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Dienstag, 14 Januar 2020 12:41

BMW kommt von Fahrbahn ab und prallt gegen Baum

BURGWALD.  Zu einem Verkehrsunfall kam es am Montagabend (wir berichteten, hier klicken) auf der B 252 zwischen Bottendorf und Ernsthausen. Eine 75-jährige Autofahrerin aus Wetter (Landkreis Marburg-Biedenkopf) war mit ihrem weißen 2er BMW von Bottendorf kommend in Richtung Ernsthausen auf der B 252 unterwegs gewesen und kam nach rechts von der Fahrbahn ab -  die Fahrt endete letztlich vor einem Baum.

Durch ein im Fahrzeug integriertes Notfallsystem wurde automatisch ein Notruf abgesetzt. Allerdings konnte keine Verbindung zur verunglückten Person aufgebaut werden, daher ging von der BMW-Notrufzentrale gegen 17.55 Uhr die Alarmmeldung an die Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Die Wehren Bottendorf, Burgwald, Ernsthausen und die First-Responder der Feuerwehr Ernsthausen rückten unter dem Alarmkürzel "HKLEMM 1 Y" mit  45 Kräften zur Unfallstelle aus. Ebenfalls alarmiert wurden zwei Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg, ein RTW und ein NEF.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte man fest, dass sich die verunglückte Fahrerin selbst aus dem Fahrzeug befreit hatte; sie wurde schnellstmöglich vor Ort durch den anwesenden Rettungsdienst und Notarzt medizinisch versorgt. Allerdings war der Motorraum in Brand geraten. Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell ging ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor, während sich ein weiteres Team als Sicherheitstrupp bereitstellte. Das Löschmittel wurde aus den wasserführenden Einsatzfahrzeugen entnommen. Parallel dazu wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und abgesichert.

Für die Einsatzarbeiten musste die B 252 voll gesperrt werden. Die leichtverletzte Fahrerin wurde im Laufe des Einsatzes in das Kreiskrankenhaus Frankenberg gebracht. Ursache laut Polizei ist Unachtsamkeit während der Fahrt. An dem Pkw selbst entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 20.000 Euro. Nachdem der Motorraum ausreichend gekühlt und die umliegende Vegetation feucht gehalten wurde, konnte der BMW vom Bergungsunternehmen AVAS aus Frankenberg abtransportiert und die Straße freigegeben werden. (112-magazin)

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Donnerstag, 05 September 2019 07:10

Der Klassiker: Unkraut abgeflämmt, Hecke angezündet

BOTTENDORF. Ein Heckenbrand rief die Feuerwehren Bottendorf und Burgwald am Mittwochabend auf den Plan. Mit einem Gasbrenner wollte ein Hauseigentümer der Birkenstraße in Burgwald Unkraut vernichten. Unglücklicherweise geriet dabei die Lebensbaumhecke in Brand. Die darin enthaltenen Öle und die andauernde Trockenheit beschleunigten den Brand ungemein.

Der Hauseigentümer startete Löschversuche mit zwei Pulverlöschern, die erfolglos blieben. Umgehend alarmierte die Schwiegertochter die Feuerwehr. Gegen 18.15 Uhr rückten die Wehren Bottendorf und Burgwald unter dem Alarmkürzel „FLKW/ZUG, brennt Trecker an Wohnhaus" in die Birkenstraße aus, da an die Hecke eine Garage grenzt, in der ein Trecker abgestellt war.

Zur Unterstützung wurde ebenfalls der Tanker der Feuerwehr Frankenberg alarmiert. Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell wurde die in Brand geratene Hecke mittels Schnellangriff abgelöscht, hierfür waren rund 600 Liter Löschwasser aus dem wasserführenden Einsatzfahrzeug nötig. Die Kameraden aus Burgwald brauchten beim Eintreffen nicht mehr tätig werden und konnten abrücken. Nach 60 Minuten war der Einsatz beendet. Die Kosten für den Einsatz wird der Verursacher selbst tragen müssen.  (112-magazin)

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BURGWALD. Das reetgedeckte Haus am Ortseingang von Burgwald (Waldeck-Frankenberg) in der Ringstraße 31 brannte am Dienstagabend komplett nieder - 100 Einsatzkräfte rückten an.

Ein aufmerksamer Autofahrer bemerkte Rauchentwicklung aus dem Reet neben dem Schornstein, hielt an und meldete dies der Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Unter dem Alarmkürzel „F3", brennt Reetdachhaus in Burgwald, wurden die Großgemeinde Burgwald, so wie die Drehleiter und der Tanker aus Frankenberg, eine Streife und ein RTW zum Einsatzort alarmiert.

Der Melder ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Birkenbringhausen und versicherte sich, ob noch Personen im Haus waren. Dies war auch der Fall; somit wies er die Personen auf den entstehenden Brand hin und alle verließen das Haus. Die bisherigen Eigentümer waren dabei das Haus leerzuräumen, der Kaufvertrag war bereits unterschrieben, Schlüsselübergabe sollte am Mittwoch sein.

Etwa 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren trafen nach und nach an der Einsatzstelle ein. Unter Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell wurden fünf C-Rohre und die Drehleiter für den Außenangriff in Stellung gebracht. Zur gleichen Zeit gingen drei Trupps unter Atemschutz ins Gebäude vor. Diese Versicherten sich, dass sich keine weiteren Personen mehr im Haus befanden, sorgten für Lüftungsmöglichkeiten, in dem sie Fenster öffneten und begannen mit der Brandbekämpfung von innen.

