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Samstag, 02 April 2016 12:01

Löschen und Retten zu Fuß nur am 1. April

EDERSEE/SACHSENHAUSEN. Wer am Freitag um die Sicherheit im Nationalpark Kellerwald-Edersee fürchtete, der kann sich beruhigt zurücklehnen - die Novelle, nach der Feuerwehren zum Löschen und Retten im Parkgebiet nur noch zu Fuß antreten dürfen, war ebenso ein Aprilscherz wie ein fünfter Notarztwagen im Landkreis, der zu einer Reduzierung des Hubschrauber-Lärms an den Start gehen sollte.

Einigen Spaziergängern kam die Szenerie auf dem Parkplatz "Himmelsbreite" am Eingang des Nationalparks bei Harbshausen in dieser Woche doch etwas komisch vor: Vor der Kamera des 112-Reporters nahm Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk das Schild mit der Eule regelrecht in den Arm, und die Feuerwehrmänner Jonas Skroblin, Adolf Wagner, Daniel Riede und Patrick Zarges hielten die Tragkraftspritze bildwirksam in den Händen. Ein Lachen mussten sich alle fünf Brandschützer für einen Moment verkneifen, denn auf den ersten Blick auffallen sollte es schließlich nicht, dass mit dieser Aktion die Leser in den April geschickt werden sollten.

"April, April", lauteten dann aber doch bereits nach wenigen Sekunden die meisten Kommentare bei Facebook. Klar ist: Feuerwehren dürfen natürlich auch künftig mit ihren Fahrzeugen zur Brandbekämpfung oder zu Personensuchen in den Nationalpark fahren und brauchen nicht zu laufen. "Zutrauen würde ich das den Wiesbadenern auch an einem anderen Tag", schrieb ein Nutzer in den Kommentaren mit Blick auf die angeblich von der hessischen Landesregierung erlassenen Regelung. Und der Frankenauer Stadtbrandinspektor Andreas Ernst, der von der April-Geschichte bis Freitagmorgen überhaupt nichts wusste, musste zweimal hingucken, als er seine (erfundenen) Zitate um Elektrofahrzeuge und Sonderregelung las.

Ebenfalls frei erfunden war das neue Notarzt-Einsatzfahrzeug, mit dem der Rettungsdienst promedica eine Lücke in der notärztlichen Versorgung auf dem Land schließen und gleichzeitig den von Rettungshubschraubern ausgehenden Lärm reduzieren wollte. Es bleibt bei den vier Notarzt-Standorten Korbach, Bad Arolsen, Bad Wildungen und Frankenberg. Sollten die Ärzte an diesen vier Standorten im Einsatz sein und es kommt ein Notfall hinzu, wird in der Regel ein Rettungshubschrauber angefordert. Die Besatzung besteht aus Pilot, Rettungsassistent und eben einem Notarzt. Sorgen machen muss sich also auch niemand darum, dass auf dem neuen NEF nur junge Ärzte mit wenig Berufserfahrung sitzen werden. Die Notfallrettung bleibt weiterhin in den Händen erfahrener Ärzte und versierter Rettungsassistenten, die über eine spezielle Ausbildung verfügen und sich regelmäßig fortbilden.

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Publiziert in Feuerwehr

EDERSEE. Um den Wald im Nationalpark Kellerwald-Edersee noch besser zu schützen und für die Nachwelt zu erhalten, dürfen künftig keinerlei Kraftfahrzeuge mehr in das Gebiet hineinfahren. Diese Regelung umfasst auch Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, was nicht nur den Vöhler Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk auf die - im Kellerwald nicht wachsende - Palme bringt. "Da ist mal wieder eine Entscheidung am grünen Tisch getroffen worden und wir müssen es ausbaden", ist Schenk erbost.

