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Donnerstag, 14 April 2022 10:16

Bus Vorrang gewährt, Fußgängerin angefahren

KORBACH. Mit seinem Mazda hat am Mittwochnachmittag ein 51-Jähriger eine Passantin in Korbach umgefahren - verletzt kam die Fußgängerin ins Korbacher Krankenhaus.

Dabei wollte der Waldecker eigentlich nur nett sein. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 51-Jährige mit seinem Mazda 1 die Strother Straße aus Richtung Heerstraße kommend stadtauswärts. In Höhe der Sparkasse wollte gegen 17.35 Uhr ein Stadtbus von der Marker Breite in die Strother Straße einbiegen, konnte aber den Radius nicht ausschöpfen, weil der vorfahrtsberechtigte Mazda im Wege stand.

Aus Gründen der Höflichkeit setzte der Fahrer des Mazda zurück und übersah dabei eine Fußgängerin (62), die hinter dem Fahrzeug die Straße überqueren wollte. Es kam zum Zusammenstoß, wobei die Frau stürzte, und verletzt wurde. Mit einem RTW kam die verletzte Person ins Korbacher Krankenhaus  - über die Schwere der Verletzungen liegen noch keine Angaben vor.

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Publiziert in Retter

WALDECK. Fünf verletzte Personen und ein völlig demoliertes Auto ist das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstag, kurz vor Mitternacht, auf der Edersee-Randstraße ereignet hat.

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle befuhr ein mit fünf Personen besetzter schwarzer Audi A4 die Landesstraße 3086 von Waldeck-West in Richtung Nieder-Werbe. Gegen 23.20 Uhr geriet das Fahrzeug aufgrund von Nässe und frischem Laub auf der Fahrbahn ins Schleudern. Die Fahrerin (18) aus Gudensberg konnte den A4  nicht mehr halten. Zunächst touchierte der Audi einen Bordstein auf der Gegenfahrbahn, kam nach rechts ab und prallte ungebremst in den Steinhang. Dabei verletzte sich nicht nur die Fahrerin aus dem Schwalm-Eder-Kreis, sondern auch drei weitere Mitfahrer (18, 23, 21) aus Fritzlar, Wabern und Niedenstein sowie eine Frau (18) aus Limburg-Weilburg.

Über die Notrufnummer wurde die Polizei informiert, sowie der Rettungsdienst, die Feuerwehr aus Nieder-Werbe und der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Sachsenhausen mit insgesamt 13 Kräften. Mit fünf RTW erfolgte die Verlegung der verletzten Personen in umliegende Krankenhäuser. Wie schwer die Verletzungen sind, darüber liegen keine Informationen vor. Insgesamt war der OLRD, ein leitender Notarzt, zwei Notärzte und fünf RTW-Besatzungen vor Ort.

Einsatzkräfte der Feuerwehr sperrten den Straßenabschnitt nach Absprache mit der Polizei ab, leuchteten die Unfallstelle aus und halfen dem Bergungsunternehmen beim Aufladen des A4. Darüber hinaus mussten ausgelaufene Betriebsstoffe gebunden und die Straße gesäubert werden. Die Einsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing übernommen. Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden von 12.000 Euro.

Link: Unfallstandort am 30. Oktober 2021 auf der L 3086.

Publiziert in Polizei
Freitag, 10 September 2021 10:57

Zeuge erkennt Täter mehrmals - Polizei greift zu

LAHNTAL. Ein Zeuge bewies in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Polizei-Potenzial.

Nicht selten kommt es vor, dass die Polizei entscheidende Hinweise von Zeugen erhält. Doch dass ein Zeuge einen Tatverdächtigen gleich zweimal erwischt, die Polizei kontaktiert, den bislang unbekannten Tatort findet und die schlussendliche Festnahme ermöglicht, ist doch eher außergewöhnlich. Aber von vorn: Gegen 0.30 Uhr meldete ein 35-jähriger Zeuge sich bei der Polizei und berichtete von einem verdächtigen Mann mit einer Sprühflasche in der Hand. Der Verdächtige sei inzwischen weggerannt und habe dabei auch die Sprühflasche weggeworfen, der Zeuge verfolge ihn noch.

