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HESSEN. Ermittler der Schwarzarbeits-Sonderkommission Rhein-Main des Hauptzollamtes Gießen sind heute im Rhein-Main-Gebiet in einer großangelegten Durchsuchungs- und Einsatzmaßnahme im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit mehr als 600 Einsatzkräften von Zoll und Steuerfahndung gegen eine Tätergruppierung im Bereich der organisierten Schwarzarbeit im Baugewerbe vorgegangen. Bei dem unter dem Decknamen KRONOS geführten Einsatz wurde ein illegales Netzwerk von Bau- und Scheinfirmen zerschlagen, wobei drei Hauptbeschuldigte festgenommen wurden. Insgesamt richten sich die Maßnahmen gegen 48 Beschuldigte. Ihnen wird Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen, Betrug und Steuerhinterziehung vorgeworfen bzw. dazu Beihilfe geleistet zu haben und so Schäden für die Sozialkassen in zweistelliger Millionenhöhe verursacht zu haben.

"Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen schätzen wir den entstandenen Gesamtschaden insgesamt auf annähernd 30 Millionen Euro", so Michael Bender, Pressesprecher des Hauptzollamtes Gießen. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht eine Baufirma aus dem Kreis Groß-Gerau. Sie soll, über Jahre hinweg, die durch die eingesetzten Bauarbeiter geleisteten Arbeitsstunden nur anteilig gegenüber den zuständigen Einzugsstellen mitgeteilt haben. Darüber hinaus (schwarz) geleistete Stunden erhielten die Arbeiter konspirativ in Briefumschlägen bar vergütet. Mit Scheinrechnungen für nie erbrachte Leistungen, erstellt von sogenannten "Servicefirmen", generierten die mutmaßlichen Täter und ihre mitbeschuldigten Helfer Bargeld und versuchten die Taten zu verschleiern.

Bei dem heutigen Einsatz vollstreckten Zöllner, Steuerfahnder und Beamte der Staatsanwaltschaft Frankfurt a.M. insgesamt 55 Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichtes Frankfurt und durchsuchten Wohnungen, Geschäftsräume sowie Arbeiterunterkünfte in mehreren Bundesländern. Von den Maßnahmen betroffen waren auch mehrere Scheinfirmen und Nachunternehmer in Hessen, Hamburg und Berlin. Der Schwerpunkt lag im Rhein-Main-Gebiet. Gegen drei der Beschuldigten wurden zuvor vom Amtsgericht Frankfurt a.M. erlassene Haftbefehle vollstreckt. Drei Männer im Alter von 28, 38 und 49 Jahren wurden vorläufig festgenommen. Darunter auch der 49-jährige Geschäftsführer der Baufirma im Kreis Groß-Gerau. Er gilt als mutmaßlicher Haupttäter und Drahtzieher der kriminellen Machenschaften, für die er ein gut organisiertes Netzwerk aufbaute, das maßgeblich durch ihn gesteuert wurde.

Für die Begehung seiner Taten setzte er in erster Linie Familienangehörige an den entscheidenden Stellen ein. Auch gegen die Geschäftsführer zweier Nachunternehmen lagen Haftbefehle vor. Bei den heutigen Durchsuchungen stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter auch Computer und Mobiltelefone, die durch Spezialkräfte des Zolls für IT-Forensik ausgewertet werden. Zum Einsatz kamen auch Datenträger-Spürhunde des Hessischen Justiz sowie Bargeldspürhunde Infolge der Maßnahmen wurden darüber hinaus erhebliche Vermögenswerte gesichert. Speziell geschulte Vermögensabschöpfer des Zolls sicherten umfangreiche Vermögenswerte und pfändeten Konten und offene Forderungen für erbrachte Leistungen. Insgesamt erließ das Amtsgericht Frankfurt Vermögens-Arreste von annähernd 30 Millionen Euro. (Quelle: Hauptzollamt Gießen & Staatsanwaltschaft Frankfurt a.M.)

