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Donnerstag, 01 November 2018 11:13

Pilotprojekt zur Verhinderung von Wildunfällen

HOMBERG. Die Wildunfälle im Schwalm-Eder-Kreis steigen seit mehreren Jahren kontinuierlich an. Waren es im Jahr 2016 noch 1226 Wildunfälle, so  stiegen sie im Jahr 2017 auf 1491 Unfälle.

Hierbei kristallisierten sich besonders vier Streckenabschnitte als Unfallschwerpunkte heraus:

  • L 3224 zwischen Lengemannsau und Ostheim
  • B 487 zwischen Spangenberg und Schnellrode
  • L 3067 zwischen Ziegenhain und Allendorf/Landsburg
  • L 3383 zwischen Fritzlar-Geismar und Edertal-Wellen.

In der Unfallkommission, die sich aus Vertretern der Polizei, der Straßenverkehrsbehörden, der Straßenmeistereien und Hessen Mobil zusammensetzt, wurde in den vergangenen Jahren, trotz verschiedener Maßnahmen, wie z.B. Wildwarnreflektoren, Verkehrszeichen, Plakate der Verkehrswacht, etc., eine Steigerung der Wildunfallzahlen festgestellt. In einer kürzlich vorgestellten Studie der Gesamtwirtschaft der Unfallversicherer (GDV) wurde die Unwirksamkeit der Wildwarnreflektoren - egal welcher Farbe - nachgewiesen. Die Unfallkommission des Schwalm-Eder-Kreises hat sich zu einem relativ kostengünstigen Pilotprojekt entschieden, in dem die Verkehrsteilnehmer sensibilisiert und in ihrer Aufmerksamkeit und dem Fahrverhalten beeinflusst werden sollen.

An den vier genannten Wildunfallschwerpunkten wurden in beiden Fahrtrichtungen beidseitig Wildwechselschilder (Verkehrszeichen 142) durch die Straßenverkehrsbehörde des Kreises angeordnet und durch die Straßenmeistereien aufgestellt. Als Besonderheit wurden zusätzlich gelbe Blinklampen auf den Schildern montiert, die sich selbstständig bei Dunkelheit einschalten und die Verkehrsteilnehmer auf diesen Streckenabschnitten so zu mehr Aufmerksamkeit anregen sollen. Nach einem halben Jahr Erprobungsphase werden die Strecken auf ihre Unfallhäufigkeit neu untersucht.

Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer, besonders in der dunklen Jahreszeit, vermehrt auf Wildwechsel zu achten und die Geschwindigkeit, so wie es die Straßenverkehrsordnung verlangt, den Straßen-, Sicht- und Witterungsverhältnissen, anzupassen. Besonders auf den oben genannten, gekennzeichneten Streckenabschnitten muss mit verstärktem Wildwechsel gerechnet werden. (ots/r)

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Publiziert in HR Polizei

PADERBORN. Neben vielen anderen Gefahren, auf die sich Verkehrsteilnehmer im Herbst durch die Veränderung der Witterung einstellen müssen, ereignen sich im November eines jeden Jahres statistisch belegt die meisten Wildunfälle.

Darauf weisen die Polizei und die Kreisjägerschaft Paderborn e. V. aktuell hin. Im Kreis Paderborn ist, bedingt durch die geografische Lage mit vielen Wald- und Feldgebieten, die Gefahr von Wildunfällen das ganze Jahr über sehr hoch, in den letzten Jahren ist die Zahl der Wildunfälle kontinuierlich angestiegen. Wurden 2014 noch 1099 derartige Unfälle registriert, waren es im Jahr 2017 schon 1323. Auch im Jahr 2018 hat die Polizei bis Oktober schon wieder fast 900 Wildunfälle bearbeitet. Legt man die Statistiken der letzten Jahre zugrunde, dürften bis Ende dieses Jahres noch über 300 dazu kommen.  

