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BATTENBERG. Am Donnerstag (8. April) haben Unbekannte mit dem sogenannten Enkeltrick eine Frau aus einem Battenberger Ortsteil um ihr Erspartes gebracht. Ein angeblicher Urenkel schilderte ihr am Telefon, dass er einen schweren Verkehrsunfall hatte und daher dringend Geld benötige.

Wie die Polizei in einer Presseerklärung mitteilt, glaubte die angerufene Seniorin dem "Urenkel" und wollte helfen. Sie holte 10.000 Euro bei ihrem Geldinstitut ab und übergab das Geld an eine Frau. Erst später berichtet sie einem Verwandten von dem "hilfebedürftigen Urenkel", der schließlich die Polizei verständigte. Diese bittet nun um Hinweise zu der Frau und dem wahrscheinlich von ihr benutzen Auto, einem silbergrauen Coupe. 

Ab etwa 14 Uhr erhielt die Frau aus dem Battenberg Ortsteil mehrere Anrufe von einem Mann mit jung klingender Stimme. Er gab sich als Urenkel der Angerufenen aus und berichtete von einem Autounfall. Da er noch in Probezeit sei, habe er Angst, seinen Führerschein zu verlieren. Um die Angelegenheit ohne Polizei zu regeln, brauche er 10.000 Euro, um den Schaden bei seinem Unfallgegner zu begleichen. Das Geld wolle er gleich am nächsten Tag zurückzahlen. Auch wenn die Frau zunächst leichte Zweifel hegte, ließ sie sich von dem Betrüger dazu überreden, das Geld zu besorgen, zumal die Stimme einem ihrer Urenkel ähnelte und so holte sie die gewünschten 10.000 Euro bei ihrem Geldinstitut ab.

Nachdem es zu weiteren Anrufen des "Urenkels" gekommen war, erschien am späteren Nachmittag eine Frau. Die Seniorin übergab das Geld in einem Briefumschlag. Erst später berichtet die Seniorin einem Verwandten von den Anrufen und "Geldnöten" des vermeintlichen Urenkels. Nach einiger Zeit wurde klar, dass die Seniorin Betrügern auf den Leim gegangen war. Der Verwandte verständigte am frühen Abend die Polizei Frankenberg und erstattete Anzeige.

Von der Frau, die das Geld abholte, liegt folgende Beschreibung vor:  Etwa 30 Jahre alt, leicht korpulente Figur, etwa 165 cm groß, schwarze, leicht gekrauste, mittellange Haare, dunkler Teint, sie sprach akzentfreies Deutsch.  Nach ersten Ermittlungen der Polizei Frankenberg könnte die Frau mit einem silbernen Coupe mit DA-Kennzeichen unterwegs gewesen sein.  Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Korbach, die unter der Telefonnummer 05631/9710 um Hinweise, insbesondere zu der beschriebenen Frau und dem wahrscheinlich von ihr genutztem Auto bittet. (ots/r)

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BATTENBERG. In Battenberg kam es am Samstag zu einem Unglück, bei dem ein Kind schwer verletzt wurde.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 53-Jähriger mit seinem weißen Ford gegen 11 Uhr die "Fliederstraße" in Battenberg. Im Einmündungsbereich zur Straße "Am Beiersborn" wollte der Battenberger nach rechts abbiegen und übersah ein Kind, das auf dem Gehweg kniete und dessen Beine auf die Fahrbahn ragten. Mit einem Reifen überrollte der Ford die Unterschenkel des Kindes. Durch laute Schmerzensrufe wurde der Vater des Kindes auf das Unglück aufmerksam.

Über die Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg wurden Notarzt, Rettungstransportwagen und die Polizei alarmiert. Nach der ärztlichen Notversorgung ging die Fahrt mit dem fünfjährigen Jungen in die Frankeberger Stadtklinik. Dort musste das Kind stationär aufgenommen werden. Der Fahrer des Ford erlitt einen Schock.

