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HÖVELHOF. Nach dem Brand in einer Unterkunft für Zuwanderer in Hövelhof-Staumühle mit zahlreichen Verletzten sind drei Algerier festgenommen worden unter dem dringenden Tatverdacht, den Brand am Donnerstag vorsätzlich gelegt zu haben.

Nach den bisherigen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft sollen drei 20- und 21-jährige Bewohner der Unterkunft - es handelt sich um Asylbewerber aus Algerien - in einem Wohnraum der von ihnen bewohnten Unterkunft vorsätzlich Feuer gelegt haben. Anlass war offenbar die Unzufriedenheit der Beschuldigten mit ihrer Unterbringungssituation in der Einrichtung.

Die Männer waren noch am Donnerstagabend vorläufig festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft Paderborn beantragte am Freitag gegen sie beim Amtsgericht Paderborn den Erlass eines Haftbefehls wegen besonders schwerer Brandstiftung.

Zwei weitere Bewohner der Unterkunft waren zunächst ebenfalls vorläufig festgenommen, dann aber wegen mangelnden Tatverdachts wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

Ein Brandsachverständiger hat den Brandort begutachtet und bestätigt, dass das Feuer an dem Ort gelegt wurde, wo sich nach den bisherigen Ermittlungen die beschuldigten Männer zur Tatzeit aufhielten. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Ergänzende Auskünfte zu der Anzahl der Verletzten und der Art ihrer Verletzungen machten Polizei und Staatsanwaltschaft nicht. Am Tag des Brandes war von 57 Verletzten die Rede, ein Betroffener galt zu diesem Zeitpunkt als schwer verletzt. Anhaltspunkte für einen fremdenfeindlichen Hintergrund haben sich weiterhin nicht ergeben. (ots/pfa)  


Ebenfalls am Donnerstag brannte es in einer ähnlichen Einrichtung in Bad Lippspringe:
Brandstiftung in Haus für Zuwanderer: Staatsschutz ermittelt (06.01.2017)

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Publiziert in PB Polizei

BAD LIPPSPRINGE. Ein Feuer ist in einer kommunalen Unterbringungseinrichtung für Zuwanderer in Bad Lippspringe ausgebrochen. Der Staatsschutz Bielefeld nahm die Ermittlungen auf, weil eine Brandstiftung mit fremdenfeindlichem Hintergrund nicht auszuschließen ist.

Der Brand brach gegen 12.45 Uhr in einem Mehrfamilienhaus im Gladiolenweg, in dem 19 Zuwanderer wohnen. Allen Bewohnern gelang es, das Haus unverletzt zu verlassen. Die Feuerwehr Bad Lippspringe löschte das Feuer. Angaben über die Schadenshöhe machte die Polizei nicht.

Nach ersten Ermittlungen der eingesetzten Polizeibeamten der Polizeiwache Bad Lippspringe waren in einem Kellerraum ein Kinderwagen und Stühle in Brand geraten, besser gesagt gesetzt worden - derzeit geht die Polizei nämlich von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. "Ein fremdenfeindlicher Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden", sagte am Freitag ein Polizeisprecher. Der Staatsschutz Bielefeld nahm daher die Ermittlungen auf.

Zeugenhinweise nehmen der Staatsschutz Bielefeld unter der Rufnummer 0521/545-0 oder die Polizei in Paderborn, Telefon 05251/306-0, entgegen. (ots/pfa) 


Ebenfalls am Donnerstag brannte es in einer ähnlichen Einrichtung in Hövelhof:
Brand in Unterkunft für Zuwanderer: 57 Verletzte (05.01.2017)

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Publiziert in PB Polizei
Donnerstag, 05 Januar 2017 20:57

Brand in Unterkunft für Zuwanderer: 57 Verletzte

HÖVELHOF. 57 Menschen sind bei einem Brand in einer Unterkunft für Zuwanderer verletzt worden, die meisten von ihnen leicht. Anhaltspunkte für einen fremdenfeindlichen Hintergrund liegen derzeit nicht vor.

Das Feuer brach gegen 15.20 Uhr in der Unterkunft in Hövelhof-Staumühle an der Staumühler Straße aus. Ein Gebäude mit mehreren Wohneinheiten brannte aus bislang ungeklärter Ursache vollständig aus. Insgesamt wurden durch den Brand nach derzeitgen Erkenntnissen 57 Personen verletzt. Davon wurden 27 Menschen nach ambulanter Behandlung vor Ort entlassen. Weitere 30 Personen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, von denen 25 nach ambulanter Behandlung noch am Nachmittag wieder entlassen wurden. Mindestens eine Person wurde jedoch schwer verletzt.

