Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Reizgas

MARBURG. Bei einer Reizgasattacke in einem Linienbus erlitten in der Nacht auf Samstag neun Personen Verletzungen. Die Busfahrerin wurde vorsorglich zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht. Die Polizei nahm drei Personen vorläufig fest, die Hintergründe des Geschehens liegen momentan noch völlig im Dunkeln.

Der Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht am Hauptbahnhof. Laut Zeugen betraten acht jüngere Flüchtlinge den Bus der Linie 14 und attackierten sofort zwei 18 und 19 Jahre alte Fahrgäste, die ebenfalls einen Migrationshintergrund haben, mit Schlägen.

Bei der nun folgenden Auseinandersetzung setzte einer der mutmaßlichen Täter Pfefferspray ein. Danach flüchteten die Angreifer zunächst unerkannt. Acht Fahrgäste erlitten bei dem Vorfall Atemwegsreizungen, die vor Ort von der Besatzung eines Rettungswagens behandelt wurden. Die 33 Jahre alte Fahrerin erlitt ebenfalls Verletzungen durch das Reizgas, zudem kassierte sie bei Schlichtungsversuchen einen Schlag gegen den Kopf. Die Frau wurde vorsorglich zur weiteren Behandlung in die Klinik gebracht.

Etwa 50 Minuten später kam es unweit des Hauptbahnhofes zu einem weiteren Vorfall. Zwei der Opfer aus dem Bus wurden nach der ärztlichen Versorgung von einem Angehörigen abgeholt. Kurz nach der Abfahrt entdeckten sie in der Bahnhofstraße drei der mutmaßlichen Angreifer aus dem Bus und es kam zu einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung. Eine in der Nähe stehende Polizeistreife sah das Geschehen und nahm das Trio, die Tatverdächtigen der Busattacke, vorläufig fest.

Die jungen Männer wurden nach den polizeilichen Maßnahmen zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen zu weiteren an der Tat beteiligten Personen dauern an. Die Polizei bittet nun um Mithilfe. Wer hat das Geschehen im Linienbus gesehen und sich bisher nicht bei der Polizei gemeldet? Wer kann Angaben zu weiteren Beteiligten der Auseinandersetzung machen? Wer kann Angaben zu den Hintergründen des Geschehens machen? Hinweise bitte an die Polizeistation in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
Dienstag, 29 Januar 2019 17:28

Auseinandersetzung mit Schlagstock und Reizgas

MARBURG. Die Polizei ermittelt nach einer Auseinandersetzung, die sich in der Nacht zum Montag, den 28. Januar gegen 1.15 Uhr in der Biegenstraße vor einer Bar ereignete.

Nach bisherigen Informationen griffen zwei Männer mit einem Schlagstock und Reizgas an. Betroffen waren ein 34 Jahre alter Mann und eine 24-jährige Frau, die sich beide nach dem Vorfall im Krankenhaus untersuchen und behandeln lassen mussten. Laute Schreie der beiden Opfer verhinderten offenbar schlimmeres. 

Beide Angreifer flüchteten nach dem Vorfall. Es liegt jedoch eine Beschreibung der Täter vor: Einer der Täter war etwa 1,85 Meter groß und schlank. Er hatte eine dunkle Wollmütze auf und eine dunkle Jacke an. Der andere war kleiner, etwa zwischen 1,75 und 1,78 Meter groß und ebenfalls schlank. Auch er hatte eine dunkle Mütze auf und eine dunkle Jacke an. Dazu trug er eine hellblaue Jeans.

Die Fahndung nach den Männern blieb bislang ohne Erfolg. Die Ermittlungen zur Ursache und den Hintergründen des Streits dauern an. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
Mittwoch, 20 Dezember 2017 10:30

Reizgas in Drogerie: Verursacher meldet sich

KASSEL. Nachdem am 16. Dezember 14 Personen durch freigesetzten Reizstoff in einer Kasseler Drogerie verletzt worden waren, hat sich der Verursacher des Vorfalls bei der Polizei gemeldet.

Der 28-Jährige aus Kassel hatte eigenen Angaben zufolge indem Markt unabsichtlich etwas von dem Pfefferspray freigesetzt und erst am 18. Dezember zufällig aus den Medien erfahren, dass dadurch mehrere Personen Atemwegsreizungen erlitten hatten und ein großer Rettungseinsatz ausgelöst wurde.

