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WEMLIGHAUSEN. Dem umsichtigen und schnellen Handeln der Nachbarn ist es zu verdanken, dass ein Schuppenbrand in Wemlighausen am Mittwochnachmittag mehr als glimpflich endete und die Flammen nicht auf das direkt angebaute Wohnhaus übergreifen konnten.

Mehrere Nachbarn hatten gegen 15:00 Uhr bemerkt, dass Flammen und Rauch aus dem Tor eines Schuppens schlugen, der direkt an einem Wohnhaus stand. Die Flammen schlugen bereits an der äußeren Hauswand hoch. Während ein zufällig vorbeikommender Anwohner die Feuerwehr alarmierte, wurden die Hausbewohner, die noch nichts von dem Brand bemerkt hatten, durch eine weitere Nachbarin informiert, damit sie ihr Haus verlassen konnten. Währenddessen hatten ein anderer Nachbar und der Vermieter des Hauses, der ebenfalls in einem Nachbargebäude wohnt, bereits Feuerlöscher zur Hand genommen und den Entstehungsbrand schon vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht.

Die Kameraden der Löschgruppe Schüllar-Wemlighausen konnten ihren Einsatz darauf beschränken, angekokeltes Material aus dem Schuppen ins Freie zu bringen und dort abzulöschen. Außerdem wurde die Hausfassade die zu einer Dachterrasse führte, mit der Wärmebildkamera kontrolliert, um weitere Glutnester und somit die Gefahr eines erneuten Brandausbruchs auszuschließen.

Die Kameraden des Löschzuges Bad Berleburg konnten von der Einsatzstelle abrücken, ohne tätig werden zu müssen. Die Löschgruppe Girkhausen konnte ihren Einsatz bereits auf der Anfahrt abbrechen.

Der DRK Rettungsdienst kümmerte sich vor Ort um eine Hausbewohnerin, die aber vor Ort verbleiben konnte.

Nach Auskunft der Polizei war das Feuer nach dem Abflämmen von Unkraut durch den Hausbewohner entstanden. Der Sachschaden blieb glücklicherweise sehr gering.    

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KORBACH. Um 19.32 Uhr wurde am Freitag der Löschzug der Feuerwehr Korbach zu einem mutmaßlichen Wohnungsbrand in der Skagerrakstraße alarmiert.

In der Küche einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus war es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Beim Zubereiten einer Pizza im Backofen kam es aus unklaren Gründen zu einem Entstehungsbrand. Beim Öffnen des Ofens sah einer der Bewohner Flammen im Bereich der Ofenrückwand. Eigene Löschversuche waren zwar erfolgreich, dennoch musste aufgrund der Rauchentwicklung die Wohnung verlassen werden.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sorgten für Rauchfreiheit durch Querlüftung und kontrollierten den Ofen mit der Wärmebildkamera. Zur Sicherheit wurde der Backofen stromlos gestellt und aus dem Einbauschrank ausgebaut. Bis auf den defekten Ofen konnten keine weiteren Schäden festgestellt werden. Die beiden Bewohner der Wohnung wurden vorsorglich vom Rettungsdienst versorgt, da der Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation bestand. Nach einer guten halben Stunde war der Einsatz beendet und die Einsatzbereitschaft im Stützpunkt wurde wieder hergestellt.

Link: Freiwillige Feuerwehr Korbach

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ROSENTHAL. Rund 60 Feuerwehrleute aus Rosenthal, Roda und Gemünden waren am Dienstag im Innenstadtbereich von Rosenthal im Löscheinsatz. Dem schnellen Eingreifen der Wehren ist es zu verdanken, dass die Flammen einer in Brand stehenden Scheune nicht auf andere Gebäude übergreifen konnten.

Wie Stadtbrandinspektor Bastian Werner gegenüber 112-magazin.de berichtete, wurde ein Wohnhausbrand gegen 13.45 Uhr in der Schulstraße gemeldet. Bei der Anfahrt zum Einsatzort war der gesamte Innenstadtbereich von der Hofraithe über die Zehntstraße bis zur Schulstraße mit dichtem Rauch gefüllt, sodass eine Alarmstufenerhöhung erfolgte. Daraufhin rückte auch die Frankenberger Wehr mit der Drehleiter aus.

