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KASSEL. Am Donnerstagvormittag (19. Mai 2022) kam es an einer Gesamtschule in der Stegerwaldstraße im Kasseler Stadtteil Waldau zu einem Feuerwehr- und Polizeieinsatz. Von dort wurden mehrere verletzte Schüler und Lehrer gemeldet, die über Atemwegsbeschwerden und Augenreizungen klagten.

Wie die an der Schule eingesetzten Streifen des Polizeireviers Ost berichten, war gegen 10.50 Uhr ein zunächst unbekannter Stoff offenbar im Bereich einer Toilette freigesetzt worden oder ausgetreten. Erste Überprüfungen der Feuerwehr deuteten schnell darauf hin, dass es sich offenbar um Reizstoff gehandelt hatte.

Der betroffene Gebäudeabschnitt wurde vorsorglich geräumt. Durch die Rettungskräfte wurden nach derzeitigen Erkenntnissen insgesamt etwa 40 verletzte Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer versorgt. Bei den Verletzungen handelte es sich überwiegend um Atemwegs- und Augenreizungen, Kopfschmerzen und Schwindel. Mitteilungen über Schwerverletzte gingen nicht ein.

Im Laufe des Tages konnte ein zwölfjähriger Schüler als möglicher Verantwortlicher identifiziert werden, der schließlich ein Reizstoffsprühgerät aushändigte. Gegenüber den Beamten gab der Junge reumütig zu, mit dem Gerät auf der Jungentoilette gesprüht zu haben - offenbar nicht in Erwartung der späteren Folgen. Der betroffene Gebäudeteil konnte inzwischen wieder freigegeben werden. (ots/r)

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KASSEL. Am 18. Mai 2022 wurde die Feuerwehr Kassel um 17.37 Uhr zu einem Brand in die Kohlenstraße im Stadtteil Wehlheiden gerufen. Im Hinterhof brannten mehrere Holzschuppen - der Brand griff auf ein Werkstattgebäude sowie ein Wohnhaus über.

Die Kameradinnen und Kameraden starteten einen umfangreichen Löschangriff und konnten so die benachbarten Gebäude durch Riegelstellungen schützen. So wurde die weitere Brandausbreitung erfolgreich verhindert. Neben beiden Löschzügen der Berufsfeuerwehr waren auch mehrere Freiwillige Feuerwehren aus dem Stadtgebiet mit insgesamt über 100 Einsatzkräften eingesetzt. Bis etwa 23 Uhr waren die Wehren im Einsatz.

Für die Löschmaßnahmen musste die Kohlenstraße zwischen der Wittrockstraße und der Schönfelder Straße für die Dauer des Feuerwehreinsatzes voll gesperrt werden. Zivilpersonen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden, ein Feuerwehrangehöriger wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt.

Wegen der zeitweise starken Rauchentwicklung wurden die Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. An den betroffenen Gebäuden entstand erheblicher Sachschaden, die genaue Schadenshöhe kann bislang aber noch nicht beziffert werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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KASSEL. Nachdem es bereits in der Nacht zum Sonntag zu einem Brand auf dem Gelände eines Kleingartenvereins an der Lilienthalstraße gekommen war, mussten Feuerwehr und Polizei am Montagabend (16. Mai 2022) erneut wegen eines Feuers auf dem Gelände ausrücken.

Wie die eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes berichten, war gegen 23.50 Uhr eine leerstehende Hütte, die sich vorher bereits in einem schlechtem Zustand befand, in Brand geraten und durch das Feuer erheblich beschädigt worden. Die Polizei geht in diesem Fall davon aus, dass der Brand von Unbekannten vorsätzlich gelegt worden war. Die zuständigen Ermittler der Kasseler Kriminalpolizei schließen einen Zusammenhang zu dem Brand in der Nacht zum Sonntag nicht aus.

Auch wenn die Ursache des Brandes vom Sonntag noch nicht geklärt ist, ist eine Brandstiftung aufgrund des neuerlichen Feuers in dem Kleingartengelände nicht unwahrscheinlich. Zur Klärung der beiden Brände erhoffen sich Ermittler zudem nun Hinweise von Zeugen zu bekommen. Wer im Zusammenhang mit einem der Brände verdächtige Beobachtungen gemacht hat und Hinweise auf die mutmaßlichen Verursacher der Feuer geben kann, meldet sich bitte unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei. (ots/r)

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KASSEL. Die Feuerwehr Kassel wurde am Freitag (13. Mai 2022) um 11.32 Uhr durch die automatische Brandmeldeanlage der Willy-Brandt-Schule alarmiert. Vor Ort wurden die Einsatzkräfte durch Mitarbeiter der Schule zu einem Brand in einer Toilette der Schule eingewiesen. Ersthelfer hatten den Brand bereits mit einem Pulverlöscher bekämpft.

