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Samstag, 11 Februar 2012 20:42

Zwei Tote: Flugzeug stürzt neben Golfplatz ab

CÖLBE-BERNSDORF. Zu einem tragischen Unglück kam es am Samstagnachmittag: Ein einmotoriges Sportflugzeug, das vom Flugplatz in Schönstadt gestartet war, stürzte gegen 16.45 Uhr aus noch ungeklärter Ursache ab. Beide Insassen kamen dabei ums Leben. Die beiden Piloten waren laut Polizei rund eine Stunde vor dem Unglück zu einem erweiterten Rundflug gestartet. 

Das Flugzeug stürzte auf einen Acker und ging durch die Wucht des Aufpralls direkt in Flammen auf. Die Maschine brannte völlig aus. „Als die Rettungskräfte eintrafen lagen die Trümmer des Flugzeugs brennend auf dem Acker, die Feuerwehr aus Cölbe hat gelöscht“, erläutert Feuerwehrsprecher Stephan Schienbein.

"Obwohl es noch keine endgültige Identifizierung gibt, bestehen nach den ersten Ermittlungen keine berechtigten Zweifel daran, dass es sich bei den beiden verstorbenen Männern um einen 59-Jährigen aus Amöneburg und einen 64-Jährigen aus Marburg handelt. Beide Männer waren Piloten und hatten langjährige Flugerfahrung. Der Jüngere besaß die Qualifikation zur Einweisung anderer Piloten auf neuen Flugzeugen. Er war mit der abgestürzten Maschine vertraut", erläutert Polizeisprecher Martin Ahlich.

Ein Augenzeuge berichtet: „Ich stand vor der Halle, die beiden Kameraden haben einen Überflug in sicherer Höhe gemacht. Die Maschine zog dann senkrecht hoch, es war ein leichtes Stottern zu hören - und dann ist das Flugzeug senkrecht runter hinter dem Hang verschwunden. Dann habe ich nur noch eine Rauchwolke gesehen und bin zur Absturzstelle gefahren“, so der Mann, der als Segelflieger Mitglied des Kurhessischen Vereins für Luftfahrt (KVfL) ist.

Als er angekommen sei, habe die Maschine in Flammen gestanden. „Zu helfen war da nicht mehr“, sagt der junge Mann fassungslos. Er habe noch zuvor mit einem der beiden Männer geredet, weil er auch mit dem Motorflugschein beginnen wolle. „Ich kann das noch gar nicht richtig realisieren“, sagt er – vor allem auch, weil er bereits bei einem Flugzeugabsturz in Albshausen vor sechs Jahren zwei gute Fliegerkameraden verloren habe.

Bei der Maschine handelt es sich laut dem Zeugen um ein Sportflugzeug des Typs „Liberty“. „Das Flugzeug war noch ganz neu, davon hat der Verein zwei Stück gekauft“, so der junge Mann.

Ein Gutachter des Braunschweiger Bundesamtes für Flugunfalluntersuchung (BFU), der aus Herborn zur Unglücksstelle kam, sollte noch am Abend die Untersuchungen aufnehmen, um die Absturzursache zu klären.


Ebenfalls nur noch tot konnten im Oktober die Insassen einer in Waldeck-Frankenberg abgestürzten Maschine geborgen werden:
Flugzeug stürzt in Korbach ab: Zwei Tote (22.10.2011, mit Video und Fotos)

Publiziert in MR Retter
Dienstag, 31 Januar 2012 05:32

Absturz mit zwei Toten: Ursache weiter unklar

KORBACH. Auch ein Vierteljahr nach dem Absturz eines Ultraleichtflugzeugs am Rande des Korbacher Flugplatzes ist die Ursache für das tragische Unglück noch nicht geklärt. Zwei Männer waren bei dem Unfall Ende Oktober ums Leben gekommen.

