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Mittwoch, 28 Oktober 2020 09:52

Senioren im Fadenkreuz von Betrügern

WALDECK-FRANKENBERG. Seit Dienstagmittag, 12.30 Uhr, häufen sich Anrufe von Betrügern bei Senioren im Landkreis Waldeck-Frankenberg. In allen Fällen gaben sich die Anrufer als Verwandte aus und wollten die Senioren um ihr Erspartes betrügen. Sie blieben bislang erfolglos. Die Polizei warnt vor weiteren Kontaktaufnahmen durch diese Betrüger.

Oft geben sich die Kontaktpersonen auch als Polizeibeamte aus, sind bestens geschult im Frage-Antwort Spiel und täuschen nicht selten vor, aus dem engeren Familienkreis zu stammen. 

Die Polizei warnt und gibt Tipps:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt, insbesondere wenn der Anrufer das Gespräch mit "Rate mal, wer dran ist? oder "Erkennst Du mich denn nicht?".
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
  • Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist. Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige. 
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Publiziert in Polizei

BAD WILDUNGEN/VÖHL. Betrüger versuchen mit immer neuen Maschen Bürger am Telefon auszufragen und abzuzocken. Bei der Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg wurden in der letzten Woche zwei Fälle bekannt, in denen Ganoven die Angerufenen dazu bringen wollten, ihre Kontodaten preiszugeben.

Im ersten Fall erhielt ein 72-jähriger Mann aus der Gemeinde Vöhl einen Anruf einer Frau mit bayrischem Akzent. Diese erzählte, dass der Angerufenen Kunde bei der Lotterie SKL sei. Die bisherige kostenlose Mitgliedschaft sei aber nun beendet, ab sofort werde diese 80 Euro im Jahr kosten. Für eine Kündigung dieser Mitgliedschaft benötige sie nun die Kontodaten. Der Mann entgegnete, dass er nie Kunde bei der Lotterie gewesen sei und beendete daraufhin das Telefonat. Vorher gab er der Anruferin noch den Hinweis, dass sie sich eine anständige Arbeit suchen solle.

Im zweiten Fall rief ein zunächst freundlicher Mann in gutem Deutsch mit leicht ausländischem Akzent bei einer 71-jährigen Frau aus Bad Wildungen an. Er kannte die Adressdaten der Frau und wollte diese mit ihr abgleichen. Er kündigte ihr ein Schreiben an die nun abgeglichene Adresse an, aus dem hervorgehen soll, dass sie künftig keine lästigen Anrufe mehr erhält. Anschließend fragte er nach den Kontodaten der Frau. Als die Angerufenen die Herausgabe verweigerte, verschärfte sich der Tonfall des nun nicht mehr freundlichen Anrufers. Die Frau legte daraufhin auf.

In beiden geschilderten Fällen handelten die Angerufenen richtig: Sie gaben keine Kontodaten heraus, beendeten das Telefonat und verständigten die Polizei. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 13 November 2018 17:26

Mehr als 20 Betrugsversuche am Telefon

PADERBORN. In den ersten Novemberwochen sind der Polizei wieder zahlreiche Betrugsversuche angezeigt worden. Die Täter gaben sich meistens als falsche Polizisten aus.

Am Montag, den 12. November hätte eine Seniorin beinahe mehrere tausend Euro an die Täter übergeben. Am Donnerstag, den 8. November waren es noch angebliche Enkel, die aus einer angeblichen Notlage heraus dringend Geld bräuchten. Vier vermeintliche Opfer aus Altenbeken und eine Seniorin aus Büren meldeten sich diesbezüglich bei der Polizei. Am darauffolgenden Freitag gab es von mittags bis abends zwölf Anrufe "falscher Polizisten" in Büren und Bürener Ortsteilen. Über das Wochenende wurden der Polizei keine Taten bekannt.

Jedoch starteten die Täter am Montag bereits um 07.30 Uhr mit ersten Anrufen in Paderborn. Eine der ersten Opfer war eine 94-jährige Paderbornerin. Eine halbe Stunde dauerte das erste Telefonat mit einem Mann, der sich als Polizist ausgab und von der Festnahme einiger Einbrecher sprach. Angst machte er der Seniorin, weil er behauptete, ein Täter sei weiter flüchtig und sie sei ein potenzielles Opfer des Einbrechers. Auch auf der Bank sei ihr Geld nicht mehr sicher. Der falsche Polizist forderte die Frau auf, ihr Bankguthaben bis auf einen versicherten Restbetrag abzuheben, weitere Telefonate folgten. Die Frau wurde dermaßen unter Druck gesetzt, dass sie am Vormittag zur Bank ging und mehrere tausend Euro abhob. Als sie daraufhin nach Hause kam, klingelte das Telefon bereits erneut, die Täter ließen nicht locker. Glücklicherweise kam eine Bekannte der Seniorin zu Besuch. Die 76-Jährige erkannte sofort die Betrugsmasche und alarmierte die Polizei. Ohne ihre Intervention wäre es sehr wahrscheinlich zu einer Geldübergabe an die Täter gekommen.