Denn die Regelung aus Wiesbaden, die der höchste Brandschützer der Gemeinde Vöhl am Mittwochabend in der Wehrführer-Sitzung zu verkünden hatte, geht nach seiner Meinung weit an der Realität vorbei und hat mit Schutz von Wald nichts mehr zu tun. Der Schaden, der durch verzögerte Einsatzzeiten beispielsweise bei einem Waldbrand eintrete, sei doch weit größer als die Gefahr, die von den Fahrzeugen für Flora und Fauna ausgehe. "Wenn man älteren Fahrzeugen, zum Beispiel dem in den 70ern zugelassenen Ford Transit der Feuerwehr Harbshausen, die Einfahrt in den Nationalpark verwehrt, weil der ein bisschen tropft, kann ich das noch verstehen", zeigt sich Schenk kompromissbereit. Ein generelles Verbot für Feuerwehrfahrzeuge hält er aber für völlig überzogen. Aus den aktuellen Einsatzfahrzeugen mit neuester Technik "tropft weder Öl noch sonstwas".

Regelung nicht zu Ende gedacht
Was genau bedeutet der Erlass? Die Wehren aus den Anliegergemeinden - Vöhl, Edertal, Bad Wildungen mit seinem Stadtteil Frebershausen und Frankenau mit Altenlotheim - müssen bei einem Brand oder einer Personensuche im Nationalpark die Fahrzeuge an den bekannten Park-Schildern mit gelber Eule stehen lassen. Von dort aus heißt es dann im wahrsten Sinne des Wortes, die Beine in die Hand zu nehmen. Doch weniger die Beine als vielmehr die schweren Ausrüstungsgegenstände stellen für Bernd Schenk das eigentliche Problem dar: "Haben Sie schon mal eine Tragkraftspritze drei Kilometer durch den Wald getragen", stellt der Feuerwehrchef eine rethorische Frage Richtung Wiesbaden. Dies sei, mal ganz abgesehen von der verlorenen Zeit, "meinen Männern nicht zumutbar". Und zu Ende gedacht ist die Regelung nach Ansicht des Gemeindebrandinspektors auch nicht: "Kernstück einer Tragkraftspritze ist und bleibt ein Verbrennungsmotor". Die Gefahr, den Waldboden mit Kraftstoff zu verunreinigen, bestehe auch dabei.

Bis sich ein Politiker im Kellerwald verläuft...
Der Vöhler Feuerwehrchef rechnet damit, dass ihm einige der freiwilligen Einsatzkräfte nun den Rücken kehren werden. "Wir bilden unsere Leute in Lehrgängen intensiv an hochmodernen Fahrzeugen aus - damit sie dann zu Fuß zum Einsatz gehen", sagt Schenk kopfschüttelnd. Die Technik sei eine ausgezeichnete Möglichkeit, vor allem junge Männer für die ehrenamtliche Tätigkeit in den Wehren zu interessieren. "Wandern können sie auch mit ihren Familien oder Freunden". Alle Argumente hätten aber bislang in Wiesbaden nicht zu einer Einsicht geführt. "Das Geschrei möchte ich hören, wenn einer der Politiker sich mal im Kellerwald verläuft und wir ihn nicht schnell genug finden, weil wir uns an das neue Einfahrt-Verbot halten", sagt Schenk. Das weitläufige Gebiet des Nationalparks sei nun mal zu Fuß nicht in adäquater Zeit zu durchstreifen, gibt der Gemeindebrandinspektor zu bedenken - und erinnert an diverse Rettungsaktionen, bei denen verirrte Wanderer oder Radfahrer aus dem Parkgebiet zurück in die Zivilisation gebracht wurden.

Elektrofahrzeuge eine Alternative?
Während Bernd Schenk auf Verständnis bei den Kameraden hofft und auf weitere Gespräche mit den zuständigen Stellen setzt, fährt zum Beispiel der Frankenauer Stadtbrandinspektor Andreas Ernst eine harte Linie: "Wir sind zum Löschen da. Und das funktioniert eben nur mit unseren Fahrzeugen. Die neue Regelung interessiert mich nicht". Er werde auch künftig mit seinen Kameraden in den Nationalpark hineinfahren, wenn Hilfe gefordert ist. "Was wollen die in Wiesbaden denn dagegen machen? Uns einen Strafzettel verpassen?", sagt Ernst mit einem Augenzwinkern. Laufen und "Schläuche durch die Gegend tragen werde ich jedenfalls nicht", macht der Frankenauer Feuerwehrchef deutlich. Um Umwelt- und Brandschutz in diesem Gebiet in Einklang zu bringen und damit auch die Gemüter wieder zu beruhigen, regt Andreas Ernst elektrobetriebene Fahrzeuge an. Bis dahin müsse es aber eine Sonderregelung für die Wehren geben, fordert er.