Der Herbst im Allgemeinen und hier insbesondere der Monat November ist die Zeit, in der es es zu den meisten Wildunfällen kommt (2014: 123 / 2015: 121 / 2016: 98 / 2017: 164). Drei bis vier Unglücke pro Tag sind dann im Kreisgebiet zu verzeichnen, im Wesentlichen auf unbeleuchteten Land- und Kreisstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften. "Die Gründe für den Anstieg der Wildunfälle im Herbst sind vielfältig", erklärt Berthold Antpöhler, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Paderborn. "Das stetig steigende Verkehrsaufkommen und oftmals überhöhte Geschwindigkeit sind sehr wahrscheinlich Gründe, warum es zu einem permanenten Anstieg von Wildunfällen gekommen ist. Aber auch die in den letzten Jahren veränderten Bedingungen in der Landwirtschaft und damit in der Landschaft lassen erkennen, dass hier Gründe für die steigenden Wildunfallzahlen zu finden sind. Die Zusammenlegung von Feldern zu großflächigen und jährlich wechselnden Kulturen bis an die Straßenränder, wie z.B. Mais-, Raps- und Senfflächen dienen den Wildtieren jährlich wechselnd als Rückzugs- oder Futterstelle. Dieser Umstand hat dazu geführt, dass die dämmerungsaktiven Tiere gerade morgens beziehungsweise abends ihre Standorte wechseln und dabei vermehrt Straßen überqueren müssen. Das heißt sie treffen bei ihren Wanderungen genau zu diesen Zeiten auf den Berufsverkehr, was wiederum das Unfallrisiko steigen lässt. Dazu kommen die Paarungszeiten einzelner Wildarten, wie Damwild oder Wildschweine, die in den kommenden Wochen besonders rastlos sein werden."  

Einen absolut sicheren Schutz zur Vermeidung von Wildunfällen gibt es nicht. Auch die blauen Wildwarnreflektoren, die seit einigen Jahren an den Leuchtpfosten einiger Teststrecken im Kreis Paderborn angebracht sind, haben nur partiell zu einem spürbaren Rückgang bei den Unfallzahlen geführt, jedoch nicht absolut. Daher gilt auch auf diesen Strecken besondere Vorsicht, um die Gefahr von Zusammenstößen mit Wildtieren zu minimieren und schwere Unfallfolgen zu vermeiden. Gerade in Wald- und Wiesengebieten und an den durch die bekannten Verkehrsschilder besonders gekennzeichneten Stellen wird es in den nächsten Wochen zu einem verstärkten Wildwechsel kommen. Daher appellieren sowohl Polizei als auch Kreisjägerschaft zu einer angepassten Fahrweise. Auf diesen Abschnitten Fuß vom Gas und die Fahrbahnränder aufmerksam beobachten! Besonders im Herbst und Winter schließen sich die Tiere zu großen Verbänden zusammen. Wenn der Autofahrer ein Tier am Straßenrand sieht, befinden sich meistens noch weitere in der Nähe des Straßenrandes in der Deckung des Waldes oder auf dem Feld. Daher sollte immer damit rechnen, dass mehrere Tiere die Straßen queren werden.

Wenn Tiere im Scheinwerferlicht auftauchen: Abbremsen, Abblenden und hupen! Wenn das nicht mehr rechtzeitig gelingt und es zu einer unvermeidbaren Kollision kommt, ist es wichtig, nicht auszuweichen! Halten Sie das Lenkrad fest, bleiben sie auf ihrem Fahrstreifen und bremsen Sie kontrolliert ab. Natürlich möchte keiner ein Tier verletzten, aber gehen Sie nicht das Risiko eines unkontrollierten und plötzlichen Ausweichmanövers ein. Dies endet für viele Verkehrsteilnehmer im Graben, vor einem Baum oder im Gegenverkehr mit zum Teil erheblichen Folgen für alle Beteiligten. Nach dem Zusammenstoß ist die Unfallstelle sofort durch das Einschalten des Warnblinklichts und das Aufstellen des Warndreiecks abzusichern. Gegebenenfalls Verletzte versorgen und die Rettungsdienste alarmieren.  

Ist ein Tier angefahren worden, darf es nicht mitgenommen werden. Nach einem Wildunfall ist der Verkehrsteilnehmer nach dem Landesjagdgesetz verpflichtet, den Unfall der Polizeidienststelle zu melden, die dann den Jagdausübungsberechtigten für diesen Straßenabschnitt informiert, denn dieser hat ein sogenanntes Aneignungsrecht an dem Wildtier! Ansonsten kann eine Strafanzeige wegen Wilderei erstattet und ein Bußgeld verhängt werden. Daher, auch um Schwierigkeiten bei der Regulierung durch die Versicherung auszuschließen, sollte man immer die Polizei informieren. Manchmal sind dem beteiligten Tier äußerlich keine Verletzungen anzusehen und es flüchtet von der Unfallstelle, obwohl es schwere innere Verletzungen erlitten hat. Um dem Tier unnötig langes Leiden zu ersparen, ist auch in diesen Fällen die Information an die Polizei wichtig, damit der zuständige Jagdausübungsberechtigte benachrichtigt werden und mit der Nachsuche beginnen kann. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Dienstag, 17 April 2018 15:06

