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SACHSENBERG. Bei einem Großbrand wurde am Dienstagabend ein Wohnhaus mit integriertem Wirtschaftstrakt im Lichtenfelser Ortsteil Sachsenberg völlig zerstört.

Um 21:36 Uhr wurden die Wehren Sachsenberg, Neukirchen, Münden, Dalwigkstahl, Rhadern und Goddelsheim unter dem Alarmkürzel "F3, brennt Scheune" nach Sachsenberg in die Straße "Am Teich" alarmiert. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein RTW und ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der wirtschaftliche Teil des Anwesens bereits in Vollbrand. Hier waren ein alter Traktor, ein Wohnwagen und altes Stroh gelagert. Die zwei in dem Wohnhaus gemeldeten Personen hatten sich bereits ins Freie begeben. Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Klaus Debus wurde in Zusammenarbeit mit seinen Stellvertretern Dirk Klein und Herbert Knipp und der Wehrführerin aus Sachsenberg ein Löschangriff eingeleitet und umgehend eine Drehleiter nachalarmiert.

Somit rückte die Feuerwehr Frankenberg mit der Drehleiter und dem Tanker zur Einsatzstelle aus. Die nachrückenden Wehren wurden um das Anwesen verteilt in Stellung gebracht und eine Riegelstellung errichtet, um den Wohntrakt vor den Flammen zu schützen. Zu diesem Zeitpunkt war der wirtschaftliche Teil des Wohnhauses, in dem wohl auch der Brand ausgebrochen war, bereits durch die Flammen völlig zerstört. Ein großer Vorteil um die Brandausbreitung einzudämmen bot die Brandschutzwand im Gebäude. Zur Kontrolle wurden Dachhaut und Wandverkleidung aufgerissen. Um dem Löschwasser die Oberflächenspannung zu nehmen, damit es besser in die Holzkonstruktion eindringen kann, wurde Netzmittel beigemischt. Die Kläranlagenwärter wurden für den Fall einer Verunreinigung des Abwassers informiert, glücklicherweise blieb eine Verunreinigung aus.

Um ausreichend Atemschutzgeräte vorweisen zu können, wurde der Gerätewagen-Logistik aus Frankenberg nachalarmiert. Gegen 23.31 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet und mit Nachlöscharbeiten begonnen werden. Teilweise rückten die Wehren wieder ab und gegen 2 Uhr war der Einsatz beendet. Die Kameraden der Feuerwehr Sachsenberg blieben jedoch zur Brandwache vor Ort.

Die Kriminalpolizei wurde zur Brandursachenermittlung herangezogen und schätzt den Schaden auf über 100.000 Euro. Obwohl der Wohntrakt vor den Flammen weitestgehend verschont blieb, ist das Gebäude unbewohnbar. Die großen Mengen Löschwasser weichten den Lehm auf, der in Decken und Wänden verbaut wurde. Teilweise waren während des Einsatzes die Decken bereits eingestürzt. Bürgermeister Henning Scheele war vor Ort um sich ein Bild der Lage zu machen und erkundigte sich nach den Bewohnern, die untergebracht werden konnten. Laut Henning Scheele sei es das Wichtigste, dass niemand zu Schaden gekommen sei und die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte so gut funktioniere. Auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor war vor Ort. Während der Einsatzarbeiten waren rund 70 Einsatzkräfte vor Ort. Eine Versorgung mit Heißgetränken stellten die Nachbarn zur Verfügung. Eine Schadenshöhe liegt derzeit nicht vor. Herbert Knipp versorgte als Feuerwehrsprecher während des Einsatzes die Presse laufend mit Informationen.

Publiziert in Feuerwehr

LICHTENFELS-NEUKIRCHEN. Einer 31 Jahre alten Busfahrerin aus Dodenau wurde am Freitag übel mitgespielt - der Fahrer eines Räumfahrzeugs stoppte in der Ortsdurchfahrt von Neukirchen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) seinen Lkw, die aus Richtung Braunshausen herannahende Busfahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, es kam zum Zusammenstoß.

