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KASSEL. Die Liste der angezeigten Verstöße am Ende der Kontrolle eines Motorradfahrers durch eine Streife des Polizeireviers Ost in der Nacht zum heutigen Donnerstag fällt umfangreich aus. Der 36-Jährige aus Kassel, den die Beamten im Kasseler Stadtteil Forstfeld überprüften, war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, stand offenbar unter Drogeneinfluss und hatte gestohlene Kennzeichen an dem Kraftrad angebracht, das zudem nicht versichert war.

Der bereits bei der Polizei bekannte Mann muss sich nun wegen Drogenbesitzes, Fahrens unter Drogeneinfluss und ohne Fahrererlaubnis, Urkundenfälschung und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten. Zudem wird geprüft, ob er auch für den Diebstahl der Kennzeichen, die an seinem Motorrad angebracht waren, verantwortlich sein könnte.

Die Streife des Reviers Ost bemerkte den Motorradfahrer gegen 23 Uhr auf der Ochshäuser Straße und entschloss sich für eine Verkehrskontrolle. Möglicherweise hatte der 36-Jährige das Polizeiauto bemerkt, sodass er unverzüglich in der Steinigkstraße anhielt. Noch bevor er zu Fuß das Weite suchen konnte, waren die Beamten zur Stelle und fragten ihn nach seinem Führerschein und den Fahrzeugpapieren. Der ertappte 36-Jährige räumte sogleich ein, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Diese war ihm bereits wegen eines ähnlichen Vorfalls rechtskräftig entzogen worden.

Bei der Überprüfung des Kennzeichens stellte sich heraus, dass das Nummernschild am 20. Oktober 2018 von einem in der Pfannkuchstraße in Kassel abgestellten Kraftrad gestohlen worden war. Die vom 36-Jährigen gefahrene Suzuki war aktuell nicht zugelassen und besaß somit keinen Versicherungsschutz. Danach nahmen die Beamten den Fahrer fest und brachten ihn zur Dienststelle.

Da er zudem in den Verdacht geriet, unter Drogeneinfluss zu stehen, konfrontierte die Streife den Festgenommenen auch mit diesem Vorwurf. Daraufhin räumte er ebenfalls ein, erst kürzlich Drogen konsumiert zu haben, weshalb er eine Blutentnahme über sich ergehen lassen musste. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Beamten ihn wieder auf freien Fuß. Die weiteren Ermittlungen werden beim Polizeirevier Ost geführt. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

BAD LIPPSPRINGE. Drei Hoverboard-Fahrer hat die Polizei in der Fußgängerzone gestoppt, weil die Fahrt mit den elektrischen Zweirädern im öffentlichen Verkehrsraum verbotswidrig ist. Darauf weist die Polizei nun ausdrücklich hin.

Ein 19-Jähriger und zwei Jugendliche wurden auf Hoverboards in der Fußgängerzone Arminiusstraße erwischt. Dem jungen Mann war angeblich nicht bekannt, dass die Spielgeräte auf öffentlichen Straßen verboten sind. Er habe lediglich eine englische Bedienungsanleitung dazu bekommen. Die beiden Jungen wussten schon, dass das nicht erlaubt ist - sie waren nämlich direkt abgesprungen, als sie die Polizeistreife bemerkt hatten. Ein Junge wurde von der Polizei nach Hause gebracht. Wegen verschiedener Verkehrsvergehen laufen jetzt Anzeigen gegen die drei "Hoverboarder".

Bei den im Handel erhältlichen Hoverboards oder auch E-Boards handelt es sich rechtlich um Sport- und Spielgeräte. Sie dürfen nicht im öffentlichen Verkehrsraum genutzt werden, weil sie mit Motorkraft angetrieben werden und über 6 km/h schnell sind. Sie müssten also richtig zugelassen und versichert werden, der Fahrer müsste zudem einen Führerschein haben. Das alles ist jedoch bei der derzeitigen Rechtslage nicht möglich. Eine Versicherung wie sie zum Beispiel für vergleichbare Fahrzeuge wie das Segway angeboten wird, gibt es für Hoverboards nicht. Das Gleiche gilt für den Führerschein.

Ein Segway mit einer Höchstgeschwindigkeit von unter 20 km/h und vorhandenem Versicherungsschutz darf man beispielsweise mit einer Mofa-Prüfbescheinigung fahren. Das ist in der Mobilitätshilfenverordnung geregelt. Für Hoverboards gibt es solche Bestimmungen derzeit nicht. Wer trotzdem damit auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen damit fährt, macht sich also dementsprechender Verkehrsvergehen strafbar.

