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Dienstag, 20 Dezember 2016 14:36

Sicherheitsmaßnahmen auf Weihnachtsmarkt verstärkt

PADERBORN. Nach dem Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin am Montagabend haben alle Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen in Abstimmung mit dem Innenministerium die Gefährdungslage neu bewertet und ihre Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Weihnachtsmärkten angepasst. In der Innenstadt wurden Kontrollstellen eingerichtet und mehr Polizeistreifen sollen auf dem Weihnachtsmarkt für Sicherheit sorgen.

Die Kreispolizeibehörde hat das bestehende Sicherheitskonzept für den Weihnachtsmarkt in Paderborn mit Landrat Manfred Müller neu beurteilt. Dieses Ergebnis ist mit Verantwortlichen der Stadt Paderborn, den Betreibern des öffentlichen Nahverkehrs sowie mit Vertretern der Schausteller abgestimmt worden. Landrat Müller äußerte sich zu den neuen Sicherheitsbestimmungen: "Trotz der schrecklichen Vorkommnisse in Berlin werden wir alles dafür tun, damit Besucher die Paderborner Innenstadt und den Weihnachtsmarkt wie bisher besuchen können. Die Polizei in Paderborn steht in engem Informationsaustausch mit allen Sicherheitsbehörden. Die Behörden können aber trotz aller Bemühungen keine hundertprozentige Sicherheit gewährleisten. Aktuell liegen uns keine konkreten Erkenntnisse oder Hinweise vor, die auf bestehende terroristische Planungen oder Aktionen hindeuten."

Der Weihnachtsmarkt in Paderborn wird wie geplant bis einschließlich Freitagabend um 22 Uhr geöffnet bleiben. Allerdings wird die Polizei noch deutlicher als bislang ihre sichtbare Präsenz verstärken. Bereits ab Dienstagnachmittag wurden zusätzliche Polizeistreifen in der Innenstadt und auf dem Weihnachtsmarkt eingesetzt. Darüber hinaus lässt der Landrat auf wichtigen Zufahrtsstraßen in der Innenstadt zusätzliche Kontroll- und Sperrstellen errichten. Dort werden Beamte mit sichtbaren Schutzwesten und mit Maschinenpistolen vor Ort sein.

"Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die Besucher des Weihnachtsmarktes bestmöglich zu schützen und uns trotz allem ein Stück gewohnter Normalität zu bewahren. Mein Dank gilt in diesem Zusammenhang der Paderborner Polizei und den Beschickern des Weihnachtsmarktes, insbesondere dem Paderborner Schaustellerverein, für das große Engagement und die sehr hilfreiche Unterstützung", so der Paderborner Bürgermeister Michael Dreier.

Der Busverkehr wird zwei Stunden früher bereits ab 13 Uhr zwischen Kamp und Marienstraße eingestellt. Fahrgäste werden gebeten, sich beim Padersprinter nach möglichen Fahrplanänderungen zu erkundigen. Die Polizei ruft zur Besonnenheit auf und bittet darum, die Arbeit der Polizei aktiv zu unterstützen, indem verdächtige Wahrnehmungen sofort über den Notruf 110 gemeldet werden.

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Publiziert in PB Polizei

BAD AROLSEN. Noch immer sucht die Polizei nach einem flüchtigen Messerstecher, der am frühen Sonntagmorgen einen 30 Jahre alten Besucher des Arolser Viehmarktes seitlich in den Bauch stach. Die Polizei hatte an den Markttagen alle Hände voll zu tun, unter anderem nach Rangeleien oder weil Frauen unsittlich berührt wurden. Angesichts der Besucherzahlen von etwa 400.000 stufte Polizeisprecher Volker König das Einsatzgeschehen insgesamt als ruhig ein.

Die Behörden und Hilfsorganisationen hatten im Vorfeld des Viehmarktes das bestehende Sicherheitskonzept gründlich überarbeitet und an die neue Sicherheitslage angepasst (112-magazin.de berichtete). Das haben auch die Besucher des Viehmarktes registriert. Es waren deutlich mehr Einsatzkräfte im Einsatz. Wie in den vergangenen Jahren auch, verzeichnet das Einsatzprotokoll rund um die Reithalle die meisten polizeilichen Einsätze. Darauf hatte sich die Polizei eingestellt und war stets mit starken Kräften in der Nähe.

