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WALDECK-SACHSENHAUSEN. Ein Fachwerkhaus in der Luisenstraße im Waldecker Ortsteil Sachsenhausen konnte am Donnerstagmorgen in letzter Minute vor einem Vollbrand bewahrt werden - zu verdanken ist das den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Sachsenhausen.

Um 8.12 Uhr wurden die Kameraden zu einem Schornsteinbrand in Sachsenhausen alarmiert. Bei Ankunft an der Einsatzstelle drang bereits Rauch aus den Zimmerfenstern im 1. Obergeschoss, sodass davon auszugehen war, dass dort mehr als ein Schornstein im Inneren brannte. Sofort wurde ein Trupp unter Atemschutz mit Hohlstrahlrohr vorgeschickt, um die Lage zu erkunden. Einen weiteren Trupp beauftragte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Bernd Schäfer mit der Herstellung einer Wasserversorgung.

Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass nicht mehr der Schornstein brannte, sondern die Wände und Decken in unmittelbarer Nähe des Kamins. Die Wärmebildkamera bestätigte den Verdacht durch Anzeigen von sehr hohen Temperaturen. Da es sich um ein Fachwerkhaus handelt, war Eile geboten den Brandherd ausfindig zu machen und zu löschen. Somit wurden schweißtreibend unter Atemschutz die Wände und Decken geöffnet. Ein Brandherd konnte schnell lokalisiert werden, dieser hatte bereits tragende Teile der Fachwerkkonstruktion angebrannt.

Mittels Kettensäge wurde ein Holzpfosten entfernt, um an weitere Glutnester zu gelangen. Durch dieses Vorhaben musste ein Baustatiker in die Beurteilung der Stand- und Tragfähigkeit der Bausubstanz einbezogen werden. Dieser ordnete im Nachgang an, die betroffene Stelle mit Holzbalken abzustützen. Der heiße Brandschutt musste nach draußen zum Abkühlen gebracht werden.

Zeitnah nahm die Kripo ihre Ermittlungen auf, um die Ursache festzustellen. Bei den Abbauarbeiten kam zum ersten Mal der Abrollbehälter Mulde des Wechselladers zum Einsatz, um die doch sehr stark verschmutzten Geräte und Einsatzkleidungen zur Reinigung abzutransportieren. Nach 2 Stunden und 16 Minuten war der schweißtreibende Einsatz beendet.

Link: Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen.

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Samstag, 13 Februar 2021 17:57

Tierrettung am Edersee - Wehren rücken aus

WALDECK/EDERSEE. Am Samstag um 9.55 Uhr vibrierten die Tetra-Pager der Freiwilligen Feuerwehren aus Sachsenhausen und Nieder-Werbe. Grund für die Alarmierung waren fünf "eingefrorene" Schwäne, die auf dem Eis des Edersees bei Scheid lagen. 

Nach Angaben des Einsatzleiters Bernd Schäfer hatte ein Anwohner fünf Schwäne auf dem zugefrorenen Edersee in Höhe der Loreley Klippe bemerkt und war der Auffassung, dass diese im Eis eingeschlossen waren und sich nicht selbstständig befreien konnten. Daraufhin wurde der Notruf 112 verständigt und somit die Feuerwehr alarmiert. Vom Yachthafen aus wurde die Lage mittels Fernglas vom Einsatzleiter und den Fahrzeugführern erkundet. Es befanden sich tatsächlich Schwäne ca. 100 Meter vom Ufer entfernt auf dem Edersee.

In unmittelbarer Umgebung der Schwäne befand sich ein Wasserloch, wo der See nicht zugefroren ist. Die Schwäne saßen um dieses Wasserloch herum auf dem zugefrorenen See. In einer Notlage befanden sie sich allerdings nicht. Nachdem die Feuerwehrleute mit Rufen und Klatschen auf sich aufmerksam gemacht hatten, bewegten sich alle fünf Schwäne vom Wasserloch weg und setzten ihren Weg auf dem zugefrorenen Edersee fort. Die 13 Einsatzkräfte konnten zurück in die Standorte verlegen.

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WALDECK. Erneut musste die Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Bernd Schäfer zu einem Hilfeleistungseinsatz ausrücken. Weil eigene Versuche des Fahrers, seinen Linienbus wieder flott zu kriegen misslangen, wurde zunächst von einem nahegelegenen Gehöft ein Schlepper herangeholt. Nachdem dies nicht funktioniert hatte, rückten die Profis von der Feuerwehr an.