Der Rat der Polizei - insbesondere an alle Eltern: "Machen Sie Ihren Kindern klar, dass Hoverboards ausschließlich auf Privatgrundstücken genutzt werden dürfen. Wir empfehlen zudem, eine Schutzkleidung zu tragen. Ein Helm kann vor schweren Kopfverletzungen schützen." (ots/pfa) 

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Publiziert in PB Polizei
Dienstag, 26 Juli 2016 09:15

Grillen - ein Vergnügen nicht ohne Risiko

WALDECK-FRANKENBERG. (gesponserter Artikel) Mit den ersten schönen Sommertagen beginnt die Grillsaison. Da wird bei den aktuellen Temperaturen häufig zum Grill gegriffen. Doch damit das Grillvergnügen nicht in einem Fiasko endet, sollte der Grillmeister Vorsicht walten lassen. Wir geben einige Tipps, wie Sie sich schützen können - und falls doch etwas passiert, stehen Ihnen die Vertrauensleute der Landwirtschaftlichen Versicherung Münster mit Rat und Tat zur Seite.

In Deutschland kommt es jährlich zu ungefähr 4000 Grillunfällen, so die Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin (DGV). Leichtsinn, Unerfahrenheit und Unwissenheit können zum Verhängnis werden, viele Grillunfälle enden mit schweren Verbrennungen. Bei jedem zweiten Grillunfall sind flüssige Brandbeschleuniger mit im Spiel, denn durch Benzin oder Spiritus kommt es leicht zu meterhohen Stichflammen - das bedeutet akute Lebensgefahr. Wenn beim Grillen doch einmal etwas schief läuft, helfen Versicherungen.

Hierbei spielt die Ursache des Schadens eine tragende Rolle: Kommt es zu einem Brand, bei dem eine andere Person oder deren Eigentum verletzt oder beschädigt wird, besteht Versicherungsschutz über die Privathaftpflichtversicherung des Schadenverursachers. Verletzt sich der Grillmeister selbst, so hilft ihm seine private Unfallversicherung. Versicherte können eine Einmalleistung vereinbaren oder eine lebenslange Unfallrente abschließen, um mögliche Einkommenseinbußen aufzufangen, bestätigte die LVM-Versicherung Münster auf Nachfrage von 112-magazin.de.

Wenn das eigene Gebäude, das Mobiliar oder auch die Kleidung durch einen Brand beschädigt werden, greift die Gebäude- beziehungsweise die Hausratversicherung. Sie entschädigt sogar im Rahmen der sogenannten Außenversicherung, wenn außerhalb des eigenen Grundstücks gegrillt wird. Wenden Sie sich vertrauensvoll an ihre Versicherungsagenturen und lassen Sie sich beraten, bevor ein Versicherungsfall eintritt.

Folgende Regeln sollten Grillmeister beachten, damit das Grillfest nicht zu einer brandgefährlichen Angelegeheit wird:

  • Sicherer Stand für den Grill
  • Feuerfeste Unterlage
  • Handfeuerlöscher in Reichweite halten
  • Standort zum Haus beachten (so weit wie möglich)
  • Keine Brandbeschleuniger verwenden
  • Vorsicht beim Einsatz von Wasser zum Auskühlen der Glut
  • Keine heiße Asche in die Mülltonne kippen
  • Kinder haben am Grill nichts zu suchen
  • Auf das Prüfzeichen (GS) beim Kauf eines Grills achten

Die LVM-Agentur Iske weist beim Kauf eines Grills darauf hin, dass außer dem GS-Siegel (geprüfte Sicherheit) die DIN-Norm "DIN EN 1860-1" auf dem Prüfsiegel stehen sollte. Nur mit dieser Norm kann der Grill den strengen, offiziellen Sicherheitsauflagen entsprechen. Die extra für Grillgeräte, Grillanzünder und Grill-Brennstoffe entwickelte DIN-Norm schreibt unter anderem vor, wie breit der Abstand der Grillroststäbe sein darf, aus welchem Material der Grill bestehen darf und wie stabil und brandresistent das Gerät sein muss, um das genormte Brandschutzzeichen zu erhalten.

Falls es trotz aller Vorsicht doch zu einem Grillunfall mit Verletzten oder einem Brand kommt, gilt der Notruf 112.

