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STORMBRUCH. Übel mitgespielt wurde einem Jagdpächter in der Gemarkung Stormbruch - ein bislang unbekannter Täter konnte es sich scheinbar nicht verkneifen eine Ansitzeinrichtung aus einer Eiche zu entfernen.

Nach Angaben eines Sachverständigen wurde die Ansitzleiter mutwillig aus dem Baum geschlagen. Scheinbar sollte es so aussehen, als ob der Wind die Holzleiter samt Erdanker aus dem Boden gerissen hat, diese Variante trifft allerdings nicht zu. 

Aufgefallen war dem 57-jährigen Jagdpächter die Sachbeschädigung am 6. Januar beim Revierbegang. Hohe Schwarzwildschäden an den Pachtwiesen hatten den Jagdausübungsberechtigten dazu veranlasst die Ansitzleiter im letzten Sommer dort zu positionieren. Wer die Leiter "gefällt" hat, wird Gegenstand polizeilicher Ermittlungen sein. Immerhin handelt es sich hierbei um eine Straftat, wie ein Jurist gegenüber 112-magazin.de mitteilte.

Wer Hinweise zur Tat oder zum Täter geben möchte, kann dies unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Polizeistation Korbach tun. 

Link: Standort der Jagdeinrichtung an der Eschenseite

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Publiziert in Polizei
Freitag, 20 Oktober 2017 09:02

Hin und weg: Eichenstämme liegen hoch im Kurs

WALDECK-FRANKENBERG. Eichenholz scheint wieder begehrt zu sein - im Landkreis Waldeck-Frankenberg geht der Holzklau um. 

Gemünden

Wie der Polizei erst jetzt angezeigt wurde, haben Diebe im Zeitraum von Anfang Januar bis Ende Juni dieses Jahres insgesamt 33 Eichenstämme gestohlen. Fast neun Festmeter Langholz waren im Gemündener Stadtwald gelagert. Der genaue Tatort befindet sich unweit eines asphaltierten Weges zwischen Gemünden und Schiffelbach zwischen dem Kesseberg und Graurück im südlichen Teil des Graurück. Der Gesamtschaden wird hier auf rund 450 Euro geschätzt.

Diemelsee

Doch auch in der Großgemeinde Diemelsee schlugen Langfinger hemmungslos zu. So konnte ein Jagdpächter in der Eschenseite bei Stormbruch feststellen, dass Diebe zwei trockene Eichen gefällt und diese in einer Nacht-und-Nebel-Aktion am 17. Oktober abtransportierten haben. Den Spuren zufolge wurden die Stämme auf einer Länge von zwei Metern geschnitten. Wahrscheinlich werden die Stämme bearbeitet und finden bei Renovierungsarbeiten an rustikalen Fachwerkhäusern Verwendung. Dafür zahlen Firmen, die sich auf solche Arbeiten spezialisiert haben hohe Preise, ohne zu ahnen, dass die Stämme die sie geliefert bekommen, nicht wie versprochen aus alten Lagerbeständen oder von Abbrucharbeiten alter Fachwerkhäuser stammen, sondern Diebesgut sind.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen, die dort eventuell Fahrzeuge oder arbeitende Personen gesehen haben und Angaben dazu machen können. Die Polizeistationen Frankenberg und Korbach nehmen Hinweise dankend entgegen.

Zu erreichen sind die Beamten in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/7203-0, für den Raum Diemelsee ist die Polizeistation Korbach zuständig, hier lautet die Rufnummer 05631/971-0.

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Publiziert in Polizei

DIEMELSEE. Wahrlich in letzter Minute haben die Feuerwehren aus Ottlar und Stormbruch ein Feuer gelöscht, bevor sich dieses zum Flächenbrand ausbreiten konnte. Ein Radfahrer hatte ein Feuer an einem Holzplatz an der Gemeindestraße zwischen Stormbruch und Bontkirchen, inmitten eines Waldgebietes entdeckt. Da das Feuer unbeaufsichtigt war und auf einen Holzstoß überzugreifen drohte, meldete der Mountainbiker das Feuer über den Notruf 112 und gab seine Position an.

Die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmierte daraufhin um 17.19 Uhr, die Feuerwehren in Stormbruch und Ottlar, die sich unverzüglich mit 20 Einsatzkräften auf den Weg in die Eschenseite machten, während das Führungsfahrzeug mit Einsatzleiter Karl-Wilhelm Römer den Mountainbiker an der Itter-Brücke bei Kotthausen aufnahm. Dieser wies den Einsatzkräften den Weg zum Brandherd. Ein rasch eingeleiteter Löschangriff konnte ein Ausbreiten des Feuers in letzter Minute verhindern. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis 18.30 Uhr hin. Nach Angaben von Karl-Wilhelm Römer war das 150 Hektar große Waldstück, das direkt an den Diemelsee angrenzt, nur knapp einer Katastrophe entgangen.