Ereignet hatte sich die Sachlage Dienstagmittag (9. Februar) bei Hof Heide zwischen der Bundesstraße 251 und dem Waldecker Ortsteil Höringhausen. Dort befuhr ein 57-jähriger Mann mit seinem roten Linienbus die Landesstraße aus Richtung Freienhagen in Fahrtrichtung Höringhausen. Mehrere Lastkraftwagen waren auf diesem Streckenabschnitt durch die vereiste Fahrbahn an der Weiterfahrt gehindert worden. Diesbezüglich versuchte der 57-Jährige seine Leerfahrt links an den Sattelzumaschinen vorbeizusteuern. Auf schneeglatter Fahrbahn rutsche der Bus nach links über die Bankette und wurde, dicht an der Leitplanke zum Stehen gekommen, durch diese, vor einem Absturz geschützt.

Zunächst wurde ein Schlepper von einem landwirtschaftlichen Anwesen geholt, um den Bus aus seiner prekären Lage zu befreien. Dieses Unterfangen misslang, daher entschieden die Beamten der Polizeiwache Korbach, die Feuerwehr um 13.50 Uhr alarmieren zu lassen - auch deshalb, weil die Straße in dem Bereich gesperrt werden musste. Einsatzleiter Bernd Schäfer rückte mit vier Einsatzwagen der Freiwilligen Feuerwehr aus  Sachsenhausen an. Nach kurzer Absprache mit dem Polizeiführer vor Ort wurde auch der Abschleppdienst Heidel aus Sachsenhausen hinzugerufen.

Mit einer Seilwinde des HTLF wurde der Bus, der in Schieflage geraten war gesichert. Danach wurde er mit zwei Seilwinden vorne und hinten angeschlagen und durch Umlenkschenkel von der Schutzplanke weggezogen. Damit die Fahrzeuge genügend Grip auf die Straße bringen konnten, wurden die Standflächen der Reifen von Eis und Schnee befreit und mit Streusalz abgestumpft. Dies gelang sehr gut, und so konnte der Bus, ohne weiteren Schaden zu verursachen, aus der misslichen Lage befreit werden. Nach 80 Minuten konnten die 15 Einsatzkräfte den Rückweg antreten - der Busfahrer setzte seine Leerfahrt weiter fort. (112-magazin)

Link: Feuerwehr zieht Bus aus prekärer Lage (29.01.2021)

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WALDECK. Zu einem Pkw-Brand musste die Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) am Dienstag gegen 16.40 Uhr ausrücken. Wie die Polizei Korbach auf Nachfrage mitteilt, könnte ein technischer Defekt als Brandursache infrage kommen. 

Fest steht, dass die Fahrzeugführerin, eine Frau aus Diemelsee, mit ihrem Audi die Bundesstraße 251 aus Richtung Sachsenhausen in Fahrtrichtung Korbach befuhr. Aus dem Innenraum des Fahrzeugs stieg plötzlich Rauch auf, geistesgegenwärtig lenkte die Fahrerin ihren Audi auf den Parkplatz unterhalb der Radwegunterführung und konnte den Wagen verlassen. Innerhalb von Sekunden stand der 15 Jahre alte Audi in Flammen.

Über die Notrufzentrale wurde die Feuerwehr Sachsenhausen alarmiert. Einsatzleiter Bernd Schäfer und 22 weitere Kameraden rückten mit fünf Einsatzwagen an und sicherten in Absprache mit der Polizei die Unfallstelle ab. Parallel dazu ging ein Trupp unter Atemschutz gegen den in Vollbrand stehenden Pkw vor. Mit einem schnellen Löschangriff unter Zunahme von Löschschaum konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Im Nachgang ging der durch starke Hitzeentwicklung poröse Kraftstofftank noch zu Bruch, sodass Betriebsmittel aufgenommen und entsorgt werden mussten. Nach zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken. An dem Audi entstand wirtschaftlicher Totalschaden, den die Beamten mit 3000 Euro bewerten. (112-magazin.de)

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Samstag, 24 Oktober 2020 10:04

Mercedes durchbricht Metallzaun am Edersee

WALDECK. Zu einem Hilfeleistungseinsatz wurden die Freiwilligen Feuerwehren Nieder-Werbe und Sachsenhausen in der Nacht von Freitag auf Samstag gerufen. Rund 30 Freiwillige waren vor Ort, leuchteten die Unfallstelle aus, trennten Metallträger durch und unterstützten den Bergungsdienst. Geleitet wurde der Einsatz durch die Waldecker Stadtbrandinspektoren Bernd Schäfer und Andreas Przewdzing. 