Quellen: 112-magazin/LVM-Versicherung (gesponserter Artikel)

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 16 Juni 2016 09:00

Die richtige Versicherung für Feuerwehrleute

WALDECK-FRANKENBERG. Die Feuerwehr kann in den entscheidenden Momenten über Tod und Leben entscheiden. Während in größeren Städten auch Berufsfeuerwehren ausrücken, sind es gerade in ländlichen Regionen die ehrenamtlichen Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr, die Leben retten. Doch wie sieht es bei diesen Einsätzen mit dem Versicherungsschutz für die Feuerwehrleute aus?

Wer in der freiwilligen Feuerwehr als Ehrenamtlicher tätig ist, versichert sich ganz klassisch in einer gesetzlichen Krankenkasse und ist während seiner Tätigkeit in der Feuerwehr je nach Bundesland meist über die Unfallkasse vor etwaigen Behandlungen wegen zugezogener Verletzungen versichert. Der {source}
<a href="http://www.gdv.de/2013/04/wie-sind-die-rettungskraefte-versichert/">Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft informiert hier über die genauere Versicherungslage</a>
{/source}. Bei der Krankenkasse hat man damit auch als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr die Qual der Wahl. Je nach Region, Alter, Berufs- oder Familienstand kann sich dabei der Bedarf an Leistungen und damit die optimale Wahl bei den Krankenkassen ändern. Allgemeine Auswahl- und Testverfahren der Verbraucherzentrale oder anderer Magazine geben Aufschluss über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Kassen. Damit muss man sich als Versicherter nicht durch den Dschungel der Paragrafen und Leistungen der jeweiligen Kassen kämpfen. So ist beispielsweise {source}<a href="http://agida.de/smartkasse/krankenkassen-testsieger/">der hessische Versicherer Agida</a> {/source} erneut Testsieger beim Magazin Focus Money in der Kategorie Leistungsverzicht.

Berufsfeuerwehr: Die Vorteile der Beamten
Da Berufsfeuerwehrleute Beamte im Dienste des jeweiligen Landes sind, haben sie die Wahl zwischen einer gesetzlichen oder privaten Krankenkasse, während die Abgaben zur Sozial-, Renten- und Arbeitslosenversicherung entfallen. Außerdem haben Mitglieder der Berufsfeuerwehr Anspruch auf Beihilfe, zu der man unter {source}<a href="http://die-beihilfe.de/berufsfeuerwehr">die-beihilfe.de</a>{/source} weitergehende Informationen findet. Dabei kann es bei der Höhe der Eigenleistung und dem jeweiligen Leistungsumfang zu Unterschieden in den jeweiligen Bundesländern kommen.

Zusätzlich sollten beide Berufsgruppen der Feuerwehr eine Berufs- beziehungsweise Dienstunfähigkeitsversicherung abschließen, da die Gefahr bei jedem Einsatz und {source}
<a href="http://112-magazin.de/meldungen-aus-der-region/polizei/item/18930-kassel-bettenhausen-sieben-verletzte-bei-brand-in-mehrfamilienhaus">insbesondere bei Bränden</a>
{/source}hoch sein kann. Bei den Beamten der Berufsfeuerwehr wird bei Dienstunfähigkeit das monatliche Entgelt nach geleisteten Dienstjahren bezahlt und kann deshalb gerade zu Beginn ohne Versicherungsschutz niedrig ausfallen.

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 03 November 2015 06:52

Nasses Laub und Nebel: Gefahren und Pflichten

WALDECK-FRANKENBERG. Der Herbst hat nicht nur schöne Seiten: Denn nasses Herbstlaub und Nebel sind bei Autofahrern fast wie Eis und Schnee gefürchtet. Wer beim Bremsen oder in enger Kurve aus der Bahn gerät oder auffährt, muss seinen Schaden selber tragen oder die Vollkasko zahlen lassen. Dann reagiert die Kfz-Versicherung mit prompter Rabattrückstufung.

"Außer man hat einen sogenannten Rabattschutz vereinbart", erklärt Stefan Ginder (Waldeck-Sachsenhausen), Sprecher des Bezirks Kassel im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). "Der ist bei den meisten Tarifen eingeschlossen oder kann gegen einen Beitragzuschlag dazu gebucht werden." Für den Versicherungsnehmer hat das immer den Vorteil, im Schadensfall in der Schadenfreiheitsklasse nicht zurückgestuft zu werden.

