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KORBACH. Die Feuerwehr Korbach wurde Samstagabend gegen 17.20 Uhr zu einem Brand in der Feldgemarkung zwischen der ehemaligen belgischen Kaserne und Gut Dingeringhausen alarmiert. Gemeldet wurde der Brand eines Strohlagers mit 50 großen Quaderballen.

Bei Eintreffen der Kräfte standen die Ballen bereits im Vollbrand. Alarmiert wurde der Löschzug der Kernstadt, die Brandbekämpfung erfolgte unter Atemschutz mit mehreren C-Rohren. Unterstützt wurden die Löscharbeiten durch zwei ortsansässige Landwirte, die das brennende Stroh mit Schleppern und einem Radlader auseinander zogen. So war es möglich, auch die letzten Glutnester abzulöschen. Die Wasserversorgung wurde mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr sichergestellt werden.

Der Rettungsdienst stand ebenfalls zur Brandstellenabsicherung bereit. Da sich das Strohlager direkt neben einer Masten-Anlage für eine Überlandhochspannungsleitung befand, war die Energie Waldeck-Frankenberg ebenfalls vor Ort. Für die 27 Einsatzkräfte war dies ein zeitaufwändiger und kräfteraubender Einsatz. Insbesondere dem Atemschutzgeräteträgern ist großen Respekt zu zollen. Erst nach knapp vier Stunden Einsatzzeit konnte das letzte Fahrzeug nach entsprechenden Rüstarbeiten wieder einsatzbereit gemeldet werden.

Da Selbstentzündung ausgeschlossen werden kann, lässt sich als Brandursache nur vorsätzliche Brandstiftung vermuten. Die Polizei Korbach sucht Hinweisgeber, die am späten Nachmittag im Bereich der ehemaligen Kaserne verdächtige Personen oder im Feldweg an des Strohlagers einen abgestellten Pkw beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen. 

Link: Standort der Brandbekämpfung am 21.November 2020

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 26 Juli 2019 17:03

Photovoltaikanlage gerät in Brand

BRILON. Die Feuerwehr Brilon hat am Freitagmittag einen Brand auf dem Dach eines Gewerbebetriebs gelöscht. Am Sintfeldweg war kurz vor 12 Uhr eine Photovoltaikanlage auf einem Flachdach in Brand geraten. Das Feuer hatte bereits auf die Dachhaut übergegriffen.

Über die Drehleiter wurde der Brand unter Einsatz von schwerem Atemschutz schnell eingedämmt und später mit Schaum vollständig abgelöscht. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Halle gelüftet. Ein Übergreifen des Feuers in den Innenraum der Halle wurde verhindert. Etwa 25 Einsatzkräfte waren rund zwei Stunden vor Ort. Während der Löscharbeiten kam es am Nehdener Weg durch eine Schlauchleitung für die Wasserversorgung zu kleineren Verkehrsbehinderungen.

Zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Angaben vor. Personen wurden nicht verletzt. Da die Photoelemente der Anlage auf dem Dach nicht stromlos geschaltet werden können, musste bei den Löscharbeiten aufgrund der hohen Stromspannung ein besonderer Schutzabstand eingehalten werden. Auch konnte das Dach aufgrund der Gefahren eines Stromschlages nicht betreten werden. Eine Abschaltung dieser Anlagen kann im Regelfall lediglich ab dem so genannten DC-Freischalter erfolgen. Dieser ist meistens im Erdgeschoss installiert und verhindert weitere Schäden im Gebäude. Er schaltet jedoch die Photoelemente auf dem Dach nicht ab.

Link: Freiwillige Feuerwehr Brilon

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Publiziert in HSK Feuerwehr
Dienstag, 25 Dezember 2018 12:16

Trainingscamp Rhoden: Holzbaracke brennt lichterloh

DIEMELSTADT-RHODEN. Nach dem Brand einer Holzbaracke wird der Sachschaden im Trainingscamp bei Rhoden auf etwa 20.000 geschätzt - die Brandursache ist unklar, die Kripo ermittelt.