Zeugenangaben zufolge war das Flugzeug "wie ein Sack Mehl" mit der Front voran zu Boden gestürzt und in einen Acker eingeschlagen. Ein 53 Jahre alter Mann aus Fuldatal und ein 63-Jähriger aus Bad Wildungen waren dabei ums Leben gekommen. Beide galten laut Polizei als erfahrene Piloten. Noch am selben Abend hatte ein vom Bundesamt für Flugunfalluntersuchung (BFU) beauftragter Sachverständiger seine Untersuchungen aufgenommen. "Er war von Anfang an klar, dass die Ermittlungen lange dauern werden", sagte Polizeisprecher Volker König auf Anfrage von 112-magazin.de.

Auch drei Monate nach dem Unglück liegt der Korbacher Kripo das Gutachten über die Absturzurache noch nicht vor. "Bei dem Sachverständigen werden alle einzelnen Ergebnisse zusammengeführt", erklärte König das Vorgehen. So würden beispielsweise die Erkenntnisse aus der technischen Untersuchung ebenso wie das Obduktionsergebnis in das Expertengutachten mit einfließen. Einen technischen Mangel am Flugzeug als Grund für das Unglück hatte der BFU-Beauftragte jedoch bereits Ende Oktober ausgeschlossen. Wie lange es noch dauern wird, bis der Kripo das schriftliche Gutachten vorlieg, vermochte der Polizeisprecher nicht zu sagen.

Das bei dem Absturz am 22. Oktober völlig zerstörte UL-Flugzeug, das die Polizei damals sichergestellt hatte, ist dem Halter - eine Flugschule - inzwischen wieder ausgehändigt worden.


112-magazin.de berichtete mehrfach:
Flugzeug stürzt in Korbach ab: Zwei Tote (22.10.2011, mit Video und Fotos)
Flugzeugabsturz: Ursachenforschung dauert Wochen (24.10.2011)
Tödlicher Flugunfall: Keine technischen Mängel (31.10.2011)

Publiziert in Polizei

THÜLEN. Aufatmen bei den vier Insassen eines abgestürzten Flugzeugs: weder der Pilot noch seine drei Passagiere wurden bei dem Unglück am Sonntag verletzt, allerdings entstand ein hoher Sachschaden - die Polizei spricht von 200.000 Euro.

 Die genaue Ursache des Absturzes am Thülener Flugplatz ist noch unbekannt. Laut Polizeisprecher Stefan Trelle verlor die Maschine nach dem Start Leistung und stürzte aus 20 bis 30 Metern Höhe auf einen Acker. Der 37-jährige Pilot aus Paderborn und seine drei Insassen im Alter von 18, 22 und 32 Jahren aus Paderborn und Salzkotten blieben unverletzt.Nach dem Vorfall am Sonntagnachmittag gelang es ihnen, das Flugzeug selbständig zu verlassen.

 Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat die Ermittlung aufgenommen.


In Korbach hatte es im Oktober einen Flugzeugabturz gegeben - mit dramatischen Folgen:
Flugzeug stürzt in Korbach ab: Zwei Tote (22.10.2011, mit Video und Fotos)

Publiziert in KS Polizei
Montag, 31 Oktober 2011 12:49

Tödlicher Flugunfall: Keine technischen Mängel

KORBACH. Der Flugunfall mit zwei Toten am Rande des Korbacher Flugplatzgeländes ist nicht auf eine technische Ursache zurückzuführen. Das teilte Polizeisprecher Volker König am Montag mit - Angaben über den Grund des Unglücks machte König am Mittag aber nicht.

Ein Beauftragter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung untersuchte laut König im Laufe der vergangenen Woche mit Spezialisten der Korbacher Kripo den Flugunfall (112-magazin.de berichtete). Dabei konnten die Experten an dem zerstörten Ultraleichtflugzeug keinerlei technische Mängel feststellen, so dass ein technischer Defekt als Unfallursache ausscheidet. Die beiden Getöteten, 53 und 63 Jahre alt, galten als erfahrene Piloten.

In den kommenden Wochen müssen nach Angaben des Sprechers nun noch Zeugenaussagen und Spuren ausgewertet werden, um ein endgültiges Bild von dem Absturzgeschehen zu erhalten. "Die Ursachenermittlungen werden noch eine ganze Zeit in Anspruch nehmen", sagte König. Mit dem schriftlichen Gutachten sei in den nächsten Wochen noch nicht zu rechnen.


