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Freitag, 09 Juli 2021 07:09

Blitzer in Lichtenfels Rhadern

LICHTENFELS. Derzeit wird an der Lichtenfelser Straße in Rhadern eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Gemessen wird vom Grünstreifen aus, etwa im Bereich einer Haltestelle. Dort herrscht eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten. (RF)

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Publiziert in Blitzer

WALDECK-FRANKENBERG.  In Battenberg, Edertal, Haina und Lichtenfels im Landkreis Waldeck-Frankenberg, ist im Rahmen des hessischen Mobilfunkförderprogramms eine konkrete Verbesserung der Mobilfunksituation vor Ort in Sicht.

Da in diesen Kommunen weiße Flecken ohne eigenwirtschaftliche Ausbauplanungen der Mobilfunkbetreiber verbleiben, können die Städte und Gemeinden mit der Unterstützung des Landes die nächsten Schritte im Prozess und damit in die Suchkreis- und Standortbestimmung gehen. „Wir schaffen für den ländlichen Raum konkrete Perspektiven für eine zeitgemäße Mobilfunkversorgung. Das liegt mir besonders am Herzen, um an allen Orten in Hessen im Rahmen unserer Digitalstrategie die Infrastruktur bestmöglich aufzustellen. Besonders freue ich mich als Waldeck-Frankenbergerin, dass uns allein in meiner Heimat weit mehr als 50 Ausbauvorhaben für potenzielle Mobilfunkstandorte mitgeteilt wurden. Das beweist einmal mehr die hohe Ausbaudynamik in ganz Hessen und den Erfolg unserer Mobilfunkstrategie", so Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus. 

Hintergrund ist, dass das Land mit seinem Förderprogramm nur dort fördernd eingreifen darf, wo der Markt keine ausreichende Versorgung bereitstellt oder dies plant. 50 Millionen Euro stellt die hessische Landesregierung für den Bau von bis zu 300 zusätzlichen Mobilfunkstandorten, insbesondere im ländlichen Raum zur Verfügung. In den vergangenen Monaten wurden bereits mehr als 120 Markterkundungsverfahren landesweit gestartet. Über 70 davon sind schon beendet und wurden bzw. werden aktuell ausgewertet. 

Auch Landrat Reinhard Kubat freut sich über den Erfolg: "Wir haben als Landkreis gerne die Koordination für das gesamte Kreisgebiet übernommen, damit alle Teile unseres Kreises von der möglichen Förderung profitieren können. Gemeinsam mit den vielfältigen Ausbauplanungen der Betreiber werden wir endlich die Lücken im Mobilfunknetz schließen und allen Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Gewerbe, Landwirtschaft und Industrie flächendeckenden Mobilfunk für Daten- und Sprachkommunikation anbieten können".

Von den Fördermaßnahmen profitieren alle, nicht ausschließlich die Bevölkerung in den aktuell noch unversorgten Gebieten. So werden die Kreisstraßen in den geplanten Fördergebieten täglich von zahlreichen Auto- sowie Fahrradfahrern genutzt und auch Landwirte können bei ihrer Arbeit auf den Feldern davon profitieren. Lästige Verbindungsabbrüche werden dadurch der Vergangenheit angehören. Gleichzeitig wird die Sicherheit durch eine schnellere Verfügbarkeit von Rettungsdiensten bei Unfällen erhöht. (Hessische Staatskanzlei)

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Publiziert in Feuerwehr

LICHTENFELS. Vermutlich führte nicht angepasste Geschwindigkeit am Donnerstag zu einem Alleinunfall auf der Kreisstraße 49 in Lichtenfels.

Auf regennasser Fahrbahn war der 18-jährige Mann aus Altenlotheim von Münden kommend in Richtung Neukirchen unterwegs, als er die Kontrolle über seinen grauen Fiesta verlor. Der Frankenauer geriet mit seinem Ford nach links in den Straßengraben, überschlug sich und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Leichtverletzt konnte sich der 18-Jährige befreien und das Auto verlassen. 

Eine hinzugerufene Streifenwagenbesatzung nahm den Unfall auf und schätzt den Sachschaden auf 8000 Euro. Abgeschleppt wurde der Fiesta von der Firma AVAS aus Frankenberg.