Durch regelmäßige Standortmitteilungen konnte eine Polizeistreife den Tatverdächtigen schlussendlich in der Lahn finden und seine Flucht vorerst beenden. Bei der anschließenden Kontrolle ergaben sich keine Gründe, gegen den Mann zu ermitteln, sodass die Polizei ihn wieder laufen ließ. Gegen 2 Uhr meldete sich der Zeuge erneut, da er frische Schmierereien auf einem Garagentor im Otto-Ubbelohde-Weg gefunden hatte. Mit roter Farbe hatte jemand ein Hakenkreuz gesprüht und damit einen Schaden von etwa 500 Euro verursacht. Die Polizei nahm eine entsprechende Anzeige auf. Gegen 02.50 Uhr rief der Zeuge wieder an und schilderte, der zuvor kontrollierte Mann sei nun mit Farbeimer und Pinsel in der Ortschaft unterwegs. Gemeinsam mit zwei weiteren Personen verfolgte der Zeuge den nun wieder flüchtenden Tatverdächtigen, holte ihn ein und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die nahm ihn nun vorläufig als Tatverdächtigen fest- rote Farbe an seiner Kleidung erhärteten den Verdacht gegen ihn. Nach Abschluss aller Maßnahmen durfte der 43-Jährige die Polizeistation in den Morgenstunden wieder verlassen. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

BAD WILDUNGEN. Für einen 75-jährigen Mann aus Waldsolms (Lahn-Dill-Kreis) endete die Fahrt am Montagmorgen in einem Flutgraben an der Bundesstraße 253 zwischen Wega und Mandern.

Dreihundert Meter hinter dem Bad Wildunger Ortsteil Wega geriet der 75-Jährige um 9.49 Uhr mit seinem Skoda zunächst auf den Grünstreifen, trotz Gegenlenkens rutschte der Skoda auf dem weichen Untergrund weiter nach rechts, legte sich auf die rechte Seite und prallte nach 40 Metern gegen eine Wasserdurchlass. Im Nachgang wurde der Skoda auf das Dach katapultiert, um nach wenigen Metern wieder auf die Seite zu kippen.

Ein Eingreifen der alarmierten Feuerwehren aus Fritzlar und Ungedanken war nicht mehr nötig, weil andere Verkehrsteilnehmer den Verletzten aus dem Wrack befreit hatten. Mit einem RTW ging die Fahrt ins Stadtkrankenhaus nach Bad Wildungen - der Senior gilt als leichtverletzt, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte. Mittels Abschleppdienst wurde das Fahrzeug abtransportiert. Den Sachschaden am Pkw gibt die Polizei mit 3000 Euro an.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 06 Mai 2021 18:16

Polizei gibt historisches Taufbecken zurück

BAD WILDUNGEN. Der engagierten Ermittlungsarbeit der Polizeistation Bad Wildungen ist es zu verdanken, dass das Taufbecken der evangelischen Stadtkirche wieder an seinem ursprünglichen Platz steht. Das aus dem 17. Jahrhundert stammende Messingbecken wurde im März bei einem Einbruch in die Kirche von unbekannten Tätern gestohlen und konnte vor wenigen Tagen durch die Polizei Bad Wildungen sichergestellt werden.

Dienststellenleiter Peter Basteck freute sich darüber, das unbeschädigte Taufbecken in Begleitung der "Schutzfrau vor Ort" Simone Feußner an die Kirchengemeinde, vertreten durch Pfarrerin Andrea Hose-Opfer und Sonja Störmer übergeben zu können.

Die Ermittlungen zu dem Einbruchdiebstahl laufen indes weiter.

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Publiziert in Polizei

KORBACH. Wahrscheinlich führte mangelnde Fahrpraxis und Unaufmerksamkeit zu einem Unfall im Korbacher Stadtteil Meineringhausen - Rund 13.000 Euro Sachschaden sind zu beklagen.

