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Montag, 28 Juni 2021 12:16

Impfpass: Betrügern die rote Karte zeigen

WALDECK-FRANKENBERG. Aus gegebenem Anlass weisen in einer gemeinsamen Pressemitteilung die Polizeidirektion und der Landkreis Waldeck-Frankenberg auf mögliche Betrugsversuche hin.

Hessenweit wurden der Polizei und den Gesundheitsämtern einige Fälle bekannt, in denen Betrüger sich als Mitarbeiter eines Gesundheitsamtes ausgegeben haben. Die Betrüger riefen überwiegend ältere Menschen an und erzählten, dass ein elektronischer Impfnachweis erstellt werden soll. Dazu benötigten sie angeblich die persönlichen Daten der angerufenen Senioren. In den Fällen, wo diese Daten auch herausgegeben wurden, gab es anschließend auch Abbuchungen von den Konten der Geschädigten.

Im Landkreis Waldeck-Frankenberg wurden bisher keine derartigen Fälle bekannt. Damit das auch so bleibt, weisen Polizei und Landkreis darauf hin, dass Geimpfte bezüglich des digitalen Impfnachweises in keinem Fall persönlich angerufen werden. Im Gegenteil - der Weg zum digitalen Impfpass ist folgender: Personen, die im Impfzentrum in Korbach oder über die mobilen Teams des Landkreises geimpft wurden, erhalten nach ihrer zweiten Impfung einen Brief vom Land Hessen, in dem ihnen ihr persönlicher QR-Code mitgeteilt wird. Diesen können sie mit dem Smartphone einscannen und in die Corona Warn-App oder die CovPass-App hochladen. Den digitalen Nachweis über den vollständigen Impfschutz können sie so digital mit sich führen und - wenn notwendig - auf dem Handy vorzeigen.

Persönliche Informationen oder gar Bankdaten sollten daher auf keinen Fall telefonisch herausgegeben werden. Wer Anrufe dieser Art bekommt oder wem ähnliche Fälle bekannt sind, sollte dies daher unmittelbar der Polizei melden. Betrug und Datenmissbrauch soll so möglichst vorgebeugt werden. (ots/r)

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Donnerstag, 03 November 2016 18:02

Informationen über Berufschancen bei der Polizei

KORBACH. Bei der "Nacht der Bewerber" lädt die Polizei hessenweit an diesem Freitag an 14 Standorten junge Menschen dazu ein, sich über Berufschancen bei der Polizei zu informieren. Einen solchen Informationsabend gibt es auch bei der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg in Korbach, Beginn ist um 18 Uhr ein.

Junge Leute sollen sich nach den Worten von Einstellungsberater Jörg Dämmer aus erster Hand über den Beruf des Polizeibeamten informieren. Die "Nacht der Bewerber" bietet umfangreiche Einblicke in die spannenden und abwechslungsreichen Möglichkeiten bei den "Freunden und Helfern". Es gibt Informationen über die vielfältigen polizeilichen Aufgaben, das Bewerbungs- und Testverfahren sowie das Studium.

Wer sich in Korbach informieren möchte, der sollte sich am Freitag, 4. November, bis 18 Uhr an der Pforte der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg in der Pommernstraße 41 (Nähe Stadthalle/Arbeitsamt) melden. Die Veranstaltung dauert etwa zwei bis drei Stunden. (pfa) 

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KORBACH. Kriminalrat Christian Golomb wird neuer Leiter der Kriminalpolizei Korbach und gleichzeitig stellvertretender Leiter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg. Der 37-Jährige tritt die Nachfolge von Kriminaloberrätin Jenny Breede an, die im Sommer 2014 in den Mutterschutz ging und wegen einer neuen Tätigkeit nicht in die Kreisstadt zurückkehren wird.

Golomb absolvierte ein Masterstudium an der Deutschen Hochschule der Polizei, das er Ende September 2016 mit der Ernennung zum Kriminalrat erfolgreich beendete. Der 37-Jährige aus der Nähe von Kassel begann seine Laufbahn 1998 bei der Polizei und versah im Anschluss an sein Studium an der Verwaltungsfachhochschule Kassel seinen Dienst bei der Bereitschaftspolizei und in verschiedenen Kommissariaten des Polizeipräsidiums Nordhessen.

Der Leiter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, Kriminaldirektor Achim Kaiser, wünschte dem neuen Kripochef bei der Amtseinführung am Montag in der Polizeidirektion alles erdenklich Gute für seine neue Aufgabe.

