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GISSELBERG. Freilaufende Hunde haben einen Rehbock gerissen. Ein Jäger musste das Tier mit einem Schuss von seinem Leid erlösen. Gegen die Hundehalterinnen erging Strafanzeige.

Wie Polizeisprecher Martin Ahlich in dieser Woche berichtete, war es am Samstag, 1. März, zu dem Vorfall gekommen. Zwei Hundebesitzerinnen hatten ihre Tiere nachmittags in der Wald- und Feldgemarkung Im GrünenTal in Gisselberg laufen lassen. Als die Hunde einen Rehbock aufspürten, hetzten und verletzten sie das Tier. Der Bock wurde von den beiden Hunden so erheblich verletzt, dass dem Jagdausübungsberechtigten nur noch blieb, das Rehwild durch einen Schuss von seinem Leid zu erlösen.

Rechtliche Grundlage
Wenn ein freilaufender Hund ein Tier hetzt, reißt oder verletzt, besteht gegen den Besitzer der Verdacht eines Verstoßes gegen das Tierschutzbesetz in Verbindung mit dem Strafgesetz und der Hessischen Hundeverordnung. Das kann von einer Geldstrafe bishin zu einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren führen.

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Publiziert in MR Polizei
Dienstag, 09 Dezember 2014 12:42

Zusammenstoß mit Wild: Fahrzeug brennt

LICHTENAU. Aus seinem brennenden Fahrzeug gerettet wurde ein 24-Jähriger von einem Unfallzeugen. Beim Überholen eines anderen Autos hatte er eine Rotte Wildschweine übersehen und war mit einem der Tiere zusammengeprallt. Der junge Mann wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht.

Der Verkehrsunfall ereignete sich am Montagabend gegen 22.30 Uhr während eines leichten Schneeschauers, als ein 30-jähriger Autofahrer von Lichtenau nach Kleinenberg unterwegs war. Auf der abschüssigen Strecke in eine Senke bemerkte der Mann eine Rotte Wildschweine, die von rechts auf die Straße lief. In diesem Moment wurde der Mann von einem Hyundai überholt. Der 24-Jährige hatte die Wildschweine offenbar nicht bemerkt. Er kollidierte mit einer ausgewachsenen Bache, wodurch das Tier laut Polizei über einhundert Meter weit auf ein Feld geschleudert wurde und starb.

Der Hyundai geriet ins Schleudern und kam nach links von der Straße ab. Im Graben kollidierte der Wagen mit mehreren kleinen Bäumen und blieb stark beschädigt am Fahrbahnrand liegen. Das Fahrzeug fing sofort Feuer. Der überholte 30-Jährige stoppte sofort und lief zu dem brennenden Wagen. Er öffnete die Fahrertür, löste den Sicherheitsgurt und half dem verletzten und offenbar unter Schock stehenden jungen Fahrer aus seinem Auto. Der 30-Jährige brachte den Verletzten in seinen eigenen Wagen, wo später der Notarzt die weitere Versorgung übernahm.

Mit einem Rettungswagen wurde der Warburger in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht. Die Feuerwehr löschte den brennenden Hyundai. Das Auto wurde völlig zerstört. Die Bundesstraße blieb knapp zwei Stunden gesperrt und konnte erst frei gegeben werden, nachdem der Streudienst gefrorenes Löschwasser abgetaut hatte.

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Publiziert in PB Retter

HÖVELHOF. Kurz nach einem Wildunfall am frühen Mittwochmorgen hat ein Sattelzug den Wagen einer 36-Jährigen gerammt. Die Frau, die im Wagen auf dem Standstreifen auf die Polizei wartete, wurde schwer verletzt, der Opel völlig zerstört.

Die Fahrerin eines Opel Meriva fuhr um kurz nach 6 Uhr auf der L 756 in Richtung Stukenbrock. Etwa 500 Meter nach der Einmündung Hövelrieger Straße erfasste die 36-Jährige mit ihrem Wagen ein Reh, wobei das Wildtier starb. Am Auto entstand Sachschaden. Die Opelfahrerin hielt am Straßenrand auf dem Standstreifen an, schaltete das Warnblinklicht ein und verständigte die Polizei.

