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BAD LAASPHE. Großeinsatz am Sonntagmorgen im Bad Laaspher Sozialwerk Sankt Georg: „Feuer im Haupthaus“ lautete die Alarmierung, die die Einsatzkräfte gegen 08:50 Uhr erreichte. Zuvor, so erklärte Einsatzleiter Dirk Höbener, seien die Kräfte aus Bad Laasphe zur Auslösung der Brandmeldeanlage zur Einrichtung alarmiert worden. „Die Kameraden stellten bei Eintreffen bereits Rauchentwicklung aus dem Fenster fest“, erklärt Höbener. Aufgrund der Art der Einrichtung – eine Wohneinrichtung für geistig Behinderte Menschen – wurden weitere Einsatzkräfte durch Dirk Höbener mit dem Einsatzstichwort „Feuer 6“ und mit „MANV2“ nachalarmiert. Dabei steht die Abkürzung MANV für „Massenanfall von Verletzten“ und die Zahl 2 gibt je nach Landkreis an, mit wie vielen Verletzten oder Betroffenen Menschen zu rechnen ist. In Siegen-Wittgenstein bedeutet MANV 2, dass mit 11 – 25 Verletzten oder Betroffenen zu rechnen ist. Entsprechend stark rückten auch die Rettungskräfte nach Bad Laasphe an: Rettungswagen und Notarzt aus Bad Laasphe, Rettungswagen und Notarzt aus Bad Berleburg, mehrere Rettungswagen aus Erndtebrück,  mehrere Rettungswagen aus Netphen, der Notarzt aus Netphen, der Siegener Rettungshubschrauber „Christoph 25“, der DRK Ortsverein Bad Laasphe mit Rettungswagen, Krankentransportwagen und Gerätewagen Sanitätsdienst, ein Rettungswagen aus Kaan-Marienborn, der Leitende Notarzt des Kreises Siegen-Wittgenstein und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst des Kreises Siegen-Wittgenstein waren neben zahlreichen Feuerwehrkräften aus ganz Bad Laasphe und den umliegenden Gemeinden, sowie dem ELW 2 aus Arfeld im Einsatz. Glücklicherweise bestätigte sich nicht, dass tatsächlich so viele Menschen verletzt worden waren. Zwar waren insgesamt 41 Bewohner der Einrichtung von dem Brand betroffen, waren aber nicht verletzt worden. „Die Evakuierung der Bewohner hatte super geklappt, ein Großteil der Leute war bereits draußen, als wir ankamen“, erklärte Dirk Höbener. Die restlichen Bewohner seien dann auch umgehend von den Mitarbeitern ins Freie gebracht worden. Besonders lobend erwähnte der Leiter der Bad Laaspher Feuerwehr den Notfallseelsorger Steffen Post: „Der Seelsorger wohnte in der Nachbarschaft und hat sich sofort seine Weste geschnappt und ist los gelaufen und hat die Bewohner betreut“.

Die ersteintreffenden Kräfte der Bad Laaspher Feuerwehr gingen unter schwerem Atemschutz in das vom Brand betroffene Zimmer vor und löschten das Feuer, dass im Bereich eines Bettes und eines Schranks lokalisiert war. „Das Feuer war schnell abgelöscht. Es kam durch den Rauch aber auch zu Beeinträchtigung der gesamten Station, sodass fünf Leute Hausintern anders unterkommen müssen, weil die Zimmer nicht mehr bewohnbar sind“. Beim Einsatz wurden zwei Feuerwehrleute verletzt: Einer durch Rauchvergiftung eine weitere Kameradin erlitt Kreislaufprobleme. Beide mussten stationär im Krankenhaus verbleiben.