Gleichzeitig bedankte sich Kaiser beim Ersten Kriminalhauptkommissar Jürgen Wilke, der seit dem Weggang von Jenny Breede die Kripo zwei Jahre kommissarisch leitete. Breede (Archivfoto: pfa) wechselte inzwischen zur Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung (HfPV) nach Kassel und ist dort seit Februar als Dozentin für Einsatzlehre tätig. (pfa)   

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Mittwoch, 01 Oktober 2014 18:00

Hannappels Nachfolger wird Hannappels Nachfolger

WALDECK-FRANKENBERG. Nach gut drei Jahren an der Spitze der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg wechselt Hubertus Hannappel in selber Funktion in den Schwalm-Eder-Kreis. Nachfolger Achim Kaiser trat dort seinerzeit bereits in die Fußstapfen des 55-Jährigen als Kripochef.

An der Feierstunde nahmen am Mittwochmorgen nicht nur die Führungskräfte der Polizeidirektion, der Kripo, der vier Polizeistationen im Landkreis und des Verkehrsdienstes teil, sondern auch Vertreter aus Politik und Verwaltung, von Feuerwehr und THW sowie der Notfallseelsorge. Nicht zuletzt zählte auch Hannappels bisherige Stellvertreterin Jenny Breede zu den Gästen: Die Kripo-Chefin, derzeit in Mutterschutz, war mit ihrem acht Wochen alten Sohn Felix nach Korbach gekommen.

Polizeipräsident Eckhard Sauer, der selbst um die Jahrtausendwende herum zwei Jahre die Waldeck-Frankenberger Direktion leitete, sagte, üblicherweise gehe ein Wechsel in der Leitung mit einer gewissen Vakanz einher. Er sei froh, dass zeitgleich mit dem Weggang Hannappels sein Nachfolger den Dienst antrete.

Kaiser bereits bei der Kripo Hannappels Nachfolger
Hubertus Hannappel erklärte in seinen Abschiedsworten, ihm komme es vor, als sei seine Amtseinführung an gleicher Stelle erst "kürzlich" gewesen. Bei Amtsantritt Ende 2011 habe noch nicht festgestanden, dass er Waldeck-Frankenberg so rasch wieder verlassen würde. Er habe die Chance ergriffen, dienstlich in den Landkreis zurückzukehren, in dem er auch wohne, sagte Hannappel zu seinen Beweggründen. Schon früher war der heute 55-Jährige in leitender Funktion im Schwalm-Eder-Kreis tätig: Von 2004 bis 2007 war er Chef der Regionalen Kriminalitätsinspektion in Homberg.

Sein dortiger Nachfolger seinerzeit war Achim Kaiser, der nun erneut in die Fußstapfen Hannappels tritt. Kaiser kam im Oktober 1978 zur hessischen Polizei. Nach seiner Ausbildung versah er Dienst beim damaligen Polizeipräsidium Offenbach. 1984 wechselte er in den Kriminaldienst. Drei Jahre später gelang dem gebürtigen Eschweger der Sprung in die nordhessische Heimat, wo er rund zehn Jahre dem Mobilen Einsatzkommando (MEK) in Kassel angehörte. Während der Zugehörigkeit  zu dieser Einheit absolvierte Kaiser die Ausbildung für den gehobenen Dienst und in der weiteren Folge die Qualifizierung für den höheren Dienst.

Nach dem Besuch der Polizeiführungsakademie in Münster und Abschluss der dritten Fachprüfung wurde Kaiser zunächst als Dozent für Kriminalistik und Kriminologie an der Hessischen Polizeiakademie eingesetzt. Von 2004 bis 2007 leitete er die Zentrale Kriminalinspektion beim Polizeipräsidium Nordhessen und zuletzt wurde er  mit der Leitung der Regionalen Kriminalinspektion der Polizeidirektion Schwalm-Eder beauftragt. Kaiser lebt mit seiner Familie in Baunatal.

"Zwei lachende Augen"
Während Hannappel am Mittwoch mit Blick auf engagierte Kollegen und durchweg gute Zusammenarbeit einerseits und die Rückkehr in die Heimat andererseits von "einem lachenden und einem weinenden Auge" sprach, sagte der neue Leiter Achim Kaiser: "Ich freue mich sehr und komme mit zwei lachenden Augen hierher". Die Dinge, die sein Vorgänger angestoßen habe, werde er mit besonderem Auge betrachten - als Beispiel nannte der 53-Jährige das Thema Prävention. Er werde das Sicherheitsgefühl der Bürger ansprechen und dazu beitragen, dass Straftaten rasch aufgeklärt werden. Innerhalb der Polizei wolle er sich um alle Belange der Beamten und Angestellten kümmern.