Insgesamt musste die Polizei bei 13 Körperverletzungen einschreiten. Bei einer dieser Taten war auch ein Messer im Spiel: Am frühen Sonntagmorgen kam es um 0.20 Uhr auf der Tanzfläche aus bislang unbekannten Gründen zu einer Rangelei zwischen zwei Männern, in deren Verlauf einer dem anderen plötzlich mit einem kleinen Messer seitlich in den Bauch stach und dann flüchtete. Der Geschädigte, ein in Bad Arolsen wohnender 30 Jahre alter Mann, wurde dabei schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Er wurde ins Arolser Krankenhaus eingeliefert. Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 17 bis 18 Jahre alten, dunkelhäutigen Mann mit schwarzen Haaren handeln. Er wird als schlank beschrieben. Er war mit einer hellen Hose und einer dunklen Jacke bekleidet, die dann blutverschmiert war.

Frauen angetanzt und unsittlich berührt
Bereits am Freitagabend hatten sich bei der Polizei vier junge Frauen gemeldet, die auf der Tanzfläche in der Reithalle zu unterschiedlichen Zeiten angetanzt und unsittlich berührt worden waren. Da sowohl Polizei als auch Security schnell an Ort und Stelle waren, konnten die Personalien der Beschuldigten ermittelt werden.

Rund um die Reithalle sprachen die Beamten im Laufe des Wochenendes insgesamt neun Platzverweise gegen zumeist stark alkoholisierte, aggressive junge Männer aus, denen sie - wenn auch widerwillig - nachkamen.

Rund um das Marktgeschehen ereigneten sich auch mehrere Diebstähle. So wurden Donnerstag- und Freitagnacht in der Marie-Calm-Straße jeweils ein Kinder- und ein Jugendfahrrad gestohlen. Beide Fahrräder standen unter einem Carport. Auch wurden einigen Markbesuchern die Portemonnaies gestohlen, aber auch Standbetreiber waren von den Diebstählen betroffen. In drei Fällen stahlen die Diebe Bargeld aus Marktständen und in einem Fall mehrere Handtaschen. Außerdem verzeichnet das Einsatzprotokoll noch mehrere Ruhestörungen, eine Sachbeschädigung und einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Auf den Straßen rund um das Festgelände war die Situation relativ entspannt, auch wenn die Parkmöglichkeiten am Samstagabend und am Sonntagnachmittag nahezu erschöpft waren. Obwohl von Polizei und Ordnungsamt eine Vielzahl von Parkverstößen festgestellt wurden, verzichteten sie jedoch darauf, Autos abschleppen zu lassen. Lediglich zwei Verkehrsunfälle ereigneten sich am Wochenende, nähere Angaben dazu machte Polizeisprecher Volker König am Montag nicht.

Einsatzleiter zuversichtlich: "Werden Messerstecher ermitteln"
Einsatzleiter Manfred Lang zeigte sich dann auch zum Abschluss des Kram- und Viehmarktes sehr zufrieden: "Bei so vielen Menschen lassen sich nicht alle Straftaten im Vorfeld verhindern. Aber wir waren so gut aufgestellt, dass wir die Körperverletzungsdelikte fast alle aufklären konnten und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir den flüchtigen Messerstecher auch noch ermitteln". (ots/pfa)

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 04 August 2016 07:36

Stärkere Polizeipräsenz zum Bad Arolser Viehmarkt

BAD AROLSEN. "Das" Arolser Viehmarkt steht bevor. Das größte Volksfest in Nordhessen lockt vom 4. bis 7. August wieder mehrere hunderttausend Besucher auf den Königsberg. Angesichts der jüngsten Anschläge in Bayern hat die Redaktion von 112-magazin.de den heimischen Polizeisprecher Volker König gefragt, ob und wie sich die Ordnungshüter auf mögliche Attentate vorbereitet haben.

Der Sprecher der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg verweist in diesem Zusammenhang auf die Stellungnahme des hessischen Innenministers Peter Beuth zur Sicherheitslage in Hessen. Dieser sagte: "Als Reaktion auf die Lage in München wurden flächendeckend Polizeikräfte in Alarmbereitschaft gesetzt. Das hessische Landeskriminalamt hat eine 'Besondere Aufbauorganisation' eingerichtet. Auch wenn aktuell keine Erkenntnisse vorliegen, dass konkrete Anschläge in Hessen geplant oder vorbereitet werden, wurde eine Reihe von offenen und verdeckten Maßnahmen eingeleitet.