Nachdem der Brandort lokalisiert worden war, ließ der Einsatzleiter sechs Trupps mit Pressluftatmer ausrüsten und die ersten Löschangriffe mit C-Rohren durchführen. Schnell erkannte Werner, dass sich umliegende Gebäude vor dem Übergreifen der Flammen aus dem Dach einer Scheune befanden. Mit mehreren Riegelstellungen konnten die Gebäude geschützt werden - parallel dazu koppelte Werner mit dem Polizeiführer vor Ort. Dieser bestätigte, dass sich keine Personen in der Scheune aufhalten. Mittlerweile stand der gesamte Dachstuhl in Flammen. Um die in Brand geratenen Eichenbalken schneller abkühlen zu können, wurde dem Löschwasser Netzmittel beigefügt. Trotzdem dauerten die Löscharbeiten mehrere Stunden an, bis der Einsatzleiter dem ebenfalls vor Ort eingetroffen stellvertretenden Kreisbrandinspektor Berghöfer "Feuer aus" melden konnte. Auch der Bürgermeister von Rosenthal verschaffte sich ein Bild von der Lage und sprach den Eigentümern Mut zu. Die Kameraden aus Frankenberg konnten ihre Alarmfahrt abbrechen und in den Standort zurückkehren.

Nach Angaben der Polizei kann derzeit zur Brandursache kein Statement abgegeben werden. Brandermittler werden erst nach Sicherung des Gebäudes mit ihrer Arbeit beginnen können - das wird Mittwoch der Fall sein. Auch zur Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor, heißt es aus Polizeikreisen. Die Brandwache für die kommende Nacht wird von den Kameraden aus Rosenthal gestellt. Verletzt wurde niemand.

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FRANKENBERG. In Frankenberg ereignete sich am Mittwochvormittag der Brand einer Filteranlage bei der Firma Hettich.

Gegen 11.30 Uhr wurden die Feuerwehren aus Frankenberg und Röddenau in die Siegener Straße alarmiert. Mit etwa 30 Kräften trafen die Wehren am Einsatzort ein, wo sie eine stark verrauchte Halle vorfanden.

Unter schwerem Atemschutz ging ein Trupp in die Halle vor, öffnete die Zinkmaschine und löschte die Flammen mit einem C-Rohr. Im Anschluss an die erfolgreichen Löscharbeiten wurde das Dach mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Gegen 13 Uhr konnten die Einsatzkräfte unter Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Trost wieder einrücken. Verletzt wurde niemand.

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NEUKIRCHEN. In der Nacht von Freitag auf Samstag brannte es erneut in der Gemeinde Lichtenfels. Ein Zeitungskurier bemerkte auf seiner Tour Flammen und Rauch im Feld zwischen Neukirchen und Münden. Daraufhin setzte er den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab.

Gegen 3.11 Uhr rückten die Wehren Neukirchen, Rhadern und Sachsenberg unter dem Alarmkürzel "F-Wald 1" aus. Da die Einsatzstelle nur schlecht zu finden war, beschrieb der Zeitungskurier grob die Richtung für die ca. 30 Einsatzkräfte. Hier brannten rund 25 Quadratmeter Unrat. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurde ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg. Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Klaus Debus wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und mittels Schnellangriff von drei wasserführenden Einsatzfahrzeugen abgelöscht. Anschließend wurde das Brandgut mit Haken auseinandergezogen und mit Nachlöscharbeiten begonnen. Gegen 4.45 Uhr konnten sich die Wehren wieder "Einsatzbereit" melden, die Brandursache ist unklar. (112-magazin)

Link: Großbrand zerstört Scheune und Wohnhaus in Lichtenfels (14.04.2020 mit Fotos, Video)

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KORBACH. Für die Feuerwehr in Korbach war der vergangene Mittwoch ein arbeitsintensiver Tag. Gleich zu zwei Einsätzen mussten die Kameraden ausrücken.

