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BAD AROLSEN. Um die verschiedenen Aspekte der Technischen Hilfeleistung, vor allem nach Verkehrsunfällen, ging es in einem 35 Ausbildungsstunden umfassenden Lehrgang für Feuerwehrleute in Bad Arolsen. Es war bereits der zweite Lehrgang zu diesem Themenkomplex in diesem Jahr.

24 Angehörige der Feuerwehren aus den Gemeinden Diemelsee, Vöhl und Twistetal sowie aus den Städten Bad Arolsen, Volkmarsen, Diemelstadt und Korbach nahmen an dem Lehrgang teil. Die Kreisausbilder Torsten Behle (Diemelsee-Adorf) und Florian Kistner (Diemelstadt-Rhoden) bildeten die Einsatzkräfte in den Themen Mechanik, Ziehen von Lasten, patientenorientierte Rettung von verunfallten Personen und weitere Themen aus. Die Lehrgangsteilnehmer erlernten nicht zuletzt den Umgang mit hydraulischen Rettungsgeräten wie Schere, Spreizer und Hydraulikzylinder.

Ein solcher Lehrgang ist für die Einsatzkräfte notwendig, um bei Verkehrsunfällen eine schnelle und für die Verunfallten fachlich korrekte und damit eine sichere, patientenschonende und möglichst rasche Rettung durchführen zu können. Nach 35 Stunden Ausbildung nahm Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick die Abschlussprüfung ab.

Nachfolgend die Teilnehmer des Lehrgangs:
Yannick-Noah Bärtl (Bad Arolsen-Mengeringhausen), Frank Diegel (Volkmarsen-Ehringen), Johannes Dübbert (Diemelstadt-Rhoden), Kai Figge (Diemelsee-Adorf), Benjamin Fischer (Volkmarsen), Mario Fischer (Korbach-Goldhausen), Mario Handwerker (Bad Arolsen-Neu-Berich), Christian Heidl (Twistetal-Twiste), Manuel Henkelmann (Volkmarsen-Ehringen), Patricia Krebs (Bad Arolsen-Mengeringhausen), Alina Krouhs (Twistetal-Nieder-Waroldern), Florian Köcher (Diemelstadt-Helmighausen), Jennifer Lenz (Twistetal-Berndorf), Ingo Müller (Korbach), Steffen Paul (Twistetal-Twiste), Werner Salokat (Volkmarsen), Helge Schmidt (Korbach-Rhena), Michael Schröder (Diemelstadt-Helmighausen), André Schwenke (Bad Arolsen-Mengeringhausen), Tony Simon (Diemelstadt-Rhoden), Jonas-Jeremias Skroblin (Vöhl-Kirchlotheim), Peter Wagner (Diemelsee-Deisfeld), Marek Werner (Diemelsee-Adorf) und Tobias Westmeier (Twistetal-Berndorf).

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Publiziert in Feuerwehr

WELLEN. Vier junge Männer im Alter zwischen 18 und 30 Jahren sind am frühen Samstagmorgen mit einem Auto ungebremst gegen ein Haus in Wellen geprallt und schwer verletzt worden. Der 23-jährige Fahrer wurde hinter dem Steuer eingeklemmt. Ein Großaufgebot an Rettungskräften eilte zur Unfallstelle, die Feuerwehr setzte hydraulisches Gerät ein.

Die Unfallursache stand am Morgen noch nicht fest. Nach ersten Informationen der Wildunger Polizei waren der 23 Jahre alte Edertaler und seine drei Mitfahrer - zwei von ihnen sind 18, einer ist 30 Jahre alt - gegen 4.30 Uhr im Nachbarort Wega nach einem Diskothekenbesuch losgefahren in Richtung Wellen. Zeugenangaben zufolge überfuhr der Seat Ibiza Kombi in Wellen ungebremst die Ortsdurchfahrt - obwohl dort ein Stoppschild steht. Der Wagen fuhr geradeaus, überfuhr an der Einmündung zur Bachstraße den Bürgersteig und mehrere Schilder, geriet auf eine Mauer, riss den Zaun darauf um und prallte schließlich frontal gegen die Ecke des dortigen Wohnhauses. Der Kombi schleuderte nach der Kollision noch um 90 Grad herum und blieb schließlich quer zur ursprünglichen Fahrtrichtung stehen.