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Publiziert in MR Polizei

STEINHEIM. Einen schnellen Fahndungserfolg konnte die Polizei Höxter am Freitag in Steinheim erzielen. Auf Grund der guten Täterbeschreibung von Zeugen und Geschädigten sowie den Erkenntnissen aus einem vorangegangenen Ladendiebstahl wurden zwei Männer im Alter von 21 und 31 Jahren in Tatortnähe festgenommen.

Gegen 20.20 Uhr hatte sich zunächst ein 17-Jähriger bei der Leitstelle der Polizei gemeldet. Er war mit zwei 16-jährigen Freunden an der Billerbecker Straße unterwegs, wo sie von den zwei Männern angesprochen und nach Drogen gefragt wurden. Als sie darauf abweisend reagierten, versuchte der 21-Jährige vergeblich, dem 17-Jährigen das Handy zu entreißen. Die Jugendlichen konnten vor den Tatverdächtigen flüchten.

Wenig später sprachen die Tatverdächtigen am Bahnhof in Steinheim einen 18-Jährigen und einen 20-Jährigen ebenfalls auf Drogen an. Da sie auch hier erfolglos waren, forderten sie nun Geld. Bei einem Gerangel verlor einer der Geschädigten sein Handy und seinen Autoschlüssel - beides nahmen die Täter an sich.

Auf Grund der ersten Personenbeschreibung konnte durch die Polizei der Zusammenhang zu einem Ladendiebstahl hergestellt werden, den der 21-Jährige am späten Nachmittag begangen hatte. Ein Diensthundeführer der Polizei bemerkte die Tatverdächtigen an der Wöbbeler Straße.

Sie konnten vorläufig dort festgenommen werden. Da sie offensichtlich unter Alkoholeinfluss standen, wurden ihnen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Blutproben entnommen. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen gegen die polnischen Staatsangehörigen, die in Deutschland keinen Wohnsitz haben, auf. (ots/r)

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Publiziert in HX Polizei

KASSEL. Eine Schlägerei zweier Gruppen junger Männer sorgte am gestrigen Dienstagabend für großes Aufsehen auf der Friedrich-Ebert-Straße in Kassel. Dort waren mehrere, unter anderem mit Teleskopschlagstöcken bewaffnete Personen auf andere Männer losgegangen. Vier der Beteiligten waren anschließend in einem Kleinwagen vom Tatort geflüchtet, konnten aber im Rahmen der Fahndung durch die Polizei festgenommen werden.

Grund der Auseinandersetzung, der insgesamt neun untereinander bekannten jungen Männer war offenbar ein bereits anhaltender Streit sowie der Diebstahl einer Goldkette, die ein 19-Jähriger einem 18-jährigen Mann am Nachmittag in der Innenstadt weggenommen haben soll. Gegen 20.30 Uhr, erreichten mehrere Notrufe aufgebrachter Bürger die Kasseler Polizei, da sich die eskalierte Auseinandersetzung von der Straße auch in ein asiatisches Restaurant verlagert hatte und dort für weiteres Aufsehen sorgte.

Kurz vor Eintreffen der ersten Streife am Ort des Geschehens waren die vier Personen der einen Gruppe mit dem Kleinwagen geflüchtet. Den Wagen stoppte später im Rahmen der Fahndung eine Streife des Polizeireviers Ost in Waldau und nahm die vier Fahrzeuginsassen fest. Neben Teleskopschlagstöcken fanden sie bei einem 20-jährigen Insassen zudem mehrere Tütchen Marihuana und legten gegen ihn eine Anzeige wegen Verdacht des Drogenhandels vor. Wie die bisherigen Ermittlungen zu dem gestrigen Vorfall ergaben, soll der 19-Jährige, der dem18-Jährigen zuvor am Nachmittag die Goldkette gestohlen haben soll, ihn am Abend durch den Schlag mit einem Teleskopschlagstock am Kopf verletzt haben. Einer seiner drei Begleiter soll zudem auf die Fünfergruppe um den 18-Jährigen mit der Warnbake einer Baustellenabsperrung losgegangen und damit auch in das Restaurant gerannt sein. Die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Diebstahls sowie wegen des Drogenfundes dauern an. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Freitag, 09 März 2018 14:59

Verkehrskontrollen führen zu zwei Festnahmen

GUXHAGEN. Am Vormittag des 08. März führten Beamte der Polizeidirektion Schwalm-Eder und des Zolls zwischen 7.30 und 13 Uhr eine gemeinsame Kontrolle von Lieferwagen der Sprinterklasse in der Robert-Bosch-Straße durch.

