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Sonntag, 24 Januar 2021 16:06

Feuerwehren rücken zu Ölspur aus

WILLINGEN. Nachdem gegen 8 Uhr am Sonntagmorgen eine junge Frau in Neerdar mit ihrem Pkw auf schneeglatter Fahrbahn eine Verkehrsinsel touchiert hatte, meldetet sie den Vorfall der Polizei in Korbach. Auslaufende Betriebsstoffe nahm der Abschleppdienst zunächst auf, im Laufe des Tages kam es aber zu einer Verwässerung der Ölspur, sodass Passanten gegen 14 Uhr die Leitstelle Waldeck-Frankenberg benachrichtigten.

Mit 18 Einsatzkräften rückte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Jürgen Schalk an und ließ Abbindemittel auf die Ölspur streuen. Unterstützt wurden die Ehrenamtlichen aus Neerdar, Bömighausen und Welleringhausen von einem heimischen Landwirt, der seinen Weideman Hoftac zur Verfügung stellte.

Außerdem ließ Schalk zwei Verkehrsposten aufstellen, die den Verkehr wechselseitig an der Einsatzstelle vorbeiführten. Nach 70 Minuten konnte die Säuberungsaktion beendet werden. (112-magazin.de)

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WILLINGEN/WINTERBERG. Nachdem ein Touristenansturm am Samstag in Willingen zu einem Verkehrschaos mit stundenlangen Wartzezeiten im Stadtzentrum geführt hatte, stehen die Zeichen auch heute nicht auf Entspannung. Polizeikräfte, die Willinger Feuerwehr und das Ordnungsamt befinden sich im Einsatz.

Derzeit führen Beamte der Korbacher Polizei mit Unterstützung von Einsatzkräften der Feuerwehr an der Bundesstraße 251 zwischen Brilon-Wald und Willingen, sowie zwischen Willingen und Usseln Verkehrskontrollen durch, um die Einhaltung der Corona-Regeln zu überprüfen. Ziel ist es, einen Massenansturm auf die Wintersportgebiete frühzeitig zu erkennen und die Zufahrtsstraßen gegebenenfalls für den Verkehr komplett zu sperren. Es drohen im Fall von Regelverstößen saftige Bußgelder. Wie Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl miteilt, hat der Bauhof Absperrgitter und Baken bereitgestellt um geeignete Maßnahmen durchführen zu können.  

Polizei im Hochsauerland aktiv

Aufgrund des hohen Besucheraufkommens in Winterberg wurden in den letzten Tagen schon vermehrt Kontrollen durch das Ordnungsamt der Stadt Winterberg mit Unterstützung vom Sicherheitsdienst und der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis durchgeführt. Seit dem 30.12.2020 gilt im Stadtgebiet Winterberg für bestimmte Bereiche (Pisten und Parkplätze, Kahler Asten) eine erweiterte Maskenpflicht.

In den vergangenen Tagen wurden immer wieder Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung festgestellt und Anzeigen geschrieben. Das führte am Samstag zu einem größeren Einsatz der Stadt Winterberg und der Polizeibehörde Hochsauerlandkreis. Ziel war es die Einhaltung der Coronaschutzverordnung zu überwachen und die Maskenpflicht durchzusetzen. Über den heutigen Tag verteilt wurden durch Tagestouristen alle Skigebiet im Hochsauerlandkreis angefahren und letztlich überlaufen, sodass in den Städten Sundern und Schmallenberg die Skigebiete oder die Zufahrten zu den Skigebieten gesperrt wurden.

In Winterberg wurde die B480 als Hauptzufahrtsweg ebenfalls gesperrt. Die eingesetzten Einsatzkräfte der Stadt Winterberg und der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis, die von auswärtigen Kräften Bereitschaftspolizei und Kräften der Reiterstaffel unterstützt wurden, schritten konsequent bei festgestellten Verstößen ein. Insgesamt wurden festgestellt: 176 Verstöße gegen die Maskenpflicht, 94 Verstöße gegen Kontaktbeschränkung, 3 Verstöße gegen Verzehr innerhalb von 50 Metern der Verkaufsstelle und 1 Verstoß gegen das geltende Alkoholverbot in der Öffentlichkeit.

Leider mussten auch zwei Strafanzeigen geschrieben werden. In einem Fall wurde versucht Einsatzkräfte zu bespucken, in dem anderen Fall wurden Einsatzkräfte beleidigt. Aufgrund der Einsatzlage wird die Stadt Winterberg und die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis auch am heutigen Sonntag mit starken Kräften im Einsatz sein.