Wenige Augenblicke später war der 38-jährige Fahrer eines Sattelzuges auf derselben Strecke unterwegs. Er bemerkte das stehende Fahrzeug jedoch zu spät. Der Mann wich noch aus, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Der Opel wurde seitlich erfasst und von der Straße geschleudert. Das Auto blieb mit aufgerissener Fahrerseite auf der rechten Seite liegen.

Die Fahrerin erlitt schwere Verletzungen, konnte sich aber selbst aus dem völlig zerstörten Fahrzeug befreien. Sie wurde am Unfallort notärztlich versorgt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Paderborn gebracht. Der Lastwagenfahrer aus Anröchte erlitt einen Schock. Auch er musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.

Im Berufsverkehr kam es bis 8.30 Uhr zu Behinderungen, weil die Straße zeitweise gesperrt war.

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Publiziert in PB Retter
Freitag, 05 April 2013 15:27

Aufgeschreckte Rothirsche bremsen Verkehr aus

BERGHOFEN/MÜNCHHAUSEN. Ein Rudel von 15 offenbar aufgeschreckten Rothirschen ist am Freitag der B 236 zwischen Berghofen und Münchhausen gefährlich nahe gekommen. Die Polizei sicherte den betroffenen Abschnitt ab und warnte die Verkehrsteilnehmer auch über Rundfunkdurchsagen. Unfälle passierten nicht.

Etwa zwei Stunden lang liefen in den hessischen Radiosendern am Freitagvormittag die Warnmeldungen vor einem Rothirschrudel an der Bundesstraße 236 zwischen dem Battenberger Stadtteil und dem angrenzenden Kreis Marburg-Biedenkopf. Streifenwagen seiner Station hätten die Autofahrer zusätzlich zum Langsamfahren bewegt, wie der Leiter der Frankenberger Wache, Ottmar Vöpel, auf Anfrage von 112-magazin.de erklärte.

Die Meldung über die etwa 15 Hirsche war um 10.51 Uhr bei der Polizei eingegangen. Vöpel vermutet, dass die Tiere im Wald aufgeschreckt worden und daraufhin in Richtung Bundesstraße gelaufen seien. Statt die Verkehrsader zu überqueren, seien die Geweihträger an der Fahrbahn auf und ab gelaufen. "Hirsche sind im Gegensatz zu Rehen sehr vorsichtig", erklärte der Stationsleiter das Verhalten. Zahlreiche Autofahrer hätten angehalten und die Tiere fotografiert oder mit der Videokamera gefilmt. "Damit die Tiere sich bewegen, hupten einige Autofahrer", beklagte der Polizist.

Nach etwa einer Stunde hätten sich die Hirsche wieder in den Wald zurückgezogen. "Gott sei Dank ist in der ganzen Zeit kein Unfall passiert", sagte Vöpel. Um sicherzugehen, habe man die Rundfunkwarnmeldung noch bis 13 Uhr aufrecht erhalten.

Mädchen bei Unfall mit Hirsch 2010 schwer verletzt
Kollisionen mit größeren Wildtieren sind nicht ungefährlich: Beim Zusammenstoß mit einem Hirsch im Oktober 2010 auf der B 253 zwischen Ludwigshütte und Eifa war ein zwölfjähriges Mädchen schwer verletzt worden. Das Hirschgeweih hatte bei dem Zusammenstoß die hintere Seitenscheibe des Wagens durchbohrt und das dahinter sitzende Kind am Kopf getroffen. Das Tier bezahlte die Kollision mit dem Leben.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 25 Januar 2013 06:33

Von Polizei geweckt: Reh schläft auf Straße

KOHLGRUND. So etwas ist den Beamten der Arolser Polizei auch noch nicht untergekommen: Eine Streife fand ein in der Nacht zu Freitag schlafendes Reh auf der Strecke zwischen Kohlgrund und Helsen. Beim Anblick der Polizisten stand das Tier auf und trottete in den Wald zurück.

Eine Streifenwagenbesatzung war am frühen Freitagmorgen gegen 2 Uhr auf einer Routinefahrt und befuhr die Landesstraße 3198 von Kohlgrund kommend in Richtung Bad Arolsen. Kurz hinter dem Gut Eilhausen sahen die Polizisten auf ihrer Fahrspur etwas größeres Dunkles auf der Straße liegen. "Ich dachte, es wäre ein großer, dreckiger Schneehaufen", sagte einer der Beamten am Freitagmorgen gegenüber 112-magazin.de. Die Schutzleute fuhren daran vorbei und hielten an.