Einsatzkräfte der Wehren aus Wrexen und Diemelstadt wurden am 1. Weihnachtsfeiertag um 7.22 Uhr zur Helle alarmiert, weil eine Holzbaracke lichterloh brannte. Bei Eintreffen der Brandschützer stand das Objekt bereits in Vollbrand. Daher legte Stadtbrandinspektor Volker Weymann den Fokus auf ein angrenzendes Gebäude, das es zu schützen galt und in dem unter anderem ein Pkw untergestellt worden war.

Da sich die Wasserversorgung schwierig gestaltete, wurde die Wehr aus Wethen mit einem Löschfahrzeug nachalarmiert. Noch während der Löscharbeiten wurde bekannt, dass eine Mülltonne bereits in der Nacht in Brand geraten war. Die Bewohner des Camps konnten das Feuer aber selbst löschen. 

Einen Bewohner des Camps nahm die Polizei zur Befragung mit auf die Polizeidienststelle Bad Arolsen. Ob ein Tatverdacht vorliegt, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht kommentieren. Rund 30 Freiwillige waren im Einsatz, der um 9 Uhr beendet werden konnte.  (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

BURGWALD. Das reetgedeckte Haus am Ortseingang von Burgwald (Waldeck-Frankenberg) in der Ringstraße 31 brannte am Dienstagabend komplett nieder - 100 Einsatzkräfte rückten an.

Ein aufmerksamer Autofahrer bemerkte Rauchentwicklung aus dem Reet neben dem Schornstein, hielt an und meldete dies der Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Unter dem Alarmkürzel „F3", brennt Reetdachhaus in Burgwald, wurden die Großgemeinde Burgwald, so wie die Drehleiter und der Tanker aus Frankenberg, eine Streife und ein RTW zum Einsatzort alarmiert.

Der Melder ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Birkenbringhausen und versicherte sich, ob noch Personen im Haus waren. Dies war auch der Fall; somit wies er die Personen auf den entstehenden Brand hin und alle verließen das Haus. Die bisherigen Eigentümer waren dabei das Haus leerzuräumen, der Kaufvertrag war bereits unterschrieben, Schlüsselübergabe sollte am Mittwoch sein.

Etwa 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren trafen nach und nach an der Einsatzstelle ein. Unter Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell wurden fünf C-Rohre und die Drehleiter für den Außenangriff in Stellung gebracht. Zur gleichen Zeit gingen drei Trupps unter Atemschutz ins Gebäude vor. Diese Versicherten sich, dass sich keine weiteren Personen mehr im Haus befanden, sorgten für Lüftungsmöglichkeiten, in dem sie Fenster öffneten und begannen mit der Brandbekämpfung von innen.

Während der Löscharbeiten wurde die EGF über den Einsatz benachrichtigt. Grund dafür war, dass das Trinkwassernetz, aus dem die Feuerwehren ihr Löschwasser beziehen, zum Teil von Frankenberg gespeist wird. Um ausreichen Löschwasser zur Verfügung stellen zu können, wurde der Druck erhöht um so mehr Wasser nach Burgwald fördern zu können. Das führte allerdings dazu, das ein Schlauch platzte. Um weitere Schäden zu vermeiden, wurde ein Druckminderer dazwischen geschaltet. Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde Burgwald stellten zudem Absperrbarken auf und sicherten somit die Einsatzstelle. Auch Bürgermeister Lothar Koch verschaffte sich vor Ort ein Bild der Lage.

Die Löscharbeiten wurden durch die dicken Reetschichten erschwert, da das Löschwasser kaum zum Brandherd durchdringen konnte. Über den Wasserwerfer der Drehleiter wurde zusätzlich Schaummittel abgegeben. Während der Brandbekämpfung griff das Feuer auf das angrenzende Carport , mit darüber liegender Wohneinheit über, welches durch eine Trennwand mit dem Hauptgebäude verbunden war. Hier versuchte man zuvor die Trennwand mittels Kettensäge einzureißen, allerdings ohne Erfolg. Auch das Nebengebäude war mit Reet eingedeckt.

