Schmuck im Wert von 3000 Euro gestohlen

Mittwoch, 03. Juni 2026 16:27 geschrieben von  Michael Fränkel
In der Soester Straße in Korbach wurde eine Seniorin Opfer eines Trickdiebstahls. In der Soester Straße in Korbach wurde eine Seniorin Opfer eines Trickdiebstahls. Foto: Symbolfoto / KI-generiert

KORBACH. Schmuck im Wert von etwa 3000 Euro hat ein unbekannter Trickdieb am Dienstag aus der Wohnung einer Seniorin in der Soester Straße gestohlen. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen und gibt Verhaltenstipps zum Schutz vor Kriminellen an der Wohnungstür.

Der Täter erschien am Dienstag, 2. Juni, zwischen 12 Uhr und 12.30 Uhr an der Wohnung der Seniorin. Er täuschte vor, großes Interesse an alten Büchern zu haben, die er angeblich für einen Flohmarkt sammeln wolle.

Um zu helfen, ließ die gutgläubige Seniorin den Unbekannten in ihre Räumlichkeiten und suchte mehrere Bücher heraus. Diesen Moment der Ablenkung nutzte der Täter aus und entwendete Schmuck im Wert von etwa 3000 Euro.

Das Opfer bemerkte den Diebstahl erst einige Stunden später und erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei Korbach.

Der unbekannte Täter wird als etwa 60 Jahre alt und rund 175 Zentimeter groß beschrieben. Er hat eine untersetzte Statur, sprach Deutsch ohne erkennbaren Dialekt und trug zur Tatzeit eine rote Kappe.

Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Korbach. Hinweise von Zeugen nimmt die Dienststelle unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.

Tipps der Polizei

Aus gegebenem Anlass warnt die Polizei vor den einfallsreichen Methoden von Trickdieben, die zumeist ältere oder hochbetagte Menschen kontaktieren, um sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Das wichtigste Hindernis für die oft überörtlich agierenden Täter ist die geschlossene Wohnungstür.

Um sich vor solchen Taten zu schützen, rät die Polizei dringend dazu, keine Fremden in die Wohnung zu lassen und Besucher vor dem Öffnen durch den Türspion oder das Fenster genau zu prüfen.

Zudem sollte die Wohnungstür niemals sofort, sondern immer nur mit genutztem Sperrbügel oder Sicherheitskette geöffnet werden. Bei Unbekannten können Nachbarn hinzugerufen oder die Besucher zu einem späteren Zeitpunkt bestellt werden, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

Bei zudringlichen Personen sollte man sich energisch wehren, laut sprechen oder um Hilfe rufen. Handwerker oder Vertreter der Stadtwerke sollten nur dann eingelassen werden, wenn man sie selbst bestellt hat oder sie von der Hausverwaltung angekündigt wurden.

Von Amtspersonen ist grundsätzlich der Dienstausweis zu verlangen. Im Zweifel schützt ein Kontrollanruf bei der Behörde oder der polizeiliche Notruf 110. (ots/r)

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