Alle vier Insassen aus der Großgemeinde Edertal zogen sich schwere Verletzungen zu, der Fahrer konnte sich nicht mehr selbst befreien. Er war in Höhe der Beine eingeklemmt. Die Leitstelle forderte nach dem Notruf mehrere Feuerwehren sowie die Notärzte aus Bad Wildungen, Korbach und Fritzlar an, außerdem eilten die Besatzungen von insgesamt vier Rettungswagen aus Lieschensruh, Bad Wildungen, Fritzlar und Sachsenhausen zur Unfallstelle. Zwei Organisatorische Leiter Rettungsdienst aus Bad Wildungen und der Leitende Notarzt aus Bad Arolsen, gefahren von Feuerwehrleuten aus der Residenzstadt, waren ebenfalls an der Unfallstelle eingesetzt.

Mehr als 30 Feuerwehrleute aus Wellen, Bergheim-Giflitz und Hemfurth-Edersee unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam setzten mehrere hydraulische Geräte - Rettungsschere, Spreizer und Rettungszylinder - ein, um den eingeklemmten Fahrer zu befreien. Unter anderem wurden die Türen und der B-Holm auf der Fahrerseite entfernt. Mit den Zylindern pressten die Brandschützer dann das deformierte Fahrzeug im Bereich des Fahrersitzes auseinander. Weitere Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle ab und leuchteten sie aus. An der Unfallstelle war auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer.

Die Verletzten wurden nach notärztlicher Erstversorgung in Kliniken nach Kassel, Bad Wildungen und Korbach eingeliefert.

Am Auto entstand Totalschaden von geschätzten 10.000 Euro. Den Schaden an Haus, Zaun und Schildern gab die Wildunger Polizei mit weiteren 1000 Euro an. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. (pfa)

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Publiziert in Retter

FREIENHAGEN. Ein Überholmanöver bei Nebel und Dunkelheit hat am Montagmorgen einen Frontalzusammenstoß bei Freienhagen ausgelöst. Dabei erlitt die Unfallverursacherin schwere Verletzungen und wurde in ihrem Auto eingeklemmt. Feuerwehrleute befreiten sie mit hydraulischem Gerät.

Kurz nach halb sieben am Montagmorgen war die 44 Jahre alte Opelfahrerin aus einem Waldecker Stadtteil mit ihrem Agila auf der Landesstraße 3083 von Freienhagen kommend in Richtung Netze unterwegs. Auf einer Geraden wenige hundert Meter hinter dem Ortsausgang setzte die Opelfahrerin zum Überholen eines anderen Autos an - obwohl sich aus der Gegenrichtung ein Mercedes Sprinter näherte, den ein 22 Jahre alter Mann aus einem Waldecker Stadtteil steuerte.

Der Sprinterfahrer gab später der Polizei gegenüber an, er habe die Frau ausscheren sehen, daraufhin abgebremst und Lichthupe gemacht. Dennoch kam es zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Während der Sprinterfahrer seinen Lieferwagen selbst verlassen konnte und lediglich leicht verletzt wurden, wurde die 44-Jährige in ihrem Agila eingeklemmt und schwer verletzt.

Fast 40 Feuerwehrleute im Einsatz
Nach dem Notruf rückten die Notärzte aus Bad Wildungen und Bad Arolsen, die Besatzungen zweier Rettungswagen von DRK und promedica sowie die Feuerwehren aus Netze, Waldeck und Sachsenhausen aus. Da die Unfallstelle laut einer ersten Meldung bei Netze liegen sollte, waren die Brandschützer aus Freienhagen nicht in den Einsatz eingebunden. Die 39 Feuerwehrleute unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Uwe Schaumburg entfernten die beiden Türen auf der Fahrerseite und den Holm dazwischen mit Rettungsschere und -spreizer. Anschließend setzten die einen sogenannten Rettungszylinder ein, um die durch den Zusammenstoß eingedrücke Fahrzeugfront wieder von der Fahrerin wegzupressen und sie auf diese Weise zu befreien.