In der Straße „Am Kniep“ hatte gegen 18 Uhr der Rauchmelder im Keller eines Mehrfamilienhauses angeschlagen. Nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Carsten Vahland war ein Wäschetrockner offenbar wegen eines technischen Defekts in Flammen aufgegangen. „Wir sind mit einem gezielten Innenangriff ins Haus und verhinderten das Ausbreiten des Feuers in weitere Räumen. Außerdem hatten wir den Brand schnell unter Kontrolle“, berichtete Vahland. Die 23 Einsatzkräfte sorgten ebenfalls dafür, dass der Rauch, der sich aus dem Keller ins Treppenhaus ausgebreitet hatte, abziehen konnte.

n dem Mehrfamilienhaus waren zum Zeitpunkt des Feuers fünf Personen, die alle rechtzeitig das Gebäude verlassen konnten. Sie wurden von den Mitarbeitern des Rettungsdienstes vorsorglich behandelt.

„Der Einsatz in der Straße am Kniep hat wieder einmal deutlich gemacht, wie wichtig Rauchmelder sind“, betonte Carsten Vahland. 

Der Stadtbrandinspektor berichtete außerdem von einem weiteren Einsatz am Mittwoch. Zehn Kameraden waren damit beschäftigt, eine Ölspur in der Innenstadt zu beseitigen. „Es war allerdings nur eine geringe Menge Öl ausgelaufen“, so Vahland. (WLZ)

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FRANKENBERG/GEISMAR. 90 Milchkühe und Rinder waren am Mittwoch in einem Stall von Feuer und Rauch bedroht - eine Güllepumpe hatte Feuer gefangen. Die Feuerwehr war im Großeinsatz. Weil die Leitstelle einen Großbrand mit „F 3" alarmiert hatte, eilten rund 50 Feuerwehrleute mit elf Fahrzeugen zur Unglücksstelle in der Geismarer Bachstraße.

Nach Angaben der Polizei und des Frankenberger Stadtbrandinspektors Martin Trost hatte der 65-jährige Inhaber des landwirtschaftlichen Betriebes schon mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, die Flammen zu bekämpfen .Die Güllepumpe war an der Außenwand eines Kuhstalles befestigt. Drei Pulver-Feuerlöscher und Wasser aus dem Gartenschlauch hatte der Betriebsinhaber schon in die Flammen gesprüht. Dabei zog sich der Landwirt Brandverletzungen an einer Hand und eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Nach der Alarmierung war die Feuerwehr Geismar unter Leitung des stellvertretenden Wehrführers Jan Mütze als erste am Brandort. "Wir sind mit einem Trupp unter Atemschutz vorgegangen und haben mit einem C-Rohr gelöscht. Der Betriebsinhaber hatte schon gute Vorarbeit geleistet", berichtete Jan Mütze gegenüber der HNA.

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Dienstag, 14 Mai 2019 20:34

Großbrand in Bad Berleburger Massagehotel

BAD BERLEBURG. Am Nachmittag kam es zu einem Brand in einem Massagehotel am Bad Berleburger Ortseingang. Trotz dem schnellen Einsatz der Feuerwehr breiteten sich die Flammen rasend schnell aus – nicht zuletzt durch die Baukonstruktion des alten Hotelgebäudes. Die Feuerwehrleute konnten unmittelbar angrenzende Wohnhäuser vor den Flammen bewahren.

Der Notruf

Um kurz vor 16.00 Uhr hieß es zunächst, dass Büsche vor dem ehemaligen Hotelgebäude brennen würden, erklärte die Polizei vor Ort. Der Grund für diese erste Meldung war vermutlich, dass erste Anrufe bei der Leitstelle von Anwohnern aus der Oberstadt kamen: „Ich habe nur eine große Rauchsäule gesehen von zu Hause. Wo das genau war, konnte man nicht erkennen. Ich habe den Notruf abgesetzt und Homrighäuser Weg angegeben. Dann bin ich los gefahren, um zu sehen, ob ich helfen kann“, erklärt ein Anrufer vor Ort.