112-magazin.de berichtete über das Unglück und die Ursachenforschung:
Flugzeug stürzt in Korbach ab: Zwei Tote (22.10.2011, mit Video und Fotos)
Flugzeugabsturz: Ursachenforschung dauert Wochen (24.10.2011)

Publiziert in Polizei
Montag, 24 Oktober 2011 19:45

Flugzeugabsturz: Ursachenforschung dauert Wochen

KORBACH. Noch keine Erkenntnisse zur Ursache für den folgenschweren Flugzeugabsturz mit zwei Toten hat der Sachverständige des Bundesamtes für Flugunfalluntersuchung (BFU) bei seinen bisherigen Untersuchungen gewonnen. Der Gutachter aus Unna setzte am Montag am Wrack des Ultraleichtflugzeugs seine Arbeit fort.

"Ein senkrechter Aufschlag ist schon nicht normal", sagte der von der BFU beauftragte Sachverständige Thomas Brandes am Montag gegenüber 112-magazin.de. Es sei bei den Untersuchungen noch "alles offen", die Arbeit stehe noch ganz am Anfang. Das Schadensbild, das Brandes an der völlig zerstörten Maschine vorfand, sei keinesfalls ungewöhnlich. In einer Halle nahm der Experte das Flugzeug am Montag weiter unter die Lupe. "Wir überprüfen unter anderem den Motor, alle Leitungen, Kraftstoffvorrat, Instrumente, die Stellung von Klappen und Bedienhebeln", sagte der Sachverständige.

Wie in anderen Fällen auch - Thomas Brandes untersuchte im vergangenen und in diesem Jahr bereits 19 verunglückte Flugzeuge und Helikopter - werde zunächst "akribisch dokumentiert": So machte der gelernte Mechanikermeister mit späterer fliegerischer Ausbildung zahlreiche Detailaufnahmen von dem Ultraleichtflieger. Nach Abschluss der Dokumentation werde er im Büro am Computer und beim Sichten zahlreicher Unterlagen versuchen, dem Grund des Unglücks auf die Spur zu kommen. "So ein Flugzeug fällt ja nicht einfach so vom Himmel", sagte der BFU-Gutachter. Bis ein Ergebnis vorliegt, könnten jedoch Wochen vergehen.

Brandes, der bereits am Samstagabend die Arbeit an der Absturzstelle am Rande des Korbacher Flugplatzes aufgenommen hatte, zeigte sich trotz aller Tragik in einem Punkt erleichtert: Das mit einer pyrotechnischen Einrichtung zu zündende Rettungsgerät, das die Insassen nicht betätigt hatten, hätte eine Gefahr für die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr bedeuten können - nämlich dann, wenn die Patrone unbeabsichtigt am Boden während der Arbeit der Retter versehentlich ausgelöst worden wäre. Den Auslöser habe aber unter den vorgefundenen Umständen niemand berühren und somit aktivieren können. Die eingesetzten Feuerwehrleute und anderen Helfer hätten von dieser Rettungseinrichtung aber vermutlich überhaupt nicht gewusst, meinte der Sachverständige.

Bei dem Absturz waren am späten Samstagnachmittag zwei 53 und 63 Jahre alte Männer aus Fuldatal und Bad Wildungen ums Leben gekommen. Das silberfarbene Ultraleichtflugzeug, ein Fabrikat eines süddeutschen Herstellers, war Zeugenangaben zufolge mit der Spitze voran senkrecht zu Boden gestürzt und auf einem Acker aufgeschlagen. Beide Insassen galten laut Polizei als erfahrene Piloten.


Über das schwere Unglück hatte 112-magazin.de am Samstag berichtet:
Flugzeug stürzt in Korbach ab: Zwei Tote (22.10.2011, mit Video und Fotos)

Publiziert in Polizei
Samstag, 22 Oktober 2011 17:49

Flugzeug stürzt in Korbach ab: Zwei Tote / VIDEO

KORBACH. Zwei Insassen eines Kleinflugzeugs sind beim Absturz ihrer Maschine am späten Samstagnachmittag ums Leben gekommen. Das Ultraleichtflugzeug war ersten Informationen zufolge in Waldeck gestartet und nach einer Zwischenlandung in Korbach auf einen Acker am Rande des Flugplatzgeländes gestürzt. Für die beiden Insassen - ein 53-Jähriger aus Fuldatal und ein 63-Jähriger aus Bad Wildungen - kam jede Hilfe zu spät.

