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Donnerstag, 16 Februar 2012 11:23

Glatte Einmündung: Linienbus rammt Auto

LAISA. Ein Autofahrer hat an der Einmündung der L 3090 zur B 253 bei Laisa auf Glätte nicht rechtzeitig anhalten können und ist mit der Fahrzeugfront in die Bundesstraße hineingerutscht. Ein Linienbus erfasste den Wagen und beförderte ihn an die Böschung.

Bei dem Unfall am Mittwochmorgen war der 42-jährige Autofahrer aus Kirchhundem (NRW) leicht verletzt worden, wie die Frankenberger Polizei am Donnerstag gegenüber 112-magazin.de berichtete. Die Besatzung eines Rettungswagens brachte ihn vorsorglich ins Kreiskrankenhaus nach Frankenberg, das er aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen durfte. Der 62 Jahre alte Busfahrer aus Münchhausen, der ohne Fahrgäste unterwegs war, blieb unverletzt. An Bus und Auto entstand ein Gesamtschaden von 8500 Euro.

Der 62-Jährige war gegen 8.30 Uhr mit dem Linienbus aus Richtung Frankenberg kommend in Richtung Frohnhausen unterwegs, als der Autofahrer von rechts aus Richtung Holzhausen kommend an die Einmündung heranfuhr. Als er bremste, brachte der 42-Jährige seinen Skoda wegen Glätte nicht mehr rechtzeitig zum Stehen - es kam zum Zusammenstoß. Dabei kam das Auto von der Straße ab und kam an der Böschung zum Stillstand. Der Busfahrer habe nicht mehr ausweichen können, hieß es.

Publiziert in Polizei

LAISA/EIFA/FROHNHAUSEN. Unglückliche Verkettung: Ein 24 Jahre alter Autofahrer aus Battenberg ist am frühen Morgen durch die Kollision mit einem Wildschwein gegen einen Sattelzug geschleudert. Der Mann wurde beim Aufprall schwer verletzt und in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Feuerwehrleute befreiten den Autofahrer mit hydraulischem Gerät aus seinem völlig zerstörten Toyota RAV4. Dazu trennten sie unter anderem das Dach des blauen SUV ab. Der von Notarzt und Rettungsräften versorgte 24-Jährige wurde ins Frankenberger Kreiskrankenhaus eingeliefert. Er sei erheblich, aber nicht lebensgefährlich verletzt, sagte der Dienstgruppenleiter der zuständigen Frankenberger Polizeistation am Morgen gegenüber 112-magazin.de. Der 31 Jahre alte Lkw-Fahrer aus Dillenburg wurde leicht verletzt und ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert.

Wildschwein stirbt bei Zusammenstoß
Zu dem schweren Unfall war es gegen 5.30 Uhr auf der Bundesstraße 253 zwischen Battenberg-Laisa und Hatzfeld-Eifa gekommen: Der Autofahrer, der in Richtung Biedenkopf unterwegs war, kollidierte kurz hinter dem Abzweig nach Frohnhausen mit einem Wildschwein. Durch den Zusammenstoß mit dem Schwarzkittel geriet der Autofahrer auf die Gegenspur und stieß seitlich mit einem in Richtung Battenberg fahrenden Sattelzug zusammen. Anschließend schleuerte der Toyota in den Graben, und auch der Sattelzug kam von der Fahrbahn ab. Das Wildschwein verendete an der Unfallstelle.

Die Bundesstraße blieb gut zwei Stunden voll gesperrt. Seit 7.30 Uhr ist die B 253 halbseitig gesperrt, weil der Lkw noch nicht geborgen ist. Das werde im Verlauf des Vormittags erfolgen, hieß es. Am Auto entstand Totalschaden von 5000 Euro, der Schaden am Lkw beläuft sich auf 20.000 Euro.

Publiziert in Retter
Freitag, 06 Januar 2012 05:35

Windwurf: Zwei Fahrer krachen gegen Bäume

WALDECK-FRANKENBERG. Zwei Autofahrer sind gegen gerade umstürzende Bäume geprallt. Ein weiterer Baum kippte auf ein in Frankenberg geparktes Auto. Mehrere Strecken im Landkreis waren wegen Windbruchs zeitweise blockiert, der Strother Wald bei Korbach ist derzeit noch gesperrt.

