BAD WILDUNGEN/KORBACH. Verkehrskontrollen in Bad Wildungen und Korbach haben am Montag mehrere Verstöße ans Licht gebracht. Im Fokus standen unter anderem Fahrten ohne erforderliche Fahrerlaubnis, fehlender Versicherungsschutz sowie Verstöße mit E-Scootern.
Zur Steigerung der Verkehrssicherheit kontrollierte die Polizei am Montag, 7. September 2026, zwischen 9 und 16 Uhr an zahlreichen Örtlichkeiten im Stadtgebiet von Bad Wildungen. Kontrollstellen waren unter anderem in der Innenstadt, vor einer Schule sowie im Stadtteil Mandern eingerichtet. Unterstützt wurden die Beamten dabei von Streifen aus Bad Arolsen, Schwalmstadt und Kassel.
Fahrt ohne erforderliche Fahrerlaubnis
Gegen 15 Uhr kontrollierten die Polizisten eine 44 Jahre alte Frau, die mit einem Kleinkraftrad unterwegs war, ohne die dafür erforderliche Fahrerlaubnis zu besitzen. Sie muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.
Auch der Fahrer eines E-Scooters nahm ohne den erforderlichen Versicherungsschutz am Straßenverkehr teil. Auf ihn kommt ebenfalls ein Strafverfahren zu.
Darüber hinaus stellten die Beamten 15 Verkehrsteilnehmer fest, die ihren Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Vier weitere waren mit abgelaufenem TÜV unterwegs. Drei Personen hatten mitzuführende Dokumente, beispielsweise den Führerschein, nicht dabei.
E-Scooter erreicht fast 45 km/h
Im Stadtgebiet von Korbach richteten die Beamten ihr Hauptaugenmerk auf die Kontrolle von E-Scootern. Bei der Überprüfung eines Elektrorollers stellte sich heraus, dass dessen zulässige Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h auf fast 45 km/h erhöht worden war.
Für den 34 Jahre alten Fahrer hat dies empfindliche Folgen. Durch die Geschwindigkeitssteigerung sind sowohl die Betriebserlaubnis als auch der Versicherungsschutz erloschen. Außerdem wird gegen den Mann wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
Zusätzlich stellten die Polizisten in Korbach drei Verkehrsteilnehmer fest, die während der Fahrt verbotswidrig ihr Smartphone nutzten. (ots/r)
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