Einsatzkräfte der Feuerwehr gingen unverzüglich unter Atemschutz in den verrauchten Bereich vor - da die Toilettenanlage über keine Fenster verfügt, musste der Bereich aufwändig entraucht werden. 16 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren 1,5 Stunden lang im Einsatz.

Trotz der stattfindenden Prüfungen verließen die Schüler und Lehrer ordnungsgemäß das Gebäude. Personen wurden daher glücklicherweise nicht verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 8000 Euro geschätzt.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Feuerwehr Kassel warnt ausdrücklich vor der Beteiligung an Aktionen, bei denen Brandstiftungen in Schulen in sozialen Netzwerken geteilt werden oder die Unterbrechung von Prüfungen durch die Auslösung der Brandmeldeanlage erreicht werden soll.

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KASSEL. In den Mittagsstunden gingen am Mittwoch (11. Mai 2022) mehrere Notrufe bei der Leitstelle der Feuerwehr Kassel ein. In einem Wohgebäude in der Lassallestraße wurde von aufmerksamen Anwohnern eine Rauchentwicklung wahrgenommen.

Umgehend wurde die Feuerwehr Kassel zur Einsatzstelle entsandt - vor Ort war es zu einem Feuer in einer Wohnung im ersten Obergeschoss gekommen. Glücklicherweise konnte die Bewohnerin den Brand bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst löschen, zog sich hierbei aber eine Rauchgasvergiftung durch das Einatmen von giftigem Brandrauch zu. Die Bewohnerin wurde daraufhin vom Rettungsdienst versorgt und in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.

Da sich der giftige Rauch zum Teil auch in das Treppenhaus ausbreiten konnte, war für einige Bewohner zeitweise dieser Fluchtweg versperrt - die Feuerwehr belüftete das Gebäude, sodass das Treppenhaus im Nachgang wieder sicher benutzt werden konnte.

Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen war die Lassallestraße voll gesperrt.

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NORDHESSEN. Das Polizeipräsidium Nordhessen beteiligte sich am gestrigen Donnerstag an dem länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktionstag "sicher.mobil.leben - Fahrtüchtigkeit im Blick".

Das Hauptaugenmerk der Kontrollen lag dem Motto entsprechend auf der Fahrtüchtigkeit von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern. 489 Unfälle wegen Alkohol oder Drogen am Steuer ereigneten sich alleine im vergangenen Jahr 2021 in Nordhessen. Dabei wurden 125 Menschen leicht verletzt, 43 schwer verletzt und sogar ein Mensch getötet.

Über 600 Verkehrsteilnehmende wurden gestern nun auf nordhessischen Straßen von den Einsatzkräften der Polizei kontrolliert. In 21 Fällen führten Beamten bei Fahrerinnen oder Fahrern Drogenvortests durch, 46 Mal wurde die Atemluft auf Alkohol überprüft. Letztlich zog die nordhessische Polizei gestern sieben alkoholisierte oder drogenberauschte Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr. Drei von ihnen mussten eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. In zwei Fällen wurden die Führerscheine sichergestellt. Neben den Alkohol- und Drogenfahrten stellten die Einsatzkräfte noch weitere Verstöße fest: Fünf Mal leiteten sie Anzeigen wegen Fahrens ohne Führerschein ein, fünf weitere Male wegen Handynutzung und dreimal wegen Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten.

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KASSEL. Am heutigen Donnerstagmorgen brachen zwei 18 und 35 Jahre alte Männer in ein Geschäftsgebäude in der Kasseler Nordstadt ein. Auch dieser Diebeszug endete nicht nur erfolglos, ein Diensthund schnappte zu und verletzte einen der Täter.

Nachdem ein Zeuge die Polizei alarmiert hatte, stellten die hinzugeeilten Streifen einen der beiden Täter noch in den Firmenräumen und nahmen ihn mithilfe des Diensthundes Seppl fest. Für seinen Komplizen klickten vor dem Gebäude die Handschellen, bevor er unerkannt die Flucht ergreifen konnte. Die beiden Festgenommenen aus Kassel, die bereits amtsbekannt sind, befinden sich derzeit im Polizeigewahrsam. Aktuell wird von den zuständigen Ermittlern geprüft, ob eine Vorführung vor den Haftrichter angeordnet wird. 

Ein Mitarbeiter hatte gegen 5 Uhr die Polizei alarmiert, da er vor Arbeitsbeginn von außen Licht und zwei Personen mit Kapuzen in den Firmenräumen in der Hegelsbergstraße gesehen hatte. Auch bei Eintreffen der sofort hinzugeeilten Streifen waren die Täter noch auf ihrem Beutezug in dem Gebäude unterwegs. Wie sich später herausstellte, hatten sie zuvor ein Fenster auf der Rückseite des Geschäftsgebäudes, in dem sich neben der Firma auch ein Sonderpostenmarkt befindet, eingeschlagen. Da bei der Festnahme des 18-Jährigen in den Firmenräumen unklar war, ob er möglicherweise bewaffnet ist, kam der Diensthund zum Einsatz und biss den Einbrecher ins Bein. Er erlitt eine Bisswunde, die von Rettungskräften versorgt wurde, bevor Beamte ihn in das Polizeigewahrsam brachten.

