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Sonntag, 21 Oktober 2012 05:13

Rad mit Code sichern

WALDECK-FRANKENBERG. Ist ein Fahrrad erst einmal geklaut, stehen die Chancen für den Besitzer, sein Rad wiederzusehen, eher schlecht. Die Polizei empfiehlt Privatpersonen, ihre Räder mit einem guten Schloss zu sichern, mit einem speziellen Code (F.E.I.N) zu versehen und damit besser zu sichern. Dabei wird eine persönliche Identifikationsnummer in den Fahrradrahmen eingraviert. Der Code besteht aus dem KFZ-Kennzeichen, dem Wohnort, der Straße und den Initialen des Besitzers.   

Nähere Informationen erhalten Sie bei ihrem Fahrradhändler vor Ort.

Publiziert in Auf der Straße
Sonntag, 02 September 2012 11:58

Neue Sitze für die Eschenseite

DIEMELSEE. Die Drückjagdsaison steht bevor. Aus diesem Grund wurden für die Eschenseite am Diemelsee neue Jagdeinrichtungen nach den vorgaben der Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaft gebaut und im Revier aufgestellt. Die neuen Sitze wurden  aus Lerchenholz gefertigt, als Verblendung dienen abgeschnittene  Buchenäste.

Fotos: Klaus Rohde

Publiziert in Archiv - Sammlung

 

WALDECK - FRANKENBERG. Die lodernden Flammen geben ein schönes Farbspiel und erzeugen wohlige Wärme – heizen über einen Kamin ist „in“. Kaum noch ein privates Eigenheim, das nicht zumindest ergänzend per Kamin geheizt wird. Doch dafür braucht es Holz, und das ist über die zuständigen Forstämter zu bekommen.

Das Forstamt Diemelstadt (Tel.: 05694/99163 - 0) bietet im Winter 2012 / 2013 im Rahmen der örtlichen Verfügbarkeit folgende Brennholzsortimente an:

Sortiment 1 - entastetes Holz, in langer Form, am festen Weg lagernd
Sortiment 2 - gefälltes Holz, im Waldbestand liegend
Sortiment 3 - Kronenrestholz, im Waldbestand liegend

Laubholzpreis Nadelholzpreis
Sortiment 1: Hartlaubholz (Buche, inkl. Esche und Ahorn):
58 € / Festmeter
Eiche:
53 € / Festmeter
42 € / Festmeter
Sortiment 2: 45 € / Festmeter 26 € / Festmeter
Sortiment 3: 25 € / Raummeter 16 € / Raummeter

Holzbestellung:
Bestellungen sind bitte bis 15.11.2012 in schriftlicher Form bei dem für Ihren Wohnsitz zuständigen Forstbeamten zu stellen.

Es besteht kein Anspruch auf Holzlieferung aus einem bestimmten Revier.

Arbeitssicherheit:
Jeder, der im Wald Brennholz aufarbeitet, benötigt einen Motorsägenschein für "liegendes" Holz.

Bei der Arbeit mit der Motorsäge ist das Tragen der persönlichen Sicherheitskleidung bindende Vorschrift.

Revierförstereien
Adorf Thomas Schulte Zur Harbecke 2 59929 Brilon - Bontkirchen 06963/1349
Bad Arolsen Dieter Kisselbach Eichenweg 8 34454 Bad Arolsen 05691/6536  
Dehringhausen Peter-Jürgen Scholl Am Hammertal 1 34513 Waldeck 05695/299  
Eppe Peter Frese Neerdartalstraße 26 34508 Willingen 05632/1082  
Landau Dirk Raude Am Grafenschloß 2a 34454 Bad Arolsen 05696/995271  
Korbach Balkenholl, Bernd-Jorgen Am Paulacker 4 34497 Korbach 05631/501217
501322
0160/4707501
Neerdar Andreas Mann Upländer Straße 30 34497 Korbach-Rhena 0160/4707884
05631/921371
0160/4707884
Rhoden Lukas Burschel Rießenstr. 9 34474 Diemelstadt 05694/1013  
Stormbruch/Schwalefeld Dennis Schwalm In der Lauke 5 34519 Diemelsee Stormbruch 05633 – 1275  
Twiste Dietmar Pieper Auf dem Hohendorn 14 34474 Oberwaroldern 05695/991516  
Volkmarsen Rolf Henkel Zum Bicketal 1 34454 Bad Arolsen 05691/806277  
Willingen Michael Brüggemann Mühlenkopfstr. 9 34508 Willingen 05632/6189  
 