Im Rahmen der Kontrolle wurden zwei Personen festgenommen und zwei verfälschte Dokumente beschlagnahmt. Anlass für die Kontrolle waren in der Vergangenheit bei Verkehrskontrollen festgestellte Unregelmäßigkeiten bei verschiedenen Paketboten. Im Verlauf der Kontrollen am Donnerstagvormittag wurden insgesamt 57 Fahrzeuge überprüft, bei 44 Fahrzeugen wurde zudem das Gesamtgewicht auf einer Waage kontrolliert.

Ein Lieferwagen war um 580 kg überladen, zulässig waren insgesamt 3.500 Kg, das Fahrzeug wog jedoch 4080 Kg. Hier wurde ein Ordnungwidrigkeitsverfahren eingeleitet und der Sprinter durfte erst weiterfahren, nachdem ein Teil der Ladung abgeladen war.

Bei den Kontrollen kam es aber auch zu mehr, als Ordnungswidrigkeiten: Ein bulgarischer Staatsbürger legte 2 verfälschte Dokumente vor, die richtigen Personalien konnten jedoch ermittelt werden. Es stellte sich heraus, dass er per internationalem Haftbefehl gesucht wurde, er hatte noch eine Restfreiheitsstrafe von 5 Jahren, 6 Monaten und 18 Tagen zu verbüßen. Es erfolgte die Vorführung beim Amtsgericht Fritzlar, sowie die Fertigung einer Strafanzeige wegen der Urkundenfälschung. Ob er im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, muss noch geklärt werden. Zudem wurde eine weitere Person festgenommen, da der Verdacht des unerlaubten Aufenthalts in Deutschland bestand.

Bei der Kontrolle wurden insgesamt 64 Personen und über 100 Dokumente überprüft. Bei drei Fahrzeugen wurden Mängel festgestellt und fünf Fahrzeugführer müssen noch ihren Führerschein vorlegen. (ots/r)

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Publiziert in HR Polizei

KASSEL. Am Mittwochabend führten Beamte des Polizeireviers Mitte mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei Kassel eine Razzia in einer Gaststätte an der Holländischen Straße 21 durch. Dabei nahmen sie insgesamt fünf junge Männer fest, von denen zwei per Haftbefehl gesucht wurden. Während diese beiden in Haft sitzen, befinden sich die anderen Personen wieder auf freiem Fuß.

Zudem trafen die Beamten einen 14-Jährigen an, den sie später seinen Eltern überstellten. Die gestern kontrollierte Lokalität war im Zusammenhang mit Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz bereits in der Vergangenheit im Fokus der Kasseler Polizei. Am Mittwoch fuhren die Beamten gegen 18 Uhr mit mehreren Einsatzwagen vor, richteten schlagartig eine Absperrung ein und überprüften sämtliche Gäste, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Bar aufhielten.

Unter den rund zwei Dutzend Anwesenden, nahmen die Beamten zunächst einen 24-jährigen Mann aus Syrien fest, der per U-Haftbefehl wegen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Kassel im vergangenen Jahr gesucht wurde. Die Beamten fanden bei ihm zusätzlich ein Springmesser. Er muss sich nun auch wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Nachdem die Beamten ihn zunächst mit zur Dienststelle ins Präsidium nahmen, brachten sie ihn anschließend in die Justizvollzugsanstalt nach Kassel-Wehlheiden. So erging es auch einem 23-jährigen Syrer, der sich ohne festen Wohnsitz in Deutschland aufhält. Gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl vor. Wegen des Besitzes von Drogen, wurde gegen ihn im Jahr 2017 eine Geldstrafe von 600 Euro oder 60 Tage Ersatzfreiheitsstrafe verhängt. Da er den geforderten Betrag nicht entrichten konnte, musste er die Beamten ebenfalls nach Wehlheiden begleiten.