Zusätzlich hat die Stadt Winterberg für morgen und bis zum 10.01.2021 ein Betretungsverbot für folgende Bereiche erlassen: Pisten in Altastenberg, Neuastenberg, Niedersfeld, Winterberg, Züschen und die dazugehörigen Parkplätze. Darüber hinaus der Bereich rund um den Kahlen Asten und der Großraumparkplatz Bremberg. Das Betretungsverbot wird durch die Kräfte des Ordnungsamtes und der Kreispolizeibehörde Hochsauerland kontrolliert und durchgesetzt. Verstöße werden konsequent geahndet.

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WILLINGEN. Im November 2018 kollidierte in Willingen ein Pkw mit einem Zug. Ein Autofahrer war auf die Gleise gefahren, obwohl die Halbschranke geschlossen war. Jetzt wurde der Unfallverursacher verurteilt, schreibt die Waldeckische Landeszeitung in ihrer Montagsausgabe.

Weil er einen Zusammenstoß mit einem Zug verursacht hatte, (wir berichteten darüber, hier klicken) ist ein Mann aus Waldeck-Frankenberg am Korbacher Amtsgericht schuldig gesprochen worden. Der Mann war im November 2018 mit einem Skoda am Bauhof bei Willingen auf das Gleisbett an der B251 gefahren, obwohl die Halbschranke unten war. Bei dem Zusammenstoß mit dem Zug wurde er schwer verletzt, es entstand hoher Sachschaden.

Der Mann war laut der Anklage aus Richtung Bauhof mit der Front des Autos in den Fahrspur-Bereich des Regionalzuges gefahren. Die Schranke sowie die Lichtzeichenanlage am Bahnübergang hatten funktioniert, und die Halbschranke war unten, als es zur Kollision kam. Das hatten Fotos vom Unfallort gezeigt.

Der Zugführer hatte sich richtig verhalten und gebremst. Trotzdem war der Zug beim Zusammenprall noch 73 km/h schnell. Durch die Kollision wurde das Auto eine Böschung heruntergeschleudert und blieb, nachdem es sich überschlagen hatte, auf einer Wiese liegen. Der Autofahrer aus Waldeck-Frankenberg wurde schwer verletzt und musste durch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Am Auto entstand ein Schaden von 20.000 Euro. Der Zugführer, ein Zugbegleiter und 29 Fahrgäste blieben unverletzt. Für die Bahn war ein Schaden in Höhe von insgesamt 126.000 Euro entstanden, der von der Versicherung des Beschuldigten bereits gezahlt worden sei.

Dem Autofahrer aus Waldeck-Frankenberg wurde vorgeworfen, leichtsinnig und fahrlässig gehandelt und dadurch eine erhebliche Gefahr für den Zugverkehr ausgelöst zu haben. "Es tut mir furchtbar leid für alle Beteiligten", sagte er vor Gericht. „Ich kann mich an gar nichts von dem Vorfall erinnern“, beteuerte er, "und es war bestimmt nicht absichtlich". Die Aussagen befand der Staatsanwalt für glaubwürdig. Dieser erklärte den Unfall mit einem „Augenblickversagen“. Der Verteidiger sprach davon, dass den Fahrer damals möglicherweise die Sonne geblendet haben könnte. Da der Vorfall bereits anderthalb Jahre zurückliege, plädierte er dafür, von einem Fahrverbot abzusehen. 

Der Beschuldigte muss 90 Tagessätze zu je 60 Euro zahlen, insgesamt 5400 Euro. Außerdem erhält er für einen Monat Fahrverbot – "nicht als Bestrafung, sondern als präventive Maßnahme". Der Mann aus Waldeck-Frankenberg fährt bereits seit Anfang 2019 wieder beruflich Auto – unfallfrei. Der Zusammenstoß hatte einen sehr großen Schaden und gravierende Auswirkungen auf den Schienenverkehr mit einer Sperrung der Strecke bewirkt.

Dem Angeklagten kam zugute, dass er gestanden hat und die Schäden beglichen worden sind. Das Urteil ist rechtskräftig. (Quelle: WLZ)

Link: Schwerer Verkehrsunfall am Bahnübergang - Mann außer Lebensgefahr (23.11.2018, mit Fotos und Video)

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WILLINGEN. Hoher Sachschaden und drei verletzte Personen sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstagnachmittag in der Straße Zur Hoppecke ereignet hat - im Einsatz war eine Streifenwagenbesatzung aus Korbach, zwei Retter der Bergwacht, sowie die Feuerwehr Willingen und drei RTW-Besatzungen.