Er hatte sich daraufhin umgehend mit dem Pfefferspray auf den Weg zum Polizeirevier Mitte gemacht und sich bei den Beamten als Verursacher gemeldet. Einen Tag später erschien der 28-Jährige dann bei den für den Fall zuständigen Ermittlern des Polizeireviers Süd-West zur Vernehmung.

Wie er dort aussagte, hatte er das Tierabwehrspray unmittelbar zuvor als Kunde in dem Markt erworben und im Bereich des Verpackungstischs im Eingangsbereich ausgepackt. Dabei habe er versehentlich einen kurzen Sprühstoß des Pfeffersprays in Richtung eines Regals freigesetzt. Da er selbst keinerlei Atemwegsreizungen verspürte, habe er nicht mit weiteren Folgen gerechnet und den Markt kurze Zeit später verlassen.

Mit Entsetzen habe er dann aus den Medien von den Auswirkungen erfahren und sei sofort zur Polizei gefahren. Das Tierabwehrspray befindet sich mittlerweile nicht mehr im Besitz des 28-Jährigen, es wurde für die weiteren Ermittlungen sichergestellt. Die Ermittler des Polizeireviers Süd-West gehen auf Grund des derzeitigen Sachstandes zudem nun von einer fahrlässigen Körperverletzung aus.

Link: Unbekannter versprüht Reizgas in Markt: 14 Personen verletzt (17.12.2017)

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Publiziert in KS Polizei
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KASSEL. Reizgas sorgte am 16. Dezember dafür, dass mehrere Personen in einem Drogeriemarkt in der Kasseler Südstadt über Atemwegsreizungen klagten. Gegen 12.55 Uhr erhielten die Feuerwehr und die Polizei Kenntnis über den Vorfall, die Beamten und die Rettungskräfte machten sich daraufhin auf den Weg zum Ort des Geschehens.

Zunächst durchgeführte Messungen der Feuerwehr vor Ort ergaben keine Hinweise auf ein Gasleck oder den Austritt eines anderen Stoffes. Nach derzeitigem Erkenntnisstand geht die Polizei davon aus, dass durch einen bisher noch nicht bekannten Täter mutwillig Reizgas in dem Markt versprüht wurde. Insgesamt klagten 14 Personen über Reizungen der Atemwege, diese Personen wurden durch die anwesenden Rettungskräfte versorgt.

Eine weibliche Person wurde vorsorglich zur Beobachtung in ein Kasseler Krankenhaus verbracht. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den bisher noch nicht identifizierten Täter werden durch das zuständige Polizeirevier Süd-West geführt.

Die Polizei sucht nach Zeugen. Sämtliche Hinweise nimmt die Kasseler Polizei unter der Telefonnummer 0561/9100 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
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Donnerstag, 14 September 2017 10:48

21 Schüler mit Reizgas besprüht - Krankenhaus

KASSEL. Am heutigen Donnerstagmorgen stellte der Hausmeister der Wilhelm-Lückert-Schule in der Gräfestraße gegen kurz nach 8 Uhr Gasgeruch in den Turnhallenräumlichkeiten fest. Nachdem er mit der Belüftung begonnen hatte, informierte er die Feuerwehr. Derzeit sind die Kasseler Polizei und die Kasseler Feuerwehr, einschließlich des Rettungsdienstes an der Schule eingesetzt.

Nach dem aktuellen Ermittlungsstand steht ein Schüler im Verdacht, Reizgas im Bereich der Schulturnhalle versprüht zu haben. Seitdem klagen insgesamt 21 Schüler über Atemwegsreizungen. Die verletzten Schüler wurden in das  Kasseler Krankenhäuser gebracht. (ots/r)

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Publiziert in KS Feuerwehr

BAD EMSTAL. Versprühtes Reizgas an der Christine-Brückner-Schule im Bad Emstaler Ortsteil Sand hat am Montag Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst auf den Plan gerufen. Gegen 14 Uhr verständigte die Leitstelle der Kasseler Feuerwehr die Kasseler Polizei und berichtete von einem Reizgas-Vorfall an der Gesamtschule. Polizei und Feuerwehr rückten sofort zur Schule nach Sand aus.

Insgesamt 25 Schülerinnen und Schüler sowie der Hausmeister klagten über Atemwegsreizungen. Sie wurden zunächst auf dem Schulgelände ärztlich behandelt. 23 wurden anschließend vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden.

