Rauchvergiftung nach Löschversuchen

Mittwoch, 09. September 2026 11:27 geschrieben von  Matthias Böhl
Kokelnde Gegenstände wurden nach draußen gebracht und im Freien abgelöscht. Kokelnde Gegenstände wurden nach draußen gebracht und im Freien abgelöscht. Fotos: Matthias Böhl, 112-Magazin

HATZFELD. Bei einem Zimmerbrand im Dachgeschoss eines Wohnhauses in der Hatzfelder Bergstraße ist am Mittwochmorgen ein Bewohner mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gekommen. Zuvor hatte der Hausbesitzer versucht, die Flammen, die im Büro des Hauses aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochen waren, mit Feuerlöschern zu löschen. Nach Auskunft der Feuerwehr habe der Mann dabei zwar eine Maske getragen, diese habe aber nicht dazu geführt, dass er keinen Rauch mehr einatmet. „Wir mussten nicht mehr viel löschen. Das Feuer war im Prinzip aus, als wir ankamen“, berichten der stellvertretende Stadtbrandinspektor René Döpp und Dirk Riedesel von der Feuerwehr Hatzfeld. Die Kameraden brachten kokelnde Gegenstände unter schwerem Atemschutz ins Freie, um sie vor dem Haus abzulöschen. Im Anschluss kam ein Lüfter zum Einsatz, um das Haus vom Rauch zu befreien. Dennoch war das Haus am Morgen zunächst unbewohnbar und es wurde eine Unterkunft für die Hausbewohner organisiert. Glück im Unglück: Ein Übergreifen der Flammen konnte verhindert werden und die übrigen Hausbewohner, darunter auch mehrere Kinder, blieben unverletzt. Im Einsatz war die Feuerwehr der gesamten Stadt Hatzfeld, die Drehleiter aus Battenberg, Rettungsdienst, Notarzt und Polizei. Die Brandursache stand zunächst noch nicht fest, die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Bergstraße in Hatzfeld war während des Einsatzes gesperrt.

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