Vier weitere Anrufe erfolgten bis zum Abend in Paderborner Seniorenhaushalten. Auch aus Delbrück meldete sich eine 63-Jährige, die einen falschen Polizisten an der Strippe hatte. Am Dienstag, den 13. November wurde bislang ein Betrugsversuch mit der "Falsche-Polizisten-Masche" aus Paderborn gemeldet.

Die Polizei warnt immer wieder vor diesen Betrugsmaschen am Telefon. Doch immer wieder schaffen es die Täter hohe Summen oder andere Werte zu erbeuten. Die beste Prävention erreichen wir durch umfassende Aufklärung aller potenziellen Opfer, bei denen es sich meistens um Seniorinnen oder Senioren handelt, so die Paderborner Polizei. Deswegen sollten Angehörige, Freunde und vertraute Bekannte ältere Menschen immer wieder auf die Gefahren hinweisen und sich als Ansprechpartner zur Verfügung stellen. Die Senioren sollten intensiv über die Maschen informiert sein und sich sicher sein können, ihre Vertrauensperson jederzeit kontaktieren zu können. Die Täter bauen diese Präventionstipps gezielt in ihre Legenden ein und machen ihren Opfern "deutlich klar" aus bestimmten Gründen jetzt niemanden zu kontaktieren. Auch das müssen die Opfer wissen. Unter Umständen ist es sinnvoll, Anrufe mit unterdrückten oder fremden Rufnummern nicht anzunehmen.

Daraufhin nochmals der eindringliche Hinweis: Die Polizei ruf niemals mit der Telefonnummer 110 oder anderen Polizeinummern an. Tauchen diese im Telefondisplay auf, sind sie "gefälscht", also von Kriminellen. Die Polizei fragt auch niemals nach Wertsachen oder Bargeld, das zu Hause oder auf der Bank verfügbar ist.

Neben den "falschen Polizisten" und dem Enkeltrick gibt es weitere Tricks, mit denen Täter versuchen, an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Verlockende Gewinnversprechen stehen dabei hoch im Kurs. Wegen angeblich von Viren verseuchter Computer versuchen falsche "Microsoft"-Mitarbeiter am Telefon Beute zu machen. Alle kriminellen Maschen aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen. Weitergehende Informationen gibt es im Internet auf: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/.

(ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

BAD AROLSEN. Einmal mehr versuchten Betrüger mit der Legende, Polizisten zu sein, ältere Menschen um ihr Hab und Gut zu bringen.

Am vergangenen Freitag erhielten Senioren im Raum Bad Arolsen Anrufe von Kriminellen. In allen neun Fällen scheiterten die Betrüger mit ihren Vorbereitungshandlungen. Sie hatten den Seniorinnen erzählt, dass Einbrecher festgenommen worden seien. Bevor sie die bekannte Masche weiterverfolgen konnten, hatten die Angerufenen den Betrugsversuch erkannt und aufgelegt.

Im Display wurden bei diesen Anrufen verschiedene Telefonnummern mit Bad Arolser Vorwahl angezeigt. Die Polizei warnt daher einmal mehr vor falschen Polizisten. Häufig erscheint im Display auch die Rufnummer 110. Niemals aber ruft die Polizei mit der Notrufnummer an. Erscheint diese im Display, dann sind mit Sicherheit Ganoven am Telefon.(ots/r)

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Publiziert in Polizei
Montag, 16 Juli 2018 14:56

Betrüger im Landkreis aktiv, Polizei warnt

WALDECK-FRANKENBERG. Immer wieder die gleiche Masche - Betrüger versuchen an das Geld leichtgläubiger Menschen zu gelangen.

Mit einem angeblichen Gewinn von mehreren Zehntausend Euro versuchen sie immer wieder zumeist ältere Menschen dazu zu bringen, viel Geld für die Zustellung des Gewinns zu zahlen. Dazu sollen sogenannte Steam- oder auch iTunes-Karten erworben werden.