Wie die 31-jährige Busfahrerin an der Unfallstelle mitteilte, war sie von Braunshausen (NRW) kommend auf der Waldecker Straße in Richtung Sachsenberg unterwegs gewesen. In der Ortsmitte war vor ihr ein Räumfahrzeug aus der Poststraße herausgefahren. Der Fahrer setzte nach Angaben der Busfahrerin sein Räumfahrzeug zurück und krachte mit voller Wucht in die Front des Linienbusses. Dabei wurde die Seitenscheibe am Bus und die Frontscheibe erheblich beschädigt - die Dodenauerin blieb unverletzt. Schaden am Bus: 30.000 Euro.

Eine andere Version des Unfalls wusste der Fahrer des städtischen Räumdienstes zu berichten: Dieser befuhr gegen 8.20 Uhr die Waldecker Straße in Richtung Braunshausen, er bog mit seinem Streufahrzeug zunächst nach rechts in die Poststraße ab und setzte sein Fahrzeug in die Waldecker Straße zurück. Die von hinten herannahende Busfahrerin konnte auf schneeglatter Fahrbahn ihr Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte ins Heck des Streufahrzeugs. An dem Lkw entstand ein Sachschaden von 500 Euro.

Für die robuste 31-Jährige ging die Fahrt aber weiter. Ein Werkstattwagen aus Wetter (Kreis Marburg-Biedenkopf) wurde vom Busunternehmen angefordert. Mit fachkundigen Griffen eines Mitarbeiters konnte die Frontscheibe ausgebaut und die Frischluft-Fahrt in die Werkstatt fortgesetzt werden. Personen wurden nicht verletzt, auch deshalb, weil sich zum Unfallzeitpunkt keine Fahrgäste im Bus befanden. (112-magazin)

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 29 Januar 2020 09:44

Blitzer in Neukirchen

LICHTENFELS-NEUKIRCHEN. Derzeit wird in Neukirchen eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Gemessen wird in beiden Fahrtrichtungen, etwa in Höhe der Schützenhalle. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten. Wir bitten unsere Leser, immer vorsichtig und aufmerksam zu fahren - unabhängig davon, ob ein Blitzer gemeldet wurde. (112-magazin)

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Publiziert in Blitzer
Mittwoch, 30 Oktober 2019 07:52

Im Viehweg: VW in Lichtenfels aufgebrochen

LICHTENFELS. In der Zeit von Montagabend 22.45 Uhr,  bis Dienstag 12.50 Uhr, wurde in Goddelsheim, im Viehweg ein blauer VW Golf aufgebrochen. Ein unbekannter Täter überwand auf bisher unbekannte Weise den Schließmechanismus der Fahrertür. Anschließend entwendete er aus dem Fahrzeuginneren mehrere technische Geräte im Wert von 200 Euro und flüchtet damit in unbekannte Richtung.

Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 16 Oktober 2019 19:01

Beetle kracht in Fendt - war Alkohol im Spiel?

GODDELSHEIM/RHADERN. Am Dienstagabend stieß ein schwarzer VW Beetle mit einem Fendt zusammen. Gegen 22.05 Uhr rückten die Wehren Goddelsheim und Rhadern unter dem Alarmkürzel "H1, VU Schlepper Pkw" zur Einsatzstelle aus. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein Streifenwagen der Polizeistation Korbach, ein RTW und ein NEF.

Was war geschehen?

Eine 52-jährige Frankenbergerin war mit ihrem schwarzen VW Beetle von Goddelsheim kommend in Richtung Rhadern unterwegs, bis sie auf regennasser Fahrbahn mit einem entgegenkommenden Schlepper der Marke Fendt kollidierte. Dabei wurden das Cabrio und der linke Vorderreifen des Schleppers beschädigt. Aufgrund der Geschwindigkeit prallte der Beetle ab, dreht sich um 200 Grad, stieß mit der am Schlepper angehängten Ballenpresse zusammen und kam zehn Meter weiter auf der anderen Straßenseite zum Stehen. Ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde ein Verkehrsschild.

