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HOCHSAUERLANDKREIS. Die Polizei im Hochsauerlandkreis kontrolliert regelmäßig auch landwirtschaftliche Fahrzeuge und weist darauf hin, dass es in diesem Bereich immer wieder zu verkehrsrechtlichen Verstößen kommt.

So ist zum Beispiel die Zulassungsfreiheit an diverse Bedingungen geknüpft ist. Ein von der Zulassung befreiter Anhänger muss mit einem "25 km/h-Schild" und einem Wiederholungskennzeichen ausgestattet sein. Außerdem darf der Anhänger nur für land- und forstwirtschaftliche Zwecke genutzt werden. Die Betriebsgeschwindigkeit darf 25 km/h nicht überschreiten. Aktuell wurde diese Bedingung durch einen 26-jährigen Mescheder im Ernteeinsatz missachtet. Dieser wurde in Oeventrop mit einer Geschwindigkeit von 57 km/h gemessen.

Bei Erlöschen der Zulassungsfreiheit müssen die Anhänger versichert und versteuert sein. Verstöße dagegen sind keine Bagatelldelikte, sondern Verkehrsstraftaten die von der Staatsanwaltschaft verfolgt werden. Den Beamten fallen auch immer wieder landwirtschaftliche Anhänger auf, die sich in einem schlechten technischen Zustand befinden. Durch die Zulassungsfreiheit entfällt die Hauptuntersuchung, was jedoch nicht zur ungemäßen Wartung und Pflege der Anhänger führen darf.

Der Verkehrsdienst kann unter anderem von selbstgebauten Bremsanlagen und über 30 Jahre alten Reifen berichten.

Die Polizei wird auch weiterhin gezielte Kontrollen von landwirtschaftlichen Fahrzeugen durchführen.

Quelle: ots

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Publiziert in HSK Polizei

BAD AROLSEN. "Das" Arolser Viehmarkt steht bevor. Das größte Volksfest in Nordhessen lockt vom 4. bis 7. August wieder mehrere hunderttausend Besucher auf den Königsberg. Angesichts der jüngsten Anschläge in Bayern hat die Redaktion von 112-magazin.de den heimischen Polizeisprecher Volker König gefragt, ob und wie sich die Ordnungshüter auf mögliche Attentate vorbereitet haben.

Der Sprecher der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg verweist in diesem Zusammenhang auf die Stellungnahme des hessischen Innenministers Peter Beuth zur Sicherheitslage in Hessen. Dieser sagte: "Als Reaktion auf die Lage in München wurden flächendeckend Polizeikräfte in Alarmbereitschaft gesetzt. Das hessische Landeskriminalamt hat eine 'Besondere Aufbauorganisation' eingerichtet. Auch wenn aktuell keine Erkenntnisse vorliegen, dass konkrete Anschläge in Hessen geplant oder vorbereitet werden, wurde eine Reihe von offenen und verdeckten Maßnahmen eingeleitet.

Die Polizeipräsenz wurde in Abstimmung mit den Ordnungsämtern und Stadtpolizeien sowie der Bundespolizei bei öffentlichen Veranstaltungen und dem Personennahverkehr erhöht. Interventionsteams und Spezialkräfte sind sofort einsetzbar. Die hessischen Sicherheitsbehörden tauschen sich intensiv mit dem Bundeskriminalamt und den anderen Bundesländern aus. Auch das Landesamt für Verfassungsschutz steht in engem Kontakt mit den Landes- und Bundesbehörden."

Keine konkreten Hinweise
Konkrete Fragen, beispielsweise danach, wie lange genau ein Spezialeinsatzkommando von der Alarmierung bis zum Eintreffen auf dem Festplatz benötigt, wollte der Polizeisprecher nicht im Detail beantworten. Er gab jedoch eine allgemeine Stellungnahme zur Sicherheit auf dem Bad Arolser Viehmarkt ab: "Nach den jüngsten Vorfällen in München, Würzburg und Ansbach ist ein terroristischer Anschlag oder ein Amoklauf nie auszuschließen. Allerdings liegen keinerlei Hinweise auf eine konkrete Gefahr für die Besucher des Viehmarktes vor", sagte König. Überall im Lande würden große Volksfeste gefeiert, wie zum Beispiel das "Open Flair" in Eschwege, die die Sicherheitsbehörden vor schwierige Aufgaben stellen.

