Gartenhütte vollständig zerstört - Polizei ermittelt gegen Jugendliche

Mittwoch, 19. August 2026 21:18 geschrieben von  Michael Fränkel
Kurz nach dem Feuer am 18. August 2026 nahm die Polizei einen Jugendlichen in der Nähe des Vereinsgeländes fest. Kurz nach dem Feuer am 18. August 2026 nahm die Polizei einen Jugendlichen in der Nähe des Vereinsgeländes fest. Symbolbild: Michael Fränkel / 112-magazin.de

KASSEL. Nach dem Brand einer Gartenhütte in einem Kleingartenverein im Kasseler Stadtteil Fasanenhof ermittelt die Polizei wegen des Verdachts einer vorsätzlichen Brandlegung. Kurz nach dem Feuer wurde ein 15-Jähriger festgenommen. Die Ermittlungen hinsichtlich eines weiteren Jugendlichen dauern an.

Feuerwehr und Polizei waren am Dienstag gegen 15.15 Uhr von Anwohnern alarmiert worden, die den Brand in der Kleingartenanlage bemerkt hatten. Die Feuerwehr konnte die Flammen schnell löschen, die gemauerte Gartenhütte wurde jedoch vollständig zerstört. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Zeugen berichteten den am Brandort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Nord von zwei Jugendlichen, die sich zuvor an der betreffenden Gartenparzelle aufgehalten hatten und möglicherweise mit dem Brand in Zusammenhang stehen könnten.

Kurz darauf beobachtete eine Streife zwei Personen in der Nähe des Vereinsgeländes, auf die die von den Zeugen abgegebene Personenbeschreibung zutraf. Beim Anblick der Beamten ergriff einer der beiden die Flucht. Den 15-Jährigen konnten die Polizisten festnehmen.

Im weiteren Verlauf räumte der Jugendliche nach Angaben der Polizei reumütig ein, an der Brandlegung beteiligt gewesen zu sein. Er steht im Verdacht, das Feuer gemeinsam mit dem zuvor geflüchteten weiteren Jugendlichen vorsätzlich gelegt zu haben.

Gegenüber den Beamten gab der 15-Jährige außerdem an, zuvor von einem unbekannten Mann festgehalten und geschlagen worden zu sein. Aufgrund dieser Angaben leitete die Polizei zusätzlich ein Strafverfahren wegen Körperverletzung gegen Unbekannt ein.

Weitere Ermittlungen dauern an. Im Fokus steht dabei insbesondere der zweite Tatverdächtige. (ots/r)

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Zuletzt bearbeitet am Mittwoch, 19. August 2026 21:31

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