Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Festgefahren

Sonntag, 07 Juni 2020 11:18

Transporter kracht in Mauer - festgefahren

BAD WILDUNGEN. Mit seinem VW-Transporter ist am Freitag ein 29-Jähriger in Alt-Wildungen von der Fahrbahn abgekommen. Es entstand Sachschaden von insgesamt 2500 Euro. Verletzt wurde niemand.

Vermutlich war nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn Auslöser eines Alleinunfalls in Alt-Wildungen. Mit seinem Transporter befuhr der Edertaler gegen 18.45 Uhr die Giflitzer Straße in Richtung Gemeindestraße. Nach einer Rechtskurve zum Abzweig Schlossstraße geriet der Transporter ins Schleudern und kam nach links von der Fahrbahn ab. Mit der Front stieß der Transporter gegen die Böschung am Haus, beschädigte die Bepflanzung und saß mit dem Stoßfänger auf einer Mauer auf.

Weil das Fahrzeug aus eigener Kraft nicht vom Mauersockel heruntergefahren werden konnte, musste ein Abschleppdienst angefordert werden. An dem Transporter entstand ein Sachschaden von 2000 Euro. Die Bepflanzung erneuern wird ca. 500  Euro kosten. (112-magazin)



Publiziert in Polizei
Mittwoch, 23 Dezember 2015 08:46

Teurer Tannenbaum: Jäger kassiert Dieb ab

FRANKENBERG/SACHSENBERG. Als verfahrene Situation könnte man den folgenden Bericht beschreiben: In den frühen Morgenstunden wurde ein Jagdpächter auf einen Pkw aufmerksam, der sich gegen 5.15 Uhr in einem Waldgebiet zwischen Schreufa und Sachsenberg festgefahren hatte. Der Jäger saß im letzten Mondlicht an einer Wiese und wollte dem Schwarzwild nachstellen. Gestört durch das ständige Aufheulen des Motors und der durchdrehenden Reifen, begab sich der Waidmann zu dem etwa 150 Meter entfernten Ford-Fahrer und erkundigte sich nach dessen Beweggründen, zu dieser Zeit einen verschlammten Waldweg zu befahren.

Der 28-jährige Ford-Fahrer musste nicht viel erklären: Aus dem Kofferraum seines Autos ragte noch die Spitze eines frisch geschlagenen "Tannenbaums". Die Sache war also klar, hier handelte es sich um einen klassischen Fall von Diebstahl. Bevor der Jagdpächter die Polizei anrufen konnte, wurde der Waldfreveler aus Frankenberg kleinlaut und räumte den Diebstahl ein. Er bot sich an, den Baum bezahlen zu wollen, außerdem würde er dem Jagdpächter mit 50 Euro das Herausziehen seines Pkw´s vergüten. 

Der Waidmann stellte eine eigene Rechnung auf: 200 Euro für das Bergen des Ford, dafür das keine Anzeige erstattet wird 100 Euro und 200 Euro für den Weihnachtsbaum. Zusammen also 500 Euro, die der Dieb sofort bezahlen sollte. Ließe sich der Frankenberger nicht auf den Deal ein, so versicherte der Jäger dem 28-Jährigen, müßte er die Polizei umgehend verständigen, die mitsamt einem Bergungsunternehmen anrücken würde. Nach kurzer Überlegung sagte der 28-Jährige zu, die 500 Euro bezahlen zu wollen. Da sich in seinem Portmonee aber nur 120 Euro befanden, wollte er den Rest noch am gleichen Tag vorbeibringen.

Darauf ließ sich der Jäger nicht ein. Gemeinsam bestiegen die beiden Männer den Geländewagen des Jägers und fuhren nach Sachsenberg zu einer Bankfiliale. Dort holte der 28-Jährige das Geld ab und überreichte dem Jäger die komplette Summe. Auch der Jäger hielt sein Wort und zog den Ford mit Seilwinde und Allrad aus dem verschlammten Rückeweg heraus. Einen Teil des Geldes wird der Jagdpächter dem Waldbesitzer, in dessen Fichtenkultur der Baum geschlagen wurde, vorbeibringen. Die 200 Euro für das Bergen des Ford möchte der Jäger selbst behalten. Die 100 Euro für die unterlassene Anzeige werden einer gemeinnützigen Institution zugeführt.