Wer das Feuer angezündet und unbeaufsichtigt sich selbst überlassen hatte, darüber konnte weder Einsatzleiter Karl-Wilhelm Römer, noch seine beiden Stellvertreter Torsten Behle und Uwe Becker Auskunft geben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Publiziert in Feuerwehr
Montag, 11 Februar 2013 12:50

Fuchsjagd in der Eschenseite

STORMBRUCH. Die Nächte im Februar sind kalt und die Ranzzeit der Füchse hat ihren Höhepunkt erreicht. Eine effektive Fuchsbejagung ist nun während der Paarungszeit am erfolgreichsten. Am gestrigen Abend, ich habe bis zum Dunkelwerden auf Sauen angesessen, kamen mir einige Füchse vor die Büchse, allein das Kaliber ließ einen Schuss auf sichere Entfernung nicht zu.

Heute, in den frühen Abendstunden habe ich meine Ferlacher Bockbüchsflinte dabei, mein Deutscher Wachtelrüde "Kalle" geht neben mir lautlos durch die Eschenseite, immer wieder verhoffen wir, um die lärmempfindlichen Füchse nicht zu vergrämen. Wir kreuzen mehrere Fuchswechsel und nach ca. 20 Minuten erreichen wir  im fast kniehohen Schnee die Fuchskanzel.

Hund hoch, Waffe hinterher und den Feldstecher auf den Fenstersims gelegt, hoffen wir auf guten Anlauf durch Meister Reinecke.  Während Kalle es sich unter meinen Füßen bequem macht, lade ich die Waffe im Kaliber 8x57 und den oberen Lauf  mit 20er Schrot. Ich habe es mir bequem gemacht und denke gerade über den Wasserschaden im alten Haus nach als ich drüben, 80 Meter entfernt in den Buchenrauschen eine Bewegung wahrnehme. Ein Rotrock windet zur Kanzel herüber, allerdings kann er keinen Wind von mir bekommen, da mir selbst eine steife Briese durch die Fensteröffung entgegen kommt. Jetzt rieche ich den Fuchs, auch Kalle richtet seinen Kopf zur Fensteröffnung.

Bis auf 25 Meter kommt der Fuchs mir entgegen. Scheinbar hat er es auf Mäuse abgesehen. Immer wieder taucht er nach hohem Sprung in die weiße Schneepracht ein....bis mein Schuss den Rotrock von den Läufen  holt.

Was ich aus dem Balg machen werde weiss ich noch nicht, wahrscheinlich eine Fuchsfellmütze.

Text und Bild: Karl Brocke 

 

Publiziert in Archiv - Sammlung
Mittwoch, 26 Dezember 2012 12:35

Wildschaden über Weihnachten

DIEMELSEE. Die Weihnachstfeiertage am Diemelsee werden in diesem Jahr durch Schneeschmelze und Dauerregen begleitet. Ein Grund mehr mir Sorgen über die nun auftretenden Wildschäden zu machen. Durch die aufgeweichten Wiesen werden die Sauen magisch angezogen um nach Würmern, Käfern und Mäusen zu suchen. Das sie dabei hektarweise Grünland verwüsten und den Jagdpächtern und Landwirten enorme Schäden zufügen, wissen diese borstigen Gesellen natürlich nicht.  

Ich entschließe mich daher in den frühen Morgenstunden an einen Wiesenkopf bei Bauer Pohlmann zu pirschen und auf den Rückwechsel auf Sauen zu passen. Schön ist, dass der Schadhügel nicht zu unserem Revier gehört, vielmehr hat der Jagdnachbar den Arger und die Kosten zu tragen. Die Wiese ist nämlich komplett in den vorangegangenen Nächten umgebrochen worden.

Gesagt,getan, die beiden Wachtelhunde EMMA und KIRA werden gegen 6:00 Uhr in den Jimny gehoben, die Waffe ( Mauser M03 ) im Kaliber 9,3 x 62 auf dem Vordersitz verstaut, das Zeiss Glas umgehängt und schon sind wir auf dem Weg über die Diemelbrücke Richtung Stormbruch unterwegs. Leiser Nieselregen begleitet mein Anpirschen, die Sicht ist verhältnismäßig gut und als ich um Bauer Zechers Fichten herum pirsche erkenne ich schemenhaft eine Sau im  8 x 68.