Da mit der Zeit die Atemschutzgeräte knapp wurden, musste der Gerätewagen-Atemschutz und Logistik aus Korbach nachalarmiert werden.

Während des Einsatzes war der stellvertretende Kreisbrandinspektor mit vor Ort. Die Schadenshöhe, die an dem in den 60er Jahre erbauten Haus entstand, steht noch nicht fest, sagte Pressesprecher Karl-Heinz Bornscheuer, der die Medien während des Einsatzes mit aktuellen Informationen versorgte. (112-magazin)

Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 04 Oktober 2017 14:57

Diemelseer Wehren verhindern Schlimmeres

DIEMELSEE-RHENEGGE. Zu einem Wohnhausbrand in den Triftweg rückten 25 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Rhenegge, Adorf und Heringhausen am Mittwochnachmittag aus. Die Leitstelle hatte um 14.10 Uhr mit den Stichworten "F2 Kaminbrand/Deckenbrand in Rhenegge" die Wehren alarmiert.

Nur wenige Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Einsatzkräfte aus Rhenegge mit einem Löschfahrzeug im Triftweg ein, die Kamearden aus Adorf und Heringhausen folgten in kurzen Zeitabständen. Einsatzleiter Thorsten Behle teilte umgehend die Einsatzkräfte ein, ließ die Wasserversorgung aufbauen und einen Trupp mit Atemschutz ausgerüstet den ersten Löschangriff im Haus durchführen.

Wie Thorsten Behle vor Ort mitteilte, war durch einen Kaminbrand die Zwischendecke in Brand geraten. Zeitgleich zu den Löschversuchen, die von den Bewohnern des Hauses betrieben wurden, war die Leitstelle über den Notruf 112  alarmiert worden. Keine Minute zu früh, wie sich später herausstellen sollte. Durch das schnelle und beherzte Eingreifen der Freiwilligen konnte das Holzhaus vor den Flammen gerettet werden. Mit einer Wärmebildkamera wurden kleinere Glutnester im Nachgang lokalisiert und abgelöscht. Eine Brandwache wurde eingeteilt.

Über die Höhe des Sachschadens liegen derzeit keine Erkenntnisse vor. Die Polizei und auch ein RTW waren vor Ort. Verletzte Personen waren nicht zu beklagen.

Publiziert in Feuerwehr

LEHNHAUSEN. "Brennt landwirtschaftliches Anwesen in Lehnhausen" - unter diesem Stichwort haben die Feuerwehren aus Gemünden, Lehnhausen und Sehlen eine Einsatzübung absolviert. Der angenommene Brand wurde gelöscht, außerdem fanden die Einsatzkräfte zwei vermisste Kinder.

Angenommenes Brandobjekt war das Anwesen der Familie Bock in der Gemarkung Weiler Forsthaus. Die Übung, die die Wehrführer aus Lehnhausen und Gemünden erarbeitet hatten, stand unter der Prämisse der Wasserversorgung in der Ortsrandlage von Lehnhausen.

Die zuerst an der Einsatzstelle eintreffende Feuerwehr aus Lehnhausen stellte die Wasserversorgung für die nachrückenden Einsatzkräfte her. Die Wasserversorgung erfolgte mit dem neuen Tragkraftspritzenfahrzeug aus der Holzbach, über eine Förderstrecke von 450 Meter zur Einsatzstelle. Dabei musste die Wasserversorgung über die K 99 geführt werden, die wegen einer Sperrung in Gemünden derzeit stark frequentiert wird. Der Verkehr konnte dennoch problemlos an der Einsatzstelle vorbeigeführt werden. Zur Freude der Einsatzkräfte verhielten sich die Verkehrsteilnehmer vorbildlich. Der Verkehrsfluss wurde nicht durch neugierige Fahrer negativ beeinflusst.

Das Tanklöschfahrzeug der Kernstadt wurde als Pufferspeicher genutzt, während die Einsatzkräfte der Feuerwehr Gemünden Löschmaßnahmen unter Atemschutz einleitenten. Ein brennendes Fahrzeug in einem Nebengebäude des Hofes, so das Übungsszenario, hatte den Brand verursacht. Die Feuerwehr aus dem Stadtteil Sehlen sicherte mit einer sogenannten Riegelstellung das Wohngebäude der Familie Bock.