Quelle: Hessen - Forst

 

Publiziert in Archiv - Sammlung

DIEMELSEE/HERINGHAUSEN. Die Windkraftgegner in Diemelsee gaben gestern im Gasthaus zur Linde in Adorf einen Presseerklärung zur aktuellen Lage ab. Anwesend waren ausser den Pressevertretern u. a.  Wolfgang Lehmann vom Naturschutzbund, Frau Dr. med. Almut Finke-Hain , Dipl. Kaufm. Heinrich Hain  und Jürgen Schöder.

Die Unterzeichner der Erklärung wollen den Naturpark erhalten und fordern deshalb auf die Errichtung neuer Windräder im Naturpark zu verzichten. Die Bürgerinitiative hofft , dass die große Zahl der Unterschrieften, die sich gegen weitere WKA's wenden, zu einer Neubewertung der Sachlage durch das Parlament führen wird. "Wir sind sicher, dass die Parlamentarier die vielfältigen Bedenken der Bürger gegen weitere Windkraftanlagen in Diemelsee ernst nehmen werden" erklärte Heinrich Hain. Die Bürgerinitiative verweist darauf , dasss durch ein eindeutiges Votum der Gemeindevertretung gegen Windräder im Naturpark Diemelsee diese auch verhindert werden könnten. Die Entscheidung und damit die Verantwortung in dieser Sache liegt eindeutig beim Parlament der Gemeinde, dem Gemeindevorstand und dem Bürgermeister. Die Initiatoren erklärten, dass bereits heute 73 Windkraftanlagen in der Gemarkung der Gemeinde Diemelsee stehen. Das sind mehr als 10 % aller Anlagen in Hessen und mehr als 50 % aller Anlagen im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Vor diesem Hintergrund ist das Argument des Überlastungsschutzes zielführend.

Im Rahmen des Pressegesprächs erläuterten die Initiatoren die Argumente der Bürgerinitiative. Jürgen Schröder erläuterte, dass das Thema Windkraft in Diemelsee vollkommen neu von der politischen Seite (Parlament, Gemeindevorstand, Bürgermeister) aufgerollt werden muss. Bei Fassung des Aufstellungsbeschlusses zur Änderung des Flächennutzungsplanes konnten die Entscheider auf der politiuschen Ebene noch nicht mit einem derart großen Bürgerprotest rechnen. Diesen Protest muss man erst nehmen; immerhin haben sich 700 Bürger dagegen ausgesprochen.Es muss klar getrennt werden zwischen Gemeinwohl und Einzelinteressen. Die Entwicklung der Gemeinde Diemelsee ist dabei nich taus den Augen zu verlieren. Deshalb geht es lt. Schröder nicht nur um die Verhinderung des Windparks in Rhenegge, sondern um die Verhinderung weiterer Anlagen in Diemelsee (Sudeck,Stormbruch, Herinhausen).......

Dipl.-Kfm. Heinrich Hain ging auf die wirtschaftlichen Gesichtspunkte des Vorhabens ein. Er erläuterte, dass die bisherigen Windkraftanlagen die von der Gemeinde erhofften Einnahmen nicht erbracht hätten. auch für neue Anlagen sollte man die Erwartungen nicht zu hoch schrauben, da die Betr3eiber die ihnen möglichen "steuerlichen Gestaltungsspielräume" nutzen werden um die Steuerbelastung so gering wie möglcih zu halten. Herr Hain verwies zudem darauf dass durch die Errichtung der Windkraftanlagen kein einziger neuer Dauerarbeitsplatz in Diemelsee entstehen wird. Im Gegenzug wird das bestehende Potential der Gemeinde im Hinblick auf einen weiteren Ausbau als Tourismus und Fremdenverkehrsregion stark beeinträchtigt. Er verwies dabei auf ein Positionspapier des Deutschen Tourismusverbandes E.V. (DTV). " Die Chanchen , die sich aus dem Kapital einer intakten Natur und Landschaft für einen naturverträglichen Tourismus eröffnen, müssen gewahrt werden......Die Konzentration von Windenergienanlagen beeinträchtigt die touristischen Potenziale und den hohen Erholungswert vieler gewachsener Kulturlandschaften."