Besucher müssen sich auf Kontrollen einstellen
"Für den Bad Arolser Viehmarkt haben die Behörden und Hilfseinrichtungen das Sicherheitskonzept neu überarbeitet und an die besondere Lage angepasst. Darin sind unter anderem auch die Fluchtwege bezeichnet und Vorkehrungen zur Räumung des Platzes getroffen. Die Polizei ist gut vorbereitet und wird das bewährte Konzept der vergangenen Jahre mit starker, offener Präsenz, aber auch mit verdeckten Maßnahmen in diesem Jahr umsetzen. Das bedeutet, dass sich die Besucher auf  Kontrollen einstellen müssen."

Die Polizei werde mit starken Kräften in Bad Arolsen vertreten sein. "Spezialkräfte sind schnell einsatzbereit. Über Zahl der Einsatzkräfte und Einsatzzeiten werden aus taktischen Gründen keine weiteren Angaben gemacht."

König unterstrich: "Es liegen keinerlei Hinweise auf eine mögliche Gefährdung der Viehmarkbesucher vor. Die Behörden und Hilfsorganisationen arbeiten sehr eng mit dem Marktleiter, privaten Sicherheitsdiensten und Standbetreibern zusammen und haben alle Vorbereitungen getroffen, um den Besuchern einen unbeschwerten und sicheren Viehmarktbesuch zu ermöglichen."

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Publiziert in Polizei

HOCHSAUERLANDKREIS. Mit 113 "Sachen" ist ein Motorradfahrer in eine Kontrollstelle gerast - bei erlaubten 50 km/h. Der Raser "darf" demnächst drei Monate zu Fuß gehen, außerdem muss er 480 Euro Bußgeld zahlen und erhält zwei Punkte in Flensburg.

Die Polizei führte am vergangenen Wochenende erneut Motorradkontrollen im gesamten Kreisgebiet durch. Aufgrund des wechselhaften Wetters fanden zwar nicht allzu viele Motorradfahrer den Weg ins Sauerland; trotzdem wurden mehr als 140 Motorräder von den Beamten kontrolliert.

An neun Maschinen entdeckten die Polizisten eine nicht zulässige technische Veränderung. 23 Motorradfahrer waren zu schnell unterwegs. Trauriger Spitzenreiter war ein 55-jähriger Kradfahrer aus dem Kreis Olpe, der in Schmallenberg-Ebbinghof in den Laserstrahl des polizeilichen Tempomessgerätes geriet. Die Laserpistole zeigte ein gemessenes Tempo von 113 km/h an - erlaubt war an der Messstelle eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.

Die Polizei kündigte an, auch weiterhin verstärkt die Motorradfahrer auf den Straßen im Hochsauerlandkreis zu überprüfen - vor allem, um folgenschwere Unfälle zu vermeiden, aber auch eine unnötige Lärmbelästigung zu vermeide. Bei Motorradunfällen im HSK sind in diesem Jahr bereits zahlreiche Biker teils schwer verletzt worden, einige von ihnen gar tödlich.

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Publiziert in HSK Polizei

BAD WILDUNGEN. Im Schnitt alle dreieinhalb Minuten einen Gurtmuffel erwischt hat die Polizei bei Kontrollen in der Badestadt. In absoluten Zahlen: Während der Aktion, die am Mittwoch zwei Stunden und 45 Minuten dauerte, ertappten die Ordnungshüter 49 Personen ohne Sicherheitsgurt, darunter auch ein Kind. Die Beamten bezeichneten dieses Ergebnis als "erschreckend".

Der Regionale Verkehrsdienst der Polizei führte am Mittwoch in der Zeit von 10.15 Uhr bis 13 Uhr Gurtkontrollen in der Itzelstraße durch. Die hiesigen Beamten wurden dabei von Kräften der Bereitschaftspolizei unterstützt. Das Ergebnis zeigte, dass sich viele Bad Wildunger offensichtlich bei kurzen Fahrtstrecken nicht anschnallen. Die Polizeibeamten stellten insgesamt 49 Verstöße gegen die Gurtpflicht fest, einmal war sogar ein Kind ohne jegliche Sicherung m Fahrzeug unterwegs.

Michael Chirakakis vom Regionalen Verkehrsdienst: "Gerade bei kurzen Fahrstrecken ist es wichtig, dass man sich anschnallt. Denn häufig passieren Verkehrsunfälle, wenn man mal gerade eben kurz etwas erledigen möchte". Wegen der schlechten Bilanz bei der aktuellen Kontrollaktion kündigte die Polizei weitere Kontrollen an: "Die Verkehrsteilnehmer müssen auch in Zukunft damit rechnen, dass wir solche Gurtkontrollen durchführen", sagte Chirakakis.

