Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Flugzeugabsturz

NIEDER-WERBE. Auch vier Wochen nach dem Absturz eines Segelflugzeugs bei Nieder-Werbe mit einem Toten ist die Unglücksursache noch nicht geklärt. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig ermittelt.

Der Pilot war am Samstag, 12. Juli, nachmittags gegen 16.30 Uhr mit seinem Segelflugzeug vom Typ LS 4-A bei Nieder-Werbe abgestürzt. Das Flugzeug zerschellte an einem Wiesenhang etwa 500 Meter von der Freizeitanlage entfernt. Augenzeugen berichteten den Ermittlern der Kripo Korbach, das Segelflugzeug sei trudelnd auf die Wiese gestürzt.

Dabei kam der Pilot, der allein unterwegs war, ums Leben. Bei dem getöteten Segelflieger handelte es sich nach Angaben der Polizei um einen 22-Jährigen aus dem Raum Dortmund. Zu einer zunächst vorgesehenen Identifizierung durch einen DNA-Abgleich waren Spezialisten des Polizeipräsidiums Nordhessen an die Unglücksstelle gekommen. Man habe den jungen Mann aber schließlich anhand aufgefundener Dokumente und durch Zeugenaussagen identifizieren können, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage von 112-magazin.de.

BFU ermittelt zur Unfallursache
Der Segelflieger war gut zwei Stunden vor dem Unglück vom Flugplatz Sümmern in der Nähe von Iserlohn gestartet. Wie es zu dem Absturz bei Nieder-Werbe kam, ist bislang nicht bekannt. Zur Unfallursache ermittelt die Bundestelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig. Ein Mitarbeiter, der noch am Abend die Untersuchungen aufnahm und die Absturzstelle auch aus einem Polizeihubschrauber dokumentierte, sprach von einem hohen Zerstörungsgrad. Aufschluss über die Absturzursache könnte auch die Auswertung des sogenannten IGC-Loggers bringen - ein Gerät zur Dokumentation von Segelflügen. Die Platine dieses Gerätes hatte der BFU-Experte an der Unglücksstelle gefunden.

Wann mit ersten Untersuchungsergebnissen zu rechnen ist, stand zunächst nicht fest. Erfahrungsgemäß dauert es Monate, bis die BFU die Ursache eines Flugzeugabsturzes vollständig geklärt hat.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

NIEDER-WERBE. Bei dem getöteten Segelflieger handelt es sich nach Angaben der Polizei vermutlich um einen 22-Jährigen aus dem Raum Dortmund. Letzte Gewissheit soll die Identifizierung durch einen DNA-Abgleich bringen.

Der Pilot war - wie berichtet - am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr mit seinem Segelflugzeug vom Typ LS 4-A bei Nieder-Werbe abgestürzt. Das Flugzeug zerschellte an einem Wiesenhang etwa 500 Meter von der Freizeitanlage entfernt. Augenzeugen berichteten den Ermittlern der Kripo Korbach, das Segelflugzeug sei trudelnd auf das Wiesengelände gestürzt.

Dabei kam der Pilot, der sich alleine in der Maschine befand, ums Leben. Bei ihm soll es sich um einen 22 Jahre alten Mann aus dem Raum Dortmund handeln. Zu seiner Identifizierung waren neben der Kripo Korbach auch Mitarbeiter des Erkennungsdienstes des Polizeipräsidiums Nordhessen an der Unglücksstelle eingesetzt. Beamte der Polizeistation Korbach hatten die Unglücksstelle weiträumig abgesperrt. Andere Personen kamen bei dem Absturz nicht zu Schaden. An der Unglücksstelle waren Rettungswagen, Notarzt, Polizei und Feuerwehr im Einsatz.

BFU ermittelt zur Unfallursache
Der Segelflieger ist den bisherigen Erkenntnissen zufolge am Nachmittag um 14.35 Uhr vom Flugplatz Sümmern in der Nähe von Iserlohn gestartet. Wie es zu dem Absturz bei Nieder-Werbe kam, ist bislang nicht bekannt. Zur Unfallursache ermittelt die Bundestelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig, die mit Mitarbeitern ebenfalls noch am Abend vor Ort die Untersuchungen aufnahm. Wann mit ersten Untersuchungsergebnissen zu rechnen ist, war zunächst unklar. Erfahrungsgemäß dauert es Monate, bis die BFU die Ursache eines Flugzeugabsturzes geklärt hat.