Wie die Polizei mitteilte, befuhr eine 48-jährige Frau aus Waldeck gegen 23.20 Uhr mit ihrem silberfarbenen Mercedes Vito die Landesstraße 3086 von Nieder-Werbe in Richtung Waldeck-West. Aus Gründen nicht angepasster Geschwindigkeit und nasser Fahrbahn verlor die Frau die Kontrolle über ihren Mercedes, sie kam ins Schleudern, driftete nach rechts über den Randweg und durchbrach einen Metallzaun. 

Glücklicherweise blieb der Wagen im Baumbestand am Rand des Edersees hängen. Da sich aber das Fahrzeug auf Grund der Metallträger nicht bergen ließ, musste die Feuerwehr eingreifen. Mittels Trennschleifer wurden die Träger zerkleinert, im Nachgang das Fahrzeug mit einer Seilwinde abgesichert und geborgen. 

An dem Metallgeländer entstand ein Sachschaden von mindestens 1500 Euro. Der im Landkreis Barnim (Brandenburg) zugelassenen Vito musste mit Totalschaden abgeschleppt werden. Für die Zeit der Bergungsmaßnahmen blieb die Strecke zwischen Nieder-Werbe und Waldeck gesperrt.  (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort am 23. Oktober auf der Ederseerandstraße

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WALDECK. Drei verletzte Personen, zwei beschädigte Autos und eine gesperrte Bundesstraße sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Montag um 9.15 Uhr auf der Bundesstraße 251 ereignet hat. Polizei, Notarzt, Retter und die Sachsenhäuser Feuerwehr waren im Einsatz.

Nach Informationen der Polizei und der Feuerwehr ereignete sich am 3. August ein Unfall zwischen Sachsenhausen und Meineringhausen. Um 9. 15 Uhr meldeten die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, dass sich in zwei Unfallfahrzeugen eingeklemmte und eingeschlossene Personen befinden. Umgehend rückte die Korbacher Polizei, der Rettungsdienst und der Notarzt zu der bekannten Unfallkurve am Abzweig nach Höringhausen (K17)  aus. Die Polizei sicherte die Unfallstelle ab und sperrte die Straße, damit an- und abfahrende Rettungstrupps, sowie die Feuerwehr nicht behindert wurden.

Wie Einsatzleiter Bernd Schäfer an der Unfallstelle mitteilte, waren 25 Freiwillige aus Sachsenhausen angerückt. Glücklicherweise waren aber keine Personen im Fahrzeug eingeklemmt, sodass auf schweres Gerät verzichtet werden konnte. Die Arbeiten der Feuerwehr beschränkten sich auf das Abstreuen von ausgelaufenen Betriebsstoffen, weiterhin unterstützen die Kameraden den Abschleppdienst und die Polizei. Auch Waldecks Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing war vor Ort um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Was war geschehen?

Nach Angaben der Polizei vor Ort befuhr ein 38-jähriger Mann aus Waldeck mit seinem schwarzen Ford Kuga die K17, von Höringhausen kommend in Richtung Bundesstraße 251. Mit an Bord waren eine Beifahrerin (30) und die 12-jährige Tochter. Beim Einbiegen von der K17 auf die B251 übersah der Unfallverursacher einen aus Richtung Sachsenhausen herannahenden silbergrauen Opel Astra, der mit einem älteren Ehepaar (ebenfalls aus Waldeck) besetzt war.

Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei der Kuga völlig zerstört wurde. An dem Opel entstand ein Sachschaden von ca. 2000 Euro. Nach der Erstversorgung an der Einsatzstelle entschloss sich der Notarzt den 88-jährigen Fahrer des Astra und seine Ehefrau in das Korbacher Krankenhaus transportieren zu lassen.  Ebenfalls verletzt wurde die 30-jährige Beifahrerin im Ford, auch sie musste mit einem RTW ins Krankenhaus gebracht werden. Nach Angaben der Polizei wurde aber niemand schwer verletzt.