Drei weitere 20, 27 und 31 Jahre alte Männer sind durch die Beamten mit Marihuana angetroffen worden. Während sich der 20-jährige Syrer, der in einer Flüchtlingseinrichtung in Baunatal wohnt, wegendes Verdachts des illegalen Handels mit Drogen verantworten muss, weil er fünf Tütchen Marihuana dabei hatte, müssen sich die anderen beiden nur wegen des illegalen Besitzes verantworten. Der 27-jährige Syrer, der in einer Melsunger Flüchtlingseinrichtung wohnt, ist mit 2,1 Gramm Marihuana angetroffen worden. Der 31-jährige Syrer aus Prenzlau, hatte 1 Gramm Marihuana dabei.

Neben diesen fünf jungen Männern, trafen die Beamten auch einen 14 Jahre alten Syrer aus Kassel an. Der Minderjährige musste die Beamten mit zur Dienststelle begleiten und dort von seinen Eltern abgeholt werden. Die Beamten fertigten gegen den Betreiber der Bar eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz an und informierten schriftlich das Jugendamt über den unerlaubten Aufenthalt des Jugendlichen in der Bar. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

HESSEN. Bei Kontrollen im Gastronomiegewerbe durch den Zoll nahmen Mitarbeiter der "Finanzkontrolle Schwarzarbeit" des Hauptzollamtes Gießen in der vergangenen Woche Hotel- und Gaststättenbetriebe in Nord-, Ost- und Mittelhessen ins Visier. Dabei wurden drei Personen festgenommen.

Mehr als 95 Zollbedienstete inspizierten an zwei Tagen 205 gastronomische Betriebe und überprüften die Beschäftigungsverhältnisse von mehr als 700 Personen. Die Zöllner wurden teilweise von Prüfern des Gewerbeprüfdienstes und Dokumentenprüfern der örtlichen Polizei begleitet.

"Auch wenn bei vielen Betrieben nach erstem Anschein alles in Ordnung war, haben wir in 61 Fällen Unregelmäßigkeiten und Verstöße festgestellt", kommentiert Michael Bender Pressesprecher des Hauptzollamtes Gießen das Ergebnis. "Das zeigt, dass auch weiterhin Kontrollen in der Branche notwendig sind", so Bender.

Die Schwarzarbeitskontrolleure überprüften insbesondere auch, ob der seit Januar 2015 gültige Mindestlohn gezahlt wurde und ob die gesetzlichen Aufzeichnungspflichten eingehalten wurden. Bei 33 Beschäftigten gab es Hinweise darauf, dass der gesetzliche Mindestlohn von derzeit 8,84 Euro nicht gezahlt wurde oder Aufzeichnungspflichten nicht erfüllt wurden.

Darüber hinaus deckten die Zöllner in zehn Fällen Verstöße gegen das Ausländerrecht auf. Drei ausländische Beschäftigte, die als Küchenpersonal arbeiteten, hatten keine gültigen Aufenthaltspapiere. Die 24-, 30- und 49 Jahre alten Männer wurden wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthalt vorläufig festgenommen und der Polizei oder den zuständigen Ausländerbehörden überstellt. Gegen die Inhaber der Lokale leiteten die Zollbeamten noch vor Ort ein Strafverfahren wegen illegaler Ausländerbeschäftigung ein.

Weiterhin war in 16 Gaststätten das Personal nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet und arbeitete schwarz. Gegen zwei Beschäftigte wurden Ermittlungen wegen Leistungsmissbrauch eingeleitet: Sie erhielten neben ihrer Schwarzarbeit Sozialleistungen. Die Auswertung aller erhobenen Daten dauert noch an. 