Nun heisst es  keine Zeit verlieren, ich umschlage den Fichtenbestand und schiebe mich an die in der Wiese befindliche Rindertränke heran. Die Entfernung zur Sau beträgt etwas mehr als 70 Meter, allein die Sau steht im Revier des Nachbarn. Meine kleine Wachtelhündin EMMA  habe ich an der Leine, ich möchte kein Risiko eingehen, durch die letzten Drückjagden ist sie voller Adrenalin und eine Hatz möchte ich nicht riskieren. Ich gehe davon aus, dass die Sau den kürzesten Weg  zur nächsten Dickung nimmt und das bedeutet, dass die Sau an mir vorbei ziehen muss um ihren Einstand zu erreichen.

Banges warten von ca. 15 Minuten, in der die Sau auch den letzten grünen Streifen der Wiese umbricht, lässt mein Jagdfieber steigen. Wie wird sich der Schwarzkittel entscheiden? Wechselt er in die Eschenseite oder in den Hagen? Nun, Diana ist mir und meiner Hündin am frühen Morgen des 26. Dezember hold. Der Frischling, der seltsamerweise allein unterwegs ist, zieht etwa 50 Meter an uns vorbei, die junge Wachtelhündin gibt keinen Laut von sich, der Körper vibriert unter dem Beutetrieb, gespannt verfolgt sie das Geschehen als ich die Waffe anbacke und der Rotpunkt auf dem Teller der Sau mitzieht...Einstechen und Schuss, das 18 Gramm  Geschoss durchschlägt das Genick des Frischlings und die Sau bricht im Knall des Schusses zusammen.

Nun schnalle ich die Hündin und schicke sie voran. Vorsichtig nähert sie sich der Sau, hat sie doch bei den letzten Jagden schmerzhaft  erleben müssen, dass Sauen sich auch wehren können. Nachdem sie festgestellt hat, dass kein Leben mehr  in dem Schwarzkittel ist, wird die Sau gebeutelt. Ich lasse sie gewähren und entlade meine Waffe, nehme mein Jagdmesser und breche die Sau auf. Das Herz und die Leber wird zwischen den beiden Hündinnen aufgeteilt. Das hat den Vorteil, dass ich heute das Hundefutter gespart habe, wichtiger aber ist, dass die Hunde nach erfolgreicher Jagd " Ihren Anteil " an der Beute erhalten.

 

Publiziert in Archiv - Sammlung
Donnerstag, 13 Dezember 2012 15:25

Winterjagd auf Sauen - Nachts in der Eschenseite

DIEMELSEE. Seit Tagen hat es kräftig in der Region Sauerland und Diemelsee geschneit. Das Thermometer zeigte in den vergangenen Nächten zwischen - 8 und -11 Grad Celsius. Nun ist meine Zeit gekommen, den Sauen in der Eschenseite nachzustellen und die Bestände zu dezimieren. Ich hole meine Bundeswehr - Winterbekleidung aus der Kiste und werfe mich in "Schale ". Auch die Wachtelhündin Kira wird mit einer weißen Weste ausstaffiert, die Mauser in den Jimmny gebracht und so machen wir uns auf in das Jagdrevier. Die Straße zwischen Stormbruch und Bontkirchen ist auf Grund von Schneeverwehungen gesperrt, ich wähle daher den Weg entlang des Diemelsees und fahre den Schlangenweg hoch . Nur mühsam -und trotz Untersetzung - kommt der Geländewagen die Steigung empor und nach 400 Metern ist Schluss, nichts geht mehr. Hund raus aus dem Auto, Rucksack geschultert und die Waffe in Vorhalte, quäle ich mich durch den Schnee. Teilweise sind die Verwehungen 1,20 Meter hoch, die erfahrene Hündin geht immer hinter mir in der Spur, so hat sie es leichter mir zu folgen. Bei erreichen der Baumgrenze wird auch die Schneedecke immer geringer, hier haben wir teilweise nur 20 cm Schnee.

