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KASSEL. Nach einer Verfolgungsjagd durch die Kasseler Innenstadt hat die Polizei am Dienstagmorgen einen 34 Jahre alten Mann festgenommen. Er steht im Verdacht, den Wagen seiner Bekannten im Landkreis Fulda gestohlen zu haben. Damit aber nicht genug: Der 34-Jährige saß auch noch unter Alkohol- und Drogeneinfluss am Steuer, fuhr grob verkehrswidrig und rücksichtslos und missachtete auch rote Ampeln.

Er wird sich nun wegen mehrerer Delikte verantworten müssen: Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss und Autodiebstahl. An der Verfolgungsjagd durch Kassel waren mehrere Funkstreifen beteiligt, berichtete die Polizei. Die Verfolgung endete mit der Festnahme um 8.30 Uhr im Blücherviertel.

Nach Angaben der Polizei meldete die Bekannte des 34-Jährigen den Diebstahl ihrer Handtasche mit den Autoschlüsseln und auch ihres Autos gegen 6 Uhr bei den Beamten in Fulda. Da der 34-Jährige Kontakte nach Kassel hat, informierten die Fuldaer Kollegen die Kasseler Polizei.

Eine Polizeistreife des Kasseler Innenstadtreviers traf bei der Fahndung gegen 8.30 Uhr im Steinweg tatsächlich auf das gesuchte Fahrzeug. Der Fahrer gab Gas, überfuhr eine rote Ampel und raste in Richtung Altmarkt davon. Dann ging es bei der Flucht weiter über Hanseatenweg bis auf die Weserstraße und letztlich wieder in Richtung Altmarkt.

Auto in Sackgasse - weitere Flucht zu Fuß
Bei der Flucht überfuhr der Mann erneut bei Rot die Altmarktkreuzung und bog in Richtung Fuldabrücke ab. Dahinter steuerte er den Wagen nach einer dritten Rotlichtfahrt ins Blücherviertel. Nach Durchfahren von Blücher- und Arndstraße endete die Fahrt am Fuldaufer in einer Sackgasse - der Fahrer flüchtete allerdings zu Fuß weiter. Nach wenigen hundert Metern gelang den Beamten des Polizeireviers Ost dann die Festnahme des Flüchtenden.

Die Beamten brachten den 34-Jährigen, der in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Drogen-, Eigentums- und Gewaltdelikten in Erscheinung getreten war, aufs Polizeirevier. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 0,7 Promille. Den Verdacht der Beamten, dass er auch Drogen konsumiert hatte, bestätigte der 34-Jährige selbst. Er gab den Konsum von Kokain zu. Daraufhin wurde auch eine ärztliche Blutentnahme angeordnet, die soll den genauen Alkohol- und Drogenwert feststellen.


In Kassel gab es in den vergangenen Wochen mehrere Verfolgungsfahrten:
Verfolgungsjagd durch Kassel endet für 31-Jährigen im Knast (11.01.2015)
Mann folgt "innerer Stimme": Autos angefahren und geflüchtet (02.01.2015)
Alkohol: Über rote Ampeln und links durch den Kreisel (14.11.2014)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Ein Streifen- und ein Zivilwagen der Polizei sowie das Auto eines 31-Jährigen sind bei einer Verfolgungsjagd in Kassel beschädigt worden. Der Wagen des Flüchtigen war nicht versichert, der Fahrer hat keinen Führerschein und nicht zuletzt lag gegen den Wohnsitzlosen ein Haftbefehl vor.

Kurz nach Mitternacht in der Nacht zu Sonntag fiel einer Zivilstreife des Polizeireviers Nord ein Auto mit Kasseler Kennzeichen auf, der mit überhöhter Geschwindigkeit in der Kurt-Wolters-Straße in Richtung Holländischer Platz unterwegs war. Der Wagen fuhr dann auf der Wolfhager Straße weiter stadtauswärts und sollte Höhe Westring kontrolliert werden.