Reh springt in A-Klasse: Fahrzeug brennt aus

BAD WILDUNGEN. Einen ungewöhnlichen Wildunfall mit schlimmen Folgen, hatte am Dienstagmorgen die Fahrerin einer Mercedes A-Klasse zu verkraften: ihr weißer Benz brannte nach der Kollision mit einem Reh völlig aus.

Auf gut 25.000 Euro Sachschaden beläuft sich ein Wildunfall, der sich gegen 7.15 Uhr auf der Bundesstraße 253 ereignete. Nach Polizeiangaben befuhr eine 41-jährige Frau aus einem Bad Wildunger Ortsteil die Landesstraße in Richtung Fritzlar, als ihr zwischen dem Abzweig zur Odershäuser Straße und dem Industriegebiet ein Reh vor den Pkw lief. Durch den Aufprall wurde das Tier in den Straßengraben geschleudert, wo es verendete. 

Ihrer Pflicht nachkommend, schaltete die Fahrerin die Warnblinkanlage an und informierte die Polizei über den Wildunfall. Noch während des Gesprächs mit den Beamten, schlugen aus dem Motorraum Flammen empor. Eigene Löschversuche mit einem Handfeuerlöscher scheiterten.

Die Polizei informierte daraufhin die Feuerwehr, die mit einem Tanklöschfahrzeug anrückte. Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Ralf Blümer gingen die Einsatzkräfte unter Atemschutz mit einem C-Rohr gegen den in Vollbrand stehenden Pkw vor und löschten das Feuer in kurzer Zeit.

Durch die enorme Hitzeentwicklung wurde der Straßenbelag in Mitleidenschaft gezogen. Beamte der Polizeistation Bad Wildungen regelten den Verkehr, sperrte den rechten Fahrstreifen und informierten Hessen-Mobil über die Asphaltbeschädigung. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.  (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 23 August 2017 16:42

Usseln: Reh von wilderndem Hund getötet

USSELN. Von einem wildernden Hund ist eine weibliches Reh gebissen und getötet worden. Nach Angaben des zuständigen Jagdaufsehers hatte die Ricke Bissverletzungen an einem Vorderlauf und am Hals davongetragen.

Ein Speziergänger fand das verendete Tier am Freitagmorgen auf einer Wiese an der Straße Vor der Emmet am Ortsrand von Usseln. Das Verletzungsmuster deutet darauf hin, dass die Ricke von einem freilaufenden Hund tödlich verletzt wurde. Das war vermutlich am Donnerstagabend passiert.

Hinweise auf den Hundehalter erbittet die Polizeistation Korbach, die unter der Telefonnummer 05631/971-0 zu erreichen ist. (ots/pfa) 

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Publiziert in Polizei
Freitag, 18 November 2016 08:28

Jagd in Mühlhausen

TWISTETAL-MÜHLHAUSEN. Eine weitere Drückjagd wurde heute von einem Jagdpächter aus Mühlhausen gemeldet. Die geplante Drückjagd findet am Samstag, 19. November, rund um Mühlhausen statt.

In der Zeit von 9.15 bis 14 Uhr, ist auf folgenden Straßenabschnitten mit flüchtigem Wild und Jagdhunden zu rechnen:

  • Landesstraße 3297 zwischen Gembeck und Mühlhausen
  • Kreisstraße 77 zwischen Mühlhausen und Helmscheid

In den Gefahrenbereichen werden Warntafeln an den Straßenrändern aufgestellt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, in den ausgewiesenen Streckenabschnitten Schritttempo zu fahren, um Kollisionen mit Wild und Hunden zu vermeiden.

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Publiziert in Polizei
Samstag, 05 November 2016 05:58

Jagd in Hemmighausen

WILLINGEN-HEMMIGHAUSEN. Eine weitere Drückjagd, wurde heute von dem Jagdpächter aus Hemmighausen gemeldet. Die geplante Drückjagd findet am Samstag, 5. November, rund um Hemmighausen statt.