Nach Informationen der Polizeibehörde befuhr eine Frau aus Willingen (51) gegen 14.25 Uhr mit ihrem weißen Porsche aus Richtung Kletterhalle die Straße Zur Hoppecke um nach links in Richtung Bundesstraße 251 abzubiegen. An der Schnittstelle bemerkte die 51-jährige Frau in ihrem Porsche einen vorfahrtsberechtigten Passat nicht und rammte mit ihrer linken Seite die Frontpartie des Volkswagens - beide Fahrzeuge blieben nach dem Crash im Kreuzungsbereich stehen, die Fahrerin des Boxters verletzte sich.

Zeitgleich steuerte ein 65-jähriger Mann von der Briloner Straße (B 251) kommend seinen Volkswagen mit HSK-Zulassung auf der Straße Zur Hoppecke um in Richtung Hotel Elsenmann zu gelangen - mit an Bord befand sich seine 62-jährige Ehefrau. Auch die beiden Insassen aus Brilon wurden bei dem Unfall verletzt.

Die Bergwacht Willingen...

wurde über die Leitstelle informiert, zwei First-Responder (Rettungssanitäter und Notfallsanitäter) waren nach zwei Minuten am Einsatzort und versorgten die verletzten Personen. Da alle drei Unfallbeteiligte über Kopf- und Halsschmerzen klagten, wurden drei RTW, darunter ein Transportwagen aus Brilon alarmiert. Mit Verdacht auf HWS-Verletzungen traten die drei Personen den Weg in Krankenhäuser nach Korbach und Brilon an. 

Die Feuerwehr Willingen...

rückte um 14.55 Uhr nach der Alarmierung zur Unfallstelle aus. Einsatzleiter Hendrik Bangert ließ in Absprache mit der Polizei umgehend die Straße von der B 251 bis zur Unfallstelle absperren, um ein reibungsloses Abfließen der Rettungswagen zu gewährleisten. Insgesamt beteiligten sich 15 Ehrenamtliche an der Aktion, streuten ausgelaufene Betriebsmittel ab und nahmen das kontaminierte Streugut wieder auf. Im Nachgang wurde die Straße von Fahrzeugteilen gesäubert und der Abschleppdienst unterstützt. Einsatzende für die Feuerwehr war laut Wehrführer Bangert 15.45 Uhr.

Die Polizei...

aus Korbach hatte an diesem Tag viel zu tun: Bereits um 13.40 Uhr war das Team zu einem Alleinunfall auf der Bundesstraße 251 zwischen Willingen und Brilon (wir berichteten, hier klicken) gerufen worden. Zur genauen Sachschadenshöhe konnte die Polizei am Unfallort noch keine Angaben machen. Der Passat dürfte aber mit wirtschaftlichem Totalschaden der Schrottpresse zugeführt werden.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort am 3. August in Willingen.

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SCHWALEFELD/BONTKIRCHEN. Aus bislang ungeklärter Ursache kam am Donnerstagmorgen ein 46-jähriger Mann zwischen Schwalefeld und Bontkirchen mit seinem Pkw von der Fahrbahn ab. Der Golf wurde dabei völlig zerstört, der Fahrer wurde schwerverletzt ins Korbacher Krankenhaus transportiert.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ereignete sich der Alleinunfall, als ein 46-jähriger Golffahrer von Schwalefeld kommend in Richtung Bontkirchen unterwegs war. Nach ersten Erkenntnissen geriet der Schwalefelder nach links über die Gegenfahrbahn und krachte mit seiner Front ungebremst in den Böschungshang. Dabei wurden die linken Räder abgerissen. Anschließend wurde der VW zurückgeschleudert und kam mit dem Heck auf der Leitplanke zum Stehen.

Der Ersthelfer

Um 4.40 Uhr befuhr ein weiterer Verkehrsteilnehmer dieselbe Strecke und entdeckte den Unfallwagen auf der Leitplanke. Über sein Mobiltelefon wurden die Leitstellen des Hochsauerlandkreises und des Landkreises Waldeck-Frankenberg alarmiert. Bereits um 4.44 Uhr erreichte die Alarmmeldung die Feuerwehren aus Willingen und Schwalefeld. Ein Rettungsteam vom DRK in Usseln und ein Notarzt eilten dem Verletzten zu Hilfe.