Die Polizeipräsenz wurde in Abstimmung mit den Ordnungsämtern und Stadtpolizeien sowie der Bundespolizei bei öffentlichen Veranstaltungen und dem Personennahverkehr erhöht. Interventionsteams und Spezialkräfte sind sofort einsetzbar. Die hessischen Sicherheitsbehörden tauschen sich intensiv mit dem Bundeskriminalamt und den anderen Bundesländern aus. Auch das Landesamt für Verfassungsschutz steht in engem Kontakt mit den Landes- und Bundesbehörden."

Keine konkreten Hinweise
Konkrete Fragen, beispielsweise danach, wie lange genau ein Spezialeinsatzkommando von der Alarmierung bis zum Eintreffen auf dem Festplatz benötigt, wollte der Polizeisprecher nicht im Detail beantworten. Er gab jedoch eine allgemeine Stellungnahme zur Sicherheit auf dem Bad Arolser Viehmarkt ab: "Nach den jüngsten Vorfällen in München, Würzburg und Ansbach ist ein terroristischer Anschlag oder ein Amoklauf nie auszuschließen. Allerdings liegen keinerlei Hinweise auf eine konkrete Gefahr für die Besucher des Viehmarktes vor", sagte König. Überall im Lande würden große Volksfeste gefeiert, wie zum Beispiel das "Open Flair" in Eschwege, die die Sicherheitsbehörden vor schwierige Aufgaben stellen.

Besucher müssen sich auf Kontrollen einstellen
"Für den Bad Arolser Viehmarkt haben die Behörden und Hilfseinrichtungen das Sicherheitskonzept neu überarbeitet und an die besondere Lage angepasst. Darin sind unter anderem auch die Fluchtwege bezeichnet und Vorkehrungen zur Räumung des Platzes getroffen. Die Polizei ist gut vorbereitet und wird das bewährte Konzept der vergangenen Jahre mit starker, offener Präsenz, aber auch mit verdeckten Maßnahmen in diesem Jahr umsetzen. Das bedeutet, dass sich die Besucher auf  Kontrollen einstellen müssen."

Die Polizei werde mit starken Kräften in Bad Arolsen vertreten sein. "Spezialkräfte sind schnell einsatzbereit. Über Zahl der Einsatzkräfte und Einsatzzeiten werden aus taktischen Gründen keine weiteren Angaben gemacht."

König unterstrich: "Es liegen keinerlei Hinweise auf eine mögliche Gefährdung der Viehmarkbesucher vor. Die Behörden und Hilfsorganisationen arbeiten sehr eng mit dem Marktleiter, privaten Sicherheitsdiensten und Standbetreibern zusammen und haben alle Vorbereitungen getroffen, um den Besuchern einen unbeschwerten und sicheren Viehmarktbesuch zu ermöglichen."

Anzeige:

Publiziert in Polizei

KORBACH. - gesponserter Artikel - In der Ferienzeit haben Einbrecher oft leichtes Spiel. Die Täter stehlen ihren Opfern nicht nur Wertgegenstände, sondern auch ihr Sicherheitsgefühl. Wenn der finanzielle Schaden schon lange ersetzt ist, leiden viele Einbruchsopfer noch lange unter der belastenden Erinnerung.

Die Bau- und Möbelschreinerei Rainer Derenthal aus Warburg ist Partner eines starken, gemeinnützigen Netzwerkes, das Einbrechern keine Chance lassen will: Unter dem Namen "Zuhause sicher" arbeiten Polizei und Handwerk überregional in einem gemeinnützigen Netzwerk Hand in Hand zusammen. Gemeinsam bewahren sie Bürger vor den oft traumatsichen Folgen eines Einbruchs. Und davon können auch Kunden der Tischlerei Dehrenthal profitieren.

Im Zentrum der Arbeit steht das Ziel, die Bürger für die Gefahr eines Einbruchs zu sensibilisieren und die Möglichkeit aufzuzeigen, wie sie sich wirksam schützen können. Zu den Empfehlungen gehören z. B. DIN-geprüfte Pilzkopfzapfenverriegelung für Fenster oder geprüfte Zusatzschlösser mit Sperrbügeln für Türen. 

Tischlermeister Rainer Derenthal erläutert: "Wir sind auf dem Adressennachweis für Mechanik-Errichter des LKA Nordrhein-Westfalen verzeichnet und haben so Fachwissen und Erfahrung dem Landeskriminalamt gegenüber nachgewiesen." Darüber hinaus absolvieren die Mitarbeiter und Monteure unseres Betriebes jedes Jahr mindestens eine Weiterbildung und bleiben damit auf dem aktuellsten Stand der Sicherheitstechnik.

Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, gewähren die dem Netzwerk angeschlossenen Versicherer sogar einen Nachlass auf die Hausratsversicherung. Nähere Informationen gibt es unter: www.tischlerei-derenthal.de (hier werbender Anbieter) und www.zuhause-sicher.de

Quelle: Korbacher Bote/Derenthal (gesponserter Artikel)

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Publiziert in Polizei

KORBACH. Wegen der für Donnerstag angekündigten starken Gewitter hat die Stadt Korbach aus Sicherheitsgründen vorsorglich den Festzug zum Auftakt des Kiliansmarktes abgesagt. Das teilte Carsten Vahland, Leiter des städtischen Ordnungsamtes, am Mittwoch mit.

Die vielen Kindergruppen, die Metallaufbauten auf den Motivwagen, der Einsatz zahlreicher Pferde im Festzug, die Zuschauer unter Bäumen am Straßenrand - all das seien unkalkulierbare Risiken, die bei den für Donnerstag angekündigten Gewitter- und Starkregen für die Organisatoren im Raum stünden. sagte Vahland.

"Beim Thema Sicherheit gibt es für die Stadt keinerlei Kompromisse", machte der Leiter des städtischen Ordnungsamtes klar. Die katastrophalen Folgen der Unwetter in ganz Deutschland in den vergangenen Tagen hätten gezeigt, welche Auswirkungen ein kurzer, aber heftiger Gewittersturm haben kann. Die Korbacher erinnern sich noch gut an das letzte Altstadt-Kulturfest. Anfang Juli 2015 war unter anderem eine schwere Eckfiale aus Stein vom Kiliansturm gestürzt, mehr als 800 Bäume im Stadtgebiet waren stark beschädigt worden, Straßen mussten gesperrt werden. Auf der Festmeile flogen Schirme und Stände wie Geschosse umher. "Auch ein Blitz wie aus dem Nichts kann dramatische Folgen haben, wie man aus dem tragischen Unglück auf dem Golfplatz in Waldeck gelernt hat", sagte Vahland.

"Da der Festzug ein beliebter Bestandteil zum Auftakt des Kiliansmarktes ist, fiel den Verantwortlichen im Rathaus diese Entscheidung nicht leicht", verdeutlichte der Leiter des Ordnungsamtes und hofft auf Verständnis. Die zum Festzug gemeldeten Gruppen würden telefonisch informiert und bekämen zum Ausgleich ihrer Vorbereitungen das übliche Festzugsgeld ausgezahlt. Die Markteröffnung ist dennoch für 18 Uhr vorgesehen.

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Publiziert in Polizei

BRILON. Hat ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma einen am Boden liegenden Flüchtling in einer Notunterkunft getreten? Dieser Frage geht die Kripo nun nach. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist es in der Notunterkunft für Zuwanderer in Brilon an der Straße "Zur Jakobuslinde" zu zwei Vorfällen gekommen, die jetzt kriminalpolizeiliche Ermittlungen nach sich ziehen.

Am Freitag gegen 3 Uhr, wurden zwei Zuwanderer aus Marokko dabei beobachtet, wie sie aus einer privaten Tasche Lebensmittel entwendeten. Die hinzugezogene Polizei Brilon leitete ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen die beiden Männer im Alter von 22 und 23 Jahren ein.

Am Freitagnachmittag, also 12 Stunden später, wurden Polizisten der Wache Brilon dann erneut zur Notunterkunft gerufen. Der 23-Jährige, gegen den wegen Diebstahls aus der vorangegangenen Nacht ermittelt wird, erhob gegen einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes den Vorwurf, dieser habe ihn kurz nach Mitternacht auf dem Boden liegend getreten. Der Mann streitet das vehement ab.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen, insbesondere zu der angezeigten Körperverletzung aufgenommen. Bislang ergaben sich dabei aber stark widersprüchliche Schilderungen der Abläufe aus der Nacht. Die Ermittlungen zu der Frage, was sich tatsächlich in der Nacht in der Notunterkunft ereignet hat, dauern aktuell an.

112-magazin.de berichtet nach.

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Publiziert in HSK Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Die Grundregeln der Verkehrssicherheit sollten eigentlich jedem Autofahrer bekannt sein. Aufgrund ihrer Wichtigkeit darf man jedoch nicht aufhören, sie zu betonen - hier gilt die Devise: Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig angesprochen. Besonders für Fahranfänger, aber auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer sind die folgenden Tipps gleichermaßen von Bedeutung.

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<p>Keine Frage: Ein Autounfall ist nie willkommen. Abgesehen von der Gesundheit der Beteiligten geht es dabei auch ums Geld. Selbst bei eigener Schuldlosigkeit verliert das Auto zwangsläufig an Wert; für einen späteren Wiederverkauf haben Unfälle also einen negativen, manchmal sogar katastrophalen Effekt. Mehr noch, werden dank des Online-Angebots <a href="http://www.smava.de/autokredit/">immer mehr Autos über Kredite finanziert</a>.
Dazu der schlimmste Fall als Beispiel: Das Auto ist noch lange nicht abbezahlt, erleidet jedoch einen Unfallschaden, der in Richtung Totalschaden geht. An der Tilgung des Kredits ändert sich dadurch nichts, die Kosten fallen weiterhin an, allerdings ist das Auto gleichzeitig nicht mehr nutzbar (oder höchstens infolge einer sehr teuren Reparatur). Die laufenden Kosten für den Fahrer vervielfachen sich dadurch; eine Situation, die viele Normalverdiener in akute Bedrängnis bringt.</p>
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Worauf kommt es an?
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Autofahren ist das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine. Ersterer nimmt dabei die wichtigste Rolle ein. <strong>Deswegen gilt</strong>:</p>
<ul><li>Niemals alkoholisiert fahren. Die oberste aller Regeln sollte selbstverständlich sein, dennoch gibt es jährlich <a href="http://www.n-tv.de/panorama/Alkohol-ist-die-groesste-Gefahr-article9793086.html">viele tausend</a> Verkehrstote durch Alkohol.</li>
<li>Hände ans Steuer, Blick auf die Fahrbahn: Vor allem Handys und Smartphones sind ein bekanntes Verkehrsrisiko. Freisprechanlagen schaffen Abhilfe beim Telefonieren, für alles Weitere darf man gerne anhalten.</li>
<li>Niemals drängeln: Auf Autobahnen und Landstraßen, aber auch in der Stadt leider ein <a href="http://www.t-online.de/auto/news/id_65088966/verkehrsrecht-gericht-definiert-draengeln-auf-der-autobahn.html">verbreitetes Phänomen</a>, das speziell junge Fahrer und Besitzer schneller Autos betrifft.</li>
<li>Anschnallpflicht beachten: Schon bei geringen Geschwindigkeit wie 20 oder 30 km/h werden beim Aufprall extreme Kräfte freigesetzt. Im eigenen Interesse sollte man sich deswegen immer anschnallen, denn selbst bei kürzesten Strecken durch langsame Zonen kann etwas passieren.</li>
<li>Auf das innere Gefühl hören: Nur wer sich am Steuer wohlfühlt, ist ein sicherer Fahrer. Verschneite Landstraßen im Dunkeln, Autobahnen bei strömendem Regen, der ungewohnte Großstadtverkehr mit sechs oder acht Spuren – wer sich in diesen Situationen unwohl fühlt, der darf sie guten Gewissens meiden. Die Sicherheit geht schließlich immer vor.</li></ul></p>
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Sorgfältig mit dem Auto umgehen
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Dabei ist klar: Selbst gewissenhafte Fahrer können Materialversagen nie ganz ausschließen. Unvorhergesehene Schäden, etwa ein Bremsdefekt wie <a href="http://112-magazin.de/kb-feuerwehr/item/14721-allendorf-eder-b-236-hei%C3%9F-gelaufene-bremse-l%C3%B6st-feuerwehreinsatz-aus">neulich auf der B 236</a>, sind nie ganz auszuschließen, allerdings lässt sich auch dieses Risiko minimieren, indem der Wagen regelmäßig gecheckt und Verschleißteile ausgetauscht werden. Eine Gewissheit gibt es nie – doch wer sowohl in fahrerischer als auch in technischer Hinsicht alle Register zieht, der verringert die Wahrscheinlichkeit auf einen Unfall wesentlich. Und davon profitieren im Endeffekt alle Verkehrsteilnehmer.</p>
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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 12 Februar 2015 18:00

Zu jeder Jahreszeit: Warnschutzkleidung ist wichtig

WALDECK-FRANKENBERG. Da in vielen europäischen Ländern und seit Sommer 2014 auch in Deutschland eine Warnwestenpflicht gilt, ist der leuchtende und reflektierende Überzieher für das Gros der deutschen Autofahrer neben Warndreieck und Erste-Hilfe-Kasten ein steter Begleiter auf jeder Autofahrt. Für Winterdienst- und Rettungskräfte, Gleisbau- und Straßenarbeiter, Feuerwehrleute und viele weitere Spezialkräfte hat die Warnschutzbekleidung eine noch größere Bedeutung.

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<p>Die sogenannte <a href="http://www.zls-muenchen.de/de/left/richtlinienvertreter/richtlinienvertretung_psa/richtlinienvertreter-psa-ix.htm">Persönliche Schutzausrüstung</a> (PSA) ist für viele Berufsgruppen essenziell. Die Kleidung, die ganz unterschiedliche, auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnittene Eigenschaften aufweist, muss bei allen Arbeiten und Tätigkeiten verwendet werden, bei denen Risiken für die Unversehrtheit und Gesundheit des Arbeitenden bestehen und die durch sonstige Vorkehrungen nicht zu verhindern sind. Es geht dabei also um die Arbeitssicherheit. Und genau in diese Kategorie fällt auch die Warnschutzkleidung, die jetzt im Winter wichtiger denn je ist. Es gibt reflektierende Warnschutz-Latzhosen, Warnschutzjacken in Signalfarben, entsprechende Regenparka, Ölzeug, Helme, Westen und sonstige Warnschutzkleidung, die man zum Beispiel bei Anbietern wie <a href="http://www.kraehe.de/">Krähe online bestellen kann</a>. Dort gibt es sogar Handschuhe wie das Modell "Protector" mit Protektoren-Besätzen auf den Fingerrücken und im Dunkeln gut zu sehenden Farben wie Orange und Gelb.</p>
<p>Wer in den Wintermonaten, wenn es also morgens noch recht dunkel ist, in aller Frühe das Haus verlässt und auf der Straße den Männern und Frauen des <a href="http://112-magazin.de/premium/service/item/8569-171000-tonnen-salzverbrauch-89000-streu-und-r%C3%A4umeins%C3%A4tze">Winterdienstes</a> oder des Straßenbaus begegnet, wird feststellen, dass ausnahmslos jeder von ihnen Warnschutzkleidung trägt. Und auch die Müllmänner müssen während ihrer Arbeit in Deutschland Warnwesten tragen, um die eigene Sicherheit zu erhöhen. Der Grund: All diese Berufe gehören zu jenen Tätigkeiten, die auch auf Straßen durchgeführt werden. Bei den Männern und Frauen, die im öffentlichen Raum den Streu- und Räumdienst bei Schnee und Eis übernehmen, sind bei Schutzkleidung vornehmlich zwei Faktoren wesentlich: Neben der guten Erkennbarkeit bei schlechten Sichtverhältnissen ist auch eine gute Wärmeleistung vonnöten, um die Arbeiter gegen die Unbilden der winterlichen Witterung zu schützen.</p>
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Warnschutzausrüstung: Diese Neuerungen müssen Arbeitgeber beachten
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Seit etwa anderthalb Jahren gibt es <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/arbschg/BJNR124610996.html">im hiesigen Arbeitsschutzgesetz</a> einige Neuerungen in Bezug auf die Warnschutzbekleidung. Die Schutzmaßnahmen für die Angestellten, die auch bisher schon bindend waren, müssen nun ab dem ersten eingestellten Beschäftigten schriftlich fixiert sein. Ansonsten gelten für die Warnschutzkleidung Normen und Vorgaben, an die sich die Arbeitgeber halten sollten. Die Kleidungsstücke müssen beispielsweise robust, winddicht, wasserdicht und gleichzeitig atmungsaktiv sein. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, verwendet man bei der Herstellung der Warnschutzarbeitskleidung unter anderem die sogenannte Polyurethan-Beschichtung (PU-Beschichtung) und speziell geschützte Nähte und Reißverschlüsse, die eine zufriedenstellende Versiegelung bieten.</p>
<p>Ärmelverschlüsse, die den Armen und behandschuhten Händen Schutz vor Kälte und Nässe bieten, in Krägen eingearbeitete Kapuzen, Kleiderschichten im Zwiebelprinzip, individuelle Einstellbarkeit (damit das jeweilige Kleidungsstück seinem Träger auch wirklich passt und ihn bei der Arbeit nicht behindert oder gar gefährdet) und praktische Taschen für Arbeitsutensilien gehören zu den gängigsten Eigenschaften, die zweckdienliche, robuste und angenehm tragbare Warnschutzkleidung auszeichnen. Im Umkehrschluss muss es selbstverständlich auch eine Garnitur geben, die den Ansprüchen in den heißen Sommermonaten gereicht. Halbärmlige Shirts, Cargo-Arbeitshosen, leichte Overalls und Latzhosen gibt es daher auch als Warnschutzvariante.</p>
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Publiziert in Retter

