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Donnerstag, 28 Juli 2022 13:14

Mann aus Frankenau in zwei Unfälle verwickelt

FRANKENBERG. Gleich zwei Unfälle musste ein Mann aus Frankenau am Donnerstag über sich ergehen lassen - während der zweite Unfall mit Blechschäden endete, zog sich der 58-jährige Fiatfahrer nach eingehender Selbstdiagnose beim ersten Unfall ein HWS-Syndrom zu.

Nach gesicherten Informationen ereignete sich der Unfall mit Blechschäden auf dem Lidl-Parkplatz in Frankenberg. Gegen 11.50 Uhr befuhr der 58-Jährige mit seinem Punto den Parkplatz des Einkaufszentrums in der Siegener Straße, erkannte eine Parklücke und wollte rückwärts einparken. Zeitgleich setzte ein Frankenberger (70) mit seinem Audi aus der Parklücke neben dem einparkenden Punto zurück - es kam zum Zusammenstoß der beiden Wagen, der Sachschaden wurde von den aufnehmenden Beamten wohlwollend auf 100 Euro geschätzt.

Knapp zwei Stunden zuvor erreichte die Polizei der Anruf über einen Unfall bei Bottendorf mit Blech- und Personenschaden. Laut Anrufer sein ein in Frankreich zugelassener Volkswagen auf einen Fiat Punto aufgefahren. Die Beamten der Polizeistation Frankenberg rückten zur Landesstraße 3076 aus und nahmen den Unfall auf. Anhand der Unfallspuren war der 58-jährige Frankenauer mit seinem Fiat von Frankenberg in Richtung Rosenthal unterwegs gewesen, entschied sich dann aber in Höhe der Ortschaft Bottendorf, nach links in einen Feldweg abzubiegen. Diesen Vorgang erkannte ein nachfolgender Franzose (33) zu spät - mit seinem Golf stieß er gegen die Heckstoßstange des in die Jahre gekommenen Punto, sodass ein Schaden von insgesamt 500 Euro entstand.

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FRANKENAU. Im Bereich der Unfallstelle, an der es am 28. Mai 2022 zu einem tödlichen Motorradunfall kam, ist erneut ein Biker verunglückt - der 21 Jahre alte Mann aus Gemünden musste mit schweren Verletzungen ins Kreiskrankenhaus Frankenberg transportiert werden.

Wie Zeugen gegenüber unserer Redaktion versicherten, war der junge Mann mit seiner weißen Honda am Pfingstsonntag gegen 11.15 Uhr von Altenlotheim kommend in Fahrtrichtung Frankenau unterwegs, als seine Maschine in einer Rechtskurve herausgetragen wurde. Fahrer und Honda prallten linksseitig in die Schutzplanke. Ersthelfer kümmerten sich um den Schwerverletzten bis zum Eintreffen der Retter. Mit dem RTW ging die Fahrt ins Krankenhaus nach Frankenberg. 

Für die Zeit der Unfallaufnahme und der Rettungsmaßnahmen musste die Landesstraße 3085 gesperrt werden. Die Schadenshöhe an der Honda wurde auf 2500 bis 3000 Euro geschätzt.

Link: Tödlicher Motorradunfall bei Frankenau. (29.05.2022)

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Sonntag, 29 Mai 2022 09:03

Tödlicher Motorradunfall bei Frankenau

FRANKENAU. Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es gestern Abend gegen 18:10 Uhr auf der L3085 zwischen Frankenau und Altenlotheim. Dabei ist ein 37 jähriger Motorradfahrer aus Düsseldorf ums Leben gekommen. Der junge Mann war mit zwei Begleitern unterwegs, als er aus bislang noch ungeklärter Ursache in einer lang gezogenen Rechtskurve zu Fall kam und in den Gegenverkehr rutschte. Seine Maschine, eine BMW, rutschte am entgegenkommenden Skoda nahezu vorbei und verkeilte sich unter den angrenzenden Leitplanken. Der Fahrer selbst jedoch rutschte genau unter ein entgegenkommendes Auto und wurde von diesem überrollt.