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BATTENBERG. Ein Schaden in Höhe von etwa 2000 Euro verursachte ein Unbekannter am Mittwoch in Battenberg. Er trat gegen ein Auto und sprang auf die Motorhaube, nachdem er von einem Battenberger auf sein Verhalten angesprochen worden war. Die Polizei sucht Zeugen.

Kurz vor 16 Uhr sah der Battenberger wie ein junger Mann eine Rolle mit Leerrohren in Bewegung setzte und dabei in die Eder rollte. Der Battenberger sprach den jungen Mann aus seinem Auto heraus an und wollte ihn auf sein Fehlverhalten aufmerksam machen. Dieser wollte sich offensichtlich nicht belehren lassen und trat gegen die Scheibe und den Kotflügel des Autos des Battenbergers. Nachdem der junge Mann auch noch auf die Motorhaube gesprungen war, kam es zu einem kurzeitigen Gerangel zwischen den beiden Männern.

Anschließend flüchtete der junge Mann, der wie folgt, beschrieben wird. Etwa 17 - 19 Jahre alt, ca. 185 bis 190 cm groß, braune, längere Haare. Bekleidet war der Mann mit einem hellblauen oder weißen T-Shirt, kurzer Hose und roten Schuhen. Er führte ein dunkles Fahrrad mit.

Die Polizeistation Frankenberg hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und sucht Zeugen. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06451/72030 zu melden.

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Dienstag, 23 März 2021 08:18

Blitzer in Richtung Battenberg

BERGHOFEN/MÜNCHHAUSEN. Derzeit wird am Ortsausgang von Münchhausen eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Gemessen wird zwischen den Ortschaften Münchhausen und Berghofen auf der Bundesstraße 236. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

An der Messstelle gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h.

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BATTENBERG. Hinweise zu einem Verkehrsunfall in Battenberg nimmt die Polizeistation Frankenberg entgegen. Der Fall ist in Bearbeitung, wichtige Fragen könnte der Fahrer eines nicht zugelassenen Pkws beantworten - der ist allerdings auf der Flucht.

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle hatte die Fahrerin eines Ford Fiesta ihren Pkw am Mittwoch in Battenberg in der Battenfelder Straße an der Esso-Tankstelle geparkt. Gegen 20.45 Uhr wurde der Polizei ein Verkehrsunfall gemeldet. Im Bereich der Tankstelle war der Fahrer eines VW-Polos ins Schleudern gekommen, als er mit nicht angepasster Geschwindigkeit von Battenberg in Richtung Battenfeld unterwegs war. Mit an Bord des nicht zugelassenen Polos waren zwei weitere männliche Insassen. Der Polo kam von der Fahrbahn ab, plättete ein Hinweisschild und war rückwärts in den geparkten Fiesta gekracht.

Zeugen hatten beobachtet, dass die drei Männer nach dem Unfall die Kennzeichen vom Polo abmontiert und sich fußläufig vom Unfallort entfernt hatten. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte einer der Mitfahrer festgenommen und befragt werden. Außerdem wurden die zuvor abmontierten Kennzeichen gefunden, die jedoch nicht zum Fahrzeug passten. Die Nummernschilder mit FKB-Kennung konnten einem Fahrzeug zugeordnet werden, das bereits im Juli 2017 abgemeldet worden war.

Über die Fahrgestellnummer ermittelten die Ordnungshüter zudem den letzten Halter des Fahrzeugs und mussten feststellen, dass der Polo nicht zugelassen ist. Für die Geschädigte bleibt nun die Frage der Schadensregulierung unbeantwortet im Raum stehen. Nach einer Begutachtung könnte der Fiesta einen Totalschaden davongetragen haben.

Hinweise zum Fahrer nimmt die Polizeibehörde in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen. Auch dem geflüchteten Fahrer wird geraten sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen, um Weiterungen zu vermeiden. (112-magazin.de)

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Sonntag, 14 Februar 2021 20:09

Trunkenheitsfahrt endet in Dodenau

BATTENBERG. Erneut mussten die Beamten der Polizeistation Frankenberg einen Führerschein sicherstellen - der Fahrer eines Citroën war in der Bahnhofstraße in Dodenau gestrandet.

