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PADERBORN. Auf der Flucht vor der Polizei ist ein alkoholisierter Autofahrer frontal gegen einen Baum geprallt, in seinem Wagen eingeklemmt und schwer verletzt worden. Feuerwehrleute befreiten den 29-Jährigen aus seinem völlig zerstörten Fahrzeug.

Den Polizisten war laut Pressebericht vom Wochenende der Kombi am frühen Freitagmorgen gegen 3.30 Uhr auf der Staumühler Straße im Höhe der Notunterkunft entgegen gekommen, als er in Richtung Sennelager fuhr. Als die Beamten wendeten, um den Autofahrer zu überprüfen, schaltete dieser das Fahrtlicht aus und raste davon. Die Beamten verfolgten das Auto, verloren es aber wegen der hohen Geschwindigkeit aus den Augen.

Ein unbekannter Autofahrer, dem der Flüchtende im Bereich Bielefelder Straße/Sennelager Straße entgegen gekommen war, zeigte den Polizisten, dass das unbeleuchtete Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit über die Sennelagerstraße in Richtung Sande weitergeflüchtet war. Wenige hundert Meter, nachdem die Streifenwagenbesatzung die Hermann-Löns-Straße passiert hatte, entdeckten die Beamten das Auto neben der Straße: Der Nissan war von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt.

Der nach Alkohol riechende Fahrer war in seinem völlig zerstörten Auto eingeklemmt und kaum ansprechbar. Nachdem er von Feuerwehrleuten aus dem Wrack befreit worden war, wurde er mit schweren Verletzungen in ein Paderborner Krankenhaus gebracht. Dort wurden dem Promillefahrer auch zwei Blutproben entnommen. Es entstand ein Schäden von 7000 Euro.

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Publiziert in PB Polizei
Mittwoch, 09 Dezember 2015 17:05

Verfolgungsjagd durch Waldeck: Diemelseer flüchtig

USSELN/KOHLGRUND/DIEMELSEE. Am letzten Samstagabend tankte ein BMW-Fahrer um kurz vor 20 Uhr an einer Usselner Tankstelle, setzte sich in seinen dunkelblauen 3er BMW und brauste davon, ohne die Rechnung von mehr als 65 Euro zu bezahlen. Der Tankstellenbetreiber hatte sich allerdings das Kennzeichen des Tankbetrügers notiert. Bei der polizeilichen Überprüfung stellte sich heraus, dass das abgelesene Kennzeichen eigentlich an einen VW Polo gehört und zuvor in Lengefeld gestohlen wurde.

Einer Streife der Polizeistation in Bad Arolsen kam das gesuchte Auto am frühen Sonntagmorgen um 4.35 Uhr in Mengeringhausen entgegen. Der BMW-Fahrer missachtete die Anhaltesignale der Polizeibeamten und flüchtete. Es folgte eine halsbrecherische Verfolgungsfahrt in Richtung Helsen. Der Fahrer missachtete die rot anzeigende Lichtzeichenanlage an der Bahnhofskreuzung und raste mit bis zu 130 km/h durch Helsen in Richtung Kohlgrund. Nach kurzer Zeit bog der BMW von der Landesstraße 3198 auf einen Wirtschaftsweg ab. Im "Alten Arolser Weg" fuhr sich der BMW im unwegsamen Gelände an den Bahngleisen fest und der Fahrer flüchtete zu Fuß weiter. In der Dunkelheit gelang es ihm, seinen Verfolgern zu entkommen.

Allerdings fanden die Beamten im Fahrzeug einen Kaufvertrag für das stillgelegte Fahrzeug und weitere Gegenstände, die eindeutig auf den mutmaßlichen Tankbetrüger aus der Großgemeinde Diemelsee hinweisen. Außerdem fanden die Beamten noch ein weiteres Paderborner Kennzeichenpaar in dem BMW. Auch diese Kennzeichen waren im Laufe der Nacht gestohlen worden. Der polizeibekannte Tatverdächtige muss sich nun wegen mehrerer Vergehen verantworten, unter anderem wegen Kennzeichendiebstahls und -missbrauchs.