Aus einem Polizeihubschrauber nahmen die Ermittler noch am Samstagabend Luftbilder der Unglücksstelle auf. Das völlig zerstörte Segelflugzeug und der Leichnam des Verunglückten wurden am späten Abend geborgen. Dabei waren freiwillige Feuerwehrleute gefordert, die die Absturzstelle bei Eintritt der Dämmerung auch ausgeleuchtet hatten. Das Flugzeugwrack wurde für die weiteren Untersuchungen sichergestellt.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

NIEDER-WERBE. Beim Absturz eines Segelflugzeugs am Edersee ist am Samstagnachmittag ein Mensch ums Leben gekommen. Laut Polizei handelt es sich vermutlich um einen jungen Mann aus Nordrhein-Westfalen, von dort stammt auch das Flugzeug. Warum das Fluggerät an einem Hang zerschellte, war zunächst unklar. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU), die Kripo und die Luftaufsicht des Regierungspräsidiums haben die Ermittlungen aufgenommen.

Passanten meldeten den Absturz oberhalb der Freizeitanlage gegen 16.30 Uhr am Samstagnachmittag. Die Leitstelle alarmierte zwei Rettungswagen, den Korbacher Notarzt, die Feuerwehren aus Nieder-Werbe, Ober-Werbe und Sachsenhausen sowie die Polizei. Den Helfern bot sich ein schlimmes Bild: Das Flugzeug vom Typ LS 4-A war beim Absturz in unzählige Teile zerbrochen, Trümmer lagen weit verstreut. Der Pilot, über dessen Identität die Polizei zunächst keine gesicherten Informationen hatte, war sofort tot. "Wir haben an mehreren Stellen Leichenteile gefunden", sagte ein Polizist an dem weiträumig abgesperrten Absturzort.

Eine Identifierung sei mit den üblichen Methoden nicht möglich, hieß es. Daher wurden Spezialisten des Polizeipräsidiums Kassel angefordert. Am frühen Abend traf auch ein Beamter der beim Regierungspräsidium Kassel angesiedelten Luftaufsicht am Unglücksort ein. Dorthin unterwegs war auch ein Sachverständiger der in Braunschweig angesiedelten Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU). Diese Stelle war beispielsweise auch in die Untersuchungen nach dem Absturz eines Ultraleichtflugzeugs mit zwei Toten auf dem Korbacher Flugplatz im Oktober 2011 eingebunden.

Der Segelflieger soll ersten Erkenntnissen zufolge am frühen Nachmittag von einem Flugplatz in der Nähe von Iserlohn gestartet sein, wie ein Polizeisprecher am Abend mitteilte. Das Flugzeug vom Typ LS 4-A ist ein einsitziges Segelflugzeug des Herstellers Rolladen Schneider mit einer Spannweite von 15 Metern.

Weitere Informationen folgen!

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

ELPE. Die beiden Piloten des Learjets, der am Montagnachmittag mit einem Eurofighter der Luftwaffe zusammenstieß und abstürzte, sind offenbar tot: "Es ist zu befürchten, dass die beiden Insassen des Learjets bei dem Absturz ums Leben kamen", sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zu Dienstag.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei querten um 14.39 Uhr zwei Eurofighter der Bundeswehr im Luftraum über der Stadt Olsberg die Route eines Learjets. Über dem Ortsteil Elpe, Knotenbereich der Kreisstraßen 16 und 46, kam es in einer Höhe von etwa 2500 Metern zur Kollision zwischen einem der Eurofighter und dem Learjet, der im Auftrag der Bundeswehr eine Flugzieldarstellung durchführte.

Hierbei wurde ein Triebwerk des Learjets abgerissen und prallte auf die K 16. Das Wrack des Learjets stürzte in einer Entfernung von etwa 90 Metern zu einem Wohnhaus in ein bewaldetes Hanggelände. Bei dem an der Kollision beteiligten Eurofighter wurde ein gefüllter Tank abgerissen. Der Tank wurde im Umfeld der Absturzstelle sichergestellt. Beide Eurofighter konnten laut Polizei ohne weitere Störungen auf dem Militärflugplatz in Nörvenich landen.

