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RAUMLAND. Dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr und den vielen, anspruchsvollen Übungen, die die Kameraden gerade in den letzten Wochen in Wittgensteins Wäldern absolviert haben, um sich auf das reale Szenario vorzubereiten, ist es zu verdanken, dass es mehr als gut geklappt hat: Im Hopplerbach in Raumland haben die Einsatzkräfte am Samstagabend einen großen Waldbrand in Schach gehalten und abgelöscht, haben ein Übergreifen der meterhohen Flammen auf den Hochwald verhindert und den Anwohnern des Hopplerbachs ihre Häuser bewahrt.

Gleich mehrere Anrufe gingen gegen 19:00 bei der Kreisleitstelle Siegen-Wittgenstein ein, wie Einsatzleiter Jens Schmitt vor Ort berichtete. Zunächst sei man mit dem Stichwort „Wald 1“ alarmiert worden, was dann aber aufgrund der vielen Anrufe und der Schilderungen beim Notruf direkt auf „Wald2“ erhöht wurde. Außerdem sei das Großtanklöschfahrzeug aus Bad Berleburg sofort mit nachgefordert worden, erklärte Schmitt.

Vor Ort schlugen den Kameraden der Löschgruppen Raumland und Berghausen, sowie dem Zug 1 aus der Kernstadt rund drei Meter hohe Flammen und riesige Rauchsäulen entgegen. In dem abschüssigen Hang war es gerade bei den warmen Temperaturen und mit der schweren Einsatzkleidung und dem Arbeitsmaterial schwierig gut vorwärts zu kommen. Dennoch hatten die Kameraden den Brand mit vielen C- und D-Rohren schnell unter Kontrolle. Die Kräfte des Waldbrandzuges Wittgenstein und des Wasserförderzuges Wittgenstein trafen sich im Bereitstellungsraum am Schulzentrum auf dem Stöppel, brauchten aber nicht mehr einzugreifen. Run 80 bis 100 Einsatzkräfte seien alarmiert worden, berichtete Jens Schmitt. Der Leiter der Feuerwehr Bad Berleburg sprach von einem Glücksfall, dass ausreichen Hydranten in der Nähe waren. „Wäre dies mitten im Wald gewesen, hätte es viel schlimmer ausgesehen“, ist er sich bewusst.

Zum Abschluss an die Nachlöscharbeiten, die auf dem rund 800 Quadratmeter großen Kahlschlag- und Wiesenstück stattfinden mussten, brachten die Kameraden mit Netzmittel einen Teppich aus, um auch tiefer liegende, eventuell schwelende Glutnester erreichen zu können. Unterstützt wurden die Arbeiten vom Dachmonitor (Wasserwerfer) des Großtanklöschfahrzeuges aus. Nach einer guten Stunde war der Brand vollständig gelöscht und die Kameraden konnten wieder einrücken. Lediglich die Löschgruppe Raumland blieb noch länger vor Ort, um eine Brandwache zu halten.

Während des Einsatzes war der Stöppelsweg ab dem Abzweig zur Weststraße komplett gesperrt.

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GRÜNEWALD. Der Feuerwehr und dessen schnellen Eingreifen ist es zu verdanken, dass bei einem Bauernhofbrand in Aue, im Bereich Grünewald ein Übergreifen der Flammen auf Stall, Scheune und Strohlager verhindert werden konnte.

Gegen 13:25 Uhr löste die Kreisleitstelle Siegen-Wittgenstein den Alarm „Feuer 4“ aus. Die Leitstelle meldete den Einsatzkräften zunächst „Rauchentwicklung im Gebäude“. Nur sieben Minuten später gingen die Funkmeldeempfänger erneut los und alarmierten weitere Kräfte zum Grünewald bei Aue. Diesmal war von einem Brand eines Bauernhofes die Rede. Stadtbrandinspektor Klaus Langenberg, der als einer der ersten Einsatzkräfte vor Ort eintraf, hatte aufgrund der vorgefundenen Lage sofort das Alarmstichwort auf „Feuer 5“ erhöhen lassen. „Bei unserem Eintreffen stand die Halle bereits im Vollbrand. In unmittelbarer Nähe zur brennenden Halle befanden sich eine Scheune, ein Stallgebäude und ein Strohlager“. Nur dem beherzten Eingreifen der Feuerwehrkameraden ist es zu verdanken, dass diese Gebäude nicht mehr von den Flammen betroffen waren: „Es wurde sofort eine Riegelstellung zu beiden angrenzenden Gebäuden aufgebaut und wir konnten so alle umliegenden Gebäude halten“, erklärte Klaus Langenberg, der auch die Einsatzleitung inne hatte, vor Ort. Dem Hofbesitzer selbst und deren Mitarbeitern gelang es ganz zu Anfang noch, sämtliche Tiere ins Freie zu treiben. Ein Zuchtbulle, der in einem Gebäudeteil war, der nicht betroffen war, konnte nicht mehr ins Freie gebracht werden, hat den Brand aber ebenfalls unbeschadet überstanden.