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Publiziert in Feuerwehr

HERZHAUSEN/KIRCHLOTHEIM. Erneuter Einsatz für die Feuerwehren der Großgemeinde Vöhl: Aus bislang unbekannten Gründen ist am Mittwochabend eine größere Menge Stroh am Waldrand oberhalb des Nationalparkzentrums in Brand geraten.

Die Wehren wurden gegen 20.30 Uhr alarmiert, zunächst war von einem Schuppenbrand die Rede. Ein Gebäude brannte aber glücklicherweise nicht. Vielmehr hatten es die Brandschützer mit brennendem Stroh zu tun. Es handelt sich um das Strohlager eines Landwirts aus Kirchlotheim.

Einsatzleiter ist der Vöhler Gemeindenbrandinspektor Bernd Schenk. Zunächst rückten die Wehren aus Kirchlotheim, Schmittlotheim und Herzhausen in die Gemarkung Ochsenbühl aus, wenig später wurden wegen des Ausmaßes auch die Kameraden aus Buchenberg und Harbshausen nachgefordert. Die Löscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin, da die brennenden Strohballen mit einem Traktor mit Frontlader auseinander gezogen und abgelöscht werden mussten. Zeitweise waren 60 Feuerwehrleute im Einsatz, wie der Gemeindebrandinspektor am späten Abend gegenüber 112-magazin.de berichtete.

Eine Schwierigkeit für die Einsatzkräfte war die Löschwasserversorgung: Die Feuerwehren verlegten etwa anderthalb Kilometer B-Leitung vom Badesee des Ferienparks Teichmann bis zur Einsatzstelle. Dabei waren laut Schenk fünf Pumpen nötig - wegen der langen Wegstrecke und des ansteigenden Geländes.

Erstmals nutzten die Feuerwehren eine unter der Bundesstraße 252 verlegte Leitung, die für das vor acht Jahren eröffnete Nationalparkzentrum installiert worden war: Mit dieser Leitung sollte bei einem möglichen Brand im Zentrum Wasser aus dem Ferienpark-Badesee auf die andere Straßenseite gefördert werden, ohne den Verkehr auf der Straße zu behindern. Auf diese Weise floss der Verkehr am Mittwochabend uneingeschränkt weiter.

Eine Streife der Frankenberger Polizei machte sich ein Bild von den Löscharbeiten an der Einsatzstelle. Die Brandursache steht derzeit noch nicht fest, Brandstiftung ist jedenfalls nicht auszuschließen. Ob das Feuer im Zusammenhang steht mit weiteren Bränden in der Großgemeinde in den vergangenen Wochen, war am Abend nicht klar.


Erst am Mittwochmorgen waren die Feuerwehren aus Herzhausen und Kirchlotheim im Einsatz:
Triebwagen stößt mit umgestürztem Baum zusammen (23.03.2016)

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Publiziert in Feuerwehr

GELLERSHAUSEN. Sie sie in Panik vor einem Wolf geflüchtet? 16 schwarze Schaflämmer sind von einer Weide in der Feldgemarkung von Gellershausen verschwunden. Der Zaun war an einer Stelle heruntergedrückt.

Der betroffene Schafhalter aus dem Edertal vermisst seine 16 schwarzen Schaflämmer seit Sonntagmittag. Die Schafe waren auf einer Weide in der Feldgemarkung von Gellershausen in Richtung Nationalpark eingepfercht. Da der flexible Zaun an einer Seite heruntergedrückt ist und alle Schafe verschwunden sind, vermutet der Schafhalter laut Polizei, dass seine Tiere vor freilaufenden Hunden oder einem Wolf in Panik ausgebrochen sind.