Dazu riet ihm auch der Personalratsvorsitzende Klaus Vestweber. Kaiser müsse motivieren und zufriedenstellen, den Kollegen Wertschätzung entgegenbringen und Anwesenheit zeigen. Das werde ihm Loyalität einbringen, versicherte der Personalrat, der die Wechselwirkung von Zufriedenheit und Leistung skizzierte. "Du wirst das mit Bravour hinbekommen", sagte Vestweber dem neuen Direktionsleiter. Die Grundlagen dafür seien hervorragend: Kaiser finde in Waldeck-Frankenberg eine intakte Polizeibehörde mit versierten Mitarbeitern vor.

"Sehr gut bestelltes Haus"
"Hubertus Hannappel übergibt ein sehr gut bestelltes Haus", sagte auch der Erste Kreisbeigeordnete Jens Deutschendorf. Man freue sich darauf, die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit mit Achim Kaiser fortzusetzen. Dank der hervorragenden Arbeit der heimischen Polizei sei Waldeck-Frankenberg einer der sichersten Landkreise in Hessen, lobte der Vertreter des Landrates. Anerkennung zollte auch der Korbacher Bürgermeister Klaus Friedrich: Die Polizei im Kreis bestehe aus loyalen, engagierten und gut ausgebildeten Kräften. Der Bürgermeister machte aber auch deutlich, dass es beim Thema Sicherheit "keine Kompromisse" geben dürfe. Die Menschen hätten ein Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit. Mit Blick nach Wiesbaden sagte der Rathauschef, es dürfe kein weiteres Ausdünnen von Polizei und Gerichten geben.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 21 August 2014 06:36

Polizeichef Hubertus Hannappel wechselt nach Homberg

KORBACH/HOMBERG. Nach nicht einmal drei Jahren als Leiter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg wechselt Hubertus Hannappel (55) in derselben Funktion in den Schwalm-Eder-Kreis. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

Seit mehreren Wochen hielten sich hartnäckig die Gerüchte um einen Wechsel Hannappels von Korbach nach Homberg, Auskunft zu dieser bedeutenden Personalie gab die Pressestelle der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg aber nicht. Der Leiter der Pressestelle beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel, Wolfgang Jungnitsch, beantwortete am Mittwoch nun eine entsprechende Anfrage der HNA und bestätigte damit den bevorstehenden Wechsel. Wie die HNA berichtet, wird Hubertus Hannappel der Nachfolger von Dirk Stippich, der seit 2011 an der Spitze der Polizei im Schwalm-Eder-Kreis steht. Stippich, zuvor zeitweise Leiter der Kripo in Waldeck-Frankenberg, wechselt nun zum Polizeipräsidium Nordhessen nach Kassel.

Hubertus Friedrich Johannes Hannappel, wie der 55-Jährige mit vollem Namen heißt, kam 1977 zur Polizei und wechselte 1986 von der Schutz- zur Kriminalpolizei. Der gebürtige Eschweger leitete die Spezialeinheiten beim Präsidium in Kassel (2001 bis 2004) sowie die Regionalen Kriminalitätsinspektionen in Homberg (2004 bis 2007) und Marburg (2007/08). Vor seinem Wechsel an die Spitze der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg war er zuletzt Dozent für Kriminalwissenschaften an der hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung in Kassel.

Hannappels Vertreterin in Mutterschutz
Als Hannappel Ende 2011 als Chef von etwa 200 Beamten und Angestellten der heimischen Polizei nach Korbach kam, war kurz zuvor auch die Stelle der Abwesenheitsvertretung und Kripo-Leitung neu besetzt worden: Jenny Feist hatte im Oktober 2011 ihren Dienst in Waldeck-Frankenberg und damit die Nachfolge des scheidenden Kripo-Chefs Günther Schnegelsberg angetreten. Seit einigen Wochen befindet sich Jenny Feist im Mutterschutz. Wann genau Hubertus Hannappel das Polizeigebäude an der Pommernstraße verlässt, steht dem HNA-Bericht zufolge noch nicht fest. Und das Auswahlverfahren für seine Nachfolge laufe noch, hieß es.