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Publiziert in Polizei
Samstag, 17 Juli 2021 22:08

Freigestellter Praxisanleiter (m/w/d) gesucht

LICHTENFELS.  Zum 1. September 2021 sucht das Pflegezentrum Lichtenfels eine examinierte Pflegefachkraft als freigestellten Praxisanleiter (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. 

Ihre Aufgaben

Eigenverantwortliche Gestaltung, Planung und Durchführung von gezielten Praxisanleitungen bzw. Gruppenanleitungen der Auszubildenden. Sicherstellung und Weiterentwicklung der Pflege- und Ausbildungsqualität. Praktische Beurteilung der Auszubildenden in Zusammenarbeit mit den Praxisanleitern der Wohnbereiche. Vorbereitung sowie Begleitung praktischer Prüfungen. Kontinuierliche Evaluation und Initiierung von Verbesserungsprozessen sowie kreative Gestaltungen der praktischen Unterrichtsinhalte und konstruktive, sowie innovative Zusammenarbeit mit den Wohnbereichs- und Pflegedienstleitungen und der Pflegeschule.

Das zeichnet Sie aus

Eine abgeschlossene Ausbildung als Altenpfleger oder Kranken- und Gesundheitspfleger (m/w/d) mit zweijähriger Berufserfahrung in der Altenpflege ist erfolgreich. Ebenso eine abgeschlossene Weiter-/Ausbildung als Praxisanleiter (m/w/d). Kollegialität, Freundlichkeit und Teamfähigkeit zeichnen Sie aus. Pädagogisches Geschick, Freude am Beruf und Bereitschaft zum eigenverantwortlichen Arbeiten werden vorausgesetzt. Höflichkeit gegenüber Bewohnern, Angehörigen und Kollegen, darüber hinaus Loyalität, Flexibilität und Einsatzbereitschaft sowie gute PC-Kenntnisse runden ihr Profil ab.

Das bieten wir

Wir bieten unseren Mitarbeitern übertarifliche und zuverlässige Bezahlung, günstige Personalwohnungen und einen Zuschuss zu vermögenswirksamen Leistungen an. Einen familienfreundlichen Arbeitsplatz mit einer 38,5 h/Woche. Wertschätzung ALLER Mitarbeiter, ein tolles Betriebsklima, berufliche Aufstiegsmöglichkeiten und bezahlte Weiterbildungen, sowie verschiedene gemeinsame Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit.

Wenn Interesse an dem Arbeitsplatz geweckt werden konnte, senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an:  Pflegezentrum Lichtenfels GmbH Herrn Manuel Gebhardt,  Zum Mainholz 4 in 35104 Lichtenfels. Die Telefonnummer lautet 05636 9795-0  Mail: info(at)pflegezentrum-lichtenfels.de

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Publiziert in Retter

LICHTENFELS. Erneut hat sich ein schwerer Verkehrsunfall in Waldeck-Frankenberg ereignet - zwei Personen kamen ins Krankenhaus. Polizei, Notärzte und Retter waren am Samstag in Lichtenfels im Einsatz.

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle befuhren am 29. Mai ein 28-jähriger Mann aus Hattersheim und sein Beifahrer (29) aus Cölbe mit einem Ranault Spider die Landesstraße 617 von Münden in Richtung Dalwigksthal. Auf einer langen Geraden näherte sich gegen 19.15 Uhr ein bislang unbekannter Fahrer in einem silbergrauen Kombi dem Lichtenfelser Ortsteil Münden. Der Fahrer des Kombi, setze zum Überholen eines vor ihm in Richtung Münden fahrenden Pkws an, überholte diesen und setzte den Überholvorgang bei einem zweiten Pkw fort.

Dabei übersah der Kombi-Fahrer den aus entgegengesetzter Richtung heranfahrenden Renault Spider. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, zog der Fahrer des gelben Spiders seinen Wagen nach rechts, er streifte drei kleinere Bäume, traf auf einen starken Straßenbaum und wurde ins Feld geschleudert. Dabei wurde das Chassis des Renault in zwei Teile gerissen. Fahrer und Beifahrer zogen sich schwere Verletzungen, darunter Trümmerbrüche zu und mussten in verschiedenen Krankenhäusern notoperiert werden.