30 Euro Bußgeld
Ein Gurtverstoß kostet laut Bußgeldkatalog 30 Euro bei einem Erwachsenen oder einem Kind. Wenn ein Kind, das vom Alter her in einem entsprechenden Kindersitz transportiert werden müsste, ohne diesen Sitz und ohne Gurt mitfährt, sind 60 Euro fällig. Weitere Informationen rund um die für Verkehrsverstöße fälligen Bußgelder findet man unter anderem auf der Homepage bussgeldkatalog.org.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Die Polizei in Frankenberg, Korbach und Bad Wildungen ist mit dem Ergebnis der Jugendschutzkontrollen am Maifeiertag zufrieden. "In Bad Arolsen fällt das Resümee gemischter aus", sagte am Montag Polizeisprecher Volker König.

Bei den gezielten (und angekündigten) Kontrollen am 1. Mai war festzustellen, dass im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Jugendliche in Gruppen unterwegs waren, auch hatten diese nur geringe Mengen alkoholischer Getränke dabei, so dass die Ordnungshüter nur in sehr wenigen Fällen Hochprozentiges sicherstellen mussten. Die bekannten Treffpunkte aus den Vorjahren hatten deutlich weniger Zulauf und zumeist blieb dort alles ruhig. Zu einer kleineren Schlägerei kam es im Battenberger Ortsteil Dodenau, wo drei 17- bis 18-Jährige aneinander gerieten. Einer der Beteiligten erhielt von der Polizei einen Platzverweis und musste das Wiesengelände verlassen.

Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Polizeistation in Bad Arolsen hatten da weit mehr zu tun. Auf der Chaotenwiese am Twistesee versammelten sich am Nachmittag in der Spitze bis zu 300 Personen. Mehrere Flaschen Hochprozentiges wurde konfisziert. Die Beamten sprachen mehrere Platzverweise aus. Ein 19-Jähriger aus Volkmarsen verhielt sich bei der Kontrolle so aggressiv, dass er kurzerhand vom Veranstaltungsort weggebracht wurde, um weitere provokative Handlungen zu unterbinden.

Im Laufe des frühen Abends kam es auch noch zu einer handfesten Schlägerei, in deren Verlauf ein junger Mann aus Bromskirchen zur Polizeidienststelle gebracht wurde. Auch hier verhielt er sich noch sehr aggressiv und beleidigte die Polizeibeamten. Dafür muss er sich nun in einem Strafverfahren verantworten.

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WALDECK-FRANKENBERG. Der bevorstehende Maifeiertag wird nicht nur Ausflügler, sondern auch die Polizei und Ordnungsämter mobiliseren: Wie in den Vorjahren kontrollieren die Ordnungshüter am 1. Mai an zentralen Veranstaltungsorten von Maifeiern insbesondere die Einhaltung von Jugendschutzbestimmungen.

Zu den Schwerpunkten gehören zum Beispiel die Veranstaltungen an der "Chaotenwiese" am Twistesee, an der Strandbar in Rehbach am Edersee, an der Liegewiese Waldeck-Scheid, am Sportplatz in Nieder-Ense sowie in den Ederauen von Frankenberg nach Dodenau. "Aber auch anderorts ist mit der Präsenz der Ordnungshüter jederzeit zu rechnen", kündigte Polizeisprecher Volker König an.

Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren hätten gezeigt, dass es bei steigendem Alkoholkonsum zu körperlichen Ausschreitungen und Gewalttätigkeiten kommen könne. Dieser Entwicklung trage die Polizei Rechnung und werde insbesondere auf jugendschutzrechtliche Belange achten, erklärte der Polizeisprecher. "Hochprozentiger Alkohol wird bei Jugendlichen nicht geduldet", unterstrich König. Aufklärende Gespräche über übermäßigen Alkoholkonsum stünden zwar im Vordergrund, aber auch Verstöße würden entsprechend konsequent geahndet.

Die Polizei weist dabei noch einmal ausdrücklich auf die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes hin. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre gilt in der Öffentlichkeit ein absolutes Alkoholverbot. Ab 16 Jahren ist der Genuss "leichter" Alkoholika wie Sekt, Wein und Bier erlaubt, nicht aber der Konsum von hochprozentigen Getränken wie Schnaps. Diese Getränke sind laut Gesetz für unter 18-Jährige ausdrücklich "tabu". Auch das Rauchverbot gilt bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 27 April 2016 09:27

Am 1. Mai ist auch die Polizei wieder unterwegs

WALDECK-FRANKENBERG. Der bevorstehende Maifeiertag wird nicht nur Ausflügler, sondern auch die Polizei und Ordnungsämter mobiliseren: Wie in den Vorjahren kontrollieren die Ordnungshüter am 1. Mai an zentralen Veranstaltungsorten von Maifeiern insbesondere die Einhaltung von Jugendschutzbestimmungen.