Nach notärztlicher Erstversorgung lieferten die Rettungskräfte die 44-Jährige in ein Krankenhaus ein. Auch der Sprinterfahrer kam zur Untersuchung vorsorglich in ein Krankenhaus. Den Schaden an beiden Fahrzeugen gab die Korbacher Polizei mit insgesamt 10.000 Euro an. Die Strecke zwischen Freienhagen und Netze war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt. Die Feuerwehrleute leiteten den Verkehr in Netze und in Freienhagen ab, außerdem streuten die Brandschützer an der Unfallstelle ausgelaufene Betriebsstoffe ab und reinigten die Fahrbahn.

Überholtes Auto fährt einfach weiter
Nach dem schweren Unfall sucht die Polizei nach dem Wagen, den die Opelfahrerin überholen wollte. Dessen Fahrer oder Fahrerin hielt nicht an, sondern fuhr in Richtung Netze weiter. Auch wenn dieses Auto nicht direkt in den Unfall verwickelt gewesen sei, hätte der Fahrer oder die Fahrerin anhalten müssen, hieß es. Wer Angaben zu diesem Fahrzeug machen kann, der meldet sich unter der Rufnummer 05631/971-0 bei der Korbacher Polizei.

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Publiziert in Retter

DIEMELSTADT. Erneut ist es auf der A 44 in Höhe der Tank- und Rastanlage Am Biggenkopf zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Dabei wurde am Dienstagmorgen ein Transporterfahrer in seinem Lieferwagen eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Der Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Die Alarmierung der Rettungskräfte erfolgte um 8.35 Uhr, wenig später rückten der Warburger Notarzt, die Besatzung eines Rettungswagens aus Bad Arolsen, die Autobahnpolizei sowie die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen zur Unfallstelle auf der Autobahn aus. Die Luftretter des Kasseler Rettungshubschraubers Christoph 7 nahmen ebenfalls Kurs auf Diemelstadt.

Ein 43 Jahre alter Peugeotfahrer war nach Angaben der Feuerwehr am Stauende auf einen Lkw aufgefahren. Dabei wurde die Fahrerkabine des Lieferwagens stark eingedrückt, der Fahrer zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu und wurde im Fußraum eingeklemmt. Die Brandschützer setzten unter anderem den sogenannten Rettungszylinder ein - mit diesem hydraulischen Gerät wurde die Front des Sprinters vom Fahrer weg nach vorn gedrückt. So gewannen die Einsatzkräfte so viel Freiraum, dass die Füße des Verletzten wieder frei waren. Der 43-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der Schaden beläuft sich nach Auskunft von Polizeisprecher Achim Ridder (Bielefeld) auf 30.000 Euro.

Fünf schwere Unfälle mit zwei Toten in wenigen Tagen
Der Einsatz der Diemelstädter Feuerwehrleute, die auch ausgelaufene Betriebsstoffe abstreuten, war gegen 10 Uhr beendet. Für die Einsatzkräfte aus Rhoden und Wrexen war es der fünfte schwere Verkehrsunfall innerhalb von nur elf Tagen, in zwei Fällen waren dabei auch Menschen zu Tode gekommen. Darüber hinaus mussten die Brandschützer in der vergangenen Woche zu zahlreichen Unwettereinsätzen ausrücken.


Link:
Feuerwehr Rhoden

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Publiziert in Retter

RHODEN/WREXEN. Tödliche Verletzungen hat am Mittwochnachmittag ein 76 Jahre alter Autofahrer bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 252 erlitten: Der Rentner geriet aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Sattelzug zusammen.

