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VÖHL. Am späten Donnerstagabend kam es im Vöhler Ortsteil Marienhagen zu einem Brand von Stroh- und Heuballen. Personen wurden nicht verletzt, Tiere aus einer nahegelegenen Scheune konnten gerettet werden. Die Polizei sucht Zeugen, Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.

Gegen 22.35 Uhr erhielt die Polizei Korbach die Meldung, dass in Marienhagen Stroh- und Heuballen brennen. Bei Eintreffen der Streife am Einsatzort in der Feldgemarkung außerhalb von Marienhagen in Richtung Obernburg befanden sich die Ballen in Vollbrand. Die Feuerwehren aus mehreren Vöhler Ortsteilen waren mit den Löscharbeiten beschäftigt, die später durch die Korbacher Feuerwehr unterstützt wurden. Außerdem halfen ortsansässige Landwirte und eine Firma, die Löschwasser zum Brandort brachten.

Insgesamt brannten etwa 170 Stroh- und 30 Heuballen. Den Schaden schätzten die Polizeibeamten auf etwa 5.000 Euro. In der Nähe der brennenden Ballen befand sich eine Scheune, aus der mehrere Rinder unverletzt gerettet werden konnten. Die Feuerwehren kühlten die Scheune ab, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Ein weitere, kleinere, Scheune wurde durch die Hitzeeinwirkung leicht beschädigt.

Nach Angaben von Zeugen sollen sich mehrere Jugendliche in der Nähe des Brandortes aufgehalten haben. Diese Jungen und Mädchen kommen als Zeugen in Betracht. Die Brandursache ist noch unklar, nach ersten Ermittlungen kann auch eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die weiteren Ermittlungen werden bei der Kriminalpolizei Korbach geführt.

Die Jugendlichen, die sich am Donnerstagabend gegen 22.45 Uhr in der Nähe des Brandortes aufgehalten haben, und Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Kriminalpolizei Korbach zu melden.

Publiziert in Polizei

VÖHL. Rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren waren in der Nacht von Donnerstag auf Freitag im Einsatz, um Tiere zu retten, ein Übergreifen der Flammen auf eine Scheune zu verhindern und den Schaden auf 170 Strohballen und 30 Heuballen zu begrenzen.

Einmal mehr hat sich am 28. Juli gezeigt, wie hoch der Ausbildungsstand der Feuerwehren Vöhl und Korbach ist - mit Engagement und Fachwissen wurde ein Großfeuer in Schach gehalten, unterstützt wurden die Löscharbeiten von Landwirten und von der Firma Wachenfeld.

Gegen 22.35 Uhr ertönten Sirenen in Vöhl, sodass Gemeindebrandinspektor Marco Amert auf den Alarmierungscode schaute: "Marienhagen, Obernburger Straße, F3, brennende Strohballen an Scheune", so das Einsatzstichwort. Mit den alarmierten Feuerwehren aus Vöhl, Marienhagen, Obernburg, Thalitter und Herzhausen, trafen die Florianjünger in der Feldgemarkung zwischen Marienhagen und Obernburg ein. Rund 200 Rundballen standen in Vollbrand. Eine etwa zehn Meter entfernte Scheune und ein Stall waren akut durch das Feuer gefährdet. Schnelles Handeln war daher nötig.

Während der Gemeindebrandinspektor die eintreffenden Einsatzkräfte mit Aufgaben betraute, wurden ein Bulle, drei Rinder und drei Kälber aus der Gefahrenzone gebracht und eine Riegelstellung aufgebaut, um ein Übergreifen der Flammen auf die Scheune zu verhindern. Weiterhin traf die Feuerwehr Korbach zur Unterstützung mit Tanklöschfahrzeugen ein, Landwirte brachten Wasserfässer zur Einsatzstelle und die Firma Wachenfeld rückte mit dem Wechselladerfahrzeug und zwei Wassertanks an. 