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Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Zwei 19 und 29 Jahre alte Männer haben im November einem 85-Jährigen das Leben gerettet, als sie ihn aus dem eiskalten Ederwasser gezogen haben. Im Rahmen unserer Adventsserie dankt heute Polizeichef Hubertus Hannappel den beiden couragierten Lebensrettern.

Der Rentner, der erst tags zuvor seinen 85. Geburtstag gefeiert hat, stürzt Mitte November in den eiskalten Walkegraben, einen Nebenarm der Eder. Etwa 20 Minuten, so erinnert es der alte Herr später, liegt er nach einem fünf-Meter-Sturz an der steilen Uferböschung im Wasser, bevor jemand seine Hilferufe hört. Es ist der 19-jährige Dennis Klingelhöfer aus Frankenberg, der an diesem Dienstagnachmittag im November auf dem Weg zur Arbeit ist und gegen 16.30 Uhr am Fußweg zwischen Walkegraben und Uferstraße auf die Notlage aufmerksam wird. Sofort geht er den Rufen nach, entdeckt den Senior im Wasser. "Er lag bis zur Brust im kalten Wasser", erzählt der 19-Jährige später der HNA.

Dennis Klingelhöfer reagiert sofort. Er ruft Björn Stanzel zur Hilfe, einen ganz in der Nähe tätigen Kanalarbeiter, wählt mit seinem Mobiltelefon außerdem sofort den Notruf. Während Klingelhöfer per Handy noch mit der Rettungsleitstelle telefoniert, holt Stanzel den Senior bereits aus dem Wasser. Mit seiner ganzen Kraft stemmt er den Mann in der Dämmerung die feuchte Böschung hoch: "Er musste sofort aus dem kalten Wasser rausgeholt werden, das war sehr anstrengend", erzählt der 29-jährige Lebensretter aus Florstadt später, "sonst wäre er vielleicht in der Dunkelheit verschwunden und ertrunken." Der Senior sei vollkommen entkräftet gewesen: "Zur Rettung konnte er selbst nichts mehr beitragen." Wenig später trifft der Rettungswagen ein, bringt den 85-Jährigen in die Klinik.

Dank des Polizeichefs
Auf den Fall angesprochen, lobt Polizeichef Hubertus Hannappel die beiden Lebensretter ausdrücklich und dankt den jungen Männern für ihr Handeln. "Das ist etwas, was wir uns unter sozialem Engagement vorstellen und gern häufiger sehen würden - auch in Zusammenhang mit der Verhinderung von Straftaten", unterstreicht der Leiter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg. Dennis Klingelhöfer und Björn Stanzel hätten dort sofort gehandelt, wo im wahrsten und ganz direkten Sinne Not am Mann war. Beide Retter hätten Courage bewiesen und Anteil am Schicksal des Rentnern genommen. "Dafür kann man gar nicht genug danken."


Sind auch Sie nach einem Unfall oder Notfall dankbar für Hilfe jedweder Art, die Ihnen zuteil wurde, und wollen diesen Dank loswerden? Dann ist unsere Adventsserie zum Thema "Dank" ein gutes Forum. Nehmen Sie Kontakt zur Redaktion auf per Mail an info(at)112-magazin.de



Publiziert in Retter
Mittwoch, 29 Mai 2013 15:46

Zahl der Unfalltoten im Kreis fast verdoppelt

WALDECK-FRANKENBERG. Während 2012 die Gesamtzahl an Unfällen im Landkreis im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant blieb, hat sich die Zahl der bei Verkehrunfällen tödlich verletzten Menschen im zurückliegenden Jahr fast verdoppelt: Die am Mittwoch vorgelegte Statistik berichtet von 19 Todesopfern auf den Waldeck-Frankenberger Straßen nach zehn Toten im Jahr 2011. "Das tut uns sehr weh und bereitet uns Sorge", sagte Hubertus Hannappel, Leiter der heimischen Polizeidirektion, bei der Vorstellung des Zahlenwerks.

Die Eckdaten der neuen Verkehrsunfallstatistik: Im Jahr 2012 ereigneten sich im Landkreis insgesamt 3783 polizeilich aufgenommene Verkehrsunfälle - ein Plus von 96 Unfällen oder 2,6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2011. Bei zwölf Unfällen starb jeweils ein Beteiligter, bei zwei Verkehrsunfällen auf der B 253 bei Hundsdorf und bei Rennertehausen waren jeweils zwei Menschenleben zu beklagen. Bei einem Zusammenstoß auf der Frankenberger Umgehung erlitten im Mai 2012 sogar drei Menschen tödliche Verletzungen.