Aufgrund der Alarmierung Feuer 5 waren zahlreiche Einsatzkräfte aus der Bad Berleburger Kernstadt, Aue-Wingeshausen, Berghausen, Raumland, Rinthe, Hemschlar, Weidenhausen, Erndtebrück und Schameder, die Atemschutzkomponente des Kreises, der Kreisbrandmeister, zwei DRK Rettungswagen, der ELW 2 aus Arfeld, sowie die Polizei vor Ort im Einsatz. Insgesamt 70 Feuerwehrleute kämpften teilweise unter schwerem Atemschutz gegen die Flammen.

„Der Einsatz der Drehleiter ist hier nicht möglich, deshalb muss ein Bagger später die Bleche abheben, und wir müssen dann so die letzten Glutnester erreichen“, erklärte Klaus Langenberg. Das betroffene Gebäude, so Langenberg, sei nicht mehr zu retten. Ein Dieseltank in unmittelbarer Nähe konnte durch die Feuerwehr geschützt werden. Die L553 blieb bis in den Abend hinein gesperrt, Polizei und Kripo haben die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest.

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Donnerstag, 30 Juni 2022 18:00

Waldbrandausbreitung erfolgreich verhindert

LINDENHOF. Dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass ein Waldbrand am Donnerstagnachmittag gegen 14:30 Uhr im Bereich Lindenhof nicht großflächig auf Bäume und einen Kahlschlaghang übergegriffen hat. Als die ersten Feuerwehrleute aus Hatzfeld eintrafen, war eine Böschung rechts von der Straße Richtung Weifenbach kurz hinter dem Ortsausgang von Lindenhof bereits im Vollbrand. Von dort hatte das Feuer bereits durch Funkenflug auf einen Gegenhang auf der anderen Seite der Straße übergegriffen. Sofort begannen die Kameraden mit dem Löschangriff, zunächst mit drei und im weiteren Verlauf, nach dem Eintreffen weiterer Kräfte mit sechs C-Rohren und mehreren D-Rohren. Dazu war nicht nur die Feuerwehr aus Hatzfeld vor Ort, sondern auch alle übrigen Wehren der Hatzfelder Gemeinde, ebenso wie die Kameraden aus Battenberg und das später noch nachalarmierte Tanklöschfahrzeug aus Frankenberg. Vor eine besondere Herausforderung wurden die Kameraden durch die Hitze gestellt, die das Arbeiten im Steilhang mit schwerer Einsatzkleidung noch einmal doppelt schwer machte. Die Einsatzkräfte wurden glücklicherweise nach einiger Zeit untereinander ausgewechselt und konnten sich mit Getränken erfrischen.

Um dem Feuer schnell Herr zu werden, führten die Kameraden einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen durch. „Hier kann kein Auto drehen, es ist viel zu eng. Deshalb speisen wir mit den Tanklöschfahrzeugen vorne in der Kurve ein“, erklärte Einsatzleiter Peter Haffner vor Ort. Etwa 300 Meter Schlauchleitung hatten die Kameraden dazu noch bei sengender Hitze verlegen müssen. Zu Gute kam den Feuerwehrleuten ein bei den letzten Häusern gelegener Pool, aus dem ebenfalls Löschwasser entnommen werden konnte. Zudem war ein Bach von den Feuerwehrleuten angestaut worden und auch von dort konnte Löschwasser abgepumpt werden.