Die Täter erfragen in einem weiteren Telefonat die Nummern der Gutscheine. Werden die Codes dieser Gutscheine an die Täter übermittelt, können diese unmittelbar auf das erworbene Guthaben zugreifen - das eingesetzte Geld der gutgläubigen Opfer ist dann unwiederbringlich verloren.

Bei derartigen Gewinnversprechen am Telefon rät die Polizei, das Gespräch umgehend zu beenden und die Polizei zu informieren. 

Grundsätzlich gilt, dass es sich um Betrug handelt, wenn zur Gewinnausschüttung ein Betrag gezahlt werden soll.

So schützen Sie sich

  • Seien Sie vorsichtig bei Gewinnversprechen, insbesondere dann, wenn die Übergabe an Bedingungen geknüpft ist 
  • Nehmen Sie nur Gewinne an, wenn Sie auch bewusst an einem Gewinnspiel, und zwar bei einem seriösen Unternehmen, teilgenommen haben
  • Ein seriöses Unternehmen wird die Gewinnausschüttung niemals an eine Bedingung knüpfen, zum Beispiel das Zahlen einer Gebühr oder die Teilnahme an einer Veranstaltung
  • Notieren Sie sich die auf dem Display angezeigte Rufnummer
  • Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn abzufordern, das heißt keine Gebühren zahlen oder kostenpflichtige Hotlines anrufen
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter

Angehörige werden gebeten, Familienmitglieder und Freunde zu unterrichten, um weiteren Betrug zu unterbinden. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

DELBRÜCK. Am Donnerstagmittag kamen bei einem Autounfall auf der Bundesstraße 64 zwischen Rietberg und Delbrück zwei Frauen ums Leben. Zwei weitere Unfallbeteiligte wurden verletzt, eine Autofahrerin davon schwer.

Gegen 13.15 Uhr hatte eine 62-jährige Fordfahrerin die Bundesstraße aus Richtung Rietberg kommend befahren. In dem Kleinwagen befanden sich auf dem Beifahrersitz noch eine 89-jährige und im Ford eine 80-jährige Frau. Etwa 100 Meter hinter der Einmündung an der Nordhagener Straße geriet die Autofahrerin aus ungeklärter Ursache auf den linken Fahrstreifen und somit in den Gegenverkehr. Hier kam ihr eine 23-jährige Hyundaifahrerin entgegen. Beide Autos prallten mit den Fahrerseiten zusammen.

Der Hyundai schlingerte noch rund 50 Meter weiter und rutschte dann rechtsseitig in eine Böschung. Der Fiesta kam durch die Kollision ins Schleudern drehte sich, prallte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum und rutschte dann ebenfalls die kleine Böschung hinunter, wo er völlig zerstört neben einem Radweg zum Stillstand kam.

Während die junge Autofahrerin mit diversen leichteren Verletzungen mit einem Rettungswagen für weitere ärztliche Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht wurde, kam für die Beifahrerin und die auf der Rückbank sitzende Frau im Ford jede Hilfe zu spät. Sie verstarben noch an der Unfallstelle. Die Fahrerin des Fords wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Bielefelder Klinikum geflogen.

Die Bundesstraße musste für drei Stunden in beide Richtungen komplett gesperrt werden. Die Sachschadenshöhe dürfte bei rund 15.000 Euro liegen. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Donnerstag, 26 April 2018 14:50

Betrügermasche geht weiter

PADERBORN. Eine Serie von Betrugsversuchen hält seit Montag an. Insgesamt 16 vermeintliche Opfer, vorwiegend Seniorinnen und Senioren, erstatteten bis Dienstagabend Anzeige.

Dabei ist kein Fall bekannt geworden, bei dem die Täter etwas erbeutet haben. Dennoch ist die Serie noch nicht vorbei, denn auch am Mittwoch sind die Täter weiter aktiv.

Erste Fälle hat die Kriminalpolizei schon aufgenommen. Deswegen, so der Appell der Polizei, sei es gerade für ältere Menschen wichtig, einen vertrauten Ansprechpartner zu haben, den sie in solchen Fällen sofort kontaktieren können. Das können Angehörige, Freunde, Bekannte oder Nachbarn sein. Diese sollten die Seniorinnen und Senioren regelmäßig über Betrugsmaschen oder das Vorgehen von Trickdieben informieren.  