Die Zahl der Unfälle mit Leichtverletzten ging im Berichtsjahr um knapp acht Prozent und die mit Schwerverletzten um rund fünf Prozent zurück. Gestiegen ist dagegen im Jahr 2012 die Anzahl an Unfällen, bei denen die Verursacher unter Einfluss von Alkohol oder/und Drogen standen - nach 98 Fällen im Jahr 2011 waren es im Berichtsjahr 111 Fälle. Bei Kontrollen wurden 263 alkoholisierte oder unter Einfluss berauschender Mittel stehende Verkehrsteilnehmer erwischt, das sind 31 mehr als im Jahr davor. "Die Dunkelziffer ist sehr hoch, aber wir versuche, sie aufzuhellen", sagte am Mittwoch Wilfried Meier, Leiter der Führungsgruppe. Er hatte die Statistik gemeinsam mit Sandra Theiß vom Regionalen Verkehrsdienst erstellt. Meier kündigte ebenso wie Polizeisprecher Dirk Virnich an, die Kontrollen in diesem Feld weiter zu erhöhen. Einer der tödlichen Verkehrsunfälle im Jahr 2012 sei auf Alkohol zurückzuführen, hieß es.

Die Zahl der Unfallfluchten ging im vergangenen Jahr leicht um 18 auf 636 Fälle zurück. 210 davon konnten geklärt werden. "Es ist erschreckend, wie hoch die Bereitschaft ist, den Geschädigten auf seinem Schaden sitzen zu lassen", sagte Polizeichef Hannappel und appellierte an die Verkehrsmoral der Menschen im Landkreis. In 48 Fällen hätten die Verursacher nicht nur Sachschaden, sondern auch Verletzte zurückgelassen. Als interessant sei es einzustufen, dass der Anteil der Verkehrsunfallfluchten an allen registrierten Unfällen wie in den Vorjahren bei 18 Prozent liege.

Schlechter Sommer? Weniger Motorradunfälle
Nicht konstant, sondern rückläufig war die Zahl an Motorradunfällen. Nach 177 Unfällen mit motorisierten Zweiradfahrern im Jahr 2011 weist die Statistik im Berichtsjahr 140 Unfälle aus. Ein Motorradfahrer kam ums Leben, in den beiden Vorjahren waren es noch jeweils drei getötete Kradfahrer. Auch die Zahl der Verletzten sei gesunken. Der Rückgang der Unfallzahlen in diesem Zweig der Statistik könne im schlechten "Motorradwetter" des vergangenen Jahres begründet liegen, sagte Wilfried Meier. Hauptunfallursachen waren dem Bericht zufolge nicht angepasste Geschwindigkeit (26 Fälle), Alkohol (12) und mangelnder Abstand (11). Wie zuletzt an Pfingsten am Diemelsee werde es weiterhin Schwerpunktkontrollen geben. Dabei wolle man mit den Motorradfahrern ins Gespräch kommen und sie über die Gefahren ihres Hobbys aufklären. "Die Knautschzone ist nun mal nur die Kombi und die Haut", sagte der Leiter der Führungsgruppe. Er selbst sei Motorradfahrer und wisse um die Risiken. Auch Fahrradunfälle sind in der Statistik verzeichnet: Davon gab es 67, die allesamt von der Radfahrern verursacht wurden und die in 18 Fällen zu schweren und in weiteren 38 Fällen zu leichten Verletzungen führten.

Als "großes Problem" bezeichneten Meier und seine Kollegin Sandra Theiß die vielen Wildunfälle. Von zuletzt 1140 im Jahr 2011 auf 1326 im Berichtszeitraum stieg die Zahl der Wildunfälle rasant an. In 1027 Fällen kollidierten Autofahrer mit Rehwild, 275 Wildschweine wurden erfasst, außerdem zwölf Stück Rotwild getroffen. Die übrigen registrierten Fälle sind dem Niederwild zuzuordnen. Ein Grund für die steigende Zahl an Wildunfällen sei das erhöhte Nahrungsangebot für Wildtiere und die damit steigenden Populationen. Der 2008 gegründete "Arbeitskreis Wild", dem neben der Polizei verschiedene Gruppierungen und Behörden angehören, hat im vergangenen Jahr mit finanzieller Unterstützung der Sparkasse ein Testprojekt ins Leben gerufen: So wurden nach Auskunft von Sandra Theiß 500 blaue Reflektoren an der B 236 bei Osterfeld, an der B 253 zwischen Hundsdorf und Reinhardshausen sowie an der K 5 zwischen Schmillinghausen und Herbsen an den Leuchtpfosten installiert. Auf diesen Strecken wolle man testen, ob blaue Reflektoren das Wild vom Überqueren der Fahrbahnen bei Fahrzeugverkehr in der Dunkelheit abhalten können - und sich dadurch die Unfallzahlen senken lassen.

