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WITTGENSTEIN. Eigentlich haben Philipp und Daniel bereits lange Feierabend. Doch sie bleiben extra länger, um mir die Befragung und die Fotos für unsere Serie „Menschen hinter den Kulissen“ im 112-Magazin zu ermöglichen. Ohne, dass sie Überstunden aufschreiben könnten, oder ich ihnen eine Vergütung anbieten könnte. Einfach so. Ganz uneigennützig.

Es ist regnerisch und kühl an diesem Tag und trotzdem begleiten sie mich zum Hubschrauberlandeplatz direkt neben der Bad Berleburger Rettungswache. Das ist eigentlich der Platz, der immer für Fotomotive genutzt wird, wenn nicht gerade ein Hubschrauber darauf steht.

Auf dem Weg dorthin komme ich mit Daniel ins Gespräch, während Philipp den Rettungswagen im Hintergrund postiert. Beide sind noch in der Ausbildung. „Notfallsanitäter“ ist das Ziel. Jenes neue Berufsbild im Rettungsdienst mit dreijähriger Ausbildung, das 2015 geschaffen wurde und den Menschen viel abverlangt.

Daniel erzählt mir auf dem Weg zum Landeplatz, dass es sein Ziel ist, nach der Ausbildung auch im Rettungsdienst in Wittgenstein zu arbeiten. Nicht weiter zu studieren, wie es einige seiner Kollegen vorhaben. Obwohl sein Vater Arzt ist, auch Notarzt im Rettungsdienst war, bevor er in einer Hausarztpraxis tätig wurde, steht für Daniel fest: „Ich möchte hier bleiben“.

Philipp hat den Rettungswagen in perfekte Fotoposition gebracht. Über fünf Tonnen wiegt der Mercedes Sprinter und darf nur mit Lkw-Führerschein bis 7,5 Tonnen gefahren werden. Für Philipp gar kein Problem. Als ehrenamtlicher Feuerwehrmann darf der sympathische Azubi selbst Laster mit noch deutlich mehr Tonnen steuern. Da ist ein Sprinter kein Thema.

Philipp steigt aus. Er lächelt. Er freut sich auf den Artikel und die Fotos. Auch er möchte nach seiner Ausbildung im Rettungsdienst seiner Heimatstadt arbeiten. Nun bringe ich beide erst einmal in die passende Position fürs Foto. Der Regen macht ihnen bis auf ein Augenzwinkern gar nichts aus. Das können sie ab. Einmal funken, einmal nebeneinander stellen. Vor den Wagen, jetzt daneben. Einzeln hinstellen und bitte einmal nebeneinander hinhocken. Geduldig machen beide meine Wünsche mit und warten ab, bis die Fotos im Kasten sind. Dann geht’s mit dem Wagen zurück in die wenige Meter entfernte Wache. Philipps Ausbildungsstelle. Daniel arbeitet 20 Kilometer weiter südwestlich. Die Wache Erndtebrück ist seine Ausbildungsstelle.

Das sind Philipp und Daniel:

Wer sind die beiden eigentlich, Philipp und Daniel?

Philipp Cyriax, 24 Jahre alt. Realschule, Fachabitur, Krankenpflegeausbildung. Das ist der bisherige Werdegang des jungen Bad Berleburgers im Schnelldurchlauf. „Meine Schulpraktika habe ich in handwerklichen Bereichen gemacht. In einer Autowerkstatt, oder einer Tischlerei“, berichtet er. Sein Vater, Krankenpfleger in der Anästhesie und Intensivmedizin, hatte Philipp noch den Impuls gegeben, auch einen medizinischen Beruf anzusehen. Philipp wurde ein Praktikum im Krankenhaus ermöglicht. Und da war es passiert: „Das Medizinische hat mir sehr gut gefallen“, erinnert der junge Mann sich. Es folgten ein Fachabitur für Sozial- und Gesundheitswesen mit anschließender Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Danach die anspruchsvolle Arbeit auf einer Intensivstation einer Lungenfachklinik. „Das hat mir sehr gefallen“.

Dennoch hat Philipp seinen Beruf noch einmal gewechselt und ist zum Rettungsdienst gekommen: Überhaupt hatte ihn der Rettungsdienst schon gereizt, als er die ersten Begegnungen in der Notaufnahme hatte, oder im Feuerwehrdienst, den er bereits in der Jugendfeuerwehr begonnen hatte.