Immer wieder warnt die Polizei vor der Masche mit den "falschen Polizisten", bei denen sich die Betrüger am Telefon dreist als Polizei- oder Kriminalbeamte von der örtlichen Dienststelle oder vom BKA ausgeben und versuchen, ihre Opfer zu verunsichern. Sie gaukeln Einbrüche in der Nähe vor und dass Personen festgenommen wurden - aber eben nicht alle. Daher müsse man damit rechnen, dass jetzt auch im Haus des jeweils Angerufenen eingebrochen würde, weswegen die Kriminellen wissen wollen, wieviel Geld im Haus ist.

Oft kommt es zu mehreren Anrufen, in denen die Legende erweitert und angegeben wird, dass das Geld auch auf der Bank nicht sicher sei und man das Geld besser der Polizei geben solle. Die Täter haben zu diesem Zeitpunkt längst herausbekommen, was bei dem jeweiligen Opfer zu holen ist. Die Bargeldsummen liegen fast immer bei mehreren 10.000 Euro. Durch geschickte Gesprächsführung und stetiges "Angst machen" gelingt es den Tätern nicht selten, ihre Opfer derart zu beeinflussen, dass diese auf die kriminellen Forderungen eingehen, obwohl ihnen die "falsche-Polizisten"-Masche durchaus bekannt ist.  

Um nicht auf "falsche Polizeibeamte" hereinzufallen rät die Polizei:  


  • Lassen Sie sich den Namen nennen, legen Sie auf, rufen Sie Ihre örtliche Polizeibehörde über die Rufnummer 110 an und schildern Sie den Sachverhalt.  
  • Geben Sie unbekannten Personen - auch "Polizisten" am Telefon - keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.  
  • Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür.
  • Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.  
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.  
  • Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie  sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.
(ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Sonntag, 11 März 2018 10:29

Falsche Polizeibeamte rufen Senioren an

BAD AROLSEN. Wie bereits im Februar berichtet wurde, kam es im Edertal zu Anrufen von falschen Polizisten. Diese Masche verfolgten in Bad Arolsen erneut Ganoven um an das Geld von Senioren zu gelangen. In der vergangenen Woche wurden mindestens 20 Fälle bekannt, die Bedienstete der Polizeistation Bad Arolsen aufnahmen und bearbeiten mussten.

Die betroffenen Bad Arolser reagierten in allen Fällen genau richtig, ließen sich nicht auf die Betrugsmasche ein und informierten die Polizei, die bereits einen Tag später mit zusätzlichem Personal Geld- und Schmuckübergaben verhindern konnten. Durch hohe Polizeipräsenz, Fahrzeug- und Personenkontrollen sowie konventionelle Überwachungsmethoden durch Sicherheitsorgane haben die Betrüger scheinbar die Lust an dem "Geschäft" im Arolser Raum verloren. Die Anrufe hörten Mitte der Woche auf, als der Druck auf die Ganoven scheinbar zu hoch wurde.

Wie gehen die Betrüger vor?

Die Täter suchen sich bevorzugt ältere Mitbürger für ihre perfiden Straftaten aus. Sie rufen ihre Opfer an und geben sich als Polizisten aus. Hierbei erscheint häufig die örtliche Vorwahl in Verbindung mit der 110 im Telefondisplay. Mit einer geschickten Gesprächsführung warnen die Täter zum Beispiel vor einem angeblich bevorstehenden Einbruch. Die Bewohner erhalten den Tipp, das gesamte Bargeld im Haus zu sammeln, um es von einem Kriminalbeamten abholen und an einen "sicheren Ort" bringen zu lassen. Selbstverständlich versprechen sie, das Geld zurückzubringen, wenn die Gefahr gebannt ist. Durch diese Vorgehensweise haben die Betrüger schon fünfstellige Summen im Hochsauerlandkreis erbeutet, im Raum Warburg und in Paderborn kam es ebenfalls zu solch betrügerischen Vorfällen.  (112-magazin)

Mit diesen Tipps der Polizei können Sie sich vor Trickbetrügern schützen: 

  •   Rufen Sie beim geringsten Zweifel die echte Polizei unter dem Notruf 110 an
  •  Informieren Sie Ihre Familie, Freunde oder gute Nachbarn
  •  Für Betrüger ist es ein geringer Aufwand die Telefonnummer als 110 erscheinen zu lassen
  •  Geben Sie am Telefon niemals Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis
  •  Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen
  •  Lassen Sie Unbekannte vor Ihrer Wohnungstür stehen
  •  Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel von Polizisten, den Dienstausweis 
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Publiziert in Polizei
Dienstag, 24 Oktober 2017 11:41

Radfahrer schlägt Senioren - Zeugen gesucht

MARBURG. Am 23. Oktober ereignete sich ein Zwischenfall, bei dem die Marburger Polizei um Mithilfe bittet. 