Beim Blick auf die Altersstruktur der Unfallverursacher ist in der Statistik zu erkennen, dass weitaus mehr 18- bis 24-Jährige Verkehrsunfälle verschulden als die über 65-Jährigen - wenngleich deren Anteil an der Bevölkerung weitaus höher ist. Von den insgesamt 3783 Unfällen im Jahr 2012 gingen 538 auf die über 65-jährigen Verkehrsteilnehmer zurück, die jungen Erwachsenen verursachten insgesamt 912 Verkehrsunfälle. Als positiv wertete die Polizei am Mittwoch das Programm "Begleitetes Fahren ab 17" - keiner der 17-Jährigen habe im vergangenen Jahr einen Unfall verursacht.

Gesamtschaden von annähernd zehn Millionen Euro
Alle registrierten Verkehrsunfälle führten im Jahr 2012 zu einem Gesamtschaden von rund zehn Millionen Euro. Um die Unfallzahlen insgesamt und somit auch die Zahl von Toten und Verletzten zu senken, appellierte Direktionsleiter Hubertus Hannappel an die Verkehrsteilnehmer, mehr Rücksicht aufeinander zu nehmen. Man solle nicht sein Recht erzwingen, sondern auch auf die Fehler der anderen achten und entsprechend reagieren. "Die Gesellschaft ist gefordert", sagte der Polizeichef.

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Mittwoch, 20 März 2013 17:41

Mit Kinderfahrrad in die Rente radeln

WALDECK-FRANKENBERG. Karl-Heinz Schmidt, geschätzter Schutzmann aus Bad Wildungen und zuletzt Verkehrspädagoge der Jugendverkehrsschule, ist nach 42 Dienstjahren bei der Polizei in den Ruhestand verabschiedet worden.

Der gelernte Elektroinstallateur trat am 1. April 1971 in den Dienst der hessischen Polizei. Mannschaftskameraden hatten dem begeisterten Fußballer den Polizeiberuf schmackhaft gemacht. "Ein bisschen mulmig war mir damals schon zumute", resümierte Schmidt. Er hat seine Entscheidung, zur Polizei zu wechseln, aber bis heute nicht bereut. Im Rahmen einer Feierstunde zum Abschied in den Ruhestand ließ Hubertus Hannappel, Leiter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, das dienstliche Wirken Schmidts Revue passieren.

Nach seiner Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in Kassel führte sein Weg über das Polizeipräsidium Frankfurt am Main 1977 zurück nach Bad Wildungen. Dort war er insgesamt 28 Jahre im Schichtdienst eingesetzt, bis er 2005 aus gesundheitlichen Gründen zur Jugendverkehrsschule wechselte.

Der gebürtige Bad Wildunger ist seitdem vielen, vielen Kindern ein sympathischer und lehrreicher Begleiter im Umgang mit dem Erlernen der Gefahren des Straßenverkehrs geworden. Sei es in Kindergärten oder Grundschulen, Karl-Heinz Schmidt war aufgrund seiner ruhigen Ausstrahlung ein allseits geschätzter und beliebter Partner an der Seite seiner Schützlinge.

Neben vielen Geschenken der Ehrengäste, erwartete den zukünftigen Pensionär eine ganz besondere Überraschung. Damit er sich an seine berufliche Laufbahn und insbesondere an seine Zeit als Verkehrspädagoge stets erinnern kann, überreichten ihm seine Kollegen des Regionalen Verkehrsdienstes ein Kinderfahrrad in polizeilicher Sonderausstattung, nämlich mit Polizeistern, Blaulicht und Sirene. Mit den besten Wünschen für neuen Lebensabschnitt wurde Karl-Heinz Schmidt nach 42 Dienstjahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

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Mittwoch, 21 November 2012 17:38

Neues Quartier für Korbacher Polizei

KORBACH. Seit fast 30 Jahren ist der Umzug in neue Räume ein Thema für die Polizei in Korbach. Jetzt steht diese langwierige Geschichte vor dem Abschluss. In der Polizeidirektion in der Pommernstraße sind Bauarbeiter damit beschäftigt, das Erdgeschoss als Polizeiwache umzubauen.