Leichenteile an der Absturzstelle entdeckt
Der abgestürzte Learjet einer privaten Firma aus Norddeutschland war nach dortiger Auskunft mit zwei 50 und 43 Jahre alten Piloten aus Schleswig-Holstein besetzt. An der Absturzstelle wurden Leichenteile entdeckt. Die Ermittler befürchten daher, dass die beiden Piloten bei dem Absturz ums Leben kamen. Weitere Personenschäden sind nach den bisherigen Erkenntnissen nicht eingetreten. Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht zu beziffern.

Erste Hinweise aus der Bevölkerung, dass sich ein Pilot per Schleudersitz und Fallschirm habe retten können, bestätigten sich nicht. Vielmehr handelte es sich um einen Bremsfallschirm des beteiligten Eurofighters, den dieser bei der Kollision verlor.

Die Suche nach den zwei Piloten und die Ermittlungen zur Absturzursache erfolgen durch die Polizei der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis mit Unterstützung von Kräften des Polizeipräsidiums Dortmund und des Landeskriminalamtes unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Arnsberg, sowie durch den SAR (Search and Rescue) Dienst für Luftnotfälle; die Maßnahmen dauerten am späten Abend noch an und die Suche sollte auch in den Nachtstunden fortgesetzt werden.

Neben zahlreichen Kräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren rund 150 Polizeikräfte zur Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen im Einsatz.

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) leitete vor Ort eigene Ermittlungen zur Ursache ein. Auch die Bundeswehr hatte Feldjäger für die Ermittlungen an der Absturzstelle und weitere Einsatzkräfte zur Bergung der Wrackteile der Militärmaschine entsandt.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in HSK Polizei

ELPE. Ein Flugzeug ist am Montag über Elpe im Hochsauerlandkreis mit einem Militärflugzeug zusammengestoßen und abgestürzt. Wie der WDR auf seiner Homepage berichtet, ist der Jet der Luftwaffe nach der Kollision zu seiner Basis bei Köln zurückgekehrt und dort sicher gelandet. Mindestens einer der Insassen des abgestürzten Learjets kam ums Leben.

Bei dem zivilen Flugzeug soll es sich nach Angaben des WDR um einen Learjet handeln, der wie das Kampfflugzeug an einer Übung der Bundeswehr beteiligt war. Das Flugzeug sei nach der Kollision über unbewohntem Gebiet abgestürzt.

Die Absturzstelle wurde weiträumig abgesperrt. Neben zahlreichen Polizisten am Boden waren auch mehrere Polizeihubschrauber der nordrhein-westfälischen Polizei aus Dortmund im Einsatz. Ins Absturzgebiet beordert wurden außerdem der Siegener Rettungshubschrauber Christoph 25 und ein Rettungshubschrauber der Bundeswehr.

Weitere Informationen folgen!

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

KORBACH. Mit zu geringer Geschwindigkeit und zu viel Gewicht in der Luft: Fast zwei Jahre nach dem Flugzeugabsturz mit zwei Toten in Korbach steht die Ursache des Unglücks fest. Demnach scheiden technische Mängel an dem Ultraleichtflugzeug aus. Vielmehr waren die beiden Insassen zu schwer und der Flieger zu langsam, außerdem verrutschte während eines Steigfluges ungesicherte Ladung.

In dem in diesem Monat von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) veröffentlichten Bericht schlussfolgern die Braunschweiger Experten, der Flugunfall am 22. Oktober 2011 sei "auf ein Unterschreiten der Mindestfluggeschwindigkeit aus einer im Steigflug angesetzten Linkskurve zurückzuführen". Weiter heißt es: "Die überschrittene maximale Abflugmasse in Verbindung mit einer hinteren Schwerpunktlage und ausgefahrenen Landeklappen begünstigte das Abkippen des Ultraleichtflugzeuges."