Das vom Brand betroffene Zimmer sei vermutlich komplett zerstört worden. Die Bewohnerin sei zum Zeitpunkt des Brandausbruchs beim Frühstück gewesen und habe sich nicht im Zimmer aufgehalten, hieß es. Zur Ursache des Brandes konnte die Polizei am Sonntag noch keine Angaben machen. Möglicherweise müsse die Kriminalpolizei noch Ermittlungen aufnehmen, dies stehe aber noch nicht fest. Ebenso konnten zur Schadenshöhe keine näheren Angaben gemacht werden. Der Max-Präger-Weg, in dem sich die Einrichtung befindet, war während des Einsatzes komplett gesperrt werden.

Parallel zum Einsatz in Bad Laasphe kam es zu einem medizinischen Notfall in Raumland: Hier wurde der Notarzt mit „Christoph Gießen“ eingeflogen, der bei der Firma Berwillit landete. Eine Polizeistreife brachte die Hubschrauberbesatzung schnell zum Notfallort und unterstützte die Mediziner dann vor Ort gemeinsam mit einem Rettungswagen aus Hatzfeld-Holzhausen.    

Publiziert in SI Feuerwehr

RAUMLAND. Dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr und den vielen, anspruchsvollen Übungen, die die Kameraden gerade in den letzten Wochen in Wittgensteins Wäldern absolviert haben, um sich auf das reale Szenario vorzubereiten, ist es zu verdanken, dass es mehr als gut geklappt hat: Im Hopplerbach in Raumland haben die Einsatzkräfte am Samstagabend einen großen Waldbrand in Schach gehalten und abgelöscht, haben ein Übergreifen der meterhohen Flammen auf den Hochwald verhindert und den Anwohnern des Hopplerbachs ihre Häuser bewahrt.

Gleich mehrere Anrufe gingen gegen 19:00 bei der Kreisleitstelle Siegen-Wittgenstein ein, wie Einsatzleiter Jens Schmitt vor Ort berichtete. Zunächst sei man mit dem Stichwort „Wald 1“ alarmiert worden, was dann aber aufgrund der vielen Anrufe und der Schilderungen beim Notruf direkt auf „Wald2“ erhöht wurde. Außerdem sei das Großtanklöschfahrzeug aus Bad Berleburg sofort mit nachgefordert worden, erklärte Schmitt.

Vor Ort schlugen den Kameraden der Löschgruppen Raumland und Berghausen, sowie dem Zug 1 aus der Kernstadt rund drei Meter hohe Flammen und riesige Rauchsäulen entgegen. In dem abschüssigen Hang war es gerade bei den warmen Temperaturen und mit der schweren Einsatzkleidung und dem Arbeitsmaterial schwierig gut vorwärts zu kommen. Dennoch hatten die Kameraden den Brand mit vielen C- und D-Rohren schnell unter Kontrolle. Die Kräfte des Waldbrandzuges Wittgenstein und des Wasserförderzuges Wittgenstein trafen sich im Bereitstellungsraum am Schulzentrum auf dem Stöppel, brauchten aber nicht mehr einzugreifen. Run 80 bis 100 Einsatzkräfte seien alarmiert worden, berichtete Jens Schmitt. Der Leiter der Feuerwehr Bad Berleburg sprach von einem Glücksfall, dass ausreichen Hydranten in der Nähe waren. „Wäre dies mitten im Wald gewesen, hätte es viel schlimmer ausgesehen“, ist er sich bewusst.

Zum Abschluss an die Nachlöscharbeiten, die auf dem rund 800 Quadratmeter großen Kahlschlag- und Wiesenstück stattfinden mussten, brachten die Kameraden mit Netzmittel einen Teppich aus, um auch tiefer liegende, eventuell schwelende Glutnester erreichen zu können. Unterstützt wurden die Arbeiten vom Dachmonitor (Wasserwerfer) des Großtanklöschfahrzeuges aus. Nach einer guten Stunde war der Brand vollständig gelöscht und die Kameraden konnten wieder einrücken. Lediglich die Löschgruppe Raumland blieb noch länger vor Ort, um eine Brandwache zu halten.

Während des Einsatzes war der Stöppelsweg ab dem Abzweig zur Weststraße komplett gesperrt.