Die Ermittlungen der Polizeistation Wolfhagen richten sich derzeit gegen einen 15 Jahre alten Schüler, der im Verdacht steht, während der Pause gegen 13.30 Uhr mit Reizgas im Foyer gesprüht zu haben. Zu den Hintergründen der gefährlichen Körperverletzung liegen bislang noch keine Hinweise vor.

Von der Reizgasdose - es soll sich um eine kleine schwarze Kartusche handeln - fehlt jede Spur. Nun bitten die Ermittler der Wolfhager Polizei Personen, die einen Hinweis auf den Verbleib der Reizgasdose geben können, sich bei der Polizei in Wolfhagen unter der Telefonnummer 05692/982900 zu melden.

Bei dem Einsatz waren mehrere Beamte der Polizeistation Wolfhagen und insgesamt 18 Rettungswagen, drei Notarzteinsatzfahrzeuge, ein Rettungshubschrauber und die Feuerwehr Bad Emstal eingesetzt. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Reizgas haben Unbekannte am frühen Sonntagmorgen im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Kasseler Innenstadt versprüht. Alle Bewohner des Gebäudes wurden evakuiert und vom Rettungsdienst behandelt, eine Person kam ins Krankenhaus.

Feuerwehr und Rettungsdienst wurden um 4.51 Uhr in die Oberste Gasse im Stadtteil Mitte gerufen. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar. Acht Personen klagten nach Angaben der Berufsfeuerwehr beim Eintreffen der Rettungskräfte über Augen- und Atemwegsreizungen. Feuerwehrleute unter Atemschutz betraten und belüfteten das Mehrfamilienhaus.

Die evakuierten Bewohner wurden vom Rettungsdienst behandelt. Nach einer Untersuchung durch den Notarzt musste ein Mann ins Krankenhaus eingeliefert werden. Alle anderen konnten nach einer ambulanten Behandlung wieder zurück in ihre Wohnungen.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 29 Einsatzkräften vor Ort. Die Berufsfeuerwehr war mit einem Löschzug angerückt, der Rettungsdienst mit fünf Rettungswagen. Zusätzlich war wegen der großen Zahl an Betroffenen ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OLRD) und ein Leitender Notarzt (LNA) an der Einsatzstelle. "Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen", sagte am Morgen Markus Böse von der Berufsfeuerwehr. (pfa/Quelle: Berufsfeuerwehr Kassel) 

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BAD AROLSEN. Auf der Flucht vor der Polizei hat ein 38-jähriger Autofahrer mit seinem Wagen eine Funkstreife der Arolser Polizei gerammt. Als die rasante Fahrt mit einem Unfall endete, verletzte der Fahrer auch noch einen Beamten mit einem Schlagstock. Der polizeibekannte polnische Staatsbürger wurde festgenommen.

Die Polizei ermittelt nach dem Vorfall nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Straßenverkehrsgefährdung, gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz - im Auto des Mannes fanden die Beamten nämlich noch ein Einhandmesser mit eingelassener Rasierklinge. Bei der Aktion am späten Donnerstagabend waren zwei Polizeibeamte leicht verletzt und zwei Einsatzfahrzeuge beschädigt worden.

Was war passiert? Die Rettungsleitstelle in Korbach stellte am Donnerstagabend um 22.30 Uhr einen Notruf zur Polizeistation Bad Arolsen durch. In dem Notruf teilte ein 52-jähriger Anrufer aus Bad Arolsen mit, dass ein verwirrter Mann an seiner Haustür geklingelt und um Verständigung der Polizei gebeten habe. Auf Nachfrage der Polizei beim Anrufer ergab sich dann, dass sich die verwirrte Person zwischenzeitig mit einem Auto mit Recklinghäuser Kennzeichen davongefahren war. Eine entsandte Funkstreife fuhr anschließend zur Anschrift des Anrufers und entdeckte das beschriebene Fahrzeug am Fahrbahnrand stehend in der Rauchstraße.

Im Wagen saß ein Mann, der sich eingeschlossen hatte. Als die Beamten das Auto und den Fahrer kontrollieren wollten, entzog sich der Mann der Kontrolle und flüchtete mit seinem Wagen in Richtung Helsen. Bei dieser Aktion mussten die kontrollierenden Beamten zur Seite springen, um nicht angefahren zu werden. Da der Fahrer bei der anschließenden Verfolgung sämtliche Anhaltesignale missachtete, setzte sich die Funkstreife vor das Fahrzeug, um es auszubremsen und ein Auffahren auf die Bundesstraße 252 zu verhindern.