Wie ein Stein herabgefallen
Bei dem Absturz an diesem Samstagnachmittag im Oktober 2011 waren der 53-jährige Pilot aus Fuldatal (Landkreis Kassel) und sein 61-jähriger Begleiter aus Bad Wildungen tödlich verletzt worden. Die Spuren am gebrochenen Propeller zeigten, dass das Ultraleichtflugzeug mit laufendem Triebwerk auf den Boden gekracht war. Wie berichtet, hatten damals Zeugen beobachtet, dass das Ultraleichtflugzeug (Typ Ulbi Wild Thing) über dem Korbacher Flugplatz gekreist war und plötzlich wie ein Stein vom Himmel neben ein Getreidefeld am Flugplatz fiel.

Nach Start um 16.57 Uhr sei die Maschine um 17.04 Uhr in einer steilen Flugbahn gestiegen, aus einer Linkskurve über die Tragfläche abgekippt und nach einer halben Umdrehung auf den Boden geprallt, steht in dem BFU-Untersuchungsbericht. Der Pilot galt als erfahren. BFU und Kriminalpolizei schlossen rasch eine technische Ursache aus. Die noch am selben Abend eingeleitete Wrack-Untersuchung ergab keine Hinweise auf unfallrelevante technische Mängel.

Das Verletzungsbild beider Insassen deutet nach BFU-Einschätzung darauf hin, dass der Begleiter auf dem rechten Sitz die Flugsteuerung übernommen hatte und der Pilot - mit um den Hals gehängter Kamera - vorhatte, Luftbildaufnahmen zu machen. Die Stellung der Trimmanzeige auf "kopflastig" mit einer nicht gesicherten Ladung im hinteren Bereich seien Indiz für eine hintere Schwerpunktlage aufgrund eines falschen Beladezustandes zur Unfallzeit.

"Flugzustand unkontrolliert"
Beim Überflug des Flugplatzes mit anschließendem Steigflug und eingeleiteter Linkskurve sei es zu einem unkontrollierten Flugzustand gekommen. "Aufgrund der geringen Flughöhe blieb der Besatzung nicht ausreichend Zeit, der Situation entsprechende Maßnahmen einzuleiten, um den unkontrollierten Flugzustand zu beenden", stellten die BFU-Experten fest.

Nach Angaben der Sachverständigen betrug die maximal zulässige Abflugmasse 472,5 Kilogramm, die zulässige Zuladung 161,5 kg. Bei der Zuladung von 222,9 kg (ohne Kraftstoff) sei die Abflugmasse "außerhalb der zulässigen Grenzen" gewesen, teilt die Bundesstelle in ihrem Bericht mit. Quelle: HNA


112-magazin.de berichtete mehrfach über das Unglück und die Ermittlungen:
Flugzeug stürzt in Korbach ab: Zwei Tote (22.10.2011, mit Video u. Fotos)
Flugzeugabsturz: Ursachenforschung dauert Wochen (24.10.2011)
Tödlicher Flugunfall: Keine technischen Mängel (31.10.2011)
Absturz mit zwei Toten: Ursache weiter unklar (31.01.2012, mit Video u. Fotos)
Absturz mit zwei Toten: Ursache weiter unklar (22.10.2012, mit Video)

Anzeivge:

Publiziert in Polizei

KORBCH. Auch ein Jahr nach dem tragischen Flugzeugabsturz mit zwei Toten auf dem Korbacher Flugplatz ist der Polizei die genaue Unglücksursache noch nicht bekannt. Die Korbacher Ermittler warten weiterhin auf das Gutachten eines vom Bundesamt für Flugunfalluntersuchung (BFU) eingesetzten Sachverständigen.

Bei dem Absturz am 22. Oktober 2011 waren der 53 Jahre alte Pilot und sein 61-jähriger Begleiter tödlich verletzt worden. Zeugen hatten damals beobachtet, dass das Ultraleichtflugzeug vom Typ Ulibi Wild Thing über dem Korbacher Flugplatz gekreist war und plötzlich wie ein Stein vom Himmel fiel.