Wie der Tankstellenbesitzer aus Usseln gegenüber 112-magazin.de berichtete, hat der säumige Kunde die Rechnung von 65 Euro inzwischen bezahlt.

Quelle: ots

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 03 Dezember 2015 15:23

Verfolgungsjagd in Paderborn: Georgier festgenommen

PADERBORN-WEWER. Dank eines aufmerksamen Nachbarn hat die Polizei am Dienstag zwei mutmaßliche Einbrecher auf ihrer Flucht festnehmen können. Die Beute aus dem Einbruch in dem Paderborner Stadtteil Wewer konnte sichergestellt werden. Die beiden 24 und 25-jährigen Tatverdächtigen sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft.

Es war einer der typischen Tageswohnungseinbrüche der "dunklen Jahreszeit": Um 17.15 Uhr verließen die Bewohner ihr Einfamilienhauses am "Lehmstich" in Wewer. Als sie gegen 19.10 Uhr zurückkehrten, war an der Rückseite ein Fenster aufgehebelt. Sämtliche Räume im Erdgeschoss und Obergeschoss waren durchwühlt. Einem Nachbarn, der ebenfalls gerade mit dem Auto nach Hause kam, waren in der Straße zwei fremde Männer aufgefallen, die vom Tatort aus zu einem Auto mit LIP-Kennzeichen gingen. Als er von den Nachbarn angesprochen wurde und vom Einbruch erfuhr, meldete sich der Zeuge sofort per Notruf bei der Polizei.

Die Einsatzleitstelle setzte mehrere Streifen zur Fahndung ein. Auf dem Delbrücker Weg kam einem Streifenteam ein Opel mit entsprechendem Nummernschild entgegen. Als die Polizisten den mit zwei Personen besetzten Wagen stoppen wollten, gab der Opelfahrer Gas. Mit überhöhter Geschwindigkeit raste das Auto nach Elsen. Hier konnte das flüchtende Fahrzeug mit Unterstützung weiterer Streifenwagen an der "Von-Ketteler-Straße" gestoppt werden. Bei den beiden Insassen klickten sofort die Handschellen. Im Auto fanden Polizisten Schmuck, Schmuckschatullen und Portmonees. Die mutmaßliche Beute wurde sichergestellt und später von den Besitzern des Hauses in Wewer als ihr Eigentum identifiziert. Desweiteren entdeckten die Beamten Einbruchswerkzeug und weitere Beweismittel. Das Auto wurde sichergestellt.

Die 24 und 25 Jahre alten Tatverdächtigen kamen in Polizeigewahrsam. Weil sie unter Alkoholeinwirkung standen, wurden ihnen Blutproben entnommen. Zu den Tatvorwürfen machten beide keine Angaben. Bei den Männern handelt es sich um georgische Staatsbürger. Sie waren bislang nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Die Paderborner Staatsanwaltschaft beantragte am Mittwoch Haftbefehle, die noch am Nachmittag vom zuständigen Richter am Amtsgericht erlassen wurden.

Quelle: ots

Webrung:

 

Publiziert in PB Polizei

KASSEL. Mit fast vier Promille Alkohol im Blut hat sich ein 31 Jahre alter Autofahrer aus dem Schwalm-Eder-Kreis im Raum Kassel eine filmreife Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Anhaltesignale ignorierte der Raser ebenso wie eine rote Ampel oder Tempolimits.

Gegen 0.30 Uhr wollte eine Streife des Polizeireviers Ost in der Ochshäuser Straße eine Verkehrskontrolle eines vorausfahrenden Wagens durchführen. Hierfür schalteten die Beamten am Fahrzeug ihr Anhaltesignal "STOP POLIZEI" ein. Der Autofahrer reagierte hierauf nicht. Nun versuchten die Beamten, den Fahrer mit Lichthupe auf sich aufmerksam zu machen - ebenfalls ohne Erfolg.