Der Brand, der durch Funkenflug bereits im Gegenhang auf der gegenüberliegenden Seite der Straße entstanden war, wurde durch die Kameraden schnell abgelöscht. Ein massiver Löschangriff erfolgte auch an der eigentlichen Brandstelle unterhalb der Straße. Nach dem Löschwassereinsatz wurde hier auch Netzmittel eingesetzt, um auch tiefer liegende Strukturen erreichen zu können. Die Straße zwischen Lindenhof und Weifenbach war für die Dauer der Löscharbeiten voll gesperrt. Ein weiteres Ausbreiten der Flammen konnte durch rund 70 Feuerwehrleute verhindert werden. Wie es zum Brand kam, steht derzeit noch nicht fest. Das Feuer entstand jedoch außerhalb der Behausung und weg von technischen Geräten, sodass eine achtlos weg geworfene Zigarettenkippe als Brandursache durchaus in Frage kommt.

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EDERTAL. Am frühen Mittwochabend kam es auf einem Feld bei Bergheim zu einem Brand von etwa 120 Strohballen im Bereich der alten Eisenbahnbrücke. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr schnell abgelöscht werden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung und sucht Zeugen, wie Polizeisprecher Dirk Richter mitteilt. 

Gegen 18.15 Uhr gingen mehrere Meldungen bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg mit Hinweisen über eine starke Rauchentwicklung auf einem Feld nahe der alten Eisenbahnbrücke bei Bergheim. Bei Eintreffen der sofort alarmierten Feuerwehren Bergheim-Giflitz, Mehlen und Königshagen brannten die Strohballen bereits in voller Ausdehnung, das Feuer hatte auch schon auf den Bahndamm übergegriffen. Aufgrund der Nähe zum Damm mit seinem Bewuchs wurde das Stroh auf einer angrenzenden Wiese mit Traktoren verteilt und dort abgelöscht. Hierbei unterstützten der Inhaber und ein weiterer Landwirt aus Bergheim mit Ihren Frontladern. Rund 30 Feuerwehrleute der Erdertaler Feuerwehren waren im Einsatz, sagte Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam unserer Redaktion. Inklusive Nachlöscharbeiten standen die Freiwilligen bis 2 Uhr am Donnerstag im Einsatz.

Die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen schätzten den Sachschaden auf etwa 5000 Euro. Nach den ersten Ermittlungen am Brandort geht die Polizeistation Bad Wildungen von einer Brandstiftung aus und bittet daher um Hinweise. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05621/70900 zu melden.

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Mittwoch, 29 Dezember 2021 16:22

Volkmarser Wehr rückt zu Lkw-Brand aus

VOLKMARSEN. Rund 30 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Volkmarsen sind am heutigen Mittwoch um 10.30 Uhr zu einem gemeldeten Lkw-Brand zwischen Volkmarsen und Welda gerufen worden.

Am Mittwochvormittag wurden die Brandschützer aus der Kugelsburgstadt zu einem Lkw-Brand auf die Landesstraße 3075 zwischen Volkmarsen und Welda alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnte das Hilfeleistungstanklöschfahrzeug eine Rauchentwicklung wahrnehmen. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle schlugen Flammen aus einem Radkasten.

Umgehend nahm der Angriffstrupp die Schnellangriffseinrichtung unter Atemschutz vor. Durch den schnellen und effektiven Löschangriff konnte der Entstehungsbrand schnell gelöscht und die Bremsanlage am Lkw-Anhänger gekühlt werden. Somit wurde ein größerer Sachschaden am Fahrzeug vermieden werden. Während der Löscharbeiten war die Landesstraße zwischen Volkmarsen und Welda voll gesperrt. Nach einer guten Stunde war der Einsatz für die Rettungskräfte beendet und die Fahrbahn konnte wieder freigegeben werden.  Verletzt wurde niemand.

Die Einsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch. 

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Donnerstag, 02 Dezember 2021 07:14

Feuerwehr rettet Zuhause einer Winterberger Familie

WINTERBERG. Dass eine Familie aus Winterberg ihr Haus weiter bewohnen kann und nicht obdachlos wurde, das ist ohne Zweifel dem schnellen Handeln der Winterberger Feuerwehr zu verdanken. In der Nacht zum Donnerstag hatten die Kameraden aus Winterberg, Elkeringhausen und Altastenberg das Haus der Familie gerettet.

