FRITZLAR. In der Ostlandstraße hat der Brand einer Gartenhütte einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Zeitweise bestand die Gefahr, dass die Flammen auf ein benachbartes Wohngebäude übergreifen.
Alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Dienstag, 6. Oktober 2026, gegen 11.50 Uhr unter dem Stichwort „F2 – Gartenhüttenbrand“. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung weithin sichtbar.
Zur Brandbekämpfung gingen drei Trupps mit C-Rohren vor. Zusätzlich setzte die Feuerwehr das Wenderohr der Drehleiter ein. Mit einer Riegelstellung gelang es den Einsatzkräften, den vom Feuer bedrohten Dachstuhl des Wohngebäudes zu schützen.
Parallel räumten Polizei und Rettungsdienst die betroffenen Wohngebäude.
Für besondere Vorsicht sorgte eine Propangasflasche im Brandbereich, aus der bereits Gas austrat. Zunächst kühlten die Feuerwehrleute die Flasche aus geschützter Position. Anschließend wurde sie zur weiteren Kühlung in eine mit Wasser gefüllte 200-Liter-Regentonne gelegt.
Mit Wärmebildkameras kontrollierten die Einsatzkräfte mehrfach den Brandbereich auf Glutnester und erhöhte Temperaturen. Insgesamt kamen sechs Trupps unter Atemschutz zum Einsatz.
Nach rund dreieinhalb Stunden waren die Löscharbeiten beendet und das Feuer vollständig gelöscht.
Rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Fritzlar, Geismar, Obermöllrich, Werkel, Cappel, Ungedanken, Zennern, Uttershausen und Unshausen waren unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Lengemann im Einsatz. Rettungsdienst und Polizei unterstützten die Maßnahmen ebenfalls.
Für die Dauer der Löscharbeiten blieb die Ostlandstraße vollständig gesperrt.