Funkstreifenwagen gestreift
Auf die Anhaltezeichen der Zivilstreife reagierte der Fahrer nicht. Er gab mehr Gas und flüchtet dann über Westring, Holländische Straße, Holländischer Platz, Wolfhager Straße, Erzberger Straße, Werner-Hilpert-Straße in die Schomburgstraße. Auf diesem Weg streifte er noch einen Funkwagen, der sich in der Erzberger Straße quergestellt hatte, um so die Flucht zu beenden.

Flucht endet in Sackgasse - Zivilwagen gerammt
In der Schomburgstraße, die eine Sackgasse ist, war die Flucht letztendlich beendet. So richtig aufgegeben hatte der 31-jährige Autofahrer aber noch nicht: Er legte den Rückwärtsgang ein und wollte erneut flüchten. Dies gelang ihm aber nicht, da ein Zivilwagen der Polizei bereits hinter ihm stand. Der 31-Jährige fuhr trotzdem gegen das Zivilfahrzeug. Danach zogen die Beamten den Mann aus dem Wagen und nahmen ihn fest.

Nach den ersten Ermittlungen war das gezeigte Verhalten des Mannes für die Polizei erklärlich: Er fuhr ein nicht versichertes Fahrzeug, hatte keinen Führerschein und es lag ein Untersuchungshaftbefehl des Landgerichtes Osnabrück gegen ihn vor. Nun sitzt der Mann mit Haftbefehl in der JVA Kassel-Wehlheiden ein. Die Ermittlungen werden am Montag fortgesetzt.

Verletzt wurde bei der Flucht niemand. An zwei Fahrzeugen der Polizei entstand ein Gesamtschaden von 12.500 Euro. Am Fluchtwagen beläuft sich der Schaden auf rund 3000 Euro.

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Für einen 23 Jahre alten Autofahrer aus Kassel hat das neue Jahr nicht gut begonnen: Am Neujahrsabend beschädigte er gegen 21 Uhr in der Josef-Beuys-Straße am Kasseler Hauptbahnhof mit seinem Wagen gleich mehrere geparkte Fahrzeuge - und flüchtete. Der Unfall ereignete sich in unmittelbarer Nähe des Kasseler Polizeireviers Mitte, wie die Beamten am Freitag berichteten.

Ein Beamter des Reviers beobachtete den Vorfall und nahm sofort die Verfolgung des flüchtenden blauen Kleinwagens auf. Laut Polizei flüchtete der Mann mit seinem Auto rücksichtlos über die Wolfhager Straße stadtauswärts, überfuhr mehrere rote Ampeln und raste in den Gegenverkehr. Die Versuche der Polizei, das Auto zu stoppen, schlugen zunächst fehl.

Flüchtiger Fahrer wendet plötzlich
Hinter der Stadtgrenze gab es dann eine Überraschung: Der Fahrer wendete und fuhr in die Stadt zurück. In der Obervellmarer Straße wurde das flüchtige Fahrzeug schließlich von mehreren Streifenwagen der Polizei ausgebremst und gestoppt. Der Fahrer wurde aus seinem Wagen geholt und vorläufig festgenommen. Hinweise, dass der Mann unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, ergaben sich nicht, teilte die Polizei mit. Der 23-Jährige habe vielmehr angegeben, dass ihn "eine innere Stimme" geleitet habe. Wegen seines psychischen Ausnahmezustandes wurde der junge Mann in eine psychiatrische Einrichtung eingeliefert.

Obwohl die Polizisten bei der Verfolgungsjagd den Eindruck hatten, dass der flüchtige Fahrer ohne Rücksicht auf Verluste unterwegs war, wurden bei dem Unfall und der anschließenden Flucht keine Menschen verletzt. Dies sei auch auf die sehr bedachte Vorgehensweise der Beamten zurückzuführen: Die Gefahren für Unbeteiligte sollten so gering wie möglich gehalten werden, berichtete die Polizei. An den angefahrenen Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von 7000 Euro.

Den 23-Jährigen erwartet nun neben einem Strafverfahren wegen Unfallflucht auch ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Sein Führerschein wurde von der Polizei sichergestellt.

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Ein betrunkener Autofahrer aus Lohfelden hat sich am späten Donnerstagabend eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Dabei raste er über mehrere rote Ampeln und fuhr falsch herum durch einen Kreisel.

