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SIEGEN. Am Freitag, den 7. Dezember betrat ein männlicher Einzeltäter in Siegen eine Tankstelle und forderte die Tageseinnahmen.

Der Täter betrat gegen 19.35 Uhr den Verkaufsraum einer Tankstelle an der Leimbachstraße in Siegen und forderte unter Vorhalt einer langläufigen Schusswaffe die Herausgabe der Tageseinnahmen. Nachdem ihm das Geld in eine mitgeführte weiße Plastiktüte übergeben wurde, flüchtete er zu Fuß stadteinwärts.  

Der Räuber wird wie folgt beschrieben: Er ist 20 - 30 Jahre alt, 170 - 175 cm groß, hat braune Augen, eine kräftige Statur und auffällig große Hände. Er trug ein rotes Basecap, einen grauen Wollschal und einen grauen Pullover sowie eine dunkle hüftlange Jacke und eine schwarze Cargohose und war mit einem Schal maskiert. Seine Haut hatte einen leicht dunklen Teint und er sprach Deutsch mit Akzent. Die Ermittler des Siegener Kriminalkommissariats 5 veröffentlichen nun Fotos, die den Tatverdächtigen bei dem Überfall zeigen.  

Die Polizei fragt: "Wer kennt den Mann bzw. kann Hinweise zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort geben?" Hinweise erbittet die Polizei unter der Telefonnummer 0271/70990. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei
Dienstag, 05 Juni 2018 09:59

Polizist erlöst Reh von Leiden

NETZE/WALDECK. Mit einem gezielten Schuss aus seiner Dienstwaffe hat am frühen Dienstagmorgen ein Beamter der Polizeistation Korbach ein schwerverletztes Reh erlöst.

Zu der außergewöhnlichen Maßnahme kam es, nachdem eine 31-jährige Frau aus Bad Wildungen, das Tier auf der Bundesstraße 485 zwischen Netze und Waldeck angefahren hatte. Vorschriftsmäßig sicherte die Hyundai-Fahrerin die Unfallstelle ab und rief um 3.30 Uhr über den Notruf die Polizei zu Hilfe.

Die Beamten erreichten wenig später ihr Ziel und sahen das noch lebende Tier im Straßengraben liegen. Um dem Reh unnötige Qualen zu ersparen, wurde das Tier mit einem gezielten Schuss aus der Dienstwaffe gestreckt.

An dem schwarzen Tucson entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2000 Euro. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Mehrere ungewollte Folgen hatte das Hantieren mit einer Schusswaffe in der Öffentlichkeit für zwei Männer in der Kasseler Nordstadt am Freitagabend.

Sie hatten damit nicht nur einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst und wurden anschließend beide festgenommen, in der Wohnung des einen Mannes machten die Beamten zudem noch einen größeren Drogenfund. Ausgelöst hatte den Polizeieinsatz die Beobachtung eines Passanten, der gegen 18.30 Uhr zwei Männer in der Wohnsiedlung zwischen Bunsenstraße und Holländischer Straße beim Laden eines Revolvers beobachtete. Als Beide unmittelbar danach mit der Waffe in einem der dortigen Mehrfamilienhäuser verschwanden, alarmierte er die Polizei.

Ein Großaufgebot der Kasseler Polizei war daraufhin zu dem Haus in der Nordstadt ausgerückt, wobei noch völlig unklar war, was dem Ganzen zugrunde liegen könnte. Es gelang den eingesetzten Beamten anschließend beide Männer in einer Wohnung des Hauses unverletzt festzunehmen. Es handelte sich bei ihnen um den 35-jährigen Wohnungsinhaber sowie um einen 32-Jährigen aus Kassel.

In der Wohnung stellten die Einsatzkräfte im weiteren Verlauf einen Schreckschussrevolver und eine Luftdruckwaffe sicher, die dem 32-Jährigen gehören sollen. Beide Festgenommenen gaben später an, sie hätten sich an diesem Tag getroffen, um die Waffen anschließend im Freien auf einem Feld auszuprobieren. Ein Vorhaben, das ohnehin nicht erlaubt gewesen wäre, aber wegen des öffentlichen Führens der Waffe nun eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den 32-Jährigen zur Folge hat.