In der Zeit von 9.15 bis 14 Uhr ist auf folgenden Straßenabschnitten mit flüchtigem Wild und Jagdhunden zu rechnen:

  • Landesstraße 3082 zwischen Eimelrod und Deisfeld
  • Kreisstraße 63 zwischen Ottlar und Rattlar
  • Radweg zwischen Hemmighausen und Usseln

In den Gefahrenbereichen werden Warntafeln an den Straßenrändern augestellt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, in den ausgewiesenen Streckenabschnitten Schritttempo zu fahren, um Kollisionen mit Wild und Hunden zu vermeiden.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 29 September 2016 12:44

In vier Wochen über 100 Wildunfälle im Kreis Höxter

KREIS HÖXTER. Zu mehr als 100 Wildunfällen ist es allein im September im Landkreis Höxter gekommen - Anlass genug für die Polizei, nochmals auf die Gefahren aufmerksam zu machen und wichtige Hinweise zu geben.

Besonders in den anstehenden Herbsttagen können schlechte Sichtverhältnisse und Nässe ohnehin schon zu einem erhöhten Unfallrisiko führen. Gerade in den frühen Morgenstunden und in der Abenddämmerung besteht zusätzlich die erhöhte Gefahr eines Wildunfalls. Seit Anfang September ist die Polizei Höxter bereits zu 110 Wildunfällen im Kreis Höxter gerufen worden. Allein in den vergangenen 14 Tagen ereigneten sich bislang 68 Unfälle mit Wildbeteiligung im gesamten Kreis Höxter.

Die Polizei gibt daher die nachfolgenden Verhaltenstipps

  • Bei eingeschränkter Sicht und in bewaldeten Gebieten sollten Verkehrsteilnehmer den Fuß vom Gas nehmen und den Sicherheitsabstand vergrößern
  • Beachten Sie unbedingt Wildwechsel-Schilder und reduzieren Sie das Tempo. Häufig ist vor besonderen Gefahrenstellen oder Gegenden mit hoher Wilddichte das Gefahrzeichen "Wildwechsel" angebracht. Das Tempo sollten Sie in diesem Fall deutlich herabsetzen. Bei plötzlich auftauchendem Wild auf der Fahrbahn können 80 km/h schon zu hoch sein
  • Behalten Sie die Fahrbahnränder im Auge und halten Sie einen Sicherheitsabstand zum rechten Fahrbahnrand ein
  • Ein Stück Wild kommt selten allein - deshalb rechnen Sie stets mit mehreren Tieren
  • Wild verhält sich auf der Straße unberechenbar. Tiere verlassen die Fahrbahn nicht immer auf dem kürzesten Weg, sondern laufen häufig auch vor einem Fahrzeug her
  • Wenn Wild auf der Straße steht, gefährden Sie nicht den nachfolgenden Verkehr. Bremsen Sie nur, wenn kein Auffahrunfall droht. Ist die Fahrbahn sonst frei, sollten Sie konsequent bremsen, hupen und abblenden, damit das Wild einen Fluchtweg finden kann
  • Nicht unkontrolliert ausweichen! Auf keinen Fall sollten Sie das Risiko eines unkontrollierten und plötzlichen Ausweichmanövers eingehen. Sie könnten gegen einen Baum prallen oder in den Gegenverkehr geraten. Dann sollten Sie lieber das "kleinere Übel" wählen und eine Kollision mit dem Tier in Kauf nehmen

Selbst bei größter Vorsicht kann es zum Unfall kommen. Dann gelten die nachfolgenden Regeln

  • Unfallstelle absichern
  • Gegebenenfalls Verletzte versorgen
  • Das Tier von der Straße entfernen, um nachfolgende Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Fassen Sie das Wild wegen der Tollwut-Gefahr möglichst nur mit Handschuhen, Lappen oder ähnlichem an
  • Tier auf keinen Fall mitnehmen - sonst droht eine Anzeige wegen Wilderei
  • Unfall unverzüglich bei der nächsten Polizei- oder Forstdienststelle melden - auch zur Vermeidung von Schwierigkeiten bei der Regulierung durch die Versicherung
  • Außerdem: Verletztes Wild kann aufgespürt werden und im Notfall von seinen Leiden erlöst werden
  • Schäden bei einem Unfall mit Wild sind am eigenen Fahrzeug in der Regel durch die Kfz-Teilkaskoversicherung gedeckt - vorausgesetzt, es handelt sich um so genanntes Haarwild