Die Feuerwehr

Mit dem Stichwort „Feuer 4, Zimmerbrand“, wurde die Feuerwehr zum Einsatz gerufen. Neben dem Löschzug 1 aus der Kernstadt waren weitere Kameraden aus Schüllar-Wemlighausen, Raumland, Berghausen, Dotzlar, Rinthe, Aue-Wingeshausen, die Besatzung des ELW 2 (wird von der Löschgruppe Arfeld gestellt), der Abrollbehälter Atemschutz aus Siegen und die Drehleiter aus Bad Laasphe im Einsatz. „Wir haben die Einheiten so angefordert, wie wir sie brauchen“, erklärt Klaus Langenberg. Er ist einer der Leiter der Feuerwehr Bad Berleburg und war vor Ort der Einsatzleiter. Insgesamt waren rund 100 Feuerwehrleute im Einsatz, die teils bis in die Nacht hinein vor Ort waren.

Die Brandbekämpfung

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute brannte es im vorderen Bereich der Terrasse bereits in voller Ausdehnung. Die Flammen griffen von dort schnell auf ein Vordach über, das ebenso wie ein angrenzendes Geländer, mit Stroh bedeckt war. Rasend schnell, binnen weniger Minuten, breiteten sich die Flammen so auf das komplette Obergeschoss aus und fanden im hölzernen Dachstuhl reichlich Nahrung. Trotz massivem Wassereinsatz, so Klaus Langenberg, komme man nicht richtig an die Flammen heran. „Die Baukonstruktion verhindert ein öffnen des Daches. Wir müssen das an einer Ecke durchbrennen lassen, damit das Dach offen ist“, erklärt der Wehrführer. Zu diesem Zeitpunkt haben die Flammen bereits ganze Arbeit geleistet, und es ist klar, dass das Gebäude, was mittlerweile als Massagehotel genutzt wird, nicht mehr zu retten ist. Die Flammen kommen auch einem unmittelbar angrenzenden Gebäudekomplex, in dem mehrere Wohnungen untergebracht sind, bedrohlich nahe. Außerdem drohen sie, sich auf den hinteren Teil des Gebäudes auszubreiten. Mit Riegelstellung zum hinteren Gebäudeteil und dem angrenzenden Nachbarhaus schaffen es die Wehrleute, beides zu verhindern. Neben zahlreichen Strahlrohren sind auch zwei Drehleitern im Einsatz: Sowohl die Leiter aus Bad Berleburg als auch aus Bad Laasphe. Unter schwerem Atemschutz und körperlicher Schwerstarbeit sind die Feuerwehrleute im Einsatz. Nach etlichen Minuten und Kraft raubender Arbeit müssen die Atemschutzgeräteträger ausgetauscht werden. Nach ihrem Einsatz in der Leiter ist ihnen beim Abnehmen der Masken die Anstrengung anzusehen. Aber letztlich haben sie es mit ihrem Einsatz geschafft, Nachbargebäude vor den Flammen zu retten. Das Löschwasser wurde aus den Wassertanks der Feuerwehrfahrzeuge, dem Hydrantennetz, der Odeborn und dem Bullerbach entnommen.

Bis in die Nacht hinein waren die Feuerwehrleute noch im Einsatz

Der Rettungsdienst

Neben RTW und NEF der DRK Rettungswache Bad Berleburg erhielten auch der DRK Rettungswagen aus Erndtebrück, sowie RTW und NEF der DRK Rettungswache Bad Laasphe, der DRK Ortsverein Bad Laasphe, der Malteser Hilfsdienst aus Bad Laasphe, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt des Kreises Siegen-Wittgenstein ihren Einsatzbefehl.

Grund dafür war, dass zunächst einmal nicht klar war, wie viele Menschen sich im Gebäude befinden. Relativ zeitnah war dann klar, dass zehn Angestellte und zehn Gäste im Gebäude waren, als der Brand ausbrach. Da es zum Beispiel bei Rauchgasvergiftungen auch bis zu 48 Stunden nach dem eigentlichen Ereignis noch zu Symptomen kommen kann, musste genau geklärt werden, wer wann oder wie lange dem Brandrauch ausgesetzt war. Um diese –zunächst als Betroffene geführten Menschen – adäquat untersuchen und bei Bedarf weiter versorgen zu können, war ein entsprechendes Kräfteaufgebot notwendig. Letztlich mussten vier Patienten ins Krankenhaus gebracht werden, wovon einer auch stationär verbleiben musste.