„Eine sehr anspruchsvolle und tolle Ausbildung“, sagt Philipp zu seiner Entscheidung, zum Rettungsdienst zu wechseln. Ein Schritt, den er keine Minute bereut hat. „Es ist jeden Tag lohnend, zur Arbeit zu gehen“. Und er ist sehr froh, dass es nicht wie in anderen Landkreisen praktiziert wurde, seine Krankenpflegeausbildung anzurechnen und die Rettungsdienstausbildung zu verkürzen. „Es gebe sehr viele Dinge, die ich dann im ersten Lehrjahr versäumt hätte und so nicht gewusst hätte“, erklärt er. „Beispielsweise die Immobilisation der Patienten, oder der Umgang mit dem Spineboard“, fährt er fort.

Was das Besondere für den 24-Jährigen an seiner Ausbildung und dem Berufsbild ausmacht, erklärt er mir an einem Einsatzbeispiel: „Ich war bei einem Einsatz dabei, bei dem es darum ging, einen sterbenden Patienten zu betreuen. Und mit der Fürsorge, der Applikation von Sauerstoff und Schmerz lindernden Medikamenten haben wir ihm auch in dieser Situation noch etwas Gutes getan – auch, wenn er kurze Zeit später verstorben ist und das von Anfang an klar war“. Da ist es kurz still im Raum und dann fährt Philipp fort: „Deshalb ist ein Dienst aber nicht schlecht verlaufen. Der Dienst ist immer gut verlaufen, wenn wir unseren Patienten etwas Gutes tun konnten und das Beste, alles was wir gelernt haben, gegeben haben“.

Und wer ist Daniel? Daniel Impelmann, 20 Jahre, Realschule und Gymnasium und dann direkt ins Blaulichtmillieu.

Ob sein Vater Schuld daran ist, möchte ich wissen. Daniel muss lachen. „Der hat auf jeden Fall eine Teilschuld daran“, gibt er zu. Als er noch ein Kind gewesen sei, habe er von seinem Vater schon einmal das Eine oder Andere vom Notarzteinsatz gehört. Schon recht früh hat Daniel dadurch auch Interesse am Rettungsdienst gefunden. Bereits mit 10 Jahren trat er als ehrenamtlicher Helfer damals ins Jugendrotkreuz des DRK Ortsvereins Bad Berleburg ein, in dem er heute noch aktiv ist. „Die Entscheidung, tatsächlich zum Rettungsdienst zu gehen, kam erst später. So in 2017 war das. Nach der Einführung des Berufsbild Notfallsanitäter in 2015 habe ich mich sehr intensiv informiert und dann diesen Weg gewählt“. An diese Entscheidung schlossen sich ein erster Schulblock, ein Praktikum in der Notaufnahme eines Krankenhauses und schließlich der erste Einsatz als dritter Mann in einer Rettungswache an. An den ersten Einsatz dort erinnert Daniel sich noch gut: „Unklarer Notfall war gemeldet. Und obwohl man als Dritter Mann noch Welpenschutz genießt, war ich ziemlich aufgeregt“, berichtet er. Und das habe sich noch gesteigert, als man kurz vor der Einsatzadresse gewesen sei. „Aber als wir dort waren, kannte ich den Patienten schon aus dem Praktikum in der Notaufnahme und es ging ihm zum Glück auch nicht allzu schlecht“, war Daniel damals erleichtert.