Zu den Schwerpunkten gehören zum Beispiel die Veranstaltungen an der "Chaotenwiese" am Twistesee, an der Strandbar in Rehbach am Edersee, an der Liegewiese Waldeck-Scheid, am Sportplatz in Nieder-Ense sowie in den Ederauen von Frankenberg nach Dodenau. "Aber auch anderorts ist mit der Präsenz der Ordnungshüter jederzeit zu rechnen", kündigte Polizeisprecher Volker König am Mittwoch an.

Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren hätten gezeigt, dass es bei steigendem Alkoholkonsum zu körperlichen Ausschreitungen und Gewalttätigkeiten kommen könne. Dieser Entwicklung trage die Polizei Rechnung und werde insbesondere auf jugendschutzrechtliche Belange achten, erklärte der Polizeisprecher. "Hochprozentiger Alkohol wird bei Jugendlichen nicht geduldet", unterstrich König. Aufklärende Gespräche über übermäßigen Alkoholkonsum stünden zwar im Vordergrund, aber auch Verstöße würden entsprechend konsequent geahndet.

Die Polizei weist dabei noch einmal ausdrücklich auf die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes hin. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre gilt in der Öffentlichkeit ein absolutes Alkoholverbot. Ab 16 Jahren ist der Genuss "leichter" Alkoholika wie Sekt, Wein und Bier erlaubt, nicht aber der Konsum von hochprozentigen Getränken wie Schnaps. Diese Getränke sind laut Gesetz für unter 18-Jährige ausdrücklich "tabu". Auch das Rauchverbot gilt bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

Ob bei den derzeit niedrigen Temperaturen am Sonntag, 1. Mai, mit den Ausschank von Glühwein zu rechnen ist, blieb in der Polizeimeldung von Mittwoch offen.

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GLADENABCH/BISCHOFFEN. Einen um 18 Tonnen überladenen Langholz-Lkw hat die Polizei bei Kontrollen auf der B 255 aus dem Verkehr gezogen. Die Ladung war nicht nur deutlich zu schwer, sondern auch rund fünf Meter länger als zulässig. 

Eigentlich waren am Samstag an der Zollbuche reine Zweiradkontrollen der Polizei geplant. Die Witterung mit Regen und Temperaturen von maximal fünf Grad lockten aber erwartungsgemäß nicht viele Zweiradfahrer auf die Straße, sodass die Beamten der beiden Regionalen Verkehrsdienste Lahn-Dill und Marburg-Biedenkopf die Kontrolle auf der B 255 zwischen Niederweidbach und der Zollbuche kurzerhand ausweiteten. Im Ergebnis standen dann 25 Bußgeldverfahren wegen zu schnellen Fahrens gegen die Fahrer von 23 Autos und zwei Autos mit Anhänger. Unrühmlicher Spitzenreiter war ein Autofahrer, der mit gemessenen 145 km/h nur ganz knapp an einem Fahrverbot vorbeischrammte.

Bei den Kontrollen fiel zudem ein überlanger Holztranpsorter mit extrem großem Achsabstand zwischen Zugmaschine und dem sogenanntem Nachläufer auf. Die Beamten vermuteten nicht nur eine Überschreitung der zulässigen Gesamtlänge, sondern auch eine Überladung - und sie lagen mit beiden Vermutungen richtig. Auf der Brückenwaage in Dillenburg gelang das Wiegen erst nach Ab- und erneutem Beladen bei gleichzeitiger Verkürzung der Achsabstände zwischen Zugmaschine und Nachläufer. Dann brachte das Gefährt satte 58 Tonnen und damit 18 Tonnen oder 45 Prozent mehr als erlaubt auf die Waage.

Geldbuße in vierstelliger Höhe fällig
Das Gespann war mit 25,50 Meter tatsächlich viel zu lang. Ohne Ausnahmegenehmigung darf ein solches Gespann laut Polizeisprecher Martin Ahlich nur 20,75 Meter, mit Ausnahmegenehmigung maximal 25 Meter lang sein. Die Weiterfahrt erforderte also neben der Reduzierung auch eine Kürzung der Ladung. Der gesamte Zeitaufwand dieser Kontrolle betrug drei Stunden. Auf den Fuhrunternehmer kommt eine vermutlich vierstellige Geldbuße zu.