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KASSEL. Mitarbeiter des Kasseler Ordnungsamts beobachteten am Abend des 13. Novembers, gegen 18.30 Uhr, in der Kasseler Innenstadt einen jungen Mann, der dort offenkundig Drogen verkaufte.

Als sie anschließend bei seiner Kontrolle fünf Plomben mit rund sechs Gramm Marihuana fanden, die der Verdächtige vor ihren Augen weggeworfen hatte, verständigten sie die zuständigen Beamten des Polizeireviers Mitte. Die Beamten nahmen den 22-Jährigen aus Syrien, der momentan im Rhein-Neckar-Kreis wohnt, fest und brachte ihn zur Dienststelle.

Er muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

Gegen 20.20 Uhr traf dieselbe Streife des Ordnungsamtes dann in der Königsstraße auf eine alte Bekannte. Bei der Überprüfung der 36-Jährigen aus dem Schwalm-Eder-Kreis, die derzeit ohne festen Wohnsitz ist, stellte sich heraus, dass sie per Haftbefehl wegen eines Betrugs im Jahr 2015 gesucht wird.

Auch in diesem Fall verständige die Streife des Ordnungsamts die Beamten des Polizeireviers Mitte, die die Gesuchte in Empfang nahmen. Bei der Durchsuchung der 36-Jährigen auf dem Revier fanden die Beamten in ihrer Kleidung eine Dose mit sieben Plomben Heroin, sowie einen Teleskopschlagstock.

Da sie zudem die wegen des Betruges verhängte Geldstrafe von 1.000 Euro nicht bezahlen konnte, brachte eine Streife sie anschließend in die Justizvollzugsanstalt. Sie muss sich darüber hinaus nun wegen Drogenbesitzes und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. (ots/r)

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Dienstag, 31 Oktober 2017 13:39

Diebestour in Marburg, mutmaßliche Täter gestellt

MARBURG. Nach einem gescheiterten Ladendiebstahl am 28. Oktober stoppte die alarmierte Polizei wenig später einen mit mehreren Personen besetzten Pkw in Höhe Gisselberg. Dabei stellten die Ordnungshüter unter anderem Kaffee und Süßigkeiten im Wert von etwa 1000 Euro sicher. Die Waren konnten bisher noch keinem Besitzer zugeordnet werden.

Ein Mitarbeiter eines Lebensmittelmarktes in der Marburger Straße meldete der Polizei gegen 17 Uhr einen Kunden, der den Markt mit einem gefüllten Einkaufswagen verlassen hatte, ohne die Ware zu bezahlen. Von dem Mitarbeiter verfolgt, musste der Verdächtige den Einkaufswagen auf dem Parkplatz des Marktes zurücklassen. Er stieg in einen mit mehreren Personen besetzten blauen VW Sharan aus dem Lahn-Dill-Kreis und suchte das Weite.

Die Polizei erkannte den Wagen wenig später im Rahmen der Fahndung und nahm drei Männer und zwei Frauen im Alter von 16 bis 41 Jahren vorläufig fest. In dem Fahrzeug stellten die Ermittler Kaffee und Süßigkeiten im Gesamtwert von etwa 1000 Euro sicher. Alle Personen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen, die Kriminalpolizei konnte die sichergestellte Ware bisher keinem Besitzer zuordnen und bittet um Mithilfe.

Wer kann Angaben zur Herkunft der Ware machen? Welcher Lebensmittelmarkt hat in seinem Sortiment einen entsprechenden Fehlbestand? Wo ist der beschriebene blaue VW Sharan mit LDK-Kennung noch aufgefallen? Hinweise bitte an die Polizei Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Dienstag, 17 Februar 2015 15:57

Rosenmontag: Einigen drohen kräftige Konsequenzen

MARBURG-BIEDENKOPF. In Kirchhain saß ein 19-Jähriger trotz des Genusses von Rauschmitteln am Steuer, in Gladenbach ein 22-Jähriger. In Marburg pinkelte ein Mann vor den Augen von Minderjährigen gegen die Mauer des Stadtmuseums - und ebenfalls in Marburg waren für einen 16-Jährigen 2,4 Promille Alkohol im Blut offensichtlich zu viel. Trotz der meist fröhlichen und farbenprächtigen Feiern und Umzüge wird der Rosenmontag 2015 mehreren Menschen in schlechter Erinnerung bleiben - vor allem wegen der Konsequenzen und Nachwirkungen.