Der Mazdafahrer aus einem Stadtteil von Diemelstadt war laut Polizei am Mittwoch gegen 16.10 Uhr mit seinem Kombi auf der Bundesstraße aus Richtung Scherfede kommend in Fahrtrichtung Rhoden unterwegs. In einer für ihn langgezogenen Rechtskurve in Höhe einer Brücke geriet der 76-Jährige nach Zeugenangaben ohne erkennbaren Grund auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß das Auto frontal mit einer Sattelzugmaschine einer Firma aus Rheda-Wiedenbrück zusammen. Dessen 55 Jahre alter Fahrer aus Leuna versuchte noch, durch ein Ausweichmanöver nach rechts auf die Bankette ein Kollision zu verhindern - vergeblich.

Nach dem Anstoß schleuderte der ältere Mazda6 wieder zurück nach rechts, schleuderte herum und kam schließlich etwa 50 Meter weiter entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung teils auf dem Grünstreifen zum Stehen. Der Arolser Notarzt, die Besatzungen zweier Rettungswagen und die Diemelstädter Helfer vor Ort (HvO) des DRK eilten zur Unglücksstelle, außerdem die Feuerwehren aus Wrexen und Rhoden mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 25 Freiwilligen. Sie setzten verschiedene hydraulische Geräte wie Rettungsschere und -zylinder ein, um den schwerst verletzten Mann zu befreien. Der 76-Jährige erlag jedoch trotz aller Reanimationsversuche noch im Fahrzeug seinen Verletzungen.

Die Bundesstraße 252 blieb bis in den Abend hinein voll gesperrt, auf Anordnung der Staatsanwaltschaft nahm ein Gutachter seine Untersuchungen auf. Der Sachverständige soll versuchen, die Gründe für den folgenschweren Unfall herauszufinden. Der Schaden dürfte sich auf mehr als 50.000 Euro belaufen - sowohl am Auto als auch an der Sattelzugmaschine entstand Totalschaden.


Erst am Montag gab es einen tödlichen Unfall bei Rhoden:
Auto prallt gegen Sattelzug: Mutter stirbt auf der A 44 (6.7.2015, mit Video u. Fotos)

Link:
Feuerwehr Rhoden

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Publiziert in Retter

SCHMILLINGHAUSEN/HELSEN. Lebensgefährliche Verletzungen hat ein 57 Jahre alter Autofahrer am Neujahrsabend bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 252 zwischen Schmillinghausen und Helsen erlitten. Der Bad Arolser wurde kompliziert in seinem Wagen eingeklemmt und von der Feuerwehr in einem aufwendigen Einsatz befreit.

Der 57-Jährige war am Donnerstagabend kurz vor 20 Uhr mit seinem Chrysler PT Cruiser auf der Bundesstraße aus Richtung Diemelstadt kommend in Richtung Bad Arolsen unterwegs. Auf einer langen und leicht abschüssigen Geraden kurz hinter dem Forsthaus Schmillinghausen geriet der Wagen aus noch ungeklärten Gründen ins Schleudern, drehte sich, rutschte quer von der Fahrbahn und über die Böschung, kippte dabei um und prallte schließlich mit dem Dach gegen einen Baum. Auf der Fahrerseite liegend kam das US-Fahrzeug zum Stillstand.

Beim Aufprall zog sich der Fahrer sehr schwere Verletzungen zu, die die Polizei an der Unfallstelle als lebensgefährlich einstufte. Hinzu kam, dass der 57-Jährige sehr schwer eingeklemmt wurde: Feuerwehrangaben zufolge steckte der Kopf des Mannes zwischen dem Waldboden und dem Türholm fest. Die Feuerwehren aus Helsen und Bad Arolsen, die mit insgesamt 43 Einsatzkräften ausgerückt waren, befreiten den Verletzten in einer sehr lang andauernden und aufwendigen Aktion unter Einsatz zahlreicher hydraulischer Geräte.