Herr Lehmann vom Nabu Waldeck-Frankenberg beurteilte das Projekt aus naturschutzfachlicher Sicht.

Abschließend verwies Frau Dr.med. Almut Finke-Hain auf die gesundheitlichen Risiken einer weiteren Konzentration von Windkraftanlagen in der Gemeinde Diemelsee . Insbesondere verwies sie auf die bisher nicht ausreichend untersuchten Auswirkungen des sog. Infraschalls, der durch die Windkraftanlagen erzeugt wird. Infraschall sind tieffrequente Schallwellen, die unterhalb der menschlichen Hörschwelle liegen und eine hohe Reichweite ( bis zu 25 km messbar) haben. In verschiedenen Studien gibt es Hinweise auf Schlafstörungen, Konzentrationsminderung, Leistungsabfall, SChwindel, Benommenheit sowie Störungen des nächtlichen Cortisolrhytmus als Indikator für chronischen Stress. Als besonders sensibel gelten Kinder, Schwangere und ältere Menschen. Resonanzphänomene im menschlichen Körper , insbesondere unter der durch die Windkraftalnalgen verursachten Dauerbelastung, sind noch nicht geklärt. Die Belastung steigt mit Zunahme der Anlagen.

Die Bürgerinitiative stellte nochmals klar, dass man grundsätzlich die Bedeutung der Windkraft für eine sichere Energieversorgung nich tin Frage stellt. Es gehe allein darum das rechte Maß zu finden. Die Bewohner von Diemelsee hätten mit den 73 Anlagen in Ihrem Gebiet bereit jetzt ein hohes Maß an Belastung auf sich genommen. Der Naturpark sollte aus den genannten Gründen von Windkraftanlagen frei gehalten werden. Man appelliert an Gemeindeparlament, Gemeindevorstand und Bürgermeister entsprechende Beschlüsse zu fassen.

Die Unterschriftenaktion wird fortgesetzt. Die Unterschriftenlisten liegen in der Apotheke, Geschäften und Arztpraxen in Adorf aus.

Publiziert in Archiv - Sammlung

LANDKREIS. Die Ferien nahen – und mit ihnen beginnt die Hochsaison für Einbrecher. Aus diesem Grund hat die Polizei am Freitag die Kampagne „Sicheres Hessen – Einbrechern einen Riegel vorschieben" gestartet. Das Ziel: Die Bevölkerung zu sensibilisieren und wertvolle Tipps zum Schutz vor Einbrechern zu geben.

Etwa sechs bis acht Sekunden braucht ein Einbrecher, um mittels eines einfachen Schraubendrehers ein normales Kunststoff-Fenster zu knacken. Wie erschreckend einfach das ist, konnten Passanten am Freitagnachmittag auf dem Marburger Marktplatz erleben. Der Verfasser dieser Zeilen sollte offenbar kein Berufs-Einbrecher werden, denn die ersten Versuche zum Fensterknacken unter fachlicher Anleitung schlugen fehl. Aber anderen widerstand das aufgebaute Fenster nicht besonders lange – etwa 30 Sekunden brauchten die Probanden im Schnitt.

Die fachkundige Anleitung kam dabei nicht von Profi-Knackern sondern von einem Spezialisten, der genau weiß, wie man Einbrechern das Leben schwer macht: Kriminalhauptkommissar Claus-Dieter Jacobi ist Kriminalpolizeilicher Berater der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf. Und er weiß: „Die Einbrecher kommen meist am Tag – nämlich dann, wenn niemand zu Hause ist. Und dann haben sie häufig leichtes Spiel, denn die meisten Türen und Fenster sind nicht ausreichend gesichert.“