Publiziert in SI Feuerwehr

BAD AROLSEN. Ein heißgelaufenes Lager in einer Rundballenpresse hat am Mittwochnachmittag zu einem Feuerwehreinsatz im Bad Arolser Stadtteil Helsen geführt.

Nach Angaben von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer waren die Wehren Helsen und Bad Arolsen mit insgesamt 35 Einsatzkräften gegen 16 Uhr zum Einsatzort in der Prof.-Bier-Straße, ausgangs zur B 252 alarmiert worden.

Hervorragend reagiert hatte der Landwirt, der nach Kenntnisnahme der qualmenden Presse umgehend die Maschine freistellte, vom Schlepper löste, und die Leitstelle alarmierte. Mit Löschwasser aus den Tankfahrzeugen konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Im Anschluss musste noch Ölbindemittel auf ausgelaufene Betriebsstoffe gestreut werden. Wie hoch der Schaden ist, darüber liegen noch keine Informationen vor. Aufgenommen hat die Polizei Bad Arolsen den Vorgang.

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Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 05 März 2022 22:02

Brand im Carport endet glimpflich

HALLENBERG. Am frühen Samstagabend wurde der Löschzug Hallenberg und der Rettungsdienst des Hochsauerlandkreises sowie die Polizei zu einem Brandeinsatz in ein Wohngebiet in Hallenberg gerufen. Dort war es zu einem Brand eines Carports gekommen.

Nachbarn und vorbei fahrende Autofahrer hatten in einem Neubaugebiet am „Sonnenhang“ Rauchentwicklung unter einem Carport bemerkt. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr wurden Löschversuche unternommen – ein Holzverschlag war in Brand geraten.

Einsatzleiter Michael Gamm berichtete, dass drei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst untersucht werden mussten. Sie alle konnten jedoch vor Ort verbleiben.

Nach dem Ablöschen des Holzverschlages durch die Feuerwehr unter schwerem Atemschutz wurde die Brandstelle abschließend noch einmal mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Nach kurzer Zeit konnten die Kräfte die Einsatzstelle wieder verlassen.

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Sonntag, 03 Oktober 2021 11:01

Frankenauer Wehren löschen Ballenpresse

FRANKENAU. Rund 30 Einsatzkräfte der Wehren aus Frankenau, Allendorf (Hardtberg) und Altenlotheim rückten am Samstag gegen 18 Uhr in die Feldgemarkung zwischen Frankenau und Mengershof aus. Gemeldet war eine brennende Landmaschine.

Wie Einsatzleiter Andre’ Hesselbein mitteilte, hatte sich ein Rundballenpresse bei Silagearbeiten durch einen technischen Defekt selbst entzündet. Ein Lohnunternehmer aus einem Vöhler Ortsteil hatte mit seinem 711er Fendt mit angehängter Ballenpresse bereits etliche Hektar bearbeitet, als starker Qualm die Aufmerksamkeit des Fahrers auf sich zog. Geistesgegenwärtig wurden Feuerlöscher bereitgestellt und die heißgelaufenen Lager abgelöscht.

Bei Eintreffen der Wehren war kein offenes Feuer mehr zu erkennen, lediglich Rauch stieg aus der Ballenpresse auf - mit einem Schnellangriff aus dem mitgeführten Tanklöschfahrzeug wurde die Presse "bewässert", danach mit Löschschaum abgedeckt und später mit der Wärmebildkamera überprüft. Die ebenfalls auf Alarmfahrt befindliche Feuerwehr aus Frankenberg konnte den Einsatz abbrechen und in ihren Stützpunkt zurückkehren.

Die Schadenshöhe an der grünen Mc Hale ist nicht bekannt.

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Donnerstag, 05 August 2021 22:06

Essen auf Herd löst Feuerwehreinsatz aus

BAD BERLEBURG. Schnell beendet war am Donnerstagabend ein Feuerwehreinsatz im Bad Berleburger Wiesenweg. In einem Mehrfamilienhaus hatte im dritten Obergeschoss ein Brandmelder ausgelöst. Zudem war Rauchgeruch wahrzunehmen. So stand es um 19:31 in den Meldeempfängern von Feuerwehr und Rettungsdienst.