Demgegenüber haben es nachlässige Grundstückseigner oder Mieter gar nicht so schlecht: Denn erfahrungsgemäß werden sie nur in sehr seltenen Fällen zur Verantwortung gezogen, wenn sie nasses Laub nicht weggeräumt haben. Sollte trotzdem ein Gericht der Klage eines Verunglückten stattgeben, ist es von Vorteil für die Beklagten, wenn ihre Nachlässigkeit nicht so weit gegangen ist, dass sie keine eigene private Haftpflichtversicherung haben. Denn diese übernimmt die gerichtlich festgestellten Forderung des klagenden Fußgängers oder Radfahrers. Und die kann schon mal bei einer Invaliditätsrente einen sechsstelligen Betrag ausmachen.

Bei vermieteten Gebäuden kann auch die Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung und bei einem Ladenlokal die Betriebshaftpflicht die Verunglückten entschädigen. Der Gebäudeeigentümer kann aber die so genannte Verkehrssicherungspflicht, also das Freiräumen des Bürgersteigs von rutschigem Laub, an seine Mieter per Hausordnung delegieren. Und dann kommt wieder die eigene private Haftpflichtversicherung ins Spiel.

Sportaktivitäten absichern
Bei Verletzungen von Radfahrern und Fußgängern übernehmen in der Regel die eigene Kranken- und die private Unfallversicherung nach einem Sturz die Kosten. Bei Wegeunfällen zum Arbeitsplatz und zurück leistet die Berufsgenossenschaft, aber nur wenn man auf dem direkten Arbeitsweg zu Schaden kam. Eine sinnvolle Ergänzung kann bei privaten Sportaktivitäten, wie beispielsweise Radfahren, eine private Unfallversicherung mit Leistungen wie Invaliditätskapital, Unfallrente oder Krankenhaustagegeld sein. Denn bei Ausrutschern helfen meist eigene Versicherungen am schnellsten. Dabei sind bei Fragen zu Vertragsdetails die Versicherungskaufleute die richtigen Ansprechpartner.

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Publiziert in Polizei

WARBURG. Ohne Führerschein ist ein 40-Jähriger mit einem seit Jahren nicht mehr versicherten Motorroller durch Warburg gefahren. Das angebrachte Kennzeichen war ursprünglich für ein anderes Moped ausgegeben worden, wie sich bei einer Polizeikontrolle zeigte.

Den Mann erwarten nun rechtliche Konsequenzen – er muss sich verantworten wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Urkundenfälschung.

Eine Polizeistreife hatte den 40-Jährigen am Mittwoch gegen 16 Uhr auf der Papenheimer Straße in Warburg angehalten und kontrolliert. Als die Polizisten nach dem Führerschein fragten, zuckte der Rollerfahrer nur mit den Schultern. Weiterhin bestand seit Jahren kein gültiger Versicherungsschutz mehr für das Zweirad. An dem Motorroller hatte der Mann zwar ein kleines Versicherungskennzeichen angebracht, das war ursprünglich aber nicht für sein Fahrzeug ausgegeben worden.

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Publiziert in HX Polizei

BAD WILDUNGEN. Ein Auto ist auf einem Parkplatz in der Itzelstraße gegen zwei andere dort abgestellte Fahrzeuge gerollt. Dabei entstand ein Gesamtschaden von 2500 Euro, die der 36 Jahre alte Verursacher aus Fritzlar aus eigener Tasche zahlen muss - denn sein BMW war nicht versichert.

Nun muss der 36-jährige BMW-Fahrer aus einem Fritzlarer Ortsteil nicht nur das Geld für den angerichteten Schaden berappen, sondern sich auch wegen des sogenannten Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetzes verantworten. Nach Auskunft der Wildunger Polizei hätte der Mann überhaupt nicht mit dem Auto fahren dürfen, weil kein Versicherungsschutz bestand, wie es am Dienstag hieß. Das hatte er am Sonntagabend aber doch getan und einen Parkplatz in der Itzelstraße in Bad Wildungen angesteuert.

Dort vergaß der 36-Jährige dann, die Handbremse anzuziehen und einen Gang einzulegen. Der BMW rollte gegen 21.10 Uhr auf dem leicht abschüssigen Parkplatz los und stieß gegen den geparkten Renault eines Bad Wildungers. Durch die Wucht des Anstoßes wurde der Twingo noch gegen eine Mauer und den ebenfalls geparkten Seat eines Allendorfers geschoben. Dabei entstand am BMW und am Renault jeweils ein Schaden von 1000 Euro, am Seat beläuft sich der Schaden auf 500 Euro.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Sobald sich die Blätter färben, steigt in jedem Jahr die Zahl der Wildunfälle. Oktober und November sind die Monate mit den meisten Unfälle mit Wildtieren, gefolgt vom Monat Mai. Doch mit ein bisschen Vorsicht sind die meisten Unfälle vermeidbar.