Nicht mehr bremsen konnte ein 39 Jahre alter Arolser, vor dem am Donnerstagabend gegen 18.10 Uhr auf der L 3198 zwischen Freienhagen und Bühle ein Baum umkippte. Das Auto rammte den fallenden Baum, wobei der Fahrer mit dem Schrecken davon kam. An seinem Skoda Octavia entstand ein Schaden von 5000 Euro, der Wagen musste abgeschleppt werden. Die Strecke blieb wegen weiterer Sturmschäden zeitweise geseprrt, die Straßenmeisterei sorgte aber noch am Abend wieder für freie Fahrt.

Ganz in der Nähe, auf der B 251 bei Gut Höhnscheid, rammte um 18.30 Uhr ein 54 Jahre alter Transporterfahrer aus Vellmar ebenfalls einen umstürzenden Baum. Die Frontscheibe zersplitterte, außerdem entstand an der rechten Fahrzeugfront ein Schaden. Der Fahrer blieb unverletzt, Feuerwehrleute beseitigten den Baum.

Auf einen in der Gemündener Straße in Frankenberg geparkten Peugeot stürzte am späten Donnerstagabend ein Baum. Wie hoch der Schaden ist, wusste der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizei am Morgen nicht. Zu dem Vorfall sei es auf einem Privatgrundstück gekommen, die Polizei musste daher nicht ausrücken. Windwurf sorgte im Bereich der Frankenberger Polizeistation für blockierte Straßen zwischen Viermünden und Ober-Orke (K 92) sowie auf der B 253 zwischen Laisa und Eifa. In beiden Fällen rückte am frühen Morgen gegen 3 Uhr und 5.15 Uhr die Straßenmeisterei aus. "Statt Räumschild und Streusalz haben die Straßenwärter derzeit Kettensäge und Benzin im Einsatz", sagte der Dienstgruppenleiter. Unfälle seien durch den Windwurf nicht passiert.

In Korbach drohte eine in der Strother Straße stehende Plakatwand am frühen Freitagmorgen wegzuwehen. Die Feuerwehr rückte aus und montierte Teile der Wand ab. Windbruch gab es unter anderem am Donnerstagabend auf einem Radweg zwischen Eppe und Hillershausen sowie in der Nacht zu Freitag auf der Kreisstraße zwischen Hillershausen und Goddelsheim, an der Alten Wiese bei Lengefeld sowie im Strother Wald. Die Kreisstraße 15 zwischen Strothe und Korbach wurde voll gesperrt, weil die Arbeit der Feuerwehr in der Nacht zu gefährlich war. Nachdem die Einsatzkräfte einige Bäume beseitigt hatten, zogen sie sich aus Sicherheitsgründen zurück. In der Schulstraße in der Korbacher Altstadt zersägte die Feuerwehr am frühen Morgen einen umgestürzten Baum.

In die Kreisstraße 39 zwischen Hundsdorf und Hüddingen ragte am frühen Freitagmorgen ein Teil eines umgekippten Baumes. Ein Autofahrer sah das Hindernis und informierte die Polizei. Eine Streifenwagenbesatzung sah sich die Sache aus der Nähe an. "Wir haben kurzerhand die Spitze abgebrochen und zur Seite gelegt", sagte ein Beamter am Freitagmorgen gegenüber 112-magazin.de, "das hätte der Autofahrer auch selbst machen können".

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 05 Januar 2012 05:36

Sturm: Baum stürzt auf Fahrbahn

HOLZHAUSEN/LAISA. Die Vorboten des für Donnerstag angekündigten Orkantiefs "Andrea" haben den Landkreis Waldeck-Frankenberg verschont. Lediglich zwischen Laisa und Holzhausen kippte in der Nacht ein Baum auf die Landesstraße 3090.