Der 35-Jährige war einer Polizeistreife gegen 23.20 Uhr in Kaufungen aufgrund seiner unsicheren Fahrweise aufgefallen. Als die Beamten den Fahrer kontrollieren wollten, gab er Gas und flüchtete mit seinem Mittelklassewagen. Die Polizisten nahmen daraufhin sofort die Verfolgung auf. An der Sparkasse in Oberkaufungen gelang es schließlich, das Fahrzeug zu stoppen.

Bis dahin hatte der Fahrer einige gravierende Verkehrsverstöße begangen, unter anderem war er auf der verkehrten Seite durch den Oberkaufunger Kreisel gefahren, hatte mehrere rote Ampeln überfahren und die Anhaltesignale der Polizisten vehement missachtet. Den Grund seiner Flucht erfuhren die Ordnungshüter bei der vorläufigen Festnahme des 35-Jährigen. Der stand nämlich deutlich unter Alkoholeinfluss.

Der Promillefahrer musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und den Führerschein abgeben. Der Mann aus Lohfelden wird sich wegen Trunkenheit am Steuer und Straßenverkehrsgefährdung verantworten müssen.

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Publiziert in KS Polizei

BAD WILDUNGEN/KASSEL. In U-Haft sitzen die beiden Verdächtigen, die die Polizei am Dienstag festgenommen hatte. Sie befinden sich seit Mittwoch in der JVA Wehlheiden. In Kassel war zuvor ein geklauter Sharan aus Bad Wildungen aufgetaucht. Leicht hatten es die dortigen Polizisten allerdings nicht gehabt, die fahrenden Gauner zu stoppen. Rote Ampeln interessierten die Herren ebensowenig wie die falschen Kennzeichen, der Drogenkonsum und der fehelnde Führerschein.

Ausgerechnet an der Zulassungsstelle fiel den Beamten gegen 16.45 Uhr der VW auf, als die Tatverdächtigen gerade das Fahrzeug bestiegen. Als die Zivilstreife den Eschweger Wagen und die beiden Insassen kontrollieren wollten, gab der 27-jährige Fahrer Gas und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf, die über die Sandershäuser Straße zur Leipziger Straße führte.

Polizei ruft Verstärkung
"Rücksichtslos, mit hoher Geschwindigkeit, teilweise auf den Schienen und über rote Ampeln fahrend" sei der Mann stadtauswärts gebraust, heißt es in einer Polizeimeldung. Erst an der Kreuzung Hafenstraße/Wallstraße konnte er gestoppt werden.

Die beiden Insassen verließen sofort das Auto und rannten in unterschiedlichen Richtungen davon. Mit Hilfe weiterer herbeigeeilter Streifenwagen der "Operativen Einheit" und des Reviers "Ost" konnten die beiden dann festgenommen werden. In ihren Sachen fanden die Beamten neben dem Originalfahrzeugschein des gestohlenen Wagens auch einen auf eine fremde Person ausgestellten Führerschein. Dieser war, das ergaben die Ermittlungen, vor drei Monaten gestohlen worden.

Kasseler statt Eschweger Kennzeichen
Anstatt der ursprünglich ausgegebenen Eschweger Kennzeichen befanden sich am gestohlenen Fahrzeug Kasseler Kennzeichen. Bei der Überprüfung des 27-jährigen Fluchtwagenfahrers stellten die Beamten zudem fest, dass er gar keinen Führerschein mehr besaß; damals waren Drogen im Spiel gewesen. Die Polizisten ordneten beim Fahrer eine Blutentnahme an.

Auf Nachfrage bei der Kasseler Staatsanwaltschaft wurde der 27-jährige Drogenkonsument in die Krankenabteilung der Justizvollzugsanstalt Wehlheiden und der 23-Jährige ins Polizeigewahrsam gebracht. Auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft werden die beiden Tatverdächtigen noch Heute einem Haftrichter beim Amtsgericht Kassel vorgeführt.

Der Sharan gehört einem 74-Jährigen (wir berichteten) und wurde sichergestellt. Er wird dem Eschweger nach Abschluss der notwendigen Spurensuche wieder übergeben.