Die Zuordnung des bei ihm und seinem Komplizen sichergestellten Diebesguts dauert an. Die weiteren Ermittlungen werden bei den Beamten des Kommissariats 36 der Kasseler Kripo geführt. (ots/r)

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Samstag, 23 April 2022 16:22

Jogger findet acht getötete Schafe

KASSEL. Fachmännisch geschlachtet wurden acht Schafe im Bereich Wolfsanger - von den Tätern fehlt jede Spur.

Zurückgelassen haben die "Schächter" lediglich die Innereien und Felle der Tiere, die essbaren Fleischstücke wurden mitgenommen. Am Freitag hatte ein Jogger gegen 15.30 Uhr in Verlängerung des Roßpfades, in Richtung Fulda, die getöteten und zerwirkten Tiere gefunden und die Polizei informiert. Umgehend wurde der Schäfer über den grausigen Fund informiert.

Inzwischen hat der Besitzer der Herde Anzeige bei der Polizei erstattet. Hinweise werden beim Polizeipräsidium Nordhessen unter der Rufnummer 0561/9100 entgegengenommen. In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, Schafherden in den nächsten Wochen öfter zu kontrollieren und Sicherungsmaßnahmen zu verstärken. Auch sollten die Jagdpächter mit ins "Boot" geholt werden, um verdächtige Handlungen im Jagdrevier schnell zu melden.

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Dienstag, 19 April 2022 15:01

Tierschänder auf Pferdekoppel festgenommen

KASSEL. Nachdem sich ein zunächst unbekannter Mann Ende März auf einer Pferdekoppel im Stadtteil Kirchditmold sexuell an einem Pony vergangen haben soll, ist in der Nacht zum heutigen Dienstag durch die Polizei ein Verdächtiger festgenommen worden.

Der Mann war in der vergangenen Nacht gegen 0.30 Uhr von einem Zeugen über eine Überwachungskamera dabei beobachtet worden, wie er die eingezäunte Pferdekoppel betrat und sich anschließend einem Pony näherte. Die sofort alarmierten und herbeieilenden Streifen des Polizeireviers Süd-West hatten den 34-Jährigen aus Kassel noch auf der Pferdekoppel festnehmen können, wo es unmittelbar zuvor offenbar erneut zu entsprechenden Handlungen an einem Tier gekommen war.

Das betroffene Pony blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Den Verdächtigen brachten die Beamten für die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen zunächst auf die Dienststelle. Er muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und Hausfriedensbruchs, auch in dem zurückliegenden Fall, der ebenfalls von einer Kamera aufgezeichnet worden war, verantworten.

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Mittwoch, 13 April 2022 19:31

Kassel: Unbekannter bricht Autofahrer die Nase

KASSEL. In einem Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wenden sich die Beamten der Kasseler Polizei mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit.

Der Fall hatte sich am Donnerstag (31. März) gegen 15.15 Uhr an der Autobahnausfahrt Kassel-Ost ereignet. Ein 57-Jähriger aus Hessisch Lichtenau war nach seiner Schilderung zu dieser Zeit an der Anschlussstelle von der Autobahn 7 in Richtung Norden abgefahren und hatte sich an der Kreuzung zur Bundesstraße 7 mit seinem Auto auf der rechten Linksabbiegespur eingeordnet. Als er dort an der roten Ampel stand, habe der Fahrer eines Lastkraftwagens, der rechts neben ihm angehalten hatte, plötzlich die Fahrertür des Autos aufgerissen und ihm mehrfach ins Gesicht geschlagen. Gleichzeitig soll er dem 57-Jährigen vorgeworfen haben, ihn zuvor auf der Autobahn ausgebremst zu haben.

Als die Ampel grün wurde, fuhr der Autofahrer los und brachte sich in Sicherheit. Er hatte durch den Angriff einen Nasenbeinbruch und Gesichtsverletzungen erlitten, die er am gleichen Tag im Krankenhaus behandeln ließ. Die bisherigen Ermittlungen der Polizei führten leider noch nicht zur Identifizierung des unbekannten Täters.

Es soll sich um einen etwa 40 Jahre alten und 1,70 bis 1,75 Meter großen Mann mit grauen, dünneren Haaren und gebräuntem Gesicht gehandelt haben, der akzentfrei Deutsch sprach und eine schwarze Arbeitshose sowie eine schwarze Jacke mit einem gelb-roten Logo trug. Er fuhr einen weißen Lastkraftwagen des Herstellers Mercedes, der einen Aufbau hatte.

Wer Hinweise auf die Tat oder den Täter geben kann, wird gebeten, sich unter Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots/r)

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