Nachdem sich gegen 1.30 Uhr mehrere Verkehrsteilnehmer bei der Frankenberger Polizei gemeldet hatten, alarmierte die Rettungsleitstelle die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte zersägten das Hindernis und sorgten so wieder für freie Fahrt. Unfälle seien durch den Baum nicht passiert, hieß es am Morgen bei der Polizei in Frankenberg. Bei den Polizeidienststellen in Bad Arolsen, Korbach und Bad Wildungen gingen in der Nacht keine Meldungen über umgestürzte Bäume ein.

Warnung vor orkanartigen Böen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach hatte am Mittwoch auch für den Landkreis Waldeck-Frankenberg vor orkanartigen und vor Orkanböen gewarnt. Dabei wird ein erster Höhepunkt mit dem Durchgang einer Kaltfront erwartet, die zum Teil von Gewittern durchsetzt ist. Der Durchzug wird von Nord nach Süd etwa zwischen 8 und 11 Uhr am Donnerstag erwartet. Dann sind bis ins Flachland orkanartige Böen mit mehr als 100 Stundenkilometern möglich. Der Wind dreht dabei von Südwest auf West bis Nordwest.

Auch hinter der Kaltfront bleibt es sehr stürmisch. So muss am Nachmittag mit dem Durchzug von teils kräftigen Schauern und auch Gewittern erneut mit einzelnen orkanartigen Böen gerechnet werden. Der Wind weht aus West bis Nordwest. Erst in der Nacht soll der Wind den Vorhersagen zufolge etwas nachlassen.

Der DWD warnt davor, dass Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden können. "Achten Sie auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände", heißt es in einer Warnmeldung.

 

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 06 Dezember 2011 12:20

Lkw kippt Böschung herunter

LAISA. Nachdem er mehrere Stunden an der Böschung an der Bundesstraße 253 zwischen Eifa und Laisa gelegen hatte, ist ein Lastwagen mit Anhänger am Dienstag von einem Kran wieder auf die Straße gehoben worden.

Am Vorabend war der 39-jährige Fahrer aus dem Westerwaldkreis auf schneeglatter Straße nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Lastzug einer Burbacher Spedition rutschte die Böschung herunter und blieb an den Bäumen hängen. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Bundesstraße war während der Arbeiten zwei Stunden voll gesperrt. Den Schaden gibt die Polizei mit 10.000 Euro an.

Publiziert in Polizei
Sonntag, 20 November 2011 06:08

Erneut Brandstiftung: Hütte angesteckt

BATTENBERG. Die Serie von Brandstiftungen im Raum Battenberg setzt sich fort: Ein Unbekannter hat am Samstagabend versucht, einen zum Wochenendhaus umgebauten ehemaligen Pferdestall in der Feldgemarkung Im Hainbach zwischen Battenberg und Laisa in Brand zu setzen.

Als die alarmierten Feuerwehrleute aus Battenberg und Laisa eintrafen, glimmte laut Polizei die Hütte an gleich drei Stellen. Ein offenes Feuer war trotz eines benutzten Brandbeschleunigers nicht ausgebrochen. Unter anderem wurden nach Angaben des Dienstgruppenleiters eine Wand und die Eingangstür beschädigt. Wegen der Gesamtumstände geht die Frankenberger Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus.

Jugendliche, die auf einem Rad- und Fußweg zwischen Laisa und Berghofen beziehungsweise Battenberg unterwegs waren, entdeckten das Feuer gegen 20.45 Uhr und informierten den Wehrführer der Feuerwehr Laisa, Klaus-Dieter Arnold. Dieser verständigte die Leitstelle, und schon kurz nach der Alarmierung rückten insgesamt 22 Feuerwehrleute aus der Kernstadt und Laisa mit fünf Fahrzeugen zu dem Wochenendhaus aus und löschten das glimmende Holz. Im Gebäude befand sich zum Zeitpunkt der Brandstiftung niemand. Laut Polizei entstand ein Schaden im kleinen vierstelligen Bereich.

In den zurückliegenden Wochen gab es bereits mehrere vorsätzlich gelegte Feuer in und um Battenberg. Dabei brannten zumeist Mülltonnen, aber auch zwei landwirtschaftliche Ladewagen mit Stroh und Heu wurden zum Raub der Flammen. Erst am Samstagmorgen brannten bei Dodenau in der Feldgemarkung Richtung Wildgehege sechs Strohrundballen, die die Kameraden aus Dodenau löschten. Der gegen 9 Uhr bemerkte Brand war laut Dienstgruppenleiter ebenfalls vorsätzlich gelegt worden.