Trunkenheit am Steuer?

Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Klaus Debus wurde die Einsatzstelle gegen fließenden Verkehr gesichert, die Einsatzstelle ausgeleuchtet und Trümmerteile von der Fahrbahn entfernt. Brandschutz brauchte keiner sichergestellt werden, auch auslaufende Betriebsstoffe gab es keine. Die Fahrerin wurde vor Ort durch den anwesenden Notarzt und dem Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend zur Kontrolle in das Krankenhaus nach Korbach gebracht. Den Beetle konnte sie zuvor selbst verlassen. Da die Beamten Trunkenheit am Steuer nicht ausschließen, wurde im selben Zuge eine Blutprobe veranlasst. Durch das Abschleppunternehmen Heidel aus Sachsenhausen musste der Pkw abtransportiert werden.

Einsatz dauert zwei Stunden

Der Fahrer des Schleppers blieb unverletzt. Der linke Vorderreifen des Schleppers, sowie der linke Reifen der Ballenpresse wurde vor Ort durch Mitarbeiter des Lohnunternehmens, dem der Schlepperfahrer angehört getauscht, um den Schlepper wieder fahrbereit zu machen. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz für die 25 anwesenden Einsatzkräfte beendet. Vor Ort wurde der Pressevertreter durch den stellvertretenden Stadtbrandinspektor Herbert Knipp mit Informationen versorgt. (112-magazin)

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 19 September 2019 09:49

S-MAX kommt von Fahrbahn ab - 12.000 Euro Sachschaden

LICHTENFELS. Ein umgefahrener Leuchtpfosten und ein demolierter Ford sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am 18. September auf der Kreisstraße 50 ereignet hat. Der Notarzt und eine RTW-Besatzung konnten unverrichteter Dinge wieder abrücken, weil der 41-jährige Fahrer nach eigenen Angaben unverletzt geblieben war.   

Nach Aussage des Polizeiführers vor Ort war der Lichtenfelser mit seinem silbergrauen S-MAX gegen 18.20 Uhr von Fürstenberg in Richtung Immighausen unterwegs gewesen.  Auf halber Strecke, ausgangs eines Waldstücks, geriet der Pkw aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts auf die Bankette. Beim Gegensteuern war der Ford nicht mehr zu halten, der 41-Jährige verlor die Kontrolle über seinen Pkw und schoss nach links in den Straßengraben. Dabei wurde ein Leitpfosten umgefahren - beide Reifen platzten und der Wagen kam erneut auf der Kreisstraße in Fahrtrichtung Immighausen zum Stehen. 

Nicht mehr fahrbereit wurde der S-MAX vom Bergungsunternehmen Heidel abgeschleppt. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf 12.000 Euro.  

Link: Unfallstandort auf der K 50 am 18. September 2019

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Publiziert in Polizei

LICHTENFELS. In der Nacht von Freitag auf Samstag entwendete ein unbekannter Täter Werkzeuge aus einer Garage, eine Gartenliege von der Terrasse und Damenbekleidung aus einem Pkw in Immighausen. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Täter gelangte zunächst in die unverschlossene Garage in der Straße Am Elmen. Dort stahl er mehrere Elektrowerkzeuge. Dabei handelte es sich unter anderem um eine Kappsäge, einen Akkuschrauber, eine Bohrmaschine und eine Stichsäge der Marken Einhell, Bosch und Makita. Außerdem entwendete der Täter noch eine schwarze Gartenliege aus Rattan von der Terrasse sowie Damenbekleidung aus einem unverschlossenem Pkw.