"Falls sie die Schafe sichten, verständigen Sie bitte die Polizei in Bad Wildungen", appellierte Polizeisprecher Volker König an Spaziergänger. Die Telefonnummer der Wildunger Wache lautet 05621/7090-0.

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Publiziert in Polizei

EDERSEE. Ein von der Polizei mit Martinshorn verfolgter Motorradfahrer ist den Ordnungshütern in halsbrecherischer Fahrweise über einen Radweg im Nationalpark entkommen. Zuvor waren dieser Fahrer und ein weiterer Biker bei einer Kontrolle nahe Basdorf davongefahren. Die Fahrer gehörten zu einem Treffen, dessen Teilnehmer Anwohnern und Besuchern des Sees durch Lärm und riskante Fahrmanöver aufgefallen waren.

Nach Beschwerden aus der Bevölkerung kontrollierten mehrere Streifen des Verkehrsdienstes am Freitagmittag Zweiräder rund um den Edersee, und zwar in Herzhausen, Asel, Basdorf und Nieder-Werbe. Mehrere Anwohner und Verkehrsteilnehmer hatten sich bei der Polizei über teils waghalsige Fahrweise und enorme Lärmbelästigung durch die zumeist sehr jungen Motorradfahrer beschwert.

In den Blickpunkt der Beamten gerieten dann Motorradfahrer, die zu einem Leichtkraftrad-Event im Ferienzentrum Albert Schweitzer zusammengekommen waren und in Kleingruppen zu Touren um den See aufgebrochen waren. In Basdorf sollte eine Gruppe von acht Motorradfahrern mit 125er Super Motos überprüft werden. Als die Motorradfahrer erkannten, dass sie kontrolliert werden sollten, flüchteten zwei Fahrer in unterschiedliche Richtungen.

Bei einem Motorrad gelang es den Beamten aber noch, das Kennzeichen abzulesen. Später stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis für dieses Zweirad ist. Das zweite Motorrad flüchtete in Richtung Vöhl. An diesem Leichtkraftrad war gar kein Kennzeichen angebracht.

Im Zuge der Fahndung entdeckte eine weitere Polizeistreife des Verkehrsdienstes das Motorrad in Fahrtrichtung Asel-Süd. Obwohl die Beamten Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet hatten, war der Vorsprung des Motorrades so groß, dass der Fahrer in der Waldgemarkung hinter dem Campingplatz Asel-Süd unerkannt flüchten konnte. Dabei fuhr der Motorradfahrer laut Polizeisprecher Volker König in unverantwortlicher Art und Weise über den Radweg in Richtung Bringhausen.

Einsatzleiter Ralf Werner vom Verkehrsdienst: "In den Sommermonaten sind viele Motorradfahrer am Edersee unterwegs. Die meisten verhalten sich vorbildlich, einige nehmen allerdings wenig Rücksicht auf Anwohner und andere Verkehrsteilnehmer und das ist auch der Grund, warum wir in den Sommermonaten verstärkt an den Seen in Waldeck-Frankenberg Zweiradkontrollen durchführen".

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Publiziert in Polizei

SCHMITTLOTHEIM. Ein Bodenfeuer an einem Steilhang im Wald bei Schmittlotheim hat am Montagnachmittag auf einer Fläche von etwa fünf Hektar gewütet. Wodurch der Brand, der auch auf einige Bäume übergriff, ausgelöst worden war, stand zunächst nicht fest. Im betroffenen Gebiet oberhalb eines Wanderweges waren rund 60 Feuerwehrleute aus mehreren Vöhler Ortsteilen im Einsatz.

"Das war eine knappe Sache", erklärte der Vöhler Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk am Abend gegenüber 112-magazin.de. Das Feuer hätte sich durchaus zu einem größeren Waldbrand ausbreiten können. Es sei derzeit sehr trocken im Forst, die Waldbrandgefahr sei sehr hoch. "Wir haben sehr viel trockenes Laub und Reisig am Waldboden", sagte Schenk, jedoch seien Gräser und andere Grünpflanzen noch nicht ausreichend gewachsen, um eine Brandgefahr zu verringern. Eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe oder auch eine Glasflasche könnten bereits ausreichen, einen Waldbrand auszulösen.