Im Spätsommer 2013 soll der Umbau abgeschlossen sein, so dass die Beamten aus dem schönen Fachwerkbau in der Hagenstraße in zeitgemäße Räume umziehen können, sagt Volker König, Pressesprecher der Polizeidirektion. Kürzere Wege, schnellere Kommunikation, besserer Austausch zwischen den Dienststellen: Die Polizeiführung verspricht sich von dem Umzug eine effektivere Arbeit. Das hatte Waldeck-Frankenbergs Polizeichef Hubertus Hannappel gesagt, als er im März bestätigte, dass die Bauarbeiten nach langer Diskussion endlich bevorstehen.

Arbeiten auf der Baustelle
Für die Mitarbeiter der Polizeidirektion und die Beamten der Kripo in der Pommernstraße bedeutet das insgesamt noch bis Ende 2013 Arbeiten auf einer Baustelle. Dann soll der Umbau endgültig abgeschlossen sein, sagte König. Denn neben der Einrichtung der Polizeiwache muss in dem Gebäude der Brandschutz neuen Vorschriften angepasst werden. Im ganzen Haus müssen auch die Sanitäranlagen erneuert werden. Schließlich wird das Haus, in dem früher das Waldecker Landratsamt untergebracht war, energetisch saniert. Diese Arbeiten werden sich noch bis zum Jahresende hinziehen.

Das Erdgeschoss wird umgebaut und so den Bedürfnissen einer Polizeistation angepasst, erklärte König. Unter anderem erhalten die Räume eine neue Aufteilung, Sozial- und Sanitärräume werden eingerichtet. Vernehmungsräume werden geschaffen. Im Keller entstehen die Zellen, die eine Polizeistation braucht.

In der Hagenstraße verlassen die Polizisten ein schönes, repräsentatives Gebäude. Doch den Ansprüchen der Polizei genüge das Fachwerkhaus schon lange nicht mehr. Dort fehle es an geeigneten Büroräumen, die Zellen entsprächen nicht den Anforderungen.

Denkmalschutz
Auch in der Hagenstraße hätte man erheblich investieren müssen, um den Brandschutz sicherzustellen. König vermutet, dass der Umbau der Station deutlich teurer geworden wäre als die neue Wache unter dem Dach der Direktion. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Im Innern sind Sitzungssaal und Treppenhaus geschützt und dürfen nicht verändert werden. Diese Bereiche würden nicht angetastet.

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 22 Dezember 2011 14:10

Extremismus bekämpfen: Hannappel neuer Polizeichef

WALDECK-FRANKENBERG. Ein echter Nordhesse leitet ab sofort die Polizeidirektion in Waldeck-Frankenberg: Hubertus Hannappel hat am Donnerstag offiziell die Nachfolge von Dittmar Knittel angetreten. Polizeipräsident Eckhard Sauer ernannte den 52 Jahre alten Kriminaloberrat aus dem Schwalm-Eder-Kreis zum neuen Chef der heimischen Schutz- und Kriminalpolizei.

Als "absoluten Schwerpunkt" seiner künftigen Arbeit nannte Hannappel in seiner Antrittsrede die "Bekämpfung des Extremismus jedweder Coleur". Hier gelte es, sämtliche Ausprägungen genau zu beobachten und zu bekämpfen. An der Feierstunde im Sitzungssaal der Polizeidirektion nahmen neben Hannappels Ehefrau Doris, Landrat Dr. Reinhard Kubat sowie Pfarrer und Notfallseelsorger Werner Hohmeister als "zivile" Gäste zahlreiche Führungsvertreter der nordhessischen und der Waldeck-Frankenberger Polizei teil. So gratulierten zum Amtsantritt unter anderem Polizeipräsident Eckhard Sauer und Stellvertreter Bernd Paul, Kripochefin und stellvertretende Direktionsleiterin Jenny Feist, die Dezernatsleiter der Kripo, die Leiter der Polizeistationen in Bad Arolsen, Korbach, Bad Wildungen und Frankenberg sowie Hannappels Vorgänger Dittmar Knittel.

Knittel erklärte bei der Amtseinführung, er habe den Landkreis Ende Juni "nicht gern" verlassen, als er eine neue Aufgabe im Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel übernahm. Knittel, der mehr als sieben Jahre die Direktion in Korbach leitete, versicherte seinem Nachfolger, er könne sich "auf die Truppe hier verlassen". Die Führungsgruppe sei tadellos aufgestellt, ebenso Kripo, Verkehrsdienst und die Polizeistationen. "Das Feld ist bestellt", sagte der frühere Direktionsleiter, der seinem Nachfolger zum besseren Kennenlernen des neuen Dienstbezirks eine Landkarte Waldeck-Frankenbergs schenkte.