Bereits beim schlagartigen Betreten der Wohnung waren den Beamten zahlreiche Drogenutensilien ins Auge gefallen. Neben den beiden Männern hatten sie zudem die ebenfalls dort wohnende 25-jährige Freundin des 35-Jährigen angetroffen. Die Wohnungsdurchsuchung führte dann nicht nur zum Auffinden der beiden Waffen, sondern auch zu einem größeren Drogenfund. Über 250 Gramm Amphetamin, über 100 Gramm Cannabisprodukte und mehrere Utensilien für die Verpackung, den Verkauf sowie den Konsum von Rauschgift fanden die Beamten in der Wohnung und stellten diese sicher. Die 25-Jährige und der 35-Jährige müssen sich nun wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln verantworten.  (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 10 Dezember 2017 08:45

Nach Raub in Bordell: 39-Jähriger in U-Haft

KASSEL. Den Ermittlern des für Kapitaldelikte zuständigen Kommissariats 11 der Kasseler Kripo gelang es am Mittwochabend einen 39-Jährigen aus Kassel festzunehmen, der im dringenden Tatverdacht steht, in einem Bordell eine 28-Jährige beraubt (112-magazin.de berichtete darüber) und auf einen 50-Jährigen geschossen zu haben.

Der Festgenommene ist auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft am späten Donnerstagnachmittag einem Haftrichter am Amtsgericht Kassel vorgeführt worden, der die Untersuchungshaft wegen des Verdachts des schweren Raubes sowie eines versuchten Tötungsdeliktes anordnete.

Wie das Polizeipräsidium Nordhessen berichtete, ereignete sich der Vorfall in der Nacht zum Samstag, gegen 0.30 Uhr. Zu dieser Zeit war die 28-Jährige in dem Etablissement am Platz der Deutschen Einheit von dem bis dahin unbekannten Mann mit einer Schusswaffe bedroht und zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert worden. Ein 50-Jähriger, der sich im Nachbarzimmer aufhielt und auf die Hilferufe aufmerksam wurde, eilte in ihr Zimmer. Daraufhin schoss der Täter auf den 50-Jährigen und verletzte ihn an der Schulter. Der Schütze flüchtete anschließend aus dem Bordell in unbekannte Richtung. Der dringende Tatverdacht gegen den Festgenommenen ergab sich aufgrund von Ermittlungen des K 11 am Tatort sowie Zeugenaussagen.

Die Beamten konnten zudem eine Waffe bei dem Mann sicherstellen, die als Tatwaffe in Betracht kommt.

Link: Schwerer Raub im Bordell - Schuss abgegeben (3.12.2017)

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SCHWALM-EDER-KREIS. Vom einfachen Messer über Schusswaffen bishin zum Totschläger sind im Rahmen der Waffenamnestie bislang zahlreiche Waffen bei der Polizei oder der Waffenbehörde des Schwalm-Eder-Kreises straffrei abgegeben worden. Die Polizei verweist nun darauf, dass dies noch bis zum 1. Juli kommenden Jahres möglich ist. 

Die neue Regelung im Waffengesetz trat im vergangenen Juli in Kraft. Aus der Amnestie ergibt sich unter anderem eine Straffreiheit für den unerlaubten Waffen- und Munitionsbesitz, wenn man diese bei der Polizei oder der Waffenbehörde abliefert. Ausgenommen von dieser Regelung sind Waffen oder Munition, die dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegen. Bereits im Jahr 2009 gab eine solche Waffenamnestie, damals wurden im Schwalm-Eder-Kreis insgesamt 445 Waffen bei der Polizei und der Waffenbehörde abgegeben. Unter diesen Waffen befanden sich 215 scharfe Schusswaffen und 194 sonstige Schusswaffen, dazu gehörten zum Beispiel Luftdruckwaffen oder Schusswaffen mit einem besonderen Prüfzeichen (PTB). Weiterhin wurden auch Messer, Macheten, Säbel, Schlagstöcke und Totschläger abgegeben.

Ziel der erneuten Waffenamnestie ist es laut Polizei, Waffenbesitzern die Möglichkeit zu geben, illegale oder beispielsweise geerbte Waffen straffrei und unbürokratisch abzugeben. Zu den Waffen zählen auch sogenannte Nun-Tschakos, Wurfsterne, Einhandmesser, Butterflymesser und Schreckschusswaffen. Legale Schusswaffen fallen auch unter die Amnestie.

Waffen und Munition können weiterhin bei der zuständigen Polizeidienststelle oder bei der zuständigen Waffenbehörde beim Landratsamt in Homberg abgegeben werden. Wer Waffen oder Munition abgeben will, sollte sich jedoch zuvor mit der Polizei (Telefon 05681/774-0) oder Waffenbehörde (Tel. 05681/775-360, -369, -364 und -365) in Verbindung setzen, um die Verfahrensweise der Waffenübergabe oder Abholung abzustimmen. (ots/pfa) 

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Publiziert in HR Polizei

NIEDERVELLMAR. Aus einer Damenhandtasche hat ein unbekannter Mann in einer Tankstelle eine Schusswaffe gezückt und die Kassiererin bedroht. Der maskierte Räuber erbeutete Geld aus der Kasse und flüchtete. Die Fahndung verlief bislang ohne Ergebnis.