Dabei wurde der Mann unter dem Pkw eingeklemmt, der von der Feuerwehr mit Rettungsgerät angehoben werden musste, um ihn befreien zu können. Die Verletzungen des Düsseldorfers waren jedoch so schwer, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die RTW Besatzung von Promedica aus Herzhausen und der Frankenberger Notarzt konnten dem Mann leider nicht mehr helfen. Die 61-jährige Skodafahrerin aus Amt Wachsenburg in Thüringen, blieb zumindest körperlich unverletzt. Sie und auch die beiden Begleiter des Motorradfahrers wurden durch Notfallseelsorger betreut.

Die Feuerwehr sorgte neben der Sperrung der Straße in beiden Richtungen für Hilfe bei den Aufräumarbeiten und stellte den Brandschutz sicher. Die Polizeibeamten der Frankenberger Polizeistation nahmen den Unfall auf und kümmerten sich um die Benachrichtigung der Hinterbliebenen des Motorradfahrers. Im Anschluss kam ein Gutachter zur Unfallstelle, um den Unfallhergang für die Ermittlungen zu rekonstruieren. Die Strecke zwischen Frankenau und Altenlotheim blieb über Stunden voll gesperrt. Den materiellen Sachschaden an Auto, Motorrad und Leitplanke (ein Pfosten wurde von der Planke abgerissen) bezifferte die Polizei mit rund 13.000 Euro.

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FRANKENAU. Am vergangenen Wochenende sind erneut drei illegale Müllablagerungen im Größenrahmen von mehreren Kubikmetern von unterschiedlichen Haus- u. Baustellenabfällen, vermischt mit Erdaushub, in der Gemarkung der Stadt Frankenau aufgefunden worden.

Ein Standort liegt in der Nähe des  "Mengershof", einer am Wesenberg  "Vor dem Kohlberg" angrenzend zum Nationalpark Kellerwald-Edersee und ein weiterer "Zum Aspen" entlang des  "Arche-Erlebnispfades Mittelberg".

Diese illegalen Müllablagerungen verschandeln nicht nur unsere empfindliche Natur, durch sie besteht auch die Gefahr, dass Giftstoffe in den Boden sickern und Grundwasser, Boden und Gewässer verseucht werden können. Die Kosten der Entsorgung belasten erneut den Abfallgebührenhaushalt der Bürger der Stadt Frankenau.

Der Verdacht liegt nahe, dass zum Verbringen des Mülls ein Pkw-Anhänger mit Doppelachse benutzt wurde. Der Zeitraum kann für den Bereich "Zum Aspen" am Samstag, dem 12. März zwischen 15 Uhr bis 17 Uhr eingegrenzt werden. Sachdienliche Hinweise nimmt der Ortsbeirat Frankenau (06455/7990) oder die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

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BAD WILDUNGEN. Vorerst darf eine 39-jährige Frau aus Bad Wildungen ihren Führerschein behalten - das könnte sich aber ändern, wenn das Ergebnis der Blutuntersuchung feststeht und sich der Vorwurf einer Verkehrsunfallflucht manifestiert.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr am Montag eine Frau aus Bad Wildungen mit ihrem Daimler-Benz gegen 8.15 Uhr die Landesstraße 3332 von Frankenau in Richtung Frebershausen. Auf ihrem Weg kam die 39-Jährige mit ihrem Pkw von der Fahrbahn ab und touchierte eine Leitplanke. Ohne den Schaden zu melden, setzte die Frau ihre Fahrt zunächst fort.