So mussten die Brandschützer unter der Leitung des Bad Arolser Stadtbrandinspektors Karl-Heinz Meyer zunächst das Fahrzeug mit verschiedenen Vorrichtungen gegen ein weiteres Umkippen sichern, anschließend wurde die Frontscheibe mit einer Spezialsäge geöffnet, um dem Rettungsdienst einen Zugang zum Patienten zu schaffen. In den weiteren Schritten wurden Dachholme durchtrennt und das Fahrzeugdach abgeknickt, das Lenkrad mit einem Pedalschneider entfernt und der Fahrer schließlich mit einem Spineboard aus dem Auto befreit.

Kein Hubschraubereinsatz möglich
Der Mann wurde nach weiterer Versorgung an der Unfallstelle mit dem Rettungswagen in eine Klinik nach Kassel eingeliefert. Ursprünglich hatten die Rettungskräfte einen Hubschrauber angefordert, doch die für Nachtflug zur Verfügung stehenden Maschinen konnten wegen der schlechten Witterungsverhältnisse an ihren Standorten nicht starten. Die Bundesstraße blieb etwa zwei Stunden voll gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet. An dem erst ein Jahr alten PT Cruiser entstand Totalschaden, das Fahrzeug wurde vom Bergungsdienst abtransportiert.

Die Bad Arolser Polizei sucht mögliche Unfallzeugen. Wer Angaben machen kann, der meldet sich unter der Rufnummer 05691/9799-0 bei den Beamten.


Link:
Feuerwehr Bad Arolsen

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Publiziert in Retter
Donnerstag, 24 April 2014 08:05

Reh ausgewichen, gegen Bus: Zwei Schwerverletzte

GEMÜNDEN. Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen auf der Landestraße 3073 zwischen Gemünden und Wohra sind zwei Menschen schwer verletzt worden: der 52 Jahre alte Fahrer eines silberfarbenen Toyota Verso aus Korbach und sein ebenfalls 52 Jahre alter Beifahrer aus Frankenberg. Beide wurden mit Rettungswagen in die Marburger Universitätsklinik gebracht.

"Lebensgefahr besteht nicht", sagte ein Polizeibeamter an der Unfallstelle. Fahrer und Beifahrer seien nach dem Unfall ansprechbar gewesen. Die beiden Männer kamen von der Arbeit und waren in ihrem Wagen in Richtung Frankenberg unterwegs.

Laut Frankenberger Polizei ereignete sich der Unfall gegen 5.15 Uhr nahe der Struthmühle zwischen Gemünden und der Abzweigung nach Schiffelbach. Nach Angaben der Beamten wollte der Toyota-Fahrer einem über die Straße laufenden Reh ausweichen, geriet bei diesem Manöver aber auf die andere Fahrbahnseite und prallte dort mit einem entgegenkommenden Linienbus eines Unternehmens aus Kirchhain zusammen. Der Bus war von Gemünden in Richtung Kirchhain unterwegs, der Fahrer war allein mit seinem schweren Fahrzeug unterwegs. Fahrgäste befanden sich nicht in dem Bus.

Bei der Kollision mit dem Personenwagen blieb der 50 Jahre alte Busfahrer aus Kirchhain unverletzt, erlitt offenbar aber einen Schock. Die beiden Insassen des Toyota wurden durch den Zusammenprall aber in ihrem Wagen eingeklemmt. Beide mussten von der Gemündener Feuerwehr mit schwerem hydraulischen Rettungsgerät aus dem Wagen befreit werden. Schwierig gestaltete sich vor allem die Befreiung des Fahrers aus dem Wagen. Dafür waren die Gemündener Feuerwehrleute rund eine Stunde im Einsatz.

Die Gemündener Feuerwehr war mit zwölf Kräften an der Unfallstelle, die Leitung hatte Stadtbrandinspektor André Boucsein. Unter den Helfern war auch Gemündens Bürgermeister Frank Gleim als Mitglied der örtlichen Feuerwehr. Mitglieder des Gemündener Ersthelfer-Systems der Feuerwehr betreuten und versorgten die Verletzten bis zum Eintreffen von Notarzt- und Rettungswagen. Insgesamt waren drei RTW an die Unfallstelle entsandt worden.