Der eigentliche Einsatz begann um kurz vor vier Uhr in der Früh mit der Meldung, dass es zu einem Russbrand in einem Schornstein gekommen sei. Als die ersten Kameraden wenige Minuten später am Einsatzort unweit des Feuerwehrhauses eintrafen, schlugen allerdings Flammen aus der Hausfassade. Umgehend, so erklärten es die Feuerwehrleute vor Ort, seien dann zur Unterstützung die Löschgruppen Ellkeringhausen und Altastenberg nachalarmiert worden, sodass der komplette Löschzug 1 im Einsatz stand.

Die Feuerwehrkameraden gingen den Brand von zwei Seiten an: „Wir haben einen Trupp unter Atemschutz im Inneren des Gebäudes in Riegelstellung, der Schwerpunkt liegt aber klar an der Außenfassade“, erklärte Patrick Wahle, der in der Nacht vor Ort die Funktion des Zugführers inne hatte. Von der Außenfassade aus habe man einen massiven Löschangriff durchgeführt, und um an die Brandherde zu gelangen, auch die Fassade eröffnet. Die Einsatzkräften kamen dabei sowohl über die Drehleiter, als auch über normale Leitern an die Fassade, beziehungsweise auf den Balkon. Unter schwerem Atemschutz führten sie ihren Kräfte zehrenden Einsatz durch. Nach einiger Zeit, wenn die Atemluftflaschen einen bestimmten Druck unterschritten hatten, begannen die Geräte zu pfeifen, um den Einsatzkräften anzuzeigen, dass ein neues Team eingesetzt werden muss. Dies wurde aber zudem auch von den Kameraden des Einsatzleitwagens beziehungsweise der Atemschutzüberwachung überwacht. Der anstrengende Einsatz unter Atemschutz ist nur immer für eine begrenzte Zeit möglich. Deshalb wurden die Kameraden auch mit dem Atemschutzanhänger und einem Team der Feuerwehr Niedersfeld bei diesem Einsatz unterstützt. Nachdem die Feuerwehrleute die Flammen gelöscht, und den Brand unter Kontrolle hatten, wurde zusätzlich mit der neuen Einsatzdrohne des Löschzuges Winterberg die Einsatzstelle abgeflogen, um mit der integrierten Wärmebildkamera sicherstellen zu können, dass tatsächlich alle Glutnester gefunden und abgelöscht wurden.

Als Brandursache, so ein Feuerwehrmann vor Ort, der gleichzeitig zuständiger Schornsteinfeger ist, sei kein Russbrand zu sehen. „Es hat kein Russ im Schornstein gebrannt“, machte er klar. Eher sei es zu einen Hitzestau in der Holzverkleidung gekommen, erklärte er. Zudem sei in dem Haus am Abend zwei Mal eine Sicherung geflogen und die Hausbewohner hätten Schmorgeruch wahrgenommen. Die genaue Ursache muss nun noch ermittelt werden.

Während der Arbeiten wurde die Einsatzstelle voll gesperrt. Die genaue Schadenshöhe stand noch nicht fest, verletzt wurde glücklicherweise niemand.

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Dienstag, 16 November 2021 21:52

Harvester brennt im Wald bei Elsoff

ELSOFF. Spektakulärer und schwerer Einsatz zugleich am Dienstagmittag für die Feuerwehren im Elsofftal. Weit über Elsoff, in der der Verlängerung der Straße „Unterm Steimel“ brannte in exponiertem und unwegsamem Gelände ein Harvester in voller Ausdehnung. Zwei Arbeiter aus Estland waren mit dem Arbeitsgerät dabei, Käferholz zu fällen, als es plötzlich Feuer fing. „Es wurde warm unterm Hintern und dann bin ich raus“, erzählt einer der beiden Männer auf Englisch.