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 03 Oktober 2012 16:45

Spektakuläre Verfolgung: Rettungsflieger helfen

KASSEL. Bei einer spektakulären Verfolgungsjagd im Kasseler Osten hat die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 7 die Polizei aus der Luft unterstützt. Die Luftretter gaben den Beamten am Boden wertvolle Hinweise über den Fluchtweg.

Einer Streifenwagenbesatzung war gegen 8.30 Uhr im Kasseler Stadtteil Bettenhausen ein VW Golf-Kombi aufgefallen. Dieses Fahrzeug war mit drei jungen Männern besetzt und sollte einer Kontrolle unterzogen werden. Nachdem die Polizeibeamten Anhaltezeichen gegeben hatten, beschleunigte der 27-jährige Autofahrer aus Frielendorf sein Fahrzeug stark und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen.

Mit Geschwindigkeiten von mehr als 100 km/h versuchte der junge Mann nun die Polizei abzuhängen. Durch die polizeiliche Einsatzleitung wurden nun weitere Funkstreifen in die Verfolgung eingebunden. Am Kasseler Hafen war die Flucht des 27-Jährigen sowie seiner beiden Mitfahrer, ein 31-Jähriger aus Borken und ein 29-Jähriger aus Frielendorf, zu Ende. Die beiden älteren Männer wurden noch im Fahrzeug von den Besatzungen hinzu geeilter Polizeistreifen festgenommen. Der 27-jährige Golf-Fahrer gab jedoch noch nicht auf und flüchtete zu Fuß weiter bis zum Hafenbecken.

Diensthund "Dag" beißt zu
Am Ende der Kaimauer sprang er ins Wasser und durchschwamm das Hafenbecken. Am gegenüberliegenden Ufer verschwand er dann kurzfristig aus der Sicht der Polizisten. Da er sich jedoch auf einer Landzunge befand, die bereits durch weitere Polizeikräfte abgesperrt worden war, konnte er von dort nicht entkommen und wollte erneut ins Wasser springen. Hier kam dann Diensthund "Dag" vom Polizeirevier Mitte zum Einsatz. Noch am Ufer stellte er den Flüchtigen und verhinderte so einen weiteren Sprung in die Fulda. Hierbei erlitt der 27-Jährige eine Bissverletzung, die dann später im Krankenhaus in Verbindung mit einer leichten Unterkühlung behandelt wurde.

Anschließend musste sich der 27-Jährige auch einer Blutentnahme unterziehen, da er sein Fahrzeug unter Drogeneinfluss gesteuert hatte. Außerdem ist er nicht im Besitz eines Führerscheins. Alle drei Fahrzeuginsassen sind bereits polizeibekannt.

Luftretter geben wichtige Infos aus der Luft
An der Verfolgung und Fahndung waren mehrere Streifenwagen der Kasseler Polizeireviere beteiligt. Auch eine Besatzung des Wasserschutzpolizeipostens Kassel beteiligte sich an der Suche. Bei der Suche am Hafenbecken kam der Rettungshubschrauber Christoph 7 zum Einsatz, der durch die Rettungsleitstelle alarmiert worden war. Die Hubschrauberbesatzung gab aus der Luft wertvolle Hinweise zum Fluchtweg des 27-Jährigen. Der Wasserrettungszug der Kasseler Berufsfeuerwehr war angefordert worden, kam jedoch nicht mehr zum Einsatz. Der 27-Jährige muss sich nun auf mehrere Strafverfahren gefasst machen.

Publiziert in KS Polizei

KORBACH. Zwei vermutlich überregional agierende Ladendiebe sind der Polizei am Dienstagnachmittag ins Netz gegangen. Der Besitzer eines Modegeschäftes hatte die Polizei alarmiert und verfolgte die Männer zu Fuß durch die Korbacher Innenstadt.

Zuvor waren die gebürtigen Bosnier laut Polizeibericht von Mittwoch in dem Geschäft und wurden von Angestellten mit dem Diebstahl hochwertiger Anzüge Anfang Juli zweifelsfrei in Verbindung gebracht. Dass die Männer erneut dort zugeschlagen hatten, kam erst später heraus.