Den Schaden an beiden Fahrzeugen bezifferte die Polizei mit rund 40.000 Euro; 30.000 Euro am Bus und 10.000 Euro am Toyota. An dem Verso entstand Totalschaden. Der Bus hingegen war noch fahrbereit und wurde von einem Ersatzfahrer von der Unfallstelle abgeholt. Durch den Unfall war die Landesstraße zwischen Gemünden und Wohra rund anderthalb Stunden voll gesperrt. Der morgendliche Berufsverkehr wurde weiträumig umgeleitet.


Auf der Strecke zwischen Gemünden und Frankenberg war es Ende September zu einem ähnlichen Unfall gekommen:
Waschbär ausgewichen: Frontal in Schlepper gekracht (28.09.2013, mit Fotos)

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Publiziert in Retter

DALWIGKSTHAL. Eine 29 Jahre alte Autofahrerin ist am Mittwoch zwischen Rhadern und Dalwigksthal in den Gegenverkehr geschleudert und mit einem Lastwagen zusammengestoßen. Dabei zog sich die junge Frau aus Korbach schwere Verletzungen zu und wurde in ihrem Mazda Kombi eingeklemmt.

Rund 25 Feuerwehrleute aus Rhadern, Dalwigksthal und Goddelsheim rückten zur Unfallstelle auf der L 3076 aus, ebenso die Frankenberger Notärztin und die Besatzungen zweier Rettungswagen sowie die Lichtenfelser "Helfer vor Ort" des DRK. Mit hydraulischem Gerät befreiten die Brandschützer die Fahrerin, die im Fußraum an den Pedalen eingeklemmt war. Die Feuerwehrleute trennten mit der Rettungsschere das Fahrzeugdach ab und setzten Rettungszylinder ein, um den Vorderwagen nach vorn und somit von der Fahrerin weg zu pressen.

Durch das Fahrzeug-Heck befreit
Die Helfer hoben die Schwerverletzte schließlich nach hinten aus dem Kombi heraus und brachten sie zum Rettungswagen. Der 57 Jahre alte Fahrer des Lastwagens eines Korbacher Baufachhandels blieb unverletzt, er klagte aber über Übelkeit. Rettungsassistenten brachten den Korbacher vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus.

Der Lkw-Fahrer war am Mittwochmorgen auf Auslieferungsfahrt in Lichtenfels unterwegs. Gegen 10.15 Uhr befuhr er mit mäßigem Tempo die ansteigende Strecke von Dalwigksthal in Richtung Rhadern. Kurz hinter den Serpentinen in einer für ihn langgezogenen Linkskurve kam es zu dem Zusammenstoß. "Ich konnte nichts mehr machen, ich habe ja schon fast gestanden, als es passierte", sagte der Mann gegenüber 112-magazin.de. Nach der Kollision sei der Mazda in den Graben geschleudert. Er und eine Zeugin hätten sich sofort um die verletzte Frau gekümmert, Hilfe holen per Telefon war ihnen aber zunächst nicht möglich. "Hier haben Sie keinen Handy-Empfang", erklärte die Zeugin. Erst eine hinzukommende Taxifahrerin habe über ihre Zentrale Hilfe rufen können.

Hervorragende Ladungssicherung am Lkw
Am Lkw zeigte sich nach dem Zusammenstoß, wie wichtig eine gute Ladungssicherung ist: Nicht ein einziges Teil der transportierten Baustoffe stürzte durch die Kollision von der Ladefläche - Aluprofile oder andere Gegenstände hätten leicht zu wahren Geschossen werden und andere Fahrzeuge treffen können.