In allen Fällen bittet die Polizei mögliche Zeugen, die Angaben zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen machen können, sich auf der Wache in Frankenberg zu melden. Die Telefonnummer der Polizeistation lautet 06451/7203-0.


112-magazin.de berichtete auch über die vergangenen Fälle:
Zwei Ladewagen und Mülltonne angesteckt (10.11.2011, mit Fotos)
Brandstiftung: Mehrere Mülltonnen in Flammen (04.10.2011, mit Fotos)

Link:
Feuerwehr Battenberg

Publiziert in Polizei
Montag, 31 Oktober 2011 12:45

Wohnhausbrand: Schaden bis zu Viertelmillion

LAISA. Der Wohnhausbrand im Battenberger ist durch ein Feuer in einem Mülleimer im Keller ausgelöst worden - wie dieser Brand entstanden war, weiß die Kripo allerdings noch nicht.

Gutachter und Brandermittler der Korbacher Kripo hatten die Brandstelle am vergangenen Freitag genauestens untersucht (112-magazin.de berichtete). Sie konnten dabei feststellen, dass der Brand in einem Müllbehälter in der Waschküche ausgebrochen war und von dort auf den Keller und das gesamte Haus übergriff. Einen technischen Defekt schließen die Ermittler nach dem derzeitigen Kenntnisstand als Brandursache aus, auch haben sich keinerlei Hinweise auf eine vorsätzliche Straftat ergeben. Wie sich der Brand in dem Mülleimer entwickeln konnte, bedarf noch weiterer Ermittlungen.

Das Haus ist zurzeit unbewohnbar und die Geschädigten sind bei Verwandten unter gekommen. Der Schaden wird auf bis zu 250.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern an.


Wir berichteten über den Brand:
Wohnhaus abgebrannt, Hund stirbt im Feuer (21.10.2011, mit Fotos)

Publiziert in Polizei

WILLINGEN/LAISA. Nach den Bränden in einem Willinger Hotel und in einem Einfamilienhaus in Laisa, bei denen Schäden in fünfstelliger Höhe entstanden waren, sucht die Kriminalpolizei noch immer nach den Ursachen. Im Battenberger Stadtteil sind an den Untersuchungen auch Gutachter beteiligt.

In der Garage eines Willinger Hotels in der Straße Zum hohen Eimberg war der Brand am vergangenen Freitag, 21. Oktober, gegen 12.45 Uhr ausgebrochen. Weil Brandrauch ins Gebäude zog, evakuierte die Feuerwehr einen schräg über der brennenden Garage gelegenen Tagungsraum. Nach etwa einer halben Stunde hatten die Willinger Brandschützer das Feuer unter Kontrolle, die Kripo nahm auf der Suche nach der Ursache schon wenig später die Ermittlungen auf. Bisher hätten die Kollegen der Kripo noch kein eindeutiges Ergebnis ermittelt, sagte am Freitag Polizeisprecher Volker König auf Anfrage von 112-magazin.de. Auch an diesem Freitag seien die Ermittler noch einmal an der Brandstelle, um weitere Untersuchungen durchzuführen. Kurz nach dem Brand war von einem technischen Defekt als mögliche Brandursache die Rede.

Ein Holzofen in der Waschküche eines Wohnhauses in Laisa könnte mit dem Feuer in Zusammenhang stehen, das am späten Montagvormittag, 24. Oktober, nahezu das gesamte Einfamilienhaus zerstörte. Mehrere Feuerwehren kämpften gegen die Flammen an, im Feuer starb der Hund der betroffenen Familie. Bislang stehe auch in diesem Fall die genaue Brandursache nicht fest, sagte König am Freitag. Am Vortag waren Ermittler der Kripo ebenso wie Gutachter des Landeskriminalamtes und einer Versicherung mit ihren Untersuchungen an der Brandstelle beschäftigt.