Zum Thema Überladung passt ein weiterer Fall. Bereits am Freitag zog der Verkehrsdienst Lahn-Dill einen mit Erdaushub überladenen Laster aus dem Verkehr. Das zulässige Gesamtgewicht von 7490 Kilogramm war mit gewogenen 11.100 Kilogramm um 47,70 Prozent überschritten. Auch hier galt: Erst abladen und reduzieren, dann weiterfahren. Gegen den Fahrer und den Fahrzeughalter laufen jetzt Ordnungswidrigkeitenverfahren, die zu vermutlich dreistelligen Bußgeldern führen.

Übrigens ließen sich am Samstag fünf Kradfahrer nicht vom Wetter abhalten. Erfreulich war, dass sich alle an die Geschwindigkeitsbeschränkung hielten und es auch bei den technischen Kontrollen nichts zu beanstanden gab.

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Publiziert in MR Polizei

KORBACH. Mit sage und schreibe 177 Stundenkilometern ist ein Autofahrer auf der Korbacher Umgehung geblitzt worden. Der Fahrer "darf" künftig drei Monate zu Fuß gehen und muss satte 600 Euro Bußgeld zahlen. Laut Polizeibericht von Donnerstag wurden weitere Raser erwischt.

Der Regionale Verkehrsdienst der Polizei führte am Mittwoch in der Zeit von 8.45 bis 14.15 Uhr Geschwindigkeitsmessungen auf der Korbacher Umgehungsstraße in Fahrtrichtung Frankenberg durch. Während der Kontrollzeit passierten 750 Fahrzeuge die Messstelle, 58 davon waren zu schnell. 17 Fahrzeuge waren so schnell, dass sie mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeigen und Punkten im Flensburger Fahrerignungsregister rechnen müssen.

Spitzenreiter war ein Ford Fiesta, dessen Halter im Oberen Ederbergland wohnt. Der Fiesta war mit einer Geschwindigkeit von 177 km/h unterwegs. Bei erlaubten 100 km/h macht das abzüglich der Messtoleranz eine Geschwindigkeitsüberschreitung um 71 km/h. Den verantwortlichen Fahrzeugführer erwartet nun ein Bußgeld von 600 Euro, zwei Punkte sowie drei Monate Fahrverbot.

Nicht nur Autos waren zu schnell unterwegs. Der schnellste Lkw wurde mit 92 km/h statt der erlaubten 60 km/h gemessen. Auf den Lkw-Fahrer kommt nun ein Bußgeld von 95 Euro und ein Monat Fahrverbot zu. Karsten Grebe vom Verkehrsdienst: "Manche Fahrzeugführer lassen sich durch die gut und breit ausgebaute Bundesstraße zu viel zu hohen Geschwindigkeiten verleiten. Das führt immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen. Deshalb werden wir auf der Korbacher Umgehungsstraße auch weiterhin Geschwindigkeitsmessungen durchführen".


112-magazin berichtete am Mittwoch über den Blitzer auf der Umgehungsstraße:
Blitzer auf der Bundesstraße 252 (13.04.2016)

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Publiziert in Polizei

BRILON. Mit 131 "Sachen" hat die Polizei einen Raser auf der B 7 erwischt - in einer 70er-Zone. Ihn und fünf weitere Temposünder erwartet nun neben hohem Bußgeld auch ein Fahrverbot. Die Polizei hatte an der Messstelle gerade mal eine Stunde gestanden...

Durchschnittlich also alle zehn Minuten war am Mittwochmorgen auf der Bundesstraße 7 auf der Rösenbecker Höhe ein Autofahrer so schnell, dass er schon bald vier, acht oder gar zwölf Wochen zu Fuß gehen muss. In der einstündigen Kontrollzeit zählte die Polizei insgesamt 20 Fahrzeuge, die sich nicht an die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h hielten.

"Spitzenreiter" am Mittwoch war ein Autofahrer, der mit 131 km/h gemessen wurde - er war also 61 Stundenkilometer zu schnell. Er muss mit einem Bußgeld von 440 Euro und drei Monaten Fahrverbot rechnen.

Die Polizei weist ausdrücklich daraufhin, dass es sich bei der überhöhten Geschwindigkeit weiterhin um die Hauptunfallursache handelt. Außer an den bekannten Messstellen und zusätzlich zu den angekündigten Kontrollen führt die Polizei regelmäßig auch unangekündigte Geschwindigkeitskontrollen durch - die Aktion am Mittwoch zeigte eindrucksvoll, wie nötig diese Kontrollen scheinbar sind.


Bei einer Kontrolle Anfang April schoss ein Sportwagenfahrer den Vogel ab:
Porschefahrer mit 147 in 70er-Zone: 600 Euro Bußgeld (04.04.2016)

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Publiziert in HSK Polizei
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