Die Pirsch durch die Eschenseite beginnt gegen den Wind, mein Ziel ist der Holzplatz an der Gemeindestraße nach Bontkirchen. Geräuschlos pirschen wir durch das Revier, die Sicht ist hervorragend und die Landschaft glänzt durch den gefallenen Neuschnee. Es fängt an dunkel zu werden, ich sehe hier und da Rehwild, welches mich allerdings nicht bemerkt. Auch Meister Reineke  schnürt an mir vorbei ohne mich spitz zu kriegen. Ich kenne die alten Sauwechsel und nach 40 Minuten erreiche  ich eine ehemalige Kyrillfläche mit viel Wildwuchs. Hier positioniere ich mich, lege mich in den Schnee und benutze den Jagdrucksach als Auflage. Der Hündin räume ich den Schnee beiseite, so dass sie nicht in der Kälte liegen muss. Nach ca. 50 Minute höre ich aus westlicher Richtung das knacken eines Astes, in 20 Meter Entfernung zieht ein starker Keiler an meiner "Stellung" vorbei, der Wind steht günstig und so zieht er ohne von meiner Existenz zu wissen an mir vorbei. Auf einen rauschigen Keiler habe ich nun gar keine Lust, auch den Bassen von gut 90 Kilo aus dem Revier zu ziehen, dazu fehlt mir der Sinn. Nein, mein Ziel ist die Rotte mit den 11 Frischlingen, die jede Nacht die Kirrung leer räumt. 

Die Kälte kriecht uns nun doch durch die Glieder und so machen wir uns auf den Weg Richtung Holzplatz. Immer auf dem Wechsel der Sauen entlang, das ist am einfachsten. Im schlimmsten Fall laufen wir in uns entgegenkommendes Wild hinein. Ein Rehbock schreckt vorwurfsvoll und flüchtet in eine angrenzende Dickung. Unbeirrt gehen wir unseres Weges als wir heftiges Klagen eines Frischlings hören. Die Sauen sind also schon an der Kirrung und streiten sich um die paar Maiskörner.

Ich umschlage noch einmal den Platz um den Sauen keinen Witterung von uns zukommen zu lassen. Meine weisse Tarnung und die der Hündin ist perfekt, die Frischlinge und auch die Bachen erahnen nicht, was auf sie zukommt. Immer näher krieche ich an die Rotte heran. Ab und zu sichert eines der älteren Stücke in verschiedene Richtungen. Die Sicht bei dem Schnee ist hervorragend als ich mich an eine Buche gelehnt zum Schuss fertig mache. Ich lege den Sicherungsflügel der M 03  um, der Rotpunkt sucht sich ein Ziel, einen etwa 35 Kilo  schweren Frischling in 30 Meter Entfernung. Ich spüre die Kälte nicht mehr, der Kujel dreht sich noch ein wenig nach links und schon ist die 9,3 aus dem Lauf. Die Rotte teilt sich und dummerweise laufen 3 Frischlinge direkt auf mich zu, ich repetiere die Büchse und  wieder ist der Rotpunkt auf dem Teller der Sau gerichtet, 10 Meter an mir vorbei-schlägt der Frischling nach dem Schuss in den Schnee und rolliert.

Die Bühne ist nun leer, Totenstille herrscht in der Eschenseite. Die Hünding beutelt  die zuletzt gestreckte Sau und nachdem ich die beiden Frischlinge aufgebrochen habe mache ich die Hündin durch  das Herz der Sau genossen.

Eine erfolgreiche Winterpirsch liegt nun hinter uns, der schwere Teil - das Bergen des Wildes - folgt.

Nach Stunden haben wir die Sauen geborgen, es ist 02:30 als wir in Heringhausen ankommen. Ich schiebe mich bei meiner Frau unter die Bettdecke, nehme das noch warme Dinkelkissen in Besitz und schlafe ein...

 

 

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Montag, 12 November 2012 18:44

Die Schweden kommen

DIEMELSEE. Nun ist es endlich soweit, die Freunde aus Schweden haben sich angemeldet und wir können zu einem kleinen Teil die Gastfreundschaft der schwedischen Jäger in diesem Jahr zurück geben. Während sich Lars Figge aus Münden um die Versicherung und Jagdlizenzen kümmert und die Tagesjagdscheine im Kreishaus ausstellen lässt, fahre ich nach Bad Arolsen um für unsere Freunde das Bad Arolser Ur-Bock Bier bei der Brauerei abzuholen. Die vorher frisch gemachten Bratwürstchen aus Wildschwein und Reh sollen das kulinarische Angebot abrunden. Ulla Brocke macht zudem noch ein Blech voll Apfelkuchen und bringt den Kaffe mit.  