Noch während die Löscharbeiten liefen, wurde der Einsatzleiter der Feuerwehren von dem Eigentümer des Anwesens darüber informiert, dass er zwei Kinder vermissen würde. Sie hatten sich vor Ausbruch des Brandes auf der Hofanlage aufgehalten. In Absprache mit der örtlichen Einsatzleitung wurden sofort weitere Maßnahmen zur Personensuche eingeleitet. Einsatzkräfte aus Lehnhausen und Gemünden suchten die vermissten Kinder in der Nähe des Hofes sowie in den Stallungen und Nebengebäuden. Der unter Atemschutz arbeitende Angriffstrupp machte die beiden Jugendlichen schließlich nach intensiver Suche in einem Nebengebäude ausfindig und übergab beide unversehrt an die Einsatzleitung.

Nach fast zwei Stunden beendete der Einsatzleiter die Übung. Anschließend fand eine gemeinsame Besprechung alle beteiligten Feuerwehrleute statt. Harald Stehl, stellvertretender Stadtbrandinspektor, bedankte sich bei den Wehrführern Markus Schwab, Thomas Weber, Holger Bohrmann sowie bei Daniel Bock für die im Vorfeld geleistete Arbeit. Er dankte besonders den Eigentümern der Liegenschaft, die sich bei den Feuerwehrleuten mit einer Einladung zu einem kleinem Imbiss für die Übung bedankten. Der Eigentümer, selbst ehemaliges Feuerwehrmitglied, stellte zufrieden fest, dass seine Gebäude und die seiner Nachbarn jederzeit ausreichend geschützt seien. (r/Quelle: Feuerwehr Gemünden)

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HERZHAUSEN. Die Brandschützer in der Großgemeinde Vöhl kommen derzeit nicht zur Ruhe: Nach zahlreichen Einsätzen in der zurückliegenden Woche sind die Freiwilligen auch am Donnerstagnachmittag ausgerückt. Im Wald bei Herzhausen brannte es an einem Steilhang.

Nach Auskunft von Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk war eine Fläche von etwa 500 Metern betroffen im Wald zwischen Herzhausen und Immighausen. Es brannten Gestrüpp, Äste und trockenes Laub. Nach der Alarmierung gegen 15.45 Uhr rückten die Feuerwehren aus Buchenberg, Kirchlotheim, Schmittlotheim und Herzhausen mit insgesamt 22 Einsatzkräften aus.

Mit den wasserführenden Fahrzeugen aus Herzhausen und Schmittlotheim übernahmen die Feuerwehrleute den Erstangriff. Da sich wegen der beengten Verhältnisse ein Pendelverkehr zum Wassertransport nicht einrichten ließ, mussten die Brandschützer eine etwa 700 Meter lange B-Leitung von Herzhausen bis zur Einsatzstelle aufbauen.

"Dazu mussten wir die Bahnstrecke überqueren", erklärte der Einsatzleiter - dies sei dann auch der Grund dafür gewesen, dass der Zugverkehr zeitweise eingestellt wurde. Erst nach Ende des Einsatzes und nach Freigabe durch den Notfallmanager der Bahn lief der Bahnverkehr zwischen Korbach und Frankenberg wieder.

Das über die B-Leitung zur Einsatzstelle geförderte Wasser reichte aus, um den Brand mit vier C-Rohren zu bekämpfen. Um sich gefahrlos an dem Steilhang bewegen zu können, nutzten die Feuerwehrleute kurzerhand Steckleitern.