Dabei sei den Einbrechern immer wichtig, nicht aufzufallen, keinen Lärm zu machen, möglichst schnell ins Haus zu gelangen – und ebenso schnell wieder zu verschwinden. „Wenn sie nach etwa 30 Sekunden merken, dass sie bei einem Fenster nicht weiterkommen, ziehen sie ab“, weiß Jacobi. Und weist darauf hin, dass Fenster der so genannte „Widerstandsklasse 2“ schon wesentlich sicherer seien als die einfachen Fenster. „Und diese kosten nur etwa zehn Prozent mehr“, erklärt der Berater. Und fügt hinzu: „Der beste Schutz gegen ungebetenen Besuch ist immer noch eine angemessene Sicherung des Hauses.“

Wenig hilfreich seien hingegen Alarmanlagen als einzige Sicherung. Denn bis die Polizei nach der Auslösung vor Ort sei, könnten die Einbrecher schon über alle Berge sein. „Alarmanlagen können daher immer nur eine zusätzliche Sicherung sein“, mahnt Jacobi.

Dass neue Fenster meist nur bei Neubauten oder Modernisierungen eingebaut werden, ist dem Berater durchaus bewusst „Dann sollte man aber immer zu den gesicherten Fenstern und Türen greifen“, sagt er. Es gebe aber auch die Möglichkeit, die vorhandene Infrastruktur aufzurüsten: Mit zusätzlichen Sicherungen, „die zwar optisch nicht so schön sind, aber eben sehr nützlich“, sagt Jacobi.

Dass der Landkreis keine Hochburg für Einbrecher ist, verdeutlicht der Leiter der Polizeidirektion Marburg, Ralph-Dieter Brede. „Entgegen dem landesweiten Trend sank die Zahl der Einbrüche bei uns von 201 im Jahr 2010 auf 174 im vergangenen Jahr“, erläutert er. Und auch in diesem Jahr weise der erste Trend auf weiter rückläufige Zahlen hin. Dennoch sieht auch Brede die Notwendigkeit, Haus und Wohnung zu sichern, denn: „Es gibt auch viele reisende Täter, die Wohnungen und Häuser über einen längeren Zeitraum ausbaldowern. Daher sollte man gerade in der Urlaubszeit dafür sorgen, dass das Haus nicht unbewohnt aussieht.“

Eine besondere Rolle kommt dabei seiner Meinung nach den Nachbarn zu: „Bitten Sie die Nachbarn darum, den Briefkasten zu leeren“, rät er. Und die Nachbarn sollten generell ein wachsames Auge haben. Sein Tipp zur ersten Prävention: „Sollten sich Unbekannte in der Nachbarschaft ungewöhnlich verhalten oder fremde Autos auffällig langsam durch ein Wohngebiet fahren, informieren Sie ruhigen Gewissens die Polizei.“

Weitere Tipps zum Schutz vor Einbrechern:
Rollos sollten zur Tageszeit nicht zugezogen bleiben. Elektrische Rollläden mit einer Zeitschaltuhr sind ein probates Mittel. Aber auch Nachbarn oder Vertrauenspersonen könnten die Rollos öffnen und schließen

  • Schalten Sie den Anrufbeantworter aus. Ein Nachrichtentext mit der Dauer Ihrer Abwesenheit könnte andere auf dumme Gedanken bringen
  • Vorsicht bei Facebook, Twitter und Co.: Man sollte Urlaubszeiten nicht vorab posten
  • Verschließen Sie Fenster und Türen. Ein gekipptes Fenster ist ein offenes Fenster und ermöglicht dem Einbrecher ein schnelles Eindringen
  • Deponieren Sie keine Schlüssel im Außenbereich des Hauses

Übrigens: Die Kriminalpolizeiliche Beratung durch Claus-Dieter Jacobi ist kostenlos. Termine können unter 06421-406123 vereinbart werden.

Publiziert in MR Polizei
Montag, 16 April 2012 14:42

"Kinder sicher im Netz"

WALDECK-FRANKENBERG. "Surfen. Aber sicher!" - so lautet der Titel des neuen Spots zur Aktion "Kinder sicher im Netz". Darin gibt Moderator Rudi Cerne Eltern Tipps, wie sie ihre Kinder vor den Gefahren des Internets schützen können.