Hin und wieder auch schon regulär im Einsatz

Heute sind er und sein Kollege Philipp auch immer wieder als „zweiter Mann“ im Rettungswagen im Einsatz. Denn ein Teilziel der Ausbildung haben sie mit ihrer Rettungssanitäterprüfung schon erreicht. Und dabei hatte es Daniel gleich kalt erwischt: „Wir wurden zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Nachts, gegen kurz nach drei. Die Leitstelle meldete, dass ein Notrufsystem ausgelöst hatte und sich keiner meldet“, erinnert er sich. Als er mit seinem Kollegen an der Adresse ankam, war zunächst nichts zu erkennen. Erst bei genauerem Hinsehen entdeckten Daniel und der mit ihm fahrende Notfallsanitäter Reifenspuren in einem Grünstreifen, die in ein Waldstück führten. Kurze Zeit später wurde Großalarm ausgelöst: Zwei Männer waren eingeschlossen, hatten mit ihrem Auto Bäume gefällt. Ein Hubschrauber kam zur Einsatzstelle, die Feuerwehr, weitere Rettungs- und Notarztwagen, die Polizei und ein Organisatorischer Leiter. Nach rund vier Stunden war Daniels Einsatz beendet, die Verletzten waren gut versorgt und haben den Unfall gut überstanden. „Da war ich ziemlich aufgeregt, aber es hat alles gut geklappt“, erinnert er sich. „Erst Mal gehen Puls und Blutdruck ziemlich in die Höhe, wenn einen der Melder mit voller Lautstärke nachts aus dem Schlaf reißt“, erklärt Daniel. „Nach etwa einer Minute wird man dann wieder ruhiger“, fährt er fort. Das sind Dinge, die auch die beste Ausbildung niemanden lehren kann. Und die Ausbildung ist sehr hochwertig in Siegen. Da sind sich beide einig. „Wir erfahren eine sehr große Wertschätzung“, schwärmen Philipp und Daniel. Daniel erzählt mir, dass sich die Ausbildung neben Schulblöcken und Wachpraktika in viele Krankenhauseinsätze aufteilt. In der Notaufnahme, der Pflegestation, der Intensivstation, der Anästhesie, einer Psychiatrie und einer Kinderabteilung. Überall dort werden die beiden auf ihren späteren Beruf vorbereitet. Um ihren Patienten das Beste geben zu können. Jeden Tag aufs Neue.

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Montag, 28 Januar 2019 13:54

Raubüberfall mit Messer und Pfefferspray

SIEGEN. Am Samstag, den 26. Januar wurde gegen 17.30 Uhr ein junger Mann in Siegen-Weidenau Opfer eines Überfalls und dabei schwer verletzt.  

Vor einem Internet-Café am Hauptmarkt ereignete sich die Tat, deren unbekannte Täter noch flüchtig sind. Die Polizei fahndet nach ihnen und bittet mögliche Zeugen des Tatgeschehens um Mithilfe bzw. Hinweise unter der Telefonnummer 0271/70990. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich laut Zeugenangaben um Nichtdeutsche, die als circa 1.80 Meter groß und dunkel gekleidet beschrieben wurden. Sie trugen dunkle Pullover, deren Kapuzen sie über den Kopf gezogenen hatten. Einer der Täter hatte einen Bart. 

Bei dem Opfer handelt es sich um einen 22-jährigen Mann russischer Nationalität, der bei dem Überfall mit Pfefferspray und einem Messer attackiert wurde und dabei schwere, jedoch nicht lebensgefährliche Verletzungen davon trug. Aufgrund dieser Verletzungen musste er im Krankenhaus notoperiert werden. Die Siegener Staatsanwaltschaft und die Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen leiten jetzt die Ermittlungen.  

Nach dem Überfall flüchteten beide Täter zu Fuß in Richtung eines großen namhaften Weidenauer Modehauses. Die Ermittler bitten nun mögliche Zeugen, die den Überfall oder aber die weitere Flucht der beiden Tatverdächtigen beobachtet haben, um Hinweise unter Telefonnummer 0271/70990. Momentan können keine weiterführenden Informationen erteilt werden.

Die intensiven Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und Mordkommission - unter anderem zu den Hintergründen der Tat - dauern an. (ots/r)

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SIEGEN. Am Mittwochmorgen kam es in Siegen auf der Wallhausenstraße zu einem folgenschweren Verkehrsunfall.

Ein 26-jähriger Jeep-Fahrer hatte am Mittwoch, den 23. Januar gegen 9.30 Uhr auf der Wallhausenstraße einen gerade zuvor vom Fahrbahnrand angefahrenen und sich dann bereits auf der Fahrbahn befindlichen VW Touran übersehen. Um die drohende Kollision mit dem Touran zu vermeiden, leitete der 26-Jährige eine Gefahrenbremsung und ein Ausweichmanöver ein. Dabei geriet er auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Hyundai Minivan, wobei der Jeep auf der Motorhaube des Hyundai "landete". Durch die Wucht der Kollision wurden der Jeep und der Minivan noch gegen einen im dortigen Bereich geparkten Porsche geschleudert.  

Bei dem Unfallgeschehen wurden zwei Personen leicht verletzt, zudem entstand ein Gesamtsachschaden von rund 35.000 Euro. Die beteiligten Pkw mussten abgeschleppt, die Fahrbahn von den bei dem Unfall ausgelaufenen Betriebsstoffen gereinigt und die Wallhausenstraße für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden. (ots/r)

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Dienstag, 22 Januar 2019 13:37

Diebstähle aus Pkw - Polizei bittet um Hinweise

SIEGEN. Nachdem es am Wochenende zu Diebstählen aus verschiedenen Pkw gekommen war, ermittelt nun das Siegener Kriminalkommissariat 5 gegen die unbekannten Täter.