Die Brandursache war zunächst unbekannt. In den vergangenen Tagen gab es immer wieder kleinere Bodenfeuer in der Großgemeinde. Bei einem Feuer auf einem Getreidefeld bei Marienhagen am späten Montagabend dürfte vorsätzliche Brandstiftung die Ursache gewesen sein - ein Jäger hatte von einem Hochsitz aus Stimmen und Taschenlampenschein wahrgenommen, bevor es zu brennen begann. (pfa) 


112-magazin.de berichtete über das Feuer:
Brand(stiftung?) auf Feld: Feuerwehren retten Getreide (16.08.2016, mit Fotos)

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OTTLAR. Ein Stall eines Milchviehbetriebes am Ortsrand von Ottlar ist am Donnerstagmittag nahezu vollständig abgebrannt. Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden. Der mit einem Großaufgebot angerückten Feuerwehr gelang es, das Wohnhaus und einen weiteren angrenzenden Stall zu retten.

Die örtliche Wehr und die Kameraden der umliegenden Ortschaften wurden zunächst gegen 11.50 Uhr alarmiert, nachdem der Leitstelle ein brennender Schlepper und ein in Flammen stehender Düngersilo auf einem Bauernhof in der Straße Kircheuber gemeldet worden waren. Als die ersten Einsatzkräfte wenig später eintrafen, brannte der mitten auf dem Hof stehende Traktor lichterloh, und auch der Stall mit dem Düngersilo am Gebäuderand stand bereits in Flammen. Nach Auskunft von Torsten Behle, der den Einsatz als stellvertretender Gemeindebrandinspektor leitete, forderten die Kameraden sofort über die Leitstelle weitere Wehren mit wasserführenden Fahrzeugen an - so rückten zusätzlich zu den Diemelseer Kräften auch Willingen und Rattlar unter anderem mit zwei Tanklöschfahrzeugen und Drehleiter mit insgesamt 26 Kameraden sowie die Korbacher Stützpunktwehr mit Großtanklöschfahrzeug und weiterem Tanklöschfahrzeug mit drei Mann nach Ottlar aus.

Als über die Tanklöschfahrzeuge einerseits und über eine Wasserversorgung vom Feuerlöschteich andererseits genügend Löschwasser an der Brandstelle vorhanden war, rückten die Feuerwehrleute dem Brand von mehreren Seite und auch aus der Luft vom Korb der Willinger Drehleiter zu Leibe. Den Einsatzkräften gelang es durch großen Personaleinsatz - insgesamt waren 95 Feuerwehrleute vor Ort -, das Wohnhaus der Milchviehhalter vor einem Übergreifen des Feuers zu bewahren. Dabei kam den Betroffenen auch eine Brandwand mit geschlossenen Feuerschutztüren zugute, die vom Boden bis unters Dach die Stallungen vom Wohnhaus abtrennt. Feuerwehrsprecher Günter Radtke bezeichnete die Bauweise als optimal.

Anwohner und Feuerwehrleute retten mehrere Kälber
Anwohner und Feuerwehrleute trieben mehrere Kälber auf eine angrenzende Wiese, so dass keines der Tiere zu Schaden kam. Auch ein neuer, im rechten Winkel zum brennenden Stall stehender weiterer Stall wurde gehalten. Rettungskräfte und Notärztin untersuchten vor Ort die älteren Familienmitglieder, von denen eine Person einen leichten Schock erlitten hatte. Ins Krankenhaus musste niemand eingeliefert werden. Radtke lobte die Nachbarn, die die Einsatzkräfte mit Essen und kalten Getränken versorgten.

Auch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick verschaffte sich einen Eindruck von der Situation auf dem Hof. Ein Mitarbeiter der Unteren Wasserschutzbehörde des Landkreises und des Wasserversorgers waren ebenfalls an der Einsatzstelle. Für die Umwelt bestand zu keiner eine Gefährdung. In dem ganz in der Nähe verlaufenden Holzbach wurden keinerlei Rückstände von Öl oder anderen wassergefährdenden Stoffen gefunden.

"Kleine Wehren unverzichtbar"
Nach Ende des Löscheinsatzes blieben die Feuerwehren aus Ottlar und Giebringhausen als Brandwache an der Einsatzstelle. Feuerwehrsprecher Radtke unterstrich öffentlich die Notwendigkeit der kleinen Ortsteilwehren. Der Brand in Ottlar habe gezeigt, dass die Ortsteilwehren wegen der mitunter langen Anfahrtswege der größeren Wehren von großer Bedeutung seien. "Die kleinen sind unverzichtbar", sagte der Sprecher.