Wann in beiden Fällen mit Ergebnissen zu rechnen sei, wusste der Polizeisprecher am Freitagmittag nicht.


112-magazin.de hatte über beide Brände berichtet:
Hotelgarage in Vollbrand: Tagungsraum evakuiert (21.10.2011, mit Video und Fotos)
Wohnhaus ausgebrannt, Hund stirbt im Feuer (24.10.2011, mit Fotos)
Wohnhausbrand: Gutachter eingeschaltet (25.10.2011, mit weiteren Fotos)

Publiziert in Polizei
Dienstag, 25 Oktober 2011 16:17

Wohnhausbrand: Gutachter eingeschaltet

LAISA. Nach dem Brand am Montagvormittag, bei dem ein Einfamilienhaus nahezu vollständig zerstört und der Hund der Bewohner getötet wurde, hat die Kriminalpolizei noch keine Ursache für das Feuer herausgefunden.

Der Brand des Hauses war am Montag gegen 10.45 Uhr offenbar im Keller ausgebrochen und hatte sich auf das gesamte Gebäude ausgebreitet (wir berichteten, zum Artikel mit Fotos hier klicken). Dabei war ein Schaden vermutlich in sechsstelliger Höhe entstanden - das Haus ist unbewohnbar. Die 82 Jahre alten Eheleute und ihr 52-jähriger Sohn, die das Haus bewohnten und bei dem Brand ihren Hund verloren, sind bei Verwandten untergekommen.

Nach derzeitigem Stand kann die Polizei noch keine Angaben zur Brandursache geben, wie ihr Sprecher Volker König am Dienstag erklärte. Am Donnerstag werden seinen Angaben zufolge Spezialisten beziehungsweise Gutachter an der Brandstelle erwartet, um nach der genauen Brandursache zu suchen.

Genaue Angaben zum Schaden machte die Polizei am Dienstag nicht. Ihr Sprecher verwies auf die noch laufenden Ermittlungen.


Link:
Feuerwehr Battenberg

Publiziert in Polizei
Montag, 24 Oktober 2011 12:30

Wohnhaus ausgebrannt, Hund stirbt im Feuer

LAISA. Im Battenberger Stadtteil Laisa ist am Montagmittag ein Wohnhaus nahezu komplett ausgebrannt. Dabei kam der Hund der Familie ums Leben. Die Bewohner - ein Ehepaar, beide 82 - brachten sich in Sicherheit. Der 52-jährige Sohn, der ebenfalls in dem Haus wohnt, war an der Arbeit, als das Feuer ausbrach - wahrscheinlich durch einen Holzofen in der Waschküche.

Nachbarn hatten gegen 10.30 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Da ein Kellerbrand gemeldet worden war, rückten zunächst nur die Wehren aus Laisa, Battenberg und Berghofen an. Das Feuer breitete sich in dem Haus aber rasch nach oben aus, deshalb wurden die Feuerwehren aus Frohnhausen und Dodenau hinzugerufen, später half Frankenberg mit der Drehleiter aus, um das Feuer von oben zu löschen. Insgesamt waren mehr als 50 Feuerwehrleute im Einsatz. Nachbarn kümmerten sich um die Bewohner des Hauses.

Die linke Hälfte des Hauses, das in den 1960er-Jahren gebaut wurde, brannte nahezu vollständig aus. Die Flammen schlugen meterhoch aus dem Dach, die weiße Rauchsäule war bis kilometerweit zu sehen. Eine Mietswohnung in der anderen Hälfte des Gebäudes wurde zwar nicht von den Flammen, aber von Rauch und Löschwasser beschädigt. Auch der 39-jährige Mieter war an der Arbeit, als das Unglück begann.

Beim Versuch, den Hund aus dem Haus zu holen, erlitt die 82-jährige Frau eine Rauchvergiftung. Sie musste zwar nicht ins Krankenhaus, wurde aber vom Notarzt behandelt. Da das Haus nicht mehr bewohnbar ist, kommt die Familie nun bei Verwandten in Wollmar unter.


Link:
Feuerwehr Battenberg

Publiziert in Feuerwehr
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