Um die Betroffenen nicht weiter den Eindrücken vor Ort auszusetzen und auch, um an der ohnehin engen Einsatzstelle etwas Entlastung zu schaffen, wurde der medizinische Teil im Rathaus der Stadt Bad Berleburg erledigt. Dort wurden alle Personen untersucht, die zuvor im Gebäude waren.

Ganz besonders zu erwähnen sind hier Ersthelfer, die an der Einsatzstelle vorbei kamen. Einer von ihnen war selbst Feuerwehrmann und ausgebildeter Rettungssanitäter. Er hielt ohne zu zögern an und holte die Leute aus dem brennenden Gebäude. „Teilweise sind die Leute wieder rein gelaufen, weil sie gar nicht realisiert haben, was überhaupt los ist“, erklärt er. Und der junge Mann hat eine Bitte: „Da war ein junger Mann mit einem weißen DRK-Transporter, vermutlich vom Behindertenfahrdienst. Der hat angehalten und mit geholfen, die Leute raus zu holen. Ohne zu zögern. Der war richtig gut und es hat super funktioniert. Ich würde gerne mal mit ihm reden“, erklärt der Feuerwehrmann. Leider ist derzeit noch nicht bekannt, wer das genau war. Vielleicht liest der Fahrer ja hier mit und meldet sich – vielleicht mit einem Kommentar unter dem Artikel – sodass man einen Kontakt zur Feuerwehr herstellen kann.

Die Polizei

Mehrere Streifenwagenbesatzungen aus Bad Berleburg und Bad Laasphe waren im Einsatz. Den Polizeibeamten kamen gleich mehrere Aufgaben zu: Sie sperrten die Einsatzstelle weiträumig ab. Sowohl von der Astenbergstraße, als auch vom Kreisel der Sählingsstraße her, aber auch aus Richtung Hochstraße. Die gesamte Fläche wurde für die Einsatzarbeiten benötigt. Außerdem mussten die Polizisten dafür sorgen, dass keine Passanten in die Einsatzstelle liefen und sich so möglicherweise selbst in Gefahr bringen.

Ermittlungen zur Brandursache wurden ebenfalls geführt und hier war ziemlich direkt klar, dass das Feuer bei Ausbesserungsarbeiten auf der Dachterrasse entstanden ist. Zunächst wurde das Stroh am Geländer versehentlich entzündet und über das Vordach – ebenfalls mit Stroh bedeckt – breiteten sich die Flammen dann rasend schnell aus.

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Sonntag, 12 Mai 2019 22:54

Brand an der Kämmersmühle

ALLENDORF. Nur dem schnellen Eingreifen der Feuerwehren aus Allendorf und Rennertehausen ist es zu verdanken, dass bei einem Brand an der Kämmersmühle nahe Allendorf die meisten Gebäude vor den Flammen verschont geblieben sind.

Gegen 18.00 Uhr hatte ein Passant den Brand an einem der Gebäude im hinteren Bereich gemeldet.

Beim Eintreffen der Feuerwehren stand das kleine Gebäude, in dem Heu und Stroh lagerten, bereits im Vollbrand. Dennoch schafften es die 30 Kameraden unter der Leitung von Allendorfs Gemeindebrandinspektor Horst Huhn, die restlichen Gebäude der nicht mehr bewohnten Mühle vor einem Übergreifen der Flammen zu bewahren.

Für den Löschangriff erfolgte die Wasserentnahme sowohl aus Wasser führenden Fahrzeugen, als auch aus dem Hydrantennetz und dem unmittelbar an die Mühle angrenzenden Linspherbach. Sowohl vom Innenhof der Mühle, als auch vom rückwärtigen Teil, vom Linspherbach aus, nahmen die Kameraden Löschangriffe vor.

Als besonders aufwändig erwies sich das in dem Gebäude gelagerte Heu und Stroh, in dem sich immer wieder Glutnester fanden.

Aufgrund der unmittelbaren Nähe des Baches konnte kein Einsatz von Schaum oder Netzmittel erfolgen. Somit wurde ein Bagger des THW Frankenberg eingesetzt, der das vom Gebäude noch übrig gebliebene Gerippe abriss und das Heu und Stroh im Innenhof auslegte, wo es dann noch einmal richtig abgelöscht wurde. Da der Einsatz bis in die Dunkelheit andauerte, wurden auch Flutlichtstrahler durch die Feuerwehr eingesetzt. Für den Bagger des THW Frankenberg war dies übrigens der erste Einsatz, denn die Maschine wurde erst vor kurzer Zeit angeschafft.