"Wir wollten das Hindernis beseitigen", erklärte der Polizist weiter. Als die Polizisten darauf zugingen, hob das "Hindernis" seinen Kopf und schaute die Ordnungshüter verdutzt an. "Es war ein Reh, das sich offenbar zum Schlafen auf die Straße gelegt hatte", sagte der Polizist am Morgen weiter. Verletzungen hätten er und sein Kollege an dem Reh nicht erkennen können, als es langsam aufstand und schließlich in den Wald lief. Der Polizist zeigte sich überzeugt davon, dass das ausgewachsene Reh auch hätte überfahren werden können. Das hätte durchaus auch gravierende Folgen für den Autofahrer haben können - beispielsweise, wenn der Wagen anschließend von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt wäre.

Publiziert in Polizei
Sonntag, 07 Oktober 2012 07:28

Nebel, Laub und Wild - Gefahren zur Herbstzeit

WALDECK-FRANKENBERG. Mit Beginn des Herbstes häuft sich deutschlandweit die Zahl der Verkehrsunfälle. Eine Ursache hierfür ist, dass viele Verkehrsteilnehmer sich auf die nun gefährlicher werdenden Straßen- und Wetterverhältnisse noch nicht eingestellt haben. Fahrbahnoberflächen nehmen im Herbst ihre ganz "eigenen" Beschaffenheiten an, es tritt häufig Nebel auf und sinkende Temperaturen sorgen mitunter für überfrierende Nässe. Durch regennasse und oft zusätzlich mit Laub bedeckten Straßen oder dichter Nebel kommt es sehr schnell zu mitunter schweren Verkehrsunfällen. Aus diesem Grund "runter vom Gas" und Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug vergrößern. Zeitverzögerungen sollten im Herbst wie auch im Winter bei allen Fahrten mit einkalkuliert werden.

Einige Handgriffe an ihrem Fahrzeug sollten Sie bereits vor Herbstbeginn erledigt haben:

Beginnen die Temperaturen zu sinken, haben Sie durch Winterreifen einen erheblichen Haftungsvorteil auf nassen oder mit Raureif bedeckten Straßen. Es gibt keinen festen Zeitpunkt, wann Sommer- gegen Winterreifen getauscht werden sollten, jedoch hat sich die „O-bis-O-Regel" bewährt. Das heißt, von Oktober bis Ostern (ca.) sollten Sie ihr Fahrzeug mit Winterreifen fahren. In jedem Fall ist es ratsam, lieber frühzeitig als zu spät auf die passende Fahrzeugbereifung umzusteigen.

Welche Profiltiefe sollten die Reifen besitzen ? Die gesetzlich vorgeschriebene Mindest-Profiltiefe für Reifen beträgt 1,6mm. Der ADAC empfiehlt allerdings, Reifen unter einer Profiltiefe von 4mm nicht mehr für den Wintereinsatz zu verwenden.

Lassen Sie die Lichtanlage (Abblendlicht, Fernlicht, Warnblinkanlage) und Scheibenwischerblätter ihres Fahrzeugs frühzeitig (z.B. mit dem Wechsel auf Winterreifen) auf ordnungsgemäße Funktion überprüfen. Abblendlicht auch tagsüber einschalten. So werden Sie von anderen Verkehrsteilnehmern besser erkannt. Oberstes Gebot: Sehen und gesehen werden. Auch eine funktionstüchtige Scheibenwischeranlage ist in der kalten und nassen Jahreszeit unerlässlich.

Legen Sie einen Schwamm oder ein Tuch bereit, um beschlagene Fahrzeugscheiben zu säubern.