Die Begrüßung an der Jagdhütte ist herzlich, Hakan Bengtsson, Matthias Johannson, Marcus Christensson und die hübsche Mariella finden sich zur Begrüßung und Besprechung mit den heimischen Jägern ein. DSie Jagdleitung übernehme ich. Freigabe des Wildes:Rotwild,  Schwarzwild, Rehwild Waschbär und Fuchs. Das Einweisen und Beziehen der Stände übernimmt Lars Figge und Karl Brocke. Ich werde mich mit meinen beiden Hunden auf 150 Ha austoben, Hilfe erhalte ich vom Terrier, den Hakan Bengtsson mitgebracht hat. Ein Exportprodukt made in Germany. Der Hund arbeitet selbständig und bringt Hakan ein Schmalreh, das auch sofort erlegt wird. Meine beiden Wachtelhunde übernehmen den anderen Teil des Revieres und sorgen auch dafür, das Horst Buglar und Karl  Brocke zum Schuss kommen.

Um 14.00 Uhr ist Hahn in Ruh, das Lagerfeuer begleitet uns bis in die Abendstunden und das Essen - Bratwurst vom Grill -  ist ein Genuss. Auch der Apfelkuchen von Ulla wird bis auf ein Stück komplett verzehrt. Ich erhalte für das nächste Jahr vom Berufsjäger Marcus Christensson eine Einladung zur Jagd, über die ich mich sehr freue.

 

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Montag, 01 Oktober 2012 07:23

Mondansitz - Vier auf einen Streich

 

DIEMELSEE/ESCHENSEITE. Es ist immer wieder ein ergreifender Augenblick im Leben eines Jägers, insbesondere des passionierten Schwarzwildjägers wenn er - einmal im Monat - die Büchse schultert und im Mondlicht den Sauen nachstellen kann.

Am 30. September bespreche ich mich mit Karl Brocke, welche Ansitzeinrichtungen  für die Sauenjagd bei Vollmond besonders interessant sind. Karl entscheidet sich für den neuen Drückjagdbock in den Buchenrauschen, ich werde am Holzplatz die neue Leiter besetzen. Wärend Karl bereits um 18:00 Uhr sitzt, besteige ich meine Leiter um 19:15 Uhr. Um 19.30 erblicke ich bereits einen starken Waschbären, den ich mit der M03 auf 40 Meter strecke. Das fängt gut an denke ich mir und erlege 2 weitere Bären bei gutem Mondlicht. Meine Wachtelhündin Emma apportiert die drei Bären und mir ist klar, das ich auf Sauen nicht mehr passen muss. Ich will gerade meine letzte Patrone aus der Waffe nehmen, da höre ich, dass aus Richtung Bontkirchen Sauen anwechseln. 2 Bachen mit 15 Frischlingen suchen in den Mastbäumen nach runtergefallenen Eicheln. Ich nehme den schwächsten in´s Visier und strecke den 25 Kilo Frischling mit der 9,3 x 62. Das Keilerchen wird an Ort und Stelle aufgebrochen, die Hunde erhalten das ( zerschossene ) Herz und die Leber. Karl Brocke hilft mir den Frischling an seinem Hause aufzuhängen und schon bin ich auf dem Weg nach Heringhausen um am  lodernden Kamin die Geschichte mit meiner Frau zu besprechen.

Publiziert in Archiv - Sammlung
Sonntag, 02 September 2012 11:58

Neue Sitze für die Eschenseite

DIEMELSEE. Die Drückjagdsaison steht bevor. Aus diesem Grund wurden für die Eschenseite am Diemelsee neue Jagdeinrichtungen nach den vorgaben der Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaft gebaut und im Revier aufgestellt. Die neuen Sitze wurden  aus Lerchenholz gefertigt, als Verblendung dienen abgeschnittene  Buchenäste.

Fotos: Klaus Rohde

Publiziert in Archiv - Sammlung
Mittwoch, 27 Juni 2012 17:10

Wildacker einfach

DIEMELSEE. Auf einer Drückjagd in Mecklenburg - Vorpommern im letzten Jahr habe ich mich über Grünstreifen gewundert, die in gerader oder geschlengelter Form durch Hochwald und Stangenaltholz verliefen. Auf  Nachfrage beim zuständigen Förster erhielt ich folgende Antwort: Mehrjährige Wildackermischungen werden im Sommer auf ausgetretene Wildwechsel gestreut, diese werden vom Wild eingetreten und ergeben im Herbst und im Winter ausreichend Äsung  für die Notzeit. Eine gesonderte Düngung ist nicht nötig.

Ich habe das kopiert und siehe da, es grünt nach wenigen Tagen auf den Fernwechseln in der Eschenseite.

Bild© und Text: Klaus Rohde

Publiziert in Archiv - Sammlung
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Neustes 112-Video

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