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Dienstag, 02 April 2013 17:12

Tatverdächtiger nach Mordversuch in U-Haft

BORKEN. Nach der Messerattacke auf einen 32 Jahre alten Mann in Borken ist der 25-jährige Tatverdächtige wegen versuchten Mordes und Fluchtgefahr in Untersuchungshaft genommen worden.

Zu der Tat war es - wie berichtet - am Ostermontag gegen 13.30 Uhr in einem Haus im Dorfbrunnenweg in Borken gekommen. Ein 25 Jahre alter Mann hatte im Keller des Hauses einen 32-jähriger Mann mit Messerstichen so schwer verletzt, dass er in Lebensgefahr schwebt. Der Verletzte wurde in eine Klinik geflogen.

Die Polizei nahm wenig später den 25-jährigen Tatverdächtigen in der Nachbarschaft fest. Er gestand die Tat sofort ein. Der junge Mann wurde am Dienstag der Haftrichterin beim Amtsgericht Fritzlar vorgeführt. Diese erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Mordes und Fluchtgefahr. Der 25-Jährige wurde anschließend in eine Haftanstalt eingeliefert.

Angaben über den Zustand des Opfers und das Motiv des Täters machte Polizeisprecher Markus Brettschneider am Dienstag nicht.

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Publiziert in HR Polizei
Donnerstag, 20 Dezember 2012 19:25

Zweifacher Mordversuch: Albaner verhaftet

KASSEL. Ein mit europäischem Haftbefehl gesuchter Straftäter ist von zwei Bundespolizisten im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe festgenommen worden. Der 31-jährige Albaner wurde von den italienischen Strafverfolgungsbehörden wegen zweifach versuchten Mordes sowie illegalen Waffenbesitzes gesucht.

Der Mann fiel den Beamten am Mittwoch bei einer Routinekontrolle auf. In Handschellen wurde der Gesuchte zur Bundespolizeiinspektion Kassel gebracht. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der Festgenommene ins Gewahrsam des Amtgerichtes Kassel. Dort sollte er dem Haftrichter vorgeführt werden, wie Bundespolizeisprecher Klaus Arend am Donnerstag mitteilte.

Publiziert in KS Polizei

SIEGEN. Aus bislang ungeklärten Gründen griff in der Nacht zu Sonntag ein 83-jähriger Patient des Siegener Marienkrankenhauses mit einer Glasflasche zunächst eine 38-jährige Krankenschwester an. Durch den Schlag mit der Flasche erlitt die Krankenschwester eine leichte Verletzung. Allerdings zerbrach die Flasche bei dem Angriff.

Die Krankenschwester ergriff nach dem Angriff die Flucht. Der 83-Jährige, in der Hand die nun abgebrochene Glasflasche haltend, verfolgte sie. Der Krankenschwester gelang es dann, sich in einem Stationszimmer in Sicherheit zu bringen, dort einzuschließen und zunächst telefonisch krankenhausintern Verstärkung anzufordern.

Der 83-jährige begab sich dann - aus ebenfalls bislang ungeklärten Gründen - zu einem anderen, mit zwei Patienten belegten Patientenzimmer, betrat dieses und hielt dann von innen die Tür zu.

Als der 83-jährige von einem der beiden dort liegenden 45-jährigen Patienten angesprochen wurde, stach der 83-jährige dem Patienten den abgebrochenen Flaschenhals vollkommen unvermittelt in den Bauch.

Die zwischenzeitlich alarmierte Polizei forderte den 83-jährigen Täter mehrfach vergeblich auf, mit seinem Tun aufzuhören und die zerbrochene Flasche niederzulegen. Auch der Einsatz von Pfefferspray gegen den 83-jährigen verblieb ohne Wirkung. Als er dann auch die Polizisten mit der zerbrochenen Flasche attackieren wollte, setzten die Polizisten den Angreifer durch einen Schuss ins Bein außer Gefecht.

Der 83-jährige Siegener musste wegen der Schussverletzung anschließend im Krankenhaus versorgt werden.

Das 45-jährige Opfer erlitt durch die Attacke des Seniors glücklicherweise nur eine leichte Verletzung, die im Krankenhaus ärztlich versorgt wurde.

Staatsanwalt Patrick Baron von Grotthuss erschien noch in der Nacht zu Sonntag am Einsatzort und ordnete gegen den 83-Jährigen strafrechtliche Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts an.

Eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Norbert Rautenberg ist eingerichtet und hat ihre Ermittlungen unverzüglich aufgenommen.

Konkrete Angaben zur Motivlage des 83-Jährigen Täters kann die Polizei derzeit noch nicht machen.

Publiziert in SI Polizei
Dienstag, 24 Januar 2012 12:17

Sohn versuchte Vater zu erschlagen

KLEINENBERG. Ein 28-jähriger Mann steht im dringenden Verdacht, seinen Vater (58) zunächst zu vergiften versucht und ihn dann mit mehreren Axthieben auf den Kopf lebensgefährlich verletzt zu haben. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen versuchten Mordes. Das schwer verletzte Opfer wird in einem Paderborner Krankenhaus intensivmedizinisch versorgt.

Nach ersten Ermittlungen der Mordkommission hatte der Tatverdächtige die wahnhafte Vorstellung, seine Eltern wollten ihn umbringen. Laut Staatsanwaltschaft und Polizei entschloss er sich deshalb am frühen Sonntagnachmittag, seinen Vater durch die Beimengung von Terpentin oder Verdünnung in ein Softgetränk zu vergiften. Das Opfer bemerkte den veränderten Geschmack jedoch sofort und trank nur eine kleine Menge. Ärztliche Hilfe wollte der Vater deshalb nicht in Anspruch nehmen.