Hier einige Tipps für eine möglichst unfallfreie Fahrt durch den Herbst:

  • Straßenverhältnisse: Passen Sie ihren Fahrstil an die herbstliche Wettersituation an. Abruptes Beschleunigen und Bremsen auf nassen oder laubbedeckten Straßen sollte vermieden werden. Halten Sie ausreichend Abstand zu ihrem Vordermann. Der Bremsweg verlängert sich bei Nässe und rutschigen Fahrbahnoberflächen. Die Faustregel „Abstand = ½ Tacho" gilt auf nassen, rutschigen oder glatten Straßen nicht mehr !
  • Aquaplaning: Durch starken Niederschlag können sich auf der Fahrbahn Wasserflächen bilden. Bei zu hoher Geschwindigkeit kann das Fahrzeug aufschwimmen (Wasserglätte). Verringern Sie auch in diesem Fall die Geschwindigkeit. Positiv wirkt sich hier eine gute Reifenprofiltiefe aus (>4mm).
  • Frost: Überfrierende Nässe ist insbesondere in Flussniederungen sowie auf Brücken und in Waldschneisen zu erwarten. Besondere Vorsicht ist an diesen Orten geboten. Achtung: Damit sich Frost bildet müssen die Temperaturen nicht zwingend unter Null grad fallen
  • Nebel: Bei Nebel stets bremsbereit sein, um bei unbeleuchteten Hindernissen, Radfahrern oder Fußgängern sofort reagieren zu können. Bremsen Sie auf keinen Fall abrupt vor einer Nebelbank. Dies kann zu einem Auffahrunfall führen! Passen Sie ihre Geschwindigkeit an und rechnen Sie mit weiteren schlecht sichtbaren Verkehrsteilnehmern wie Radfahrern oder Fußgängern. Finger weg von den Nebelschlussleuchten, solange die Sichtweite über 50 Meter liegt, sonst blendet das grelle Licht den nachfolgenden Verkehr und schafft neue Gefahren.

Sollte das vorausfahrende Fahrzeug mit Nebelschlussleuchte fahren, orientieren Sie sich auf keinen Fall an dieser. Ihr Vordermann sieht nicht besser als Sie – erhöhen Sie ihren Sicherheitsabstand, damit Bremsmanöver des vorausfahrenden Fahrzeuges rechtzeitig erkannt werden.

Das entlangtasten am Mittelstreifen kann fatale Folgen haben. Immer wieder ereignen sich hierdurch schwere Unfällen, weil Autofahrer im Gegenverkehr genau das gleiche tun und dann mit ihren Fahrzeugen auf dem Mittelstreifen zusammen prallen. Um dies zu verhindern sollte man sich am rechten Fahrbahnrand orientieren.

Wildwechsel:

Jetzt, wo die Tage kürzer werden, steigt die Gefahr von Wildunfällen stark an. Meist ist zu hohe Geschwindigkeit die Ursache. Zudem fallen Morgen – und Abenddämmerung mit den Hauptverkehrszeiten zusammen. Gerade zu dieser Zeit ist auch vermehrt Wild unterwegs. Daher: unbedingt die Warntafeln vor Wildwechsel beachten. Das Tempo reduzieren und in den Walddurchfahrten immer bremsbereit sein. Denken Sie auch daran, dass nach einem ersten Wildwechsel weitere Tiere folgen können („Nachzügler").

Durch seine Verbreitung sowie seinem Verhalten entsprechend ist das Rehwild mit großem Abstand am häufigsten an Wildunfällen beteiligt. Durch sein spontanes und rasches Flüchten mit möglichen Wendungen und erneutem Betreten der Fahrbahn ist das Verhalten von Rehen in Gefahrensituationen auf oder an Straßen nicht kalkulierbar.

Kaum jemanden ist bewusst, dass bei über 250 000 Wildunfällen in Deutschland, bei denen Sachschäden in Höhe von mehr als 125 Mio. Euro zu verzeichnen sind, 3400 Kraftfahrer verletzt und ca. 30 Menschen getötet werden. Dazu werden Wildschäden oft unterschätzt. So erreicht ein nur 17 Kilogramm schweres Stück Rehwild bei einer Kollision mit einem 100 Stundenkilometer schnellem Pkw ein Aufschlaggewicht von knapp einer Tonne !