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Publiziert in Polizei

DIEMELSTADT. Stundenlang haben in der Nacht zunächst ein Abschleppdienst und dann die Polizei nach einem in der Feldgemarkung festgefahrenen Auto gesucht. Der ortsunkundige Fahrer war auf dem Weg nach Marsberg seinem Navi gefolgt und schließlich bei Rhoden vom Weg abgekommen.

Mit einem Mazda 323 befuhr der 42 Jahre alte Fahrer aus Erkrath (NRW) in der Nacht zu Sonntag die Autobahn 44 aus Richtung Dortmund kommend in Fahrtrichtung Kassel. Ursprünglich wollte der Mann, der laut Polizei vier Kinder oder Jugendliche mit im Auto hatte, die Autobahn an der Abfahrt Marsberg verlassen. Da diese Abfahrt jedoch derzeit gesperrt ist, fuhr der Mazdafahrer bis zur Anschlussstelle Diemelstadt weiter. Um von dort zu seinem Fahrtziel nach Marsberg zu gelangen, folgte er dem Navi.

Laut Polizei führt das Gerät den Autofahrer durch Rhoden, wie sich später herausstellte. Über die Landstraße und die Helmighäuser Straße ging es weiter auf der K 83 in Richtung Neudorf beziehungsweise Helmighausen. Aus unbekannten Gründen fuhr der 42-Jährige dann aber von der Kreisstraße ab und setzte seine Fahrt auf Wirtschaftswegen fort. Als sich der Mazda schließlich auf einem Rübenacker im weichen Boden festfuhr und auch noch aufsetzte, war die nächtliche Irrfahrt beendet.

Der Autofahrer verständigte einen Abschleppdienst, dessen Mitarbeiter aus Paderborn anrückte - das Auto aber auch nach anderthalbstündiger Suche nicht fand. Gegen 4.15 Uhr verständigte der Bergungsdienst schließlich die Polizei in Bad Arolsen und berichtete von dem "gestrandeten" Fahrzeug. Während eine Streife umgehend in Richtung Diemelstadt ausrückte, nahm der Dienstgruppenleiter telefonisch Kontakt zu dem Mann aus Erkrath auf. Weil der Autofahrer seinen Standort nicht nennen konnte, entlockte ihm der Polizist am Telefon einige hilfreiche Angaben: So war anhand einiger beschriebener Gebäude und Straßennamen rasch klar, dass die Ausweichroute in Richtung Marsberg durch Rhoden und schließlich in Richtung Neudorf/Helmighausen geführt haben muss.

Und tatsächlich: Gegen 5.15 Uhr fand die Streife den festgefahrenen Wagen in der Feldgemarkung südwestlich von Rhoden. Die Polizei forderte einen Bergungsdienst aus Volkmarsen an, gegen 6 Uhr waren der Mazda und seine Insassen aus der misslichen Lage befreit.


Mitte Oktober hatte sich bei Rhoden ein Navi-treuer Lkw-Fahrer hoffnungslos im Graben festgefahren. Der Versuch, den Brummi wieder flottzumachen, führte zu einem Brand:
Diemelstadt: Sattelzug ausgebrannt, 400.000 Euro Schaden (14.10.2015, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 01 August 2012 15:28

Sattelzug beim Abbiegen festgefahren

NIEDERSCHELDEN. Ein 44-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Raum Siegen fuhr sich am Mittwochmittag mit seinem 40-Tonner Sattelzug im Siegener Stadtteil Niederschelden fest.

Er kam aus der Heinrichstraße und wollte nach rechts abbiegen, um die Höllenwaldstraße hinaufzufahren. Beim Ausscheren geriet das Heck des Aufliegers gegen die Hauswand und einen Gartenzaun. Anschließend ging gar nichts mehr, der Sattelzug kam weder vor noch zurück.