Was die Ursache des Brandes ist, konnten Polizei und Feuerwehr vor Ort noch nicht sagen. Der ebenfalls vor Ort bereitstehende Rettungswagen des DRK Kreisverbandes Waldeck-Frankenberg musste glücklicherweise nicht zum Einsatz kommen.

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BAD BERLEBURG. Nur dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass ein Brand in einer Garage im Franz-von-Winckel-Weg in Bad Berleburg am Samstagnachmittag noch relativ glimpflich ausging.

Dicke Rauchschwaden quollen aus der Garage eines angrenzenden Wohnhauses, es gab kleinere Explosionen im Inneren der Garage, Plastikteile flogen vor die Tür. Binnen weniger Minuten schlugen Flammen aus dem Garagentor und griffen den unmittelbar angrenzenden Dachstuhl an.

Wenige Minuten zuvor hatten die Kräfte der Feuerwehr, der DRK Rettungsdienst und die Polizei ihren Einsatzbefehl erhalten. „Brennt Motorrad in Garage“, stand auf den Funkmeldeempfängern. Nach sehr kurzer Zeit trafen die ersten Feuerwehrkräfte des Löschzuges 1 aus Bad Berleburg ein und begannen sofort mit ihrem Löschangriff. Im wahrsten Sinne des Wortes in letzter Sekunde. Denn bis dahin hatten die Flammen durch das offene Garagentor schon einen Weg ans Dach gefunden – wie der Zug in einem Kamin hat das gewirkt. Nur Sekunden später verwandelte sich die große Flamme erst in grauen, dann in weißen Rauch. Die Kameraden des Angriffstrupps, die sich schon während der kurzen Anfahrt mit schwerem Atemschutz ausrüsteten, hatten es geschafft, das Heim der Familie zu retten. Ihre Kollegen hatten zuvor in Windeseile eine Wasserversorgung nicht nur vom mit Wassertank ausgerüsteten Hilfeleistungslöschfahrzeug, sondern auch dem öffentlichen Hydrantennetz aufgebaut.

Noch während die beiden Männer des Angriffstrupps letzte Glutnester ablöschten, war die Drehleiter in Bereitschaft und die Wärmebildkamera bereits im Einsatz. Es sollte im angrenzenden Dachstuhl nach weiteren Glutnestern gesucht werden. Die gab es glücklicherweise nicht. Erst vom Boden aus und dann vom Korb der Drehleiter aus wurde das akribisch kontrolliert. Dachpfannen wurden dafür vorsichtig gelöst, sodass man direkt die Temperatur am Holz kontrollieren konnte und nicht durch die Pfannen eine Art Dämmung hatte. Gut, wenn dafür ein Feuerwehrmann im Korb steht, der ausgelernter Dachdecker ist.

Einige Meter weiter unten hatten die Feuerwehrkameraden inzwischen die verbrannten Gegenstände aus der Garage geholt und ins Freie gebracht. Zwei hochwertige Motorräder, einen Kinderwagen, ein Fahrrad – persönliche Gegenstände der Bewohner. Die ebenfalls alarmierten Kameraden aus Berghausen und Schüllar-Wemlighausen brauchten nicht mehr einzugreifen. Ebenso wenig der DRK-Rettungsdienst und auch nicht der zusätzlich alarmierte ehrenamtliche Rettungswagen, der noch auf der Anfahrt war.

Glücklicherweise wurde niemand bei dem Feuer verletzt. Mutter und Kind waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs gar nicht daheim. Beim Ölwechsel an einem der Motorräder war es zu dem Brand gekommen. Die Polizei wird den Schaden später mit rund 45.000 Euro beziffern. Nach etwa einer Stunde ist der Einsatz für die Feuerwehrkräfte zumindest vor Ort beendet. Danach müssen die Fahrzeuge und Schläuche wieder hergerichtet werden. Damit die ehrenamtlichen Helfer auch beim nächsten Alarm wieder das Heim einer Familie retten können.

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