Einfach mal im Internet surfen: Das ist für viele junge Menschen eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Vier Fünftel der Kinder und Jugendlichen erkunden das Internet, indem sie in Suchmaschinen nach Informationen suchen (JIM-Studie 2011). Dabei können sie jedoch leicht auf gefährliche oder jugendgefährdende Inhalte stoßen - Pornografie, Extremismus oder Gewaltverherrlichung. Deswegen ist es besonders wichtig, dass Eltern ihre Kinder nicht mit dem Internet alleine lassen. Das ist der zentrale Tipp von Moderator Rudi Cerne für Eltern und Hauptbotschaft des neuen Spots "Surfen. Aber sicher!".

"Mit dem Spot wollen wir Eltern für die Gefahren sensibilisieren, die ihren Kindern bei der Nutzung des Internets drohen können", sagte Prof. Dr. Wolf Hammann, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes und Landespolizeipräsident von Baden-Württemberg. "Denn nur die Eltern können ihren Kindern einen sicherheitsbewussten Umgang mit den Neuen Medien zeigen und sie somit vor problematischen Inhalten schützen." Der vierminütige Film ist ein weiterer Baustein der Aktion "Kinder sicher im Netz".

Für die Deutsche Telekom sind die Initiative "Kinder sicher im Netz" und der neue Spot ein wichtiger Beitrag zur Steigerung der Kompetenz von Kindern und Jugendlichen im Umgang mit dem Internet. Dabei setzt man auf positive, aber auch altersgerechte Angebote und vor allem auf starke Medienkompetenz. So bietet die Deutsche Telekom unter www.kids.t-online.de ein eigenes Kinderangebot und engagiert sich zusätzlich in der Initiative "Ein Netz für Kinder" unter www.fragfinn.de für einen sicheren Surfraum für Kinder.

Spot vermittelt Sicherheitstipps
Im neuen Spot "Surfen. Aber sicher!" wird anschaulich vermittelt, warum Eltern ihre Kinder beim Surfen im Internet nicht alleine lassen dürfen. Denn das mediale Angebot birgt neben vielen Möglichkeiten auch Gefahren. Im Spot klickt ein Junge beim Surfen einmal auf die falsche Seite - und wird mit pornografischen Inhalten konfrontiert. Damit das nicht passiert, gibt Moderator Rudi Cerne Eltern entscheidende Sicherheitstipps an die Hand.

Seit 2006 setzen sich die Polizei, die Deutsche Telekom und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia (FSM) gemeinsam für die Internetkompetenz von Eltern ein. Der intensive Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen bedeutet für Erziehungsverantwortliche einen enorme Herausforderung: Ihre Aufgabe ist es, Kindern einen sicherheitsbewussten Umgang mit den Neuen Medien zu vermitteln sowie ihre Fähigkeit zu fördern, selbstbestimmt, kreativ und sozial verantwortlich die neuen Angebote zu nutzen. Deswegen hat sich die Initiative zur Aufgabe gemacht, Eltern über Gefahren bei der Nutzung des Internets aufzuklären und ihnen Sicherheitstipps zu geben. Die DVD "Surfen. Aber sicher!" ist kostenlos in (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstellen erhältlich oder kann im Internet unter www.polizei-beratung.de/medienangebot bestellt werden.

Publiziert in Internet
Mittwoch, 28 Dezember 2011 18:42

40 Feuerwehrleute im Einsatz

KIRCHHAIN. Auch in diesem Jahr werden wieder mehrere 10.000 Menschen auf den Kirchhainer Neujahrsmarkt strömen, das Gedränge ist groß und schnell ist etwas passiert oder Panik bricht aus. Dies, so hoffen die Verantwortlichen, wird nicht passieren, aber wenn, ist die Stadt vorbereitet - dank der Freiwilligen Feuerwehr Kirchhain Mitte und der Ortsteilwehren, die mit etwa 40 Frauen und Männern im Einsatz sind.

Zudem werden im Marktbereich an markanten Straßen große "Fluchtweg"-Hinweisschilder angebracht. Auch die Sanitätsstation der DRK-Bereitschaft Kirchhain ist ausgeschildert und befindet sich in der Brießelstraße hinter dem Rathausturm. Diese und noch weitere Neuerungen sind ein Ergebnis der sicherheitstechnischen Begutachtung des Neujahrsmarktes durch den TÜV Süd im vergangenen Jahr.