Beim Aufprall auf einen abgeernteten Acker drang das Flugzeug mit dem Rumpfbug bis zu den Tragflächenwurzeln in den Boden ein. Das linke und rechte Hauptfahrwerkbein wurden aus der Rumpfsektion herausgerissen. Die Tragflächen waren an der Flügelnase verformt. Der Rumpf war gestaucht und hatte faltenförmige Deformationen. Die rechte Höhenflosse und das rechte Höhenleitwerk waren deformiert. Für die beiden Insassen kam jede Hilfe zu spät, sie waren laut Polizei sofort tot.

Pilot laut Polizei ein erfahrener Flieger
Der Pilot galt als erfahren, jedoch schloss die Kripo rasch eine technische Ursache als Grund für den Absturz aus. "Bei der Untersuchung des Ultraleichtflugzeuges wurden keine technischen Mängel oder Einschränkungen in der Steuerung festgestellt", hieß es damals in einem im Internet veröffentlichten Statusbericht des Bundesamtes für Flugunfalluntersuchung (BFU).

Ein Abschlussbericht der Behörde liegt der Korbacher Kripo auch ein Jahr nach dem tragischen Unglück noch nicht vor. Polizeisprecher Volker König bezeichnete dies als keineswegs unüblich. "Ein Flugzeugabsturz ist ein sehr komplexes Ereignis", sagte der Sprecher auf Anfrage von 112-magazin.de. Es müssten sehr viele Umstände beachtet werden, und nicht zuletzt sei das Flugzeug sehr stark zerstört worden. Wann genau den Korbacher Ermittlern die noch fehlenden Ergebnisse vorliegen, wusste der Polizeisprecher nicht.


Am Wochenende ist bei Höxter ebenfalls eine Maschine abgestürzt:
Sechs Schwerverletzte nach Flugzeugabsturz (Montag, 22. Oktober 2012) 

Publiziert in Polizei

PADERBORN. Beim Absturz eines Segelflugzeuges über einem Golfplatz in Paderborn ist der 72 Jahre alte Pilot lebensgefährlich verletzt worden. Ein jugendlicher Flugzeuginsasse kam mit leichten Verletzungen davon. Die Absturzursache war auch am Mittwoch noch unklar.

Nach Angaben von Augenzeugen flog die Maschine, die vom in unmittelbarer Nähe gelegenen Flugplatz Haxterberg gestartet war, gegen 16.40 Uhr in niedriger Höhe über dem zwischen Pohlweg und Bundesstraße 68 gelegenen Golfplatz, als der Pilot offenbar eine Kehre fliegen wollte. Dabei berührte die rechte Tragfläche den Boden, wodurch das Flugzeug sofort ins Trudeln geriet, mehrfach mit dem Cockpit auf dem Boden aufschlug und schließlich stark beschädigt auf dem Golfplatz liegen blieb.

Während sich der 17-jährige Mitflieger mit leichten Verletzungen selbständig aus dem Wrack befreien konnte, wurde der schwer verletzte Paderborner Pilot (72) von den herbeieilenden Zeugen aus der völlig zerstörten Pilotenkabine gezogen. Er erlitt neben zahlreichen Knochenbrüchen auch schwere innere Verletzungen. Nach notärztlicher Erstbehandlung flog die Besatzung des Bielefelder Rettungshubschraubers Christoph 13 den lebensgefährlich verletzten Segelflieger in eine Spezialklinik nach Bielefeld. Sein Begleiter wurde für weitere ärztliche Untersuchungen mit einem Rettungswagen in ein Paderborner Krankenhaus gebracht. Der Jugendliche wird zur Beobachtung weiter stationär behandelt, dürfte nach gegenwärtigem Stand aber bis zum Wochenende aus dem Krankenhaus wieder entlassen werden.

Neben der Paderborner Polizei wurden Mitarbeiter des Luftfahrtbundesamt alarmiert, die noch am Abend ihre Ermittlungen zur Unglücksursache aufnahmen. Der 72-Jährige gilt nach Angaben der Polizei als erfahrener Pilot. Die Schadenshöhe dürfte sich auf rund 80.000 Euro belaufen.

