laufe der Zeit immer weiter verschlechterte.

Die Firma brachte das Fahrzeug in die Werkstatt. Dort stellte man dann fest, dass Sand im Tank war. Der entstandene reine Sachschaden am Lastwagen beträgt zwischen 5000 und 7000 Euro.

Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet um Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen unter der Telefonnummer 06421/406-0.

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Publiziert in MR Polizei

KASSEL. Möglicherweise wie in einem Actionfilm ist ein Diebstahl von Apple-Geräten im Wert von 70.000 Euro über die Bühne gegangen: Die Polizei glaubt, dass sich die Täter während der Fahrt auf einen Sattelzugauflieger begaben und ihre Beute abluden.

Der Sattelzug einer tschechischen Spedition war von Waalwijk (Niederlande) nach Tschechien unterwegs. Bei einem Pausenstopp in Kassel am Dienstagmorgen um kurz nach 5 Uhr stellte der 46 Jahre alte tschechische Lkw-Fahrer fest, dass unbekannte Diebe Teile seiner Ladung geplündert hatten, und meldete sich über Notruf bei der Polizei in Kassel. Mitarbeiter der Spurensicherung stellten fest, dass die Täter das Sicherungsschloss der Plane offenbar mit einem Bolzenschneider geknackt und von insgesamt sieben geladenen Paletten mit Elektronik-Artikeln 125 iPads, vier iPad mini, vermutlich 30 iPhones und zwei Apple-Keyboards geklaut hatten. Bei den weiteren Ermittlungen verdichtete sich der Verdacht, dass die Ladungsdiebe vermutlich während der Fahrt auf der Autobahn unbemerkt zugeschlagen haben.

Kein Hinweis auf Diebstahl während der Pausen
Die Vernehmung des Fahrers mit einer Dolmetscherin und die Auswertung des Fahrtenschreibers brachten am Vormittag zunächst Klarheit über die Fahrtsrecke in der Nacht. Um 22.30 Uhr war der 46-Jährige von Waalwijk mit seinem Truck in Richtung Deutschland gestartet. Ein Tankstopp und eine erste Ruhepause folgten später in der Nacht um 1.40 Uhr an der Tank- und Rastanlage Lichtendorf-Süd bei Schwerte. Während der Pause des Fahrers war der Lkw im erleuchteten und videoüberwachten Bereich der Zapfsäulen abgestellt. Den bisherigen Ermittlungen zufolge gibt es keine Erkenntnisse, dass ein Angriff auf die wertvolle Fracht bereits dort gestartet oder durchgeführt wurde. Nach einer zweistündigen Pause setzte der Trucker seine Fahrt über die A 44 in Richtung Kassel fort. Ein weiterer, allerdings nur kurzer Stopp für eine Toilettenpause folgte rund 30 Kilometer vor Kassel.

Aufbruch und Diebstahl vermutlich während der Fahrt
Derzeit deute alles darauf hin, so die Beamten der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Kassel-Ost, dass die Täter mit einem lebensgefährlichen Manöver während der Fahrt zuschlugen. Den Erkenntnissen anderer Polizeibehörden zufolge fahren dabei in der Regel größere Fahrzeuge in verkehrsarmen Zeiten mitten in der Nacht direkt hinter den Truck und halten auch dessen Geschwindigkeit ein. Aus dem Seitenfenster oder durch das Schiebedach klettern Täter über die Motorhaube und gelangen so an den Lkw. Dort wird die Laderaumtür aufgebrochen, das Planenschloss geknackt oder die Plane aufgeschnitten. Noch während der Fahrt werden Paletten geknackt und das teure Diebesgut von Hand zu Hand nach hinten über die Motorhaube in das Täterfahrzeug weitergegeben. Die Aktion dauert in der Regel nur wenige Minuten und wird vom Lkw-Fahrer nicht bemerkt, weil die Verfolger im "Windschatten" des Lasters fahren und von dessen Außenspiegeln nicht erfasst werden. Da der Tatort auch im aktuellen Fall nicht bestimmbar ist wird es für die Ermittler sicher schwierig, mögliche Zeugen für die Tat zu finden.

Polizei warnt vor Ankauf: Verfahren wegen Hehlerei droht
Im Zusammenhang mit der Tat warnt die Polizei auch vor dem Ankauf der gestohlener Geräte, die möglicherweise in den nächsten Tagen arglosen Personen oder Geschäften mit günstigen Preisen zum Ankauf angeboten werden könnten. An gestohlenen Geständen kann man kein Eigentum erwerben und muss mit einem Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Hehlerei rechnen. Dieses Risiko ist ein vermeintliches "Schnäppchen" nicht wert.


Hochwertige Mobiltelefone und Tablets wurden in letzter Zeit im Raum Kassel oftmals geklaut:
Handys und Tablets für 40.000 Euro erbeutet - Festnahmen (18.12.2013)
Handys für mehr als 50.000 Euro gestohlen (14.02.2013)
Detektive als Ladendiebe entlarvt (12.10.2012)

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 07 November 2013 16:00

500 Liter Diesel aus drei Lkw abgezapft

BAD WILDUNGEN. Rund 500 Liter Dieselkraftstoff haben unbekannte Diebe in der Nacht zu Donnerstag aus den Tanks dreier Lastwagen abgezapft. Die Brummis standen auf einem Betriebsgelände in der Industriestraße.

Um auf das Gelände der Transportfirma zu kommen, schnitten die Täter ein Loch in den Maschendrahtzaun. Vermutlich in zahlreiche Kanister abgefüllt, erbeuteten die noch unbekannten Einbrecher rund 500 Liter Dieselkraftstoff. Der Gesamtschaden beträgt etwa 700 Euro.

Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen nimmt die Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/7090-0 entgegen.

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Publiziert in Polizei
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