Alle Einzelheiten zum Thema "Neujahrsmarkt Kirchhain" und dem Dauereinsatz der Feuerwehr Kirchhain ist auf der neu gestalteten Homepage nachzulesen:

www.feuerwehr-kirchhain.de

Noch ein Tipp: Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Kirchhain sind mit Kameras unterwegs und schießen zahlreiche Fotos, die aktuell auf der Homepage präsentiert werden.

Publiziert in MR Feuerwehr
Donnerstag, 24 November 2011 13:55

Mängel, dunkle Kleidung, kein Helm

KORBACH. Um Schüler für die wichtige Bedeutung entsprechender Schutzkleidung und die vorgeschriebene Ausstattung von Fahrrädern zu sensibilisieren, haben Polizei und Ordnungsamt vor Korbacher Schulen entsprechende Kontrollen durchgeführt - und dabei das Gespräch mit den radelnden Teenagern gesucht.

Die Waldeck-Frankenberger Verkehrsunfallstatistik weist laut Polizeisprecher Volker König für das Jahr 2010 insgesamt 63 Verkehrsunfälle aus, an denen Radfahrer beteiligt waren. Dabei zogen sich 16 Personen schwere und 33 Personen leichte Verletzungen zu. Im laufenden Jahr 2011 ist es um die Statistik ähnlich bestellt: Bis Ende September nahm die Polizei 49 Unfälle mit 15 Schwer- und 29 Leichtverletzten auf. "Einige der schweren Folgen hätten durch geeignete, reflektierende Kleidung und einen Fahrradhelm vermieden werden können", unterstreicht der Polizeisprecher.

Aus diesem Grund kontrolliert die Polizei alljährlich zu Beginn der dunklen Jahreszeit auf den Schulwegen die Verkehrssicherheit der Fahrräder und weist auf die möglichen Gefahren hin. Gemeinsam mit dem Ordnungsamt Korbach kontrollierten die Beamten des Regionalen Verkehrsdienstes deshalb am Donnerstagmorgen zu Schulbeginn Fahrräder von Jugendlichen. Bei den trockenen und milden Witterungsverhältnissen waren noch viele Radfahrer unterwegs.

Die Ordnungshüter kontrollierten vor der Alten Landesschule und an der Louis-Peter-Schule in der Zeit von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr insgesamt etwa 70 Fahrräder. Detlef Ückert von der Polizei zieht ein durchwachsenes Resümee: Mit dem Zustand der Fahrräder waren die Beamten zumeist zufrieden, obwohl insgesamt etwa 20 Mängel festgestellt wurden. Die Jugendlichen wurden auf die Gefahren hingewiesen und müssen ihre reparierten Fahrräder bei der Polizei vorführen.

Meist tragen nur jüngere Schüler einen Helm
Zu bemängeln war aber, dass zumeist lediglich die jüngeren Radfahrer einen geeigneten Fahrradhelm trugen. Bei den älteren Schülern gilt der Helm oft als "uncool". Auch stellten die Beamten fest, dass die meisten Schüler mit dunkler Kleidung unterwegs waren. Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder Helme und Kleidung tragen, an denen reflektierende Elemente eingearbeitet sind. Auch für die Verkehrssicherheit der Fahrräder sind sie verantwortlich.


Über Carolin Knipschild und ihren Kollegen Kaiebe Jebsen vom Ordnungsamt berichtete 112-magazin.de im Sommer:
Das rollende Bürgerbüro (11.06.2011)

Publiziert in Auf der Straße
Donnerstag, 13 Oktober 2011 17:21

Aber sicher doch (III): Hinterher ist guter Rat teuer

WALDECK-FRANKENBERG. Egal ob aus Unachtsamkeit oder wider besseres Wissen – fast jeder kann das Opfer eines Einbruches bei sich zu Hause werden. Volker König ist bei der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg Experte für die Sicherheit rund ums Haus. Er gibt Tipps, was zu tun ist, wenn es eigentlich schon zu spät ist.

„Ganz allgemein gibt es den materiellen Schaden, den die Versicherung unter Umständen ersetzt", erklärt König. Wichtig sei es, die Polizei und die versicherung so schnell wie möglich zu informieren und eine Liste mit den gestohlenen Gegenständen - vielleicht auch nur im Kopf - vorzubereiten.