Der Brand am Montag, der eine große Rauchsäule auslöste, wurde gegen 15.30 Uhr gemeldet. Daraufhin alarmierte die Leitstelle zunächst die Feuerwehren aus Schmittlotheim, Kirchlotheim, Ederbringhausen und Herzhausen, später wurde noch die Wehr aus Buchenberg nachalarmiert. Die Brandschützer unter Leitung von Schenk und seinem Stellvertreter Marco Amert nutzten den Teich oberhalb der Gaststätte Zum Elsebach für die Wasserentnahme, mit zwei B-Leitungen förderten die Einsatzkräfte das Löschwasser den Steilhang hinauf.

Landwirte unterstützen Feuerwehren mit Güllefässern
Mit insgesamt neun C-Rohren löschten die Kameraden den Brand, der sich auf eine geschätzten Fläche von 50.000 Quadratmeter ausgebreitet hatte. Vor allem Laub, Zweige und Äste brannten, allerdings griffen die Flammen an einigen Stellen auch auf die Bäume über. Mehrere Landwirte unterstützten die Feuerwehrleute, indem sie mit Güllefässern insgesamt 21.000 Liter weiteres Löschwasser zum betroffenen Waldgebiet brachten. "Das funktioniert bei uns stets sehr gut", lobte Schenk die Zusammenarbeit mit den heimischen Bauern.

Von den Löscharbeiten machten sich im Laufe des Nachmittags auch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick und sein neuer Stellvertreter Bernd Berghöfer ein Bild. Gegen 17.15 Uhr meldeten die beiden Einsatzleiter "Feuer aus", anschließend wurde der Waldboden großzügig gewässert, um ein späteres Wiederaufflammen zu verhindern.

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Publiziert in Feuerwehr

EDERSEE. Zwei Brüder aus Lage (NRW, Kreis Lippe) werden ihren Kurzurlaub am Edersee wohl noch lange in Erinnerung behalten: Am Freitag Abend verirrten sie sich bei einer Wanderung und mussten von Rangern des Nationalparks und der örtlichen Polizei gesucht werden.

Die Wanderung der beiden sollte von Asel-Süd bis nach Bringhausen gehen. Doch obwohl sie ortskundig waren, kamen sie im Wald vom Weg ab und verliefen sich in der einbrechenden Dunkelheit. Gegen 22.30 Uhr verständigten sie schließlich  über Notruf die Polizei in Frankenberg. Erschwert wurde die Suche nach den beiden Wanderern dadurch, dass sie nicht wussten, wo genau sie sich befanden.

Ortskundige Beamte machten sich auf den Weg in den Nationalpark, gleichzeitig wurden die Ranger alarmiert. Diesen gelang es schließlich, die beiden Verschollenen zu lokalisieren. Per Telefon wurden die Brüder zu einem  Rettungspunkt gelotst, wo sie weitere Ranger  in Empfang nahmen. Beide waren unverletzt und glücklich, dass die ungeplante Nachtwanderung ein schnelles Ende gefunden hatte. Kurz nach Mitternacht erreichten die Wanderer dann ihr Quartier in Harbshausen.


Erst Ende Juli gab es dort eine Suchaktion:
Edersee: Verfranzter Radfahrer (15) nach Stunden gefunden (27.07.2014)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 12 September 2012 10:54

Sturz im Nationalpark: Verletzte ausgeflogen

BRINGHAUSEN. Mit einem Rettungshubschrauber ist eine Verletzte aus dem Nationalpark Kellerwald-Edersee ausgeflogen worden: Nach einem Sturz beim Wandern war ein Transport der Frau auf dem Landweg kaum möglich. Helfer der Wildunger Bergwacht trugen die Patientin durch den Wald zum Helikopter.