Nach ersten Informationen befuhr ein 69-jähriger Mann aus dem Raum Battenberg die Bahnhofstraße und landete mit seinem Citroën auf der Ederbrücke auf der Gegenfahrbahn. Zunächst waren Verkehrsteilnehmer davon ausgegangen, dass es sich um einen medizinischen Notfall handelt, daher wurde der Rettungsdienst alarmiert. Die Retter gaben aber schnell Entwarnung, sodass die Polizei über Funk angefordert werden musste.

Die Beamten stellen bei dem Fahrer starken Alkoholgeruch in der Atemluft fest, sodass der 69-Jährige eine Blutprobe im Krankenhaus akzeptierte. Im Nachgang stellten die Ordnungshüter den Führerschein des Mannes sicher.

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BATTENBERG. Am Freitag kam es im Raum Battenberg zu einem Betrug durch sogenannte "falsche Polizeibeamte" - gegen Mittag erhielt ein älterer Mann einen Anruf einer vermeintlichen Polizeibeamtin. Diese gab an, seine Tochter hätte einen Verkehrsunfall gehabt, bei der eine weitere Person zu Tode kam. Um weitere Strafverfahren von ihr abzuwenden, wurde ein Betrag von 30.000 Euro gefordert. Das Geld sollte an den hinterbliebenen Ehemann gezahlt werden.

Da der 90-Jährige aber so viel Geld nicht zu Hause hatte, gab sich die Anruferin auch mit einem geringeren Geldbetrag in Höhe von 10.000 Euro zufrieden. Es wurde ein Treffpunkt für die Geldübergabe in der Nähe des Wohnortes des Mannes vereinbart. Dort wurde das Geld kurze Zeit später an eine männliche Person übergeben. Die Person machte bei der Geldübergabe den Eindruck als würde sie weinen. Der 90-Jährige sprach dem Mann sein Beileid aus und übergab das Geld in einem Umschlag an den vermeintlich hinterbliebenen Ehemann. Anschließend ging er zurück in seine Wohnung.

Da dem 90-Jährigen eine Schweigepflicht bis 18 Uhr auferlegt worden war und er bis zu dieser Uhrzeit niemandem davon erzählen sollte, rief er auch erst nach 18 Uhr bei seiner Tochter an, um sich nach dem Unfall zu erkundigen. Dort fiel der Betrug auf und die Polizei wurde verständigt.

Die Person wird wie folgt beschrieben.

  • männlich
  • etwa 170 Zentimeter groß
  • schwarze Basecap, schwarze Jacke, schwarze Hose und dunkle Schuhe
  • weiße FFP2 -Maske
  • sprach Hochdeutsch
  • deutsches Aussehen

Die Polizei fragt, wer die Geldübergabe beobachtet hat und Angaben machen kann, aus welcher Richtung die Person kam oder welche Fahrzeuge in der Nähe standen. Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, bitte an die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710.

Die Polizei warnt Senioren vor dieser Betrugsmasche und bittet Angehörige älterer Menschen, diese diesbezüglich zu sensibilisieren.

  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
  • Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Beenden Sie das vorige Telefonat unbedingt durch Auflegen und wählen erst dann die 110.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind, wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. (ots/r)

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BATTENBERG/FRANKENBERG. Am Donnerstag (4. Februar) sollte ein 55-jähriger Opelfahrer in Battenberg durch eine Polizeistreife kontrolliert werden - doch der Fahrer flüchtete verkehrsgefährdend und rücksichtslos. Die Polizei verfolgte den Opel, allerdings ignorierte der Autofahrer die eindeutigen Haltesignale.