Während der Löscharbeiten wurde die EGF über den Einsatz benachrichtigt. Grund dafür war, dass das Trinkwassernetz, aus dem die Feuerwehren ihr Löschwasser beziehen, zum Teil von Frankenberg gespeist wird. Um ausreichen Löschwasser zur Verfügung stellen zu können, wurde der Druck erhöht um so mehr Wasser nach Burgwald fördern zu können. Das führte allerdings dazu, das ein Schlauch platzte. Um weitere Schäden zu vermeiden, wurde ein Druckminderer dazwischen geschaltet. Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde Burgwald stellten zudem Absperrbarken auf und sicherten somit die Einsatzstelle. Auch Bürgermeister Lothar Koch verschaffte sich vor Ort ein Bild der Lage.

Die Löscharbeiten wurden durch die dicken Reetschichten erschwert, da das Löschwasser kaum zum Brandherd durchdringen konnte. Über den Wasserwerfer der Drehleiter wurde zusätzlich Schaummittel abgegeben. Während der Brandbekämpfung griff das Feuer auf das angrenzende Carport , mit darüber liegender Wohneinheit über, welches durch eine Trennwand mit dem Hauptgebäude verbunden war. Hier versuchte man zuvor die Trennwand mittels Kettensäge einzureißen, allerdings ohne Erfolg. Auch das Nebengebäude war mit Reet eingedeckt.

Da mit der Zeit die Atemschutzgeräte knapp wurden, musste der Gerätewagen-Atemschutz und Logistik aus Korbach nachalarmiert werden.

Während des Einsatzes war der stellvertretende Kreisbrandinspektor mit vor Ort. Die Schadenshöhe, die an dem in den 60er Jahre erbauten Haus entstand, steht noch nicht fest, sagte Pressesprecher Karl-Heinz Bornscheuer, der die Medien während des Einsatzes mit aktuellen Informationen versorgte. (112-magazin)

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BURGWALD. Das Reetdachhaus am Ortseingang von Burgwald in der Ringstraße 31 brannte am Dienstagabend komplett nieder - 100 Einsatzkräfte rückten an.

Ein aufmerksamer Autofahrer bemerkte Rauchentwicklung aus dem Reet neben dem Schornstein, hielt an und meldete dies der Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Unter dem Alarmkürzel „F3", brennt Reetdachhaus in Burgwald, wurden die Großgemeinde Burgwald, so wie die Drehleiter und der Tanker aus Frankenberg, eine Streife und ein RTW zum Einsatzort alarmiert.

Der Melder ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Birkenbringhausen und versicherte sich, ob noch Personen im Haus waren. Dies war auch der Fall; somit wies er die Personen auf den entstehenden Brand hin und alle verließen das Haus. Die bisherigen Eigentümer waren dabei das Haus leerzuräumen, der Kaufvertrag war bereits unterschrieben, Schlüsselübergabe sollte am Mittwoch sein.

Etwa 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren trafen nach und nach an der Einsatzstelle ein. Unter Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell wurden fünf C-Rohre und die Drehleiter für den Außenangriff in Stellung gebracht. Zur gleichen Zeit gingen drei Trupps unter Atemschutz ins Gebäude vor. Diese Versicherten sich, dass sich keine weiteren Personen mehr im Haus befanden, sorgten für Lüftungsmöglichkeiten, in dem sie Fenster öffneten und begannen mit der Brandbekämpfung von innen.

Während der Löscharbeiten wurde die EGF über den Einsatz benachrichtigt. Grund dafür war, dass das Trinkwassernetz, aus dem die Feuerwehren ihr Löschwasser beziehen, zum Teil von Frankenberg gespeist wird. Um ausreichen Löschwasser zur Verfügung stellen zu können, wurde der Druck erhöht um so mehr Wasser nach Burgwald fördern zu können. Das führte allerdings dazu, das ein Schlauch platzte. Um weitere Schäden zu vermeiden, wurde ein Druckminderer dazwischen geschaltet. Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde Burgwald stellten zudem Absperrbarken auf und sicherten somit die Einsatzstelle. Auch Bürgermeister Lothar Koch verschaffte sich vor Ort ein Bild der Lage.

Die Löscharbeiten wurden durch die dicken Reetschichten erschwert, da das Löschwasser kaum zum Brandherd durchdringen konnte. Über den Wasserwerfer der Drehleiter wurde zusätzlich Schaummittel abgegeben. Während der Brandbekämpfung griff das Feuer auf das angrenzende Carport , mit darüber liegender Wohneinheit über, welches durch eine Trennwand mit dem Hauptgebäude verbunden war. Hier versuchte man zuvor die Trennwand mittels Kettensäge einzureißen, allerdings ohne Erfolg. Auch das Nebengebäude war mit Reet eingedeckt.

Da mit der Zeit die Atemschutzgeräte knapp wurden, musste der Gerätewagen-Atemschutz und Logistik aus Korbach nachalarmiert werden.

Während des Einsatzes war der stellvertretende Kreisbrandinspektor mit vor Ort. Die Schadenshöhe, die an dem in den 60er Jahre erbauten Haus entstand, steht noch nicht fest, sagte Pressesprecher Karl-Heinz Bornscheuer, der die Medien während des Einsatzes mit aktuellen Informationen versorgte. (112-magazin)

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