Die etwa 70 Jahre alte Frau gehörte einer etwa 30-köpfigen Wandergruppe an, die am Dienstagnachmittag im Nationalpark unterwegs war. Als die Teilnehmer gegen 15 Uhr den abschüssigen Weg von der Wildbeobachtungskanzel zum Fischhaus Banfe gingen, verletzte sich die Frau beim Überklettern umgestürzter Bäume unterhalb des Daudenbergs schwer am Fuß. Die Besatzung des alarmierten Rettungswagens aus Lieschensruh musste etwa anderthalb Kilometer zu Fuß vom Fahrzeug zu der verletzten Frau zurücklegen - mit medizinischem Equipment. Die Rettungskräfte forderten die Wildunger Bergwacht um ihren Technischen Leiter Gerd Windhausen nach, außerdem bestellte die Leitstelle den Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7.

"Es bestand keine andere Möglichkeit, die Verletzte in ein Krankenhaus zu transportieren als mit einem Helikopter", erklärte Windhausen gegenüber 112-magazin.de. Die Helfer hätten die Frau sonst rund eineinhalb Kilometer zum Rettungswagen laufen müssen - bergauf und auf unwegsamem Gebiet. Die Bergwacht-Helfer hätten die Frau daher "nur" etwa 500 Meter weit bergab zum Landeplatz des Helikopters im Keßbachtal tragen müssen. Von dort aus startete die Maschine mit der Verletzten schließlich in Richtung Rotes Kreuz Krankenhaus in Kassel. Der Einsatz sei optimal gelaufen, bilanzierte Windhausen. Die Zusammenarbeit aller Rettungskräfte sei einwandfrei gewesen, und auch die Angaben der Wanderer über ihren genauen Aufenthaltsort seien gut gewesen.

Rettungsdienst und Bergwacht hatten im Mai 2010 einen gemeinsamen Einsatz im Nationalpark, an dem ebenfalls ein Helikopter beteiligt war: Damals galt es, eine verletzte Radfahrerin aus ebenfalls unwegsamem Gebiet zu retten (zum Artikel mit Video hier klicken). Die Frau wurde mit der Winde in den Hubschrauber gezogen und dann zum Rettungswagen geflogen.


Christoph 7 wurde kurze Zeit nach dem Einsatz am Edersee erneut nach Waldeck-Frankenberg beordert worden, erreichte den Einsatzort aber nicht:
Gewitter: Helikopter muss bei Dorfitter landen (11.09.2012, mit Fotos und Video)

Publiziert in Retter
Sonntag, 26 Februar 2012 08:48

Fahrt zum Nationalpark

 

KORBACH*  Die Tagesfahrt der Korbacher NABU Gruppe führt in diesem Jahr zum geplanten Nationalpark EGGEGEBIRGE  /  SENNE. Am 06. Mai wird die Tour unter Leitung von Wolfram Zeiss und Dr. Thomas Liedtke durchgeführt. Der Besuch im  Freilichtmuseum in Detmold wird ebenfalls Bestandteil der Fahrt sein.

Anmeldung und weitere Informationen erhalten Sie unter: Tel.: 05633 - 8186  und Tel.: 05631 - 913147

Anmelden können Sie sich auch unterMail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Publiziert in Archiv - Sammlung
Montag, 13 Februar 2012 07:54

Edersee

EDERSEE *  Am Samstag, dem 18.Februar 2012 findet der Aktionstag " Hochzeit bei Wolf, Luchs und Wildkatze " statt.

 

 Aktionstag in der WildnisSchule: Hochzeit bei Wolf, Luchs und Wildkatze
Samstag,
18.02.2012
10:00 Uhr
Edertal
Hemfurth
WildtierPark Edersee, Eingang
Spannendes zu Paarungszeit, Sozialverhalten und Lebensweise von Wolf, Luchs und Wildkatze erfahren Sie bei einem Rundgang durch den WildtierPark-Edersee. Sachlich und fundiert wird das Verhalten der Tiere während der aufregenden Zeit der Paarung vermittelt. Anmeldung erforderlich!
Kosten: Kosten: Eintritt WildtierPark
Veranstalter: Nationalpark Kellerwald-Edersee
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Publiziert in Archiv - Sammlung
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