Die Feuerwehr

Da zunächst von mehreren, im Fahrzeug eingeklemmten Personen die Rede war, wurde technisches Gerät mitgeführt. Einsatzleiter Jürgen Querl und weitere 25 Einsatzkräfte sicherten bei Eintreffen die Gefahrenstelle ab und leuchteten die Unfallstelle aus - parallel dazu ging ein Trupp vor und öffnete die Türen mit einem Spreizer. Anschließend wurde der Verletzte schonend aus seinem Wrack gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Zu diesem Zeitpunkt war der Schwalefelder nicht mehr ansprechbar. Um einen Fahrzeugbrand auszuschließen, trennten die Einsatzkräfte die Batterie vom Motor. Im Nachgang wurde die Straße von Fahrzeugteilen gesäubert und die Straße gefegt.

Die Polizei

Mit mehreren Streifenwagen eilten die Beamten aus dem Hochsauerlandkreis und aus Korbach zum Einsatzort auf der Landesstraße 3393. Schnell war klar, dass der Unfall auf hessischem Gebiet geschehen war, daher übergaben die Kollegen aus Nordrhein-Westfalen die Einsatzstelle an die Kollegen aus Korbach. In enger Kooperation mit dem Willinger Gemeindebrandinspektor verfügte der Polizeiführer vom Dienst, dass die Straße für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt wurde. Die Sicherungsmaßnahmen übernahm die Feuerwehr.

Die Rettungskräfte

Rettungskräfte vom DRK übernahmen den Verletzten und transportierten den Schwalefelder zum RTW. Dort wurde der Mann vom Notarzt mit lebenserhaltenden Maßnahmen so weit stabilisiert, dass ein Transport ins Korbacher Krankenhaus erfolgen konnte. Wie schwer die Verletzungen sind, darüber konnte die Polizei noch keine Angaben machen.

Der Abschleppdienst

Um 6.05 Uhr konnte die Strecke für den Verkehr halbseitig geöffnet werden. Die Polizei regelte den Verkehr und forderte einen Abschleppdienst an. Mit einem Kranwagen der Firma Heidel wurde der Golf von der Leitplanke gehoben und abtransportiert. Ab 7.15 Uhr war die Landesstraße 3393 wieder befahrbar. Der Unfallzeitpunkt konnte bisher nicht ermittelt werden. Auch über die Unfallursache und die Schadenshöhe ist nichts bekannt.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Landesstraße 3393 am 20. Dezember 2018

Publiziert in Polizei
Freitag, 19 Oktober 2018 13:48

Heiße Pfanne löst Feuerwehreinsatz aus

WILLINGEN. Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl und weitere 18  Einsatzkräfte rückten am Donnerstagnachmittag in die Rosenstraße aus, um einen Küchenbrand zu löschen. Alarmiert wurden die Ehrenamtlichen um 16.04 Uhr mit dem Stichwort "F2, Wohnungsbrand" in Willingen.

Bei Eintreffen der Brandschützer drang ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude ein, löschte das Feuer und sicherte die Wohnung. Die Mieterin und ihr Kind konnten sich frühzeitig in Sicherheit bringen - beide wurde vom Rettungsteam im RTW auf Rauchgasvergiftung untersucht.

Entstanden war das Feuer, weil eine überhitzte Pfanne auf dem Herd in Flamen aufgegeangen war und auf die Küchenzeile übergegriffen hatte. Nachdem die Einsatzkräfte mittels Lüfter die Wohnung entraucht hatten, konnte die Wehr nach 45 Minuten wieder abrücken. (112-magazin)

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Montag, 03 September 2018 10:18

Reisebus setzt mit Heck auf - Straße gesperrt

SCHWALEFELD. Vermutlich führte ein Fahrfehler eines Busfahrers am Samstag die Feuerwehren aus Willingen und Schwalefeld zur Uplandstraße  - dort hatte sich ein Reisebus festgefahren.

Nach Angaben der Polizei befuhr der belgische Reisebus den Weg "Am Lukasheim" in Schwalefeld um auf die Uplandstraße einzubiegen. Dabei übersah er in der Spitzkehre, den Wasserdurchlass und setze mit dem Heck auf. Gegen 16.55 Uhr musste  Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl mit 23 Einsatzkräften anrücken, um den Bus wieder flott zu machen. 