Insgesamt wurde der Sachschaden auf 26.000 Euro geschätzt, wobei der Löwenanteil beim Spider mit 25.000 Euro angegeben wird. Die Firma AVAS aus Frankenberg wurde mit der Bergung des Wracks beauftragt.

Fahrer auf der Flucht

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei den Fahrer des silbergrauen Kombi, der den Unfall verursacht hat. Laut Zeugenaussagen wurde der Fahrer des Sportwagens genötigt, die eigene Fahrspur nach rechts zu verlassen um nicht mit dem Kombi, in dem zwei Männer saßen, zu kollidieren. Der Fahrer des silbergrauen Kombi setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Die beiden nachfolgenden Fahrzeugführer leisteten Erste Hilfe, sicherten die Unfallstelle ab und informierten die Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg.

Weitere Zeugen, die Angaben zum Fluchtfahrzeug liefern können, werden gebeten sich mit der Polizei in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 in Verbindung zu setzen. Dem Fahrer des Kombi wird nahegelegt, sich unverzüglich bei der Polizei zu melden.

Publiziert in Polizei

LICHTENFELS. Risikobereitschaft gezeigt hat am Samstagabend (17. April) ein 43-jähriger Mann aus der Gemeinde Lichtenfels - mit deutlich zuviel Alkohol im Blut hat der Lichtenfelser einen Pkw gesteuert und war scheinbar durch Ausfallerscheinungen ins Blickfeld einiger Zeugen geraten.

Auf Nachfrage bestätigte die Polizei den Vorgang, der sich um 23.20 Uhr ereignete. Zeugen war ein Audi aufgefallen, der durch eine unkoordinierte Fahrweise im Ortskern von Goddelsheim aufgefallen war. Über die Rufnummer der Korbacher Polizei informierte ein Zeuge die Beamten - umgehend änderte eine in der Nähe befindliche Streife die Fahrtrichtung, ermittelte über das Kennzeichen die Halteradresse und nahm den Audi samt Fahrer vor dem Haus in Empfang.

Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Promillewert, der deutlich über der absoluten Fahruntüchtigkeit lag. Es folgte eine Blutentnahme im Korbacher Krankenhaus und die Beschlagnahmung des Führerscheins. 

Die Polizei weist nochmals daraufhin, bei Alkoholgenuss das Fahrzeug stehenzulassen. Bei Autofahrten mit einem Promillewert zwischen 0,5 und 1,09 liegen die Konsequenzen bei einem Bußgeld zwischen 500 und 1500 Euro, zwei Punkten in Flensburg sowie einem ein- bis dreimonatigen Fahrverbot. Ab 1,1 Promille handelt es sich bereits um eine Straftat, auf die eine Geld- oder Freiheitsstrafe folgen kann. (112-magazin.de)

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Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 07 April 2021 06:33

Feuer in Goddelsheim - Schaden etwa 90.000 Euro

LICHTENFELS. Wie bereits in einer Erstmeldung berichtet wurde (Stall in Goddelsheim in Flammen, hier klicken) kam es am Ostersonntag gegen 5 Uhr es zum Brand eines Stalles im Lichtenfelser Ortsteil Goddelsheim. Während keine Personen verletzt wurden, kamen mehrere Schweine zu Tode. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 90.000 Euro und geht von einem technischen Defekt als Brandursache aus.

Das Feuer war in einem Schweinestall ausgebrochen und wurde von Nachbarn bemerkt, die sofort die Leitstelle alarmierten. Die vor Ort eingesetzten Feuerwehrleute aus mehreren Lichtenfelser Ortsteiler konnten das Feuer ablöschen, bevor es auf weitere Gebäudeteile übergriff. Mehrere Schweine starben noch in dem Stall, einige mussten später von ihren Leiden erlöst werden. Die am Brandort eingesetzten Polizisten der Polizeistation Korbach sperrten den Brandort ab und nahmen erste Ermittlungen auf. Das von der Polizei verständigte Veterinäramt war ebenfalls vor Ort. Brandermittler der Kriminalpolizei Korbach nahmen noch am Ostersonntag die Ermittlungen zur Brandursache am Einsatzort auf. Nach den bisherigen Untersuchungen geht die Kriminalpolizei davon aus, dass der Brand durch einen technischen Defekt verursacht wurde. Hinweise auf eine Brandstiftung haben sich nicht ergeben. Der Schaden wurde auf etwa 90.000 Euro geschätzt. (ots/r)