"Sie werden dieses Volk lieben"
In diesem Landkreis sei der neue Polizeichef herzlich willkommen, rief ihm Landrat Dr. Reinhard Kubat zu. Die Solidarität der Kreisverwaltung und aller Städte und Gemeinden sei ihm gewiss, versicherte der Landrat. "Zwar gelten die Menschen in unserem Landkreis als etwas stur, doch Sie werden dieses Volk lieben", prophezeite Kubat, der die Vorteile des Landkreises ansprach und Waldeck-Frankenberg als Urlaubsregion Nummer eins in der Mitte Deutschlands bezeichnete. Er sei sehr froh, dass mit Kripochefin Jenny Feist und dem neuen Direktionsleiter Hubertus Hannappel das Team der heimischen Polizei nun wieder komplett ist.

Personalratsvorsitzender Klaus Vestweber bezeichnete Hubertus Hannappel als einen "ganz feinen Kerl und eine respektvolle Führungspersönlichkeit". Als neuer Direktionsleiter müsse er die Klammer bilden zwischen der Direktion, den Stationen, der Kripo und dem Verkehrsdienst, die Polizei nach außen darstellen und die Kollegen in allen Belangen dem Polizeipräsidium gegenüber vertreten. Hannappel werde "mitarbeiten, mitleiden und mitfühlen", sagte Vestweber und appellierte an den 52-jährigen Familienvater, ein "Vorbild zu sein, zu dem man aufschauen kann" und daran mitzuwirken, das Wir-Gefühl der Polizei in Nordhessen zu stärken. Als Direktionsleiter sei er gut beraten, den Kontakt zu den Polizeidienststellen zu pflegen und im Rahmen seiner Möglichkeiten dabei zu helfen, Probleme zu lösen.

Zuletzt Dozent für Kriminalwissenschaften
Polizeipräsident Eckhard Sauer, der zeitweise selbst die Polizeidirektion in Korbach geleitet hatte, beauftragte Hannappel am Donnerstag im Namen von Innenminister Boris Rhein offiziell mit der Leitung der Waldeck-Frankenberger Direktion. Hubertus Friedrich Johannes Hannappel, wie der 52-Jährige mit vollem Namen heißt, wird damit 34 Jahre nach seinem Eintritt in die hessische Polizei, ranghöchster Polizist in Waldeck-Frankenberg. 1986 von der Schutz- zur Kriminalpolizei gewechselt, leitete der gebürtige Eschweger in den vergangenen Jahren die Spezialeinheiten beim Präsidium in Kassel (2001 bis 2004) sowie die Regionalen Kriminalitätsinspektionen in Homberg (2004 bis 2007) und Marburg (2007 bis 2008) und war zuletzt Dozent für Kriminalwissenschaften an der hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung in Kassel.

Und "vor einer Woche bin ich, wie man auf Neudeutsch sagt, hier aufgeschlagen", sagte der sympathische Vater von zwei Kindern, der mit seiner Familie im Schwalm-Eder-Kreis lebt. Wegen der Nähe zur Schwalm kenne der den südlichen Landkreis Waldeck-Frankenberg bereits, "aber Dienst gemacht habe ich hier noch nie". Daher freue er sich sehr auf die neuen Aufgaben, sagte Hannappel und kündigte an, "das Aufgabenspektrum der Polizei nicht neu zu erfinden". Vielmehr werde er auf bewährte, hervorragende Konzepte weiter aufbauen, die in den vergangenen Jahren "mit sehr viel Kreativität und Engagement" entwickelt worden seien und ihn "sehr beeindruckt" hätten. Dazu zähle er unter anderem auch die Präventionsarbeit in Korbach und Bad Arolsen. Neben der genannten Bekämpfung des Extremismus werde er sich um "Dauerbrennerthemen" wie Jugendkriminalität und Verkehrssicherheit kümmern, kündigte der 52-Jährige an. Besonderen Dank richtete der neue Direktionsleiter an seine Stellvertreterin Jenny Feist, die selbst erst seit zehn Wochen in Korbach tätig ist, die Polizei aber in dieser Zeit hervorragend geführt habe.

Publiziert in Polizei
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