Erst Stunden später informierte die Fahrerin die Polizei in Bad Wildungen telefonisch über die Verkehrsunfallflucht. Dies veranlasste die Beamten, den Fall genauer unter die Lupe zu nehmen. Zunächst wurde die Unfallstelle inspiziert und im Anschluss die Halteradresse in Bad Wildungen aufgesucht. Die Unfallspuren am Pkw passten zum Unfallgeschehen - allerdings keimte bei den Ordnungshütern der Verdacht von Drogenkonsum bei der Frau auf. Ein durchgeführter Drogenvortest verlief positiv. Aus diesem Grund wurde eine Blutentnahme angeordnet.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei Bad Wildungen unter der Rufnummer 05621/70900 entgegen.

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Sonntag, 26 Dezember 2021 12:32

Feuerwehr sichert Golf gegen Abrutschen

FRANKENAU-DAINRODE. Trotz guter Winterbereifung kam der Fahrer eines Volkswagens in Allendorf (Frankenau) am 1. Weihnachtsfeiertag von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben. Nach ersten Informationen an der Unfallstelle war der Mann mit seinem im Landkreis Waldeck-Frankenberg (KB) zugelassenen Pkw auf der Dainroder Straße unterwegs, als er in den Straßengraben rutschte.

Ein Feuerwehrmann erkannte die Situation und rief die Leitstelle an, die umgehend die Feuerwehr Allendorf H.-Dainrode alarmierte. Einsatzleiter Andre Hesselbein und weitere sechs Ehrenamtliche rückten mit Fahrzeugen an, legten Schlaufen um die Räder und konnten so ein weiteres Abrutschen in den Graben verhindern. Im Nachgang kam Ralf Schmidt von der Firma AVAS mit einem Abschleppwagen und zog den Golf aus dem Graben.

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Donnerstag, 21 Oktober 2021 14:04

Im Kurvenbereich: Golf prallt gegen Zugmaschine

FRANKENAU. Auf der Landesstraße 3086 hat sich am Mittwochvormittag ein Unfall im Begegnungsverkehr ereignet - verletzt wurde niemand, der Gesamtsachschaden wird von der Polizei auf 4000 Euro geschätzt.

Nach Angaben der mit dem Fall betrauten Beamten, war der Fahrer (49) eines Mercedes-Actros gegen 9.45 Uhr auf der Landesstraße von Frankenau in Richtung Altenlotheim unterwegs gewesen. In einer Linkskurve lenkte der 49-Jährige aus Diemelstadt seinen Lkw zu weit über die Gegenfahrbahn, sodass ein entgegenkommender schwarzer Golf, der von einem Mann (79) aus Frankenau gesteuert wurde, mit dem Führerhaus des Actros kollidierte. Nach Angaben des Mannes konnte er seinen VW nicht weiter nach rechts lenken, weil eine Schutzplanke dies verhinderte.

An dem Golf entstand ein Sachschaden von 3000 Euro, etwa 1000 Euro wird die Reparatur am Lkw kosten.

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Sonntag, 03 Oktober 2021 11:01

Frankenauer Wehren löschen Ballenpresse

FRANKENAU. Rund 30 Einsatzkräfte der Wehren aus Frankenau, Allendorf (Hardtberg) und Altenlotheim rückten am Samstag gegen 18 Uhr in die Feldgemarkung zwischen Frankenau und Mengershof aus. Gemeldet war eine brennende Landmaschine.

Wie Einsatzleiter Andre’ Hesselbein mitteilte, hatte sich ein Rundballenpresse bei Silagearbeiten durch einen technischen Defekt selbst entzündet. Ein Lohnunternehmer aus einem Vöhler Ortsteil hatte mit seinem 711er Fendt mit angehängter Ballenpresse bereits etliche Hektar bearbeitet, als starker Qualm die Aufmerksamkeit des Fahrers auf sich zog. Geistesgegenwärtig wurden Feuerlöscher bereitgestellt und die heißgelaufenen Lager abgelöscht.