Streifenwagen an der rechten Front gerammt
Dies gelang auch gefahrlos. Doch nachdem die Beamten ausgestiegen waren, setzte der Autofahrer seinen Wagen zurück und fuhr an der Funkstreife links vorbei. Die Beamten nahmen erneut die Verfolgung auf, konnten den Flüchtenden abermals überholen und auf dem Zubringer der B 252 quer vor das Fahrzeug fahren. Auch das ignorierte der Flüchtende, setzte seine Fahrt rücksichtslos fort und rammte den Funkstreifenwagen an der rechten Front.

Danach übernahm eine entgegenkommende Streife, die nach der Aktion sofort gewendet hatte, die Verfolgung. Nach einigen Überholmanövern und leichten Berührungen beider Autos auf der B 252 wollte der Flüchtende nach Schmillinghausen abbiegen, wobei er sein Fahrzeug aber übersteuerte und in den rechten Straßengraben fuhr.

Die Beamten eilten sofort zum Fahrzeug des Flüchtenden und forderten ihn zum Aussteigen auf. Der Fahrer hatte sich aber in seinem Auto eingeschlossen und reagierte auf keinerlei Aufforderungen der Polizei. Gleichzeitig beobachteten die Beamten, dass der Flüchtige etwas in seinen Händen zu verbergen versuchte. Aus diesem Grund schlugen sie die teils verdunktelten Scheiben des Wagens ein. Daraufhin schlug der Fahrer mit einem Schlagstock auf die Beamten ein, wobei ein Beamter an der Hand getroffen und leicht verletzt wurde.

Nach Reizgaseinsatz mit erhobenen Händen ausgestiegen
Die Beamten setzten daraufhin Reizgas ein und "drohten dem Mann weiteren Einsatz einfacher körperlicher Gewalt an", wie es Polizeisprecher Jörg Dämmer am Freitag formulierte. Daraufhin und aufgrund des zuvor versprühten Reizgases stieg der Mann dann schließlich mit erhobenen Händen aus dem Fahrzeug und ergab sich der Polizei. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest und brachten ihn zur Polizeistation Bad Arolsen.

Das im Fahrzeug in der Mittelkonsole gefundene Einhandmesser mit eingelassener Rasierklinge stellten die Polizisten sicher. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass es sich um einen 38-jährigen polnischen Mitbürger aus Recklinghausen handelt, der der Polizei auch einschlägig bekannt ist. Gegen ihn ergingen mehrere Strafanzeigen. Was der 38-Jährige in Bad Arolsen gemacht und warum er am Abend zunächst um die Hilfe der Polizei gebeten hatte, blieb am Freitag unklar. (ots/pfa)  


Im April gab es eine wilde Verfolgungsfahrt, die in Rhenegge endete:
Streifen und Hubschrauber verfolgen Flüchtige: Festnahmen (20.04.2016, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

CALDEN. Bei einer Auseinanderstzung im Erstaufnahmelager hat ein 28-jähriger Algerier zwei Mitbewohner mit Reizstoff besprüht und ihnen mit einem Messer gedroht. Dabei wurde er selbst verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Gegen den 28-Jährigen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Der Sicherheitsdienst der Einrichtung hatte am frühen Dienstagmorgen um kurz nach 1 Uhr die Polizei alarmiert und von der Schlägerei zwischen drei bis vier Personen in einem Wohnheim berichtet, bei der auch Reizstoff eingesetzt worden sein soll. Bei Eintreffen der ersten Streifen kurze Zeit später hatte sich die Stimmung wieder weitestgehend beruhigt. Die Beamten trafen dort auf die beiden Opfer, die durch den Einsatz des Reizstoffes Rötungen im Gesicht hatten und über leichte Atemnot klagten. Da er dabei selbst etwas von dem Reizstoff abbekommen hatte, musste er anschließend mit einem Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht werden. Die beiden Opfer wurden nach medizinscher Versorgung durch den Rettungsdienst bereits vor Ort wieder entlassen.

Über einen anwesenden Dolmetscher gaben der 20-Jährige aus dem Irak und der 23-Jährige aus Syrien an, dass der 28-Jährige gegen 1 Uhr früh einfach so in ihr Zimmer gekommen sei. Daraus habe sich zunächst ein verbaler Streit entwickelt, später aber hatte der Mann eine Dose mir Reizgas hervorgeholt und sie gegen die beiden anderen Männer eingesetzt. Anschließend soll er ihnen mit einem Messer gedroht haben, welches aber nicht zum Einsatz kam.