Die Höhe des Diebesgutes schätzte die Polizei auf 1500 Euro.

Hinweise, die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

KORBACH. Eine deutlich sichtbare Spur hat am Freitagvormittag eine Frau aus Lichtenfels mit ihrem Renault Modus hinterlassen. Die 69-jährige Dame rammte zwei Autos, überfuhr zwei Grünstreifen sowie den Parkplatz des Penny-Marktes und kam in der Medebacher Landstraße in einer Hecke zum Stehen.

Wie die Polizei auf Nachfrage von 112-magazin mitteilte, befuhr die Seniorin mit ihren Renault die Medebacher Landstraße, und steuerte ihren Pkw gegen 9.25 Uhr nach links, um in den Südring Richtung Feuerwehr einzubiegen. Im Kreisverkehr wollte die Dame ihre Geschwindigkeit drosseln und verwechselte das Bremspedal mit dem Gaspedal. Daraufhin kam die 69-Jährige nach links von der eigenen Fahrspur ab, rammte einen entgegenkommenden schwarzen BMW, in dem sich zwei Personen befanden und raste weiter in Richtung Penny-Markt. 

Wahrscheinlich führte ein schock ähnlicher Zustand zum weiteren Unfallverlauf: Mit durchgedrücktem Gaspedal zog die Frau einen Viertelkreis über den Parkplatz, rammte einen dort abgestellten schwarzen Hyundai, überfuhr erneut einen  Grünstreifen, überquerte die Medebacher Landstraße und kam in einer Hecke vor dem Sportplatz zum Stehen.

Verkehrsteilnehmer riefen über Handy die Notrufnummer 112 an, sodass Polizeikräfte, Rettungsdienste und die Feuerwehr Korbach alarmiert wurden. Zwei Streifenwagenbesatzungen riegelten die Straße vorsorglich ab, um den Rettungsdiensten eine freie Zufahrt zum Einsatzort zu ermöglichen. Im Einsatz waren zwei RTWs vom Promedica Rettungsdienst, zwei RTW-Besatzungen der Johanniter Unfallhilfe und ein Notarzt.

Die Feuerwehr, deren Standort 700 Meter vom Einsatzort entfernt ist, unterstützte Polizei und den Rettungsdienste, klemmte die Batterien der Unfallfahrzeuge ab und streute Ölbindemittel auf ausgelaufene Betriebsstoffe. Im Nachgang wurde der Abschleppdienst unterstützt und die Straße gereinigt.

Auf insgesamt 15.000 Euro schätzen die mit der Unfallaufnahme betrauten Beamten der Polizeistation Korbach den Gesamtsachschaden. Die Unfallverursacherin wurde bei dem Unfall schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt und ins Korbacher Krankenhaus transportiert. Die beiden leichtverletzten Personen im BMW wurden ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. (112-magazin)

Publiziert in Polizei

LICHTENFELS/MEDEBACH. Die seit Ende März dieses Jahres eingerichtete Sperrung der Landesstraße zwischen Medebach und Münden konnte bereits vorzeitig aufgehoben werden, nachdem zunächst eine Bauzeit bis Mitte August geplant war.

Da die Fahrbahnerneuerungsarbeiten weitgehend abgeschlossen sind, konnte die Landesstraße unter verkehrlichen Einschränkungen bereits wieder freigegeben werden. Bis zur Fertigstellung der notwendigen Schutzplanken wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit allerdings auf 50 km/h beschränkt. Hessen Mobil bedankt sich bei den Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis.

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Publiziert in Baustellen
Dienstag, 25 Juni 2019 07:29

Blitzer in Lichtenfels

GODDELSHEIM/RHADERN. Derzeit wird in Lichtenfels eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Dort gilt Tempo 80. Das Gerät steht an der Landesstraße 3076 zwischen Rhadern und Goddelsheim.

Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, stets die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

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Publiziert in Blitzer
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Neustes 112-Video

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