Publiziert in KS Retter
Donnerstag, 19 April 2012 18:23

Übung: Vermisste nach Flugzeugabsturz gesucht

KORBACH/JESBERG. Neun Mitglieder der Rettungshundestaffel Korbach im DRK-Kreisverband Korbach-Bad Arolsen haben an einer Übung im Schwalm-Eder-Kreis teilgenommen. Es galt, drei Flugzeuginsassen zu finden, die sich vor dem Absturz mit Fallschirmen aus der Maschine gerettet hatten.

An der Einsatzübung bei Jesberg im Kellerwald nahmen neben drei Hundeführern und sechs Helfern aus Korbach insgesamt rund 80 weitere Einsatzkräfte teil. Die übrigen Teilnehmer gehörten zu den Feuerwehren aus Densberg, Jesberg, Reptich, Hundshausen, Gilserberg, Neuental, Schönstein und Elnrode-Strang sowie zur Rettungshundestaffel Schwalm-Eder, mit der die Korbacher eine Kooperation pflegen.

Nach Angaben von Andrea Skibak, Leiterin der Korbacher Rettungshundestaffel, hatte Revierförsterin Katrin Bartsch von HessenForst die Übung initiiert. Dabei war folgendes Szenario angenommen worden: Ein Kleinflugzeug war abgestürzt, Zeugen sahen drei Menschen mit Fallschirmen. "Somit hieß es für uns, dass es sich um drei vermisste Personen handelt", erklärte Andrea Skibak den "Einsatzauftrag" während der groß angelegten Übung.

Das Gebiet, das die beiden Rettungshundestaffeln abzusuchen hatten, war rund 80 Hektar groß. Die Helfer fanden die drei "Vermissten" innerhalb der für vergleichbare Ernstfälle vorgegebenen Zeit. Übungen wie die zuletzt bei Jesberg durchgeführte seien sehr wichtig, sagte Andrea Skibak. Nur so könnten sich die Hundeführer mit ihren Tieren wirkungsvoll für den Ernstfall vorbereiten.

Und diese Ernstfälle müssen nicht nur nach einem Flugzeugabsturz oder einem anderen spektakulären Unglück eintreten: In den vergangenen Monaten war die Korbacher Rettungshundestaffel alarmiert worden, als im Oktober ein Rentner im Waldgebiet bei Neuludwigsdorf und im Januar in der Gemarkung um Kohlgrund ein Teenager vermisst waren. In beiden Fällen wurden die Personen aber gefunden, bevor die Hunde im Suchgebiet eingetroffen waren.


Link:
Rettungshundestaffel Korbach

Publiziert in Retter
Dienstag, 21 Februar 2012 14:53

Absturzopfer obduziert: Tod durch Aufprall

SCHÖNSTADT. Die beiden beim Absturz eines Kleinflugzeuges getöteten Männer starben durch den Aufprall der Maschine. Das hat die Obduktion ergeben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten. Die Untersuchungen bestätigten auch, dass es sich bei den Opfern um die an Bord vermuteten 59 und 64 Jahre alten Männer handelt.

Das Kleinflugzeug war, wie berichtet, am 11. Februar in unmittelbarer Nähe des Flugplatzes in Schönstadt abgestürzt. Die Maschine fing beim Aufprall sofort Feuer und brannte vollständig aus. Für die beiden Insassen kam jede Hilfe zu spät.

Das Ergebnis der DNA-Vergleichsuntersuchung bestätigte am Dienstag, dass es sich bei den Verstorbenen wie vermutet um die beiden Männer im Alter von 59 und 64 Jahren handelte. Ursächlich für den Tod waren laut Obduktionsbericht die aufprallbedingten, massiven inneren Verletzungen. Es steht fest, dass der Tod vor Ausbruch des Brandes eintrat.

Die Untersuchung lieferte keine Anhaltspunkte für einen Todeseintritt während des Fluges. Ebenso wenig ergaben sich Hinweise auf ein Einwirken Dritter. Ein Ermittlungsergebnis der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung liegt bislang nicht vor. Erfahrungsgemäß kann es mehrere Monate dauern, bis ein solches Unglück aufgeklärt ist.


112-magazin.de berichtete über den Absturz:
Zwei Tote: Flugzeug stürzt neben Golfplatz ab (11.02.2012)

Publiziert in MR Polizei
Seite 2 von 3

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige