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VÖHL. Etwa zehn Landwirte aus der Großgemeinde Vöhl unterstützen die Feuerwehren im Kampf gegen drohende Waldbrände. Aufgerufen dazu hatte Gemeindebrandinspektor Marco Amert am Freitag, nachdem das hessische Umweltministerium (112-magazin.de berichtete darüber, hier klicken) die zweithöchste Alarmstufe bekannt gab.

"Um bei der trockenen und heißen Witterung auf Einsätze im Bereich von Wald- und Flachenbränden vorbereitet zu sein, konnten wir innerhalb von einer halben Stunde auf die Hilfe bei der ortsansässigen Landwirte zählen", so Gemeindebrandinspektor Amert.  Rund 60.000 Liter Löschwasser in Güllefässern oder Wasserfässern stehen für Einsätze verteilt, in der Nationalparkgemeinde Vöhl bereit. "Für jeden weiteren Schlepper mit einem wasserführenden Güllefass sind wir dankbar", so Amert gegenüber unserer Redaktion.

Am Freitag unterstützten Landwirte aus Herbelhausen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) mit Güllefässern die Löscharbeiten an einem Mähdrescher an der Kreisstraße 109.

Link: Mähdrescher brennt an Kreisstraße 109, Flächenbrand verhindert (7.8.2020)

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MANDERN. Hohen Sachschaden richtete ein Unbekannter in der Nacht von Sonntag auf Montag in Bad Wildungen-Mandern an.

Der Täter begab sich auf ein landwirtschaftliches Anwesen in der Fritzlarer Straße. An einem auf dem Hof stehenden Traktor zerstach er einen Reifen. Außerdem zerschnitt er die Folien an insgesamt 16 Rundballen - der Sachschaden beträgt über 2000 Euro.

Die Polizeistation Bad Wildungen sucht Zeugen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegengenommen. (ots/r)

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BIRKENBRINGHAUSEN. Am Dienstagnachmittag ereignete sich ein Großbrand im Burgwalder Ortsteil Birkenbringhausen. Nach ersten Meldungen über einen Scheunenbrand bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg gegen 15.30 Uhr, wurden die Wehren Birkenbringhausen, Burgwald, Ernsthausen, Wiesenfeld und Bottendorf unter dem Alarmkürzel "F2, brennt Scheune" in die Edertalstraße 8 alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt wurde durch den ersten Einheitsführer der Feuerwehr Birkenbringhausen eine Alarmstufenerhöhung veranlasst, da sich das Feuer massivst ausgebreitet hatte. Somit wurden weitere Kräfte, darunter die Kernstadtwehr Frankenberg (Eder) mit der Drehleiter und dem Tanklöschfahrzeug, unter dem Alarmkürzel "F3, brennt Scheune" nachgefordert. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein RTW und ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg; auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor und Bürgermeister Lothar Koch waren vor Ort.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Scheune bereits in Vollbrand, die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Es handelte sich hierbei um ein Wirtschaftsgebäude, in dem zehn Rinder und zwei Bullen, mehrere landwirtschaftliche Fahrzeuge und Stroh untergebracht waren. Unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Dirk Engel wurde zum Schutz des Wohnhauses und des Nachbargebäudes eine Riegelstellung errichtet. Parallel dazu wurde ein Löschangriff in die Wege geleitet und mit der Rettung der Tiere begonnen. Schwierig gestaltete sich hierbei, dass einige Vierbeiner aufgrund von Angst und Stress das wirtschaftliche Anwesen nicht verlassen wollten. Im Laufe des Einsatzes konnten jedoch alle Tiere vor den Flammen gerettet werden. Diese wurden auf eine Weide getrieben und von einem Veterinär untersucht.

Weitere Schwierigkeiten ergaben sich durch die Wasserversorgung. Zur Unterstützung trug ein Traktor mit einem Wasserfass bei und füllte laufend ein Wasserbassin, aus dem das Löschwasser entnommen werden konnte. Für den Löschangriff wurden mehrere Rohre und Wasserwerfer vorgenommen; zusätzlich wurde dem Löschwasser Netzmittel beigemischt. Um ausreichend Atemschutzgeräte vorhalten zu können, wurde der Gerätewagen-Logistik aus Frankenberg herangezogen, für eine bessere Koordination der Einsatzleitwagen II aus Korbach. Für eine Dokumentation und Beurteilung des Schadensereignisses wurde eine Drohne eingesetzt. Trotz anhaltender Hitze, ausbleibendem Niederschlag und der massiven Brandausbreitung gelang es den Einsatzkräften, das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen. Auch konnten das Wohnhaus und das Nachbarhaus durch die Riegelstellung geschützt werden.

Während der Einsatzarbeiten stürzte die Dachkonstruktion des Anwesens ein. Im Nachgang wurde für die Nachlöscharbeiten das THW aus Frankenberg zur Einsatzstelle gerufen. Mit einem Bagger wurde die Dachkonstruktion und das gelagerte Stroh auseinandergezogen und abgelöscht; kontrolliert wurde das Brandgut mit einer Wärmebildkamera. Für die Nacht wurde eine Brandwache eingerichtet. Die Einsatzleitung über Nacht übernahm der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Volker Engel. Durch den Lebensmittelhandel Hirt aus Ernsthausen wurden die Einsatzkräfte mit Getränken und Brötchen versorgt. Bürgermeister Lothar Koch lobte die Zusammenarbeit aller Hilfsorganisationen, der lange Zeit vor Ort blieb, um den Angehörigen Mut zuzusprechen und die Einsatzarbeiten zu verfolgen.

Wie Polizeisprecher Dirk Richter auf Nachfrage mitteilt, beläuft sich der Sachschaden nach ersten Schätzungen auf mindestens 800.000 Euro (112-magazin)

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STROTHE. Wenige Minuten nach Mitternacht brannte am Dienstag ein Strohlager in einem landwirtschaftlichen Gebäude im Korbacher Ortsteil Strothe - der Zufall wollte es, dass aus einem Strohfeuer kein Großbrand entstanden war.

Die 53-jährige Besitzerin des Anwesens verließ kurz nach Mitternacht ihr Grundstück in der Bogenstraße, um der Nachbarschaft die besten Wünsche für 2019 auszusprechen. Doch soweit sollte es gar nicht kommen: Im Wirtschaftstrakt bemerkte die Bäuerin Feuerschein, der sich schnell auszubreiten drohte. Während Nachbarn über die Notrufnummer um 0.11 Uhr die Leitstelle informierten, benachrichtigte die 53-Jährige ihren Ehemann, der sogleich mit einigen Helfern die Kälber aus dem angrenzenden Stall in Sicherheit brachte.

Die Wehren aus Strothe, Meineringhausen, Höringhausen und Korbach trafen zeitnah am Einsatzort ein, bauten Wasserversorgungen über die Hydranten auf und leuchteten die Einsatzstelle mit Strahlern aus. Bereits zu diesem Zeitpunkt war schnelles Handeln erforderlich, nachdem Einsatzleiter Friedhelm Schmidt die Informationen erhalten hatte, dass sich Rundballen aus Stroh in dem Gebäude befinden.

Gegen 1 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen alarmiert, weil Atemschutzausrüstung nachgefordert wurde. Mit fünf Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften halfen die Florianjünger dabei die Einsatstelle auszuleuchten und mit der Drehleiter eine Riegelstellung aufzubauen.

Unter Einsatz von Atemschutzgeräten wurden die ersten Löschangriffe gestartet. Dabei wurden an der Frontseite Trupps mit C-Rohren eingesetzt; weitere Brandschützer schlugen an der Giebelseite mehrere Fenster ein, um auch von dort mit dem Ablöschen des Strohs zu beginnen. Da zunächst nicht klar war, ob das Feuer bereits auf weitere Wirtschaftsgebäude im Dachgebälk übergegriffen hatte, wurden Erkundungsteams mit der Klärung betraut. Hier konnte aber schnell Entwarnung gegeben werden.