BAD AROLSEN/MÜHLHAUSEN. Der Verkehrsdienst der Polizei hat jungen Flüchtlingen die wichtigsten Regeln für die Teilnahme als Radfahrer am Straßenverkehr in ihrer neuen Heimat mit auf den Weg gegeben. Das Projekt fördert zugleich Sicherheit und Integration.

Minderjährige aus den Krisenregionen dieser Welt wie Eritrea, Somalia, Afghanistan, Guinea und der Elfenbeinküste leben seit Mai 2014 gemeinsam in einer Wohngruppe im Waldeckschen Diakonissenhaus Sophienheim in Bad Arolsen. "Die Flüchtlingskinder sind auf verschlungenen Wegen, meist in jahrelanger Flucht ohne Eltern oder Erziehungsberechtigte, in Deutschland gestrandet und bedürfen der besonderen Unterstützung, um ihre soziale Entwurzelung und Traumatisierung zu überwinden", sagte am Mittwoch Polizeisprecher Volker König. Als sogenannte "unbegleitete Minderjährige" werden sie in Wohngruppen von Sozialarbeitern und Erziehern betreut. Hilfe bei der Sozialisation, Alltagsgestaltung und Integration sind die tagtäglichen Aufgaben der Hilfseinrichtungen.

Präventionsprojekte als Bausteine der Integration
Projekte wie Umgang mit Alkohol und Drogen oder aber Sicherheit im Straßenverkehr sollen bei der Integration helfen. Die Jugendverkehrsschule der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg bot in Absprache mit dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, Fachdienst Jugend, und dem Waldeckschen Diakonissenhaus erstmals einen Kurs für das richtige Verhalten als Radfahrer im Straßenverkehr an. Sozialarbeiterin Seda Özyürek: "Wir haben die Jugendlichen auf diesen Kurs vorbereitet. In erster Linie ging es darum, Vertrauen zu den Behörden aufzubauen. Während ihrer langen Flucht haben die minderjährigen Flüchtlinge häufig schlechte Erfahrungen mit Sicherheitsbehörden gemacht, die es jetzt zu relativieren gilt".

Wichtiger Beitrag für mehr Verkehrssicherheit
Neben dem Integrationsgedanken steht das richtige Verhalten im Straßenverkehr im Fokus der ganztägigen Ausbildung. Die Minderjährigen lernen in einem Parcours die wichtigsten Verkehrsregeln und das richtige Verhalten als Radfahrer. Uwe Maier vom Regionalen Verkehrsdienst: "Wir sind überrascht, dass die Jugendlichen in so kurzer Zeit sehr gut Deutsch gelernt haben. Alle können ohne Probleme unseren Anleitungen folgen". Sozialarbeiterin Seda Özyürek wundert das indes nicht: "Unsere Jugendlichen sind mehrsprachig aufgewachsen und sehr motiviert. Neben ihrer Muttersprache sprechen sie meist englisch und französisch. Sie besuchen die Kaulbachschule und einer sogar die Christian-Rauch-Schule in Bad Arolsen".