Um 4.30 Uhr, konnte Marco Amert der Leitstelle Waldeck-Frankenberg "Feuer aus" melden. Die Brandwache übernahm die Freiwillige Feuerwehr Marienhagen. Wie es zu dem Brand kam, steht noch nicht fest, die Beamten der Korbacher Polizei sind derzeit mit der Spurensicherung beschäftigt. Auch über die Höhe des Sachschadens liegen noch keine Informationen vor.

Link: Einsatzstandort am 28. Juli 2022 bei Marienhagen.

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BURGWALD. Erneut hat ein Unbekannter in Bottendorf gezündelt - erneut gingen Rundballen in Flammen auf.

Nach Angaben der Polizei meldete ein Zeuge am Pfingstsonntag gegen 0.50 Uhr Feuerschein im Bereich Wickersdorfer Ring, am Ortsausgang von Bottendorf, etwa an der Einfahrt zur alten Kläranlage. Mit Blaulicht und Martinshorn rückten 21 Ehrenamtliche der Wehren Bottendorf und Burgwald aus, um weitere Schäden zu minimieren und das Feuer kontrolliert abbrennen, zu lassen. Wie bereits bei vorangegangen Brandstiftungen, hatte sich der Täter Rundballen ausgesucht und diese angezündet.

Selbstentzündung schließen die Beamten aus, weil die Ballen bereits seit zwei Jahren dort liegen. Am Pfingstmontag mussten die Floriansjünger erneut ausrücken, weil Reste der Ballen sich entzündet hatten. Es blieb aber bei Nachlöscharbeiten. Nach Angaben der Polizei wurden etwa 15 Ballen im Wert von 500 Euro vernichtet.

Hinweise zum Täter nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

Link: Mehrere Brände in Bottendorf - Person verletzt, Tiere gerettet (10.04.2022)

Link: Brandstiftung in der Gemarkung Ernsthausen (12.01.2022)

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Publiziert in Feuerwehr

BURGWALD. Am Mittwochabend alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg sämtliche Feuerwehren der Gemeinde Burgwald - Im Ortsteil Ernsthausen brannte eine Mülltonne und an anderer Stelle Rundballen.

Auslöser war ein Entstehungsbrand an mehreren Rundballen unter einem offenen Lagerplatz an einer Scheune, die an ein Wohnhaus grenzt. Ein aufmerksamer Bürger bemerkte Feuerschein in der Schulstraße und setzte den Notruf ab. Besitzer des Anwesens und Nachbarn starteten umgehend eigene Löschversuche.

Gegen 22.45 Uhr wurden die Einsatzkräfte unter dem Alarmkürzel "F3, Scheunenbrand an Gebäude" alarmiert. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein RTW und ein Funkwagen der Polizeistation Frankenberg. Bei Eintreffen der ersten Kräfte war eine Brandausbreitung und ein Übergreifen des Feuers auf die Scheune bereits durch das beherzte Eingreifen der Anwohner verhindert worden. Somit konnten die Wehren Birkenbringhausen, Burgwald, Bottendorf und Wiesenfeld wieder abrücken. Die Feuerwehr Ernsthausen blieb mit 21 Einsatzkräften vor Ort. 

Unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Volker Engel wurde ein Löschangriff mit zwei C-Rohren vorgenommen und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Um alle Glutnester ablöschen zu können, wurden vier der Rundballen auseinandergezogen; unterstützt wurden diese Arbeiten von einem Kameraden und dessen Hoftraktor. Für eine bessere Löschwirkung mischte man dem Löschwasser Netzmittel bei. Kontrolliert wurden die Löscharbeiten mittels Wärmebildkamera. Tiere, die sich in der Scheune befanden, wurden nicht verletzt, auch Personen kamen keine zu Schaden. Gegen 00.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. 

Bereits um 21.50 Uhr brannten Mülltonnen 

Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde ein Person von Beamten der Polizeistation Frankenberg im Rahmen der Ermittlungsarbeit vorläufig festgenommen. Die Person steht unter Verdacht, vorsätzlich eine Restmülltonne und eine Biotonne in Brand gesteckt zu haben. Ob auch der Brand der Rundballen auf das Konto des mutmaßlichen Brandstifters zurückzuführen ist, bleibt Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeistation Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 in Verbindung zu setzen.