Wenige Minuten später trafen die Kameraden der Löschgruppe Raumland und des Löschzuges Bad Berleburg an der Einsatzstelle ein. Der Rettungswagen der DRK Rettungswache war bereits vor Ort, ebenso die Polizei. Sie alle konnten nach kurzer Zeit Entwarnung geben. Ursache für den Rauchgeruch und die Auslösung des Melders war ein auf dem Herd vergessenes Essen. Niemand wurde verletzt, Sachschaden entstand auch nicht.

Ein Hausbewohner hatte die Tür der betroffenen Wohnung bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte aufgebrochen, da auf Klingeln und Klopfen niemand reagiert hatte. Der Wohungsinhaber war allerdings gar nicht zu Hause. Aus den Reihen der übrigen Hausbewohner war zu hören, dass es in der betreffenden Wohnung in der Vergangenheit bereits öfter vorkam, dass Essen auf dem Herd zu kokeln begonnen hatte. Diesmal endete der Einsatz noch einmal glimpflich.    

Publiziert in SI Feuerwehr

KORBACH. Zu einem mutmaßlichen Kellerbrand wurde die Korbacher Kernstadtwehr am Montagnachmittag alarmiert.

Unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Wehrführers Holger Figge machten sich um 17.34 Uhr 18 Einsatzkräfte auf den Weg in die Gelsenkirchener Staße - dort war Rauch im Keller eines Mehrfamilienhauses gemeldet worden.

Bei Ankunft konnten die Einsatzkräfte die starke Rauchentwicklung bestätigen - die Bewohner hatten das Haus zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen. Zunächst gingen die Kräfte davon aus, dass die Elektrik ursächlich sein könnte - dies bestätigte sich aber nicht. Bei der Untersuchung konnte dann eine heißgelaufene Waschmaschine ausfindig gemacht werden. Unverzüglich trennten die Kräfte das Gerät von Strom und Wasser und brachten es vor das Gebäude, um ein Abkühlen zu ermöglichen. Abschließend wurden Lüftungsmaßnahmen durchgeführt, um den Keller vom Rauch zu befreien.

Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz für alle Beteiligten beendet und die Kräfte rückten wieder ein. Verletzt wurde niemand.

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Donnerstag, 27 August 2020 13:24

Feuerwehr rettet Menschen aus brennendem Gebäude

BAD BERLEBURG. Bei einem Gebäudebrand in der Bad Berleburger Kernstadt hat die Feuerwehr Bad Berleburg am frühen Donnerstagmorgen zwei Menschen das Leben gerettet. Die Hausbewohner waren in Rauch und Flammen eingeschlossen und konnten nicht mehr ins Freie gelangen. Die Kameraden der Feuerwehr konnten mit Drehleiter und Steckleitern zu den eingeschlossenen Menschen vordringen und sie rechtzeitig ins Freie retten.

Wenige Minuten zuvor waren bereits Streifenwagen der Polizei an der Einsatzstelle auf der Ederstraße eingetroffen. Da die Menschen allerdings im Dachgeschoss waren, konnten die Beamten ohne Leitern keine Rettung durchführen. Und doch haben sie mit ihrem Einsatz dazu beigetragen, schlimmeres zu verhindern: „Die Menschen waren in Panik und konnten nicht mehr klar denken. Die wollten zurück in den Rauch und noch Sachen holen. Die Polizeibeamten konnten aber so beruhigend auf sie einwirken, dass sie an den Fenstern blieben und nicht zurück in den Brandrauch gelaufen sind“, berichtete ein Augenzeuge. Nur wenige Atemzüge in dem dichten Qualm hätten für eine Bewusstlosigkeit und damit lebensgefährliche Komplikation ausgereicht. Auch ein Lkw-Fahrer der Firma Herzog hatte spontan seine Hilfe angeboten, als er noch bevor die Feuerwehr eingetroffen war, zufällig an der Einsatzstelle vorbei kam. Der Mann hatte Sand auf seinem Lkw geladen und den Menschen eine weiche Aufsprungfläche anbieten wollen. Dann war aber die Feuerwehr bereits eingetroffen und hatte die Rettung über die Leitern vorgenommen.