Ausgerüstet mit ihren eigenen verkehrssicheren Fahrrädern und Helmen, mussten die Jugendlichen unter Beweis stellen, dass sie als Radfahrer für den Straßenverkehr gerüstet sind. Sehr schnell stellte sich eine entspannte Atmosphäre ein und die Beamten zeigten sich beeindruckt, mit welchem Eifer die Jugendlichen bei der Sache waren.

Dass solche Kurse zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sehr wichtig sind, zeigt sich am Beispiel eines tragischen Verkehrsunfalls am Mittwochmorgen sehr deutlich. Ein 25-jähriger Radfahrer wurde bei einem Verkehrsunfall in der Großen Allee schwer verletzt, weil er die Vorfahrt eines Autos missachtete (112-magazin.de berichtete, zum Artikel hier klicken).

Andreas Reichart vom Regionalen Verkehrsdienst: "Dieser Kurs ist für uns auch Neuland, den wir in den Ferienzeiten anbieten können. Während der Schulzeiten sind unsere Termine bereits erschöpft". Rainer Schramme, neu im Team des Regionalen Verkehrsdiensts, zeigte sich nachdenklich: "Es ist schon beeindruckend, wenn die minderjährigen Flüchtlinge von ihren Erfahrungen bei Polizeikontrollen, auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg, berichten", sagte der Polizist, "da lernt man eine andere Perspektive kennen."

Einig waren sich am Ende der Ausbildung alle: solche Kurse werden auch in Zukunft angeboten.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 26 Oktober 2012 10:45

Sicher durch die "dunkle Jahreszeit"

WALDECK-FRANKENBERG. Am Sonntag endet die "Mitteleuropäische Sommerzeit". Die Uhr wird dann eine Stunde zurückgedreht und es wird nun eine Stunde früher dunkel. Insbesondere Fußgänger und Radfahrer sind jetzt erheblichen Gefahren ausgesetzt.

Die ungünstigen Witterungs- und Sichtverhältnisse wie Dunkelheit, Regen, Nebel, Glätte und Schnee bereiten allen Verkehrsteilnehmern große Probleme. Die Polizei rät zu folgendem Verhalten:

Als Fußgänger
"Fußgänger verunglücken hauptsächlich, weil sie sich falsch verhalten", weiß die Polizei: Viele Fußgänger gehen an ungesicherten Stellen über die Fahrbahn, ohne genügend auf den Fahrzeugverkehr zu achten. Sehr oft sei auch festzustellen, dass Fußgänger dunkle, wenn nicht gar schwarze Kleidung tragen. Dies berge "immense Gefahren", weil die Fußgänger dadurch von den anderen Verkehrsteilnehmern nur "sehr schwer bis gar nicht" erkannt würden.

Der Grundsatz "Sehen und gesehen werden" solle in der dunklen Jahreszeit oberste Priorität besitzen. Fußgängern rät die Polizei, helle, reflektierende Kleidung zu tragen und helle, reflektierende Gegenstände mitzuführen. "Einen hell gekleideten Fußgänger sieht ein Autofahrer bereits aus einer Entfernung von 80 bis 90 Metern, einen dunkel gekleideten erst aus einer Entfernung von 25 Metern." An der Kleidung befestigte Reflektoren ließen Fußgänger bereits aus 150 Metern "leuchten".

Als Radfahrer
Radfahrer auf Gehwegen sowie Radfahrer mit defekter Beleuchtung stellen nach Ansicht der Polizei in der dunklen Jahreszeit eine erhöhte Gefahr dar. Immer wieder gebe es Radfahrer, die die Mühe scheuen, gegen den Widerstand eines Dynamos "anzutreten".

Als Autofahrer
An die Autofahrer richtet sich der Appell der Beamten, die Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anzupassen. Als Faustregel gilt: Nicht schneller fahren, als man sehen kann. Beispiel: 50 Meter Sicht = 50 km/h Geschwindigkeit.

Publiziert in Auf der Straße
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