Der Polizeibericht: In der Nacht zu Dienstag traf es in Kirchhain einen 19-jährigen und in Gladenbach einen 22-jährigen Autofahrer. Dabei hatte die Polizei Kontrollen ausreichend angekündigt. Bei beiden jungen Männern reagierte der Drogentest positiv. Für beide veranlasste die Polizei Blutproben. Die Fahrt war beendet. Über einen Führerscheinentzug wird das Gericht entscheiden.

Während des Rosenmontagsumzugs in Marburg schritten Polizeibeamte in Zivil gegen 13.30 Uhr ein, weil ein Mann in aller Öffentlichkeit und vor allem auch vor Minderjährigen gegen eine Wand des Stadtmuseums pinkelte. Plötzlich mischte sich ein Freund des 26-Jährigen ein, beleidigte die Beamten und behinderte die polizeilichen Maßnahmen massiv und aggressiv. Der Polizei blieb nichts anderes übrig, als den 24-Jährigen vorläufig festzunehmen. Bei der Aktion kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung und zum Einsatz von Pfefferspray. Den Umzug bekam der festgenommene, erheblich alkoholisierte Mann nicht mehr mit. Er verbrachte die Zeit bis zur Ausnüchterung in der Zelle und muss sich demnächst wegen Widerstands verantworten. Sein Freund muss für das Urinieren an falscher Stelle ebenfalls noch mit ordnungsrechtlichen, eventuell sogar strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Für einen 16-Jährigen aus dem Lahntal endete der Rosenmontag im Krankenhaus und mit einer Anzeige wegen Widerstands gegen die Polizei. Fast 2,4 Promille waren offensichtlich zu viel, berichteten die Beamten. Der Jugendliche brach auf der Polizeistation zusammen und kam nach notärztlicher Versorgung in die Klinik. Die Polizei hatte den Jugendlichen gegen 20.30 Uhr am Erlenring mitgenommen, weil er im Verdacht steht, an einer Auseinandersetzung gegen 20 Uhr am Elisabeth-Blochmann-Platz beteiligt gewesen zu sein. Er gehörte zu denen, die bei Eintreffen der Polizei wegliefen, dann aber von der Polizei eingeholt wurden. Schon bei der Festnahme schrie er laut herum und wehrte sich. Seinen Widerstand setzte er angereichert mit verschiedenen Beleidigungen im Streifenwagen noch fort.

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Publiziert in MR Polizei

SIEGEN. Nach monatelangen, intensiven und arbeitsreichen Ermittlungen ist der Staatsanwaltschaft Siegen und den für Rauschgiftdelikte zuständigen Ermittlern des Siegener Kriminalkommissariats 1 ein erfolgreicher Schlag gegen die hiesige Rauschgifthändlerszene gelungen.

Zwei Tatverdächtige im Zusammenhang mit Rauschgifthandel wurden am Mittwoch in Siegen festgenommen. Drei weitere Verdächtige wurden in Norddeutschland unter Mitwirken von Spezialkräften in Gewahrsam genommen. Insgesamt 22 Kilogramm Marihuana stellte die Polizei bei dem Einsatz sicher.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um 26- bis 40-Jährige, die aus der Balkanregion stammen und bereits in der Vergangenheit Zusammenhang mit Rauschgift in Konflikt mit dem Gesetz geraten waren. Nun werden sie wegen illegalen Handels und Einfuhrschmuggels von Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen dem Haftrichter beim Amtsgericht Siegen vorgeführt.

Bei der Durchsuchung von insgesamt sechs Wohnobjekten wurden Beweismittel sichergestellt, die nun noch ausgewertet werden müssen. Die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Siegen und des Kriminalkommissariats 1 dauern noch an.

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Publiziert in SI Polizei
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