Bei Eintreffen der Wehren war kein offenes Feuer mehr zu erkennen, lediglich Rauch stieg aus der Ballenpresse auf - mit einem Schnellangriff aus dem mitgeführten Tanklöschfahrzeug wurde die Presse "bewässert", danach mit Löschschaum abgedeckt und später mit der Wärmebildkamera überprüft. Die ebenfalls auf Alarmfahrt befindliche Feuerwehr aus Frankenberg konnte den Einsatz abbrechen und in ihren Stützpunkt zurückkehren.

Die Schadenshöhe an der grünen Mc Hale ist nicht bekannt.

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Donnerstag, 01 Juli 2021 12:07

Blitzer in Frankenau

FRANKENAU. Derzeit wird in der Wildunger Straße in Frankenau eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, stets die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

Gemessen wird in Höhe eines Teiches (L3085) in beide Richtungen. An der Messstelle gilt das reguläre innerörtliche Tempolimit von 50 km/h.

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FRANKENAU. Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Waldecker Straße, nur wenige hundert Meter vom Ortskern entfernt, brach in den frühen Morgenstunden des 25. Juni ein Feuer aus. Nach derzeitigem Kenntnisstand waren sämtliche Feuerwehren der Frankenauer Ortsteile inklusive der Stadtwehr im Einsatz um eine brennende Scheune zu löschen und Tiere aus dem angrenzenden Stall zu retten. Eine Drehleiter mit Besatzung aus Frankenberg war ebenfalls im Einsatz.

Um 2.10 Uhr wurden die Ehrenamtlichen über Sirenen und per Warnapp alarmiert. Die Einsatzleitung hat der Frankenauer Stadtbrandinspektor Manuel Kühn übernommen. Nach Polizeiangaben stand der Stall, in dem neben 100 Kühen, Bullen und Rindern auch verschiedene landschaftliche Geräte untergebracht waren, im Vollbrand. Auf dem Dach des Gebäudes war eine Photovoltaikanlage installiert, welche ebenfalls durch das Feuer vollständig zerstört wurde. Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt. Die Anzahl der verletzten oder verstorbenen Tiere steht zurzeit noch nicht fest - bislang sind 40 Tiere tot aufgefunden worden. Ein Bulle ist in den Nationalpark geflüchtet, wie schwer das Tier verletzt ist, steht nicht fest. Nach dem Tier wird intensiv gesucht.

Um 4.10 Uhr konnte Manuel Kühn der Leitstelle Feuer aus melden. Mit 14. Trupps unter Atemschutz, zwei C-Rohren, der Drehleiter und mit zwei Riegelstellungen konnte das Feuer gelöscht und ein Übergreifen auf das Haupthaus und eine weitere Stallung verhindert werden. Neben der Sicherung der angrenzenden Gebäude legten die Einsatzkräfte den Fokus auf die Tierrettung. Familienangehörige, die auf dem Hof leben, halfen tatkräftig mit, trotzdem konnten nicht alle Tiere gerettet werden. Obwohl die Feuerwehr den Brand zügig unter Kontrolle hatte, kam es am Anfang zu Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung. Da das Anwesen außerhalb der Ortschaft liegt, mussten Löschwasserleitungen mehrere hundert Meter zum Einsatzort verlegt werden. Die Wasserversorgung wurde zudem von Tankfahrzeugen unterstützt, wie Manuel Kühn mitteilte.

Nach derzeitigen Stand beträgt der Sachschaden mindestens 500.000 Euro. Zur Unterstützung der Feuerwehr wurde bei der Brandbekämpfung auch das technische Hilfswerk eingesetzt. Mit einem Bagger mussten Rundballen auseinandergezogen und Trümmerteile beseitigt werden. Trotz Einbringung von Netzmitteln zogen sich die Nachlöscharbeiten über mehrere Stunden hin. Eine Veterinärin war ebenfalls vor Ort.

Die Kriminalpolizei in Korbach übernimmt die weitere Sachbearbeitung. Dazu werden die Beamten der Kripo einen Sachverständigen des Hessischen Landeskriminalamtes hinzuziehen.

Publiziert in Feuerwehr
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