Unter Zuhilfenahme eines Hoftracs wurde brennendes Stroh aus dem Gebäude gezogen, im Freien verteilt und abgelöscht. Gegen 2 Uhr ging ein Aufatmen durch die Hofbesitzer, das Feuer konnte eingedämmt werden, die Nachlöscharbeiten werden sich aber bis in Vormittag ziehen.

Insgesamt waren 108 Einsatzkräfte der Feuerwehren an der Brandbekämpfung beteiligt. Eine Polizeistreife aus Korbach war vor Ort und sperrte die Werbetalstraße für den Durchgangsverkehr komplett ab. Zur Brandabsicherung waren Rettungskräfte vom DRK und von Promedica eingetroffen. Ob es Verletzte gab, ist bislang nicht bekannt.

Die Brandursache bedarf nach Angaben des Korbacher Dienstgruppenleiters der Klärung. (112-magazin)

Link: Einsatzstandort der Feuerwehren am 1. Januar 2019 in Strothe

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ADORF/VASBECK. Drei tote Rinder, ein völlig zerstörter Pkw und zwei verletzte Personen sind das Ergebnis einer Kollision, die sich am Samstagmorgen um 3.10 Uhr zwischen Adorf und Vasbeck ereignet hat.

Nach Angaben der Korbacher Polizei befuhr ein 36-jähriger Mann, mit seiner 26 Jahre alten Beifahrerin mit seinem Ford Focus gegen 3.10 Uhr die Landesstraße 3078 von Adorf in Richtung Vasbeck. Bereits in der Vasbecker Gemarkung tauchten auf der Straße unvermittelt mehrere tragende Rinder auf. Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung konnte der in Wirmighausen wohnende Fahrer seinen Ford nicht mehr zum Stehen bringen, sodass das Fahrzeug mit drei Tieren kollidierte.

Über den Notruf wurde die Leitstelle informiert, die umgehend die Feuerwehren aus Adorf und Vasbeck, sowie zwei Tierärzte und den Rettungsdienst alarmierten. Mit 25 Einsatzkräften trafen die beiden Wehren unter Führung der beiden Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer und Torsten Behle am Unfallort ein, sicherten die Unfallstelle ab und leuchteten die Einsatzstelle aus.

Die drei schwerverletzten Rinder mussten noch an der Unfallstelle eingeschläfert werden. Zwei weitere verletzte Tiere konnten von Helfern und Landwirten aus Vasbeck in der Nähe eingefangen werden. An dem Ford des Wirmighäusers entstand wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei am frühen Samstagmorgen mit etwa 8000 Euro bewertet hat. Die drei tragenden Rinder schlagen mit je 2000 Euro zu Buche, sodass sich der Gesamtschaden auf 14.000 Euro summiert.

Die beiden Verletzten wurden nach der Erstversorgung durch den Notarzt in die Krankenhäuser nach Marsberg und Korbach gebracht. Über die Schwere der Verletzungen konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Der völlig demolierte Wagen wurde von der Firma Schüppler abtransportiert, die Straße von der Feuerwehr und von Mitarbeitern von Hessen Mobil gereinigt. Während der Einsatztätigkeiten, die bis etwa 5 Uhr andauerten, musste die Landesstraße für den Verkehr gesperrt werden.

Wieso die Rinder ausbrechen konnten, wird nun von der Polizei untersucht. (112-magazin)

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VOLKMARSEN. Einer 50-jährigen Jagdausübungeberechtigen wurde am Dienstag in Külte übel mitgespielt. Die Jägerin hatte ihren grauen SSangyong in der Straße "Auf Dem Bühl" um 17 Uhr entgegen der Fahrtrichtung abgestellt. Als die Dame um 20.30 Uhr zu ihrem Wagen zurückkehrte, stellte sie erhebliche Beschädigungen an ihrem Rofoli fest.  Etwa 1400 Euro dürfte die Reparatur am rechten Fahrzeugheck des SUV kosten.