Auf Nachfrage bestätigte die Polizei den Unfall, der sich am Montag um 9.55 Uhr in Meineringhausen ereignete. Demnach wollte eine Frau (18) aus Breuna mit ihrem Opel von einem Grundstück in der Ortslage von Meineringhausen auf die Sachsenhäuser Straße auffahren, übersah dabei einen Klein-Lkw der Marke Mercedes-Benz und kollidierte mit dem Fahrzeug.

Während an dem Opel ein Schaden von 8000 Euro angenommen wurde, muss der Geschädigte für die Reparatur an seinem Benz  5000 Euro berappen. Außerdem wurde bei dem Unfall ein Bauzaunelement im Wert von 100 Euro beschädigt.

Verletzt wurde niemand, wie die Polizei berichtet. 

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Samstag, 27 März 2021 15:43

Sattelzug schiebt Caddy von der Fahrbahn

FRANKENBERG. Von einem DAF ist am Freitag ein 57-jähriger Mann aus dem Raum Frankenberg mit seinem silbergrauen Caddy von der Straße geschoben worden. Er wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste ins Krankenhaus nach Frankenberg eingeliefert werden.

Nach Polizeiangaben wollte der 57-Jährige gegen 10.30 Uhr von der Wilhelmstraße kommend den Bahnübergang überquerend und nach links in die Goßbergstraße abbiegen. Zeitgleich lenkte der ukrainische Fahrer einer Sattelzugmaschine seinen 40-Tonner auf der Goßbergstraße in Richtung Otto-Stoelker-Straße, um in Schreufa Ladung zu löschen. Dabei übersah er den von rechts kommenden Caddy, sodass es zum Zusammenstoß kam. Zunächst rammte der DAF die linke Seite des Volkswagens und schob den Caddy anschließend gegen eine Grundstücksmauer. Der Fahrer des Caddy wurde dabei im Pkw eingeschlossen.

Über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg ging der Auftrag an die Freiwillige Feuerwehr Frankenberg um 10.27 Uhr raus, mit dem Hinweis, dass in der Goßbergstraße 1 ein Lkw mit einem Pkw kollidiert ist und dass eine Person im Fahrzeug eingeklemmt sei. Einsatzleiter Martin Trost rückte mit drei Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften an und koppelte mit der Polizei und dem Rettungsdienst. Glücklicherweise brauchte der Fahrer des Caddy nicht aus seinem Unfallwrack herausgeschnitten zu werden. Rettungsdienst und Feuerwehr konnten den Mann rückenschonend mit dem Spineboard über die Seitentür aus dem Fahrzeug befreien und dem Notarzt übergeben.  Im Nachgang wurde der 57-Jährige ins Krankenhaus nach Frankenberg gebracht.

An dem Caddy entstand Sachschaden in Höhe von 4000 Euro. Etwa 10.000 Euro wird die Reparatur an der Sattelzugmaschine kosten und 1000 Euro müssen aufgebracht werden, um die Grundstücksmauer zu reparieren. Der Fahrer aus der Ukraine kam mit einem Schreck davon, hieß es aus Polizeikreisen. Nach rund 45 Minuten konnte die Strecke für den Verkehr freigegeben werden. (112-magazin.de)

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Donnerstag, 18 März 2021 09:50

Mindestens 30 Ständer von Wahlplakaten gestohlen

KORBACH. Im Zeitraum von Samstag (13. März) bis Montag (15. März) entwendeten unbekannte Täter mindesten 30 Ständer von Wahlplakaten der Partei "Bündnis 90/Die Grünen" in Korbach. Die Polizei sucht Zeugen.

Am Mittwoch erstattete die Partei Anzeige bei der Polizeistation Korbach. Beim Abbau der Wahlplakate nach der Kommunalwahl vom Sonntag wurde festgestellt, dass im Innenstadtbereich von Korbach mindestens 30 Ständer, auf denen die Wahlplakate angebracht waren, gestohlen wurden. Die Ständer sind etwa 80 mal 120 cm groß und haben eine Metallfassung und Plastikwände. Etwa 600 Euro beträgt der Wert der Ständer.