Geschwindigkeit Gewicht / Wild Aufschlaggewicht

  • 50 km/h 17 Kilogramm schwerer Rehbock 425 kg
  • 70 km/h 17 Kilogramm schwerer Rehbock 850 kg
  • 50 km/h 80 Kilogramm schwerer Keiler 2000 kg
  • 70 km/h 80 Kilogramm schwerer Keiler 4000 kg

Fahren Sie nachts in bewaldeten Gebieten – wann immer möglich – mit Fernlicht. So wirken die Augen von Wildtieren wie Rückstrahler und sind besser zu erkennen. Taucht Wild im Schweinwerferlicht auf, sofort abblenden, bremsen und hupen. Lässt sich ein Zusammenprall nicht mehr vermeiden, Lenkrad gut festhalten, bremsen und geradeaus weiterfahren. Ausweichmanöver können schlimme Folgen haben, auch für andere Verkehrsteilnehmer !

Haben Sie ein Tier angefahren:

  • Sichern Sie unbedingt die Unfallstelle mit Hilfe der Warnblinkanlage und des Warndreiecks ab.
  • Tragen Sie unbedingt eine Warnweste und halten sich wenn möglich nicht auf der Fahrbahn auf.
  • Ziehen Sie das Tier wenn möglich an den Fahrbahnrand – verwenden Sie dazu aufgrund der Tollwutgefahr in jedem Fall Handschuhe.
  • Informieren Sie unbedingt die Polizei über den Unfall, bei Personenschäden ebenso den Rettungsdienst bzw. die Feuerwehr über den europaweiten Notruf 112.
  • Unerlaubtes entfernen vom Unfallort oder mitnehmen der Tierkadaver ist gesetzlich verboten.
Publiziert in Auf der Straße

DIEMELSEE. Zur Zeit zieht das Wild in den frühen Morgen- oder Abendstunden aus den Wäldern auf die saftigen Wiesen und Weiden, um Nahrung aufzunehmen. Wegen erhöhter Unfallgefahr bittet 112-magazin.de um erhöhte Aufmerksamkeit - vor allem auf Straßen, die durch Wälder führen oder zwischen Wald und Wiesen liegen.

Sollte es zu einem Zusammenstoß mit einem Wildtier gekommen sein, muss grundsätzlich die Polizei, der Jagdpächter oder das Forstamt informiert werden - auch dann, wenn das erfasste Tier nach der Kollision davonläuft. In diesen Fällen erfolgt eine Nachsuche, um das verletzte Stück Wild bei schweren Verletzungen zu erlösen. Nicht selten verendet angefahrenes Wild oft elend im Straßengraben oder an Waldrändern.

Das Bild entstand in der letzten Woche zwischen Stormbruch und Bontkirchen. Der Rehbock hatte einige Stunden zu leiden, bevor ihn der Jagdpächter durch Zufall entdeckte und von seinem Leiden erlöste.

Publiziert in Archiv - Sammlung

BAD WILDUNGEN. In einem Zaun nahe des Waldrandes hat sich ein Reh am frühen Samstagmorgen "festgefahren". Ein frühmorgendlicher Spaziergänger hatte das Tier in der Nähe des Golclubs entdeckt und die Polizei informiert.

Die Besatzung des Streifenwagens kam gegen 5.45 Uhr in der Zimmergrundstraße an und sah, dass das Tier mit dem Hinterteil in einem Gitterzaun klemmte – und sich allein nicht mehr befreien konnte. "Die Stäbe des Zauns sind rund ein Zentimeter stark", erläuterte ein Beamter am Morgen gegenüber 112-magazin.de.

Die Polizisten forderten daher die Kollegen der Wildunger Feuerwehr an, erinnerten sich aber kurz danach an den Wagenheber im Kofferraum des Streifenwagens. Gemeinsam drückten sie mit geballter Kraft die Stäbe auseinander, sodass sich das Reh wieder unverletzte auf den Weg machen konnte. Unverrichteter Dingen fuhren ebenfalls die Kameraden der Feuerwehr wieder nach Hause.

Zurzeit meldet die Polizei wieder vermehrt Wildunfälle, weil die Tiere momentan häufig ihren Aufenthaltsort wechseln. Die Gesetzeshüter raten:

  • Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Sicht- und Lichtverhältnissen an!
  • Verringern Sie Ihr Tempo in waldreichen Gebieten.
  • Rechnen Sie mit plötzlich auftauchendem Wild in diesen Bereichen, um Unfälle zu vermeiden.
Publiziert in Polizei
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Neustes 112-Video

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