Ursache: Nicht angepasstes Tempo auf Glätte
Als Unfallursache dürfte nicht angepasstes Tempo auf winterglatter Straße in Frage kommen. Sowohl der Lkw-Fahrer als auch eine nachfolgende Autofahrerin gaben an, die 29-Jährige sei in einer Kurve auf leicht abschüssiger Strecke bereits schleudernd auf den Lkw zugekommen. Beide Fahrzeuge mussten geborgen werden, zur Schadenshöhe lagen an der Unfallstelle keine Angaben vor.

Alarmiert worden zu dem Verkehrsunfall war auch die Frankenberger Feuerwehr, weil tagsüber die Einsatzbereitschaft in kleineren Städten und Gemeinden nicht immer gewährleistet ist. Als sich jedoch abzeichnete, dass genügend Lichtenfelser Kameraden zur Stelle waren, brachen die Frankenberger Feuerwehrleute die Alarmfahrt ab. Der Einsatz bei dem Verkehrsunfall war der erste für Klaus Debus aus Rhadern in seinem neuen Amt als Lichtenfelser Stadtbrandinspektor.

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Publiziert in Retter

RHODEN. Schwere Verletzungen haben vier junge Leute bei einem schweren Verkehrsunfall am frühen Sonntagmorgen zwischen Neudorf und Rhoden erlitten. Feuerwehrleute mussten drei der Insassen mit hydraulischem Gerät aus dem völlig zersörten Skoda befreien.

Die drei Männer und eine junge Frau im Alter zwischen 18 und 25 Jahren waren nach ersten Informationen gegen 3.15 Uhr mit einer Skoda Octavia Limousine aus Richtung Neudorf kommend auf der Kreisstraße 83 in Richtung Rhoden unterwegs. In einer Linkskurve verlor der 25 Jahre alte Fahrer aus Diemelstadt die Kontrolle über den Wagen - offenbar durch nicht angepasstes Tempo auf winterglatter Fahrbahn. Der Skoda geriet ins Schleudern, drehte sich, kam von der Straße ab und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum.

Die Leitstelle alarmierte die Besatzungen mehrerer Rettungswagen, die Notärzte aus Bad Arolsen, Warburg und Marsberg, den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und die Feuerwehren aus Rhoden, Wrexen und Neudorf, die mit mehr als 40 Einsatzkräften ausrückten. Die Brandschützer nahmen zwei Rüstsätze vor, um die insgesamt drei eingeklemmten Insassen zu befreien. "Wir sind froh, dass alle raus sind und alle leben", sagte Einsatzleiter Florian Kistner (Rhoden) nach der langwierigen und kräftezehrenden Befreiung der Schwerverletzten. Der Wagen war völlig deformiert und stand zudem an einer Böschung. Die Brandschützer sicherten den Skoda gegen ein Abrutschen.

Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle lieferten die RTW-Besatzungen zwei der Verletzten ins Klinikum nach Kassel ein, die beiden anderen wurden in die Krankenhäuser von Warburg und Marsberg gebracht. Lebensgefahr besteht trotz schwerer Verletzungen nach ersten Erkenntnissen nicht. "Es ist ein Wunder, dass alle lebend rausgekommen sind", sagte Feuerwehrsprecherin Steffi Tepel an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de. Anfangs stand an der Unfallstelle nicht fest, ob eventuell noch eine weitere Person in dem Wagen gesessen haben könnte und - zum Beispiel im Schockzustand - davon gelaufen war. Dies war aber nicht der Fall.

Ob Alkohol im Spiel war, stand am frühen Morgen zunächst nicht fest. Beim Fahrer sei eine Blutentnahme angeordnet worden, sagte eine Polizeibeamtin. Einen Blick warfen die Beamten auch auf die Reifen des Wagens. Es seien Winterreifen montiert gewesen, deren Profiltiefe den gesetzlichen Anforderungen gerade noch genügten, sagte ein Polizist.

Nach Einschätzung der Einsatzkräfte können alle Fahrzeuginsassen heute noch einmal Geburtstag feiern. Für den hinten rechts sitzenden jungen Mann traf das am Sonntag aber ohnehin zu - er wurde am Unfalltag 25 Jahre alt.

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