Grundsätzlich gilt: Vorausschauendes Fahren und ein erhöhtes Gefahrenbewusstsein helfen, folgenschwere Wildunfälle zu vermeiden. Wer umsichtig handelt und die Ruhe bewahrt, kann am Unfallort die notwendigen Maßnahmen sicher und richtig koordinieren. (ots/pfa)  

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Publiziert in HX Polizei

DIEMELSEE. Wiederholt treiben Wilderer ihr Unwesen in der Gemarkung Diemelsee. Nach Angaben eines Jagdpächters, der ein Revier in der Nähe des Diemelsees betreut, wurde in der vergangenen Woche ein verendetes Rehkitz von Spaziergängern gefunden. Diese informierten den Jagdausübungberechtigen, und nach Begutachtung des Tieres war schnell klar, dass Wilderer auf einem Wildwechsel eine Drahtschlinge angebracht hatten, um den Tieren nachzustellen.

Das ahnungslose Tier verfing sich in der Drahtschlinge und muss nach Angaben des Jagdpächters einen schmerzhaften und qualvollen Tod erlitten haben. Die Schlinge hatte sich durch das Fell am Hals bis auf die Trägerwirbel eingeschnitten. Wie lange der Todeskampf gedauert hat, darüber konnte der Pächter keine Angaben machen.

In der Regel kontrollieren Wilderer ihre Fallen und Schlingen regelmäßig, warum dieses Tier sich selbst überlassen wurde, darüber kann nur spekuliert werden.

Bereits im Oktober vergangenen Jahres wurde in Marsberg ein Fall von Wilddieberei bekannt, auch dort war dem Wild mit einer Schlinge nachgestellt worden, der Vorgang ist bis heute ungeklärt.


112-magazin.de berichtete damals über den Fall:
Wilderer treiben ihr Unwesen in der Marsberger Gemarkung (08.10.2015)

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Publiziert in Polizei
Samstag, 12 Dezember 2015 08:49

Drückjagd am Diemelsee

STORMBRUCH/BONTKIRCHEN/HELMINGHAUSEN. Am heutigen Samstag wird in der Zeit von 10 Uhr bis 15 Uhr eine Drückjagd auf Schwarzwild durchgeführt. Die Jagdpächter weisen darauf hin, dass vermehrt mit wechselndem Wild auf den Gemeinde- und Kreisstraßen zu rechnen ist. Im Besonderen ist die Gemeindestraße zwischen Stormbruch und Bontkirchen zu nennen und die Landesstraße 3393 von Helminghausen nach Bontkirchen. Warnhinweise wurden bereits an den Waldwegen des Domanialreviers "Eschenseite", am Diemelsee aufgestellt. Hier bittet der Pächter gerade Wanderer, die den Diemelsteig laufen wollen, um Verständnis.

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Publiziert in Polizei

BAUNATAL. Ein Wildschwein hat für einen Unfall mit vier Autos gesorgt und die Kollision mit dem Leben bezahlt. Die Fahrer blieben zwar unverletzt, an den Autos entstand aber ein Sachschaden von insgesamt 20.000 Euro.

Gegen 20 Uhr am Dienstagabend befuhr eine 43 Jahre alte Autofahrerin mit ihrem Ford die K 22. Sie war zwischen dem Verkehrsübungsplatz und Hertingshausen unterwegs, als plötzlich vor ihr ein Wildschwein auf der Fahrbahn auftauchte. Die 43-Jährige konnte einen Zusammenstoß mit dem Schwarzkittel nicht mehr verhindern. Das Tier schleuderte nach dem Aufprall in den Gegenverkehr und wurde von einem entgegenkommenden Mercedes der A-Klasse überrollt, an dessen Steuer eine 22-Jährige saß.

Ein nachfolgender 31 Jahre alter Autofahrer konnte mit seinem VW Passat zwar noch rechtzeitig bremsen, der dahinter folgende 38-Jährige jedoch nicht - er bremste zwar noch, krachte schließlich aber doch mit seinem BMW in das Heck des Passats. 

Alle Fahrer blieben bei dem Unfall unverletzt. Die vier beteiligten Autos wurden jedoch zum Teil erheblich beschädigt. Um das tote Wildschwein kümmerte sich der zuständige Jäger, wie die Polizei in Kassel am Mittwoch berichtete.

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Publiziert in KS Polizei
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