Die alarmierte Feuerwehr musste zunächst mal rausbekommen, wo der Brand genau ist – bei den nicht ortskundigen Arbeitern nicht so einfach. Anwohner von Elsoff hatten die Flammen aber unten im Dorf gesehen und so konnten sich die Feuerwehren dann in der Verlängerung der Straße „Unterm Steimel“ in Richtung Brandort bewegen. Das Gelände dort war nicht nur durch die exponierte sehr schwer zu erreichen, zusätzlich kam Nässe aus den letzten Tagen hinzu und massive Schäden an den letzten Zufahrtswegen, die durch die schweren Waldmaschinen entstanden waren, die das viele Käferholz in Wittgenstein wegschaffen müssen. So mussten die Löschfahrzeuge an einer Wegkreuzung unterhalb der Einsatzstelle stehen bleiben, da das Gelände schlichtweg nicht mehr zu befahren war. Die Kameraden rannten mit schwerem Material und Pressluftatmern auf dem Rücken die letzten Meter die Rückegasse zum Berg hoch, um letztlich an den brennenden Harvester zu gelangen. Ein weiteres Problem war zunächst die Wasserversorgung, denn Hydranten oder Wasserleitungen gab es in der Nähe nicht.

Dies hatten die Kameraden aber schnell gelöst: Zum einen führen viele Fahrzeuge der Feuerwehr bereits große Wassertanks mit, zum anderen wurde durch einen Rundweg zur Dorfmitte ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet und in der Nähe der Einsatzstelle auch ein Löschwasserbehälter gefüllt. Im Einsatz waren dazu die Löschgruppen aus Elsoff, Alertshausen, Arfeld, Dotzlar und Bad Berleburg. Unter körperlicher Schwerstarbeit schafften die Kameraden es schnell, die Flammen des Harvesters abzulöschen. Um noch einen besseren Kühleffekt zu haben, wurde dem Löschwasser zusätzlich eine geringe Menge Schaum beigemischt. Weiterhin öffneten die Feuerwehrleute die Motorhaube des Fahrzeugs gewaltsam, um auch an letzte Glutnester heran zu kommen. Der Einsatz in dem komplizierten und anspruchsvollen Gelände zog sich mehrere Stunden hin. Aufgrund des Schaumeinsatzes hatte Einsatzleiter Jens Schmitt auch die Untere Wasserbehörde informiert. Der Leiter der Feuerwehr erklärte aber zudem vor Ort auch, dass der Löschschaum keine Umweltgefahr darstellt und biologisch abbaubar ist.

Der Harvester, der ziemlich von Anfang an bereits im Vollbrand stand, war nicht mehr zu retten. Ein weiteres Übergreifen der Flammen auf Holzpolter oder den Waldboden wurde verhindert. Verletzt wurde zum Glück niemand, die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Ebenso wenig können Angaben zur Brandursache gemacht werden.   

Publiziert in SI Feuerwehr

WEMLIGHAUSEN. Dem umsichtigen und schnellen Handeln der Nachbarn ist es zu verdanken, dass ein Schuppenbrand in Wemlighausen am Mittwochnachmittag mehr als glimpflich endete und die Flammen nicht auf das direkt angebaute Wohnhaus übergreifen konnten.

Mehrere Nachbarn hatten gegen 15:00 Uhr bemerkt, dass Flammen und Rauch aus dem Tor eines Schuppens schlugen, der direkt an einem Wohnhaus stand. Die Flammen schlugen bereits an der äußeren Hauswand hoch. Während ein zufällig vorbeikommender Anwohner die Feuerwehr alarmierte, wurden die Hausbewohner, die noch nichts von dem Brand bemerkt hatten, durch eine weitere Nachbarin informiert, damit sie ihr Haus verlassen konnten. Währenddessen hatten ein anderer Nachbar und der Vermieter des Hauses, der ebenfalls in einem Nachbargebäude wohnt, bereits Feuerlöscher zur Hand genommen und den Entstehungsbrand schon vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht.

Die Kameraden der Löschgruppe Schüllar-Wemlighausen konnten ihren Einsatz darauf beschränken, angekokeltes Material aus dem Schuppen ins Freie zu bringen und dort abzulöschen. Außerdem wurde die Hausfassade die zu einer Dachterrasse führte, mit der Wärmebildkamera kontrolliert, um weitere Glutnester und somit die Gefahr eines erneuten Brandausbruchs auszuschließen.

Die Kameraden des Löschzuges Bad Berleburg konnten von der Einsatzstelle abrücken, ohne tätig werden zu müssen. Die Löschgruppe Girkhausen konnte ihren Einsatz bereits auf der Anfahrt abbrechen.