Nach kurzer Verfolgung durch den geschädigten Modehändler wurden die Männer im Alter von 42 und 46 Jahren von der Polizei in Empfang genommen und verhaftet. Beide haben in Deutschland keinen festen Wohnsitz. Der 46-jährige Bosnier wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel dem Korbacher Haftrichter vorgeführt. Wegen Fluchtgefahr bekam der 46-jährige Ladendieb seinen Haftbefehl verkündet. Seine vier Jahre jüngerer Komplize "konnte sich die Konfrontation mit dem Haftrichter ersparen", schilderte Polizeisprecher Dirk Virnich. Der Mann sei nämlich bereits europaweit mit Haftbefehl gesucht worden.

Noch am Abend ging die Reise für die Männer in die Justizvollzugsanstalt nach Kassel. Dort warten sie hinter Gittern auf ihr weiteres Verfahren. Ob die Männer für weitere gleichgelagerte Diebstähle in der Region oder darüber hinaus in Frage kommen, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Publiziert in Polizei
Freitag, 14 September 2012 18:00

Festnahme nach Verfolgungsfahrt durch die Innenstadt

SIEGEN. Am Freitagmittag, gegen 14 Uhr, bemerkte eine Streifenwagenbesatzung einen 43-jährigen PKW-Fahrer auf der Tiergartenstraße in Siegen mit unsicherer Fahrweise und überhöhter Geschwindigkeit.

Der schwarze Kleinwagen des Siegeners sollte daraufhin angehalten werden. Der Mann, welcher alleine im Fahrzeug saß, dachte aber gar nicht ans Anhalten und fuhr über die Achenbacher Straße in Richtung Heidenberg. Verfolgt von der Polizei ging die Fahrt weiter, an Ikea vorbei Richtung Eiserfelder Straße und dann über die Koblenzer Straße Richtung Innenstadt.

Unmittelbar nach der Siegerlandhalle an der Kreuzung Wilhelm-Münker-Straße, versuchte der Mann über den Gehweg an Fahrzeugen vorbeizufahren, die an einer rotlichtzeigenden Lichtzeichenanlage angehalten hatten. Dabei beschädigte er ein wartenden Pkw.

Auf dem Geweg befand sich zudem ein 17-jähriger Fußgänger, der nur durch einen Sprung zur Seite hinter einen Blumenkübel einen Zusammenstoß mit dem Pkw vermeiden konnte. Bei dem Sprung verletzte sich der junge Mann leicht. Er wurde zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Hier endete auch dann die Fahrt des 43-Jährigen: Mit dem Wagen prallte er gegen den Ampelmast, einen Stromverteiler und eine Mauer. Der Fahrer konnte von den eingesetzten Beamten festgenommen werden. Bei dem Unfall verletzte er sich, so dass auch er in einem Siegener Krankenhaus ambulant behandelt werden musste. Da der Siegener vermutlich unter Einfluss von Drogen gefahren war, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Im Fahrzeug wurden eine nicht unerhebliche Menge Betäubungsmittel/Drogen und ein hoher Bargeldbetrag sichergestellt. So erhärtete sich der Verdacht, dass der Mann mit Drogen handeln könnte. Aus diesem Grund wurde auch seine Wohnung durchsucht.

Bei der Verfolgung des flüchtigen Fahrzeuges wurden ein Zivilwagen und zwei Streifenwagen der Polizei leicht beschädigt, sowie nebben dem oben genannten Pkw, noch ein weiteres unbeteilligtes Fahrzeug.

Infolge der Unfallaufnahme und komplett beschädigen Lichtzeichenanlage auf der Koblenzer Straße, sowie diverser umgefahrern Fahrbahnabgrenzungen, kam es in der Folge zu erheblichen Verkehrsstörungen in der Siegener Innenstadt.

Geschätzter Gesamtsachschaden: 40.000,- Euro

Publiziert in SI Polizei

BAD WILDUNGEN/FULDA. Nach einem Einbruch in Bad Wildungen hat die Polizei die mutmaßlichen Täter im Raum Fulda aufgespürt. Als eine Zivilstreife den Fluchtwagen stoppte, wendeten die jungen Einbrecher und rammten ein Polizeifahrzeug. Drei Polizisten wurden dabei verletzt. Die Verbrecher wurden schließlich festgenommen.