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PADERBORN. Am Samstagvormittag, gegen 10.45 Uhr, fuhr ein landwirtschaftliches Gespann die Kreisstraße 13 aus Richtung Grundsteinheim in Fahrtrichtung Iggenhausen - etwa 50 Meter vor der Einmündung auf der Tinnenburg fiel vom Anhänger des Treckers ein Rundballen auf die Fahrbahn. Ein entgegenkommender 50-jähriger Motorradfahrer konnte nicht mehr ausweichen und prallte gegen diesen Strohballen.

Im weiteren Verlauf rutschte er in den Straßengraben und blieb vor einem Zaun liegen. Der Biker wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Paderborn verbracht und dort stationär aufgenommen. Um die Beseitigung des Strohballens kümmerte sich der 54-jährige Trecker Fahrer selbst - nun wird geprüft, ob die Ladung ausreichend gesichert war. (ots/r)

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Dienstag, 13 Oktober 2020 09:21

33 Rundballen aufgeschlitzt

ROSENTHAL. In der Nacht von Samstag, 10. Oktober, auf Sonntag, 11. Oktober 2020, wurde in Rosenthal in der Verlängerung Bendorfer Weg, Feldgemarkung "In der Aue", durch einen unbekannten Täter auf einer Wiese 33 Silagerundballen, vermutlich mit einem Messer, aufgeschlitzt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.

Hinweise, die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Polizeistation Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen. (ots/r)

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Dienstag, 14 Juli 2020 07:00

Ladewagen mit Stroh brennt bei Frankenau

FRANKENAU. Zu gleich zwei Einsätzen wurde die Feuerwehr Frankenau am Montag alarmiert - zweimal mussten die Florianjünger löschen.

Ein 69-jähriger Landwirt aus Geismar befuhr die Landesstraße 3332 von Frebershausen in Richtung Allendorf (Hardtberg) mit seinem Traktor und einem mit Rundballen beladenen Anhänger, bis er innerhalb der Ortschaft Frankenau von entgegenkommenden Fahrzeugen mittels Lichthupe auf einen Entstehungsbrand an seinem Anhänger aufmerksam gemacht worden war. Aus bislang ungeklärter Ursache waren neun verladene Rundballen auf dem Ladewagen in Brand geraten. Geistesgegenwärtig steuerte der Landwirt seinen Massey Ferguson  auf ein Feld am Ortseingang von Frankenau und verständigte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg.

Unter dem Alarmkürzel "F2, brennt Landmaschine" rückten um 20:01 Uhr die Wehren Frankenau, Altenlotheim und die Löschgemeinschaft Dainrode/Allendorf zur Einsatzstelle aus. Während der Anfahrt der Rettungskräfte lud der Landwirt die Rundballen mit seinem Frontlader vom Anhänger ab, um diesen vor den Flammen zu schützen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen die neun Rundballen in Vollbrand. Einsatzleiter Manuel Kühn leitete umgehend die Brandbekämpfung ein. Der erste Löschangriff galt dem Anhänger, um größeren Schaden zu vermeiden. Löschwasser bezogen die Einsatzkräfte aus den wasserführenden Fahrzeugen.

Parallel dazu wurde eine Wasserversorgung aus dem Ortsnetz aufgebaut. Anschließend mussten die Rundballen auseinandergezogen und abgelöscht werden. Kontrolliert wurden die Löscharbeiten mit einer Wärmebildkamera. Da unter der Ladefläche des Anhängers eine enorme Wärmequelle lokalisiert werden konnte, wurde diese mittels Winkelschleifer und Brechwerkzeug geöffnet, um auch die letzten Glutnester ablöschen zu können. Neben den Einsatzkräften der Feuerwehren waren ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg und ein Rettungswagen vor Ort. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Beamten der Polizei aufgenommen. Personenschaden entstand glücklicherweise keiner, die genaue Schadenshöhe ist derzeit unbekannt. Gegen 22 Uhr war der Einsatz beendet.