In der Nacht von Samstag, den 19. Januar auf Sonntag, den 20. Januar schlugen Unbekannte bei zwei in Siegen "Auf der Schemscheid" stehenden Krankentransportfahrzeugen eines Taxi-Unternehmens die Seitenscheiben ein und entwendeten daraus zwei Smartphones der Marke Samsung. Hinzukommend wurde am Sonntag in der Zeit zwischen 15.30 und 16.30 Uhr aus einem in Siegen-Trupbach in der Straße "Am Wurmberg" geparkten schwarzen Kia eine Handtasche entwendet, in der sich Bargeld, eine EC-Karte und ein iPhone 7 befanden. Auch hier wurde zur Tatbegehung eine Fensterscheibe des Fahrzeugs eingeschlagen.  

Sachdienliche Hinweise nimmt in beiden Fällen das Siegener Kriminalkommissariat 5 unter der Telefonnummer 0271/70990 entgegen. (ots/r)

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Montag, 21 Januar 2019 13:30

Seniorin nach Geisterfahrt gestoppt

SIEGEN. Auf der HTS kam es am Sonntagnachmittag zu einer kurzen Geisterfahrt einer Seniorin.

Eine 80-jährige Autofahrerin war im Bereich des Wellersbergtunnels auf die Abfahrt Freudenberger Straße aufgefahren. Daraufhin fuhr sie mit ihrem Pkw die Auffahrt hoch bis auf die HTS, wo sie ihren Irrtum erkannte, ihr Fahrzeug wendete und anschließend in Fahrtrichtung Eiserfeld in richtiger Richtung weiterfuhr.

Zufällig kam zu diesem Zeitpunkt ein Polizeibeamter auf der HTS vorbei. Er verfolgte die Seniorin mit seinem Privatfahrzeug bis diese von einer Funkstreifenwagenbesatzung kontrolliert werden konnte. Gegen die 80-Jährige wurde eine Anzeige gefertigt. (ots/r)

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FREUDENBERG. Eine 18-jährige Fahranfängerin kollidierte am Freitagmorgen in Freudenberg auf der Heisberger Straße frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.

Die Fahranfängerin geriet am Freitag, den 18. Januar aus noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte dort frontal mit einem aus Oberfischbach entgegenkommenden Ford Focus. Bei dem Unfallgeschehen wurden insgesamt vier Fahrzeuginsassen leicht verletzt und mittels Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Zudem entstand ein geschätzter Sachschaden von 35.000 Euro. (ots/r)

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Donnerstag, 17 Januar 2019 14:43

Sparkassenmitarbeiterin verhindert Enkeltrick

KREUZTAL. Eine aufmerksame Sparkassenmitarbeiterin konnte am Mittwochnachmittag erfolgreich verhindern, dass ein hochbetagter Kreuztaler Senior Opfer eines hinterhältigen Enkeltricks wurde.

Nach dem Anruf der vermeintlichen Enkel hatte sich der ältere Herr bereits zu seiner Sparkasse in Kredenbach begeben, um dort über 10.000 Euro abzuholen. Die Mitarbeiterin der Sparkasse reagierte jedoch clever, bemerkte das hinterhältige Spiel der Betrüger und rief dann zusammen mit dem Senior zunächst einmal den tatsächlichen Enkel des Kreuztalers an. So klärte sich dann schnell, dass dieser keinesfalls - wie von dem falschen Enkel am Telefon behauptet - 13.000 Euro für den Kauf von Wertpapieren benötigte. Anschließend verständigten die Sparkassenmitarbeiterin und der Senior sofort die Polizei - das Siegener Kriminalkommissariat 2 ermittelt nun in der Sache.

Aus aktuellem Anlass wird nochmals besonders vor dieser Betrugsmasche gewarnt, da die Polizei nicht ausschließt, dass noch weitere ältere Menschen ebenfalls gleichlautende Anrufe bekommen könnten. Personen, die einen solchen Anruf erhalten, sollten sich schnellstmöglich unter dem Notruf 110 mit der Polizei in Verbindung setzen. Gleichzeitig weist die Polizei in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass Geldgeschäfte unter Familienangehörigen im Regelfall zeitlich nicht so dringend sind, sodass eine unmittelbare Entscheidung am Telefon getroffen werden müsste. Solche wichtigen Entscheidungen werden am besten in der guten Stube in ruhiger Atmosphäre unter persönlicher Anwesenheit aller Beteiligten getroffen. Deshalb sollte man sich am Telefon niemals unter Druck setzen lassen. (ots/r)

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Montag, 14 Januar 2019 11:24

Alkoholisiertes Trio randaliert - Festnahme

SIEGEN. Die Polizei in Siegen ermittelt aktuell gegen drei junge Männer wegen des Straftatbestandes der Körperverletzung und Beleidigung.