Zunächst schlug ein Radfahrer auf ein Auto ein und schrie dabei lautstark. Als die beiden 73 und 77 Jahre alten Insassen ausgestiegen waren, ging der Radler sofort auf sie los und verletzte beide ohne jede Vorwarnung durch einen Faustschlag ins Gesicht. Die Brillen der Opfer wurden dabei beschädigt. Nachdem er die Senioren "zum Abschied" noch beleidigt hatte, fuhr er mit dem Rad zur Cappeler Straße davon.

Der Vorfall ereignete sich um 08.40 Uhr an der Einmündung zur Frauenbergstraße. Der 77-jährige Fahrer hatte seinen schwarzen Audi auf der Johann-Konrad-Schäfer-Straße angehalten, um zwei vom Südbahnhof kommende, vorfahrtberechtigte Radfahrer passieren zu lassen. Die Radler fuhren seitlich versetzt und unterhielten sich offenbar lautstark. In Höhe des Autos schrie einer der Radler den Autoinsassen etwas zu und schlug zeitgleich mit der Hand auf die Motorhaube.

Wenige Meter weiter hielt der Mann dann an, schrie weiter Richtung des Audis und fuchtelte mit den Armen. Das Seniorenpaar fuhr daraufhin zu dem Radler, stieg aus und suchte das Gespräch, wurde jedoch sofort von dem Mann angegriffen. Das ältere Ehepaar beschrieb den Täter folgendermaßen:


  • ca. 25 Jahre
  • ca. 185 - 190 cm 
  • schlank
  • spitzes Gesicht
  • kurze, schwarze Haare
  • Farbig
  • sprach akzentfrei Deutsch


Er führte ein dunkles Fahrrad ohne Schutzbleche mit sich. Die Polizei Marburg sucht weitere Zeugen. Wer hat den Vorfall noch beobachtet? Wer kann weitere Angaben zum Ablauf oder zum geflüchteten Radfahrer machen? Der zweite Radfahrer war an der Auseinandersetzung nicht beteiligt. Sachdienliche Hinweise bitte an die Marburger Polizei unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

KASSEL. Montag Abend beklauten Trickdiebe, die sich an der Haustür als Sparkassenmitarbeiter ausgaben, eine 86 Jahre alte Seniorin im Kasseler Stadtteil Oberzwehren. Mit einer hier in Nordhessen neuen Masche erbeuteten sie das Portemonnaie der Rentnerin.

Nach Angaben der Rentnerin klingelte es gestern Abend gegen kurz vor 20 Uhr an ihrer Wohnungstür. Die beiden 20 - 30 Jahre alten Männer gaben sich als Sparkassenmitarbeiter aus und berichteten von einem neuen Gesetz, an das die 86-Jährige nun gebunden sei. Angeblich sieht das neue Gesetz vor, dass alle Bürger ab sofort eine gewisse Bargeldsumme zu Hause bereithalten müssen. Damit das Geld gegen Diebe geschützt ist, soll an alle Haushalte Tresore geliefert werden. Die Kosten sollen die Banken und Sparkassen tragen. Die Mitarbeiter seien nun zu Informationszwecken unterwegs und prüfen mögliche Standorte für die Tresore.

Die 86-Jährige, die keinen Argwohn hegte, ließ die angeblichen Sparkassenmitarbeiter in ihre Wohnung und zeigte einem der Betrüger im Schlafzimmer mögliche Tresorstandorte. Der zweite Mann wartete dabei im Wohnzimmer. Mit dem Hinweis, am nächsten Tag den Tresor zu liefern, verließen die beiden Männer die Wohnung. Nur kurze Zeit später bemerkte die 86-Jährige, dass ihr Portemonnaie aus der Handtasche im Schlafzimmer fehlte und informierte die Polizei. Einen genauen Überblick über möglicherweise weitere fehlende Wertgegenstände hat die Seniorin bislang nicht. In der gestohlenen Geldbörse befanden sich Bargeld und persönliche Dokumente des Opfers.

Sie konnte die beiden Männer nur sehr vage beschreiben. Sie sollen beide zwischen 20 und 30 Jahren alt sein und Deutsch ohne Akzent gesprochen haben.

Die für Trickdiebstähle zuständigen Kripobeamten bitten Zeugen, die Hinweise zu den beiden Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Quelle: ots

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