Wie die am Tatort eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes der Kripo Kassel berichten, stürmte der maskierte Räuber am späten Mittwochabend gegen 22.30 Uhr in die Tankstelle, drohte der jungen Angestellten mit seiner schwarzen Schusswaffe und forderte Bargeld. Das Opfer übergab dem Räuber die Kasseneinnahmen, der Täter stopfte die Scheine in seine Damenhandtasche und flüchtete anschließend wieder aus dem Tankstellenshop in Richtung Triftstraße.

Täterbeschreibung
Der Unbekannte ist etwa 1,80 Meter groß, etwa Ende 20 Jahre alt und hat eine normale Figur. Er trug eine blaue Baseballkappe mit weißer Aufschrift und ein dunkles Tuch vor dem Gesicht. Bekleidet war er mit einer hellgrauen Jogginghose, einem dunklen Oberteil und dunklen Schuhen. Bei der Handtasche soll es sich um ein dunkles, viereckiges und glänzendes Modell handeln.

Die mit den weiteren Ermittlungen betrauten Kripobeamten des K 35 bitten Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise auf den Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel zu melden. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei

OBERVELLMAR. Zwei maskierte und mit einer Pistole bewaffnete Täter haben am Mittwochabend den Netto-Markt in Obervellmar überfallen, die Kassiererin zu Boden gestoßen und Geld aus der Kasse geraubt. Die Fahndung der Polizei blieb ohne Erfolg.

Der Raubüberfall ereignete sich gegen 19.20 Uhr. Zwei Täter schubsten eine Mitarbeiterin zu Boden, griffen dann in die Kassel und flohen zu Fuß mit Beute in nicht genannter Höhe in unbekannte Richtung.

Die Räuber werden wie folgt beschrieben: Beide Männer waren von kräftiger Statur und etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß. Beide Täter waren derart maskiert, dass nur die Augen zu sehen waren. Ein Täter war mit einer dunklen Hose und einer hellen Jacke bekleidet. Einer von ihnen hatte eine Schusswaffe, vermutlich Pistole, dabei. Die umfangreiche Fahndung der Polizei verlief bisher erfolglos.

Die Polizei erbittet Hinweise möglicher Zeugen unter der Telefonnummer 0561/9100. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei

LOHFELDEN. Indem er zwei Räuber dauerhaft angeschrien hat, schlug ein Mitarbeiter einer Tankstelle die beiden Täter in die Flucht. Die Kripo erhofft sich nun Hinweise auf die Unbekannten, die maskiert waren und eine Schusswaffe hatten.

Der Überfall ereignete sich am späten Samstagabend in Lohfelden in unmittelbarer Nähe zum Kasseler Industriegebiet Waldau. Die betroffene Tankstelle liegt an der Straße Am Fieseler Werk, Ecke Marie-Curie-Straße. Laut Kripo stürmten die beiden maskierten Täter gegen 23 Uhr auf den Verkaufsraum der Tankstelle zu.

Der Kassierer sah die beiden Täter und rief, während sie am Eingang angekommen waren, lautstark nach seinem Mitarbeiter, der sich in einem Nebenraum aufhielt. Die beiden Männer, einer hatte eine dunkle Schusswaffe in der Hand, stoppten kurz, gingen dann aber weiter auf den Mitarbeiter zu. Dieser schrie fortwährend auf die beiden Räuber ein, die schließlich auf dem Absatz kehrt machten und aus dem Tankstellenshop flüchteten. Sie rannten in Richtung Forstfeld davon.

Das Opfer beschreibt die Täter wie folgt:
Unter ihren dunklen Jacken trugen die Täter Kapuzenshirts, die Kapuzen hatten sie aufgezogen. Während der Mann mit der Schusswaffe etwa 1,70 Meter groß war, sei der andere mit 1,85 bis 1,90 Meter deutlich größer gewesen. Der Täter mit Waffe habe eine helle Jeanshose getragen, der Große eine dunkle Hose und helle Adidas-Schuhe.

Die Beamten des für Raubdelikte zuständigen Kommissariats 35 der Kasseler Kripo bitten Zeugen, die Hinweise auf die Identitäten der Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel zu melden. (ots/pfa)   


Ebenfalls auf ungewöhnliche Weise wurde Ende November ein Räuber verscheucht:
Tankstellenräuber mit Bürostuhl in die Flucht geschlagen (28.11.2016)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Zum Opfer eines Raubüberfalls ist ein 29 Jahre alter Autofahrer aus Vellmar am späten Sonntagabend in Kassel geworden: Ein Unbekannter bedrohte das Opfer mit einer Schusswaffe und erbeutete iPhone sowie Geldbörse. Die Polizei sucht mögliche Zeugen.