Zunächst übernahm der Staatsschutz der Polizei Bielefeld die Ermittlungen von der Polizei Paderborn. Nach derzeitigem Erkenntnisstand liegen keine Anhaltspunkte für einen fremdenfeindlichen Hintergrund vor. Seit dem Abend ist eine Ermittlungskommission der Polizei Bielefeld unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Jürgen Kollien mit Unterstützung der Polizei Paderborn eingesetzt. Die Ermittlungen dauern an. (ots/pfa)  


Einen größeren Brand in einer solchen Einrichtung gab es im Sommer im Kreis Kassel:
Brand in Erstaufnahme in Calden nicht vorsätzlich gelegt (06.09.2016)
Brand in Flüchtlingsunterkunft: Ursache noch unklar (15.08.2016)
Kein Anschlag: 19 Verletzte bei Brand in Erstaufnahme (14.08.2016)
Brand in Flüchtlingsunterkunft in Calden (14.08.2016)

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Publiziert in PB Polizei

DELBRÜCK. Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern einer Asylbewerber- und Flüchtlingsunterkunft in Delbrück-Hagen ist ein Bewohner durch Messerstiche schwer verletzt worden.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten, hatte am Sonntagnachmittag gegen 15.30 Uhr eine Besucherin (21) der am Brinkweg gelegenen Unterkunft per Notruf die Rettungsleitstelle alarmiert und einen schwer verletzten Mann in der Unterkunft gemeldet. Als die Rettungskräfte dort eintrafen, fanden sie einen 35 Jahre alten Mann, der mehrere Messereinstiche im Oberkörper hatte. Nach einer notärztlichen Erstversorgung wurde der aus Rumänien stammende Mann in eine Klinik nach Bielefeld gebracht. Nach Auskunft der Ärzte sind die Verletzungen nicht lebensbedrohlich.

Noch während der ersten polizeilichen Ermittlungen tauchte ein 34-jähriger aus Syrien stammender Mann, der ebenfalls in der Unterkunft wohnt, vor dem Asylbewerberheim auf. Der Mann hatte eine Stichverletzung am Bein. Bewohner der Unterkunft gaben gegenüber der Polizei an, dass es sich bei dem Syrer um den Verdächtigen handeln soll, der auf seinen Mitbewohner eingestochen hatte. Er wurde nach ärztlicher Versorgung der Beinwunde vorläufig festgenommen und in das Gewahrsam der Polizeiwache Paderborn gebracht.

Da nicht auszuschließen war, dass die Messerattacke in Tötungsabsicht erfolgte, wurde eine Mordkommission aus Beamten des Polizeipräsidiums Bielefeld und der Kreispolizeibehörde Paderborn gebildet, die beide Beteiligten noch am Sonntagabend zu dem Tatablauf und den Hintergründen der Messerattacke befragte.

Bei der Suche in der Asylbewerber- und Flüchtlingsunterkunft wurde auch das vermeintliche Tatwerkzeug, ein etwa 15 Zentimeter langes Messer, gefunden und sichergestellt. Am Montag wurden die Vernehmungen der beiden Beteiligten fortgesetzt. Dabei haben sich bislang keine Hinweise auf die genauen Hintergründe der Tat ergeben.

Der Beschuldigte wurde am Montagnachmittag einem Richter am Amtsgericht Paderborn vorgeführt. Der Ermittlungsrichter ordnete die Untersuchungshaft wegen des Verdachts des versuchten Totschlags gegen den Syrer an.

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Publiziert in PB Polizei

FULDATAL. Ein Feuer ist in der Nacht zum 1. Mai in einer Asylbewerberunterkunft in Ihringhausen ausgebrochen. Verletzt wurde niemand durch das Feuer, das laut Polizei wohl auf einen technischen Defekt zurückzuführen ist. Einen fremdenfeindlichen Hintergrund schließen die Ermittler aus.

Der Brand brach gegen 1.50 Uhr in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Niedervellmarschen Straße in Fuldatal-Ihringshausen aus. Ein Autofahrer bemerkte den Brand zuerst und verständigte die Feuerwehr. Wenig später gingen auch Notrufe von einigen der etwa 30 Bewohner des Gebäudes bei Polizei und Feuerwehr ein.

Das Feuer war laut Polizei einem Abstellraum im Verwaltungstrakt der Unterkunft ausgebrochen, wo diverse Haushaltsgeräte und auch Kleidung gelagert waren. Bei Eintreffen von Feuerwehr und Polizei stand der Raum im Erdgeschoss des zweistöckigen Gebäudes bereits vollständig in Flammen. 18 Personen, deren Wohnungen in der Nähe des brennenden Raumes liegen, wurden evakuiert und in Sicherheit gebracht.

Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle, so dass die Kasseler Kriminalpolizei bereits die ersten Ermittlungen zur Brandursache durchführen konnten. Dabei ergaben sich bislang keinerlei Hinweise auf eine Einwirkung von außen auf das Gebäude. Auch die angetroffenen Bewohner hatten im Vorfeld nichts Verdächtiges wahrgenommen. Vorbehaltlich der weiteren Untersuchungen durch Brandexperten der Kriminalpolizei in den folgenden Tagen scheint momentan ein technischer Defekt als Brandursache am wahrscheinlichsten zu sein. "Es ergaben sich jedenfalls keinerlei Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund", sagte am Morgen ein Polizeisprecher.

Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro. Es wurde glücklicherweise niemand verletzt. Die Evakuierten konnten allesamt nach Abschluss der Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die unmittelbar an der Unterkunft vorbeiführende Landesstraße 3234 war während des Feuerwehreinsatzes für gut zwei Stunden voll gesperrt. Eingesetzt waren die Feuerwehren aus Vellmar und Fuldatal sowie mehrere Rettungswagenbesatzungen mit insgesamt 45 Einsatzkräften. Das örtlich zuständige Polizeirevier Nord in Vellmar war neben der Kriminalpolizei ebenfalls mit mehreren Funkstreifenwagen vor Ort.

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Publiziert in KS Polizei

LÖHLBACH. Wegen einer Schlägerei im Asylbewerberwohnheim in Löhlbach ist die Polizei am ersten Weihnachtsfeiertag mehrfach im Einsatz gewesen. Das berichtet die HNA.

Wie Polizeisprecher Volker König am Montag auf Anfrage der Zeitung schilderte, kam es zwischen vier jungen Algeriern am Abend des 25. Dezember nach übermäßigem Alkoholgenuss zu einer Schlägerei, bei der ein Fenster und Inventar zu Bruch gingen.

Die Polizei habe zunächst die Lage beruhigt. Danach seien die Streitigkeiten weitergegangen. Beamte fuhren erneut nach Löhlbach, nahmen zwei der vier Männer - einen 19-Jährigen und einen 23-Jährigen - fest und brachten sie in ein psychiatrisches Krankenhaus.

Auch ein Krankenwagen war im Einsatz. Es habe so ausgesehen, als ob einer der Männer einen Kreislauf-Zusammenbruch erlitten habe, was sich aber nicht bestätigte, sagte König. Die anderen Bewohner waren laut König nicht in den Streit verwickelt.

In der ehemaligen Gaststätte im Ortskern wohnen rund 30 Menschen aus zehn Nationen. König dementierte das Gerücht, dass die Männer Reizgas eingesetzt hätten. Die Räume seien aber stark verraucht gewesen.

Hainas Bürgermeister Rudolf Backhaus fordert von den Wohnheim-Betreibern mehr Einsatz für die Bewohner und mehr Kommunikation mit den Nachbarn und vom Kreis mehr Sensibilität bei der Auswahl der Bewohner.

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Publiziert in Polizei

MARSBERG. Nach einem Brand in einem Asylbewerberheim an der Rennuferstraße dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei weiter an. Nach ersten Untersuchungen ergaben sich für die Beamten keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung.

Am Sonntagnachmittag schlugen hohe Flammen aus einem Marsberger Asylbewerberheim. Bei dem Brand wurden insgesamt elf Personen verletzt, darunter auch zwei Passanten und zwei Feuerwehrleute (112-magazin.de berichtete, zum Bericht hier klicken).

Unmittelbar nach dem Feuer nahm die Kripo die Ermittlungen zur Bestimmung der Brandursache auf. Zur Zeit darf das Gebäude aber noch nicht betreten werden, da eventuell Einsturzgefahr besteht. Deswegen können die Brandermittler ihre Untersuchungen vor Ort erst im Laufe der nächsten Tage fortsetzen. Hinweise auf eine mutwillige Brandstiftung oder eine fremdenfeindliche Aktion wurden bis jetzt nicht gefunden.

Der Brandsachverständige sowie die polizeilichen Ermittler vermuten einen von zwei möglichen Auslösern des Feuers: Entweder es kam zu einem technischen Defekt, oder - und das halten die Beamten für wahrscheinlicher - ein versehentlich angelassenes Bügeleisen löste den Brand aus.

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Publiziert in HSK Polizei

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