Zu dem folgenschweren Absturz aus noch ungeklärter Ursache war es gegen 17 Uhr gekommen. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war nach dem Absturz im Einsatz - Notarzt, zwei Rettungswagenbesatzungen sowie die Korbacher Feuerwehr mit mehr als 20 Freiwilligen eilten zur Absturzstelle. Feuerwehrleute stellten teils unter Atemschutz den Brandschutz sicher, außerdem gingen die Einsatzkräfte den Rettungsassistenten und dem Notarzt hilfreich zur Hand. Für die Insassen kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Zwei Streifenwagen der Korbacher Polizei waren ebenfalls am Unglücksort, die Beamten stellten die völlig zerstörte Maschine sicher. Zunächst hatte es geheißen, bei dem Flugzeug handele es sich um eine Cessna. Sachverständige des Bundesamtes für Flugunfalluntersuchung sowie ein Experte des Regierungspräsidiums kamen am Abend ebenso wie Ermittler der Korbacher Kripo zur Absturzstelle. Um die Untersuchungen bei eintretender Dunkelheit zu ermöglichen, alarmierte die Leitstelle auch das THW.

Polizei: Erfahrene Piloten
Bei den Opfern des Unglücks handelt es sich nach Auskunft von Polizeisprecher Dirk Virnich um einen 53 Jahre alten Mann aus Fuldatal und um einen 63-Jährigen aus Bad Wildungen. Wer von den beiden die Maschine gesteuert hatte und wem das Flugzeug gehört, wusste Virnich am Abend noch nicht. Der Sprecher bestätigte, dass das Flugzeug in Waldeck gestartet und zu einem Aufenthalt in Korbach gelandet war. Gegen 17 Uhr wollten die beiden späten Opfer zusammen mit Bekannten und einer zweiten Maschine zurück nach Waldeck fliegen. Wie ein Zeuge berichtete, befand sich der Ultraleichtflieger schon einige Minuten in der Luft, die Männer warteten aber noch auf die zweite Maschine aus Korbach. Plötzlich sei jedoch der Ultraleichtflieger aus bisher nicht geklärter Ursache beim Abdrehen steil nach unten abgestürzt und neben dem Flugfeld frontal in einem Getreidefeld aufgeschlagen. An dem Ultraleichtflieger entstand Totalschaden von rund 20.000 Euro. Beide Männer an Bord galten laut Polizei als erfahrene Piloten.

Ein Augenzeuge des Absturzes berichtete völlig geschockt gegenüber 112-magazin.de: "Wir waren am Flugplatz spazieren. Ich habe die Maschine in geringer Höhe kreisen sehen. Dann fiel sie wie ein Sack Mehl zu Boden und schlug in den Acker ein. Schrecklich!" Der Spaziergänger informierte umgehend per Handy die Leitstelle und rannte zu dem zerstörten Ultraleichtflieger. Mitarbeiter des Flugplatzes seien bereits an der Maschine gewesen und hätten ihn zurückgehalten. "Das ist einfach furchtbar", sagte der Korbacher.

2005 überschlug sich Cessna in Korbach beim Start  
Im Sommer 2005 war es auf dem Korbacher Flugplatz zu einem Unfall mit einer Cessna 172 gekommen: Damals wurde die mit vier Personen besetzte Maschine beim Start von einer Windböe erfasst und wieder zu Boden gedrückt. Dort verfing sich das Fahrwerk in der Begrenzung des Flugplatzgeländes, die Maschine geriet in ein Kornfeld und überschlug sich. Ein 70-Jähriger, der den vorgesehenen Rundflug zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte, und seine 43-jährige Tochter erlitten leichte Verletzungen. Der 52-jährige Pilot und der 20 Jahre alte Enkel des Rentners waren damals unverletzt geblieben.

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Publiziert in Retter
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