Bei der Spurensicherung stellten die Beamten blaue Fremdfarbe fest. Auch deutet bei der Spurenlage vieles auf ein angehängtes landwirtschaftliches Gerät hin, das bei der Vorbeifahrt den Schaden verursacht hat. Eventuell hat der Verursacher den Vorgang selbst nicht bemerkt. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegen. (112-magazin)

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GODDELSHEIM/NORDENBECK. Ein Schlepperfahrer mit angehängtem Gerät verursachte am Dienstagabend auf der Landesstraße zwischen Goddelsheim und Nordenbeck einen Unfall.

Nach Angaben der Polizei befuhr um 17.15 Uhr ein im Hochsauerland wohnender Mann mit seinem Mercedes Benz die L 3076 aus Richtung Goddelsheim kommend in Richtung Nordenbeck. In einer Rechtskurve kam dem 55-Jährigen ein landwirtschaftliches Gespann entgegen. Aufgrund der Breite des Gespanns musste der Landwirt etwas nach links ausweichen, wobei das Gerät über die Mittellinie ragte. Um eine Kollision mit dem Schlepper zu vermeiden, zog der Briloner das Lenkrad nach rechts, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte in die Leitplanke.

Wahrscheinlich hatte der Schlepperfahrer die Karambolage nicht mitbekommen, er setzte seine Fahrt nämlich unbekümmert fort. Die Arbeit der Polizei brachte aber einen schnellen Erfolg. Der Fahrer wurde wenig später ermittelt und konnte Angaben zum Sachverhalt machen.

An dem Mercedes Benz entstand ein Sachschaden vom 6.000 Euro. Mit etwa 500 Euro schlagen die Kosten an der Leitplanke zu Buche - verletzt wurde niemand. (112-magazin)

Link: Unfall am 14. August auf der Landesstraße 3076

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Donnerstag, 12 Juli 2018 15:41

Einbrüche im Hochsauerlandkreis

HOCHSAUERLANDKREIS. Im Hochsauerlandkreis kam es in der Zeit Dienstag bis Mittwoch zu mehrere Einbrüchen.

Arnsberg: Unbekannte Täter drangen in der Zeit von Dienstag 17 Uhr bis Mittwochmorgen 9 Uhr in eine Postfiliale in Bergheim "Auf dem Bruch" ein. Sie durchsuchten die Räumlichkeiten und konnten Bargeld erbeuten. Hinweise bitte an die Polizei Arnsberg unter der Telefonnummer 02932/90200.

Brilon: Ebenfalls von Dienstag auf Mittwoch wurde in Hölsterloh eine Scheune aufgebrochen, aus der die Täter diverse Gerätschaften und Dieselkraftstoff entwenden konnten. Im Umfeld wurden ebenfalls Diesel und Zubehörteile von landwirtschaftlichen Maschinen gestohlen. Hinweise bitte an die Polizei Brilon unter der Telefonnummer 02961/90200.

Schmallenberg: Auf einem Golfplatz in Schmallenberg "Über dem Ohle" hatten die Einbrecher keinen Erfolg. Hier versuchten sie in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch vergeblich, ein Tor aufzuhebeln. Sie mussten ohne Beute abziehen. In Fleckenberg wurde bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag in eine Lagerhalle an der Hauptstraße eingebrochen. Hier konnten Kupferkabel erbeutet werden. In beiden Fällen werden die Hinweise an die Polizei Schmallenberg unter der Telefonnummer 02974/90200 erbeten. (ots/r)

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HAINA/KORBACH. Gerade noch rechtzeitig wurde gegen 12.30 Uhr ein Feuer in Bockendorf durch Anwohner entdeckt - rund 60 Feuerwehrkräfte waren am Donnerstag an den Löschaktionen auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in dem Hainaer Ortsteil beteiligt.