Der 28-Jährige, den die Beamten noch in der Einrichtung festnahmen, machte keinerlei Angaben zum Sachverhalt. Ein Atemalkoholtest bei ihm ergab einen Wert von rund 1,2 Promille. Das Messer hatte ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes am Tatort aufgefunden und den Beamten übergeben, sie stellten es sicher. Die Dose mit dem Reizgas fanden die Beamten jedoch nicht mehr.

Die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung werden bei der Polizeistation in Hofgeismar geführt. (ots/r)

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KASSEL. Ein Sextäter ist nach mehreren Delikten gefasst worden: Der 35-Jährige aus Kassel, der am Donnerstagabend bei seiner Festnahme gegenüber den Beamten der Kasseler Polizei Widerstand leistete, steht im dringenden Verdacht, zuvor mehrfach wegen unterschiedlicher Sexualdelikte in Kassel aufgefallen zu sein.

Erst soll er am Nachmittag eine Verkäuferin in einem Geschäft im Kasseler Hauptbahnhof sexuell belästigt haben, dann am frühen Abend auf der Friedrich-Ebert-Straße und in einer Straßenbahn in Bettenhausen als Exhibitionist aufgefallen sein. Er wurde schließlich gegen 20 Uhr festgenommen. Da er offenbar unter Drogen- und Alkoholeinfluss stand, lieferten die Beamten ihn ins Gewahrsam im Polizeipräsidium ein.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der sexuellen Nötigung im Kasseler Hauptbahnhof führen Beamte der Bundespolizei. Wie das 36-jährige Opfer gegenüber den Beamten berichtete, stand sie gegen 15.30 Uhr hinter dem Verkaufstresen einer Kaufhausfiliale im Kasseler Hauptbahnhof, als sich plötzlich ein ihr Unbekannter von hinten näherte. Der Mann soll ihre Hüfte umfasst und seinen Unterleib gegen sie gedrückt haben. Nachdem die 36-Jährige sich gegen weitere Berührungen wehrte, habe der Täter von ihr abgelassen und sei geflüchtet. Die Fahndung nach dem Mann verlief zunächst ohne Erfolg.

Wahrscheinlich derselbe Mann tauchte um 18.30 Uhr auf der Friedrich-Ebert-Straße auf. Die Personenbeschreibung der Verkäuferin deckt sich mit der eines Passanten, dem er sich auf dem Gehweg vor Hausnummer 72 entblößt gezeigt hatte. Auch hier machte sich der Täter aus dem Staub, bevor die an der Fahndung beteiligten Funkstreifen eintrafen.

Die Festnahme gelang dann aber schließlich, nachdem sich der Mann um 19.40 Uhr abermals unsittlich gezeigt hatte. Über die Leitstelle der Kasseler Verkehrsgesellschaft wurde der Polizei ein Exhibitionist gemeldet. Er habe sich gegenüber Fahrgästen in der auf der Leipziger Straße stadtauswärts fahrenden Straßenbahn entblößt. Auch hier passte die Personenbeschreibung auf den Mann, der bereits zweimal an dem Tag für Aufsehen gesorgt hatte. Beamte des Polizeireviers Kassel-Ost nahmen den Tatverdächtigen kurz nach dem Verlassen der Tram auf einem Parkplatz in der Leipziger Straße fest.

Wie die Beamten berichten, reagierte er zunächst nicht auf die Ansprachen der Polizisten. Als die Beamten ihn am Weitergehen hindern wollten, griff er sie sofort an und versuchte auf sie einzuschlagen. Selbst der Einsatz von Reizgas stoppte den drogen- und alkoholberauschten Mann nicht. Erst mit Unterstützung einer weiteren Streife gelang es, ihn festzunehmen. Er musste zum Schutz der Beamten mit Hand- und Fußfesseln ins Gewahrsam transportiert werden. Der 35-Jährige, der bei der Polizei bereits wegen anderer Gewalt- und Drogendelikte in Erscheinung getreten war, wurde am Freitagmorgen nach seiner Ausnüchterung wieder auf freien Fuß gesetzt. Er muss sich nun wegen des Verdachts des Exhibitionismus, der sexueller Nötigung und des Widerstands verantworten.

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