Laut Kripo ereignete sich der Überfall gegen 22.30 Uhr, als der 29-Jährige vom Landgraf-Philipps-Platz zu seinem in der Kurt-Schumacher-Straße geparkten Wagen ging. Als er in sein Auto einstieg, öffnete der bislang unbekannte Täter die Beifahrertür und setzte sich ebenfalls in den Wagen. Er bedrohte sofort das Opfer mit einer schwarzen Schusswaffe und forderte die Herausgabe des Mobiltelefons und der Geldbörse. Das Opfer kam der Aufforderung nach, der Täter stieg aus dem Fahrzeug aus und schlug die Beifahrertür heftig zu. Anschließend flüchtete dieser auf demselben Weg wie er gekommen war, unmittelbar neben der Martinskirche in Richtung Landgraf-Philipps-Platz. Das Opfer fuhr zur Polizei. Die daraufhin erfolgte Fahndung verlief ohne Erfolg.

Das Opfer beschrieb den Täter wie folgt:
Der Mann soll etwa 20 bis 30 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß und schlank sein. Das Opfer beschrieb den Täter als Nordafrikaner und gab an, dass er mit einer schwarzen Jacke und darunter mit einem grauen Kapuzenpulli bekleidet war. Die Kapuze habe er während der Tat über dem Kopf getragen. In der Hand hielt er eine schwarze Metallpistole. Hinweise auf einen so beschriebenen Mann erbittet die Kripo unter der Telefonnummer 0561/9100. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

BAD WÜNNENBERG. Nach einem brutalen Raubüberfall auf einen Supermarkt am Zinsdorfer Weg, bei dem am Samstagabend drei Mitarbeiterinnen verletzt wurden, hat die Polizei dank eines aufmerksamen Zeugen zwei Tatverdächtige festgenommen.

Gegen Geschäftsschluss um 21 Uhr kamen zwei Personen in den Supermarkt. Die maskierten Täter bedrohten die drei Angestellten mit einer Schusswaffe. Sie stießen zwei 49 und 51 Jahre alte Verkäuferinnen zu Boden und fesselten die Frauen mit Klebeband. Die dritte Angestellte (56) musste die Kassen öffnen und das Geld in einen Rucksack packen. Anschließend wurde auch sie gefesselt. Vor ihrer Flucht sprühten die Täter die Marktmitarbeiterinnen mit Pfefferspray ein. Eine der gefesselten Frauen konnte ihre Fesseln lösen und auch ihre Kolleginnen befreien. Per Notruf verständigte ein Opfer die Polizei. Wegen der starken Augenreizungen kamen die drei Angestellten zunächst in ein Krankenhaus nach Paderborn. Später wurden sie mit einem Rettungswagen in eine Klinik nach Bielefeld gebracht und dort weiter ambulant behandelt.

Nachdem die Fahndung nach Tatverdächtigen am Abend ergebnislos verlaufen war, meldete sich am Sonntag ein Zeuge, der entscheidende Hinweise gab. Der Zeuge hatte Kenntnis von dem Überfall und vage Täterbeschreibungen. Er meldete zwei gebrochen Deutsch sprechende Personen, die mit einigem Gepäck an einer Bushaltestelle in Haaren in den Linienbus nach Paderborn eingestiegen waren. Die Polizei stellte den Bus in Paderborn-Mönkeloh. Durchsuchungen der beiden beschriebenen Männer brachten eine höhere Summe Bargeld zum Vorschein. In einer Tüte entdeckten die Beamten eine Schusswaffe und weitere Beweisstücke. Die beiden 26 und 41 Jahre alten Männer und ein weiterer Verdächtiger (20) wurden vorläufig festgenommen. Zwischenzeitlich fand ein anderer Zeuge Teile der Täterbekleidung am Ufer der Afte auf. Diese Beweismittel wurden ebenfalls sichergestellt. Der 20-Jährige war nicht an der Tat beteiligt und wurde noch am Sonntag aus dem Gewahrsam entlassen.

In den Vernehmungen räumte einer der aus Algerien stammenden Tatverdächtigen seine Beteiligung an dem Raubüberfall ein. Er hatte vor seiner Festnahme geplant, sich nach Frankreich abzusetzen. Beide Tatverdächtige befinden sich weiterhin im Polizeigewahrsam. Die Entscheidungen über Haftanträge stehen noch aus. (ots/pfa) 

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Publiziert in PB Polizei
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