Das Trio hatte am Freitagabend gegen 20 Uhr in der Siegener City-Galerie für einen Polizeieinsatz gesorgt, bei dem mehrere Streifenwagen eingesetzt wurden.

Die aus Hagen bzw. Frankfurt stammenden Männer im Alter zwischen 23 und 27 Jahren hatten zunächst im Bereich einer Café-Bar andere Besucher der City-Galerie belästigt und beleidigt. Als sie daraufhin der Galerie verwiesen werden sollten, attackierten zwei von ihnen einen Security-Mitarbeiter mit Schlägen.  

Die Polizei nahm das unter erheblichem Alkoholeinfluss stehende Trio in Gewahrsam und führte es der Wache zu. Dort wurden allen drei Männern Blutproben entnommen und die entsprechenden Strafverfahren gegen sie eingeleitet. (ots/r)

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SIEGEN. Zum Schutze der Verkehrsteilnehmer des Landkreises will die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein in der Zeit vom 14. Januar bis zum 20. Januar vermehrt hier veröffentlichte, aber auch zufällige Verkehrskontrollen platzieren.

Die Polizei Siegen-Wittgenstein will Sie und Ihre Familie vor schweren Unfällen schützen. Die Polizei rät daher zu entsprechend vorsichtiger und vorausschauender Fahrweise und gibt zu bedenken, dass bereits 15 km/h mehr oder weniger über Tod oder Leben entscheiden können. Bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 65 km/h sterben 8 von 10 angefahrenen Fußgängern, hingegen überleben bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 50 km/h 8 von 10 Menschen das jeweilige Unfallgeschehen.  

Zu Ihrer Sicherheit plant die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein daher Geschwindigkeitskontrollmaßnahmen, über die wir Sie nachfolgend informieren:  

Montag, den 14.01.2019  


  • Siegen, L 562  
  • Freudenberg, Asdorfer Straße  
  • Hilchenbach, Schulweg  
  • Hilchenbach-Lützel, B 62  


Dienstag, den 15.01.2019  


  • Netphen, K 11  Siegen, L 719  
  • Wilnsdorf, Schulweg  
  • Kreuztal, B 517  


Mittwoch, den 16.01.2019  


  • Kreuztal, HTS  
  • Bad Berleburg, L 553  
  • Freudenberg, Schulweg  
  • Netphen, Breite Straße  


Donnerstag, den 17.01.2019  


  • Wilnsdorf, L 722  
  • Erndtebrück, B 62  
  • Kreuztal, Schulweg  
  • Freudenberg, K 20  


Freitag, den 18.01.2019  


  • Hilchenbach, B 62  
  • Feudingen, Sieg-Lahn-Straße  


Samstag, den 19.01.2019  


  • Siegen, Sandstraße  


Sonntag, den 20.01.2019  


  • Siegen, Heeserstraße.  



Außerdem führen sowohl der Kreis Siegen-Wittgenstein als auch die Stadt Siegen Geschwindigkeitskontrollen in eigener Zuständigkeit durch. (ots/r)

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KREUZTAL. Bei einer Verkehrskontrolle auf der Marburger Straße kontrollierten Polizeibeamte der Kreuztaler Wache am Montagnachmittag einen belgischen Autofahrer, der falsche Personalien angab. Das war jedoch noch nicht alles.

Am Montag, den 7. Januar kontrollierten Polizeibeamte einen belgischen Autofahrer, der falsche Personalien angab und einen offenbar gefälschten Ausweis vorlegte. Außerdem bemerkten die Polizisten, dass der 24-Jährige unter Drogeneinfluss stand und nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Hinzukommend befanden sich in seinem Fahrzeug zu allem Überfluss noch mehrere Kisten mit neuwertiger, vermutlich gestohlener Kleidung.

Der junge Mann wurde anschließend zwecks Identitätsfeststellung der Wache zugeführt, wo ebenfalls ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet wurde. Zudem wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Die Kisten mit der Kleidung stellte die Polizei sicher. (ots/r)

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