Das Horrorszenario vieler Autofahrer ist es sicherlich, auf einer Kreis-, Landes- oder Bundesstraße oder gar auf der Autobahn von einem stehenden oder die Fahrbahn wechselnden Wildschwein oder Reh überrascht zu werden. Kein Wunder, dass die Sorge bei vielen Verkehrsteilnehmern groß ist: Denn fast jeder dritte der 3727 Unfälle im Landkreis Waldeck-Frankenberg war nach der polizeilichen Statistik im Jahr 2013 ein Wildunfall. Doch wie verhält man sich in solch einer Situation richtig und was sollte man alles dabei beachten?

Wann ist das Risiko für einen Wildunfall besonders hoch?
Das größte Risiko von Wildunfällen besteht bei einsetzender Dämmerung am Abend und im Frühjahr beziehungsweise Herbst, da es in dieser Zeit zu vermehrtem Wildwechsel kommt und viele Wildtiere wie Rehe in dieser Zeit besonders aktiv sind. Gerade wenig befahrene Landstraßen, die an entlegenen Waldstücken entlangführen, sind für einen Wildunfall prädestiniert, da die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass sich Rehe oder andere Wildtiere in die Nähe der Fahrbahn verirren. Für vermehrten Wildwechsel sorgen außerdem Treibjagden, bei denen die Wildtiere in Panik vor den Jägern und den Treibern flüchten. Dabei kann es vorkommen, dass einzelne Tiere sich in ihrer Panik unvorhergesehen verhalten und bei ihrer Flucht Straßen kreuzen und es auf diese Weise zu einem Wildunfall kommt.

So verhält man sich bei einem Wildunfall
Als Autofahrer kann man bereits präventiv sehr viel tun, um einen Wildunfall zu vermeiden. Fährt man mit seinem Auto etwa im Frühling oder Herbst über eine Landstraße, die an einem Waldstück vorbeiführt und dämmert es, so sollte man seine Geschwindigkeit deutlich reduzieren und besonders Acht geben. Bei reduzierter Geschwindigkeit lassen sich viele Kollisionen noch rechtzeitig verhindern, indem das Fernlicht ausgeschaltet, die Geschwindigkeit weiter reduziert und das sich auf der Fahrbahn befindende Wildtier kurz angehupt wird. Lässt sich dieses Manöver aufgrund der kurzen Reaktionszeit und der hohen Geschwindigkeit nicht mehr durchführen, sollte man eine Vollbremsung durchführen und dabei versuchen, seine Fahrbahn nicht zu verlassen. Ein unkoordiniertes Ausweichmanöver kann fatale Folgen für den Autofahrer, seine Mitfahrer und den Gegenverkehr haben. Außerdem kann es sein, dass das Wildtier durch das heranrauschende Auto aufgeschreckt wird, es selbst ausweicht und es daraufhin zur Kollision kommt.

Hier einige Tipps in Kürze:

  • vom Gas und die Geschwindigkeit anpassen (Empfehlung: max. 60 km/h)
  • in der Zeit mit erhöhtem Wildwechsel: Aufmerksam Wald- und Straßenränder beobachten
  • besondere Vorsicht in der Dämmerung, bei Nacht oder bei Nebel
  • neue Straßen sind besonders vom Wildwechsel betroffen, da das Wild seine gewohnten Wege beibehält
  • ein Tier kommt selten allein. Aus diesem Grund sollten Sie immer mit Nachzüglern rechnen
  • taucht ein Tier im Scheinwerferkegel auf - abblenden, abbremsen, hupen

Wenn ein Unfall unvermeidbar ist

  • Lenkrad festhalten, Fahrspur beibehalten
  • abbremsen
  • vorsichtig sein beim Ausweichen, denn das endet oft am nächsten Baum

Zahlt die Versicherung bei einem Wildunfall?
Wer einen Wildunfall hat, der muss, wie bei jedem anderen Unfall auch, das Warnblinklicht einschalten, die Unfallstelle absichern und die Polizei informieren. Befindet sich das verletzte oder getötete Tier noch auf dem Fahrstreifen, so muss man es an den Fahrbahnrand ziehen. Man sollte es jedoch aufgrund von Tollwutgefahr in keinem Fall ohne Handschuhe berühren. Wer angefahrene Wildtiere mitnimmt, macht sich der Wilderei schuldig.