Gegen 11.15 Uhr begegnete der Opel einer Polizeistreife in der Marburger Straße in Battenberg. Da das Auto und der Halter der Polizei bereits bekannt waren, entschlossen sich die Polizisten, das Fahrzeug zu kontrollieren. Sie wendeten ihren Streifenwagen und versuchten dem Opel zu folgen. Dieser hatte aber offensichtlich bemerkt, dass die Polizei ihn kontrollieren wollte. Er beschleunigte sein Auto, sodass die Streife den Opel zunächst aus den Augen verlor.

Kurze Zeit später konnten die Polizeibeamten das Fluchtfahrzeug wieder in der Ortsmitte von Battenberg orten. Eine erneute Verfolgungsfahrt ließ den Fahrer des Opels aufs Gaspedal drücken. Mehrere eindeutige Haltesignale ignorierte der Flüchtende. Er steuerte seinen Opel mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die B 236 in Richtung Hatzfeld-Eifa, dabei überholte er mehrfach an unübersichtlichen Stellen andere Verkehrsteilnehmer. Nur durch glückliche Umstände kam es hier zu keinem Verkehrsunfall. Auch auf der weiteren Flucht auf der L 3090 über Frohnhausen und Oberasphe verursachte der rücksichtslose Fahrer mehrere verkehrsgefährdende Situationen.

Ab Münchhausen-Wollmar nahm ein zweiter Streifenwagen mit Blaulicht und Martinshorn die Verfolgung auf. Der Fahrer flüchtete weiter mit extrem hoher Geschwindigkeit über die K 88 in Richtung B 236. Kurz vor Münchhausen bog der 55-Jährige plötzlich nach rechts ab, dabei drängte er einen Streifenwagen ab, der durch einen Graben fahren musste. Er flüchtete weiter über einen geteerten Feldweg in Richtung einer Baustelle in der Feldgemarkung von Münchhausen-Wollmar. Dort endete die Flucht und der 55-jährige Fahrer konnte festgenommen werden.

Der Grund der Flucht wurde den Polizisten schnell klar. Der Verkehrsrowdy hatte keinen Führerschein und stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 4 Promille. Bei dem Fahrer wurde eine Blutentnahme angeordnet, die Autoschlüssel stellten die Frankenberger Polizisten sicher. Auf den 55-Jährigen warten nun mehrere Ermittlungsverfahren wegen verschiedener Verkehrsdelikte wie Fahren ohne Fahrerlaubnis, Straßenverkehrsgefährdung und "Verbotene Kraftfahrzeugrennen". Glücklicherweise kam bei der rücksichtslosen Flucht niemand zu Schaden. (ots/r)

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Dienstag, 26 Januar 2021 11:02

Blitzer in Richtung Battenberg

BERGHOFEN/MÜNCHHAUSEN. Derzeit wird am Ortsausgang von Münchhausen eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Gemessen wird zwischen den Ortschaften Münchhausen und Berghofen auf der Bundesstraße 236. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

An der Messstelle gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h.

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Dienstag, 12 Januar 2021 10:41

Keiler unverletzt - Auto und Holzmast beschädigt

BATTENBERG. Um eine Kollision mit einem Wildwein zu vermeiden, hat am Montagabend der Fahrer (21) eines Citroën seine Fahrspur verlassen. Nach Angaben der Polizei wurde das Wildschwein nicht angefahren, dafür landete der Mann aus Allendorf/Eder mit seinem Pkw vor einem Telefonmast der Telekom. 

Ereignet hat sich der Alleinunfall am 11. Januar gegen 20.45 Uhr, als der 21-Jährige vom Auhammer (Eisenwerk Hasenclever & Sohn) auf der Straße Am Bahnhof unterwegs war. Ausgangs einer Linkskurve wechselte ein Wildschwein über die Straße  - instinktiv risst der Fahrer das Lenkrad nach rechts, er kam von der Fahrbahn ab und war gegen einen Mast der Telekom gekracht. An dem Citroën entstand Sachschaden von 3000 Euro, der gekappte Mast muss für 2500 Euro erneuert werden. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei bestätigte. (112-magazin)

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