Link: Stall in Goddelsheim in Flammen (4.4.2021, Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 04 April 2021 15:30

Stall in Goddelsheim in Flammen (aktualisiert)

GODDELSHEIM. In den frühen Morgenstunden des Ostersonntags ereignete sich ein Brand im Lichtenfelser Ortsteil Goddelsheim. Mehrere Notrufe gingen bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ein - umgehend wurden die Wehren Goddelsheim, Immighausen, Rhadern und Fürstenberg gegen 5.08 Uhr unter dem Alarmkürzel "F2 Y, brennt Stall" in die Korbacher Straße alarmiert. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden Kräfte der Feuerwehr Korbach mit der Drehleiter, ein RTW und ein Funkwagen der Polizeistation Korbach.

Das Feuer war in einem Stall ausgebrochen, in dem mehrere Schweine untergebracht waren. Einige Tiere konnten sich selbstständig ins Freie retten, für einige andere kam jede Hilfe zu spät. Ein Pferd, das in einem anderen Stall untergebracht war, konnte rechtzeitig vom Besitzer in Sicherheit gebracht werden. Unter Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Klaus Debus wurde umgehend eine Brandbekämpfung eingeleitet. Durch einen Elektriker wurde die PV-Anlage abgeschaltet. Dank einer Brandwand zum angrenzenden Wohnhaus und dem schnellen Eingreifen der Einsatzkräfte, konnte ein Übergreifen auf das Wohnhaus und weitere Stallungen verhindert werden.

Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz vor. Insgesamt wurden drei C-Rohre, zwei B-Rohre und das Wenderohr der Drehleiter vorgenommen. Für eine bessere Löschwirkung wurde dem Löschwasser Netzmittel beigemischt. Bereits gegen 6.30 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten wurden mittels Wärmebildkamera kontrolliert.

Mit Hilfe von Radladern wurde Stroh unter Atemschutz ins Freie gebracht und abgelöscht. Die ersten Kräfte konnten schon gegen 7.30 Uhr abrücken. Durch die Polizei wurde auf Grund der Tiere das Veterinäramt verständigt. Tiere, die sich vor den Flammen ins Freie retten konnten, werden nun in einem anderen Stall provisorisch untergebracht.

Ein Großteil der Tiere, die sich nicht retten konnten, wurde noch vor Ort durch eine Fachkraft erlöst und abtransportiert. Auch Bürgermeister Henning Scheele machte sich während der Einsatzarbeiten ein Bild der Lage.

Die Kriminalpolizei hat die Arbeiten vor Ort aufgenommen, die Brandursache ist bislang unbekannt. Der entstandene Schaden wird auf etwa 90.000 Euro geschätzt. Glücklicherweise blieben die Bewohner unverletzt. Gegen 10.30 Uhr konnte der Einsatz abschließend beendet werden.

Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 03 Februar 2021 16:11

Einbruch in zwei Schulen - Tresor entwendet

KORBACH. Unbekannte Täter brachen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in zwei Korbacher Schulen ein. In einer Schule entwendeten sie einen Tresor mit Bargeld. Anschließend flüchteten sie mit einem Fahrzeug in Richtung Lichtenfels.

Heute Morgen, vor Schulbeginn, wurde durch den Hausmeister der Westwallschule  und der Schule am Enser Tor festgestellt, dass unbekannte Täter in die Schulen eingebrochen waren. In der Westwallschule hatten sie eine Nebeneingangstür aufgebrochen und in der Enser-Torschule sind sie gewaltsam über eine Schulhoftür in das Gebäude gelangt. Anschließend wurden die Sekretariate sowie benachbarte Räume durchsucht und teilweise auch Schränke gewaltsam aufgebrochen.