Link: Brandbekämpfung bei Frankenau am 13.07.2020.

Böschungsbrand

Bereits gegen 17.20 Uhr war die Feuerwehr Frankenau zu einem Böschungsbrand an der Landesstraße 3332 zwischen Frankenau und Frebershausen  alarmiert worden. Etwa sechs Quadratmeter mussten abgelöscht werden.  Auch hier wurde mit der Wärmebildkamera nachkontrolliert. (112-magazin.de)

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MANDERN. Hohen Sachschaden richtete ein Unbekannter in der Nacht von Sonntag auf Montag in Bad Wildungen-Mandern an.

Der Täter begab sich auf ein landwirtschaftliches Anwesen in der Fritzlarer Straße. An einem auf dem Hof stehenden Traktor zerstach er einen Reifen. Außerdem zerschnitt er die Folien an insgesamt 16 Rundballen - der Sachschaden beträgt über 2000 Euro.

Die Polizeistation Bad Wildungen sucht Zeugen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegengenommen. (ots/r)

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Dienstag, 09 Juli 2019 14:53

60 Rundballen bei Schreufa aufgeschlitzt

FRANKENBERG/SCHREUFA. Hohen Sachschaden richteten Unbekannte an, die 60 Rundballen bei Schreufa beschädigten.

Am Freitagmorgen (5.Juli) stellte ein Landwirt aus Schreufa fest, dass auf seiner Wiese beim Alten Festplatz von Schreufa die Folien an insgesamt 60 Silage-Ballen zerschnitten waren. Der oder die unbekannten Täter hatten die Folie offensichtlich mit einem Messer zerschnitten, dabei ritzten sie auch einen Schriftzug in die Folie. Dieser war nur schwer erkennbar, könnte aber "LOVE WAS HERE" lauten.

Der Tatort befindet sich an der Landesstraße in Richtung Sachsenberg, die Tatzeit liegt zwischen dem 15. Juni und dem 5. Juli. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 600 Euro. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation Frankenberg, unter der Teefonnumer 06451/72030 entgegen. (112-magazin)

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ALTENLOTHEIM. Offenbar durch Funkenflug von einem Feuer auf einem Bauernhof im Burgweg sind mehrere große Strohrundballen in Brand geraten. Sie lagerten an einem landwirtschaftlichen Gebäude, dessen Holzwand durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Nach Angaben der Frankenberger Polizei hatte ein Landwirt aus Altenlotheim auf seinem Gelände am Nachmittag ein Feuer entzündet, um verschiedene Dinge zu verbrennen. Als er die Feuerstelle für einen Moment unbeaufsichtigt ließ, kam es nach Einschätzung der Polizei zu einem Funkenflug - dadurch fingen im Abstand von etwa 50 Metern etwa fünf oder sechs große Rundballen Feuer.

Die Rettungsleitstelle alarmierte gegen 15.30 Uhr die Feuerwehr aus Altenlotheim sowie mehrere umliegende Wehren aus Frankenauer und Vöhler Ortsteilen. Auch der Frankenauer Bürgermeister Björn Brede und der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer eilten zur Brandstelle. Die Gefahr bestand, dass der Brand auf einen Unterstand übergreift. Dies verhinderten die eingesetzten Brandschützer zum Glück, die Holzwand wurde jedoch beschädigt.

Die Einsatzkräfte gingen teils unter Atemschutz vor und setzten auch Schaummittel ein. Um die Löscharbeiten zu unterstützen, zog der Landwirt die brennenden Ballen mit dem Frontlader eines Traktors auseinander. Löschwasser hatten die Einsatzkräfte auch aus dem Lorfebach, den sie an der Ecke Lorfestraße/Burgweg kurzerhand anstauten, zur Einsatzstelle gefördert. (pfa) 

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