"Dann gibt es aber noch den ideellen Schaden. Wenn beispielsweise ein altes Erbstück geklaut wird, sind die Aussichten mehr als niedrig, dass das Andenken jemals wieder auftaucht", befindet König. Deswegen sei es umso wichtiger, nach Möglichkeit einen Einbruch zu verhindern oder es den Tätern so schwer wie möglich zu machen. Wie das geht, zeigt Teil II unserer Serie "Aber sicher doch"

Für manche kann es sogar noch schlimmer kommen: „Wenn die Einbrecher über ein gekipptes Fenster oder durch eine nur ins Schloss gefallene Tür eingedrungen sind, zahlen die wenigsten Versicherungen", weiß der Experte.

Größtes Problem: Die Psyche
„Der dritte Schaden ist meiner Ansicht nach der Schlimmste: der psychologische. Die Diebe dringen schließlich in den Intimbereich ein und missachten die eigenen Bedürfnisse. Das kann so weit führen, dass sich die Geschädigten im Haus oder der Wohnung nicht mehr sicher und wohl fühlen. Dann hilft nur noch der Auszug“, versucht König, die Ausmaße eines Einbruches zu verdeutlichen.

Die Polizeidirektion bietet deshalb Beratung und Betreuung an. Ansprechpartner ist Volker König, Tel.: 05631/971160.


Folge I: Gelegenheitsdieben keine Chance lassen

Folge II: Mit Zeitschaltuhr und neuen Griffen

Publiziert in Rund ums Haus

WALDECK-FRANKENBERG. Es muss ja kein Fort Knox sein. Aber ein wenig mehr könnten viele Waldeck-Frankenberger für die Sicherheit rund ums eigene Haus schon tun. 112-magazin.de gibt Tipps zur Urlaubszeit.

„Man sollte sein Haus nie unbewohnt aussehen lassen“, rät Experte Volker König. Tipp Nr. 1 des Polizeihauptkommissars: Zeitschaltuhren in mehreren Räumen installieren, die abwechselnd für einen bewohnten Anblick von außen sorgen. Beispiel: Am Abend erst die Küche erhellen, dann das Wohnzimmer und schließlich das Schlafzimmer. Kosten: ab 20 Euro.

Tipp Nr. 2: Nachbarn um Unterstützung bitten. Wenn der Briefkasten überquillt, die Rollladen drei Wochen lang in derselben Position verharren und der Rasen wild sprießt, nützt auch das ausgeklügeltste Beleuchtungssystem nichts. Gute Nachbarn helfen sich deshalb in diesen Situationen gegenseitig aus.

Tipp Nr. 3: Auf keinen Fall den Urlaub außerhalb des Verwandten- und Freundeskreises ankündigen. „Dazu zählen auch Anrufbeantworter oder soziale Netzwerke im Internet“, weiß König.

Das geht an die Substanz
Neben kleinen Verhaltensänderungen helfen auch einige bauliche Maßnahmen, um ein großes Plus an Sicherheit zu gewinnen. „Haus- und Wohnungsbesitzer sind Einbrechern nicht schutzlos ausgeliefert“, heißt es in der aktuellen Kriminalstatistik der Polizei Waldeck-Frankenberg aufmunternd. Abschließbare Fenstergriffe können dabei helfen, die meisten Einbrecher abzuschrecken. Kosten je Griff: ab 25 Euro. Dabei sind nicht nur die Fenster im Erdgeschoss eine Schwachstelle.

„Man muss sich immer fragen: 'Wo würde ich bei mir einbrechen?'“, gibt Volker König als Tipp. Jede noch so absurde „Aufstieghilfe“ in den ersten Stock – Regenrinnen, Mauervorsprünge – ist ein potentielles Risiko.

Vor allem bei Neu- oder Umbauten solle die „Komponente Einbruchschutz“ bedacht werden, so der Polizist weiter. Denn der Einbau neuer einbruchhemmender Türen und Fenster sei in aller Regel billiger als deren nachträgliche Sicherung.

 


Folge I: Gelegenheitsdieben keine Chance lassen

Folge III: Hinterher ist guter Rat teuer

Publiziert in Rund ums Haus
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