Fahrer missachtet jegliches Anhaltesignal
Selbst als die Beamten Blaulicht und Martinshorn einschalteten, ignorierte der Autofahrer weiter stoisch das Anhaltesignal. Die Fahrt des Wagens wurde immer waghalsiger. So fuhr er mit etwa 90 km/h durch eine 30er-Zone. Auch überholte er andere Autos mit gefährlichen Manövern und versuchte eindeutig, sich der Kontrolle zu entziehen.

Mit 100 km/h über rote Ampel
Mittlerweile war die Verfolgungsjagd in der Crumbacher Straße/Marie-Curie-Straße angelangt. Dort überfuhr der Fahrer eine rote Ampel mit etwa 100 km/h und fuhr weiter in Richtung Autobahn 49. Auf der A 49 fuhr der flüchtige Wagen mit bis zu 150 km/h und fuhr auf vorausfahrende Verkehrsteilnehmer dicht auf. Die Beamten des Reviers Ost erhielten mittlerweile Verstärkung durch Einsatzwagen benachbarter Reviere. Gezielte Manöver, den Wagen des Flüchtigen auszubremsen, misslangen jedoch zunächst.

31-jähriger Fahrer bläst 3,96 Promille
An der Ausfahrt Baunatal Mitte verließ der Fahrer die Autobahn. Kurz hinter der Ausfahrt konnte der Fahrer ausgebremst und zum Anhalten gezwungen werden. Die Beamten nahmen den Fahrer vorläufig fest. Es handelt sich um einen 31-jährigen Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen beachtlichen Wert von 3,96 Promille, der selbst einige Polizeibeamte zum Staunen brachte.

Gegen den 31-Jährigen wird nun wegen verschiedener verkehrsrechtlicher Delikte ermittelt. So erwartet den jungen Mann aus dem Schwalm-Eder Kreis ein unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Nötigung, Nichtbefolgens polizeilicher Weisungen, mehrfacher Geschwindigkeitsüberschreitung und eines Rotlichtverstoßes. Sein Führerschein wurde sichergestellt, eine Blutentnahme angeordnet.

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Publiziert in KS Polizei

FRITZLAR. Die Flucht führte über Zäune und durch Gärten: Nach einer wilden Verfolgungsjagd mitten in Fritzlar hat die Polizei bereits am Dienstagnachmittag einen seit anderthalb Jahren gesuchten Straftäter festgenommen. Der 31 Jahre alte Mann aus Fritzlar wurde anschließend in die Justizvollzugsanstalt in Kassel eingeliefert, dort muss er eine längere Freiheitsstrafe absitzen.

Jetzt sucht die Polizei noch einen courangierten jungen Mann - er war den Polizisten bei der Verfolgung entscheidend zu Hilfe gekommen. Die Polizei bittet diesen jungen Mann, sich bei der Polizeistation in Fritzlar zu melden, Telefon 05622/99660.

Laut Polizeibericht von Donnerstag war der 31-Jährige am Dienstagnachmittag gegen 16.25 Uhr einer Streife der Polizeistation Fritzlar in der Gießener Straße am alten Amtsgericht aufgefallen. Als die Polizisten den Mann kontrollieren wollten, nahm der aber die Füße in die Hand - er flüchtete zu Fuß durch das Stadtgebiet.

Ausdrücklicher Dank an den Helfer
Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf, im Oberen Schulweg bekamen sie den gesuchten Straftäter schließlich zu fassen. In ihrem Pressebericht bedanken sich die Polizisten ausdrücklich bei dem jungen Mann, der ihnen bei der Verfolgung des Flüchtenden zu Hilfe gekommen war.

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Publiziert in HR Polizei
Samstag, 07 März 2015 07:10

Zwei Promille: Betrunkener rast Polizei davon

KASSEL/WABERN. Ein stark betrunkener Autofahrer hat sich in der Nacht zu Samstag eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Der 21-Jährige, der nicht auf die Anhaltesignale der Beamten reagierte, hatte fast zwei Promille Alkohol im Blut.

Zu der Verfolgungsfahrt mit mehreren Funkstreifenwagen kam es kurz nach Mitternacht. Einer Streife der Polizei in Kassel war im Stadtgebiet ein dunkler Mercedes aufgefallen, der aufgrund seiner Fahrweise kontrolliert werden sollte. Als die Beamten dem Fahrer Signale zum Anhalten gaben, trat der Mercedesfahrer aufs Gas und flüchtete in Richtung A 49.