In der Westwallschule entwendeten sie aus einem Schrank einen Würfeltresor mit Bargeld. Dafür wurden die Täter in der Enser-Torschule nicht fündig. In beiden Schulen verursachten die Täter einen Sachschaden von mehreren tausend Euro. Im Laufe des heutigen Vormittags entdeckte eine aufmerksame Spaziergängerin am Ortsrand von Korbach in Richtung Lichtenfels einen aufgebrochenen Würfeltresor und meldete dies sofort der Polizei. Hier konnten die ermittelnden Beamten feststellen, dass es sich um den Tresor aus der Westwallschule handelte. Den Inhalt hatten die Täter mitgehen lassen. Aufgrund der aufgefundenen Reifen- und Fußspuren gehen die Ermittler davon aus, dass die Täter den Tresor an der Fundstelle aufgebrochen haben und mit einem Fahrzeug flüchteten. Die Polizei sucht Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben und Hinweise zu den Tätern oder dem Fahrzeug geben können.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.

Publiziert in Polizei
Sonntag, 24 Januar 2021 08:55

Wohnhausbrand in Goddelsheim (aktualisiert)

GODDELSHEIM. In der Nacht zu Sonntag ereignete sich ein Wohnungsbrand im Lichtenfelser Ortsteil Goddelsheim. Gegen 1:40 Uhr wurden die Wehren Goddelsheim, Immighausen, Rhadern und Fürstenberg durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg unter dem Alarmkürzel "F2, Wohnungsbrand" in die Immighäuser Straße alarmiert. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden die Drehleiter und das Tanklöschfahrzeug aus Korbach, ein RTW und ein Funkwagen der Polizeistation Korbach. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde eine starke Rauchentwicklung aus einem Wohnhaus vorgefunden. Ein Bewohner, der sich innerhalb des Wohnhauses befand, konnte sich bereits über ein Baugerüst ins Freie retten und wurde umgehend mit dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht. Somit wurde ein weiterer RTW zur Absicherung für die Rettungskräfte alarmiert.

Ausgebrochen war der Brand nach ersten Erkenntnissen im 1. OG. Da die Zwischendecke zum Spitzboden bereits teilweise eingestürzt war, konnte ein Innenangriff unter Atemschutz vorerst nicht durchgeführt werden. Somit wurde unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Klaus Debus die Drehleiter umgehend in Stellung gebracht und mittels Einreißhaken das Dach teilweise abgedeckt um den Brand genauer lokalisieren zu können. Für die Brandbekämpfung von außen mit mehreren Rohren wurden die Einsatzabschnitte Vorder- und Rückseite eingerichtet und die Einsatzstelle aufgrund der Dunkelheit ausgeleuchtet.

Für ein besseres Eindringen des Löschwassers in die Decken des Fachwerkhauses wurde Netzmittel beigefügt. Wegen der engen Bebauung wurden das Nachbarhaus und die angrenzende Scheune mittels Wärmebildkamera kontrolliert, hier konnte glücklicherweise Entwarnung gegeben werden. Im späteren Verlauf gingen Trupps unter Atemschutz ins Innere des Gebäudes vor, lokalisierten mittels Wärmebildkamera weitere Brandherde und Glutnester und löschten diese ab. Erschwert wurden die Einsatzarbeiten durch Schneefall und Minusgrade. Gegen 3.55 Uhr konnte der Leitstelle "Feuer aus" gemeldet werden. Um die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder herzustellen, wurde der Gerätewagen-Atemschutz aus Korbach angefordert; somit konnten die verbrauchten Atemschutzgeräte ausgetauscht werden. Gegen 4.30 Uhr rückten die ersten Wehren wieder ab.

Für weitere Nachlöscharbeiten blieb die Feuerwehr Goddelsheim und eine Brandwache vor Ort. Die Kripo rückte in den Morgenstunden noch an, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Man schätzt den Schaden auf ca. 80.000 Euro. Im Anschluss rückte noch der Bauhof an, um eine Glatteisbildung auf den Straßen zu vermeiden. Während der Löscharbeiten versorgte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Herbert Knipp die Presse mit Informationen zum Einsatzgeschehen. (Marvin Schreck)

Publiziert in Feuerwehr
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