Insgesamt wurden bei dem Feuer laut Einsatzleiter Matthias Limper fünf Menschen verletzt, eine Frau schwer. Sie hatte noch selbst in letzter Minute den Weg nach draußen gefunden, dies aber mit einer schweren Rauchvergiftung und Brandverletzungen gebüßt. „Die Frau war schwarz verrußt“, berichtet ein Anwohner. Diese Patientin wurde nach der Erstversorgung mit dem Siegener Rettungshubschrauber „Christoph 25“, der auf dem Parkplatz des Lidl-Marktes gelandet war, in eine Klinik geflogen. Insgesamt waren in dem als Wohn- und Geschäftshaus genutzten Gebäude sieben Wohnungen verzeichnet. „Einige Mieter waren bereits an der Arbeit, andere kamen selbst raus und zwei wurden durch die Feuerwehr gerettet“, resümierte Einsatzleiter Limper. Zur Versorgung der Verletzten waren rund 15 Kräfte des Rettungsdienstes, die Notärzte aus Bad Berleburg, Bad Laasphe und des Rettungshubschraubers, sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst des Kreises Siegen-Wittgenstein und der Leitende Notarzt im Einsatz. Letztere kommen immer dann zum Einsatz, wenn mehr als zwei Notärzte bei einem Einsatz gleichzeitig arbeiten, oder wenn es eine große Anzahl von Verletzten gibt. Sie übernehmen dann die Koordination, damit alle Verletzten in die für sie geeigneten Kliniken gebracht werden können, alle Rettungsmittel vor Ort optimal eingesetzt werden und auch, damit Angehörige hinterher wissen, wo ihre Verwandten untergekommen sind.

Die Feuerwehr war mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort und konzentrierte sich neben der Menschenrettung auf die Brandbekämpfung. „Dazu haben wir Innen- und Außenangriffe durchgeführt“, erklärte Matthias Limper. Dabei seien 15 Atemschutztrupps zum Einsatz gekommen, aus zwei Hydranten und den Feuerwehrfahrzeugen habe man Wasser entnommen. „Wir haben einen Zimmerbrand im Dachgeschoss vorgefunden. Dabei gab es eine massive Rauch- und Hitzeentwicklung, wodurch selbst das Treppenhaus abgebrannt ist“, berichtete Limper. Neu im Einsatz waren hierbei so genannte „Fognails“. „Das sind dünne Metallstäbe, die wir unter die Dachhaut einführen und dann wird ein Schlauch angeschlossen. Vorne haben diese Stäbe Löschdüsen, aus denen dann das Wasser in die Dachhaut gespritzt werden kann. Das hat super funktioniert“, resümiert Matthias Limper. Diese Löschtechnik sei sehr effizient gewesen und habe das komplette Eröffnen des Daches erspart. Zusätzliche Unterstützung kam von der Feuerwehr Erndtebrück mit einer zweiten Drehleiter an der Hinterseite des Hauses.

Die Polizei hatte die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt und den Verkehr umgeleitet, sowie mit der Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Den Schaden geben die Beatmen nach ersten vorsichtigen Schätzungen grob mit 250.000 bis 500.000 Euro an. „Es hängt jetzt noch davon ab, wie viel Schaden das Löschwasser angerichtet hat. Es tropfte schon bis in den Friseursalon im Erdgeschoss“, hieß es vor Ort.

Die Wohnungen im Haus können vorerst nicht mehr betreten werden. Die Bewohner wurden vom Ordnungsamt in einer städtischen Unterkunft untergebracht.