Dort fuhr der Mann auf die Autobahn auf und erhöhte seine Geschwindigkeit weiter. Die Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen zog weitere Streifenwagen der Autobahnpolizei sowie der Polizei im Schwalm-Eder-Kreis hinzu. Zwischen Wabern und Fritzlar gelang es dann nach gut zehn Minuten, den Flüchtenden zu stoppen.

Wie sich herausstellte, saß ein 21-Jähriger aus Kassel am Steuer, der stark alkoholisiert war. Ein erster Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,97 Promille. Auf den Mann kommt nun ein Strafverfahren wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss zu. Sein Führerschein wurde sichergestellt, eine Blutentnahme angeordnet.

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Eine Verfolgungsfahrt mit mehreren Funkstreifenwagen hat sich ein 26-jähriger Straftäter am Samstagabend in der Kasseler Innenstadt geliefert. Nachdem die Flucht in einem gestohlenen Wagen mit einem Unfall endete, rannte der Mann zu Fuß davon. Kurze Zeit später wurde er festgenommen.

Der 26-Jährige war in den vergangenen Wochen bereits mehrfach von der Polizei wegen verschiedener Straftaten festgenommen worden. Wegen mehrerer Einbrüche im Dezember und im Januar war mittlerweile ein Haftbefehl gegen ihn erlassen worden. Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, sollte der Mann aktuell wieder mit einem gestohlenen Fahrzeug unterwegs sein.

Zivile Kräfte der Operativen Einheit (OPE) Kassel entdeckten den Wagen am Samstag gegen 21.10 Uhr im Kasseler Stadtteil Bettenhausen. Während nun mehrere Funkwagen zur Festnahme nach Bettenhausen eilten, bemerkte der Mann die Polizei und flüchtete mit dem gestohlenen Auto. Die Verfolgungsfahrt führte über den Platz der Deutschen Einheit, die Fuldabrücke und über den Altmarkt. Anschließend flüchtete er weiter auf der Kurt-Schumacher-Straße und bog in die Mittelgasse ein. Dort kam es zu einem Zusammenstoß mit einem verfolgenden Polizeifahrzeug.

Festnahme in einer Gaststätte
Der 26-jährige setzte anschließend seine Flucht zu Fuß fort, wurde jedoch wenige Minuten später von den verfolgenden Polizeibeamten in einem Lokal an der Kurt-Schumacher-Straße festgenommen.

Nachdem der Mann das gestohlene Fahrzeug verlassen hatte, rollte der Wagen noch einige Meter weiter und beschädigte zwei geparkte Fahrzeuge. Erst dabei kam das Auto zum Stillstand. Der 26-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Ob er noch weitere Straftaten begangen hat, ermittelt derzeit die Kriminalpolizei.


Zu derartigen Fällen ist es in den vergangenen Wochen in Kassel mehrfach gekommen:
Verfolgungsjagd durch Kassel endet für 31-Jährigen im Knast (11.01.2015)
Verfolgungsjagd in Kassel: Polizei nimmt 34-Jährigen fest (17.02.2015)
Verfolgungsjagd: Polizei zieht 36-Jährigen aus Verkehr (18.02.2015)

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Publiziert in KS Polizei

BAD AROLSEN/GEMÜNDEN. Maike Neumeier und Christine Backhauß, Mitarbeiterinnen der Waldecker Bank, haben verhindert, dass ein Rentner eine hohe Summe an Betrüger verliert. Dafür werden die Frauen am Mittwochabend mit der Kasseler Polizeimedaille ausgezeichnet. Nach einem anderen Fall wird auch Michael Hartmann aus Gemünden geehrt.