Mittlerweile haben die Einsatzkräfte Übung darin, denn im März dieses Jahres hatte sich bereits an derselben Stelle ein Bus festgefahren. Mit einem Hebekissen wurde der Bus auch diesmal auf der Hinterachse angehoben, mit Keilen und Brettern unterfüttert und das linke Hinterrad stabilisiert. Der Bus konnte anschließend aus dem Abwassergraben gezogen werden. Für den Zeitraum der Bergung wurde die Uplandstraße durch die Polizei komplett gesperrt.

Verletzt wurde bei der Aktion niemand; der Sachschaden an dem Bus wird mit 2.000 Euro angegeben. (112-magazin)

Link: Feuerwehr befreit Bus aus misslicher Lage (9.März 2018)

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WILLINGEN. Das Bike-Festival in Willingen ist vorbei. Polizei, Feuerwehr und Retter ziehen Bilanz: Am Sonntagnachmittag wurde ein Diebstahl auf dem Expo-Gelände gemeldet. Bislang unbekannte Diebe hatten aus einem Stand drei Rucksäcke und einen Fahrradsattel gestohlen. Die Tat ereignete sich gegen 16 Uhr. Der Schaden beläuft sich auf etwa 500 Euro. Der Tatverdacht richtet sich gegen zwei Männer, von denen einer etwa 40 Jahre alt ist und mit Downhill-Kleidung mit einem gelb-orangen Oberteil bekleidet war.

Wieder hochwertige Bikes geklaut

Am Sonntag wurde in der Zeit von 19.05 Uhr bis 20.15 Uhr, ein hochwertiges blaues Downhill-Mountainbike der Marke Pivot, Model Phoenix gestohlen. Das Downhillrad lag zur Tatzeit auf einen Pkw-Anhänger in Höhe der Einfahrt zum Zeltplatz "Am Ettelsberg". Der Schaden beläuft sich auf etwa 11.000 Euro.

Zwischen 12.45 Uhr und 13.15 Uhr am Montagmittag wurden zwei Mountainbikes vom Fahrradträger eines Pkws mit Paderborner Kennzeichen gestohlen. Das Fahrzeug stand im Tatzeitraum auf dem Parkplatz des Lagunenbades "Am Hagen". Die beiden hochwertigen Mountainbikes der Marke Rocky Mountain waren mit Sicherheitsschnallen am Fahrradträger befestigt und zusätzlich noch mit Spiralschlössern gesichert. Der Schaden beläuft sich auf etwa 17.000 Euro.

Am späten Montagabend wurde ein weiterer Mountainbike-Diebstahl in Willingen gemeldet. Ein 43-jähriger Mann aus Idstein hatte sein hochwertiges schwarzes Mountainbike der Marke Lightville, Typ 301 MK 13 am Montagnachmittag um 14 Uhr an einem Fahrradständer im Toilettenbereich der Seilbahn am Messegelände abgestellt und mit einem Spiralschloss gesichert. Als er um 16.30 Uhr erneut zum Abstellplatz des Mountainbikes kam, musste er feststellen, dass es verschwunden war. Unbekannte Diebe müssen es zwischenzeitig gestohlen haben. Der Schaden beläuft sich auf etwa 6700 Euro. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.

Willinger kracht volltrunken gegen Baum

Am frühen Montagmorgen ereignete sich um kurz nach Mitternacht in der Briloner Straße ein Verkehrsunfall. Ein 26-jähriger Mann aus Willingen kollidierte mit seinem roten VW Fox mit einem Baum. Der Fahrzeugführer war deutlich alkoholisiert. Ein freiwilliger Alkotest brachte einen Wert zutage, der deutlich über dem der absoluten Fahruntüchtigkeit lag. Der 26-Jährige durfte eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

Christoph 7 im Einsatz, 23 Verletze in Krankenhäuser gebracht

Das Besucherinteresse war an allen drei Tagen sehr hoch. Insgesamt besuchten etwa 40.000 Besucher das Bike-Festival in Willingen. Aufgrund der hohen Besucherzahlen hatten die Verkehrskräfte (Polizei und Feuerwehr) ein arbeitsreiches Wochenende. Die Parkplatzkapazitäten waren an allen Tagen erschöpft. Deshalb suchten Fahrzeugführer auf eigene Faust Parkmöglichkeiten, die in Einzelfällen auch zu Verkehrsbehinderungen führten. Hier wurden einige gebührenpflichtige Verwarnungen ausgesprochen. Das Einsatzprotokoll von DRK und Bergwacht verzeichnet für das gesamte Wochenende ca. 30 ambulante Hilfeleistungen, 23 Verletzte mussten in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Zumeist handelte es sich um verletzte Radfahrer. Einmal kam der Rettungshubschrauber Christoph 7 zum Einsatz. Die Einsatzleitung der Polizei zeigt sich mit dem Verlauf des Festivals sehr zufrieden. Das Konzept mit einer starken und offenen Präsenz von uniformierten Streifen hat sich auch in diesem Jahr wieder bewährt. Einsatzleiter Peter Bastek lobte vor allem das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer.