Zur Bergung des LKWs wurde ein Spezialunternehmen mit einem Kran angefordert, um den LKW aus seiner misslichen Lage befreien zu können. Während der gesamten Zeit musste die Höllenwaldstraße Ecke Heinrichstraße für den nachfolgenden Verkehr für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Publiziert in SI Polizei

BAD WILDUNGEN. Ein Bus der Bad Wildunger Verkehrsgesellschaft blieb am Samstagnachmittag auf dem Parkplatz am Viehmarktgelände stecken. Er hatte sich im aufgeweichten Boden festgefahren.

Der Fahrer hatte Bewohner des Seniorenheimes Goekestift abgeholt und sie zum Seniorennachmittag auf dem Viehmarkt gefahren. Nachdem die Passagiere am Festplatz den Bus verlassen hatten, wollte dieser auf der als Parkplatz genutzten Wiese oberhalb des Festplatzes wenden. Doch dabei fuhr sich das schwere Gefährt in dem vom Dauerregen aufgweichten Boden fest. Dem Fahrer gelang es nicht, den Bus aus eigener Kraft wieder flott zu machen.Mitglieder der Schlepperfreunde Auenberg aus Odershausen sprangen ein, die auf dem Viehmarkt in einer Sonderschau historische Traktoren ausstellten. Doch auch deren Bemühungen blieben vergebens.Die BKW informierte daraufhin Wolfgang Kuntzemann aus Reitzenhagen, der den Bus schließlich mit einen 175 PS starken Forst-Spezialschlepper aus der schlammigen Wiese zog.

Quelle: HNA

Publiziert in Polizei
Montag, 20 Februar 2012 17:08

Navi-Blondinen haben Nachahmer

BAD BERLEBURG/SCHMALLENBERG. Die über 112-magazin.de bekannt gewordenen Navi-Blondinen, die sich Ende Januar zwischen Titmaringhausen und Usseln im Schnee hatten, haben schon wieder einen Nachahmer gefunden: Ein 20-Jähriger verließ sich bei seiner Fahrt von Berleburg in den Hochsauerlandkreis blind auf das Gerät - und fuhr sich im verschneiten Wald fest.

Der 20-jährige Autofahrer aus Meschede fuhr am Samstag mit der gewählten Option "kürzeste Route" nach den Vorschlägen seines Navigationssystem gegen 18 Uhr von Bad Berleburg in Richtung Meschede. Das Navi führte ihn laut Polizeibericht von Montag nach Bad Berleburg-Kühhude und von dort aus weiter in den Wald. Auf frischem Neuschnee kam er schließlich im Niemandsland zwischen Kühhude, Schanze und dem Albrechtsplatz vom Weg ab und fuhr sich fest.

Nach mehreren gescheiterten Versuchen, sich zu befreien, schaltete er gegen 21.15 Uhr die Polizei ein. Anhand der Koordinaten seines Navigationsgerätes konnte er zwar recht schnell lokalisiert werden. Doch mit dem Streifenwagen der Schmallenberger Polizei war der Mann nicht zu erreichen. Die Beamten stellten den Funkwagen kurzerhand ab und stiegen auf den Schlepper eines Oberkirchener Forstwirtes um. "Mit dessen freundlicher Hilfe gelang es dann, den vom Weg abgekommenen 20-Jährigen zu befreien", sagte Polizeisprecher Stefan Trelle am Montag. Die Irrfahrt des jungen Mannes endete gegen 23.30 Uhr.


112-magazin.de machte die Navi-Blondinen bekannt:
Navi gefolgt: Blondinen fahren sich im Wald fest (28.01.2012)
Navi-Blondinen danken Polizei mit Süßigkeiten (07.02.2012)

Publiziert in SI Polizei
Montag, 20 Februar 2012 16:57

Navi-Blondinen haben Nachahmer

SCHMALLENBERG. Die über 112-magazin.de bekannt gewordenen Navi-Blondinen, die sich Ende Januar zwischen Titmaringhausen und Usseln im Schnee hatten, haben schon wieder einen Nachahmer gefunden: Ein 20-Jähriger verließ sich im Hochsauerlandkreis blind auf das Gerät - und fuhr sich im verschneiten Wald fest.