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RENGERSHAUSEN. Ein Scheunenbrand sorgte am Samstagmorgen für reges Einsatzaufkommen im Frankenberger Stadtteil Rengershausen. Gegen 4 Uhr morgens bemerkten mehrere Anwohner der Hombergstraße lautes Knallen. Grund hierfür war eine Scheune, die nahezu komplett in Vollbrand stand.

Unverzüglich setzten die Anwohner den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab. Unter dem Alarmkürzel "F2, brennt Scheune" rückten die Wehren Rengershausen, Wangershausen, die Kernstadtwehr Frankenberg (Eder), Bromskirchen und Somplar zur besagten Einsatzstelle aus. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein RTW und ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg.

Bereits auf der Anfahrt konnte der Leitstelle per Lagemeldung mitgeteilt werden, dass die Flammen aus dem Dach schlugen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Scheune in Vollbrand. Nach erster Erkundung stellte sich heraus, dass das angrenzende Wohnhaus unbewohnt ist und sich somit keine Personen darin befanden. Wehrführer Marvin Schreck ließ unverzüglich eine Wasserversorgung und eine Riegelstellung zum Wohnhaus errichten; ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte zeitnah verhindert werden.

Zudem wurde durch einen Mitarbeiter der EGF die Straßenbeleuchtung eingeschaltet und das Wohnhaus, so wie die Scheune stromlos geschaltet. Die weitere Einsatzleitung übernahm der Frankenberger Stadtbrandinspektor. Nach ca. 30 Minuten stürzte ein Teil des Dachstuhls ein. Während der Einsatzarbeiten wurden insgesamt vier C-Rohre in Angriff genommen und die Drehleiter aus Frankenberg in Stellung gebracht. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Vom Drehleiterkorb aus wurde das Dach der Scheune abgedeckt, um alle Glutnestern innerhalb der Dachkonstruktion ablöschen zu können. Damit das Löschwasser besser in das Brandgut eindringen konnte, wurde dem Löschwasser Netzmittel beigemischt und ein Schaumteppich ausgelegt. Nach und nach konnten die ersten Kräfte wieder abrücken. Die Wehren Rengershausen und Wangershausen blieben letztlich vor Ort, um Nachlöscharbeiten durchzuführen. Gegen 1030 Uhr war der Einsatz beendet.

Für die Brandursachenermittlung wurde die Kriminalpolizei herangezogen, die noch am selben Tag das Objekt sicherstellte, die Ermittlungen dauern an. Der entstandene Schaden wird auf 60.000 Euro beziffert. (112-magazin)

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VIERMÜNDEN. Ein Brandeinsatz sorgte am späten Donnerstagnachmittag für reges Einsatzaufkommen von Feuerwehr, Polizei und Rettern in Viermünden.

Passanten bemerkten starke Rauchentwicklung aus einem alten Fachwerkhaus in der Hauptstraße und verständigten umgehend die Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Diese alarmierte gegen 16.40 Uhr, unter dem Alarmkürzel "F2, unklare Rauchentwicklung" die Wehren Viermünden und Frankenberg .

Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein RTW und eine Streifenwagenbesatzung der Polizeistation Frankenberg. Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte befanden sich keine Personen mehr im Wohnhaus. Unter der Einsatzleitung des Stadtbrandinspektors aus Frankenberg, ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung vor. Ein weiterer Trupp stand als Sicherheitstrupp bereit.

Die Drehleiter aus Frankenberg wurde zur Sicherheit in Stellung gebracht. Fenster wurden geöffnet, damit der Rauch abziehen konnte. Nachdem das Feuer im 1. Obergeschoss lokalisiert und abgelöscht worden war, konnte das Brandgut nach draußen gebracht werden. Mittels Wärmebildkamera suchten die Freiwilligen nach weiteren Glutnestern, anschließend wurde das Wohnhaus noch freigemessen.

Während des Einsatzes waren insgesamt vier Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Zur Brandursachenermittlung wird die Kriminalpolizei herangezogen. Während der Einsatzarbeiten war die Hauptstraße voll gesperrt. Später wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Nach vier Stunden war der Einsatz beendet. (112-magazin)

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