Feuerwehr im Dauereinsatz

Vor diesem Hintergrund ist auch das Engagement der Freiwilligen Wehren zu nennen. Wie Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl gegenüber 112-magazin.de berichtete, waren etwa 65 Einsatzkräfte im Dauereinsatz: "Wir hatten ein turbulentes Wochenende", beschieb Querl die Situationen. In der Nacht zu Samstag erreichte die Wehr aus Willingen der erste Einsatz am Hochheideturm - die Brandmeldeanlage hatte ausgelöst. Um 19.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum Rodeland beordert, weil ausströmendes Gas gemeldet worden war.

Am Montagmorgen sorgte gegen 8.45 Uhr ein qualmender Müllcontainer am Zeltplatz oberhalb des Sauerlandsterns für eine Alarmmeldung. Einsatzleiter Jürgen Querl hatte mit seinen Brandschützern den Entstehungsbrand schnell unter Kontrolle gebracht. Unbekannte hatten einen Grill in dem Container entsorgt - wie sich herausstellen sollte waren noch Glutreste vorhanden.

Gaskartuschen explodieren, Müllcontainer in Vollbrand

Auf dem Festgelände am Ettelsberg musste Einsatzleiter Hendrik Bangert am Montag mit neun Brandschützern gegen 14 Uhr eingreifen. Diesmal stand ein Müllcontainer in Vollbrand. Explodierende Gaskartuschen ließen Schlimmeres vermuten. Auch diesmal hatte jemand heiße Asche in den Container geworfen. Die Anfahrt vom Stützpunkt gestaltete sich aufgrund des starken Verkehrsaufkommens schwierig. Bei erreichen der Brandstelle wurden 4000 Liter Löschwasser in den glühenden Stahlcontainer gepumpt und so das Feuer gelöscht. 

Neben all diesen Einsätzen unterstützten die Freiwilligen auch den Rettungsdienst und die Polizei. Sie übernahmen die Parkplatzeinweisungen und sperrten die Marathonstrecken ab, um Unfälle zu vermeiden. Jürgen Querl: "Ich bedanke mich bei all den freiwilligen Helfern und Einsatzkräften die unermüdlich im Einsatz waren", so der Gemeindbrandinspektor.

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Donnerstag, 23 November 2017 08:50

Willingen: Gondel aufgebrochen und Feuer gelegt

WILLINGEN. Eine Gondel in Willingen haben bislang unbekannte Täter am Mittwoch aufgebrochen und anschließend Feuer gelegt.

Nach ersten Erkenntnissen wurde die Freiwillige Feuerwehr Willingen um 11.06 Uhr, mit dem Stichwort "F1 Feuer in alter Seilbahn" alarmiert. Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl eilte mit 15 Freiwilligen und zwei Einsatzfahrzeugen zum Schlepplift an den Ettelsberg. Bei Eintreffen der Wehr stand die Gondel in dichtem Qualm.

Mit einem ersten Löschangriff wurde das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht. Wie Einsatzleiter Jürgen Querl gegenüber 112 magazin.de zu berichten wusste, hatten unbekannte Täter das Schloss der Gondel aufgebrochen, einen Müllsack im Inneren der Gondel angezündet und anschließend das Weite gesucht. Nach gut 45 Minuten konnten die Einsatzkräfte mit ihren Fahrzeugen den Rückweg antreten.

Beamte der Polizeistation Korbach übernahmen anschließend den Fall, auch deshalb, weil die Gondel Aufbruchspuren aufwies. Darüber hinaus waren mit einem Hammer einige Fensterscheiben der Kabine eingeschlagen worden.

Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise auf den oder die Täter geben können. Zu erreichen sind die Beamten unter der Telefonnummer 05631/971-0.

Link: Standort Gondelbrand am Ettelsberg

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