Wie Einsatzleiter Jens Schreiber gegenüber 112-magazin.de berichten konnte, waren die Brandschützer aus Halgehausen, Haina und Gemünden mit dem Einsatzstichwort "F2 - Strohbrand in Weinbergstraße" durch die Leitstelle alarmiert worden. Da in Bockendorf eine kritische Wasserversorgung besteht, wurde mit einer 500 Meter langen B-Leitung die Löschwasserversorgung von der Schweinfe zum Einsatzort aufgebaut und mit zusätzlichen Tanklöschfahrzeugen Wasser im Pendelverkehr zugeführt.

Nachalarmiert wurden die Wehren aus Sehlen, Löhlbach, Römershausen und Oberholzhausen. Mit einem ersten Löschangriff drangen die Einsatzkräfte unter Atemschutz in das qualmende Gebäude vor und kämpften gegen das brennende Heu und Stroh an. Der Landwirt stellte seinen Weidemann Hoftrac zur Verfügung um die brennenden und stark qualmenden Heuballen aus dem Schuppen zu fahren - auch dabei war der Fahrer mit Atemschutz ausgerüstet worden. Ein weiterer Trupp löschte unter Zugabe von F 500 das herausgebrachte Heu auf einer angrenzenden Wiese ab.

Da zwischenzeitlich sechs Trupps unter Atemschutz im Einsatz waren, forderte der Einsatzleiter Unterstützung aus Korbach an. Mit einem Gerätewagen rückten die Brandschützer aus der Kreisstadt an. Die Frankenberger Drehleiter wurde ebenfalls nach Bockendorf beordert, kam aber nicht mehr zum Einsatz.

Mittels Hochdrucklüftern wurde das unbeschädigte Gebäude von Qualm befreit. Zur Absicherung traf eine RTW-Besatzung vom Deutschen Roten Kreuz aus Haina ein, da sich aber niemand bei den Löscharbeiten verletzt hatte, konnten die beiden Retter die Heimfahrt antreten.

Der Einsatz dauerte bis 17.15 Uhr. Gebäudeschäden konnten nicht festgestellt werden. Als Brandursache kommt Selbstentzündung der frisch gelagerten Heuballen in Betracht. (112-magazin)

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ADORF/RHENEGGE. Für Aufsehen sorgte am Freitagmorgen ein Fund in der Feldgemarkung zwischen den Diemelseer Ortsteilen Adorf und Rhenegge. Eine Spaziergängerin aus Rhenegge war ihrem Hund gefolgt und erreichte eine Schlucht abseits des Diemelsteigs, etwa in Höhe der Adorfer Kläranlage, unweit der Bredelarer Straße.

Hier schlug der Frau übler Geruch entgegen, allerdings nicht aus Richtung Kläranlage, sondern aus einer Baumgruppe in einem zerklüfteten Geländeeinschnitt. Bei näherer Betrachtung wurde ein Skelett erkennbar, das sich im Zustand der Verwesung befand. Über ein Mobiltelefon wurde die Polizei Korbach vom grausigen Fund unterrichtet, sodass ein Team der Ermittlungsgruppe ihre Tätigkeit am Tatort aufnahm. Anhand von eindeutigen Merkmalen stellten die Beamten zügig fest, dass es sich um ein Rind handelt - die Suche nach den Ohrmarken blieb allerdings erfolglos.

Über den Ortslandwirt wurde der Besitzer des Areals ausfindig gemacht, der Zugab, das bereits im Herbst ein Rind von seiner Wiese verschwunden sei. Eine intensive Nachsuche war damals erfolglos geblieben. Dem Veterinäramt habe man aber den Verlust des Rindes mitgeteilt, gab der Landwirt gegenüber der Polizei an. Anzeige wegen Diebstahls wurde scheinbar nicht gestellt.

Nach Angaben der Polizei war das Rind vermutlich im Herbst von der fünf Meter hohen Felsklippe in die Schlucht gestürzt und dort verendet. Wie lange das Tier verletzt dort gelegen hat oder ob es sofort tot war, kann nicht mehr festgestellt werden. Das eingeschaltete Veterinäramt wies den Landwirt an, das Skelett zu entsorgen, sobald der Verwesungsprozess abgeschlossen ist.  (112-magazin)

Link: Fundstelle Skelett am 6. April 2018

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