Die Kripo übernahm die Ermittlungen. Angaben über die Brandursache machte die Polizei an der Brandstelle nicht. Der Schaden dürfte in sechsstelliger Höhe liegen.

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VOLKHARDINGHAUSEN. Bis auf die Grundmauern niedergebrannt ist am frühen Freitagmorgen eine Scheune am Ortsrand von Volkhardinghausen. Rund 70 Feuerwehrleute aus mehreren Arolser Ortsteilen waren im Einsatz. Angaben über Brandursache und Schadenshöhe lagen an der Einsatzstelle nicht vor.

Kurz vor 4 Uhr früh gingen mehrere Notrufe bei der Leitstelle und bei der Polizei ein. Als die ersten Brandschützer nach einigen Minuten an der Einsatzstelle am Ortsausgang in Richtung Landau eintrafen, brannte das landwirtschaftlich genutzte Gebäude bereits in voller Ausdehnung. Wenig später stürzte die Holzkonstruktion ein. In der Scheune, die laut Polizei einem örtlichen Landwirt gehört, war neben Heu und Stroh unter anderem ein Güllefass gelagert. Ein Pferdetransportanhänger, der neben dem Gebäude stand, wurde durch die Hitzeeinwirkung beschädigt.

Nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer, der den Einsatz gemeinsam mit seinem Stellvertreter Michael Seebold leitete, waren insgesamt 70 Freiwillige aus Volkhardinghausen, Landau, Bühle, Bad Arolsen und Helsen im Einsatz. Die Wasserversorgung erfolgte unter anderem aus dem etwa 500 Meter entfernten Klosterteich. Weil die Scheune nicht mehr zu retten war, ließen die Feuerwehrleute sie kontrolliert abbrennen. Ein Landwirt, der mit einem Schlepper mit Frontlader zur Hilfe kam, zog brennendes Heu und Stroh sowie glimmende Balken aus der Scheune und legte sie auf der umgebenden Wiese ab - dort löschten die Feuerwehrleute das Brandgut ab.

Wie ein Polizeibeamter der zuständigen Bad Arolser Wache an der Brandstelle sagte, werde die Kripo die Ermittlungen übernehmen. Was zu dem Feuer geführt hatte, war am Morgen noch völlig unklar. Auch Angaben zur Schadenshöhe waren noch nicht möglich.


Die Arolser Kameraden waren in dieser Woche mehrfach im Einsatz:
Neben Brücke mehrere Meter in Tiefe gestürzt (27.10.2013, mit Video u. Fotos)
Schweißarbeiten und Sturm sorgen für Einsätze (29.10.2013)

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Publiziert in Feuerwehr
Montag, 27 Februar 2012 23:07

Rohrbruch: Notversorgung für Schloss Waldeck

WALDECK. Nach dem spektakulären Unfall mit einem Wäschelaster, der vor anderthalb Wochen den Schlossberg hinabgestürzt und ausgebrannt war, ist die Feuerwehr erneut zum Schloss ausgerückt. Diesmal ging es um die Wasserversorgung des Hotels nach einem Rohbruch.

Die Einsatzkräfte der Sachsenhäuser Feuerwehr wurden am Montagnachmittag über Telefon alarmiert, um eine Wassernotversorgung für Schloss Waldeck aufzubauen. Wie die Feuerwehr auf ihrer Internetseite berichtet, war es in der Wasserleitung vom Hochbehälter Waldeck zum Schloss zu einem Rohrbruch gekommen. Bis zur Reparatur sollte die kaputte Leitung mit einer Schlauchleitung der Feuerwehr umgangen werden. Insgesamt verlegten die Kameraden elf B-Schläuche mit einer Länge von 220 Metern.


Über den Unfall des Wäschelasters berichtete 112-magazin.de ausführlich:
Lkw stürzt 100-Meter-Böschung hinab und brennt aus (15.02.2012, mit Video und Fotos)

Link:

Feuerwehr Sachsenhausen

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