Nach Abschluss der Rettungs- und Bergungsarbeiten gab die Polizei die Straße um 10.30 Uhr wieder frei. Der Abschleppdienst Heidel transportierte die Unfallfahrzeuge ab. Auf rund 10.000 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden an dem Ford. (112-magazin)

Link: Unfallstandort B251 an der Einmündung zur K17 am 3.8.2020

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FREINENHAGEN/SACHSENHAUSEN. Mit einem nicht zugelassenen Fahrzeug waren am Wochenende zwei Serben unterwegs - ihre Fahrt endete auf der B 251 zwischen Freienhagen und dem Abzweig nach Sachsenhausen im Straßengraben.

Ereignet hatte sich der Unfall am Samstag gegen 16.45 Uhr auf der Bundesstraße, als ein mit zwei Personen besetzter Pkw von der Fahrbahn abgekommen war und sich überschlagen hatte. Hinzukommende Verkehrsteilnehmer setzten umgehend den Notruf ab, sodass Polizeikräfte aus Korbach, der Notarzt und das Promedica Rettungsteam zügig an der Unfallstelle eintrafen. Die Fahrzeuginsassen waren nicht eingeklemmt und konnten durch den Rettungsdienst befreit werden.

Weil Betriebsstoffe ausgelaufen waren, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Freienhagen und Sachsenhausen mit 17 Einsatzkräften zur Unfallstelle beordert. Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing wurden auf Anforderung der Polizei Verkehrsposten aufgestellt, diese führten den Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Im Nachgang musste der Abschleppdienst unterstützt und die Fahrbahn gereinigt werden. 

Kennzeichen passen nicht zum Pkw

Verwundert zeigten sich die mit der Unfallaufnahme beauftragten Beamten: Die am silbergrauen Mercedes angebrachten Kennzeichen passten nicht mit dem Unfallfahrzeug zusammen. Eine Erklärung konnte der leichtverletzte Fahrer aus Kassel den Beamten nicht präsentieren. Die beiden Insassen (22 und 26 Jahre) wurden mit dem RTW in ein Krankenhaus transportiert. 

Weitere Ermittlungen zu dem Fall laufen noch, hieß es aus Polizeikreisen. Der Mercedes hat nach Angaben der Polizei nur noch Schrottwert. (112-magazin)

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Mittwoch, 02 Januar 2019 09:02

In VW eingeschlossen - Feuerwehr befreit Fahrer

NIEDER-WERBE/SACHSENHAUSEN. Mit seinem VW-Touran ist am Montag ein 53 Jahre alter Mann aus einem Waldecker Ortsteil von der Landesstraße 3200 abgekommen. Obwohl der Fahrer unverletzt geblieben war, musste er die Beamten der Polizeidienststelle Korbach ins Krankenhaus zur Blutentnahme begleiten.

Ereignet hatte sich der Alleinunfall am 31. Dezember gegen 16.20 Uhr, als der 53-Jährige aus Richtung Nieder-Werbe kommend mit seinem schwarzen Touran in Fahrtrichtung Sachsenhausen unterwegs war. In einer langgezogenen Linkskurve wurde der VW aufgrund von Fliehkräften nach rechts in den Graben gedrückt, überfuhr dabei einen Leitpfosten, kollidierte mit einem zentnerschweren Findling und blieb völlig beschädigt im Straßengraben liegen.   

Eintreffende Verkehrsteilnehmer konnten den im Fahrzeug eingeschlossenen Mann aus eigener Kraft nicht befreien, sie informierten über die Rettungsleitstelle Polizei- und Feuerwehrkräfte, die unverzüglich zur Unfallstelle ausrückten. Während die Polizei die Straße gegen den fließenden Verkehr absicherte, legte Einsatzleiter Bernd Schäfer mit seinen zehn Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr zügig Hand an: mit einer Seilwinde wurde der Touran aus dem Graben gezogen; ein Team vom Rettungsdienst Promedica nahm den Fahrer in Empfang und untersuchte den Mann auf Verletzungen.

Ebenfalls im Empfang nahmen die Ordnungshüter anschließend den Führerschein des Mannes, weil sich der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt erhärtete. Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrers machten eine Blutentnahme im Krankenhaus nötig.

Auf etwa 4000 Euro schätzen die Beamten den Sachschaden am Touran, der auf einen nahegelegenen Parkplatz gezogen wurde. Hinzu kommen wahrscheinlich die Kosten für den Feuerwehreinsatz. (112-magazin)

Link: Unfallstandort am 31.12.2018 auf der Landesstraße 3200

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