Der DRK Rettungsdienst kümmerte sich vor Ort um eine Hausbewohnerin, die aber vor Ort verbleiben konnte.

Nach Auskunft der Polizei war das Feuer nach dem Abflämmen von Unkraut durch den Hausbewohner entstanden. Der Sachschaden blieb glücklicherweise sehr gering.    

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KORBACH. Um 19.32 Uhr wurde am Freitag der Löschzug der Feuerwehr Korbach zu einem mutmaßlichen Wohnungsbrand in der Skagerrakstraße alarmiert.

In der Küche einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus war es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Beim Zubereiten einer Pizza im Backofen kam es aus unklaren Gründen zu einem Entstehungsbrand. Beim Öffnen des Ofens sah einer der Bewohner Flammen im Bereich der Ofenrückwand. Eigene Löschversuche waren zwar erfolgreich, dennoch musste aufgrund der Rauchentwicklung die Wohnung verlassen werden.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sorgten für Rauchfreiheit durch Querlüftung und kontrollierten den Ofen mit der Wärmebildkamera. Zur Sicherheit wurde der Backofen stromlos gestellt und aus dem Einbauschrank ausgebaut. Bis auf den defekten Ofen konnten keine weiteren Schäden festgestellt werden. Die beiden Bewohner der Wohnung wurden vorsorglich vom Rettungsdienst versorgt, da der Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation bestand. Nach einer guten halben Stunde war der Einsatz beendet und die Einsatzbereitschaft im Stützpunkt wurde wieder hergestellt.

Link: Freiwillige Feuerwehr Korbach

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ROSENTHAL. Rund 60 Feuerwehrleute aus Rosenthal, Roda und Gemünden waren am Dienstag im Innenstadtbereich von Rosenthal im Löscheinsatz. Dem schnellen Eingreifen der Wehren ist es zu verdanken, dass die Flammen einer in Brand stehenden Scheune nicht auf andere Gebäude übergreifen konnten.

Wie Stadtbrandinspektor Bastian Werner gegenüber 112-magazin.de berichtete, wurde ein Wohnhausbrand gegen 13.45 Uhr in der Schulstraße gemeldet. Bei der Anfahrt zum Einsatzort war der gesamte Innenstadtbereich von der Hofraithe über die Zehntstraße bis zur Schulstraße mit dichtem Rauch gefüllt, sodass eine Alarmstufenerhöhung erfolgte. Daraufhin rückte auch die Frankenberger Wehr mit der Drehleiter aus.

Nachdem der Brandort lokalisiert worden war, ließ der Einsatzleiter sechs Trupps mit Pressluftatmer ausrüsten und die ersten Löschangriffe mit C-Rohren durchführen. Schnell erkannte Werner, dass sich umliegende Gebäude vor dem Übergreifen der Flammen aus dem Dach einer Scheune befanden. Mit mehreren Riegelstellungen konnten die Gebäude geschützt werden - parallel dazu koppelte Werner mit dem Polizeiführer vor Ort. Dieser bestätigte, dass sich keine Personen in der Scheune aufhalten. Mittlerweile stand der gesamte Dachstuhl in Flammen. Um die in Brand geratenen Eichenbalken schneller abkühlen zu können, wurde dem Löschwasser Netzmittel beigefügt. Trotzdem dauerten die Löscharbeiten mehrere Stunden an, bis der Einsatzleiter dem ebenfalls vor Ort eingetroffen stellvertretenden Kreisbrandinspektor Berghöfer "Feuer aus" melden konnte. Auch der Bürgermeister von Rosenthal verschaffte sich ein Bild von der Lage und sprach den Eigentümern Mut zu. Die Kameraden aus Frankenberg konnten ihre Alarmfahrt abbrechen und in den Standort zurückkehren.

Nach Angaben der Polizei kann derzeit zur Brandursache kein Statement abgegeben werden. Brandermittler werden erst nach Sicherung des Gebäudes mit ihrer Arbeit beginnen können - das wird Mittwoch der Fall sein. Auch zur Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor, heißt es aus Polizeikreisen. Die Brandwache für die kommende Nacht wird von den Kameraden aus Rosenthal gestellt. Verletzt wurde niemand.

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