Die Polizeistation Korbach hat die Ermittlungen wegen Diebstahls aufgenommen und sucht Zeugen. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631/9710 zu melden. (ots/r)

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BAD AROLSEN/MENGERINGHAUSEN. Mehrere Streifenwagen waren in der Nacht von Montag auf Dienstag in Bad Arolsen, Helsen und Mengeringhausen im Einsatz - vorausgegangen war eine Flucht mit einem Ford, der bereits am 11. März dieses Jahres außer Betrieb genommen wurde.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr eine Streifenwagenbesatzung gegen 22.15 Uhr am Montag die Landstraße in Mengeringhausen Richtung Bad Arolsen. Ein vor dem Funkwagen fahrender Ford Focus erweckte das Interesse der Beamten, die den Ford überholten und dem Fahrer signalisierten, sein Fahrzeug zu stoppen. Dieser Aufforderung kam der Fahrer nicht nach - er beschleunigte seinen Ford, durchfuhr den Kreisel, bog nach dem Kreisel rechts in die Große Allee ab und erreichte mit hoher Geschwindigkeit den Hünighäuser Weg. Von dort ging die Fahrt weiter über die Bahnhofstraße und über die Bathildisstraße in Richtung Helsen. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit von über 100 km/h konnten die nachfolgenden Polizisten das flüchtige Fahrzeug nicht überholen.

Die Fahrt endete für den Verfolgten nach einer rasanten Fahrt in der Straße Am Brandbaum. Hier versuchte der Täter sich über einen Fußweg der Festnahme zu entziehen. Allerdings war der Fußweg für den Ford nicht ausgelegt - zunächst rasierte er eine Rabatte, mehrere Randsteine und eine Treppe ab und kam dann vor dem Gebäude mit der Hausnummer 3 zum Stehen. In der Folge verließ der Fahrer seinen Pkw und flüchtete zu Fuß in Richtung Innenstadt. Auch eine größere Anzahl von Streifenwagen konnte den Geflüchteten nicht aufgreifen - nach dem Mann wird weiterhin gefahndet.

Bei der Überprüfung des Fluchtwagens stellte sich heraus, dass das an dem Pkw Kennzeichen angebracht waren, die zuvor im Raum Frankenberg als gestohlen gemeldet wurden - somit hat das Fahrzeug auch keinen Versicherungsschutz. Über die Höhe des Sachschadens liegen noch keine Informationen vor. 

Wer Hinweise zum Fluchtfahrzeug oder zum Fahrer des Ford geben kann, möchte sich bitte bei der Polizei in Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 melden. (112-magazin.de)

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Freitag, 19 Februar 2021 18:10

Geisterfahrer auf der B450 unterwegs

BAD AROLSEN-LANDAU. Sprichwörtlich einem Geisterfahrer ist am Freitagmorgen ein 27-jähriger Mann mit seinem Opel begegnet -  der bislang Unbekannte drängte den Fahrer des Meriva nach rechts in die Leitplanke und verschwand anschließend in der Dunkelheit in Richtung Wolfhagen.

Nach Angaben der Arolser Polizei befuhr der 27-Jährige mit seinem in Kassel (KS) zugelassenen Opel gegen 6.15 Uhr die Bundesstraße 450 von Gasterfeld in Richtung Bad Arolsen. Ausgangs der Ortschaft Landau, etwa in Höhe des Aussiedlerhofes, kam dem Opelfahrer ein weißes Fahrzeug auf seiner Fahrbahnseite entgegen. In einer Schrecksekunde riss der 27-Jährige das Lenkrad nach rechts, kollidierte aber dennoch mit dem entgegenkommenden weißen Fahrzeug und stieß in die rechtsseitige Leitplanke. Dabei wurde der Opel stark beschädigt.

Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, setzte der Unfallverursacher seine Fahrt fort. Nach Informationen der Polizei muss der weiße Wagen erhebliche Beschädigungen an der linken Fahrzeugseite aufweisen. Um den Fall schnell klären zu können, bitten die Beamten der Polizeistation Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 um Zeugenhinweise.

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