Gegen 16 Uhr begab sich der 28-jährige Sohn dann in den Keller des elterlichen Hauses und schlug dort mehrfach mit einer kleinen Axt auf den Kopf seines Vaters ein. Das Opfer erlitt schwere Kopfverletzungen, blieb aber zunächst bei Bewusstsein und konnte seinen Sohn von weiteren Schlägen abhalten. Der Tatverdächtige wählte schließlich selbst den Notruf der Polizei, schilderte den Sachverhalt und äußerte, weitere Gewalt anwenden zu wollen. Dem den Notruf annehmenden Polizeibeamten gelang es jedoch, den Tatverdächtigen am Telefon zu binden und ihn von weiteren Tathandlungen abzuhalten.

Opfer ins künstliche Koma gelegt
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Täter vor dem Haus und ließ sich widerstandslos festnehmen. Der Notarzt begann im Haus sofort mit der Erstversorgung des lebensgefährlich verletzten Opfers. Der 58-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht und nach einer Notoperation in ein künstliches Koma gelegt. Sein Zustand hat sich nach Auskunft der Ärzte am Montag stabilisiert, Lebensgefahr bestehe nicht mehr. Am Tatort beschlagnahmte die Polizei das mutmaßliche Tatwerkzeug und sicherte noch bis in die Nacht die Spuren.

Der Tatverdächtige hat in seiner Vernehmung die Tat in vollem Umfang eingeräumt. Schon während des Notrufs und bei der Vernehmung des Beschuldigten ergaben sich Hinweise auf eine psychische Erkrankung. Darüber hinaus besteht nach einem Drogenvortest der Verdacht, dass der 28-Jährige zur Tatzeit unter Drogeneinwirkung stand. In der Wohnung des Mannes im elterlichen Haus stellte die Polizei eine nicht geringe Menge an Cannabisprodukten sicher.

Der Tatverdächtige sollte am Montag dem Haftrichter vorgeführt werden. Angaben über das Ergebnis lagen auch am Dienstag noch nicht vor.

Publiziert in KS Polizei
Samstag, 04 April 2009 16:06

Vater versucht, drei Kinder zu töten

BERNDORF. Ein Vater hat versucht, seine drei Kinder umzubringen. Die beiden Mädchen und der Junge überlebten schwer verletzt.

Der 40 Jahre alter Vater der Kinder hatte die Bluttat am Samstagmittag selbst gemeldet: Der Mann hatte sich Polizeisprecher Jürgen Wilke in einem Kasseler Gefängnis gestellt und angegeben, seine Kinder umgebracht zu haben. Polizisten brachen daraufhin die Wohnung in der Strother Straße in Berndorf auf, Notärzte und Rettungsassistenten fanden in der Wohnung drei schwer verletzte Kinder im Alter von sieben, fünf und drei Jahren.

Die beiden Mädchen und ihr Bruder hatten nach Angaben eines Notarztes Kopfverletzungen, die von stumpfer Gewalt herrührten. Offenbar hatte der 40 Jahre alte Vater bereits am Freitagabend versucht, seine Kinder zu erschlagen. Danach verließ er die Wohnung und überließ die Kinder ihrem Schicksal. Die vom Mann geschiedene Mutter der Kinder war zur Tatzeit und danach nicht in der Wohnung. Die Frau lebt nach unseren Informationen in Lichtenfels, die Kinder waren besuchsweise beim Vater in Berndorf.

Vier Hubschrauber auf dem Sportplatz
Die Rettungskräfte forderten für jedes der Kinder einen Rettungshubschrauber an. Die Maschinen Christoph 7 aus Kassel, Christoph 44 aus Göttingen und Christoph 25 aus Siegen landeten im Abstand weniger Minuten auf dem Berndorfer Sportplatz. Eine vierte Maschine der Bundespolizei flog einen weiteren Kinderarzt ein. Alle drei Geschwister schweben nach Auskunft des Leitenden Notarztes in Lebensgefahr. Der Junge habe einen Schädelbasisbruch davongetragen.

Hochprofessioneller Einsatz aller Rettungskräfte
Die Berndorfer Feuerwehr sperrte die Strother Straße weiträumig ab, Beamte der Schutz- und Kriminalpolizei waren im Einsatz. Das Gelände rund um den Sportplatz war ebenfalls abgesperrt - im Abstand weniger Augenblicke brachten die drei eingesetzten Rettungswagen die verletzten Kinder dorthin. Die beiden Mädchen und der Junge wurden in Kliniken nach Kassel, Siegen und Göttingen geflogen.

Der Leitende Notarzt Dr. Ecke Tammen und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, Jürgen Dezius, bezeichneten den Einsatz aller Rettungskräfte trotz der äußerst belastenden Eindrücke als hochprofessionell. "Besser geht es nicht", erklärte Tammen gegenüber 112-magazin.de. Er habe nicht geglaubt, einen solchen Einsatz jemals erleben zu müssen. "So etwas sieht man sonst nur im Fernsehen".

Der 40-jährige Vater wurde wegen eines versuchten Tötungsdeliktes festgenommen. Er wurde am Samstag von Kasseler Kriminalbeamten vernommen und soll vermutlich am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt werden. Die zuständige Staatsanwaltschaft in Kassel wurde in die Ermittlungen eingeschaltet. Die Kriminalpolizei aus Korbach hat die Ermittlungen am Tatort aufgenommen. Mit eingebunden wurde auch die Notfallseelsorge. Angaben über die Hintergründe der Bluttat machte die Polizei nicht.

Publiziert in Retter

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