"Die Nähe zum Kunden ist hier auch ein klarer Vorteil", sagte Maike Neumeier. In der Filiale in Mengeringhausen ist der Kundenkontakt vertraulich, man kennt sich eben. Zur Vorgeschichte: Am Donnerstag, 2. Oktober, wurde ein 84-jähriger Mann aus Bad Arolsen Opfer von dreisten Trickbetrügern. In der Mittagszeit hatte der gutgläubige Rentner an seiner Haustür Besuch von zwei "Scherenschleifern", die ihre Leistungen anboten. Sie berechneten schließlich für das Schleifen von einigen Messern und Scheren die horrende Summe von 2800 Euro. Nachdem der Senior diese Summe von seinem Konto abgehoben und an die Betrüger ausgezahlt hatte, witterten die Täter weitere Geschäfte und baten den Rentner schließlich um einen "Kredit" über 14.000 Euro.

"Da wird man hellhörig"
Sie gingen dabei so geschickt vor, dass der Rentner schließlich bereit war, auch diese Summe von seinem Konto bei der Waldecker Bank abzuheben und an die Täter auszuzahlen. Am Bankschalter traf der Rentner erneut auf die beiden Bankmitarbeiterinnen vom Vortag, Maike Neumeier befragte den Rentner diskret nach dem Grund des Abhebens einer derart hohen Bargeldsumme, weil sie eine Betrugsmasche nach Art des Enkeltricks witterte. "Bei einer so hohen Summe wird man hellhörig", sagte Neumeier. Nachdem sie durch eine gezielte Befragung des Seniors konkrete Anhaltspunkte für eine Straftat gewonnen hatte, verweigerte sie die Auszahlung und verständigten die Polizeistation in Bad Arolsen.

Im Zuge der polizeilichen Observation wurden am Tag darauf die beiden Betrüger in der Wohnung des Rentners vorläufig festgenommen. Es handelt sich um Mitglieder einer polizeibekannten Familie aus Frankenberg (Eder), deren Mitglieder wegen ähnlicher Fälle bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten sind.

Neumeier ist froh, dass alles so ausgegangen ist. Die Polizeimedaille hätte sie dafür nicht erwartet. Auch, wenn sie das in vielen Fällen gut findet, dass Menschen für ihr Verhalten ausgezeichnet werden. Für sie sei das selbstverständlich gewesen.

Festnahme auch nach Tankbetrug und Unfall auf Flucht
Bei der Ehrung am Mittwochabend im Kasseler Polizeipräsidium erhalten noch weitere Personen eine Auszeichnung aus den Händen von Polizeipräsident Eckhard Sauer. Ein weiterer Fall "spielte" ebenfalls in Waldeck-Frankenberg: Nach einem Tankbetrug in Gemünden im Dezember 2014 sorgte der 52-jährige Gemündener Michael Hartmann durch sein mutiges und entschlossenes Handeln dafür dass der 23 Jahre alte Tatverdächtige ohne Führerschein nach einem Unfall auf der Flucht festgenommen wurde (112-magazin.de berichtete mit Fotos, zum Artikel hier klicken). Gegen den Täter wird wegen verschiedener Vorwürfe ermittelt, unter anderem wegen Tankbetruges und unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle.

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PADERBORN/BEVERUNGEN. Auf der Flucht vor der Polizei hat ein 24 Jahre alter Mann aus Kassel einen Streifenwagen demoliert. Er rammte mit seinem Ford Mondeo am Donnerstagabend mehrfach das Polizeiauto. "Totalschaden", meldete die Polizei in Paderborn am Freitag. Nach der letzten Kollision war aber nicht nur der Streifenwagen fahruntüchtig, auch der Ford blieb auf der Strecke. Ebenfalls mit Totalschaden.

Wie die Polizei feststellte, stand der 24-Jährige nicht nur unter Alkoholeinfluss - er hat auch keinen Führerschein. Zum Glück wurde bei der Verfolgungsjagd von Beverungen im Landkreis Höxter über Paderborn bis Lichtenau niemand verletzt, so die Polizei. Wegen der Taten leiteten die Beamten bereits ein Strafverfahren gegen den jungen Mann ein.