Aufgefallen war das Trio bereits am Montagnachmittag bei einem Einbruch in ein Haus einer Jugendwohngruppe in Bad Wildungen. Hier hatten die Täter einen Tresorwürfel aus dem Gebäude gestohlen und sind anschließend mit einem schwarzen BMW mit Fuldaer-Kennzeichen vom Tatort geflüchtet. Zeugen hatten das Geschehen beobachtet und die Polizei verständigt.

Zivilstreife setzt sich vor Fluchtwagen
Im Rahmen der Fahndung entdeckten Beamte der Fahndungsgruppe Autobahn das Tatfahrzeug schließlich am Abend in Großenlüder und wollten die Insassen kontrollieren. Der Wagen fuhr von Großenlüder nach Bimbach. In der Auffahrt zur Bundesstraße 254 überholte gegen 21.50 Uhr ein Zivilstreifenwagen das Tatauto und setzte sich davor. Als die Polizeibeamten ausstiegen und auf den Wagen zuliefen, wendete plötzlich der schwarze BMW und versuchte in entgegen gesetzter Richtung davon zufahren. Beim Wenden stieß der Fahrer gegen ein weiteres Polizeiauto, das den Fluchtweg versperrte. Bei diesem Zusammenstoß wurden drei Beamte verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Die Bande wollte nun ihre Flucht zu Fuß fortsetzen. Den Polizisten gelang es jedoch, zwei der Flüchtenden vor Ort festzunehmen. Der Dritte konnte zunächst zwar entkommen, stellte sich jedoch kurze später der Polizei. Die Einbrecher im Alter zwischen 17 und 21 Jahre aus dem Kreis Fulda gaben vor den Ermittlern den Diebstahl des Safes zu. Von dem Diebesgut hatten sich die Langfinger nach ihren Angaben bereits getrennt. An den unfallbeschädigten Autos entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. Die verletzten Polizeibeamten konnten in der Nacht noch das Krankennhaus wieder verlassen.

Täter wieder auf freiem Fuß
Die drei Einbrecher wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt, sagte Polizeisprecher Wolfgang Keller auf Nachfrage von 112-magazin.de. Das Trio müsse sich aber demnächst vor Gericht verantworten - wegen des Einbruchs sowie unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und fahrlässiger Körperverletzung.

Publiziert in Polizei
Samstag, 04 August 2012 16:10

Betrunkener fährt Polizei davon: Unfall

UDENBORN. Ein alkoholisierter Autofahrer (27) aus Allendorf-Eder (Waldeck-Frankenberg) hat sich im Schwalm-Eder-Kreis eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Die endete am frühen Samstagmorgen schließlich mit einem kaputten Auto und dem Verlust des Führerscheins.

Nach Angaben eines Polizeisprechers war der Autofahrer aus Allendorf-Eder einer Zivilstreife aufgefallen. Die Beamten vermuteten laut HNA-Bericht, dass Alkohol im Spiel war und begannen die Verfolgung. Der Mann wollte jedoch nicht anhalten und fuhr weiter. Von Großenenglis fuhr er in Richtung Zennern durch Udenborn. Kurz vor dem Ortsausgangschild passierte es: Der Allendorfer kam in einer leichten Linkskurve von der Fahrbahn ab. Sein Wagen schoss die Böschung hinauf, krachte dort gegen einen Busch und fuhr die Böschung wieder herab. Auf der Straße fuhr er einen Verkehrsspiegel um, bevor der Wagen auf der anderen Straßenseite in den Graben fuhr und wieder zurück auf die Fahrbahn geriet, wo er schließlich zum Stehen kam.

Führerschein eingezogen
Die Polizisten stellten fest, dass der Autofahrer tatsächlich Alkohol im Blut hatte. Daher sei eine Blutentnahme angeordnet worden, sagte der Polizeisprecher weiter. Der Führerschein des 27-Jährigen wurde eingezogen. Am Auto entstand Schaden von 5000 Euro, der Wagen musste abgeschleppt werden. Die Kosten für den Spiegel beziffert die Polizei mit 1000 Euro.

Publiziert in KS Polizei
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