Der 20-jährige Autofahrer aus Meschede fuhr am Samstag mit der gewählten Option "kürzeste Route" nach den Vorschlägen seines Navigationssystem gegen 18 Uhr von Bad Berleburg in Richtung Meschede. Das Navi führte ihn laut Polizeibericht von Montag nach Bad Berleburg-Kühhude und von dort aus weiter in den Wald. Auf frischem Neuschnee kam er schließlich im Niemandsland zwischen Kühhude, Schanze und dem Albrechtsplatz vom Weg ab und fuhr sich fest.

Nach mehreren gescheiterten Versuchen, sich zu befreien, schaltete er gegen 21.15 Uhr die Polizei ein. Anhand der Koordinaten seines Navigationsgerätes konnte er zwar recht schnell lokalisiert werden. Doch mit dem Streifenwagen der Schmallenberger Polizei war der Mann nicht zu erreichen. Die Beamten stellten den Funkwagen kurzerhand ab und stiegen auf den Schlepper eines Oberkirchener Forstwirtes um. "Mit dessen freundlicher Hilfe gelang es dann, den vom Weg abgekommenen 20-Jährigen zu befreien", sagte Polizeisprecher Stefan Trelle am Montag. Die Irrfahrt des jungen Mannes endete gegen 23.30 Uhr.


112-magazin.de machte die Navi-Blondinen bekannt:
Navi gefolgt: Blondinen fahren sich im Wald fest (28.01.2012)
Navi-Blondinen danken Polizei mit Süßigkeiten (07.02.2012)

Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 07 Februar 2012 05:26

Navi-Blondinen danken Polizei mit Süßigkeiten

USSELN. Die beiden Blondinen, die sich Ende Januar im Wald zwischen Titmaringhausen und Usseln im blinden Vertrauen auf ihr Navi festgefahren hatten, sind der Polizei in süßer Erinnerung - und das in doppelter Hinsicht: Die abendliche Befreiungsaktion sorgte für viel Freude, ebenso das Paket mit Süßigkeiten, das die Beamten zum Dank von den jungen Frauen erhielten.

Auf dem Weg zum vereinbarten Treffpunkt mit ihren Freundinnen in einem Hotel in Usseln waren die beiden 22 und 25 Jahre jungen Frauen aus dem westfälischen Nottuln Ende Januar einer Stimme gefolgt - nämlich der aus dem Navigationsgerät: Die Route sollte von Titmaringhausen kommend über einen Verbindungsweg durch den Wald nach Usseln führen. Doch im 30 Zentimeter hohen Schnee war an einer Steigung schließlich Schluss - der Renault Twingo blieb trotz der Winterreifen stecken. Per Notruf forderten die beiden Blondinen die Hilfe der Polizei an. Mit einem Geländewagen zogen die hilfsbereiten Beamten der Korbacher Station das Auto aus dem Schnee und verhinderten ein weiteres Navi-Malheur, indem sie die Frauen bis nach Usseln zum Hotel begleiteten. Mit den wartenden Freundinnen und den Beamten machten die Gäste noch ein Erinnerungsfoto vor dem Polizeifahrzeug - dann startete das Frauen-Trüppchen ins Party-Wochenende.

Solch muntere Geschichten erlebt man als Polizist ohne schon eher selten, aber die Navi-Blondinen setzten noch eins drauf: Zum Dank für die Hilfe der Beamten schickten die jungen Frauen ein Paket an die Korbacher "Freunde und Helfer" - prall gefüllt mit Süßigkeiten. Und inmitten der Leckereien lag eines Dankesschreiben, wie der Dienstgruppenleiter am Dienstagmorgen gegenüber 112-magazin.de berichtete.

Mädels, Ihr dürft wiederkommen...


112-magazin.de hatte über den Fall berichtet:
Navi gefolgt: Blondinen fahren sich im Wald fest (28.01.2012)

Publiziert in Polizei

Neustes 112-Video

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