Eine Vollkaskoversicherung trägt bei einem Wildunfall mit Haarwild auch ohne Nachweis den Schaden (vgl. AllSecur). Bei einer Teilkaskoversicherung ist dies anders. Hier hat man als Unfallfahrer eine Beweispflicht und muss nachweisen, dass es sich bei dem Unfall um einen Wildunfall handelt. Die Teilkaskoversicherung tritt nach einem missglückten Ausweichmanöver nur ein, wenn die Kollision mit dem Tier zu einer mindestens gleich starken Beschädigung des Fahrzeugs geführt hätte
(vgl. BGH, Az.: IV ZR 202/90).

Um bei einem Wildunfall hinterher keine Probleme mit seiner Versicherung zu bekommen und durch gefährliche Ausweichmanöver verursachte schlimmere Unfälle zu vermeiden, sollte man grundsätzlich eine Kollision mit dem Wildtier in Kauf nehmen. Dies lernt heute jeder Fahranfänger in der Fahrschule.


Quelle:
AllSecur

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 17 September 2014 06:55

Ohne Nummernschilder: Kurz nach Autokauf gestoppt

FRANKENBERG. Seinen neuen Gebrauchtwagen hatte ein 21-Jähriger gerade erst gekauft, da geriet er bereits in eine Kontrolle - doch nicht ohne Grund: Der junge Mann fuhr ohne Kennzeichen durch Frankenberg.

Einer Streife der Frankenberger Polizeistation fiel der Opel am Abend kurz nach 20 Uhr in der Röddenauer Straße auf. Die Beamten stoppten das Auto zu einer Kontrolle. Der Fahrer gab an, er habe das Auto kurz zuvor in einem Frankenberger Stadtteil gekauft und sei nun auf dem Heimweg ins etwa 150 Kilometer entfernte Lünen (NRW).

Da der Wagen nicht angemeldet - und somit nicht versichert - war, endete die Fahrt aber bereits in Frankenberg. "Das Fahrzeug darf erst wieder bewegt werden, wenn der Halter ein Überführungs- oder Kurzzeitkennzeichen anbringt", sagte am Mittwochmorgen ein Beamter der Frankenberger Station.

Der 21-Jährige muss sich nun aber nicht nur um die Nummernschilder kümmern, um seinen Wagen benutzen zu dürfen, sondern sieht sich auch einer Strafanzeige ausgesetzt - wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Erst am Montagabend hatte es die Wildunger Polizei mit einem Fahrzeug ohne Zulassung zu tun: Ein Roller ohne Kennzeichen war gegen ein geparktes Auto geprallt. Der 21-jährige Fahrer hatte zudem offenbar keinen Führerschein.


Über den Vorfall in der Badestadt berichtete 112-magazin.de am Dienstag:
Ohne Kennzeichen und wohl kein Führerschein: Unfall (16.09.2014)

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 16 September 2014 06:16

Ohne Kennzeichen und wohl kein Führerschein: Unfall

BAD WILDUNGEN. Ein 21-Jähriger, der vermutlich keinen Führerschein besitzt, ist am Abend mit einem nicht zugelassenen Motorroller gegen ein geparktes Auto gefahren. Der Schaden war zwar gering, dennoch verständigte der Besitzer des Wagens die Polizei.

Während der Autofahrer offenbar befürchtete, wegen des fehlenden Versicherungsschutzes auf seinem Schaden sitzen zu bleiben, ging es den Polizeibeamten um etwas anderes: Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz lautet der Vorwurf, dem sich der 21-Jährige nun ausgesetzt sieht. Außerdem hatte der junge Mann aus der Großgemeinde Haina (Kloster) keine Papiere dabei - die Recherchen der Polizei ergaben, dass der Rollerfahrer gar keinen Führerschein hat. "Die Ermittlungen dazu dauern noch an", sagte ein Beamter der Wildunger Station am Dienstagmorgen.

Kein Nummernschild am Roller
Der 21-Jährige befuhr den Angaben zufolge am Montag gegen 20.50 Uhr mit seinem Motorroller den Schützenplatz in der Badestadt und stieß bei einem Wendemanöver leicht gegen den geparkten Wagen eines Wildungers. Am Auto wurde die Stoßstange leicht beschädigt, der Roller verkratzt. Als der Autobesitzer im Gespräch mit dem Rollerfahrer bemerkte, dass am Zweirad überhaupt kein Kennzeichen angebracht war, rief er die Polizei hinzu.

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