Aufforderungen zum Anhalten ignoriert
Laut Polizeibericht wollte eine zivile Streife am Donnerstagabend um kurz nach 23 Uhr in Beverungen einen Ford Mondeo nach mehreren Verkehrsverstößen anhalten. Das Auto fuhr viel zu schnell und bog in Godelheim auf die Bundesstraße 64 in Richtung Paderborn ab. Anhaltezeichen der Polizei ignorierte der Autofahrer. Stattdessen beschleunigte er auf der Bundesstraße auf weit über 100 Stundenkilometer. Um den Wagen zu stoppen, forderten die Zivilpolizisten Verstärkung an. Aber auch Haltezeichen aus Streifenwagen mit Blaulicht ließen den Autofahrer kalt: Er raste mit dem Ford weiter in Richtung Paderborn.

An der Anschlussstelle Warburger Straße fuhr der Ford schließlich auf die B 68 in Richtung Lichtenau. Ein Lkw-Fahrer musste eine Vollbremsung machen, um nicht mit dem Ford zu kollidieren. In Lichtenau rammte der 24-Jährige mit seinem Auto dann mehrfach einen Streifenwagen, bei der letzten "Tuchfühlung" kurz hinter dem Ortsausgang in Richtung Kleinenberg blieben beide Fahrzeuge schließlich fahruntüchtig liegen. Danach ließ sich der 24-jährige Fordfahrer aus Kassel letztlich widerstandlos festnehmen.

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KASSEL. Drogendelikte, Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz: Ein 36 Jahre alter Mann aus Kassel wird sich demnächst gleich wegen mehrerer Taten vor Gericht verantworten müssen. Den 36-Jährigen zog am Dienstagnachmittag die Polizei in Kassel im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Verkehr.

Er war gegen 16 Uhr einer Zivilstreife im fließenden Verkehr im Forstbachweg in Kassel aufgefallen. Dort war der Kasseler mit einem älteren Audi A4 mit einem Kennzeichen des Unstrut-Hainich-Kreises (UH, Verwaltungssitz Mühlhausen/Thüringen) unterwegs. Wie die Beamten am Mittwoch mitteilten, war das am Auto angebrachte Kfz-Kennzeichen über Funk überprüft worden: Es war überhaupt nicht ausgegeben worden. Dann ging es aber weiter: Als der Fahrer bemerkte, dass sich offensichtlich ein ziviles Polizeifahrzeug für ihn interessierte und stoppen wollte, gab er Gas und flüchtete über die Ochshäuser Straße in Richtung Lohfelden.

Über die Leitstelle im Polizeipräsidium meldete die Zivilstreife sofort eine Verfolgungsfahrt an. An der Fahndung beteiligten sich auch Funkwagen des zuständigen Polizeireviers Kassel-Ost. Nachdem das flüchtende Fahrzeug hinter dem Ortsteingang Lohfelden kurz aus den Augen verloren wurde, fanden die Beamten den Wagen schon wenige Minuten später auf dem Parkplatz eines Geschäftes an der Hauptstraße in Lohfelden. Das Auto war verschlossen, vom Fahrer fehlte zunächst jede Spur. Aufgrund der Personenbeschreibung entdeckte eine Funkwagenbesatzung des Polizeireviers Ost kurz darauf einen Fußgänger auf der Ochshäuser Straße, der in Richtung Kassel ging. Da die Beschreibung des flüchtigen Autofahrers exakt auf ihn zutraf, wurde er vorläufig festgenommen.

Bei dem Mann fand die Polizei dann auch den Autoschlüssel für den Audi A4 mit dem nicht ausgegebenen UH-Kennzeichen. Im Wagen entdeckten die Polizeibeamten anschließend einen Beutel mit rund elf Gramm Marihuana, einen Bolzenschneider, ein Stemmeisen und ein weiteres Kennzeichenpaar. Zur Herkunft des Kennzeichens laufen die Ermittlungen noch.

Ein erster Drogentest bei dem 36-Jährigen verlief allerdings negativ, berichtete die Polizei weiter. Mit seiner Einwilligung wurde dennoch eine Blutentnahme durch einen Arzt vorgenommen. In der Wohnung des Mannes in Kassel fanden die Fahnder später noch rund ein Dutzend Ecstasy-Tabletten und dealertypische Utensilien wie Feinwaagen und Verpackungsmaterial. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 36-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt.

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